Ersatztypen für BD311/312 Endtransistoren

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deltamike55
Neuling
#1 erstellt: 18. Okt 2008, 21:11
Hallo,

in den Telefunken TRX2000/3000 Receivern werkeln in den Endstufen jeweils 4 BD311 und 4 BD312 Transistoren. Da diese so gut wie nicht mehr zu bekommen sind, frage ich nach Ersatztypen.
Nebenbei tragen die Transistoren den Zusatz "R". Was hat das zu sagen ?

Gruß, Dieter
oldiefan1
Inventar
#2 erstellt: 18. Okt 2008, 21:35
Hallo Dieter,

Du kannst folgenden Ersatz nehmen:

BD311 (npn) = MJ15024
BD312 (pnp) = MJ15025

Alle ersetzen!

Bekommst Du z.B. bei Reichelt. Dort aber ausdrücklich nur die vom Hersteller ONS (ON Semi) = Motorola-Nachfolger nehmen.

Sind extra dort aufgeführt.
MJ 15025 ONS
MJ 15024 ONS
jeweils 2,60 EUR, das Stück.

No-Name sind etwas billiger aber oft Fälschungen. Denen des chinesischen Herstellers Inchange traue ich auch nicht so sehr wie den von ONS. Obwohl ich mit Inchange eigentlich noch keine schlechten Erfahrungen hatte. Aber wenn man die Wahl hat, ONS zu nehmen, würde ich die empfehlen.

Gruss,
Reinhard


[Beitrag von oldiefan1 am 18. Okt 2008, 21:44 bearbeitet]
Monsterle
Inventar
#3 erstellt: 21. Okt 2008, 18:26
Mein Vorschlag wäre eher BD317 (=NPN) / BD318 (=PNP). Diese Typen scheinen identisch zu sein zu BD311 / BD312 mit der Ausnahme, daß sie einen höheren Kollektorstrom und etwas größere Spannung zwischen Kollektor und Emitter abkönnen. Sind bei Reichelt erhältlich von Motorola (lt. Katalog).

Der Zusatz 'R' könnte möglicherweise ein Hinweis auf eine Selektion sein, also daß NPN- und PNP-Transistor von den Daten her aufeinander abgestimmt gepaart wurden (wegen Exemplarstreuung).

Gruß Monsterle


[Beitrag von Monsterle am 21. Okt 2008, 18:34 bearbeitet]
Tunneleffekt
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 13. Mai 2009, 09:07
Hallo zusammen,

möchte hier noch kurz eine allgemeine Frage klären.

Hintergrund: Besitze einen TR500 von Telefunken mit höchstwahrscheinlich defekten Endtransistoren. Dazu eventuell noch einen eigenen Beitrag...

Nun geht es mir um die Austauschtypen:
Hier wurden ja zwei vorgeschlagen, wobei die BD317/BD318 nur einige Cent kosten.

Dazu meine Frage, wenn man inklusive Versankosten für etwa 15 Euro einen Motorola BD311 und einen DSI BD312 bekommt, lohnt es sich dann diese zu nehmen oder wären das nur nostalgische Gründe und die BD317/BD318 tun es auch?

Zweite (ähnliche) Frage. Wie viel Einfluss haben diese Transistoren auf den Klang?

Dritte Frage: Hat noch jemand andere Vorschläge für Austauschtypen oder sonstige Tipps? Das wäre sicherlich interessant, da diese Transistoren ja in mehreren Telefunken Boliden stecken.

Danke und Gruß
Jan
hf500
Moderator
#5 erstellt: 13. Mai 2009, 16:03
Moin,
meine Vergleichsliste nennt auch BD317/318.
diese Transistoren sind belastbarer, haben aber eine Grenzfrequenz von 1MHz gegenueber 4MHz.

Probleme wird es trotzdem nicht geben, denn sie muessen nur bis 50-100kHz gehen, wobei das NF-Signal bestenfalls "nur" bis 20kHz geht.

