Neue 5.1 Anlage mit Cinetor und Mivoc

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ruckzuck84
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 25. Mrz 2018, 14:58
Hallo, Ich habe keine Ahnung ob Ich hier richtig bin, aber Ich stelle das mal hier rein.

Ich habe seit Ich 14 bin gute Anlagen daheim und nutze seit her Quadral-Lautsprecher. Ein Kumpel baut gerne mal ausgefallene Lautsprecher nach und nach einigen Probehören fand Ich das es mal schick währe ein paar Lautsprecher selbst zu bauen. Messtechnik habe Ich nicht, ansonsten bin Ich recht gut bewandert.

Autoanlagen baue Ich seit jahren auch selbst und Basskisten sowieso.

Nach nunmehr 4 Jahren gelegentlichen durchforsten des Netzes und unzähligen Basscadsimulationen bin Ich aus Zufall auf den Bauplan "Cinetor" von Heißmann gestoßen. Ich verbaue den Carpower DT-284 und den SP-6/100pro sehr gerne im Auto weil der 284 preislich immer noch unschlagbar ist und der SP6 meiner Meinung nach einer der besten Mitteltöner in der Größe und dem Preissegment ist. Also war für Mich sofort klar das der Cinetor geil klingen MUSS!

Also plante Ich ein komplett neues System. klar war das Ich 5 mal den Cinetor brauch. Nach diversen Überlegungen fragte Ich bei Heißmann nach und entschloss Mich als Stereofront 2x den Cinetor zu bauen und als Center und Rear den Cietor HWG.
Diese Überlegung war gut, denn meine aktuelle Raumakustik im Wohnzimmer zeigte schnell das der HWG zwar fetziger klingt, aber der Bass unter geht. Der normale Cinetor klingt deutlich fetter und mit EQ kann nachgeholfen werden.

Jetzt musste noch ein Bass her.......

Nach gefühlten 343573945390438 Simulationen und diversen zusammenzucken bei Chassispreisen entschloss Ich Mich den gerne verbauten Mivoc AW2000 zu nehmen. Der Cinetor spielt allerdings brutal laut und Ich musste feststellen das Ich mal fix 4 Woofer brauche um wenigsten ansatzweise den Pegel halten zu können.

Ich wollte einen schnellen Woofer, da einer der Hauptgründe für diese ganze Kombi der gelegentliche Einsatz als Beschallungsanlage war. Dort möchte Ich aber nicht erst das Signal durch einen DSP ziehen, da es klanglich mist ist. Die Woofer müssen einfach auf den Punkt spielen, und deshalb kam auch was größeres als 8" nicht in frage. Der Mivoc ist mit 35€ das Ende der Fahnenstange, so viel Material und Qualität bietet in der Preisklasse niemand, und Da Ich Ihn des öfteren im Auto einsetze weiß Ich was Er kann und das er hällt.

Boxeständer sehen irgendwie popelig aus, Ich stehe eher auf "Männerboxen".

Also baute Ich einfach 2 aufrecht stehende Gehäuse für die Woofer. 52 Liter aus 18er Birke mit 21er Frontwand. Mit Rohr, Chassis und Verstärkung komme Ich auf knapp 45Liter für 2 Woofer, was den Woofer voni 50-38hz 1,5db ansteigen lässt und dennoch 30hz raus kommen. Rohr ist ein 100er, 420 lang.

Als Entkopplung habe Ich einfach Gummifüße eingeslassen, auch der Cinetor der rechts und links auf dem Bass steht sind Füße eigelassen, und auch im Bass von oben damit das Top nicht verutschen kann und bei gelegentlichen Außeneinsätzen einfach stabiler steht.

Weichen musste ein Quadral Quintas 500 System was im Vergleich zum "Männerturm" wie ein Blecheimer klingt!

