Tonkopf für Technics RS 616 Tapedeck gesucht !

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DjHarry
Neuling
#1 erstellt: 30. Nov 2008, 20:49
Hallo ,

ich suche jetzt schon seit einiger Zeit nach dem Tonkopf für das oben angegebene Tapedeck .

Wo bekommt man sowas noch ???
Kann man einen alten Tonkopf überholen lassen ??

Bin dankbar für alle Hinweise.

Harry
Smokinfish
Stammgast
#2 erstellt: 02. Dez 2008, 08:07
Schlachtgerät kaufen und hoffen dass der Kopf noch gut ist.
Überholen - nicht zu empfehlen es erfordert Präzisionsarbeit im Mükrometerbereich.
Ist der Tonkopf eindeutig die Fehlerquelle?
bukongahelas
Inventar
#3 erstellt: 02. Dez 2008, 10:41
Tonkopfverschleisstest: Mit Fingernagel vorsichtig "drüberkratzen", 90 Grad quer zur Bandlaufrichtung. Dann kann man mit viel Gefühl die eingeschliffene "Spurrille" ertasten.
Aber auch stark eingeschliffene TK erfüllen klangmässig noch lange ihre Funktion.
TK alle 50 Betriebsstunden entmagnetisieren, mit Löschdrossel. Vorher Gerät unbedingt ausschalten !
ZB AKAI-GX-glasvergütete Köpfe halten "ewig".
Meist sind jedoch die Gummiandruckrollen verschlissen, auch die kann man nachschleifen, "abziehen".
Wie genau schreibe ich auf Wunsch.
Den Ohmwert/Widerstand beider Kanäle messen, TK Litzen vorher ablöten. Die Spulen beider Kanäle messend vergleichen.
bukongahelas
garlock
Stammgast
#4 erstellt: 02. Dez 2008, 21:08
Also das Orginalersatzteil wirds wohl nicht mehr geben aber ich habe ein umfangreicher Sortiment von Tonköpfen mach mal ein Bild vom Kopf und messe mal den spulenwiedersatand dann schau ich mal ob ich was passendes habe !

Den Tonkpf selber kann mann nachschlaifen das kann ich dir auch anbieten !

mfg
DTC1000
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 25. Feb 2009, 23:25

garlock schrieb:
Also das Orginalersatzteil wirds wohl nicht mehr geben aber ich habe ein umfangreicher Sortiment von Tonköpfen mach mal ein Bild vom Kopf und messe mal den spulenwiedersatand dann schau ich mal ob ich was passendes habe !

Den Tonkpf selber kann mann nachschlaifen das kann ich dir auch anbieten !

mfg 8)


Hallo,

habe hier auch noch so zwei Technics Geräte stehen, RS-B85 (QWY4148Y)und RS-B905(SJH104). Haben auch diese "Fingernagelkante", welche die Bänder am linken Rand leicht anwellen. Ersatzköpfe sind in Deutschland wenn überhaupt nur für horrende Summen erhätlich. Geräte in der deutschen Bucht haben zumeist einen ähnlichen Kopfzustand und wären keine Hilfe.
Wäre es möglich, diese eingeschliffenen Köpfe wieder so zu "feilen", "schleifen", um wieder einen ebenen Kopfspiegel zu erhalten ? Ich denke da ähnlich dem läppen von Tonbandköpfen, welche natürlich um einiges robuster sind ? Ein Problem würde ja auch der angebauter Bügel darstellen. Er müsste wenn möglich abgenommen und wieder passgenau angebaut werden. Ferner wäre da noch die Frage nach dem Höhenverlust.

Ein anderer Lösungsansatz wäre der Einbau eines Baugleichen, jedoch fremden Tonkopfes (z.B. Kopf eines RS-B965). Man müsste dann natürlich die Aufnahme- und Wiedergabeentzerrer an den anderen Tonkopf anpassen. Was umständlich wäre, aber wohl nicht unmöglich. Ein Oszilloskop wäre dann natürlich von Vorteil.

Auf jedenfall wäre ich um Tips zum Tonkopf läppen und dem abziehen von Andruckrollen sehr aufgeschlossen.

