Raspberry Pi mit USB Hub an AVR

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Behre88
Neuling
#1 erstellt: 03. Apr 2014, 23:02
Guten Abend zusammen.

Ich habe mir gerade ein Raspberry Pi mit jeder Menge Zubehör gekauft. Nun möchte ich meine Festplatten über Y-USB Kabel an den USB-Hub anschließen. Diesen dann an den Raspberry und von da aus an meinen Denon AVR X2000. Nun wäre es ja schön, wenn der Rapi mit all dem Schnick Schnack gleichzeitig mit dem AVR ausgehen würde, aber da der Rapi heruntergefahren
werden muss gestaltet sich das schwierig und eine Master Slave Steckdose fällt raus. Nun hat mein Hub aber eine separate Energieversorgung. Weil meine Festplatten sich nicht automatisch abschalten, wäre es ja möglich zumindest den Hub mit den angeschlossenen Platten per Master Slave abzuschalten. Nun die Frage:

Nehmen die Platten davon schaden? Zuvor hatte ich die immer direkt am TV und da wird ihnen ja im Prinzip auch ruckartig der Strom entzogen, oder?

Wie regelt das der Rest des Forums? Schaltet einer irgendwie den Rapi (automatisch) aus und wenn ja, wie??

Danke im voraus und schöne Nacht noch.
Viridarium
Inventar
#2 erstellt: 04. Apr 2014, 05:29

Behre88 (Beitrag #1) schrieb:
da der Rapi heruntergefahren werden muss gestaltet sich das schwierig

Wieso muss er das? Ich ziehe da einfach den Stecker. Bei Festplatten mache ich es genauso, die haben ja in der Regel gar keinen Schalter zum Herunterfahren.
Behre88
Neuling
#3 erstellt: 04. Apr 2014, 06:22
Nun ja es ist doch im Grunde genommen ein PC. Nimmt der Rapi nicht Schaden wenn man einfach den Stecker zieht? Jemand "langjährige" Erfahrungen?

Bei Festplatten mache ich das auch in der Regel. Herunterfahren geht nicht aber "abdocken" vom PC normalerweise schon. Hier weiß ich aber nicht wie das beim Rapi ist...
Viridarium
Inventar
#4 erstellt: 04. Apr 2014, 06:52
Soweit ich weiß, kann beim Stecker ziehen nur etwas kaputt gehen, wenn gerade Daten irgendwohin geschrieben werden. Schlimmstenfalls sind die Daten dann weg. Da bei meinem RPi im normalen Betrieb eigentlich nichts geschrieben sondern nur gelesen wird, ziehe ich halt einfach den Stecker. Sollte doch mal etwas passieren, habe ich ja von allen Daten mindestens ein Backup.
An der Hardware kann m. E. nichts kaputt gehen.

Wie fährst du denn dein RPi runter? In der Regel hat man doch keine Tastatur/Bildschirm angeschlossen. Mit einer App? Über einen anderen PC? Hast du einen Schalter angeschlossen?
Behre88
Neuling
#5 erstellt: 04. Apr 2014, 07:09
Ne noch steht der im Amazon lager und warten, dass er zu mir kommen darf . Ne ich bin mich im Moment in dem Thema am Einlesen und suche Lösungen bei Problemen, die ich jetzt schon voraussehen kann. Das mit dem Runterfahren habe ich iwo gelesen... Kann man ihn nicht runterfahren? Hätte jetzt an App gedacht...

Also meinst du / meint ihr, dass ich den Hub und den Rapi an eine Master-Slave Steckdosenleiste anschließen kann? Btw: Welche Oberfläche benutzt du / ihr bzw. kannst du / könnt ihr empfehlen?
Viridarium
Inventar
#6 erstellt: 04. Apr 2014, 07:59

Behre88 (Beitrag #5) schrieb:
Kann man ihn nicht runterfahren? Hätte jetzt an App gedacht...

Klar kann man den Runterfahren, da gibt es einige Möglichkeiten (s. o.). Ich bin da nur zu faul, deswegen ziehe ich einfach den Stecker.

Behre88 (Beitrag #5) schrieb:

Also meinst du / meint ihr, dass ich den Hub und den Rapi an eine Master-Slave Steckdosenleiste anschließen kann?