Als Finish wollte Ich eigentlich Warnex nutzen, Meine Frau hatte die Idee das doch einfach in Holzoptik zu lassen weils besser aussieht. Nach diversen Überlegungen kam Ihr sogar die Idee dort eine Art Branding zu realisieren und Ich dachte Mir "das sieht bestimmt geil aus"

Nach Recherchen im Netz war Mir klar das Ich Mir die Arbeit mit Öl und Wachs nicht mache, schleifen schön und gut, aber bei 7 Gehäußen währe Ich wochenlang beschäftigt.

Ein guter Tipp kam aus einen dem Zahlreichen Foren....... Bootsklarlack. Genaugenommen lösemittelhaltiger Acrylklarlack. Ich nutzte den Klarlack von Swingcolor (Hausmarke von Bauhaus)

Effektiv ist die Produktbeschreibung fürn A...... "Nachbearbeitbar nach 24 Stunden".......Schleifbar erst nach mindestens 48 Stunden und selbst da setzt der weiche Lack das Schleiffließ retz fatz zu, und Geruchsneutral und Endfest nach 2-3 Wochen! Aber das Ergenis ist schon ziemlich geil! Glanz, Tiefe und die Holzstruktur kommt richtig schön durch. Die Abdunkelung nach dem Lackieren ist echt schick! Ich habe alles mit 180er geschliffen, alle Seiten 1x Lackiert, die aufgestellten Holzfasern mit 240er Papier recht fix überschliffen und eine 2. Schicht Lack drauf gemacht. Die Schnittkannten habe Ich 3 mal gemacht, denn dort saugt das Holz den doch recht dicken Lack recht ordentlich auf.

Als Gimmik habe Ich 2 Blechschablonen lasern lassen und habe auf die Bässe "AW 2000" und auf die Tops "Cinetor" gebrannt. Ergebnis ist eine sau geile Optik mit Hochglanz.

Beim nächsten Projekt (Disco M) werde Ich das noch etwas verfeinern und versuchen eine alte Holzfass oder Schiffsblakenoptik hin zu bekommen.

Soundmäßig muss Ich sagen klingt der Bass ziemlich exakt wie die Simu und ohne Laufzeiteingriff exakt auf den Punkt, der Cinetor klingt halt geil wie zu erwarten war. Beim ersten Probehören fiel Mir glatt das Essen aus dem Gesicht was 1 Cinetor für Sound in die Bude zaubert im Gegensatz zu einem 5er Quadralsystem! Auch hier hörte Ich Mir beide Varianten der Cinetor an und es war richtig de HWG nur als Center und Rear zu nutzen. Der normale Cinetor klingt fetter, und geschuldet meiner Raumakustik sogar so genial das man auch ohne Woofer hören kann weil die Wand vor der die Couch steht alles unter 100hz "pimpt" kommen subjektiv sogar noch 60hz Bässe raus ohne das irgendwo ein subjektives Dröhnen zu hören ist. Ich glaube meine Wohnung ist die sogenannte Cinetorwohnung . Der HWG klingt etwas fetziger und spassiger, als reine Musikanlage würde Ich bei genügend Bassunterstützung den HWG dennoch vorziehen, außerdem ist die Weiche billiger. Aktuell fehlen noch 2 SP6, denn diese sind überall ausverkauft oder zu teuer. Meine "noch" günstig erworbenen kommen irgendwann mitte April. Die 2 fehlenden Mivocs sind bestellt und sollten nächste Woche kommen.

Die Cinetors hängen einfach an einem Sony Dolby-Digital Receiver und die 2 Bässe an einem Onkyo Stereoverstärker ohne digitalen Schaltmist, echte 70 watt pro Bass reichen daheim. Als Beschallungsanlage hängen die Cinetors dann an einem alten Dolby Surround Receiver mit Wooferausgang/Wooferweiche und die Woofer an einer T.Amp mit 2x350 watt. 2 Cinetors auf "smal" gestellt halten knapp 80-100 watt aus bevor der X-max erreicht wird, genau das drückt der Receiver und das sollte reichen um 110-114db zu realisieren was für kleinere Veranstaltungen reicht und auch eine Gartenparty sollte schick werden. Kombiniert wird das nächstes Jahr mit der Dico M die ansonsten als Stereoanlage in der wohnung genutzt werden und nur bei Außeneinsätzen ihren Platz verlassen.