@DJHarry

Den Aufnahme-und Wiedergabetonkopf für das RS616, falls es sich um einen QWY4113Z HEAD, R/P handelt, gibt es vielleicht noch hier:

http://www.pacparts....912&back=0&mode=auto

Ich weiss zwar nicht ob sie nach good old Germany liefern, aber eine Anfrage oder vielleicht ein Freund bzw. Verwandter in den USA würde da vielleicht auch helfen.


DTC1000
PietS
Stammgast
#6 erstellt: 26. Feb 2009, 02:36
Moin Moin

Hallo zusammen,

mit Verlaub, Aussagen wie „…das Orginalersatzteil wirds wohl nicht mehr geben…“ und „…Ersatzköpfe sind in Deutschland wenn überhaupt nur für horrende Summen erhätlich…“ empfinde ich nicht gerade seriös. Woher wisst ihr das, bzw. glaubt es zu wissen? Hat einer von euch mal direkt bei Technics/Panasonic nachgefragt, bzw. eine allgemeine Anfrage (E-Mail) an sämtliche Panasonic-Service-Center gestellt?

„…Ein anderer Lösungsansatz wäre der Einbau eines Baugleichen, jedoch fremden Tonkopfes (z.B. Kopf eines RS-B965)…“.
Kleiner Hinweis:
RS-616 = Baujahr 1978-79 = Super-Permalloy-Kopf
RS-B965 = Baujahr 1990-92 = MX-Kopf

Gruß
Piet S.
DTC1000
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 26. Feb 2009, 11:35

PietS schrieb:
Moin Moin

Hallo zusammen,

mit Verlaub, Aussagen wie „…das Orginalersatzteil wirds wohl nicht mehr geben…“ und „…Ersatzköpfe sind in Deutschland wenn überhaupt nur für horrende Summen erhätlich…“ empfinde ich nicht gerade seriös. Woher wisst ihr das, bzw. glaubt es zu wissen? Hat einer von euch mal direkt bei Technics/Panasonic nachgefragt, bzw. eine allgemeine Anfrage (E-Mail) an sämtliche Panasonic-Service-Center gestellt?

Hallo,

mit Verlaub, ja natürlich habe ich gegoogelt und nachgefragt. Der Tonkopf QWY4148Y würde lt. Internetseite in Deutschland so um die 340 Euro kosten. Lieferzeit 2-3 Wochen, jedoch habe ich das jetzt nicht hinterfagt, da mir der Preis eh zu hoch gewesen wäre. Bei so einem Preis dürfte sich ein Austausch wirklich nur noch für absolute Liebhaber lohnen. Beim Panasonic Service Center Rendsburg war dieser Kopf überhaupt nicht mehr verfügbar und hätte dort 200 Euro ohne Mehrwertsteuer und ohne Händlerzuschlag gekostet. Dürfte also am Ende auf ungefähr den gleichen Betrag hinauslaufen. In den USA bekommt man diesen Kopf laut Internetseite für 105 Dollar ohne Versand.




„…Ein anderer Lösungsansatz wäre der Einbau eines Baugleichen, jedoch fremden Tonkopfes (z.B. Kopf eines RS-B965)…“.
Kleiner Hinweis:
RS-616 = Baujahr 1978-79 = Super-Permalloy-Kopf
RS-B965 = Baujahr 1990-92 = MX-Kopf

.


Der Vergleich bezog sich nicht auf das RS616, sondern auf meine eigenen oben angegeben Technics Cassettendecks. Ist mir schon klar das man in ein Zweikopfgerät nicht unbedingt einen Dreikopfgerät Tonkopf einbauen kann.

