Behringer B2031P Truth an Telewatt, ich bin unglcklich

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Gobiblues
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 16. Mai 2012, 09:02
Ewiges Drama mit meinem Telewatt Verstärker, ich habe den reparieren lassen, so daß er wieder spielt. Allerings empfand ich ihn als einen Tick zu leise, was ich auf die Boxen geschoben habe, die 8 Ohm haben, der Telewatt braucht wohl 4.
Ausserdem sind meine Boxen ziemlich durch und über 20 Jahre alt, also neue her....
Bestellt habe ich die Behringer B2031P Truth, also die passive Variante. Weil die online ziemlich gelobt werden, jedenfalls fürs kleine Geld.

Ich bin aber jetzt ziemlich verdutzt und endtäuscht:
Sie sind eher leiser als meine alten Boxen, es mangelt an Bässen.... der Rest ist schwer zu beschreiben irgendwie flach und eher schrill, ich weiß nicht....
Gut, meine Ohren sind eh ziemlich hin, aber kann es sein, daß da ganz grundsätzlich was nicht hin haut??
z.B. ist nicht ganz klar, was für Übertrager im Telewatt drin sind, sprich - stimmt das wirklich mit den 4 Ohm? Der Typ der ihn repariert hat, meinte er hätte ihn an 4 Ohm betrieben und das wäre gut gewesen.....
Hüb'
Moderator
#2 erstellt: 16. Mai 2012, 09:11
Hi,

nenne bitte mal den genauen Typ des Verstärkers. Für mich hört sich das so an, als könne er für die ansich nicht falschen bzw. schlechten LS schlicht zu schwachbrüstig sein.
Für die 2031P gibt Behringer einen eigentlich recht effizienten Kennschalldruck von 89 dB an, so dass die LS auch mit wenig Leistung klarkommen sollten. Evtl. ein zu geschönter Wert. Der Amp sollte jedenfalls 4-Ohm-Stabil sein.

Grüße
Frank


[Beitrag von Hüb' am 16. Mai 2012, 09:16 bearbeitet]
Gobiblues
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 16. Mai 2012, 17:46
Ist ein Stereo Nova. Das der nicht besonders viel Leistung bringt ist klar, ich hätte nur eben erwartet das von 8 auf 4 Ohm noch mal was kommt.... und der Klang... ich verstehs nicht

Meine Güte, was ich mit dem Verstärker inzwischen schon für Ärger hatte unglaublich.....


[Beitrag von Gobiblues am 16. Mai 2012, 17:47 bearbeitet]
Gobiblues
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 16. Mai 2012, 23:45
Den Bassregler WEIT auftrehen und die Höhen leicht zurücknehmen bringt deutlich Linderung.

Damit leben oder umtauschen?
ton-feile
Inventar
#5 erstellt: 17. Mai 2012, 10:56
Hallo Gobiblues,

Der 2031P Moni hat einen ziemlichen Badewannenfrequenzgang.

Auf Achse:


Bis unter 30 Grad ist es obenrum zu vorlaut:
http://img135.imageshack.us/img135/1091/b2931phorizwinkelmessbp1.png

Die Impedanz sieht so aus:


Nachdem das ein Röhrenverstärker ist, gibt es eine leichte Mittenanhebung. Da könnte man eine Impedanzlinearisierung einsetzen.

Hier habe ich mich eingehend mit dem Lautsprecher beschäftigt und auch eine alternative Weiche entwickelt.
Pimp my Behringer Truth...

Gruß
Rainer


[Beitrag von ton-feile am 17. Mai 2012, 10:57 bearbeitet]
Mwf
Inventar
#6 erstellt: 17. Mai 2012, 11:49
Moin,
Gobiblues schrieb:
...ich hätte nur eben erwartet das von 8 auf 4 Ohm noch mal was kommt....

Bei Verstärkern mit A-Übertrager zur Anpassung passiert genau das Gegenteil:
der theoretische Empfindlichkeitsgewinn von 3 dB durch halben Lastwiderstand wird ausgeglichen (zugunsten der Betriebsicherheit).

Solange noch laut genug gehört werden kann (ggfs. mit Steller auf max.) sollte bei intakten Geräten das alles kein Problem sein.

Ich verstehe letztlich nicht, warum Laien immer nur dann mit ihrer Kombi zufrieden sind, wenn schon bei Poti auf 9 Uhr die Tassen aus den Schränken fallen...