Vorteil der AW2000 ist, das Er bei 150hz immer noch sauber spielt ohne das übliche Woofergewabbel und die Dröhnneigung. PA Bässe kamen nicht in Frage, denn dort benötigt man unheimlich große Gehäuse um die 30hz für Heimkino noch nutzbar zu machen.

Ich hoffe das Projekt sagt einigen zu.

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[Beitrag von ruckzuck84 am 25. Mrz 2018, 16:04 bearbeitet]
ruckzuck84
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 25. Mrz 2018, 15:14
Gebaut habe Ich die Einzelteile bei Meinem Kumpel in der improvisierten Schreinerei. Der hat nen Werkzeugfetisch und nur professionelles Werkzeug! Und eins muss Ich sagen, geiles Werkzeug erleichtert einem erheblich die Arbeit!

Zusammengebaut habe Ich es daheim im Arbeitszimmer. Das Holz stammt von Hornbach, die sind bei Uns am günstigsten, die Holzqualität ist recht ordentlich und es ist alles am Lager.

Die Gehäuße sind nur verklebt mit Ponal P3 (blau) und um es zu erleichtern wurden überall Lamello Flachdüben verwendet.

Ein Cinetorgehäuße hätte Ich fast versaut, denn Ich habe die Frontwand falsch aufgeklebt. Mit 10min Nacharbeit war es dann wieder passend.

Die Chassis und die WG`s hatte Ich von Voelkner, da Sie dort am günstigsten waren, aktuell ist aber der Preis beim SP6 um 10-15€ gestiegen! Die Weichenbauteile, Dämmung, BR Rohre, Terminals stammen von Strassacker. Die 100er Rohre von Ebay, denn diese kosten in den üblichen Shops einfach mal 1/3 mehr. Meine Mivocsachen bestell Ich immer bei "Boxengasse Hamm". Alle Schrauben sind V2A Torx und überall sind M4 Gewindeeinsätze verbaut. Geht fester, geht schöner wieder auseinander und ist stabiler als direkt ins Holz zu schrauben.

Dank dem Herrn Föllner der auf meine Anfrage hin die Gehäusemindestmaße im Basscad geändert hat werde Ich mal versuchen Mir 2 Deckenlautsprecher zu basteln um das System später mal mit einem neuen Receiver Atmostauglich zu machen. Klanglich schwebt Mir da passend der SP-4/60 pro oder der SPH-100C in Kombination mit dem DT-140 vor. Leider kostet der SPH unheimlich viel Geld und beide benötigen ein recht großes Gehäuße. Aktuell schwebt Mir noch ein Mivocchassis im Kopf herum was schon in 1,5 Liter spielt...... mal sehen was daraus wird. Hauptproblem wird die Weiche, denn Ich selbst kann nichts einmessen. Wer da weiterhelfen kann, bitte melden!


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[Beitrag von ruckzuck84 am 25. Mrz 2018, 15:39 bearbeitet]
Kyumps
Inventar
#3 erstellt: 26. Mrz 2018, 10:13
interessante Umsetzung,
habe ja selbst die Cinetors in Anwendung und bin damit sehr zufrieden.

Mir kommen allerdings ein par Fragen, und Punkte an denen ich nicht zustimmen kann
in der Cinetor sitzt normalerweise die DT-300 Kalotte und nicht die 284
Was ist bei dir nun verbaut und wurde die Weiche bei eventueller Abänderung auf die DT 284 geändert?
Oder ist es mit der DT 284 die Cinetor Evo von der ich mal Gerüchte gehört habe?


ruckzuck84 (Beitrag #1) schrieb:

Dort möchte Ich aber nicht erst das Signal durch einen DSP ziehen, da es klanglich mist ist.

