Teufel M80 Hochtöner viel zu leise

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hehejo
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 21. Jan 2012, 01:13
Hallo zusammen,

Hatte neulich die Gelgenheit günstig an ein 5.1-Set bestehend aus Teufel M800 und M80 zu kommen.
Habe das Set also mal angeschlossen und mir ist sofort aufgefallen, dass die Höhen fehlen. Es klingt alles sehr dumpf. Zum Vergleich habe ich mein Theater 2 daneben laufen lassen und es fehlen bei den M80-LS definitiv die Höhen.

Die Hochtöner der M80 spielen definitiv noch, aber sind sehr sehr sehr leise. Kein Vergleich zu den Hochtönern in den Front/Rear-LS des Theater 2.

Habe mich bereits etwas eingelesen und bin drauf gekommen, dass es eventuell Probleme mit dem Ferrofluid in den Hochtönern geben könnte, schließlich haben die M80 auch schon einige Jahre auf dem Buckel (15-20?!).
Habe also mal einen Hochtöner ausgebaut und mir den Luftspalt mit dem Ferrofluid angeschaut. Bin mal mit einer Nadel hin und siehe da: Fluid ist der falsche Ausdruck... Das Zeug ist komplett trocken, fast staubig. Leider bekomme ich es nicht gut aus dem Luftspalt. Habe es bereits mit erwärmen und etwas Silikonöl versucht, hat aber nicht wirklich gut geklappt.

Hat irgendwer einen weiteren Tip?

Vielen Dank,
Lg
Keksstein
Inventar
#2 erstellt: 22. Jan 2012, 15:57
Hi,

Ausspülen mit Hochprozentigem? habe ich bis jetzt noch nie versucht...

Gruß

Keks
luetgenboemmel
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 30. Jul 2012, 19:54
hallo hehejo, hast du inzwischen eine loesung? habe naemlich heute zwei m80 bekommen und das gleiche problem, klingt gruselig dumpf. hatte die teile mal vor 10 jahren besessen, die klangen spitze.

gruss, roland
AnthonyP
Inventar
#4 erstellt: 31. Jul 2012, 11:16
Hallo,

habt ihr mal den Nennwiderstand der HTs durchgemessen? Könnte ja auch eine "Kernschmelze" der Spulen stattgefunden haben...

Gruß
Detsi_Bell
Stammgast
#5 erstellt: 01. Aug 2012, 15:49
Hallo!


hehejo schrieb:
.... Fluid ist der falsche Ausdruck... Das Zeug ist komplett trocken, fast staubig. Leider bekomme ich es nicht gut aus dem Luftspalt. Habe es bereits mit erwärmen und etwas Silikonöl versucht, hat aber nicht wirklich gut geklappt.


Wow, das muß ich sehen! Ich hoffe, der Threadstarter kommt hier nochmal vorbei.

Wenn diese HT irgendwas mit Qualitätsware zu tun haben und der beschriebene Fall eingetreten wäre, würde ich mich erbieten das Fluid zum Selbstkostenpreis zu erneuern.

Best: Detsi
Poetry2me
Inventar
#6 erstellt: 01. Aug 2012, 18:17
Hallo Detsi_Bell,

ja, das dürfte ein Problem ganz nach Deinem Geschmack sein

Hoffe der Eigentümer der Hochtöner schaut noch mal rein.
Ich bin auch ganz gespannt, vielleicht kannst Du da was rausfinden.

Ansonsten: Ich kann mir zur Entfernung von Ferrofluid nur "Aufsaugen" mit einem Tuch als Lösung vorstellen. Oder wenn es wirklich trocken ist, dann etwas mit Klebstoff oder Klebefolie. Jedenfalls eine Fieselei.

- Poetry2me
wetzi84
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 06. Dez 2012, 22:37
Das Thema ist ja schon etwas älter, trotzdem versuche ich noch ein Feedback zu bekommen. Mein, sehr betagtes M80 System leidet unter dem gleichen Problem: sehr dumpfe, leise Höhen.

