Grundig Fine-Arts CD 9000 brummt am Verstärker und A-9000 Probleme

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Rudikar
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 29. Dez 2009, 16:07
Hallo,

habe nun (vielleicht vorübergehend) meinen Verstärker A-9000 durch einen neuen Denon PMA-1500AE ersetzt. (Der A-9000 harrt nun im Keller auf weitere Fehlersuche)

Frage: Habe nun festgestellt, dass der CD-Spieler CD-9000 an dem neuen Verstärker mehr oder weniger leise brummt. Ist aber definitiv der CD-Spieler. Andere Komponenten brummen nicht, selbst ein anderer CD-Spieler nicht. Habe auch keine Stecker mit Schutzkontakt dran und kein Antennenkabel.

Vermute nun irgendeine Quelle im immerhin fast 20-jährigen CD-9000. Habe ihn aufgemacht und die Elkos mal sichtgeprüft. Ist aber auf den ersten Blick nichts Sichtbares da. Und die Hauptplatine ist auf dem Kopf und nicht ganz leicht rausnehmbar. Bevor ich alles möglich auf Verdacht aus- und einbaue /- löte: hat jemand einen Tip?

Würde als kleine Revanche auch einen kleinen Fehlerbericht mit Fotos machen. Oder gibt es für den CD-9000 irgendwo im Netz schon so eine "Ausbauanleitung", die man vervollständigen könnte?

Vielen Dank.

Rüdiger
PBienlein
Inventar
#2 erstellt: 29. Dez 2009, 16:50
Hallo Rüdiger,

wenn er auf beiden Kanälen gleichviel brummt, wäre der Defekt mit ziemlicher Sicherheit im Netzteil zu suchen. Das dürfte von den Bauteilen her relativ überschaubar sein. Siebelkos und Endstörkondensatoren mal überprüfen.

Gruß
PBienlein
Rudikar
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 29. Dez 2009, 17:01
Danke PBienlein,

ja, ich hoffe eigentlich auch auf das Netzteil. Für andere, die mal auf diese Frage kommen - das Netzteil des CD-9000 hat folgende vier Elkos:

C1: 25V/ 22uF
C3: 16V/330uF
C4: 50V/220uF
C5: 16V/330uF

(alle 85°C, keine Gewähr bitte, ob ich richtig abgelesen habe)

Die haben eine blaue Farbe - das ist kein besonderer Typ oder? Werde mir mal 105°C Elkos besorgen und alle vier ersetzen. Melde mich dann mal zurück, ob es das war.

Gruß - Rüdiger


[Beitrag von Rudikar am 29. Dez 2009, 17:03 bearbeitet]
Bertl100
Inventar
#4 erstellt: 29. Dez 2009, 18:06
Hallo,

wovon du schreibst, das sind nur die Bauteile auf der Netzteil Platine selber. Im Wesentlichen die Versorgung für den Prozessor). Es befinden sich aber auf der Decoderplatine (die, wo man auf die Lötseite blickt) noch weitere Bauteile, die zum Netzteil gehören. Da sind Elkos:
220µF/35V
10000µF/16V
2200µF/16V
330µF/35V

Gruß
Bernhard
Rudikar
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 31. Dez 2009, 14:52
Danke Bernhard,

Du hast mir ja schon mal bei meinem A-9000 geholfen. Tja - da war ich vorgestern abend schon los zu meinem Elektronik-Laden und hatte leider die Decoderplatine noch nicht ausgebaut.

(Für nächste Nachleser, das geht wie folgt: Die beiden unteren Schrauben am Boden lösen (diese halten den Kühlkörper) sowie die beiden isolierten Kreuzschlitzschrauben auf der Oberseite. Dann alle Stecker vor dem Umdrehen/Herausziehen vorsichtig lösen; das geht relativ einfach. Dann muss noch die kleine Schraube an der Rückwand gelöst werden zwischen Chinchbuchsen und Kühlkörper. Die Torxschrauben an der Oberseite halten den Kühlkörper, diese nicht lösen.)