Ist natürlich Käse, ein gutes DSP mit Fachkenntnis eingestellt bringt die Qualität eines Subwoofers um einiges voran.


ruckzuck84 (Beitrag #1) schrieb:

Die Woofer müssen einfach auf den Punkt spielen, und deshalb kam auch was größeres als 8" nicht in frage.

Ist auch Käse so kleine Chassis müssen bei Pegel um einiges mehr Auslenken als größere was die IMD fördert
Mehr Chassis erhöhen die Membranfläche zwar aber den Grundsatz ändert das nicht.
Was auf den Punkt angeht macht die Einstellung und Aufstellung im Raum fast alles aus und das verwendete Chassis davon gerade mal 20%


ruckzuck84 (Beitrag #1) schrieb:

Da Ich Ihn des öfteren im Auto einsetze weiß Ich was Er kann und das er hällt.

Lässt sich nicht annähernd vergleichen.
Da der Druckkammereffekt im Auto viel früher greift wird für das Auto ganz anders abgestimmt,
Einige Car Hifi Chassis haben auch demensprechende Parameter mit denen dann für dne Heimgebrauch keine zielführend eAbstimmnung zu erreichen ist.
Das soll nicht heißen dass der AW200 kein gutes Chassis für zu Hause wäre, im Gegenteil auch für den Preis.


Mir gefällt das Branding, gut,
die verschmorten Restkannten jetzt nicht so, sieht für mich einfach schmutzig aus,
aber wenn es dein Geschmack ist, super
Meine Cinetor mit Kuhfell gefallen sich auch nur wenigen
ruckzuck84
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 27. Mrz 2018, 20:42
Ok, vielleicht etwas komisch formuliert?

Mit dem DT284 meinte Ich das der DT284 einen sehr ähnlichen Sound macht wie der DT300 und Ich deshalb wusste das der DT300 für Mich gut klingt.

Hab natürlich den DT300 verbaut. Den Cinetor hab Ich desshalb gewählt weil Ich einfach auf den Carbonsound stehe und der 100pro dort das Maß der Dinge ist.

Da man mit bestimmten Hochtönern sogar den Unterschied zwischen der original CD und einer 320er MP3 hört und noch niemand eine verlustfrei Datenverarbeitung erfunden hat ist ein DSP immer eine Klangverschlächterung, das zerheckseln von Analog in digital und das zusammensetzen in analog ist mist. Ich meinte mit DSP aber nicht nur die Woofer sondern alles, auch die Tops.

Nicht umsonst werden heute noch analog Weichen eingesetzt und alte vollanalog Verstärker kosten gebraucht richtig geld. Der ganze moderne Dolby Digital DSP kram ist signaltechisch scheiße und klingt im Vergleich zu 90er Analogverstärkern künstlich mit dem gewohnten Blecheimersound. Ich möchte aber keine DSP Diskussion lostreten, kann ja jeder selbst enntscheiden.

Und das "Märchen" vom langsamen Woofer ist kein Märchen sondern Fakt. Masse ist halt Masse und diese unterliegt eben der Physik. Die Raumakustik ist sicherlich ein entscheidenes Kriterium, aber ein Woofer der trägheitsbedingt diverse ms langsamer ist wird mit einer anderen Aufstellug nicht schneller, nicht umsonst werden gerade beim Bass DSP verwendet. selbst die Einsteigerreceiver haben heutzutage eine Laufzeitkorrektur verbaut.