------------------

....Ausserdem sind meine Boxen ziemlich durch und über 20 Jahre alt, also neue her....
Ich bin aber jetzt ziemlich verdutzt und endtäuscht: Sie sind eher leiser als meine alten Boxen, es mangelt an Bässen....

Jetzt solltest du aber doch sagen /zeigen an welche LS in welcher räumlichen Umgebung du dich offensichtlich gewöhnt hast.
...Keine Sorge, du hast es hier mit Leuten zu tun, die schon viel gehört und gesehen haben...
zausel
Stammgast
#7 erstellt: 17. Mai 2012, 14:42

Bestellt habe ich die Behringer B2031P Truth, also die passive Variante. Weil die online ziemlich gelobt werden, jedenfalls fürs kleine Geld.



mangelt an Bässen.... der Rest ist schwer zu beschreiben irgendwie flach und eher schrill, ich weiß nicht....



Ich fürchte hier liegt der Hase im Pfeffer.
Nur weil etwas online gelobt wird,heisst das nicht,dass es der richtige LS für dich ist.
Habe den Monitor in der aktiven Variante vor vielen Jahren mal gehört,allerdings nur sehr kurz,und fand ihn überhaupt nicht für mich geeignet.Empfand den Klang als blutleer und,nun ja...als flach.

Der LS ist in der Regel die entscheidende Komponente bei der Wiedergabe.Wenn du hier blind gekauft hast,hast du wohl einen Fehler gemacht.
Ich fürchte,dass alles "herumbasteln" dich nicht glücklich machen wird und ein Tausch der LS ein Schritt ist,den du wahrscheinlich früher oder später machen wirst.
Es sei denn,es liegt tatsachlich ein echter Fehler am Verstärker vor...was ich hier allerdings nicht vermute.

Gruß zausel
ton-feile
Inventar
#8 erstellt: 17. Mai 2012, 15:24
Hi,


zausel schrieb:

Habe den Monitor in der aktiven Variante vor vielen Jahren mal gehört,allerdings nur sehr kurz,und fand ihn überhaupt nicht für mich geeignet.Empfand den Klang als blutleer und,nun ja...als flach.

Die aktive Variante ist anders abgestimmt und lediglich vom Abstrahlverhalten her vergleichbar.
Die passive B2031 profitiert in meinen Ohren von einer etwas "flacheren" Abstimmung vor Allem im Bass und der hat subjektiv viel mit den Mitten zu tun.

Für das Geld ist die kleine Behringer von der Hardwareseite her ein echter Knüller.
Das Gehäuse ist superstabil gebaut. Die Schallwand ist z.B. im Bereich des Bassmitteltöners 36mm stark.
Außerdem ist das Abstrahlverhalten durch den Waveguide sehr ausgeglichen.

Mit einer anständigen Weiche ist das ein ausgezeichneter Lautsprecher fürs Geld, vorausgesetzt, man mag es gerne neutral.

Gruß
Rainer
Zweck0r
Moderator
#9 erstellt: 17. Mai 2012, 15:30

Gobiblues schrieb:
Den Bassregler WEIT auftrehen und die Höhen leicht zurücknehmen bringt deutlich Linderung.

Damit leben oder umtauschen?


Alternativen anhören und das behalten, womit das für dich beste Endergebnis erzielbar ist. Egal, ob mit oder ohne Klangregler - nur das Gesamtergebnis zählt.
Gobiblues
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 18. Mai 2012, 20:17
Vielen Dank für die Antworten, ich hatte keine Benachrichtigung, deshalb hab ich's erst nicht mitbekommen.
Ich denke, mein Problem ist im Moment wirklich, das ich nicht unterscheiden kann, liegts am Schweineverstärker oder an den Boxen?
Beim Pimp von Rainer juckte mir direkt in den Finger, aber in der momentanen Situation ist das nicht sinnvoll.....

Was mich wundert, ist das sie allgemein als zu mittenlastig empfunden werden, kann ich wirklich nicht sagen, es ist schlicht kein Bass da????? Und ich rede jetzt nicht von Feinheiten, Bass steht auf 3 Uhr, Lautstärke für etwas lauteres Hören auf 1-2 Uhr.... Bis zur übersteuerung ist es bestimmt nicht mehr all zu weit....
Zweck0r
Moderator
#11 erstellt: 18. Mai 2012, 20:33
Andere Frage: wie groß waren deine alten Boxen ? Wirkungsgrad im Tiefbass braucht Gehäusevolumen. Kleinere Boxen müssen also entweder insgesamt 'leiser' abgestimmt sein oder sie haben keinen Tiefgang.