Also Ergebnis bisher: Habe alle Elkos bis auf den 10000µF/16V gewechselt:

C1: 25V/ 22µF (drin jetzt 35V/22µF)
C3: 16V/330µF
C4: 50V/220µF (drin jetzt 63V/220µF)
C5: 16V/330µF

sowie auf der Decoderplatine:

220µF/35V
2200µF/16V
330µF/35V (2x)
470µF/25V (3x)

Davon sahen lediglich ein 16V/330µF auf der Netzteilplatine sowie der 220µF/35V fragwürdig aus, weil sie sich nach unten durchbeulen. Der 10000µF/16V ist ebenfalls fragwürdig; sieht aus, als hätte er leichte Auslaufränder unten. Aber den habe ich bisher leider nicht in der passenden Bauform bekommen.

Eben also wieder angeschlossen: Er brummt immer noch (leise), auf beiden Känälen! :-( Übrigens nicht am Kopfhörereingang des CD-9000 selbst.

Wenn ich den 10000µF/16V gewechselt habe, melde ich mich noch mal, aber die Hoffnung sinkt gerade etwas...

Rüdiger
cmoss
Inventar
#6 erstellt: 02. Jan 2010, 14:03
Hallo,

Du solltest mir einem Oszi an den Elkos nach Wechselspannung schauen oder auch mit einem Multimeter in AC-Stellung, bevor Du auf Verdacht die Elkos tauschst.

Gruß
Claus
oldiefan1
Inventar
#7 erstellt: 02. Jan 2010, 16:05

Rudikar schrieb:
Hallo,

habe nun (vielleicht vorübergehend) meinen Verstärker A-9000 durch einen neuen Denon PMA-1500AE ersetzt. (Der A-9000 harrt nun im Keller auf weitere Fehlersuche)

Rüdiger



Hallo Rüdiger,
Wo hakt es denn beim A 9000? Meist ist dort bei einem Ausfall einfach nur der Spannungstreiber Hybridbaustein zu erneuern. Wer es gut machen will, verstärkt bei der Gelegenheit auch gleich den Kühlkörper dieses Bausteins. Dann ist nur noch der Ruhestrom neu einzustellen und prima isses wieder.

Präventiv kann man noch die Elkos auf der Netzteilplatine mit 105°C Typen erneuern.

Die Front-Beleuchtung fällt leicht aus, da die Glühlampen in der Frontplatte die Wärme nicht abführen können und schnell wieder durchbrennen. Bei so einer Grundrevision kann man die Glühlampen durch eine Schaltung mit gelben Leuchtdioden ersetzen.

Habe gerade einen A 9000 fertig, dem ich diese Kur gegönnt habe und der nun wieder Spitze ist.

Herzlichen Gruss,
Reinhard
rolie384
Stammgast
#8 erstellt: 03. Jan 2010, 00:15
Hallo,

beim A 9000 Verstärker mal bei dem Treiber IC auf die beiden Elkos achten. Der Elko für den rechten Kanal, der genau an dem Ende des Winkels des Kühlkörpers des STK Bausteins sitzt, hat in der Regel nicht mehr die nötige Kapazitä, ihm wird einseitig ordentlich eingeheizt.

Der Elko auf dem linken Kanal sitzt leicht versetzt, der bekommt nicht so viel Hitze ab, der war bisher immer ok.

Viel Erfolg,


Rainer
Bertl100
Inventar
#9 erstellt: 03. Jan 2010, 13:11
Hallo,



Du solltest mir einem Oszi an den Elkos nach Wechselspannung schauen oder auch mit einem Multimeter in AC-Stellung, bevor Du auf Verdacht die Elkos tauschst.

