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Hitachi HMA 8500 rechter Kanal verzerrt+A -A |
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Felix8952
Stammgast |
#1
erstellt: 18. Jan 2026, 14:53
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Leider hab ich schon wieder Probleme mit meiner Hitachi HMA 8500 MK2 Endstufe. So geil wie sie ja ist, das Ding ist echt eine zickige Kiste... Ab und zu tönt nach dem Einschalten der rechte Kanal extrem verzerrt. Ist schwer zu beschreiben, aber es geht so weit, dass manchmal kaum ein Ton aus dem rechten Lautsprecher kommt. Aber in den meisten Fällen funktioniert die Endstufe von Anfang an ganz einwandfrei. Wenn das Problem auftretet, dauert es dann meistens 5-10 Minuten, bis es wieder gut ist. In seltenen Fällen geht es gar nicht mehr weg und dann hilft manchmal ein Aus-/Einschalten der Endstufe, Lautsprecher A+B Schalten und manchmal auch wenn ich kurz den BTL-Knopf drücke. Aber alles löst das Problem eher zufällig. Ein weiteres Phänomen ist, wenn ich die Lautsprecher ausschalte, springt ab und zu die Nadel von der rechten Leistungsanzeige ein bisschen hoch und fällt langsam wieder runter. Von den Lautsprecher höre ich davon aber nichts. Ich habe von ein paar Wochen erst ein grosser Service am Verstärker gemacht. Alle Sicherungswiderstände getauscht, ein Grossteil der Kondensatoren sind neu und der Ruhestrom ist mit der offiziellen Prozedur auf den von Hitachi vorgegebenen Wert eingestellt. Ein bisschen habe ich die Lautsprecherrelais in Verdacht und ich könnte mich in den Arsch beissen, dass ich die beim Service nicht gleich getauscht, oder zumindest gereinigt habe. Aber trotzdem bin ich skeptisch. Wieso springt die Nadel vom rechten Leistungsmeter hoch, wenn ich das Relais schalte und wieso hilft es manchmal und manchmal nicht wenn ich das Relais schalte. Und warum hilft manchmal der BTL-Knopf, der hat doch überhaupt nichts mit den Relais zu tun? ![]() ![]() Schaltplan von der Endstufe. Künstlerisch veredelt von Poetry2me |
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CarlM.
Inventar |
#2
erstellt: 18. Jan 2026, 15:28
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Da die Lautsprecherterminals A und B unterschiedliche Relais besitzen, sollte ein Umklemmen Klarheit schaffen. Die VU-Meter bekommen ihr Signal vom Kopfhöreranschluss - also hinter dem KH-Relais. Somit spricht Einiges gegen ein Relais-Problem. Beide Fehlerbilder sprechen - wenn sie dieselbe Ursache haben - für ein Kontaktproblem/kalte Lötstelle. |
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Felix8952
Stammgast |
#3
erstellt: 19. Jan 2026, 12:05
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Danke für die Antwort. Leider ist es bei beiden Lautsprechergruppen A+B das gleiche Problem. Also Relais fallen wohl weg... Ich muss mal ausprobieren, ob der Kopfhörer normal tönt, wenn das Problem anliegt. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich glaube, die VU Meter schlagen ganz normal aus, auch wenn rechts fast nichts aus dem Lautsprecher kommt.
Die Endstufe hatte etliche kalte oder grenzwärtige Lötstellen, die ich beim Service behoben habe. Ich habe eigentlich extrem genau geschaut und meinte ich hätte alle erwischt, aber vielleicht habe ich trotzdem noch eine übersehen... Aber wieso wird das Problem manchmal mit dem BTL-Knopf, Lautsprechergruppen umschalten oder Endstufe Aus-/Einschalten behoben? Die kalte Lötstelle kann ja nicht plötzlich wieder leiten, nur weil ich einen Knopf drücke... Oder ist das einfach jedesmal ein Zufall? Muss beim nächsten mal schauen ob es auf Erschütterungen reagiert... |
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CarlM.
