Geschlossener & offener Kopfhörer gesucht - Preis max. 1000 Euro

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smuh
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 16. Feb 2005, 19:31
N'Abend Leute!

Ich suche neue Kopfhörer! Und zwar direkt zwei! Fürs "alltägliche" kopfhören einen wirklich guten offenen Kopfhörer - da m.E. ein offener Kopfhörer einfach etwas besser klingt als ein geschlossener. Ein neuer geschlossener Kopfhörer solls aber auch werden, da ich auch Abends gerne Musik höre und dabei niemanden stören will...

Als offene Kopfhörer habe ich mir bisher diese herausgesucht: Sennheiser HD 650, Grado RS-1 or RS-2, Sony MDR-CD3000 oder MDR-SA3000, Beyerdynamic DT 880.

Geschlossene: Audio-Technica ATH-W1000 oder AKG 271 Studio. Die Sennheiser HD 280 Pro hatte ich schon einmal, gelten ja auch als recht gute geschlossene Kopfhörer, aber die haben meinen Schädel quasi "ausgepresst" und mir taten nach 5 Minuten der Kopf weh, auch ein "stretchen" wie z.B. auf head-fi.org empfohlen hat nicht wirklich was gebracht.

Ich habe noch keinen von den o.g. Kopfhörern zur Probe gehört, ist auch teilweise schwer oder fast unmöglich hier in Deutschland.

Eine Sonderstellung nehmen die Ety ER4P ein, ich würde diese Kopfhörer gerne mal hören, aber im Endeffekt möchte ich "normale" Kopfhörer da ich diese Canalphones nicht so dolle mag. Ein paar Shure e2c habe ich überhaupt nicht tragen können, die Ety ER6 sind etwas angenehmer... die Sennheiser HD 495 oder 570 hingegen kann ich nonstop tragen.


Folgende Kopfhörer besitze ich zur Zeit:
Sennheiser HD 495, Sennheiser PX200, AKG K500, Sennheiser HD 570, Audio-Technica ATH-EM9d, Etymotic ER6
ausserdem einen Rega Ear und einen Cmoy Kopfhörerverstärker.


Besten Dank schon mal für eure Ratschläge :-)
Gruß
smuh
RichterDi
Inventar
#2 erstellt: 16. Feb 2005, 22:17
Hallo,

bei den offenen solltest auf jeden Fall den AKG K-1000 mit in die Erwägung einziehen.

Mit dem RS1 machst Du auf keinen Fall etwas verkehrt. Höre wahnsinnig gern mit ihm z.B. gerade jetzt.

Bei den geschlosssenen fahre ich mit dem Audio Technica ATH W-1000 auch prima. Man kann aber trotzdem nur mit reduzierter Lautstärke fahren, da ansonsten auch der Sound wieder nach draußen "rinnt". Gibt da eine Art Tipping-Point bis zu dem man nahezu nichts hört.

Gruß Reiner
Kirschkuchen
Stammgast
#3 erstellt: 17. Feb 2005, 11:33
Bei den geschlossenen solltest Du die Modelle von Ultrasone mit in Erwägung ziehen. Sehr gute Isolation, sehr guter Klang. Such mal hier im Forum. Zum HFI 650 und 700 findest Du einige Einschätzungen.
Mr.Stereo
Inventar
#4 erstellt: 17. Feb 2005, 14:16
Bei offenen KH's kann ich Dir nur die Stax empfehlen, was Du mit denen hörst, kann kaum ein anderer übertragen.
smuh
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 17. Feb 2005, 17:41
Der K1000 ist mir etwas zu teuer und ich möchte eigentlich keine gebrauchten Kopfhörer kaufen, da ich in der Vergangenheit oftmals schlechte Erfahrungen beim Kopfhörergebrauchtkauf gemacht habe.
Ausserdem habe ich gelesen das der K1000 nicht umbedingt zu den bequemsten Kopfhörern gehört - aber wie gesagt, nur gelesen. Den K 500 hingegen kann man in Sachen bequemlichkeit kaum übertreffen.

