Kenwood KA 4000 verzerrt nach kurzer Zeit

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Beitrag
Jünger
Neuling
#1 erstellt: 26. Mai 2011, 19:13
Sehr geehrtes HiFi Forum vielleicht könnt Ihr mir helfen,

ich bin neu in diesem Forum, und versuche einen auftretenden Fehler an meinem Verstärker, so gut es mir möglich ist zu beschreiben.
(Alle Schalter und Dreh-Schalter wurden mit Kontakt WL und danach mit Kontakt 61 nach Anleitung gereinigt, der Balance/Volume Regler wurde ausgebaut, zerlegt gereinigt zusammengebaut und wieder angeschlossen, der Fehler trat schon vor dieser Maßnahme auf).

Fehlerbericht:

Kalter Zustand, Verstärker wird in Betrieb genommen und klingt die ersten ca. 30 Sekunden normal,
danach fängt er an, langsam auf beiden Kanälen zu verzerren, wobei es auf dem rechten Kanal deutlicher wahrnehmbar ist.
Wird nun einfach der Netzstecker während des Betriebs gezogen, so klingt er „sehr kurzfristig“ wieder gut bis die Spannung in den Elkos zusammenbricht, nach ca. einer Minute Wartezeit, wieder
den Stecker in die Steckdose gesteckt und der Amp. klingt wieder sauber, aber eben auch nur für kurze Zeit.
Wenn der Amp. normal über Power ausgeschaltet wird, man wartet dann ein paar Sekunden und schaltet wieder ein, klingt er sehr kurzfristig auch wieder normal.
Dies alles ist unabhängig vom Eingang, ob Tuner Phono oder Tape.
Der rechte Kanal scheint mir insgesamt auch minimal leiser zu sein.
Wenn ich den Verstärker nur als Endstufe verwende, gibt es keine Verzerrungen,

ich selber kann ein bisschen Löten, habe aber von Elektronik keine Ahnung.

Gruß Roland
hf500
Moderator
#2 erstellt: 26. Mai 2011, 19:57
Moin,
willkommen im Forum.
Wenn der Endverstaerker verzerrungsfrei arbeitet, dann ist die Ursache der Hauptverstaerker (Eingangswahl/Lautstaerke/Klang).
Ich wuerde jetzt die Stromversorgung des Hauptverstaerkers suchen und alle hier benoetigeten Betriebsspannungen nachmessen, kalt und nach Auftreten des Fehlers.
Da der Fehler in beiden Kanaelen auftritt, vermute ich, dass die Betriebsspannung des Hauptverstaerkers zusammenbricht.

73
Peter
Jünger
Neuling
#3 erstellt: 27. Mai 2011, 15:42
Hallo lieber Peter,
danke für Deine schnelle Antwort, die Betriebsspannungen gemessen an den Elkos
bleiben immer gleich, ob der Fehler auftritt oder nicht. Der erste und größte Elko hat die Bezeichnung ELNA CE61W80V2200uF an diesem liegen 67 V an, an den zwei größeren, ich denke das es die Netzteilelkos sind, Bezeichnung ELNA CE 61W50V2200uF sind es 30V
dann sind da noch zwei kleinere ELNA CE -W50V1000uF (27V) und ELNA CE61W25V1000uF (15,5V) ansonsten habe ich keine Ahnung wo ich noch messen soll.

Du schreibst mir „ Ich wuerde jetzt die Stromversorgung des Hauptverstaerkers suchen und alle hier benoetigeten Betriebsspannungen nachmessen.“ wenn Du nun die Vorstufe meinst, so besteht die aus einer Steckkarte ebenso die Endstufe, ausgenommen die Transistoren, die befinden sich auf einem Kühlkörper.

Bitte entschuldige dass ich mich so Dumm anstelle, aber wie geschrieben steht, „von Elektronik keine Ahnung“.
Für weitere Hilfe bin ich dankbar.
Roland
Jünger
Neuling
#4 erstellt: 11. Jun 2011, 08:48
Hallo Peter, nochmal danke.
Habe den Kenwood jetzt in die Reparatur gegeben,
Thread kann geschlossen werden.
Toni_
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 11. Jun 2011, 17:13
Nee Roland,


so einfach geht das net mit Thread schliessen...

Teile uns doch hinterher bitte mit, welcher Fehler
der Kennwood hatte.



Gruß
Toni
Jünger
Neuling
#6 erstellt: 17. Jun 2011, 06:15
Hallo Toni,
das will ich tun, kann aber noch eine Weile dauern.
Gruß Roland.
Jünger
Neuling
#7 erstellt: 26. Nov 2011, 16:25
Hallo der Fehler ist behoben.
Nachdem der KA 4000 nun lange Zeit zur Fehlersuche bei einem Bekannten von mir verbracht hatte, leider auch ohne Erfolg, konnte ich durch Zufall den Fehler beheben.
Also Der Verstärker hatte neben den Verzerrungen auch ein Problem mit überdurchschnittlich starkem Rauschen, nun hatte ich diesen Bericht gelesen (http://www.dms-audio.com/trio-amplifier-repair) wie dieses Rauschproblem zu beheben wäre.
So besorgte ich mir Transistoren (2SC2240) und tauschte in der Endstufenkarte 4 St. 2SC458 gegen diese 2SC2240.
Die Spannung in der Vorstufe bleibt jetzt konstant bei 20V,
und es ist auch kein verzerren mehr zu hören. Nun kann ich das aber nicht verstehen, kann ein defekter Transistor in der Endstufe auf die Stromversorgung des Hauptverstärkers eine solche Auswirkung haben?. Nun freue ich mich das er wieder funzt, so mir aber jemand dieses Wunder erklären könnte würde ich mich darüber auch freuen.
Nochmal will ich mich für Euere Hilfe bedanken.
Roland
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