Ausserdem, wenn es geht, sollten beide Transistoren von einem Hersteller sein.
Klangliche Unterschiede kann man ausschliessen, die Endtransistoren arbeiten beide in Kollektorschaltung, sind also zu 100% gegengekoppelt, ausserdem ist der Endverstaerker selbst auch gegengekoppelt. Solange die Transistoren bestimmte Mindestfaehigkeiten mitbringen, bestimmt die Gegenkopplung, "wo es lang geht".

73
Peter


[Beitrag von hf500 am 13. Mai 2009, 20:04 bearbeitet]
Tunneleffekt
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 13. Mai 2009, 17:44
Hallo,

das hilft mir ja schon weiter. Es ist nämlich schwer beide vom gleichen Hersteller zu bekommen, da nicht alle Shops beide führen.
Die BD317/BD318 Kombi gibt es bei R.Eiche_LTD für 42 und 63 Cent. Leider ist dort, wie oft, kein Hersteller angegeben. Woanders kosten die aber gern auch mal 3-4 Euro.

So wie ich dich aber verstanden habe kommt es nicht so auf die "Arbeitstiere" an und ich kann die getrost nehmen. Damit ist das ganze preislich ja eine sehr erfreuliche Angelegenheit.

Gruß und Dank Jan
Tunneleffekt
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 22. Mai 2009, 13:06
Hallo,

heute gab es ein böses Erwachen. Hatte ich doch schön je 5 Stück BD317 und 5 Stück BD318 bestellt und heute die Endstufe meines TR500 damit bestückt. Auch die Treiber brav erneuert und alles vor dem Verdrahten auf Isolation überprüft. Bei der Inbetriebnahme gab es dann jedoch ein kleines bis großes Feuerwerk. Mir graut es vor dem Ergebnis, was dabei alles über die Wupper gegangen ist.

Natürlich bin ich eigentlich selber Schuld, weil ich einfach blind alles so übernommen habe. Es passte ja auch zu schön, dass es bei R.Eiche_LTD nur die beiden Typen BD317 und BD318 zu kaufen gab. Wie ich erst jetzt dem Datenblatt entnommen habe handelt es sich jedoch bei beiden um PNP Transistoren. Habe also zwei PNP in meine Endstufe gesteckt. Richtig wäre eine Kombi von BD315 zu BD317 oder BD316 zu BD318.

Das hier nur als wichtigen Hinweis. Offensichtlich bin ich wohl der erste, der darauf hereingefallen ist.

Eventuell hilft Monsterle mir ja jetzt bei der Schadensbegrenzung. Zum defekten TR500 von Telefunken gibt es einen eigenen Beitrag.
Wo bekomme ich denn jetzt wohl BD315 oder BD316 her. Vermutlich sind diese dann nicht vom gleichen Hersteller wie bei R.Eiche_LTD und ich muss alles neu bestellen. Die haben gar keinen Hersteller. Sind wohl NoName. Wäre fü ein paar Tipps wirklich dankbar.

Gruß Jan
hf500
Moderator
#8 erstellt: 22. Mai 2009, 15:29
Moin,
aus dem Grund schaltet man vor einen reparierten Verstaerker eine Lampe, hier 40W, bei groesseren Geraeten 60W.
Die begrenzt den Strom und schuetzt damit die gerade reparierten Endstufen. Einstellen lassen sie sich trotzdem.

In meiner Vergleichsliste ist das Paar BD317/318 als NPN/PNP Paar eingetragen. Sie entsprechen BD315/316, sind aber fuer 100 statt 80V.

Meine Suche im Netz ergibt das Gleiche, bist du dir mit den PNP sicher??
Die von dir genannten Kombinationen wuerden naemlich PNP bzw. NPN-Paare ergeben, ausserdem ergibt es nach der hier ueblichen Nomenklatur keinen Sinn.

73
Peter


[Beitrag von hf500 am 22. Mai 2009, 15:34 bearbeitet]
Tunneleffekt
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 22. Mai 2009, 15:39
Hallo,

danke für den Tipp mit der Lampe. Meinst du im 220V Netz in Reihe schalten?

Hier ein Link zum Datenblatt. An sich hast du natürlich recht. Daher bin ich wohl auch darauf hereingefallen...