Inventar |
#4
erstellt: 19. Jan 2026, 12:19
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Doch, das ist dasselbe wie bei korrodierten Relaiskontakten. An kalten Lötstellen berühren sich ja Lötzinn und Leiterbahn. Nur sind sie durch eine hauchdünne Oxidschicht getrennt, die einen erhöhten Übergangswiderstand bewirkt. Ein Spannungsimpuls kann diese Oxidschicht überwinden und für eine gewisse Zeitspanne aufheben. Der Kontakt wird quasi "freigebrannt". Du solltest auch die Anbindung der schwarzen Lautsprecherbuchsen an die Platine überprüfen. Ich hatte einmal einen Pioneer, bei dem diese Verbindung durch eine Schraube hergestellt wurde, die gleichzeitig das LS-Terminal mit der Rückwand verband. Ich hatte beim Wiederzusammenbau eine zu kurze Schraube erwischt und nichts funktionierte mehr .... |
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Poetry2me
Inventar |
#5
erstellt: 19. Jan 2026, 20:27
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Ich würde dem zustimmen: Das wechselhafte Verhalten der Kontaktprobleme könnte durchaus auf Relais-Kontakte hindeuten. So habe ich das schon erlebt und Grund waren Kontaktprobleme der Relais. Bei Hitach HMA-8500 Mk II sind die beiden Lautsprecher-Relais je Kanal die einzigen Schaltkontakte zwischen Endstufe und Lautsprecherklemme. Die Relais sind also jeweils beides: Sowohl das Schutz-Relais (Trennung bei erkanntem Fehler), als auch das Relais zur Wahl der Lautsprechergruppe. Die Schalter an der Front zur Wahl der Lautsprechergruppe haben jeweils nur einen Schaltkontakt pro Gruppe. Dieser schaltet eine Gleichspannung auf die Basis eines Schalttransistors, welcher wiederum die Spule des passenden Relais schaltet. Ich empfehle alle drei Relais zu erneuern: -- Speaker A, -- Speaker B und -- Headphone Das Thema mit der Leistungsanzeige würde ich separat angehen. Wie Carl schon andeutet: Es könnte sich nach Erneuerung des Headphone-Relais von alleine erledigt haben. - Johannes [Beitrag von Poetry2me am 19. Jan 2026, 20:28 bearbeitet] |
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Felix8952
Stammgast |
#6
erstellt: 28. Jan 2026, 13:56
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Also irgendwas mit Wackelkontakt ist es definitiv, denn das Verzerren geht weg, sobald ich ans Gehäuse klopfe... Ich hab den Verstärker nur in meine Werkstatt hoch getragen und seither ist das Problem nie mehr aufgetaucht... Irgendwo ist definitiv ein Kontakt faul. Ich hab die ganze Platine nochmals ganz genau angeschaut, aber ich kann keine auffällige Lötstelle finden. Hab sicherheitshalber trotzdem mal alle Lötstellen im Bereich der Relais und der rechten Endstufe nachgelötet. Lohnt es sich komplett neue Relais zu kaufen, oder reicht es die Kontakte zu reinigen? Die originalen Relais gibt es nicht mehr und die Nachbauten sehen irgendwie ein bisschen nach Gebastel aus... https://pap-audio-pa...is-Speaker-Relay-Set |
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CarlM.
Inventar |
#7
erstellt: 28. Jan 2026, 15:09
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Bastelei (im negativen Sinne) ist es nicht. Es ist ein Relais mit den passenden elektrischen Werten, das mittels einer Adapterplatine an das originale Platinen- bzw. Pin-Layout angepasst wurde. Hier kannst Du sehen, was der Adapter macht: http://bilder.hifi-f...adaption_1031413.jpgDas Original-Relais ist also etwas breiter und die 2x 2 Kontakte des 2-fachen Schließers sind etwas versetzt. Verwendet man ein 2-fachen Wechler (wie auf dem Photo) sollte man die beiden unbenutzten Pins - das sind die, die den Pins der Spule am nächsten sind - entfernen. Wenn Du ein Ersatzrelais suchst, musst Du folgende Werte kennen: - Spannung der Spule - Widerstand der Spule - Typ des Relais (2-facher Schließer ggf. Wechsler) - Kontaktmaterial (audio-kompatibel, Gold nur dann, wenn es für dauerhaft hohe Stromstärker geeignet ist) - Belastbarkeit in Ampère A Bei einem Gerät dieser Art würde ich den Ersatz einer Reinigung vorziehen, weil Abbrand nicht beseitigt wird. |
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Poetry2me
Inventar |
#8
erstellt: 29. Jan 2026, 00:35
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Ja definitiv: Es lohnt sich. Gereinigte Kontakte halten nicht lange. |
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CHICKENMILK
Inventar |
#9
erstellt: 29. Jan 2026, 09:19
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Ein Spezi von mir hat den gleichen Verstärker und genau die gleichen Probleme. Das Teil ist jetzt gerade das 3. mal beim Service, dieses mal aber bei einem anderen Techniker. Alle paar Jahre zickt wieder was rum. Auch bei ihm wurden bereits alle üblichen Verdächtigen schon vor Jahren getauscht (Sicherungswiderstände,....) Das jetzige Problem wird durch einen Schalter verursacht. Laut seinen Schilderungen ist es der BTL Schalter, vorne, mittig, der rechte Schalter. Hier hilft nur zerlegen, reinigen. Oder wenn unlösbar, die Kontakte entsprechend überbrücken und den Schalter still legen. Diese Schalter sind ohnehin sehr anfällig und instabil. Die Relais zu tauschen, wäre für´s Erste definitiv die beste Idee. Hilft das nichts, dann schau dir den BTL-Schalter an, bzw. zuerst dessen Lötstellen. Du könntest ihn ja mal testweise überbrücken und dann sehen ob das Problem noch immer besteht. Hier der Schaltplan: Service ManualViel Erfolg [Beitrag von CHICKENMILK am 29. Jan 2026, 09:22 bearbeitet] |
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Poetry2me
Inventar |
#10
erstellt: 30. Jan 2026, 17:57
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Ja, kommt mir bekannt vor: Der BTL Schalter hatte bei einer HMA-8500 MkII Endstufe meines Freundes vor vielen Jahren auch Probleme gemacht, genauso wie die beiden Ausgangsrelais. Kontaktspray hat nur eine Zeit lang geholfen. Leider ist das Gerät jetzt in Südamerika. |
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Felix8952
Stammgast |
#11
erstellt: 02. Feb 2026, 18:05
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Bastelei war ein bisschen der falsche Ausdruck. Ich meinte eher, dass die nachbau Relais ein bisschen schwach aussehen. Die Originalen sind richtig gross Dimensioniert und haben massive Kontakte. Auch wenn die Nachbauten theoretisch die gleichen Spezifikationen haben, geben die Originalen schon einiges mehr her... Aber wenn Reinigen keine gute/nachhaltige Option ist, dann werde ich die Nachbauten kaufen.