Und ja, Luftverdrängug. Ich liege jetzt bei 4x 220qcm was 2x440 ergibt was anähernd am 30er liegt. Im vergleich zu einem 30er spielen die 20er ohne Eingriff halt schneller. Und wie gesagt, PA währe das geilste weil dort die Membran und die Sicke dafür sorgen das selbst ein 30er noch flott ist. Aber die Gehäuse werden unheimlich groß oder der Woofer kostet 500€. Meine haben jetzt 140 gekostet, was ja mal nen Unterschied ist. Und ja, wabbelige Autowoofer sind daheim nicht wirklich zu gebrauchen, sind ja nicht meine ersten Wooferversuche daheim. Aber PA daheim geht ab wie sau! Kappa 15 LFA ist da schon sehr schick, aber eben das mega große gehäuse.
ruckzuck84
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 27. Mrz 2018, 20:44
Das Kuhfell hätte meine Frau aber noch cooler gefunden, die hat nähmlich einen Kuhfimmel. Meine Frau will mal ein Bild von den Dingern sehn!


[Beitrag von ruckzuck84 am 27. Mrz 2018, 20:47 bearbeitet]
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Inventar
#6 erstellt: 28. Mrz 2018, 08:12
Hmm... Doch, "langsame" Subwoofer sind ein Märchen.
Bzw. gewissermaßen auch nicht. Aber nur dann nicht, wenn es sich bei den Chassis um brutale Fehlkonstruktionen handelt.

Wenn ein Sub so "langsam" ist, dass du die LZK zum ausgleichen bräuchtest, würde ich mir an ganz anderer Stelle Sorgen machen: Habe ich da überhaupt einen Subwoofer?
Im Fall eines FL-Horns mag das noch mal anders sein. Konventionelle Konzepte sind aber, sofern sie nicht von vorn bis hinten verkackt wurden, immer "schnell".

Um ein vielfaches größere Auswirkungen auf den Klang/die Präzision im Bass als die Subwoofer an sich haben die Raumakustik, die Hörposition und, ganz vorne vor, die Aufstellung des/der Subwoofer.

Glaub mir, auch mit einer IRS Beta, die über acht 30cm Subs (mit nicht gerade wenig Mms) verfügt, klingt ein Schalgzeugsolo, wie ein Schalgzeugsolo nunmal klingen muss. Mit Präzision und Druck.

Es gibt hier im Forum auch viele Beiträge in denen Leute die Physik dahinter erläutert haben. Zu "langsam oder nicht" gehört einfach mehr dazu als einfach "nur" die Größe und das Membrangewicht.
Vielleicht finde ich einen und verlinke ihn hier.

Löse dich einfach von diesem irrtümlichen Volksglauben.

Sonst: Schöne Gehäuse-Ausführung, gefällt mir.
Kyumps
Inventar
#7 erstellt: 28. Mrz 2018, 08:35
das steht immer noch viel Quark, Meinung basierend auf gefährlichem Halbwissen

hier ein kleiner Eindruck
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ruckzuck84
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 28. Mrz 2018, 19:19
Ok, wollte jetzt keine neue Wooferdiskussion lostreten. Bei den unzähligen Woofern die Ich bisher gehört habe hullert der Bass bei Membranen über 10" immer hinterher. Zumindestens bei den Autowoofern, aber egal.

Hab vor 10min die anderen 2000er eigebaut, jetzt spielen 4 stück. Brutal!

Und Meine Meinung basiert nicht wirklich auf Halbwissen sondern auf dem was Ich höre. Hab am Sonntag auch mal meine Cliokiste hingestellt als vergleich zu den 2 20ern, Carpower Silver 12 in 60 Liter BR. Dunst ist recht ähnlich, aber auch hier hört man sofort das es minimal hinterherwabbelt. Und der Silver 12 ist ein recht gut klingender Woofer. Auch im Auto muss ich da mit Laufzeit ran, weil es sonst schwammig klingt.

Aber deine Cinetor haben ja echtes Kuhfell drauf, Ich dachte du meinst so schwarz-weiß geflecktes Imitatszeug.

sieht schon schick aus!