Datenblatt BD317/BD318

Gruß Jan
Tunneleffekt
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 22. Mai 2009, 15:45
Hallo,

habe jetzt noch genauer geschaut. Offensichtlich nur ein Fehler im Kopf des Datenblatts. Dort steht es dick und fett falsch. Weiter unten sind die Paare wie gewohnt angegeben. Da hab ich wohl zu schnell irgendwelche Schlüsse gezogen.

Also alles zurück. Die Kombi BD317 zu BD318 ist korrekt.

Gruß Jan
hf500
Moderator
#11 erstellt: 22. Mai 2009, 15:49
Moin,
ja, die Lampe in der Netzzuleitung in Reihe schalten.

Moechte mal gern wissen, was fuer Scriptgimmicks alldatasheet da eingebaut hat, ich bekomme da nichts zu sehen.

73
Peter
Naman
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 19. Sep 2019, 07:00
Hallo,

Welche Ersatztransistoren kann ich für den TR 550 von Telefunken nehmen?
Alten sind BD 311N und BD 312N.
CarlM.
Inventar
#13 erstellt: 19. Sep 2019, 09:26
Ich würde mich nachwievor der Empfehlung von Oldiefan1 (--> #2) anschließen.

MJ15024 / 15025 von ON-Semiconductors.

p.s.
Das "N" (steht in der Regel für bleifrei) ist in der heute gültigen RoHS-Konformität enthalten.
Naman
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 20. Sep 2019, 12:27
Hallo CarlM,

danke dann werde ich das mal tun.
Naman
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 21. Sep 2019, 16:32
DSC09499

Endstufe freigelegt und Sichtprüfung gemacht. Eigentlich nichts auffälliges.
Messung ergab das ein paar Transistoren defekt sind.
BD 311 und BD 312 auch defekt, linke Seite.
Dioden sind komischerweise in Ordnung.

Linker Teil des Bildes zeigt 4 Amperè Glassicherungen unteren beiden sind durch
Austausch vor Ausbau hatte nicht geholfen wieder durch.

Folgende Frage die gelben Folienkondesatoren: (axial)
Links unten bei den Alukondesatoren
3x: 0,47µF 250V-MKT TGL 31 680/01 welche kann ich da nehmen oder Ersatzweise?

Weiter befinden sich 4 gelbe Folienkondensatoren (axial) unten am Kühlkörper.
1x: MKT 0,47µF M 100V
3x: MKT 100nF K100V
welche kann ich da nehmen oder Ersatzweise?

Und wenn wir schon dabei sind die tollste Frage. Einbaurichtung bei Folienkondesatoren ist doch egal oder?
Bei Pollin habe ich ähnliche gefunden. Evtl. gibt es aber auch beim Reichelt welche, weil ich da Kunde bin.

Vielleicht hat ja jemand Zeit mir eine Antwort zukommen zu lassen bei Gelegenheit.

Gruß an alle Bastlerinnen und Bastler und Profilötkolben(innen) ein schönes WE noch an alle, welche diese Geräte noch revitalisieren.
eckibear
Inventar
#16 erstellt: 21. Sep 2019, 17:04

Naman (Beitrag #15) schrieb:
.Dioden sind komischerweise in Ordnung.

Vlt. nur weil der Tester zu geringe Spannungen anlegt...


Folgende Frage die gelben Folienkondesatoren: (axial) Links unten bei den Alukondesatoren
3x: 0,47µF 250V-MKT TGL 31 680/01 welche kann ich da nehmen oder Ersatzweise?

Ist das der Originalzustand? "TGL" deutet auf ostdeutsche DDR Ware hin. Wenn das Snubber an den vier Gleichrichterdioden sein sollen, müssten es eigentlich vier gleiche Stück sein. Na ja, war vermutlich eine vorhergehende Bastleraktion. Irgendwelche MKT oder MKP in axialer Bauform mit den genannten Werten sind OK.


Weiter befinden sich 4 gelbe Folienkondensatoren (axial) unten am Kühlkörper.
1x: MKT 0,47µF M 100V
3x: MKT 100nF K100V
welche kann ich da nehmen oder Ersatzweise?

