Grundig SXV6000 und ST6000 leicht defekt?

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fastnixdigitales
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 31. Jan 2010, 14:35
Hallo, ich dachte mir, ich müsste mal wieder ein paar meiner "Kellerleichen" hervorholen und fitmachen. Gesucht und einen unverbastelten SXV6000 und den zugehörigen ST6000 hervorgeholt.
Beim SXV zuerst das Problem, dass er bei zugeschalteter Klangregelung auf einem Kanal etwas leiser wurde. Nun ja, schien ja ganz einfach. Die Tantals getauscht, den roten Gleichrichter gleich mit und.... perfekt. Nun fängt er auf einem Kanal leider an zu Krachen oder eher ein Rauschen. Sobald die Klangregelung per "Defeat" ausgeschaltet ist läuft er wieder perfekt. Die Kontakte und Potis sind alle gereinigt (Balistol). Fast alles nachgelötet. Bis auf die 6 Tantals für die TA Entzerrung sind alle raus.
Hat wer eine Idee???????????
Nun zum ST6000. Funktioniert eigentlich perfekt. Nur der Suchlauf hält leider nicht an. Er zeigt zwar kurz "CH" bei einem starken Sender an, hält aber nicht. Über das Poti an der Rückseite lässt sich auch nicht verstellen.
Kennt jemand diese Fehler bzw. hat einen Rat. Ich würde zumindest einen der Kandidaten wieder 100%ig wieder hinbekommen. Danke im Voraus!!!!!!!!
Bertl100
Inventar
#2 erstellt: 31. Jan 2010, 14:48
Hallo,

zum SXV:
Die Tantals in der Klangregelstufe sind ja getauscht, richtig?
Dann kommen als nächstes die Transistoren ins Visier!

Und zwar T505/T507 für links, T506/508 für rechts.
Den BC651S gibt es nicht mehr recht. Da mußt du einen BC550C nehmen, allerdings rauscht der geringfügig mehr. Also vielleicht erst mal nur den BC550C tauschen. Vielleicht ist der ja schon der Übeltäter, dann kann der BC651S im Gerät bleiben.

Zum ST6000 kann ich nicht wirklich vernünftiges beitragen.
Allerdings kamen da häufig hängende Tasten vor. Und wenn eine oder mehrere Tasten dauernd Kontakt geben, ergeben sich die seltsamsten Fehlerbilder. Ursache ist anscheinend so eine Schaumstoffmatte.

Gruß
Bernhard
fastnixdigitales
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 31. Jan 2010, 17:50
Hallo und danke für die schnelle Antwort. Also als erstes habe ich nun die BC550 gewechselt (linker BC550 auf rechts und umgekehrt). Danach krachte es nur noch ganz selten, aber auf der gleichen Seite. Danach ebenfalls die BC651 seitenverkehrt getauscht. Tja, nun kracht seit 1,5 Stunden nichts mehr!!!??? Aber warum? Nachgelötet hatte ich vorher alles. Noch eine Idee? Um den ST6000 kümmere ich mich nachher mal. Bei Bedarf kann ich ja berichten.
hf500
Moderator
#4 erstellt: 31. Jan 2010, 17:52
Moin,
entweder eine kalte Loetstelle, oder der Temperaturschock beim Loeten hat den Transistor "repariert".
Laesst sich im Nachhinein natuerlich nicht mehr feststellen.

73
Peter
Bertl100
Inventar
#5 erstellt: 31. Jan 2010, 18:29
Hallo,

ja Temperaturschock beim Löten dürfte die richtige Analyse sein!
Aber da würde ich mich dauerhaft drauf verlassen. Dann muß halt dann doch ein neuer BC651S bzw. Ersatztyp rein!

Gruß
Bernhard
Zweck0r
Moderator
#6 erstellt: 06. Feb 2010, 01:05
Hast Du die Tantals gegen Tantals oder normale Elkos getauscht ? Mir ist es schon passiert, dass nach einem Komplettaustausch einer von den neuen Tantals auch kaputt war

Seitdem hasse ich die Dinger und verbaue grundsätzlich nur noch Al-Elkos. An einigen Stellen passen auch Folienkondensatoren.

Grüße,

Zweck
fastnixdigitales
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 13. Feb 2010, 08:44
Hallo noch mal, also nachdem ich nun alle Transistoren und alle Tantals auf der Vorverstärkerplatine gewechselt hatte, blieb das Problem trotzdem. Nun sogar mal rechts, links oder auch beidseitig mit Rauschen oder auch lautem Krachen. Nachdem der SXV nun einige Tage stand (sonst hätte ich ihn wohl entsorgt ), habe ich nun alles, was sonst noch auf der Platine war (ausser den Widerständen) gewechselt. Und siehe da......., es waren die beiden 10mF 50V Elkos (C522 und C523). Obwohl laut Messgerät noch volle Kapazität war nach deren Wechsel endlich Ruhe. P.S.: Da ich keinen Schaltplan gefunden habe, könnte mit noch jemand sagen, ob die T505/506 oder die T507/508 die BC651S waren. Ich habe noch einen R3000 zum Schlachten. Viele Grüße und Danke für die Antworten. ..........jetzt kommt der ST6000 dran
P.P.S.: Der SXV klingt wirklich fein!!!!!!
Bertl100
Inventar
#8 erstellt: 13. Feb 2010, 09:42
Hallo,

ich dachte, du hattest schon alle Tantals vorher gewechselt?
Hmm.
Na egal! Jetzt läuft er jedenfalls wieder!

Die BC651S sind T505 und T506!

Gruß
Bernhard
fastnixdigitales
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 13. Feb 2010, 12:19
Hallo, ja ich hatte alle Tantals gewechselt. C522/523 sind orange Elkos gewesen.
So ich habe nun zwei BC651S aus dem R3000 genommen und wieder gegen die 550C gewechselt. Einen Unterschied konnte ich nicht hören. Sie sind scheinbar ein wirklich adäquater Ersatz. Vielen Dank nochmals!!!!!!!!
Bertl100
Inventar
#10 erstellt: 13. Feb 2010, 13:42
Hallo,

das ist natürlich eine sehr interessante Sache!
Ich habe nämlich auch noch einen krachenden SXV6000 hier!
Hab schon aufgegeben. Man will ja doch nicht immer ALLES tauschen.
Die Tantals hab ich schon durch. Dass jetzt aber normale Elkos schuld waren, ist hochinteressant! Da werd ich meinen Kandidaten auch nochmal rausholen!

Der BC651S soll etwas weniger rauschen als der BC550C.
Allerdings dürfte der Unterschied wohl nur messtechnisch zu ermitteln sein. Hörbar ist er ja offenbar nicht!

Gruß
Bernhard
Passat
Moderator
#11 erstellt: 15. Feb 2010, 17:00
Die Serviceanleitung vom SXV 6000 inkl. Schaltplan findest du hier: http://grundig.pytalhost.com/SXV6000s/

Die Serviceanleitung zum ST 6000 inkl. Schaltplan hier: http://grundig.pytalhost.com/ST6000s/

Grüsse
Roman


[Beitrag von Passat am 15. Feb 2010, 17:00 bearbeitet]
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