[Beitrag von ruckzuck84 am 28. Mrz 2018, 19:25 bearbeitet]
ruckzuck84
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 28. Mrz 2018, 19:35
Weil Ich gerade auf Deiner seite den AWM 124 gesehen habe, Ich hatte beide AWM schonmal verbaut, die Dinger klingen fürchterlich. Der AW3000 was ja mal der Raveland TW3000 war klingt meiner Meinung nach besser. Von Carpower fand Ich die Silver gut und das geilste was Ich je gehört habe waren die Predator 10 und 12, die dinger waren ja mal schweinegeil. Ein Predator 12 spielt auch um einiges schneller als so ne AWM tröte. Kann sein das Ich hier auf Augenrollen treffe, aber Ich weis was Ich höre. Und das "Märchen" kommt ja nicht umsonst irgedwoher und hällt sich auch nicht ohne Grund seit gefühlten 100 jahren!

Vor jahren hatte Ich mal den Jackson AL3200, das ding hat übelst gefitzt, aber der war dermaßen langsam, da kam der Bass dermaßen verzögert raus, das ging garnicht. Zum fetzen an der Bushaltestelle war der gut, aber fürs musikhören nicht geeignet.
lonelybabe69
Inventar
#10 erstellt: 28. Mrz 2018, 23:28

Kyumps (Beitrag #7) schrieb:
das steht immer noch viel Quark, Meinung basierend auf gefährlichem Halbwissen ]

komischerwiese kommen solch halbwissende "Experten" immer ausm Car-hifi Bereich, die dann meinen ihre jahrelangen Erkennnisse 1:1 in Home-Hifi übertragen zu können.
Falls Interesse besteht in dieser Hinsicht sich weiterzuentwickeln, dann bitte hier lesen
Das Märchen vom schnellen Bass

Nichtdestotrotz eine schöne Anlage hast du da gebaut

Gruss Viktor
Kyumps
Inventar
#11 erstellt: 29. Mrz 2018, 07:14
Und befasse dich mit gruppenlaufzeit und wie ein Bass darauf hin konstruiert sein soll
Black-Devil
Gesperrt
#12 erstellt: 29. Mrz 2018, 13:33

lonelybabe69 (Beitrag #10) schrieb:

Kyumps (Beitrag #7) schrieb:
das steht immer noch viel Quark, Meinung basierend auf gefährlichem Halbwissen ]

komischerwiese kommen solch halbwissende "Experten" immer ausm Car-hifi Bereich...


He, jetzt mal nicht alle über einen Kamm scheren bitteschön!
Aber ich finde es mittlerweile auch sehr lustig, wie da teilweise tausende von € für Subs ausgegeben wird, ohne die Abstimmung im Auge zu haben.
lonelybabe69
Inventar
#13 erstellt: 29. Mrz 2018, 23:41

Black-Devil (Beitrag #12) schrieb:

He, jetzt mal nicht alle über einen Kamm scheren bitteschön!

oh doch, doch
als ich mich 2004 hier anmedete, war ich hauptsächlich im Car-Hifi-bereich Zuhause und ich glaube mich zu erinnern, dass der Hersteller "ATOMIC" sogar explizit damit geworben hatte, dass seine Subwooferchassis "sauschnell" waren. Also ideal für Musikrichtungen mit schnellen Bässen.
Und wo ich dann nach jahrelanger Bastelabstinenz schliesslich hier landete, musste ich ganz schön mit mir selbst kämpfen um mich von all dem zu lösen, woran ich früher fest dran geglaubt habe.

Du erinnerst dich doch an meinen Bonsai-Sub Thread oder, Oli?!

Gruss Viktor
Black-Devil
Gesperrt
#14 erstellt: 31. Mrz 2018, 12:23
Solche Vögel gibt es auch im Heim-Hifi mehr als genug. Ich komme ja selbst aus der Car-Hifi-Ecke, deshalb ist mir das nicht neu.
Als Hersteller ist das auch ein verständliches Mittel - das Gerücht ist nun mal so weit verbreitet und für Laien auch noch schlüssig, dass es durchaus verkaufsfördernd ist.
Klar erinnere ich mich, der Bonsaj-Sub ist immer noch eine der coolsten Ideen überhaupt.
ruckzuck84
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 01. Apr 2018, 12:16
Es gibt ja hier im Forum einige Beispiele über die Ich gestolpert bin wo eben diverse Heimkinowoofer als langsam beschrieben wurden und später gegen andere getauscht wurden die einfach schneller waren. Ich weis ja was Ich höre. Aber es geht ja eigentlich um mein gebautes System und nicht um wabbelwoofer.