Absolut richtig. Allerdings ist anzumerken, dass der "Brumm" auf diesen Elkos im CD9000. schon recht beachtlich sein darf.
Also 1Vpp sind da eher schon normal. Es wird ja in jedem Fall nach noch geregelt.
Ich hab's getestet durch probeweise parallelschalten eines zweiten (neuen) Elkos gleicher Kapazität. Dann muß sich die Ripple-Spannung ca. halbieren.

Gruß
Bernhard
Rudikar
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 04. Jan 2010, 23:00
Hallo Reinhard, Rainer und Bernhard,

danke noch mal für die Tips. Habe dadurch den A-9000 wieder aus dem Keller geholt und aufgemacht. (Der jetzige Urlaub ist ja für so etwas am besten...)

Also - das Problem war, dass er mitunter auf dem linken Kanal erst leiser wurde und dann plötzlich die linke Box ploppte/knallte. Netterweise haben das die Boxen wohl bisher überstanden, aber nach dem 2./3. mal wurde mir die Sache doch unheimlich. Dann hatte ich letztes Jahr C787/C788, C729/C730 und auf der Netzteilplatine C803/C806 gewechselt, weil die offensichtlich ausgelaufen waren. Danach schien das Problem erst weg, aber dann eben doch nicht wirklich. Und dann waren Zeit/Geduld/Urlaub erst mal am Ende gewesen.

Heute habe ich nun alle restlichen Elkos am STK getauscht und morgen noch alle auf der Netztteilplatine. Auf letzterer sahen beim Auslöten heute einige auch nicht mehr sehr gut aus. Leider habe ich kein Oszi und auf die Idee mit dem Wechselspannungsanteil kam ich bisher leider nicht. Und grundsätzlich schadet ein Elko-Tausch ja auch so oder so nach ca. 17 Jahren nicht, oder?

Was den CD-9000 angeht, hatte auch mein Elektrobastler den 10000µF/16V nicht in der richtigen Baugröße, der fehlt nun als letzter. Muss ich mal irgendwo bestellen.

Rainer, Dein Tip mit dem Elko direkt am Kühlblech klang ja erst verlockend. Aber dann sah der Elko eigentlich normal aus und vor allem ist ja mein linker Kanal das Sorgenkind. Mal sehen, wenn ich die Netzteilelkos jetzt alle gewechselt habe – vielleicht war das ja dann doch 'ne Lösung. (Nur habe ich dann zwei Verstärker – aber es gibt ja schlimmere Sorgen... :-) ) Das STK wurde übrigens schon mal vor 9 Jahren noch von Grundig selbst getauscht - sieht fast so aus, als hätten die damals gleich einen größeren Kühlkörper gewählt.

Reinhard - hast Du Details zu Deiner Leuchtdiodenlösung? Denn ein Lämpchen habe ich letztes Jahr leider geschrottet.

Soweit heute abend erst mal der Stand... Merkwürdig ist, dass ich am A-9000 nie ein Brummen vom CD-9000 gemerkt habe. Aber dann war andererseits auch fast ein jahr mein A/V-Receiver als Notlösung dran - über Digitaleingang. Das teste ich morgen dann auch mal.

Gruß - Rüdiger


[Beitrag von Rudikar am 04. Jan 2010, 23:04 bearbeitet]
oldiefan1
Inventar
#11 erstellt: 05. Jan 2010, 02:15
Hallo Rüdiger,

Zum A 9000:

Ist das Ploppen selektiv, wenn eine bestimmten Eingangsquelle eingeschaltet wurde (CD, Video, Tuner, Aux) oder unabhängig vom eingeschalteten Eingang? Daran kann man sehen, ob das Problem vor dem Wahlschalter sitzt (also auf einer der Impedanzanpassungsstufen) oder hinter dem Wahlschalter.

Ploppen selektiv auf einem Kanal, deutet auf einen Tantalkondensator im Vor- oder Endverstärker. Ist also wahrscheinlich nicht vom Netzteil.

Man muss dann mal schauen, wo im linken Kanal Tantals sitzen.