Vermisst Du eher den oberen Bassbereich oder Tiefbass wie bei einem Subwoofer ?
Gobiblues
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 19. Mai 2012, 09:01
die alten waren 50 x 27 x 23 cm die Behringer sind 40 x 27 x 25 cm, als schon ein bisschen kleiner.
Wenn ich den Regler auf neutral stelle, vermiss ich schon den oberen Bassbereich.

Vielleicht sollte ich mal meinen vorherigen Verstärker anschließen zum Vergleich, der hat allerdings 8 Ohm, wird ja aber nicht so schlimm sein....
ton-feile
Inventar
#13 erstellt: 19. Mai 2012, 11:14
Hi,


Gobiblues schrieb:

Vielleicht sollte ich mal meinen vorherigen Verstärker anschließen zum Vergleich, der hat allerdings 8 Ohm, wird ja aber nicht so schlimm sein....

Das ist kein Problem. Die Monis haben 3,8 Ohm im Minimum. Damit kommt praktisch jeder Amp klar.

Gruß
Rainer
Zweck0r
Moderator
#14 erstellt: 19. Mai 2012, 11:30
Einen Test bei gemäßigter Lautstärke sollte er überleben.

Vielleicht ist es die Loudness, die dir bei dem alten Verstärker besser gefällt. Mir sagt jedenfalls die Kombination neutraler Boxen mit 30 Jahre alten Grundig- oder Saba-Verstärkern und ihrer doch etwas 'prägnanteren' Loudnessfunktion am meisten zu.

Als preiswerter Versuchsballon eignet sich z.B. ein Grundig V7200 oder die Receiver-Version R7500. Für um die 20€ zu haben und tadellose, rauscharme und 4-Ohm-taugliche Verstärker mit der typischen Grundig-Loudness.

Wenn es etwas aktuelleres sein soll: die meisten Yamaha-Stereoverstärker haben bis heute einen Loudnessregler.
Mwf
Inventar
#15 erstellt: 19. Mai 2012, 12:34

Gobiblues schrieb:
...die alten waren 50 x 27 x 23 cm ...

das ist alles dazu?

Mwf schrieb:
Jetzt solltest du aber doch sagen /zeigen an welche LS in welcher räumlichen Umgebung du dich offensichtlich gewöhnt hast.
...Keine Sorge, du hast es hier mit Leuten zu tun, die schon viel gehört und gesehen haben...
Gobiblues
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 19. Mai 2012, 13:07
Ha, ha, ha.... Wenn Du nur ein Bild von meiner Chaosbude sehen willst, sags gleich!

am Raum und Aufstellort der Boxen hat sich ja nichts geändert!? Ich schraub nochmal den Verstärker zurück den ich vorher hatte, das sollte mir schon mal einen Eindruck geben. Mist, ich wollte eigentlich Baustellen beseitigen, keine neuen aufmachen.....

Ach so, die alten Boxen waren eine Celestion. Ca. 25 Jahre alt und müde, Gegenstück habe ich mal durchgeblasen, die andere Box ist ein Scheiss aus der Mülltonne ( ja wirklich)

Also selbst jemand wie ich, der sich die Ohren auf Arbeit kaputt gemacht hat, braucht was neues....

Das Tonfeilen Umrüstset hat mir jetzt sogar schon jemand angeboten, ich befürchte nur, das da der Hase gar nicht im pFeffer liegt

An dieser Stelle mal vielen Dank für die Geduld und Hilfsbereitschaft hier, ist wirklich erstaunlich.
Zweck0r
Moderator
#17 erstellt: 19. Mai 2012, 13:14
Die Umrüstung entlastet nebenbei den Hochtöner und macht die Boxen damit pegelfester. Ist also selbst dann sinnvoll, wenn Du den 'Badewannensound' magst und mit Loudness und Klangregelung wieder einstellst.
Gobiblues
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 19. Mai 2012, 17:32
Mist, jetzt ist es amtlich, der Verstärker ist kacke

Das Teil war mal ein Geburtstagsgeschenk meiner Frau.... sonst hätte ich ihn glaube ich jetzt aus dem Fenster geschmissen... ich weiß nicht, was ich mit dem Ding noch alles anstellen soll.
8erberg
Inventar
#19 erstellt: 19. Mai 2012, 18:00
Hallo,

der Verstärker ist fast 50 Jahre alt.... also damals war HiFi schweineteuer, sehr selten und eher "High Tec".