Stax-Systeme fallen nicht umbedigt wegen Ihres Preises aus dem Rahmen, jedoch möchte ich mir ungern ein "Einsteiger"-Stax-System kaufen. Wenn es stimmt das ein Stax/Elektrostaten-System erst nach einiger Zeit zur Höchstform aufläuft (also System ca. 2h "warmlaufen" lassen), fällt es für mich aus dem Rahmen. Würde natürlich gerne mal ein System Probehören, vom gelesenen Höreindruck wären die Stax-Systeme aber nicht umbedingt mein Geschmack.

Ich denke die ATH-W1000 werde ich kaufen. Zwar blind, aber in Sachen Qualität und Sound haben mich schon meine kleinen Audio Technicas überzeugt. Ich habe bei kaum einem anderen Hersteller so viel Sound und Kopfhörer für so "wenig" Geld bekommen.

Im November bin ich für ein WE in NewYork City, dort werde ich mir wohl mal die Grados anhören und evtl. vorerst in den W1000 und einen neuen Kopfhörerstärker investieren.

Die Meier Audios sollen Preis-/Leistungsmäßig ja kaum zu übertreffen sein, aber welchen KHVerstärker würdet ihr für ca. 500 Euro kaufen?

Auch über weitere Kopfhörervorschläge wäre ich dankbar: DT880? HD650? Ety ER4P?
Mr.Stereo
Inventar
#6 erstellt: 17. Feb 2005, 17:54
Es ist immer schade, wenn man sich auf's Hören-Sagen beschränkt.
Was wurde Dir denn negatives über die Stax berichtet?
Dass diese erst ab ein bis zwei Stunden richtig klingen sollen halte ich für äußersten Schmarrn, würde mich mal interessieren, wer sowas aus welchen Gründen verbreitet.
Die renomiertesten Akustiker arbeiten mit Stax (wobei natürlich nicht jeder Stax gleich klingt), und das gewiss nicht ohne Grund.
Wenn Du noch keinen gehört hast, Dich aber in einer Preisklasse bewegst, die auf hohe Ansprüche schliessen lassen, solltest Du das dringend nachholen.
Audiofan100
Stammgast
#7 erstellt: 17. Feb 2005, 18:47
Hallo ich habe den Audio Technica ATH-W1000 und einen AKG 501.

Zum ATH kann ich sagen, dass er wirklich toll klingt, sehr guter satter Bass und gute Raumabbildung und Präzision.
Ein Vorteil ist,dass man den Kh auch gut ohne KHV betreiben kann, schon einige male an verschiedenen Discman`s Ipod ausprobiert.

Tragekomfort ist auch exzellent.

Ich kopiere hier mal einen Bericht eines anderen Users rein:

Kopfhörer Audio Technica ATH-W1000
Ja heute vormittag kam er bei mir an. Allein schon die Verpackung ist sehr schick, ebenso wie der Kopfhörer selbst. Der sehr gute Eindruck bleibt vorallem auch bei der Fertigungsqualität bestehen. Der Tragekomfort ist traumhaft. Das Kabel wird einseitig geführt, ist sehr leicht und flexibel, toll. Der Klang, wen interessiert der bei diesem schönen Objetk schon.
Ok, nach dem Auspacken direkt angeschlossen, nun ja, ultra zurückhaltender Bass, Mitten und Höhen ohne Wohlgefallen. Mit anderen Worten ziemlich belegter bzw. gedeckelter Klang. Vergessen wir das am besten ganz schnell wieder. Nach ca. fünf Stunden des Einspielen, ah der kann doch Bass und auch die Mitten und Höhen gefallen schon viel besser. Aber es ist halt wie immer, der braucht vermutlich noch ein paar hundert Stunden, um richtig in Form zu kommen. Ich halte Euch auf dem Laufenden.