Vor dem Anschliessen sollten möglichst auch die Spannungen am STK kontrolliert werden (im Sitzen, ruhige Hand, nicht abrutschen!)

Lämpchen:
Eins lässt sich ja leicht austauschen. Es sitzen aber jeweils zwei in Reihe, so dass dann automatisch das Partnerlämpchen auch dunkel bleibt. Die Lämpchen sind 8V/50mA. Jeweils zwei Lämpchen in Serie hängen an 15 V Gleichspannung.

Es gibt zwei 15V Gleichspannungsversorgungen (+15V und -15V, jeweils gegen Masse). An der einen sitzen die drei Lämpchen links hinter der Front (wenn man von vorn draufschaut) sowie das eine unten rechts. Davon sind einmal die beiden Lämpchen oben links und mitte links zusammen in Serie und zum zweiten die Lämpchen unten links und unten rechts zusammen in Serie. Diese vier hängen an einem der beiden 15V Versorgungen (habe leider nicht notiert, ob + oder -).

Das Lämpchen oben rechts und die drei Lämpchen hinter dem Lautstärkeregler hängen an der zweiten, andersherum gepolten 15V Versorgung. Das Lämpchen oben rechts am Display und das obere Lämpchen hinter dem Lautstärkeregler sind zusammen in Serie geschaltet. Entsprechend sind die beiden unteren Lämpchen hinter dem Lautstärkeregler auch in Serie geschaltet an diesem zweiten Stromkreis.

Leuchtdioden:
Ich habe gelbe Leuchtdioden vom Typ 3mm, ultrahell, gelb, 2V, 30mA, 50° Abstrahlwinkel verwendet (gibts beim "grossen R": LED 3-1300 GE). Man kann auch andere superhelle Farben nehmen, muss dann aber ggf. die Vorwiderstände entsprechend der dann anderen maximalen Spannung und der anderen Ströme neu berechnen. Die gelben kommen aber der Originalbeleuchtung am nächsten.

Die 8 LED werden zur noch weiteren Vergrösserung des Abstrahlwinkels (da Punktstrahlung unerwünscht ist), mit Schleifpapier frontal plan abgeschliffen, so dass kein Linseneffekt mehr vorhanden ist.

Vor den Arbeiten entfernt man die Glühlampen und bestimmt mit einem Multimeter gegen Masse und mit dem oben gegebenen Schaltungsschema Polarität mit + und - an jeder Lampenposition. Also; Wo kommt die Versorgung +15V für zwei der Lampenpaare an bzw -15V für die anderen zwei Paare und wo geht es bei beiden wieder raus auf Masse, welcher Kontakt ist demnach + und welcher - an jeder Lampenposition Dies lieber nochmals genau kontrollieren und an/ bzw. aufzeichnen. Der Einbau der LEDs ist entsprechend später gemäss dieser Polarität vorzunehmen.

Nun kommt die Anpassung der Schaltung, für die das vorher Gesagte wichtig ist. Die LEDs werden - wie vorher die Glühlampen - paarweise in Serie betrieben. Da sie aber einzeln max. nur 2V vertragen, braucht jedes Paar zusätzlich einen eigenen Vorwiderstand von 390 Ohm/0.5 Watt, der den nötigen Spannungsabfall von 11V beim Strom von 30 mA durch jedes der LED Paar gewährleistet. Die beiden LEDs in Serie teilen sich dann die verbleibenden 4 V zu gleichen Teilen (2x2V) auf.

Rechnerisch für den vorgeschlagenen LED Typ mit 2 V und 30 mA:
1. Berechnung der vier Vorwiderstände

R = U/I
R = 11V/0.03A
R = 367 Ohm
Also sind 390 Ohm (etwas grösser zur Sicherheit) als Vorwiderstand richtig.