Haha das kenn ich zu gut. So eine geile Endstufe, aber unzuverlässig wie ein britischer Oldtimer. Den BTL Schalter an sich hatte ich bis jetzt noch gar nicht verdächtigt. Macht aber Sinn, der hat wirklich überall in der Schaltung ein bisschen die Finger im Spiel. Weiss nicht, ob ich einfach kurzen Prozess machen sollte und den Schalter überbrücken. Ich werde vermutlich eh nie die BTL Funktion nutzen. |
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Poetry2me
Inventar |
#12
erstellt: 03. Feb 2026, 11:58
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BTL-Schalter (BTL = Bridge-Tied Load, übersetzt etwa: "zu einer Brücke zusammengeschaltete Last(ausgänge)" ist wirklich ganz interessant zu betrachten. Denn aus zwei einzelnen Kanälen (stereo) einen einzigen Mono-Verstärker mit wesentlich höherer Leistung zu machen, erfordert Umschaltvorgänge an mehreren Stellen. Der BTL-Schalter hat hier die Bezeichnung S902 und sitzt vorne auf der Hauptplatine (das im SM abgedruckte PCB layout zeigt ihn rechts) Sucht man im Schaltplan nach Erklärungen, findet man am unteren Rand, rechts von der Mitte, eine Legende über die Belegung der 8 verschiedenen Umschalter (a)..(h), die in S902 enthalten sind und alle gleichzeitig betätigt werden. Leider sind die einzelnen Umschaltkontakte des S902 im ganzen Schaltplan verteilt eingezeichnet. Zur Veranschaulichung habe ich das Wichtigste aus dem Service Manual im folgenden Bild zusammengefasst: ![]() ![]() Was tut der BTL-Schalter: -- Am wichtigsten sind Umschalter (g) und (h), welche die Eingangsbeschaltung der Endstufen ändern, alles noch auf Line-Level, bevor überhaupt verstärkt wird. -- Außerdem elementar ist, dass durch (e) und (f) die Gegenkopplung (N.F.B. = Negative FeedBack) umgeschaltet wird. -- Durch Umschalter (a) in S902 wird der Kopfhörerausgang auf mono geschaltet. -- Durch Umschalter (c) wird Lautsprechergruppe A ausgeschaltet, denn Brückenschaltung wird an den beiden aktiven (roten) Ausgangsklemmen der Lautsprechergruppe B ausgegeben. -- Natürlich muss auch durch Umschalter (b) und (d) das rechte und linke Leistungsanzeige-Instrument umgeschaltet werden auf mono Gleichlauf. FAZIT: Vor allem die empfindlichen Kontakte für die Eingangssignale in (g) und (h), und die Gegenkopplungssignale in (e) und (f), welche bei kleinem Pegel und in hochohmiger Umgebung (keine großen Ströme) schalten, sind für Verschmutzung empfindlich bzw. dort wirken sich kleinste Kontakt-Verschmutzungen bereits auf das Signal aus. Beispiel: Oft gab es ursprünglich Kontaktfett an diesen Schaltkontakten, welches nach 40 Jahren verharzt ist und eine störende, feste Schicht bildet. EMPFEHLUNG: Schalter S902 entweder komplett ersetzen oder reinigen. Zum Reinigen auslöten, Laschen aufbiegen, die acht empfindlichen kleinen Reiterchen auf den Kontaktschienen sorfältig und ohne Verbiegen (!) herausnehmen, Schaltkontakt-Schienen mit Silberputzmittel oder Ähnlichem reinigen, Reinigungsrückstände z.B. mit Spiritus entfernen und schmierendes Kontaktspray (z.B. Kontakt 61) dünn aufbringen. Reiterchen sorgsam wieder aufsetzen, Schalter zusammensetzen und einlöten. Bei all dem die Feder und den Arretier-Mechanismus im Auge behalten bzw sorgsam heraussnehmen und die Teile nicht "entkommen" lassen. Hier im Forum gibt es zahlreiche Beschreibungen mit Bildern, wie man solche Schalter reinigt. Mir gefällt besonders, wie Richard / Broesel02 das immer macht. Möge es helfen, in diesem oder im nächsten Fall. - Johannes [Beitrag von Poetry2me am 03. Feb 2026, 12:28 bearbeitet] |
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CHICKENMILK
Inventar |
#13
erstellt: 03. Feb 2026, 12:46
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Neu bekommt man diesen Schalter nicht. Eine Reinigung kann hilfreich sein, aber irgendwann zickt er wieder rum. Nur meine Meinung dazu: Ich persönlich würde ihn überbrücken. Die BTL Funktion wird dem Oldie ohnehin niemand mehr zumuten. Außerdem kann es sich nur positiv auf die Signalübertragung auswirken. LG |
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CarlM.
