Grundig CD 7550 defekt. Platine D

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seraf
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 27. Jul 2007, 19:30
Hallo,

ich habe einen Grundig CD 7550 bei dem auf der Platine D
(hinten am CD-Schlitten) wohl ein Transistor durchgebrannt ist.
Die Bezeichnung lautet C33840. Woran kann das
liegen bzw. wo bekomme ich Ersatz? Gibt es den noch oder
könnt ihr mir Ersatztypen nennen.
bukongahelas
Inventar
#2 erstellt: 28. Jul 2007, 07:52
Wenn auf einem Japstransistor "C33840" draufsteht,ist damit genau "2SC33840" gemeint und das kann man in Suchmaschinen eingeben.Also bei Japstransen immer "2S" am Anfang dazudenken.

Hast Du den Trans ausgelötet gemessen ?

gruss
bukongahelas
seraf
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 28. Jul 2007, 09:48
Danke für den Tipp mit 2S. Ich habe ihn
noch nicht ausgelötet, aber er hat sich
sprichwörtlich in Rauch aufgelöst und
hat jetzt eine Delle. Ich habe eben mal
gegoogelt und scheinbar kann man ihn mit
BC338-40 ersetzen. Kann das jemand bestätigen?

Gruss
seraf
sandscholle
Stammgast
#4 erstellt: 28. Jul 2007, 13:09

seraf schrieb:
Hallo,

ich habe einen Grundig CD 7550 bei dem auf der Platine D
(hinten am CD-Schlitten) wohl ein Transistor durchgebrannt ist.
Die Bezeichnung lautet C33840. Woran kann das
liegen bzw. wo bekomme ich Ersatz? Gibt es den noch oder
könnt ihr mir Ersatztypen nennen.


C33840 ist ein BC338/40
seraf
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 28. Jul 2007, 16:48
habe den Transistor ausgetauscht und die Schublade
läuft wieder. Jetzt habe ich aber noch das
Problem, dass er erst nach einer gewissen warmlaufphase
cds abspielen kann. was kann das denn sein?

seraf
audiophilanthrop
Inventar
#6 erstellt: 28. Jul 2007, 17:43
Der Grundig müßte ein Philips-Innenleben haben, und Philips-Player aus der Zeit sind dafür bekannt, daß man gerne mal alle Lötstellen nachlöten darf. Miß mal alle Spannungen nach (evtl. auch mal Welligkeit aufm Oszi angucken), womöglich liegt das Problem im Netzteil.
seraf
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 28. Jul 2007, 18:29
Der Grundig ist baugleich mit dem Philips CD 304.
Ich habe auch schon dieses Forum durchsucht und
bin auf das Problem der Massedurchkontaktierung
gestoßen. Allerdings weiß ich noch nicht genau
wo sich diese Punkte befinden. Das wurde
auch schon von einigen hier im Forum durchgeführt.
Kann mir jemand sagen wie die Dinger aussehen?

Danke+Gruß
Seraf
shabbel
Inventar
#8 erstellt: 01. Nov 2009, 22:39
Also ich nenne auch seit einer Woche einen Grundig CD 7550 mein eigen. Einer der klanglich besten Player, der mir bisher untergekommen ist.

Auch ich habe die üblichen Probleme. Soll heißen: Manchmal spielt der Player, manchmal gar nicht. Ein Schlag auf den Player kann manchmal schon genügen, um den Player wieder gängig zu machen.

Bisher gemacht:
Alles wurde nachgefettet und leichtgängig gemacht, ebenfalls habe ich alle Lötstellen nachgelötet und die Linse gereinigt.

Erfolg: Der CD 7550 macht bisher keine Mucken mehr.

Der Player spielt jetzt gut, hat nur Probleme mit Kratzern auf CD's. Er versucht immer viel zu weit vorne wieder neu zu lesen und hängt dann an einer Stelle fest. Ich spreche von CD's, die auf meinem Philips 834 laufen.

Meine Fragen an die Experten:

1. Wie ist das nun mit dem Durchkontaktieren zwischen den Platinen. Ich verstehe das auch nicht so ganz.

2. Welche Funktion haben die Potis im Gerät. Was kann ich mit welchem Poti einstellen?
hf500
Moderator
#9 erstellt: 02. Nov 2009, 20:11
Moin,
die Durchkontaktierungen verbinden Leiterbahnen der Platinenoberseite mit der Unterseite.

Diese Verbindungen sind irgenwie merkwuerdig aufgebaut, sie reissen gerne. Zur Reparatur nehme ich eine Spritze mit Nadel (Die Spritze dient nur als Griff), waerme den Loetpunkt der Durchkontaktierung an, bis das Zinn fliesst und steche die Nadel hindurch.
An der Edelstahllkanuele haftet das Zinn nicht, nach dem Herausziehen bleibt ein Loch zurueck. Da ein Stueck Schaltdraht hindurchstecken und beidseitig verloeten.

Die Potis dienem dem Geraeteabgleich. Normalerweise gibt es da nichts einzustellen, ein Poti ist besonders "gefaehrlich": Damit wird der Laserstrom eingestellt. Ist er zu hoch, hat der Laser keine grosse Lebensdauer mehr. Die Laser dieser Geraete gelten als sehr langlebig.