2. Berechnung der Leistung, die jeder der vier Vorwiderstände abführen muss:

I = U/R
P = UxI
P = UxU/R
P = 11Vx11V/390Ohm
P = 121/390 W
P = 0.32 Watt

Also ist 1/2 Watt für jeden der vier Vorwiderstände richtig. (1/4 Watt ist zu wenig!)

Bei anderen Typen von LEDs (auch bei anderen Farben) mit anderer max. Spannung und anderer Stromaufnahme müssen die Werte entsprechend neu gerechnet werden.


Jeweils ein Vorwiderstand wird an passender Stelle in Serie mit einem der vier Paar LEDs eingefügt. Unter jedem der Vorwiderstände muss die Leiterbahn unterbrochen werden oder schon sein, so dass die Stromversorgung nur noch über diese Widerstände erfolgt. Ausserdem müssen die Polaritäten bei den LEDs beim Einlöten natürlich beachtet werden, was bei den Glühbirnen egal war.

Man muss keine Löcher bohren, um die Vorwiderstände anzubringen, sondern kann vorhandene Bohrungen nutzen:



Vorwiderstand I:
Die Leiterbahn der Platine, auf der an der Front die Glühbirnen saßen und nun die LEDs eingebaut werden sollen, wird zwischen der Birne oben links und Mitte links unterbrochen (durchkratzen). Stattdessen verbindet man diese beiden LEDs dort direkt über den Widerstand auf der Platinenrückseite. Er wird zusammen mit den beiden LEDs mit in die Lampendrahtöffnungen eingelötet. Beim Einlöten der LEDs Polarität beachten (gemäss voriger Markierungen). Wenn der Draht vom Widerstand zu dick ist, muss man die Bohrungen leicht erweitern.

Vorwiderstand II:
Auf der Frontplatine sitzen links unten zwei vertikale Drahtbrücken. Die linke dieser beiden Brücken (nur diese, die andere bleibt unangetastet!) entfernen und stattdessen dort den Vorwiderstand einlöten. Die beiden LED, unten links und unten rechts, polaritätsrichtig einlöten.

Vorwiderstand III:
Im rechten Teil der Frontplatine sitzt eine horizontale Drahtbrücke in Reihe mit dem Lämpchen oben rechts. Diese Brücke finden und mit Multimeter sicherstellen, dass es die richtige ist (Durchgangsprüfung zum Lämpchen oben rechts). Diese Brücke auch entfernen und durch den Vorwiderstand ersetzen. Lämpchen oben rechts polaritätsrichtig durch Diode ersetzen.

Vorwiderstand IV:
Die Lämpchen hinter dem Volumenpotiknopf sind an den Ecken eines gedachten gleichschenkligen Dreiecks auf einer kleinen mit Abstand montierten Platine angeordnet, zwei unten, eins in der Mitte darüber. Die Leiterbahnverbindung auf dieser Platine muss zwischen der oberen Lampe und der Lampe unten rechts unterbrochen werden. Stattdessen ist die Verbindung mit dem Widerstand auf der Platinenrückseite herzustellen, und zwar so, dass bei der Montage der kleinen Platine sicher kein Kontakt der Stromzuführungen vom Widerstand mit dem Chassis möglich ist, der Widerstand aber hinter der Platine gut belüftet wird und nirgendwo anliegt. Wie vorher können der Widerstand und die beiden LEDs die vorhandenen Lötlöcher gemeinsam nutzen.

So nun sollte alles nochmal gründlich kontrolliert werden:
1. LEDs alle polaritätsrichtig eingebaut?
2. Verbindungen alle richtig hergestellt, angeschlossen und Platinen fest eingebaut?
3. Keine Kurzschlüsse oder ungewollte Massekontakte?
4. Widerstände haben "Luft" und können die Wärme abführen?

Dann wird es funktionieren:



Herzlichen Gruss,
Reinhard


[Beitrag von oldiefan1 am 05. Jan 2010, 05:24 bearbeitet]
Rudikar
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 05. Jan 2010, 10:37
Guten Morgen Reinhard,

Boah - ich bin wirklich sehr beeindruckt! Und 02:15 Uhr - Ich hoffe, das Posting hat nicht allein dazu beigetragen...