Inventar |
#14
erstellt: 03. Feb 2026, 12:58
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Dann musst Du aber alle 8 Schaltgruppen brücken und - ganz wichtig - verhindern, dass man den Schalter noch betätigen kann. Ausbauen geht vermutlich auch nicht, weil der Schalter ja auch ein Design-Element der Front ist. Vielleicht ist Reinigen dann docg die bessere Option. |
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CHICKENMILK
Inventar |
#15
erstellt: 03. Feb 2026, 15:07
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Ja dann brückt man eben in der entsprechenden Schalterstellung. Kontakblättchen innerhalb des Schalters entfernen und Schalter- Korpus eingebaut lassen, fertig. [Beitrag von CHICKENMILK am 03. Feb 2026, 21:01 bearbeitet] |
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Poetry2me
Inventar |
#16
erstellt: 03. Feb 2026, 15:13
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Der BTL Schalter ist auf jeden Fall eine dauerhafte Schwachstelle des Gerätes. Wenn man tatsächlich den BTL-Schalter ausöten würde, und aus der Zwei-Schalter-Gruppe BTL + Meter-Sensi entfernen würde, ... ... könnte man nicht einfach bei allen acht Umschalt-Kontakten jeweils die beiden vorderen Pins verbinden? So als wäre S902 nicht gedrückt? Oder habe ich da einen Denkfehler? [Beitrag von Poetry2me am 03. Feb 2026, 15:16 bearbeitet] |
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CHICKENMILK
Inventar |
#17
erstellt: 03. Feb 2026, 15:52
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man braucht doch nur jene Kontakte direkt an der Platine am Schalter brücken, welche der Schalter normalerweise überbrückt. Das kann ja kein riesiger Aufwand sein und man braucht an keiner anderen Stelle im Verstärker rumfummeln. |
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CarlM.
Inventar |
#18
erstellt: 03. Feb 2026, 16:27
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Wie gesagt ... ich bin der Meinung, dass man verhindern muss, dass alle drei Pins einer der 8 Gruppen gleichzeitig verbunden sind (Löt-Brücken + Schalter betätigt). |
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gst
Inventar |
#19
erstellt: 03. Feb 2026, 21:22
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Ich schließe mich da voll Carl an, die Umschaltung gerade über BTL kann dann zu einer Katastrophe führen. Zumindest diesen Schalter sollte man herausnehmen und die Kontakte auf der Platine wie gewünscht überbrücken. |
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CHICKENMILK
Inventar |
#20
erstellt: 03. Feb 2026, 22:12
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nichts anderes habe ich gesagt:
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Valenzband
Inventar |
#21
erstellt: 04. Feb 2026, 10:58
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Der Schaltertyp "F" wird immer noch in zahlreichen Varianten von C&K hergestellt und ist als 8-poliger Umschalter u.A. hier zu bekommen: digikey.de F8UEENoch schöner wäre die vergoldete Version (statt Silber), die ich aber auf die Schnelle nirgends aktuell lieferbar gefunden habe. [Beitrag von Valenzband am 04. Feb 2026, 11:34 bearbeitet] |
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CarlM.
Inventar |
#22
erstellt: 04. Feb 2026, 11:19
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Laut Datenblatt ist dann die erlaubte Stromstärke sehr stark reduziert siehe "rating": https://www.ckswitch...etails/Pushbutton/F/ |
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Valenzband
Inventar |
#23
erstellt: 04. Feb 2026, 11:30
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Das spielt hier keine Rolle, denn die Umgebung ist so hochohmig, dass nur wenige mA fließen. Man sollte auch berücksichtigen, dass eine (kritische) Umschaltung eher selten erfolgen wird. Im laufenden Betrieb wäre das ohnehin verheerend. [Beitrag von Valenzband am 04. Feb 2026, 11:30 bearbeitet] |
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Knulse
Stammgast |
#24
erstellt: 04. Feb 2026, 15:06
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Es ist eigentlich unverständlich, warum man den Schalter so einfach zugänglich an der Front plaziert hat. Man sollte das Gerät vielleicht in 'Headachi HMA 8500' umtaufen... |
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Valenzband
Inventar |
#25
erstellt: 04. Feb 2026, 15:30
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Ob in einer typ. HiFi Anwendungsumgebung so eine Umschaltung sinnvoll oder gar nötig ist? Ich sehe das eher als einen Versuch des Marketings dem Kunden gleich zwei Geräte aufzuschwatzen. "Man weiß ja nie"... Aber klar, der Schalter gehört auf die Rückseite und sollte zusätzlich eine Abdeckung mit dem Warnhinweis "Vor Betätigung ausschalten!" bekommen. [Beitrag von Valenzband am 04. Feb 2026, 15:31 bearbeitet] |
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CHICKENMILK
Inventar |
#26
erstellt: 05. Feb 2026, 09:56
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Was steht denn in der Bedienungsanleitung zu diesem Schalter? Dass dieser nicht während des Betriebes betätigt werden darf? Irgendwie nicht vorstellbar. Wäre aber interessant wenn diese jemanden vorliegt. Zum Download finde ich leider keine BDA. [Beitrag von CHICKENMILK am 05. Feb 2026, 10:00 bearbeitet] |
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CarlM.