MKP wie oben. Vergleiche aber lieber einmal den Schaltplan dazu. Wenn schon mal ein Bastler dran war kann man nur hoffen, dass er nichts Verrücktes getan hat.


Einbaurichtung bei Folienkondesatoren ist doch egal, oder?

Ja.

Bei Pollin habe ich ähnliche gefunden. Evtl. gibt es aber auch beim Reichelt welche, weil ich da Kunde bin.

Pollin vertickt oft altes Zeugs, da muss man genau hinsehen.

Ich muss aber noch auf die merkwürdige Pappe am Kühlkörper eingehen: Das scheint Asbest-Pappe zu sein !

Vermutlich sollte sie die manchmal glühenden blanken Drahtwickelwiderstände vom Kühlkörper isolieren. So gefährlichen Pfusch hat man damals leider oft gemacht, obwohl die Gefahr durch Asbest längst bekannt war.
So etwas muss man heute fachgerecht entsorgen! Wahrscheinlich hast du beim Hantieren auch schon jede Menge Fasern freigesetzt... Wenn Du mich fragst, pack alles vorsichtig eine Plastiktüte und bringe es so wie es ist mit dem Hinweis auf Asbestpappe zum zuständigen Entsorger (bei der Gemeinde oder dem zuständigen Entsorger fragen)


[Beitrag von eckibear am 21. Sep 2019, 17:06 bearbeitet]
Naman
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 21. Sep 2019, 17:34
Hallo Eckibear,

danke für dein flotte Antwort
Mit der Asbestpappe kommt wohl hin bei näherer Betrachtung.
Was kann man da Ersatzweise verwenden?

Oder denkst Du ich sollte den Ganzen TR550 nach dem TRGS Asbest Vorschriften entorgen?

Gruß Naman
eckibear
Inventar
#18 erstellt: 21. Sep 2019, 19:29

Naman (Beitrag #17) schrieb:
Hallo Eckibear,

danke für dein flotte Antwort
Mit der Asbestpappe kommt wohl hin bei näherer Betrachtung.
Was kann man da Ersatzweise verwenden?
Oder denkst Du ich sollte den Ganzen TR550 nach dem TRGS Asbest Vorschriften entorgen?


Ohne Fachkenntnis sollte man da besser nicht ran. Eine Sanierung sollte wenn, dann nur mit ausreichendem Atemschutz und Einweg-Overall im Freien gemacht werden.
Bevor weiter daran gearbeitet wird sollte das Ganze auch mit Haarspray oder reichlich Seifenlauge eingesprüht werden, das bindet lose Asbestfasern einigermaßen an der Oberfläche.
Der ganze Mist muss komplett runter und sicher eingeschlossen werden.
Um eine fachgerechte Entsorgung der Reste kommst du auch dann nicht herum. Asbest niemals in den Hausmüll geben, egal wie der Mistkram verpackt wurde !

Die albernen Drahtwickel ("Glücksspiralen" ?) können anschließend einfach durch moderne Widerstände ersetzt werden, vorzugsweise aus der Baureihe MPC71 vom Hersteller Futaba. Den Widerstandswert sollte man einfach dem Servicemanual entnehmen.

Wenn du ich fragst lohnt sich der ganze Zirkus nicht bei dem Gerät.


[Beitrag von eckibear am 21. Sep 2019, 19:31 bearbeitet]
Naman
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 22. Sep 2019, 16:26
Teileliste Endstufe TR550 fast vollständig...

Dei dieser DIODE bin ich mir noch nicht so sicher welche ich da vom Reichelt nehmen soll.
BZY 55 C 16 Position:D501

Evtl. hat ja mal wieder eine Ersatzweise IDEE für mich.

Gruß,....Naman

@Eckibear Haarspray tut´s auch THX.


[Beitrag von Naman am 22. Sep 2019, 16:38 bearbeitet]
CarlM.
Inventar
#20 erstellt: 22. Sep 2019, 18:22
Suche Dir eine Zenerdiode mit 16V und >=500mW aus.