Werde mir das sehr sorgfältig durchlesen und die sache mit der LED vermutlich auch realisieren. Ich denke, darüber werden sich auch andere freuen!

Die Überlegung mit dem Tantalkondensator wäre es vielleicht. Und mir geht gerade auf, dass ich das immer nur am CD-Eingang hatte, weil ich nur selten eine andere Quelle höre. Muss also mal den Eingang umstöpseln, um den Ort weiter einzukreisen.

Dass es (beim A-9000) die Netzteil-Elkos nicht sind, ist mir mittlerweile auch klar geworden. Aber da ich diese nun schon auf dem Schreibtisch habe, wechsel ich die jetzt mal als nächstes.

Bis später und noch mal vielen Dank.

Rüdiger

(Ich habe mal den Titel des Themas erweitert, nachdem der A-9000 hier mittlerweile auch eine große Rolle spielt)
Bertl100
Inventar
#13 erstellt: 05. Jan 2010, 11:14
Hallo Reinhard,

auch von meiner Seite ein dickes Lob!
Bei mir werkelt nämlich auch im Wohnzimmer ein A9000, der inzwischen völlig dunkel ist.
Ich habe aber nix unternommen, mir ist einfach die "Halbwertszeit" der Birnchen zu kurz :-)
Der LED-Umbau inspiriert mich jetzt aber!!

Gruß
Bernhard
djacco
Neuling
#14 erstellt: 09. Mai 2010, 12:59
hello I hope english is ok because my german is a bit rusty. I bought a fine arts cd 9000 en A9000 amp with some defects which are similar to what is described in this forum ! I read everything and hope to replace several caps in my amp and got inspiration to change the lights.

I wonder if someone can make a hight quality picture of the decoder plate (the one with the heatsink) because my player seems to be missing 2 smd resistors (part R3395 and R3396, I also put a picture in) I like to know if this is my problem and what I need to replace them with (I can not find them in my sevicemaual) hope someone can help me ...
djacco
Neuling
#15 erstellt: 11. Mai 2010, 19:35
rudikar did you manage to get your cd player to work without the humm / brumm?
Rudikar
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 11. Mai 2010, 21:31
Hi Diacco,

unfortunately I did not. I finally got and changed the big cap (10.000 uF).

First I thought that was it, but one evening later the brumm was back. Didn't have the time yet to think further.

Coming back in the next days -

Rudikar
djacco
Neuling
#17 erstellt: 11. Mai 2010, 21:50
rudikar > I also have a philips cd650, they presumably have the same decoder board I will try to swap boards to see what will happen, otherwise I will try to swap the powersupply caps (or the whole powersupply maybe) I hope you keep me updated on your progress I will do the same grtz djacco
Rudikar
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 31. Dez 2010, 19:35
Ja... alle Jahre wieder. Zur Weihnachtszeit schraube ich mein Hifi-Zeugs auseinander und versuche zu retten und in Ordnung zu bringen was nervt.

Also: der CD-Player brummt immer noch - auch nach Austausch nun wirklich aller Netzteil-Elkos. Und anders als vorher geschrieben höre ich das Brummen auch auf dem Kopfhörerausgang. Daneben ist mittlerweile sogar akkustisch ein leises Brummen zu hören - vermutlich vom Trafo. Habe sogar zwischen Verstärker und CD-Spieler einen Trenntrafo mit Chinchkabeln von Conrad gehängt - natürlich ohne Erfolg eigentlich, denn es brummt ja bereits auf dem Eigenkanal.