Inventar |
#27
erstellt: 05. Feb 2026, 11:12
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Natürlich muss das Schalten verhindert werden, wenn man gleichzeitig Kontakte gebrückt hat. Bezüglich des Schaltens im Betrieb bei einem ungebrückten Schalter sehe ich bisher aber keine Probleme. Da wird nichts hinter den Endstufen verändert. Es wird das manuelle Schalten der Lautsprecher-Relais (Speaker-select) verhindert, Ansonsten werden der KH und die VU-Meter auf Mono geschaltet und der Eingang R stillgelegt. Die Signale von R und L werden dann auf "ungefährliche" Art zusammengeführt (und ggf. invertiert). Nicht viel anders als bei einer Mono-Schaltung. Falls ich etwas übersehen haben sollte, lerne ich gerne dazu ... Unabhängig davon gehört solch ein Schalter natürlich nicht an eine exponierte Stelle wo man ihn zudem mit dem VU-Schalter verwechseln könnte. [Beitrag von CarlM. am 05. Feb 2026, 11:13 bearbeitet] |
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Valenzband
Inventar |
#28
erstellt: 05. Feb 2026, 14:18
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Habe das Layout im Servicem Manual näher betrachet: Leider passt der Schalter von C&K nicht, denn er hat 4mm Pinabstand, benötigt werden aber 2.54mm [Beitrag von Valenzband am 05. Feb 2026, 14:19 bearbeitet] |
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Felix8952
Stammgast |
#29
erstellt: 06. Feb 2026, 08:21
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Huii, hier ist ja ganz schön was los in letzter Zeit... Also ich denke den Schalter komplett stillegen ist die beste und nachhaltigste Lösung, wenn man kein BTL mehr verwenden will. Ich weiss nicht, was die beste Variante ist. Ich will den Schalter eigentlich nicht zerstören, falls ich die Funktion doch mal nutzen will, oder die Endstufe irgendwann mal verkaufe. Vermutlich werde ich ihn komplett auslöten und den kleinen Knopf mit dem 3D Drucker machen, den ich mit Heisskleber hinter die Frontplatte kleben kann. Ich habe die original Bedienungsanleitung und dort wird der Schalter und die BTL-Funktion an verschiedenen Stellen sehr ausführlich beschrieben. Allerdings steht nirgends etwas, dass man den nur im ausgeschalteten Zustand drücken darf. Das wäre ja auch fatal, wenn so ein Schalter an einem prominenten Ort in der Front nicht ohne Weiteres gedrückt werden dürfte... Mehr als ein feines Klicken aus dem Hochtöner hört man beim Umschalten nicht. |
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Valenzband
Inventar |
#30
erstellt: 06. Feb 2026, 09:55
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Der 8-polige Umschalter liegt u.A. innerhalb der Gegenkopplung. Falls dort eine Unterbrechung, auch kurzzeitig, etwa durch Kontaktprellen, Schalterkratzen usw. Wackelkontakt besteht, läuft die Endstufe mit voller Leerlaufverstärkung, was sehr schnell zu extrem hohen Spannungsspitzen am Ausgang führen kann (Grüße an den Hochtöner!). Aus vergleichbarem Grund würde ich bei einer eingeschalteten Endstufe auch nicht an billigen Cinch-Buchsen herumstöpseln. Wenn der BTL Schalter neu ist kann das ja noch gut gehen, aber mit zunehmenden Alter ist mit Oxidschichten, Staub usw. zu rechnen. [Beitrag von Valenzband am 06. Feb 2026, 16:44 bearbeitet] |
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Felix8952
Stammgast |
#31
erstellt: 06. Feb 2026, 23:27
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Jörg_A.