Der ATH W-1000 spielt nach nunmehr rund 85 Stunden deutlich lockerer und substanzieller bzw. Körperhafter als am Anfang. Ein wenig mehr Substanz wünsche ich mir allerdings noch. Nicht zuletzt wegen der Gewöhnung durch den Sennheiser. Bei vielen Scheiben über den AT sind mir Einzelheiten aufgefallen, die mit dem Sennheiser einfach untergegangen sind. Von der tonalen Abstimmmung sehe ich den AT eher in Richtung Grado. Die Bandbreite und Dynamik erscheinen über den AT deutlich erweitert. Sennheiser schreibt zum HD650 selbst, dass dieser einen in die Musik hineinzieht. Das stimmt in gewisser Weise auch, jedoch geschieht dies mithilfe eines Tricks. Vom Grundtonbereich aufwärts bis zum unteren Hochtonbereich wird extrem gesättigt, dass macht irgendwo Spaß und lässt einen trotz Kopfhörer die Musik teilweise körperlich spüren, unterstützt wird dies durch das enge Anliegen und den kurzen Abstand der Membrane zum Ohr. Darin liegt aber auch leider das am Kopf klebende Klangbild des HD650 begründet. Ebenso das dunkle Timbre, dass vorallem bei kaltem Hörer als sehr unnatürlich und bedeckt empfunden wird. Nach 10-15 Minuten Spielzeit tritt das dunkle Timbre dann immer mehr in den Hintergrund, es bleiben jedoch die anderen Einschränkungen.
Für meine Begriffe spielt der AT jetzt schon auf einem deutlich höheren Niveau als der Sennheiser. Besonders leicht erfährt man die zuvor beschriebenen Eigenschaften mit klassischer Musik.

Hallo KH-Freunde, hier nun mein abschließender Bericht über den Audio-Technica ATH-W1000 im Vergleich zum Sennheiser HD650. Obwohl der Sennheiser im gegensatz zum AT ein offenes System darstellt, halte ich den direkten Vergleich aufgrund des gemeinsamen dynamischen Prinzips und des nahezu identischen Preises für angemessen. Im Grunde gibt es auch schon andere vergleichende Reviews auf welche ich in einem früheren Link schon aufmerksam gemacht habe, doch war hier das gesamte System ein anderes. Dabei bin ich auch schon bei einem wesentlichen Punkt angelangt, auf den man gar nicht genug aufmerksam machen kann. Die gesamte Kette, wie der erfahrende Hifi-Freund es wohl immer wieder erfahren musste, macht die Musik! Deswegen kann die Beschreibng von Klangeigenschaften einzelner Komponenten allein keinen übergreifenden Aufschluß über das tatsächlich zu erwartende Gesamterlebnis in verschiedenen Konstellationen geben. Darüber hinaus sind Beschreibungen wie meine ohnehin nur subjektiv und können somit nur Anhaltspunkte aufzeigen.

Nun aber zum wesentlichen Teil. Der AT hat meiner Ansicht nach folgende Vorteile gegenüber dem Sennheiser:

1. besser durchhörbar, d. h. Einzelheiten sind leichter bzw. teilweise überhaupt erst zu erfassen, ohne das dabei die Musik in bloße Details zerfällt.
2. Die Klangfarben sind vielfältiger und viel besser den einzelnen Instrumenten zuzuordnen
3. Der Tiefton ist dynamischer, konturierter und somit glaubwürdiger
4. Die Raumabbildung ist besser, vorallem in der Tiefe
5. Besonder bei Stimmen fällt die deutlich gesteigerte Ausdruckskraft und Dynamik auf.