Der Bezug zu DJHarry beginnt ja dann auch bei @DJHarry

DTC1000
bukongahelas
Inventar
#8 erstellt: 26. Feb 2009, 14:53
Gummiandruckrollen nachschleifen:
Zunächst: Das Band läuft immer in der Mitte der Andruckrollen, daher drückt sich dort eine "Spurrille" ein.
Das Band läuft aber immer zum grösseren Durchmesser hin, daher sind Riemenscheiben ohne Seitenflansche von Maschinen auch immer etwas "ballig", also positiv aufgewölbt,positiv rund von der Seite gesehen (schwer zu beschreiben).
Haben wir eine Spurrille, kann sich das Band nicht zwischen dem erhöhten rechten oder linken Rand entscheiden und pendelt hin und her, ergibt die "schönsten" Spurlagenprobleme mit Folge Phasenschwankungen bzw Azimuthfehlern,bis hin zu gewellten Bandaussenrändern."In die Mangel genommen". Bei Dual-Capstanlaufwerken das Problem mal zwei.
Abschleifen: Ich kühle die Gummiandruckrollen erstmal mit Kältespray ab, dann werden sie schön hart.
Dann nehme ich einen geraden Metallstab und umwickele ihn mit feinem Schmirgelpapier. Dann benetze ich das Schmirgel mit Speichel (habe verschiedene Flüssigkeiten ausprobiert,keine Ahnung warum Speichel am besten wirkt), egal, Hauptsache es funktioniert.
Dann muss man je nach Tapedeck erstmal das Laufwerk "überlisten", damit es ohne eingelegte Cassette überhaupt auf PLAY geht, zB die Schalter am oberen Ende des Cassettenschachtes betätigen oder nach "Door-Closed" Schaltern suchen. Oft muss man auch den rechten Aufwickeldorn bewegen, damit das Laufwerk nicht Bandsalat denkt (Tape-Motion-Sensor stimulieren).
Also der/die Capstan(e) müssen die Gummiandruckrollen drehen. Dann den Metallstab mit dem Speichelschmirgel GANZ GERADE! , also GENAU parallel zur Oberfläche der Andruckrolle dranhalten und was abschmirgeln. Ich mache es bewusst etwas "ballig", siehe oben, denn früher oder später läuft die Rolle ja wieder ein. So zieht sich das Band immer schön zur Mitte der Lauffläche der Rolle. In Abständen wird mit Kältespray nachgekühlt um die Rolle schön hart zu halten, sonst gibts kleine Gummikügelchen, die aus der Oberfläche rausgerissen werden, besonders bei uralten Rollen. Das passiert auch wenn man nicht "nachspeichelt", also trocken schleift. Also kalt und nass schleifen.
Hat man einige Zehntel Millimeter Material abgetragen, sieht die Rolle wieder satt mattschwarz aus. Dann isses genug. Zum Schluss mit Fensterreiniger und Wattestäbchen den Abrieb,Schleif"staub" restlos entfernen.
Hinweis: Der Durchmesser der Gummiandruckrollen hat keinerlei Einfluss auf die Bandgeschwindigkeit, die wird allein durch die Drehzahl der Capstanwellen (die glänzenden drehenden Metallstifte) bestimmt.
bukongahelas
PietS
Stammgast
#9 erstellt: 26. Feb 2009, 19:33
Moin Moin

Hallo DTC1000,

ich will nicht streiten, aber Dein "...anderer Lösungsansatz..." steht vor dem @DJHarry.

Mit Rendsburg hast Du lediglich EINE Antwort bekommen. Die Service-Center arbeiten aber unabhängig voneinander. Daher mein Tipp, ALLE anzuschreiben und dann - bei positiven Antworten - knallhart verhandeln. Schliesslich kommt nicht jeden Tag ein Kunde, der ein Ersatzteil für einen 616 kaufen möchte.
Gleichzeitig auch nachfragen, in welchen Tapes dieser Tonkopf noch verbaut wurde. Damit würde sich die Chance auf ein Gebrauchtgerät (z.B. über Ebay) erhöhen.

@bukongahelas
Wär's da nicht einfacher, die Andruckrollen auszutauschen?

Gruß
Piet S.
bukongahelas
Inventar
#10 erstellt: 27. Feb 2009, 06:06
"Wär's da nicht einfacher, die Andruckrollen auszutauschen?"
Natürlich, aber ich habe die ewigen Absagen der Originalhersteller satt: (ham wer nich mehr, schon seit Jahren nich mehr...laber laber).
Und wenn doch dann gegen fette Rechnung , oder: "Schicken Sie das Gerät erstmal ein, der Kostenvoranschlag kostet 50 Euro, wenn Sie reparieren lassen rechnen wir den Betrag "kulanterweise" an."
Ich lasse mich nicht mehr abzocken, da nehme ich lieber einen Metallstab und spucke drauf...
Deshalb poste ich auch hier ausführlich meine erprobte Methode, irgendwann werden die Hersteller um Reparaturaufträge betteln, siehe Wirtschaftskrise.
Verkaufen und kassieren können sie, aber Service gleich null. Das war in den 70er und 80er Jahren wesentlich besser.
bukongahelas
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