Inventar |
#32
erstellt: 06. Feb 2026, 23:57
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Ups, das sieht nicht gut aus….. |
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Felix8952
Stammgast |
#33
erstellt: 07. Feb 2026, 00:47
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FFFUUUU... die Kiste bringt mich noch ins Grab. Der Schalter ist draussen und die Kontakte sind gebrückt, aber jetzt geht der Verstärker nach dem Einschalten nicht mehr aus der Schutzschaltung... Das müsste doch so stimmen? Immer jeweils die vorderen beiden Kontakte, als wäre der Schalter nicht betätigt. Hab ich irgendwas übersehen? ![]() ![]() Ist da jetzt etwas falsch, oder hab ich beim Auseinanderbauen schon das nächste Problem verursacht? Hab alle Kontakte überprüft, es ist nichts versehentlich kurzgeschlossen. Edit: Hab grad nachgemessen, und ich habe bei beiden Kanälen volle 60V DC Railspannung an den Ausgängen (vor den Lautsprecherrelais) Kein Wunder greift die Schutzschaltung ein... [Beitrag von Felix8952 am 07. Feb 2026, 01:06 bearbeitet] |
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Poetry2me
Inventar |
#34
erstellt: 07. Feb 2026, 08:36
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im Prinzip müsste es genau so gehen. Aber ein Hinweis: Diese Lötzimm-Batzen, über zwei benachbarte Lötaugen hinweg, sind KEINE zuverlässige Verbindung. Lege zumindest einen kleinen Kupferdraht hinein. Lötzinn ist brüchig und könnte auch jetzt schon defekt sein. Besonders unbrauchbar ist es, wenn Du inhomogenes Lötzinn hast, also das alte vorher nicht vollständig entfernt hast. Nimmst Du auch das old-school Lötzinn Sn60Pb40? Das bedeutet 60% Zinn legiert mit 40% Blei. Für industrielle Fertigung darf es heutzutage nicht mehr verwendet werden, da es bleihaltig ist. Für Reparaturen darf man es aber noch verwenden. Neue Legierungen bestehen zu großen Anteilen aus anderen Metallen. Wenn man alte und neue Legierungen kombiniert in einer Lötstelle kommt nichts Gutes bei heraus. - Johannes [Beitrag von Poetry2me am 07. Feb 2026, 09:33 bearbeitet] |
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Felix8952
Stammgast |
#35
erstellt: 07. Feb 2026, 15:59
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Die Lötzinn-Batzen waren nur ein schnelles Provisorium, um zu sehen, ob es funktioniert. Ich hab die Brücken jetzt aus gebogenen Drahtstücken richtig gemacht, aber das Problem besteht nach wie vor. Ich verwende prinzipiell immer nur das gute alte bleihaltige Lötzinn. Aktuell in der Geschmacksrichtung S-Sn60Pb38Cu2 Ausserdem sauge ich das alte Lötzinn immer komplett ab... |
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Valenzband
Inventar |
#36
erstellt: 07. Feb 2026, 18:29
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Hast du schon alle Sicherungen geprüft? |
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Felix8952
Stammgast |
#37
erstellt: 08. Feb 2026, 19:20
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Die Sicherungen sind alle in Ordnung... Ich weiss nicht ob es daran liegt, aber die beiden Transistoren Q801 + Q802 sehen gar nicht gut aus: ![]() ![]() ![]() Ist mir bis jetzt gar nie aufgefallen, da die in in einem kleinen Isolations-Stoffröhrchen steckten. Die Transistoren funktionieren zwar noch, aber beim Q802 haben sich durch die Hitze jetzt sogar die Pads von der Platine gelöst. Sieht nicht danach aus, dass die erst seit kurzem grilliert wurden, die werden sicher schon eine ganze Weile sehr heiss. Ist das normal und die Transistoren backen da schon seit 40 Jahren vor sich hin? In der Endstufe wird ja alles verdammt heiss und Hitachi hatte seine Stärken wirklich nicht bei seriösem Thermodesign. Gruss an Johannes ![]() Jedenfalls will ich diese verkokelten Dinger definitiv nicht mehr einbauen. Die Originaltypen (2SD330 + 2SB514AL) gibt es natürlich nicht mehr zu kaufen. Im Internet habe ich gelesen, dass die TIP41C + TIP42C von STMicroelectronics gute Alternativen sind. Stimmt das? So rein auf den ersten Blick ins Datenblatt passen die schon zusammen, resp. die Neuen vertragen einiges mehr an Strom und Spannung... [Beitrag von Felix8952 am 08. Feb 2026, 19:22 bearbeitet] |
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CarlM.