Wenn du den RPi sowieso runterfährst wird ja auch deine Festplatte abgemeldet. Danach kannst du auf jeden Fall den Stecker ziehen.

Behre88 (Beitrag #5) schrieb:

Btw: Welche Oberfläche benutzt du / ihr bzw. kannst du / könnt ihr empfehlen?

Wofür willst du das Gerät denn benutzen? Ich habe eine SD-Karte, die den RPi zu einem Ersatz für eine Squeezebox macht - also für die reine Audiowiedergabe. Auf einer anderen Karte habe ich zuletzt so ein Media-Center ausprobiert. XMBC war das glaube ich. Eine nette Spielerei, aber für meinen Geschmack eigentlich komplett unbrauchbar.

Als Audio-Player ist der RPi m. E. sowieso wenig geeignet. Ohne extra Soundkarte ist der Klang eigentlich nicht zu ertragen. Und eine Soundkarte kann ich eigentlich auch nur mit einem USB-Hub anschließen. Wenn ich die ganzen Kosten für das Zusatzmaterial zusammenrechne, kann ich eigentlich auch gleich einen Einplatinenrechner kaufen, der für Audio und den Anschluss von USB-Geräten ab Werk besser ausgerüstet ist. Ich würde mir so ein Gerät nicht nochmal kaufen - zumindest nicht als Audioplayer.
Aber wer bastelwütig ist, kann ja viele andere schöne Sachen damit machen. Heimautomation, Wetterstationen, digitaler Bilderrahmen, Roboter fernsteuern, Überwachungsanlage, Server, etc.
Behre88
Neuling
#7 erstellt: 04. Apr 2014, 08:18

Wenn du den RPi sowieso runterfährst wird ja auch deine Festplatte abgemeldet. Danach kannst du auf jeden Fall den Stecker ziehen.


Nein ich meine ja jetzt ohne runterfahren. Klar wäre es mir lieber, wenn ich den Rapi einfach gleichzeitig mit dem Abschalten des AVRs vom Strom trennen kann. Habe da nur wie gesagt Bedenken wg. Datenbeschädigungen etc.. Was haltet ihr denn von: AVR am Master, USB Hub (und somit Festplatten auch) an Slave und Rapi 24/7 Betrieb? Oder meint ihr das ist auch schädlich für die Platten, wenn die einfach vom Netz getrennt werden? Btw.: Es wird dann wohl ohnehin fast ausschließlich die Lesefunktion genutzt!


Wofür willst du das Gerät denn benutzen?


Als Mediaserver, hauptsächlich für Filme. Den Rapi dann über den AVR laufen lassen und von da aus an den TV und an die Lautsprecher. Auf den externen 2,5' Platten wären dann die Medien drauf und die 16Gb Class 10 SD Card nur für Systemdateien und "RAM". Weil die Platten sich über ein Y-USB Kabel bespeisen, wird auch der Hub mit separater Stromversorgung zwischen geschaltet.

Spiele auch mit dem Gedanken mit passiven Kühlelementen den Rapi zu übertakten. Bis 1GHz erlöscht die Garantie wohl neuerdings nicht mehr...


[Beitrag von Behre88 am 04. Apr 2014, 08:20 bearbeitet]
sir_marko77
Stammgast
#8 erstellt: 15. Apr 2014, 11:49
Ich habe auch seit kurzem eine RPi und habe mich stundenlang eingelesen.

Die meisten lassen den RPi wohl 24/7 laufen. Er nimmt wohl nur 3-4 Watt im Leerlauf.

Ich habe auch eine Lösung fürs Ein- und Ausschalten gefunden.
Steuerung des XBMC über WLan per App "Yatse" - echt genial (nehme ich inzwischen auch beim HTPC). Damit kannst du den RPi problemlos runterfahren.
Daneben den RPi an eine schaltbare (Funk)Steckdose hängen. Nach dem runterfahren kann dann die Steckdose deaktiviert werden. Beim Einschalten fährt der RPi dann automatisch wieder hoch.

Bei der Methode "Kabelziehen" hatte ich es oft, dass das XBMC Menü beim Neustart in Englisch war und der Bildschirmausschnitt angepasst werden musste.
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