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Universum 5000 Verstärker: plötzlich kein Ton mehr+A -A |
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| Autor |
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salamander1
Ist häufiger hier |
#1
erstellt: Gestern, 19:19
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Hallo, ich habe einen alten Universum Verstärker System 5000. Sieht so aus, als wenn der Rotel RA-713 bauglech ist. Leider habe ich keinen Schaltplan. Nur das hier fand ich im Netz. Also sobald man das Geräte anschaltet, geht Beleuchtung, aber das Relais reagiert nicht. Auhc beim Ausschalten keine Reaktion. Sicherungen sind alle i.O. Die Spule am Relai habe an den beiden weißen Anschlüssen einen Wert von ca. 13k OHm. Auf der Platine messe ich an den Pins (siehe Bild schwarze Pfeile) um die 9-10 Volt. Das Gerät stand lange rum, wurde vor einigen Wochen halt mal wieder in Betrieb genommen. Beleuchtung erneuert und gereinigt. Lief alles tadelos. Keine Aussetzer etc. auch nach ein paar Std. Betrieb. Nun vor dem Ausfall wurde das Gerät auch nicht überlasstet, um evtl. die Schutzschaltung aktiv zu schalten. Vielleicht kann mir ja einer von euch mal Tipps geben, wo ich vermutlich den Fehler eingrenzen könnte. Verbranntes Relais? Wenn man das manuell schaltet? Ach noch eins, es schaltet beim Einschalten meiner Meinung das Relais, muss gestehen nicht so drauf geachtet, aber interessant ist, wenn man vor dem Ausfall das Gerät ausgeschaltet hatte, bekamen die Lautsprecher immer noch ein Ausschaltsignal, ähnlich wie früher beim Einschalten eines Braun Regie510, aber geringer. Bisher habe ich leider keine Erfahrungen mit solchen Verstärker Defekten, dass einzige was ich wieder repariert bekam, war ein damliger Braun Regie 510, wo bekanntlich ein bestimmtes Bauteil durchbrannte und ich das erneuerte. Was das noch war, keine Ahnung lange her. Nur das Gerät hatte auch keine Funktion mehr. Lief danach aber wieder super. Hier noch ein paar Bilder. Bild1 bild2 Bezeichnungen
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salamander1
Ist häufiger hier |
#2
erstellt: Gestern, 19:22
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sehe aber auch, dass das Relais ein Überlastungsrelais ist und kein Verzögerungs, Einschaltrelais ist. |
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CarlM.
Inventar |
#3
erstellt: Gestern, 19:34
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Falls das Gerät baugleich zum Rotel ist, gibt es hier das Service Manual: https://elektrotanya.com/rotel_ra-713_sm.pdf/download.html#dlEs enthält auch ein "Troubleshooting" zur Vorgehensweise beio Defekten. Wenn beide Kanäle gleichermaßen betroffen sind, solltest Du zunächst - nach einer intensiven Sichtprüfung inkl. Sicherungen - die Relais-Steuerung ansehen. Klemme das schwarze Messkabel des Multimeter an einen geeigneten Massepunkt (GND) und messe dann nacheinander die Spannungen an der Spule des Relais - ersatzweise an der parallel geschalteten Freilaufdiode D901. Das Relais bitte nicht überbrücken. p.s. Die Brücken zwischen den Buchsen Pre Out --- Main In an der Rückseite sind gesteckt? [Beitrag von CarlM. am 29. Jan 2026, 19:41 bearbeitet] |
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salamander1
Ist häufiger hier |
#4
erstellt: Gestern, 20:42
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@CalM. Danke für Deine schnelle Hilfe. Ja, dass ist super werde ich gleich mal schauen. Ich kann aber nun berichten. habe den Ton wieder an den LS Ausgängen, denn das Relais zieht nicht selber mehr an. Mache ich das manuell, ist der Ton wieder vorhanden. Nun geht das eben darum, Relais defekt? Oder Spannungsversorgung? Kein Elko ist aufgebläht, was ja kein Garant ist, dass er nicht doch hin ist bzw. die Werte nicht mehr bring. Obwohl bei den damaligen Geräten wurde so hohe Toleranzen verbaut und selbst ein Elko aus einem 1974 Wega Frequenzweiche hatte nachdem Tausch noch die gleichen Werte wie den neuen, den ich einbaute. Jedenalls bin ich soweit erstmal fündig geworden und in einem Servicemanuell was ich auch schon fand für Rotel, war der Hinweis eben Pre Out zu prüfen und da wurde das Relais schon angedeutet. Ob ich so eins überhaupt noch bekomme? Muss wohl erst mal raus bekommen. Zudem stelle ich noch ein Bild rein und den Spuren an den Elkos. Dachte damals, dass die ausgelaufen wären, sind aber oben total zu. Also dachte ich, dass war damaliger Kleber zwecks Vibrationssicherung?!?! Platine |
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salamander1
Ist häufiger hier |
#5
erstellt: Gestern, 20:52
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CarlM.
Inventar |
#6
erstellt: Gestern, 21:06
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Du musst den Relais-Defekt präzise analysieren. Schließlich schaltet das Relais nicht frei, um Deine Lautsprecher vor Gleichspannung und somit vor dem "stillen Tod" zu schützen. Gleichspannung erhitzt die Schwingspulen, ohne dass man es hört. Möglichkeiten: - Es liegt ein Defekt der Endstufe vor (auch wenn es sich normal anhört) - Die Relais- bzw. Schutzschaltung hat einen Defekt - Das Relais ist defekt - Ein Bereich der Spannungsversorgung ist defekt. Vorgehensweise: - Messung der Gleichspannung an beiden Endstufenausgängen (DC.Offset): Multimeter COM (schwarz) an Chassis oder schwarze Buchse des LS-Terminals Messung mir ROT (0 .. 2 VDC) an L601 und L602. Das sind jeweils die Drosseln. Sollwert: so gering wie möglich aber unter 100 mVDC. Falls okay: - Messung der Spannungen an den beiden Enden der Freilauf-Diode (s.o.) Wenn die Schaltung das Relais eigentlich freischaltet muss eine Seite die auf dem Relais aufgedruckte Spannung haben (z.B. 24 VDC), die andere Seite aber einen deutlich niedrigeren Wert (z.B. 0,8 VDC). Habe beide Seite 24 VDC, gibt die Schaltung das Relais nicht frei. Haben beide Seiten einen sehr niedrigen Wert, ist ein Defekt der Spannungsversorg (für die Relaissteuerung) defekt. Achtung bei den Messungen! Am besten im ausgeschalteten Zustand simulieren, wo Du messen willst. Abrutschen mit den Messspitzen kann fatale Wirkung haben. [Beitrag von CarlM. am 29. Jan 2026, 21:09 bearbeitet] |
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