73
Peter

zur uralten Ausgangsfrage: (Falls das nochmal auftauchen sollte;-)

Der Transistor war ein BC338-40
Bertl100
Inventar
#10 erstellt: 02. Nov 2009, 20:42
Hallo,

Durchkontaktieren gibt es nicht ZWISCHEN Platinen, sondern zwischen der Ober- und Unterseite ein- und derselben Platine.
Solche Durchkontaktierungen könnten in jedem Loch der Platine sein. Oft werden sie gleichzeitig auch als Loch für ein bedrahtetes Bauteil verwendet, manchmal auch nur als Durchkontaktierung. "Kontakt von oben nach unten".

Du kannst ja im Netz mal nach dem Service Manual zum Philips CD304 suchen. Da sind die ganzen Einstellungen beschrieben.
Du wirst sehen, dass du für fast jede Einstellung eines der folgende "Zutaten" brauchst:
- spezielle Test-CD
- Oszilloskop, Multimeter
- ggfs "Lasersimulations-Platine"

Also ich würde da mal lieber nirgends rumdrehen!


Gruß
Bernhard

PS: mein Betrag ist schon veraltet. Das kommt davon, wenn man ewig braucht dazu!


[Beitrag von Bertl100 am 02. Nov 2009, 20:43 bearbeitet]
shabbel
Inventar
#11 erstellt: 25. Nov 2009, 14:46
Also erst einmal Danke für Euren Einsatz. Ich habe mittlerweile alle Lötstellen der Netzplatine nachgelötet. Genau hier muß der Fehler gelegen haben, denn seither spielt der Grundig immer. Spezielle Verbindung der Durchkontaktierungen waren nicht nötig. Einzig die Schublade hakelt manchmal.

Weiterhin habe ich genau das gemacht, was hier nicht empfohlen wird: Einstellen der Potis ohne Meßgeräte. Test-CD war wie immer eine zerkratzte "Brothers in Arms". Nach viel hin und her an allen drei Einstellpotis spielt der Grundig CD 7550 perfekt. Klanglich ein Traum. Da kommen der CD 834 von Philips und mein Denon DCD 810 nicht mit.
hf500
Moderator
#12 erstellt: 25. Nov 2009, 19:29
Moin,
und eins von den Potis gehoert zum Laserstrom.
Den sollte man nie ohne Nachmessen einstellen, wenn er jetzt zu hoch liegt, laeuft der Spieler zwar, aber wie lange noch?

73
Peter
Bertl100
Inventar
#13 erstellt: 26. Nov 2009, 01:35
Hallo,

ja, da wird er wohl nicht mehr lange halten :-(

Gruß
Bernhard
shabbel
Inventar
#14 erstellt: 27. Nov 2009, 00:14
Ich würd mal sagen: Laserstrom so niedrig einstellen, bis der Player nicht mehr liest und dann etwas den Strom erhöhen.

Frei nach "Wichtig is' auf'm Platz".


[Beitrag von shabbel am 27. Nov 2009, 00:15 bearbeitet]
Bertl100
Inventar
#15 erstellt: 27. Nov 2009, 11:49
Hallo,

der CD7550 ist ein Philips CD304II, ist ein CDM1 verbaut.

Im SM des CD304 steht: an Poti 3180 drehen, bis über Widerstand 3308 575mV +/-75mV abfallen.

Gruß
Bernhard
Bertl100
Inventar
#16 erstellt: 27. Nov 2009, 11:49
Hallo,

der CD7550 ist ein Philips CD304II, ist ein CDM1 verbaut.

Im SM des CD304 steht bezüglich Laserstrom: an Poti 3180 drehen, bis über Widerstand 3308 575mV +/-75mV abfallen.

Gruß
Bernhard
hf500
Moderator
#17 erstellt: 27. Nov 2009, 20:10
Moin,
sicher, dass es ein 304 MK2 ist?

73
Peter
Bertl100
Inventar
#18 erstellt: 27. Nov 2009, 21:28
Hallo,

nein, nicht 100%.
Aber in meinen Unterlagen ist ohnehin die Anweisung für die Laserstromeinstellung beim CD304 und CD304MkII identisch.
Oder hab ich mich jetzt das völlig verschaut?

Gruß
Bernhard
hf500
Moderator
#19 erstellt: 27. Nov 2009, 22:54
Moin,
da mir beide Schaltungsunterlagen fehlen (fuer die x04 muss das SM fuer den CD104 genuegen ;-) kann ich nichts genaueres dazu sagen.
Die Laserstromeinstellung war jedenfalls immer die gleiche.

Und meines Wissens nach ist der CD7550 ein 304, der MK2 kam so spaet, dass es den CD7550 nicht mehr gab. War da nicht der CD8400 und seine Verwandten bei Grundig aktuell?

Der 304MK2 ist ja ein Nachzuegler, der mit einigem Abstand (ein oder zwei Jahre) nach Auslaufen der Zweiten Generation mit der dann aktuellen Wandlertechnik neu aufgelegt wurde.

73
Peter
shabbel
Inventar
#20 erstellt: 28. Nov 2009, 01:01
hf500
Moderator
#21 erstellt: 28. Nov 2009, 01:15
Moin,
schoen, jetzt fehlt nur noch CD 304Mk2, da wartet noch ein Defektgeraet auf Reparatur. Ein Problem mit dem Radialmotor und andere Wehwehchen.

73
Peter
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