Philips CD304MkII - verzweifelte Reparaturversuche...

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RealHendrik
Inventar
#1 erstellt: 02. Aug 2005, 09:46
Hallo, zusammen!

Seit beinahe zwei Jahren versuche ich, meinen CD-Spieler zu reparieren. Symptom ist immer wieder das Gleiche: alle paar Sekunden (bis Minuten) springt die CD mal eben ein paar Frames zurück, manchmal gar nicht, manchmal gehäuft.

Angefangen hat alles mit dem obligatorischen Linsenreinigen. Brachte für ein Vierteljahr Abhilfe, danach wieder das Gleiche.

Dann auf den Rat des großen Palucca gehört und mal die kompletten Platinen nachgelötet. Danach war ein halbes Jahr Ruhe.

Dann mal das Netzteil intensiver begutachtet und die Platine nachgelötet - das half wieder ein halbes Jahr.

Als letzte Maßnahme mussten die Spannungsregler (bis auf einen) und die Elkos auf der Netzteilplatine dran glauben. Jetzt läuft der Player schon seit Anfang des Jahres einwandfrei.

Aber da! Was war das? Gestern abend hörte ich wieder ein Springen, und das gleich mehrmals. Und das auch noch bei mehreren CDs... Sch...!

Jetzt bin ich ehrlich gesagt mit meinem Latein am Ende. Aber vielleicht weiß hier jemand etwas, wie ich dem genialen 304 MkII wieder auf die Beine helfen kann!?

Gruss,

Hendrik
Hörbert
Inventar
#2 erstellt: 02. Aug 2005, 10:14
Hallo!
Ich gehe mal davon aus das du ausser dem Linsenreinigen das obligatorisch Neuschmiren der Laserschlittenführung ebenfalls erledigt und schon abgehakt hast. Also hier kannst du dir eine Anleitung zur Justage deines Lasers ziehen, viel Erfolg:
http://www.ralph-toman.de/
Berichte doch bitte obs was geholfen hat
MFG Günther
palucca
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 02. Aug 2005, 11:30
hallo Hörbart,

der Philips hat einen Dreharm und keine Schlittenführung!

hallo RealHendrik, hast Du die Laserspannung gemessen?

Evtl. ist auch die Lagerreibung der RAFOC ( Dreharm) zu hoch, oder der Andrücker für die CD läuft nicht rund. Solch ein Aussetzfehler ist sehr schwierig zu finden.
RealHendrik
Inventar
#4 erstellt: 02. Aug 2005, 12:01
Bewahre! Schlittenführung! Das ist kein billiger Japanplayer... der hat noch das legendäre CDM 1, Druckguss vom Feinsten...

Tja, dass solche - auch noch zeitweilig und höchst unregelmäßig - auftretende Aussetzfehler schwierig zu finden sind, habe ich schon festgestellt.

Laserspannung steht als Nächstes auf dem Programm, lässt sich ja relativ leicht justieren. (Frage: Im Philipsmanual steht etwas von "Spur 1 der Testplatte Sowieso". Ist da etwas Besonderes zu beachten?)

Lagerreibung würde ich nach einem rein "biomechanischen Test" als o.k. bezeichnen. RAFOC könnte man eventuell auch justieren? (Laserspannung und RAFOC sind ja sowieso die einzigen elektrischen Justagepunkte.)

Andrücker für die CD? Habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht.

Worüber ich hingegen nachgedacht habe: Mal die Netzteildioden auszutauschen. Vielleicht haben die ja Macken?

Gruss,

Hendrik
palucca
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 02. Aug 2005, 12:33
hallo RealHendrik,

die Lasereinstellung sollte mit der Philips Test-CD5a
durchgeführt werden. Die gibt es aber nicht mehr. Also
eine gute CD nehmen (keine gebrannte) und prüfen, ob
ca.575mV am Messpunkt vorhanden sind. Wichtig wäre auch, mit einem Oszi das Hf-Signal (eyp-paddern), zu überprüfen, ob alle 4 Signale vom Laser i.O. sind. Die Lagerreibung
vom Laserarm kann mit einer Federwaage gemessen werden. Wert habe ich nicht im Kopf. Müßte im Servicemanuel stehen.
Schnipp mal mit einem Finger leicht gegen den Laserarm, der sollte leichtgängig sein, wenn nicht, die fette Mutter leicht lösen. Netzteilfehler halte ich für ausgeschlossen.
palucca
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 02. Aug 2005, 12:41
... hab noch was vergessen: NIEMALS die 2 Schrauben von der RAFOC (dünnes Blech, links und rechts eine Imbusschraube)lösen!!! Die erforderlichen Messmittel (Glasscheibe und Spiegel), um die RAFOC zu justieren gibt es nicht mehr.
RealHendrik
Inventar
#7 erstellt: 03. Aug 2005, 02:54
Hi, Palucca, danke für die Tips! Werde mich, soweit es meine Zeit erlaubt, die nächsten Tage dransetzen. Laserspannung und Eyepattern läßt sich ja leicht kontrollieren, ebenso die Armreibung (übrigens 30 mN, habe gerade nachgesehen).

Beim Netzteil hast Du vor Monaten erwähnt, dass gelegentlich die 5-V-Spannungsregler problematisch seien, den habe ich ja schon ausgetauscht... Aber dann werde ich jetzt erstmal das NT in Ruhe lassen.

Vielen Dank & Gruß,

Hendrik
palucca
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 03. Aug 2005, 20:43
... noch was: die Diskmotorhöhe messen: minus Punkt Focusspule gegen Masse = 0Volt und ggfl. am Hallmotor (schwarze Schraube) die Höhe des Motors einstellen.
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