Z.B.
https://www.reichelt...2.html?&trstct=pol_3
oder die 500mW-Version
https://www.reichelt...7.html?&trstct=pol_2
Naman
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 23. Sep 2019, 07:31
Hallo CarlM

danke Dir für die zeitnahe Antwort.
Sehr hilfreich.
Naman
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 23. Sep 2019, 20:27
Hallo @ll,

Es geht um die Grünen und weißen Folienkondensatoren an der Endstufenplatte TR550
Kriege die Zuordnung nicht so ganz hin beim Reichelt!

Rastermaß alle 7,5mm.
Bei Reichelt gibts diese mit:
https://www.reichelt...A=446&q=680nf%20100v
Spannung DC:100 V=
Spannung AC:63 V~


Folien-Kondensatoren Endstufe TR550
auff obigen Bild Endstverstärker TR550
Dort befinden sich:
2x 0,47K 63_____________Grün, Rechteckig (C510,514)
2x 0,68K 63_____________Grün, Rechteckig (C401,402)
2x 0,022µF (22nF) K250___Weiß Rechteckig (C508, C507)
4x 0,1µF /K 100V-________Weiß, Rechteckig C502,503,407,408)
1x 022K 250_____________Weiß, Rechteckig (C508,507) welche sollen das bitte sein?
2x 33K100______________Weiß, Rechteckig (C423,424) welche sollen das bitte sein?

Auf untigem Bild:
2x 1J 100_______________Weiß, Rechteckig (C401,402)welche sollen das bitte sein
Folien-Kondensatoren TR550

Auch schön zu sehen die beiden oben durchgeknallten T4A Sicherungen.

Bitte helft mir doch ein weiteres mal bei der richtigen Zuordnung
CarlM.
Inventar
#23 erstellt: 23. Sep 2019, 21:04
Der Link funktioniert bei mir nicht.
Nur soviel ... das k steht hier für Kunststoff. Am besten, Du suchst nach geeigneten WIMA-Typen.
Die Spannungsfestigkeit kann ggf. auch höher sein. Notfalls musst Du auf Rastermaß 5mm zurückgreifen und einen Draht anlöten.

Hier ein Beispiel:
https://www.reichelt...5.html?&trstct=pol_1


[Beitrag von CarlM. am 23. Sep 2019, 21:05 bearbeitet]
Mwf
Inventar
#24 erstellt: 23. Sep 2019, 21:11
Hi,
Naman (Beitrag #22) schrieb:
... Bitte helft mir doch ein weiteres mal bei der richtigen Zuordnung

Das "K" steht für +/-10 % Kap.-Toleranz,
"J" (unteres Bild, weiß) für "+/- 5 %.

Dann:
0.47 µF 63 V- (sehe ich nur 1x auf der Platine)
0.68 µF 63 V-
0.022 µF (22 nF) 250 V-
0.1 µF (100 nF) 100 V-
0.33 µF 100 V-

die 63 V- ("-" heisst immer DC) kannst du auch mit 100 V- nehmen,
die 250 V- sollten auch solche sein.

Normalerweise sind diese MKT-Folien Langzeit-stabil, aber ein Schaden als Folge von anderen Katastrophen, wer weiss ...

Gruss,
Michael
Naman
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 23. Sep 2019, 21:31
Jungs ihr seit echt flott,

Danke dafür allerherzlichst.

In Beitrag #15
0.47 µF 63 V- (sehe ich nur 1x auf der Platine)
ist er zu sehen..

Kann mir aber jemand sagen was der 1J 100 sein sol, 100n Spannung
unteres Bild bei den fetten Elkos 10000MFD links davon

Ja und K,H,J,.... sind Toleranzen das wohl war

Gruß
Naman


[Beitrag von Naman am 23. Sep 2019, 22:26 bearbeitet]
eckibear
Inventar
#26 erstellt: 23. Sep 2019, 22:04

Naman (Beitrag #25) schrieb:
Kann mir jemand sagen was der 1J 100 sein sol, 100n Spannung?

0.1uF (bzw. 100nF), 5% , 100V
Bei einem dieser Cs ist wohl beim Löten der Punkt weggeschmurgelt worden.
Naman
Schaut ab und zu mal vorbei
#27 erstellt: 23. Sep 2019, 23:00

eckibear (Beitrag #26) schrieb:

Bei einem dieser Cs ist wohl beim Löten der Punkt weggeschmurgelt worden.