Nachdem ich mich nun etwas vom HD650 Klang entwöhnt und den des W1000 besser kennengelernt habe, gibt es für mich kein zurück mehr. Die Gewöhnung ist ebenso ein Punkt, der dabei nicht unterschätzt werden sollte. Obwohl ich meine Kette ürsprünglich mit dem Sennheiser aufgebaut habe, so musste ich doch recht früh aufgrund meiner Erfahrungen mit dem Grado RS-1 erkennen, das dieser Hörer mich auf Dauer nicht zufriedenstellen würde. Den HD650 halte ich dennoch für einen für einige Kopfhörerfreunde empfehlenswerten Hörer. Wer z. B. eine Kette mit besonders im Tieftonbereich eher schlankem Klangbild hat und einen einigermaßen guten Kopfhörerausgang besitzt, sollte den Sennheiser mal anhören.
Der kann viel Spaß bereiten, besonders bei Pop- und Rockmusik aufgrund seines satten Grundtonbereiches. Insgesamt muß aber das Preisschild des Sennheisers als Maßstab angesehen werden, viel mehr sollte man nicht erwarten.

Da meine Kette mit dem Consonance CD-Player und dem HD53 mit CC-80 Modulen einen sehr gut ausgebauten Grundton besitzt, empfinde ich den Sennheiser als basslastig und tendenziell dumpf daran. Erinnerungen an klangliche Spektakel an der Ampel mit anderen Fahrzeugen bei denen eine Bassrolle ihren dienst deutlich vernehmbar verrichtete drängten sich mir als Vergleich manchmal auf. Besonders bei machen Pop- und Rockscheiben, bei denen die Abmischung offenbar besonders übertrieben ausfiehl. Jedenfalls für o. g. Kette. Mit dem AT war es dann wieder glaubhaft bzw. nachvollziebar. Ohne das dabei Tiefton vermisst wurde, nein der Bass war kontrollierter, genauer und teilweise sogar tiefer.

Was mich nach dem Einspielen des AT an diesem besonders überrascht hat, ist dessen Eigenschaft gar nicht ermüdent zu wirken, was ich leider vom Sennheiser aufgrund der oben beschriebenen Probleme nicht behaupten kann. Vieleicht spielt der Sennheiser mit einem 250,-€ teuren Zu Kabel tatsächlich auf einem anderen Niveau. Dies konnte und wollte ich jetzt aber nicht mehr herausfinden. Vieleicht habe ich zu früh aufgegeben. Doch irgendwo ist meine Risikobereitschaft auch begrenzt. Auch kann ich mir nach Beschaffung vieler Informationen dazu und den Vergleichen mit den anderen Hörern nicht vorstellen, dass mich dies dann voll zufrieden gestellt hätte. Damit wäre der Sennheiser außerdem bereits in der Preisklasse vom Grado RS-1 und da habe ich einfach zu große Zweifel bezüglich der Vergleichbarkeit des Klasse. Ein weiterer Nachteil des Sennheiser ist der unbestritten große Anspruch an den KHVerstärker. In der o. g. Review wurde ausdrücklich die dahingehende Genügsamkeit des W1000 erwähnt. Leider kann ich dies momentan mangels Möglichkeit nicht nachvollziehen. Und den Computer möchte ich hierfür doch nicht bemühen.
Was den Tragekomfort angeht, sind die Geschmäcker bekanntlich verschieden. Auch wenn es jetzt langweilig wird, der Sennheiser schneidet hier ganz klar aufgrund seines hohen Anpressdrucks schlechter ab. Wenn es im Sommer warm wird, kann aber der geschlossenen AT schnell zur Kopfsauna werden. Den Vorteil der einseitigen Kabelführung (sehr leicht und flexibel) beim AT hatte ich auch schon erwähnt.


hier die Kurzantwort: so weit ich mich erinnere , gibt es kein weiteres Zubehör zum W1000. Der Bass ist locker ausreichend und der Klang ist keineswegs mehr gedeckelt.