Ich wollte keine Wooferdiskussion lostreten, da gibts im Klangfuzziforum genug davon.
lonelybabe69
Inventar
#16 erstellt: 01. Apr 2018, 13:05
Group Delay: hoch / tief
Abstimmung: hoch / tief
Gehäuseprinzip: CB, BR, TML, Horn
Aufstellung im Raum: Einzelsub, Multisub, DBA, SBA.
Raumbeschaffenheit: Massivbau, Holzbau, Altbau.
Raumdimensionen: Quadratisch, Rechteckig oder mit Dachschräge.
Raumbedämpfung: vorhanden, wenig vorhanden, nicht vorhanden
Und letztendlich alle mit dem jeweiligen Raum verbundenen Raummoden.

Das alles hat einen wesentlich größeren Einfluß auf die Schnelligkeit eines Subwoofers als die Chassiswahl für sich alleine.

Aber Gut. Dann bleib eben bei deinem "ich weiss, was ich höre"


[Beitrag von lonelybabe69 am 01. Apr 2018, 15:26 bearbeitet]
Kyumps
Inventar
#17 erstellt: 02. Apr 2018, 11:51
Wichtig wäre zu verstehen warum man was hört und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen
Big_Määääc
Inventar
#18 erstellt: 02. Apr 2018, 15:07
ich find den "gegrillter Leoparden" Look sehr interessant
viel Spaß damit

und das Thema "Bass" wird selbst in den ...quatsch... allen selbsternannten Fachmagazinen so oberflächlich und schublädlich voreingenommen grundlagenlos dargetstellt :

easy
ruckzuck84
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 02. Apr 2018, 16:47
Ist ja auch wurst, da es seit neustem die Baumappe der Disco M gibt wird das jetzt erstmal mein nächstes Projekt.

Dazu gibts dann noch eine kleine Kiste mit Netzteil, Akku und Autoradio, und schon hab Ich auch für unterwegs geile Mukke dabei.

mfg, und Spass machen tut das ganze auf jeden Fall!
Viper780
Inventar
#20 erstellt: 13. Apr 2018, 23:50
Die Disco M ist aber nicht leicht und klein
ruckzuck84
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 14. Apr 2018, 12:05
Hallo, Ich hatte ja nun einige Zeit das ganze zu testen. Mitlerweile sind auch die fehlenden SP6 eingetroffen.

Da Ich die DVD "Aero" von Jean Michel Jarre habe und das so mit das beste Dolby/DTS Testmedium ist habe Ich mal wild Lautsprecher gewechselt und gefühlte 20 Stunden probegehört.

Erstmal finde Ich das der Cinetor HWG etwas flach klingt, auch in Wandnähe. Der normale Cinetor klingt einfach besser. In Deutsschland wird gerne Hochtonbelastet gehört, aber Ich habe Meiner Meinung nach "noch" ein recht gutes Gehör. Ich finde den Cinetor saugeil, allerdings höre Ich den minimalen Anstieg um 6000hz doch recht deutlich was die "s" Laute hervorhebt und auch die doch recht große Pegelstreuung über 10khz ist hörbar. Dessweiteren klingt der HWG als Center und Rear insgesammt dünn gegen die normalen die als Front laufen.

Ich hab die einfach untereinander getauscht und es ist so wie Ich die Vermutung hatte. Die Bassverstärkung durch die Wandnähe fällt viel kleiner aus als von Mir "ungehört" erwartet. Beim Center (HWG) kommt zu wenig Bass raus und die "s" Laute sind auch zu vordergründlich.