Inventar |
#38
erstellt: 08. Feb 2026, 19:46
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Durch beide Längsregler fließen jeweils maximal 0,5 A. Die Hauptleistung beim Spannungs"abbraten" (27 VDC ---> 12,5 VDC) verrichten die 22Ohm-Widerstände. Die TIP-Typen sind geeignet. Falls Du voll-isolierte Gehäuse suchst, wären diese Alternativen möglich: https://www.reichelt...0a_36w_to-220-115917 https://www.reichelt...0a_36w_to-220-115918 |
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Valenzband
Inventar |
#39
erstellt: 08. Feb 2026, 23:38
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Das kann gut sein, denn diese beiden Transistoren versorgen normalerweise die ICs der Offset-Regelung. Wenn eine der Spannungen ausfällt machen die ICs nur noch irgend etwas... Wenn die Lötpads schon so angefressen sind, war der Kontakt wahrscheinlich schon kurz vor dem Abbruch. Einmal kurz dagegen gekommen oder etwas gerüttelt und die Verbindung kann sich lösen. Wenn möglich solltest du dort Aufsteckkühlkörper nachrüsten. Vermutlich geht es aber sehr eng zu, sonst hätte man wohl keine Glasfaser/Schrumpfschläuche drübergezogen. Mit den nunmehr abgelösten Pads wird jedenfalls noch weniger Wärme abgeleitet, die Transistoren werden tendenzeill also noch heißer. Solche oder ähnliche Fehlkonstruktionen findet man leider immer wieder, sogar bei teuren Geräten der Profi-Liga. |
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Poetry2me
Inventar |
#40
erstellt: 09. Feb 2026, 07:57
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Das ist ein bekanntes Problem der beiden Hitachi Endstufen HMA-7500 MkII und HMA-8500 MkII: Miserables Thermo-Design durch praktisch fehlende Konvektion an der hochkant stehenden VAS-Platine hinter dem Display. Ich hatte bereits einmal einen Verbesserungsvorschlag dazu gemacht, nämlich extra Belüftungslöcher am oberen Ende der Blech-Kapsel, in der diese Platine leben muss. Das war bei dem weitgehend ähnlich aufgebauten Modell HMA-7500 MkII ebenso ein Problem. ![]() ![]() - Johannes |
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Felix8952
Stammgast |
#41
erstellt: 09. Feb 2026, 08:42
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Können die Dinger mit nur 0.5A schon so heiss werden?!
Ein bisschen Platz gäbe es schon, wenn der Kühlkörper nicht allzu viel höher als der Transistor selber ist.
Diese Optimierung hatte ich beim letzten Mal, wo ich alle Widerstände getauscht habe, selbstverständlich auch brav umgesetzt. Aber diese Transistoren haben davor trotzdem schon 40 Jahre im geschlossenen Blechkasten vor sich hingebrutzelt... Braucht es den Blechkasten überhaupt? Wozu ist der da? Zur Abschirmung scheint mir ein bisschen übertrieben bei den niedrigen Frequenzen in dem Gerät. |
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Poetry2me
Inventar |
#42
erstellt: 09. Feb 2026, 09:18
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Könnte sein, dass es ohne den Blechkasten brummt oder Ähnliches. Mit etwas Glück kann es auch klappen. Mal Ausprobieren? Warum nicht. Schlimmstenfalls würde etwas schwingen. Daher beim Ausprobieren erst mal keine teuren Lautsprecher anschließen. Beim HF-Schwingen wären die Hochtöner in Millisekunden durchgebrannt. - Johannes |
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CHICKENMILK
Inventar |
#43
erstellt: 09. Feb 2026, 09:38
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Was Johannes bezüglich Kühlkörper glaube ich meinte: Solche Aufsteck-Kühlkörper sollten reichen und müssten sich von den Platzverhältnissen ausgehen. LINKIch verwende solche auch laufend für die Spannungswandler von Philips CD.Player, welche ursprünglich auch ohne auskommen mussten. |
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Valenzband
Inventar |
#44
erstellt: 09. Feb 2026, 12:06
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Entscheidend ist die Verlustleistung, also das Produkt von Strom und Spannungsdifferenz zw. Kollektor (Eingang) und Emitter (Ausgang). In einer geschlossenen Umgebung ohne Luftzirkulation sind schon 1 Watt eine Herausforderung, selbst mit besserem FR4 Material. Offensichtlich hatte auch Hitachi dabei etwas Bauchschmerzen und hatte den beiden Transistoren jeweils einen 22 Ohm Sicherungswiderstand zur Seite gestellt, der einen Teil der gesamten Verlustleistung abfängt, zumindest aber eine Sicherungsfunktion beinhaltet. [Beitrag von Valenzband am 09. Feb 2026, 12:06 bearbeitet] |
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Poetry2me
Inventar |
#45
erstellt: 09. Feb 2026, 14:26
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Was ich meinte: Innerhalb des hermetisch abgeschlossenen Teilgehäuses hinter der Front entsteht eine (berechenbare) Verlustleistung, welche die Platine und alle Bauteile darauf dauerhaft heiß werden lässt. Dadurch altern die Bauteile - je nach dem - um Faktor 10 oder 100 oder 1000 schneller. Also muss die Verlustleistung abtransportiert werden. Das passiert normalerweise durch Luft-Konvektion. Die verheizte Verlustleistung kann man recht einfach berechnen: Leistung = Strom x Spannung;Im Falle der Spannungsregler ist Strom = 0,5A; Spannung = Spannungsabfall zwischen Collector und Emitter = 27V - 12,5V = 14,5V; Somit berechnet sich die Verlustleistung Leistung = 0,5A x 14,5V = 7,25W;Beide Regler zusammen haben also 14,5W. Man stelle sich eine altmodische Glühbirne von 15W in dem kleinen Gehäuse vor, dann kann man nachvollziehen, wie dort drin alles "gegrillt" wird. Daher der Vorschlag, Löcher oben in das kleine Gehäuse zu bohren (siehe Bild), dann kann die warme Luft aufsteigen und von unten neue Luft nachströmen, so dass die Hitze abtransportiert wird ("Konvektion"). - Johannes [Beitrag von Poetry2me am 09. Feb 2026, 17:27 bearbeitet] |
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Valenzband
Inventar |
#46
erstellt: 09. Feb 2026, 17:40
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Das ist definitiv übertrieben: 1) Der Strom beträgt hier niemals 0.5A, geschätzt maximal 100mA. Damit würden ca. 2V am Vorwiderstand abfallen, der Rest von 12V am Transistor, was dann ca. 1.2 W Verlustleistung ausmacht. Vermutlich ist es sogar weniger. 2) Die Transistoren vertragen ohne Kühlkörper und bei Umgebungstemperaturen bis 40°C maximal 1.75W (s. Datenblatt). Darüber würde die maximale Sperrschichttemperatur von 150°C überschritten. Bei 7W Heizleistung wären die Transistoren sehr schnell wieder ausgelötet... [Beitrag von Valenzband am 09. Feb 2026, 21:15 bearbeitet] |
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CarlM.