hier die ausführlichere Antwort: Das Klangniveau des W1000 halte ich in etwa mit dem Grado RS-1 vergleichbar. Während der RS-1 das musikalische Geschehen eher aus der fünften Reihe präsentiert, ist man beim W1000 mehr in der ersten Reihe, ähnlich wie beim Grado HP-1000. Das Auflösungsvermögen, die Grob- und Feindynamik und die Breitbandigkeit sind exzellent. Eine wichtige Rolle spielt natürlich auch die gesamte Kette. Der W1000 ist ein Kopfhörer, der mich voller Zufriedenheit jegliche Art von Musik genießen lässt und immer wieder aufs Neue erfreut. Nicht nur der Klang, sondern ebenso der Tragekomfort , die mechanische Qualität und die Optik, und bewirkten diese Zufriedenheit. Anders als beim Sennheiser HD650 habe ich auch nicht das Gefühl Wichtiges zu verpassen bzw. den Wunsch etwas verändern zu müssen. Was will man mehr? Wenn man den Klang mit einem Grado HP-1000, ATH-L3000, Sony MD-R10 oder des Omega II vergleichen würde, findet man natürlich Schwachpunkte. Dann fallen doch noch Verfärbungen, Komprimierungen und ein manchmal nicht ganz präziser Bassbereich auf. Da ich für einen neuen W1000 aber nur knapp 400,-€ bezahlen musste, kann ich das locker verschmerzen. Man muss schon sehr tief in die Tasche greifen, um wirklich mehr zu bekommen, soviel steht für mich fest.

Falls du das Ding noch nicht richtig kennst kannst du hier einige Bilder davon ansehen:
http://www.headphone...adphone%20amplifiers

Gruss
Martin
RichterDi
Inventar
#8 erstellt: 17. Feb 2005, 22:17
Hallo Audiofan100,

interessanter Bericht "eines anderen Users". Kannst Du den Link posten, damit man weiß wer hinter dem Link steht?

Die Headphone Club Site ist ja sehr spannend.

Kennt jemand diesen Grado:

Wozu dienen wohl die Polarity Schalter?

Smuh, den ATH-W1000 kannst Du meines Erachtens blind kaufen. Habe ich auch gemacht und bin nach der längeren Einspielzeit sehr zufrieden.

Das mit dem K-1000 habe ich noch nicht verstanden?=
Gebraucht? Warum. Für ca. 500 - 700 Euros erhältlich. Und gebraucht z.B. hier im Forum. Sehe ich auch nicht als Problem. Und das mit der Bequemlichkeit erscheint mir nahezu gelogen. Er trägt sich einfach anders. Normaler Kopfhörer drückt auf die Ohren, der K-1000 drückt (aber nur leicht) über den Ohren.

Viele Grüße, Reiner

Gruß Reiner
Chisum
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 17. Feb 2005, 22:58

smuh schrieb:

Als offene Kopfhörer habe ich mir bisher diese herausgesucht: Sennheiser HD 650, Grado RS-1 or RS-2, Sony MDR-CD3000 oder MDR-SA3000, Beyerdynamic DT 880.


Hallo smuh,

der Sony MDR-CD3000 ist ein geschlossener Hörer (und IMO einer der besten am Markt erhältlichen). Er isoliert nicht besonders gut für Klänge VON Außen, aber die Isolation NACH Außen ist ausreichend. Meine (ziemlich empfindliche) Freundin nölt jedenfalls nicht, wenn ich Abends Musik höre, während sie fernsieht Wegen seiner besonderen Charakteristik solltest Du ihn aber unbedingt mal probehören...

Gruß

Chisum
hal_2001
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 18. Feb 2005, 08:18
Hallo smuh,

also ich habe einen neuen AKG 501 und einen alten Stax (aus ebay, ca. 20 Jahre alt).
Also der STAX ist ein echtes Phänomen, der 20 Jahre alte KH ist immer noch besser als der neue AKG 501 (auch wenn manche Ihn für bassschwach halten). Sicherlich hat STAX in den letzten 20 Jahren weitergearbeitet, so dass die heutigen KH's dann sicherlich noch besser sind.
Was mir persönlich auch super gefällt sind KHV, ich habe beim "Händler meines Vertrauens" meine 501 mit einem Lehmann KHV und dem Brocksieper KHV gehört.
Das war auch wieder eine Klasse für sich, die Händlerin meinte Ihre momentane Traumkombi ist Grado RS1 mit Brocksieper.
Kann ich mir auch lebhaft vorstellen.
Also meine Tendenz ist klar, wenn man Elektrostaten mag, dann ist Stax schon ein Hammer. Wenn man einen normalen Kopfhörer haben will, würde ich für den KH bis €300,- ausgeben und dann einen Lehmann oder Brocksieper.