Das mit dem Lötkolben muss ca. vor meiner Inbesitznahme gewesen sein, habe das Teil seit 92´
Mein TR 550 düfte dieses Jahr wohl 40 werden, wenn ich mich nicht irre. Deshalb werde ich den auch restaurieren obwohl ich eigentlich auf alte Röhrenverstärker "spezialisiert" bin von Marschall und Fender usw. sowie Gitarrenelektrik etc.da macht man schon in jungen Jahren als Gitarrero Bekanntschaft mit Kollega Lötkolben.
Ja gut und ein "LÖTEN" könne ja wohl alle hier anwesenden; oder


[Beitrag von Naman am 23. Sep 2019, 23:03 bearbeitet]
Naman
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 06. Okt 2019, 11:47
Hallo Eckibear, hallo @ll


Folgende Frage die gelben Folienkondesatoren: (axial) Links unten bei den Alukondesatoren
3x: 0,47µF 250V-MKT TGL 31 680/01 welche kann ich da nehmen oder Ersatzweise?


Kann ich da die nehmen Ersatzweise auch wenn nicht axial?
https://www.reichelt...7.html?&trstct=pos_0


Weiter befinden sich 4 gelbe Folienkondensatoren (axial) unten am Kühlkörper.
1x: MKT 0,47µF M 100V
3x: MKT 100nF K100V
welche kann ich da nehmen oder Ersatzweise?

Evtl diese hier:
https://www.reichelt...4.html?&trstct=pos_0

THX@ll, schönen Sonntag noch.
Mwf
Inventar
#29 erstellt: 06. Okt 2019, 12:48
Ja und ja.

-- Kapazität (uF) und Gleichspannungsfestigkeit (DC, V- oder V=) werden eingehalten, also warum nicht ?
-- warum bist du unsicher ?
-- wg. der reduzierten Wechselspannungsfestigkeit (AC, V~) ? ,
das ist bei allen Cs so, schon allein wg. Sinus-Wechselspannungsspitze = 1.4 mal Effektwert)


[Beitrag von Mwf am 06. Okt 2019, 12:53 bearbeitet]
eckibear
Inventar
#30 erstellt: 06. Okt 2019, 13:01
Aus der Beschreibung "gelber Kondensator irgendwo" lässt sich nicht viel ableiten. So wie das aussieht sind einige oder alle Pfifferlinge nachträglich reingewurstelt worden. Immerhin sind im Servicemanual,(SM) des TRX2000 am Gleichrichter 3 Stück 470nF zu sehen: C550, C551 und C553.

Aber ob das ursprünglich wirklich Teile aus der DDR waren ("TGL" war die quasi die Ossi-DIN)? Vielleicht ja doch, denn inzwischen weiß man ja, dass auch viele bekannte Westfirmen die Stasi-beaufsichtige Sklavenarbeit politischer Gefangener in der DDR gerne in Anspruch genommen haben. Devisen für die eine Seite, billige Lohnarbeit für die andere. Dazu passt auch ganz gut die gefährliche Asbestpappe neben den primitiven Glühwendelwiderständen. Nix sehen, nix hören, nix sagen.

Wo wohl die vier Pfifferlinge unter dem KK dranhängen? Im SM ist in der Nähe der Endstufentransis nur einer am Ausgang verzeichnet (Cx404). Sehr wahrscheinlich sollen die anderen zur lokalen Stützung der beiden Railspannungen dienen. Das macht sogar einigermaßen Sinn bei dem Kabelverhau im Gerät.

Was hast du eigentlich mit der Asbestpappe gemacht?
Naman
Schaut ab und zu mal vorbei
#31 erstellt: 06. Okt 2019, 13:22
@ll

Danke für die rasch Antwort abermals.

@Eckibear. Die Asbestpappe habe ich mit Haarspray eingesprüht. Das sollte erstmal reichen.
Ja und genau,da hat schon vor meiner Zeit jemand rumgebastelt. Aber das werde ich schon hinbekommen.

@Mwf, ja habe ich mir gedacht das ich die nehmen kann, trotzdem danke.

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