Ich habe jetzt in dem Center den HWG Widerstand vorm Hochtöner gegen den kleineren vom normalen getauscht, dadurch klingt er etwas Stimmenbelasteter und als Center deutlich harmonischer.

In den Rear werde Ich die Weiche erweitern zur normalen Cinetorweiche, denn die klingen aktuell am dünnsten was auch mit der Hängemontage zu tun hat.

Und dadurch geschuldet das der Cinetor nur bis 100hz den Pegel hällt fide Ich die Bassverstärkung in Wandnähe doch ganz gut, vor allem weil je nach Hörposition und Raumakustik auch noch Bässe unter 100hz hörbar werden was zumindest bei Musik den Woofer nicht unbedingt erforderlich macht.

Als Empfehlung sage ich als Front und Rear den normalen Cinetor zu bauen und als Center den HWG, aber in die Weiche vorm HT den 18Ohm Widerstand gegen den 10Ohm zu tauschen und dadurch den Stimmbereich mit knapp 2db hervorzuheben. 12Ohm geht auch noch.

Im großen und ganzen ein Super System was bis auf die einzelnen Schwächen doch Preis/Leistung ganz vorne dabei ist!

Zumal Meine Fronttürme ja auch zur eventuellen Beschallung kleinerer Veranstaltungen und später als Grundstücksbeschallung gedacht sind und es nicht wirklich viel gut klingendes gibt was maximale Pegel von 115db und mehr bei geilem Sound und geringer Größe macht. Vor allem bleibt der Strombedarf der erforderlichen Leistung und das Gewicht sehr überschaubar. Da geht mit einem Kombi und einem 500watt Notstromer schonmal die Post auf dem Zeltplatz ab.


[Beitrag von ruckzuck84 am 14. Apr 2018, 12:11 bearbeitet]
ruckzuck84
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 26. Apr 2019, 18:40
So, ein kleines Update.

Ich habe die Anlage mit 2 Front-Höhenkanälen erweitert und das läuft jetzt im 5.1.2

Lautsprecher sind die DAUMINO S vom Akustischen Untergrund. Preiswert, klein und optisch passend zum Rest.
Ich habe das Gehäuse 1L kleiner gebaut, das BR angepasst und auch die ganze Front verkleinert um die Optik an die Cinetor anzupassen. spielt jetzt statt 50hz wie das original nur 60hz tief, was absolut ausreicht.

Finish kommt noch, passend zum Rest, aber Ich musste das unbedingt erstmal testen.

Deckenlautsprecher währen zwar besser, aber der WAF ist so schon ausgereizt.

Dessweiteren wurden dank Herrn Heißmann alle 3 Frontlautsprecher auf eine nicht veröffentlichte Evoversion mit Scanspeak umgebaut. Klingt mehr richtung Cinetor "normal" und nicht so dünn wie die HWG Variante, und auch der Hochton klingt etwas Langzeittauglicher. In den rears sind jetzt die normalen Weichen verbaut, was den "dünnen" HWG Sound der durch die hohe Montage noch dünner klang, auf ein angenehmes Niveau brachte. Also vorne eine EVO Variante, hinten Cinetor normal. durch die minimal fettere Abstimmung der Rears klingen Diese absolut gleich zum Rest.

Ich muss sagen, ein absolutes Erlebnis mit solchen extrem neutralen Lautsprechern ohne "Eigensound" Musik zu hören oder Film zu gucken, hätte Ich nie gedacht das Mir Musik im neuen Dolby Upmixer besser gefällt als im Stereo.

Daumino S als Front-High


[Beitrag von ruckzuck84 am 26. Apr 2019, 19:10 bearbeitet]
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Mivoc AWM 124 ist Fertig
PhobosMoon am 17.07.2010  –  Letzte Antwort am 27.07.2010  –  26 Beiträge

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