Ist er wirklich technisch OK? Bei einem Gerät in dem Alter sind meist fast alle Kondis fällig.

Peter
Gobiblues
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 19. Mai 2012, 19:06
Die Kurzform von der Verstärkergeschichte:
Meine Frau hat ihn schon überteuert gekauft, dann stellte sich entgegen den Behauptungen des Verkäufers heraus, das er nicht vernünftig funktionierte. Da ich ihn schon behalten wollte, erstmal einen saftigen Preisnachlass rausgeschlagen. Dann die großen Elkos getauscht, was schon mal ordentlich ins Geld ging. Dabei hat sich aber rausgestellt, das Teil ist die totale Bastelbude! Da hat einer mal wild drin rum gelötet...
Als ich dann noch merkte, das der Ausgangspegel mit heutigen Geräten überhaupt nicht hinhaut, stellte ich das Teil erstmal in die Ecke.
Drei Jahre später, ich baue meinen Plattenspieler (anderes Thema) und möchte mir einen Röhrenvorverstärker dafür zulegen, dann der Gedanke, Mensch, jetzt könnte man stattdessen den Telewatt doch mal in Ordnung bringen. Also einem Bekannten Geld in die Hand gegeben, der zwar elektronisch fit ist, aber weniger Hifi und schon gar nicht Röhren.... er hat dann noch entdeckt, das die Ausgansübertrager evtl. nicht die richtigen sind, denn original hat er eigentlich eine Umschaltmöglichkeit von 16 /4 Ohm, die gibts hier nicht.. Letztendlich hat er mir nur eine neue Schaltung für den Ausgang reingebaut.
Ich schließe den Verstärker zuhause an, verkable meine Geräte neu, über ein Mischpult hängt auch der Computer dran, plötzlich flippt der Computer aus und geht kaputt (Kostenvoranschlag 600€)
Ob der Verstärker daran schuld sein kann oder nicht, man weiß es nicht, gruselig ist es alle mal...
Jetzt die neuen Boxen und den Rest kennt ihr ja soweit.
ton-feile
Inventar
#21 erstellt: 19. Mai 2012, 19:35
Hi,

Sind die Behringer denn jetzt an dem anderen Amp OK?

Gruß
Rainer
Gobiblues
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 19. Mai 2012, 19:49
JA!
ton-feile
Inventar
#23 erstellt: 19. Mai 2012, 21:14
Hi,


Gobiblues schrieb:
JA!

Klare Antwort!

Gruß
Rainer
8erberg
Inventar
#24 erstellt: 19. Mai 2012, 21:55
Hallo,

die K + H Geräte galten damals als mit das Beste auf dem Markt aus deutscher Fertigung.

Trotzdem sollte man nicht allzuviel davon erwarten, ein guter moderner HiFi-Verstärker (ja, es gibt Gott sei Dank ja noch welche) ist um Klassen besser.

http://www.jogis-roehrenbude.de/Verstaerker/Telewatt-VS70.htm

Aber zu Schade ihn zu demolieren ist er auf jeden Fall.

Nur sollte an dem K+H jemand dran, der sich damit auskennt.

Peter
Gobiblues
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 21. Mai 2012, 08:24

8erberg schrieb:

Nur sollte an dem K+H jemand dran, der sich damit auskennt.


Schon richtig, nur so jemand kenn ich nicht mehr, der letzte den ich kannte ist dahingeschieden....
Jetzt müsste ich ihn in eine Werkstatt bringen und das wird garantiert ein finazielles Disaster.

Mein Bekannter meinte die Kondesatoren wären noch gut, vielleicht hatte er aber nur keine Lust, sie zu tauschen..... der flache KLang der Kiste könnte ja in die Richtung weisen.... mal überlegen, evtl. setzt ich mich einfach mal hin und messe die Kondesatoren nach, soweit sollten meine Kentnisse gerade noch reichen.....

Hat jemand eine Idee, wie ich die Übertrager überprüfen kann? Also das ich sicher sein kann, daß sie von den Werten her ok sind??? Reicht es da die Widerstände der Spulen zu messen?


[Beitrag von Gobiblues am 21. Mai 2012, 08:26 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#26 erstellt: 21. Mai 2012, 10:12
Hallo,

nein, das wäre schön, wenn es so einfach wäre.... ganz ehrlich, vor allen Dingen bei K+H - da muss ein Fachmann ran.

Peter
Gobiblues
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 25. Mai 2012, 20:25
SORRY, ich bin bescheuert!