gruss hal
smuh
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 18. Feb 2005, 09:39
Den Brocksieper werde ich mir evtl auch mal gönnen, als Gebrauchtgerät, stehen nämlich immer mal wieder welche zum verkauf (angeblich wegen umstieg auf pro version).

Ich sag ja nicht das ich kein Stax mag oder Stax will, aber wenn schon, dann richtig :-) Ist vielleicht eine dumme Einstellung, aber ich lasse mir gerne auch noch Upgrades für die nächsten Jahre über ;-)

Wie sieht es denn mit dem Teiftonbereich beim K1000 aus? Ich denke mal "Soundstage"-mäßig ist der K1000 aufgrund des Designs kaum zu übertreffen...

So wie es momentan aussieht, werde ich mir den W1000 und den DT880 kaufen. Im November dann evtl. einen RS1 oder RS2 - je nachdem wie er so klingt. Habe mir schon einige Adressen für NewYork City geben lassen.

Vorher werde ich mir wohl noch einen Meier Audio Corda irgendwas zulegen, Gilmore würde ich auch mal interessieren. Jedoch bin ich eigentlich vom Meier-Service begeistert (ja, wieder mal nur vom hören-sagen Aber auch so sollen die Meier-Headamps Preis-/Leistungsmäßig fast unschlagbar sein.

Bleibt noch der MDR-SA3000 - den würde ich auch gerne mal hören. Den MDR-CD3000 habe ich wieder von der Liste gestrichen, dafür ist der W1000 genehmigt :-)
Mr.Stereo
Inventar
#12 erstellt: 18. Feb 2005, 12:53
Hi smuh,
was heißt denn "wenn schon Stax, dann richtig"
Was meinst Du denn, ab wann ein Stax für Dich interessant sein könnte.
Du hast geschrieben, dass Du max. 1000 Euro ausgeben kannst (evt. für 2 KH's), da sollte doch zumindest ein "richtiger" Stax drin sein.
Ich hab den Eindruck, Du hast da gewisse Vorurteile gegen diese Firma, und das, obwohl, oder weil Du noch keinen selber gehört hast.
Naatürlich ist das alles auch Geschmackssache, ich selbst besitze z.B. einen alten halboffenen Beyerdynamic DT880 Studio.....aber wenn ich damals die Kohle gehabt hätte und mir KH's soviel Wert gewesen wären, hätte ich mit sicher einen Stax geholt.
Auch die damals sehr angesagten Jecklin Floats hatten klanglich keine Schnitte gegen einen Lambda.
Die ganz kleinen Stax gefielen mir übrigens auch nicht, vor allem wegen ihrem schlechten Tragekompfort.
Ab dem Lambda wurde es aber sehr interessant. und den bekam man damals für knapp über 1000 Mark.
Mit einem komplett geschlossenen KH kann ich übrigens nur als DJ was anfangen (da geht's ja auch nicht anders), zu Hause ziehe ich zum entspannten hören meinen DT880 Studio vor.
smuh
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 18. Feb 2005, 17:22
Okay, Nase voll ;-) Bin gerade auf der Suche nach einem Händler bei dem ich ein "unter-1000-Euro"-Stax-System mal Probehören kann.
Evtl. gibt es ja auch einen guten Hifi-Laden der ein etwas höherwertigeres System als Gebrauchtgerät anbietet.

Habe jetzt einiges an Beiträgen und Foren durchgegraben und es hört sich doch ganz nett an :-) Mal schauen wie es klingt.
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