Inventar |
#47
erstellt: 09. Feb 2026, 18:17
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Das lässt sich ja berechnen. Bei 22 Ohm und 0,25W für den Sicherungswiderstand beträgt die maximale Stromstärke (= Auslöseschwelle des R801 bzw. R802) fast genau 100mA. Die beiden HA1452 benötigen zusammen ca. 30 ... 35mA. Hinzu kommt der Strom für die VU-Meter. Somit ist das stimmig. [Beitrag von CarlM. am 09. Feb 2026, 18:24 bearbeitet] |
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Poetry2me
Inventar |
#48
erstellt: 09. Feb 2026, 18:58
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Ist ja klar, ich hatte der Einfachheit halber den vorher genannten Wert von 0,5A eingesetzt, Mit der Formel, die ich genannt habe, kann jeder mal selbst nachrechnen. In einem früheren Thread hatte ich übrigens selbst mal 5 Watt Verlustleistung abgeschätzt, dabei aber auch aufgezeigt, dass es mehrere "Heizungen" in dem kleinen Front-Gehäuse gibt :-) http://www.hifi-foru...12514&postID=118#118- Johannes [Beitrag von Poetry2me am 09. Feb 2026, 19:00 bearbeitet] |
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Felix8952
Stammgast |
#49
erstellt: 10. Feb 2026, 20:56
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Also, ich werde jetzt die Transistoren TIP41C + TIP42C bestellen und dazu noch kleine Clip Kühlkörper. Und wenn ich schon dran bin, auch gleich noch neue (nachbau) Lautsprecherrelais.
Ich denke das Risiko gehe ich jetzt besser nicht ein. Mit den Löcher oben im Blechkasten und den kleinen Kühlkörperchen (wenn sie denn Platz haben) sollte das sicher um Welten besser sein als original. Damit sollten die Dinger locker die nächsten 40 Jahre überstehen. Gibt es eigentlich eine Fausformel, welche Kondensatoren man bei einer Revision genauer unter die Lupe nehmen soll? Elektrolytkondensatoren ist klar, aber kann man sagen welche Werte da am ehesten Probleme machen? Eher die kleineren oder die grösseren? Ich hab ein paar kleinere (vorallem bipolare/ungepolte) noch nicht getauscht, da ich die letztes Mal nicht hatte. Aber wenn ich eh Teile bestelle, dann könnte ich die Restlichen auch noch ersetzen. |
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Valenzband
Inventar |
#50
erstellt: 10. Feb 2026, 21:11
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Tendenziell gehen Elkos mit kleiner Nennspannung schneller futsch, da die Anodisierungsschicht dünner und empfindlicher gegenüber chemischen Angriffen des Elektrolyten ist (aus diesem Grund altern spannungslos gelagerte Elkos schneller und sollten / müssten nach ca. 1 Jahr reformiert werden). Außerdem ist bei kleinen Elkos das Verhältnis von Volumen (Elektrolytvorrat) zu Dichtlängen (Dichtungen an der Anschlusskappe) viel kleiner und daher ungünstig. Die kleinen SMD Pillen haben ja nur einen Tropfen Suppe an Bord, das reicht halt nicht für eine lange Reise [Beitrag von Valenzband am 10. Feb 2026, 21:13 bearbeitet] |
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CHICKENMILK
Inventar |
#51
erstellt: 10. Feb 2026, 23:09
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Mach einfach alle Elkos neu. Die Dinger sind ja auch schon fast 50 Jahre alt. Ein Beispiel: Dieser oxidierte,ausgelaufene und furztrockene Elko war von 1993 LINK |
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