Der Scheißsound kommt vom Phono EIngang! Da alles im Moment noch improvisiert ist, hatte ich nur meinen Plattenspieler angeschlossen.... Mann, manchmal sollte ich wirklich analytischer vorgehen......

Also DA noch mal bei.... kann jemand sagen, ob der original Vorverstärker ok ist, oder sollte man da gleich was modifizieren?
8erberg
Inventar
#28 erstellt: 26. Mai 2012, 19:59
Hallo,

sonst hol Dir einen Phonopre und nehme einfach einen Hochpegel-Eingang der frei ist.

Der Phono-Eingang ist bei K+H zwar immer sehr aufwändig gewesen (bei Deinem Verstärker ist ja sogar die Entzerrung noch umstellbar, RIAA hat sich ja "durchgesetzt"), aber wenn da jemand rumgepfuscht hat...

Hochpegel-Eingänge sind da doch "robuster".

Peter
Gobiblues
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 26. Mai 2012, 20:52
Ich habe die frühere Version, da sieht die Vorstufe so aus:
Vorstufe Telewatt


Ansonsten, wie ich oben schon geschrieben habe, habe ich das ganze Projekt ja nur wieder ausgekramt, weil ich gerde keine externe Phonostufe kaufen wollte.....
Soo kompliziert ist die ja nun nicht, das kann man schon mal kontrollieren, frage ist eher taugt das eingierma0en (reicht mir) was??
8erberg
Inventar
#30 erstellt: 26. Mai 2012, 21:16
Hallo,

der Entzerrer-Vorverstärker für den Magneteingang wurde damals über den Klee gelobt.

http://www.hifimuseum.de/telewatt-vs-70.html
findet sich ein überschweniglicher Testbericht von 1961

OK, über 90 % der heutigen OP-Preamps kann man sagen "funktionieren"...

Peter
audiophilanthrop
Inventar
#31 erstellt: 26. Mai 2012, 21:23
Eingangswiderstand scheint um die 50k zu sein, Kapazität und Genauigkeit der Entzerrungskurve müßte man mal simulieren.

Ich würde mal den einsamen Katodenelko (50 µF) erneuern und weitersehen.
Mwf
Inventar
#32 erstellt: 27. Mai 2012, 00:57

audiophilanthrop schrieb:
...Ich würde mal den einsamen Katodenelko (50 µF) erneuern und weitersehen..

Ich auch.

Und dann die 5 Umschalter unten auf Kontakt prüfen, säubern, ggfs. erneuern,
überhaupt die gesamte Elektromechanik -- alle Umschalter, Potis und Relais .
Das Gerät ist ~50 Jahre alt.
Fernost-Elektronik ist nach 20 - 30 Jahren in diesem Sektor überholbedürftig...

Von den Röhren ganz abgesehen...

Wunder dich nicht dass jetzt Probleme auftreten,
sondern frage dich, warum der K&H Telewatt solange einwandfrei lief bzw. du erst jetzt die Altersschwächen bemerkst ...
Gobiblues
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 29. Mai 2012, 17:45
Das stimmt natürlich, auch wenn er in meinen Händen noch nie gut gespielt hat (siehe oben) die Schalter und Potis sind definitv nicht besonders im Zustand, leider ist er gerade in dem Bereich blöd gemacht, man kommt ganz ganz schlecht bei..... Da warte ich wohl mal auf einen ganz ruhigen Sonntag Nachmittag....
Gobiblues
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 19. Jul 2012, 23:59

audiophilanthrop schrieb:

Ich würde mal den einsamen Katodenelko (50 µF) erneuern und weitersehen.


Hab den jetzt mal getauscht, hat leider nichts gebracht....
Noch jemand eine Idee? An der Phono Stufe ist ja nicht viel dran, leider ist das Gerät wirklich katastrophal gebaut, man kommt wirklich an die ganzen Potis usw. kaum ran...
Ralf27637
Neuling
#35 erstellt: 19. Okt 2014, 22:13
Der Threat ist ja schon älter, aber beim Lesen des ersten Beitrages des Erstellers dachte ich sofort: "der hat bei einem Lautsprecher das Kabel verpolt!".

Man glaubt gar nicht, wieviele Endverbraucher beim Anschluß der Lautsprecher an die HiFi-Anlage oder das Autoradio nicht auf den gleichphasigen Anschluß der Lautsprecher achten und sich hinterher (auch beim Händler) über fehlenden Bass und ein diffuses Klangbild beschweren...
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