Früher wurden die Lautsprecher eine Weile recht stark belastet (Jugendsünde) heute sollen sie eher gemäsigte Heimkinolautstärke liefern. Bei der erneuten Einrichtung ist mir dann das Problem mit den Hochtönern aufgefallen. Ich hab eine Box und einen HT mal vorsichtig geöffnet. Das Ferrofluid machte mir hier immer noch einen sehr flüssigen Eindruck...auch wenn ich nicht genau weiss wie es neu aussehen müsste. Ich kann morgen auch mal ein Foto hochladen....vielleicht hat beim Anblick ja schon jemand eine Idee woran es liegen könnte.

Hat denn sonst jemand Erfahrung mit Ferrofluid Problemen? Man liest immer nur das man es auch entfernen könnte wenn die Belastbarkeit nicht so hoch sein muss.
Detsi_Bell
Stammgast
#8 erstellt: 06. Dez 2012, 23:06
Hallo!

wetzi84 schrieb:
Hat denn sonst jemand Erfahrung mit Ferrofluid Problemen? Man liest immer nur das man es auch entfernen könnte wenn die Belastbarkeit nicht so hoch sein muss.


Ja, das kann man machen, auch wenn ich keinen Sinn darin sehe. Es wird heutzutage auch eher sehr dünnes Fluid verwendet, welches weniger Einfluß hat als das zähflüssige. Dennoch wird es eine Veränderung des Frequenzgangs und der Impedanzkurve geben. Wenn der Weichenentwickler den "Fluidfrequenzgang" ausgenutzt und mit einkalkuliert hat, wird man mit einem Entfernen des Fluids nur eine Verschlechterung erreichen.

Ich nehme an, daß Deine HT eher ein anderes Problem haben. Wenn sie auffällig leiser sind als normal, dann sind sie wohl mal überlastet worden. Das sollte man prüfen und reparieren.

Best: Detsi
wetzi84
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 07. Dez 2012, 11:45
Danke schonmal für die Antwort. Ja ich sehe es auch kritisch das Fludi zu entfernen wenn man nicht genau weiß welche Auswirkungen das hat. Da es auch noch einen flüssigen Eindruck machtwerde ich es auch drin lassen.

Welche Möglichkeiten habe ich denn um herauszufinden was genau kaputt sein könnte?
Detsi_Bell
Stammgast
#10 erstellt: 07. Dez 2012, 12:21
Kannst Du den Widerstand an den Anschlüssen der HT messen (Multimeter mit Widerstandsbereich)? Das hat uns schon in einigen Fällen einen Hinweis gegeben.

Best: Detsi
AnthonyP
Inventar
#11 erstellt: 07. Dez 2012, 13:05

Detsi_Bell schrieb:
Kannst Du den Widerstand an den Anschlüssen der HT messen (Multimeter mit Widerstandsbereich)? Das hat uns schon in einigen Fällen einen Hinweis gegeben.

Best: Detsi


s Post #4 von Juli
wetzi84
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 07. Dez 2012, 13:12
Dann werde ich mich wohl mal daran versuchen. Noch nie gemacht aber irgendwie bekomme ich das schon hin. Danke soweit!
wetzi84
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 07. Dez 2012, 13:49
Oh man, das ganze scheint ja deutlich komplizierter zu sein als zunächst angenommen. In diversen Threads lese ich nur von Formeln und Schaltungen. Als einfache annäherungsmethode wurde auch genannt, dass Multimeter mit Gleichspannung an die Lautsprecherklemmen zu halten und den abgelesenen Wert mit 1,3 zu multiplizieren. Dann soll man annäherungsweise auf die Nennimpedanz kommen.

Werde ich vorsichtshalber für dieses Vorgehen gesteinigt? Es geht mir ja erstmal nur drum zu sehen ob da grundlegend was kapuut ist. Macht das Sinn, oder muss ich das ganz anders angehen?
Detsi_Bell
Stammgast
#14 erstellt: 07. Dez 2012, 14:27
Ähmm... OK, es geht gerade um den tatsächlichen aktuellen Widerstand der Hochtönerspule, gemessen, nicht geschätzt oder geraten.

Den Hintergrund dazu findest Du in mehreren Beiträgen von mir, z.B. hier.

Kurz gesagt, kann eine überlastete Spule noch tönen, macht aber i.d.R. weniger Pegel, wenn sie so aussieht wie im Beispiel.

Best: Detsi
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