Hat jemand noch eine Idee? Habe schon auf der Trafoplatine die meisten Lötstellen nachgezogen - aber das war es auch nicht. Es gibt ja nun noch ungetauschte Elkos - aber auf welcher Platine macht denn das zuerst Sinn - wenn überhaupt?
gst
Stammgast
#19 erstellt: 31. Dez 2010, 20:16
Du bist sicher, daß es ein 50 Hz und kein 100 Hz-Brumm ist? Kannst du den Analog-Pfad im CD-Player abchecken? wenn da ein Analog-Ausgangverstärker arbeitet, (IC oder diskret) kannst du wechselspannungsmäßig den Eingang kurzschließen? Eventuell mit einem Folienkondensator von 500nF gegen Masse abblocken. Ich kann mir kaum denken, daß der digitale Teil mit einem Analog-Brumm kommt.
Ich vermute, mit einem Oszi kommst du dem ganzen Problem viel einfacher näher.
Wenn der Trafo hörbar "akustisch" brummt, dessen Befestigung nachlöten oder Platine auf kalte Lötstellen überprüfen, die mit 50 Hz bearbeitet werden?
Test auf Leitungsführung - Hat es irgendeine Auswirkung, wenn du den Stecker andersherum in die Steckdose steckst? (sollte eigentlich nicht)
Wünsche Erfolg
gst
Rudikar
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 15. Sep 2014, 15:33
Hallo Forum!

4-5 Jahre später. Eine Lösung. Für den brummenden CD-9000.

Tatsächlich habe ich die vergangenen Jahre weiter gemacht - und dass ich seinerzeit die FineArts-Sachen alle ungelöst in den Keller schleppte, hat mich schließlich zu meinen wahren Jugendträumen zurück geführt: Braun atelier. Seitdem sind viele viele Bausteine an meinem Lötkolben vorbei gewandert und Ersatzteil- sowie Werkzeuglager sind gut gewachsen.

Zur Lösung: Ich kam jetzt im Urlaub drauf, nachdem ich mal aufgehört habe, mir wie wild kaputte Braun-Komponenten in den Bastelkeller zu stellen.
Da war doch noch was...

Es sind/waren die Spannungsregler 7915 und 7815 auf der Decoderplatine! Irgendwo findet man das sogar hier auch im Forum bereits. Jedenfalls fehlte bei meinem 7815 die Halteklammer, die Wärmeübertragung zum Kühlkörper war also höchst dürftig bzw. kaum vorhanden. Also habe ich ein neues M3-Loch/Gewinde in den Kühlkörper geschnitten und samt Kühlpaste den 7815 schön daran fest geschraubt. (Unter den daneben befestigten 7805 kam ebenfalls Kühlpaste, dort fehlte sie trotz Klammer auch, was für ein Mist!)

Dann noch ein paar seinerzeit getauschte Elkos aus der Grabbelkiste in "richtige" Panasonic FC ersetzt, alles nach "neuen Erkenntnissen". Wenn schon tauschen, dann auch richtige.

Das wars! Alles an einem Abend, zum Glück hatte ich alle Teile da. Elkotauschen auf Verdacht ist eben sinnlos, nur leider konnte ich damals noch keine Kapazitäten messen. Und mittlerweile sind die ausgebauten natürlich längst in den Müll gewandert.

Der A-9000 kommt als nächstes dran, auch da weiß ich schon, woran es liegt. Nur habe ich den seinerzeit wohl etwas mehr verbastelt - war halt das erste Projekt leider. Dort müssen der STK raus, der Wahlschalter gehört gereinigt, so ich ihn nicht bereits geext habe mit meinem blöden Kontaktspray von damals, die Beleuchtung muss neu - und die Taster gehören auch getauscht. Vielleicht finde ich dann noch defekte Leistungstransistoren, man wird sehen... vor Jahresfrist!

Viele Grüße --

Rüdiger


[Beitrag von Rudikar am 15. Sep 2014, 15:35 bearbeitet]
gst
Stammgast
#21 erstellt: 21. Sep 2014, 14:57
meinen Glückwunsch! Dann doch irgendwie das Netzteil für den Analog-Teil - manche Sache müssen in Ruhe reifen...
gst
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