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Antiskatingproblem bei Garrard 301

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phonofreak
Neuling
#1 erstellt: 05. Okt 2009, 22:59
Hallo erstmal!
Ich bin neu hier im Forum und habe gleich zu Anfang eine knifflige Frage. Folgendes Problem: ich habe einen Garrard 301 mit original Tonarm Type TPA12 aus einem Einbauschrank in eine Zarge versetzt.(beides gekauft ca 1960) Soweit so gut, wie manche vielleicht wissen, wird der Tonarm bei diesem Gerät unabhängig vom Plattenspielerchassis befestigt. Er wurde von mir an exakt der gleichen Stelle wo er auch zuvor im Schrank befestigt war wieder in der neuen Zarge befestigt. Nun lässt sich aber seit dem ein deutlicher Zug des Tonarmes nach innen feststellen. Selbst, wenn man den Tonarm nur anhebt, glaubt man diese Kraft spüren zu können. Setzt man ihn dann auf, springt er sehr häufig auf der Platte etwas nach innen, bis die Schallrille mit Musik erreicht ist. Manchmal rutscht er aber auch sofort über die ganze Platte nach innen. Das Originalsystem wurde beibehalten (Shure M7D) und auch die vom Hersteller empfohlene Auflagekraft (3-5g). Einen Antiskatingregler gibt es natürlich nicht, man kann am Tonarm lediglich die Auflagekraft regeln.Des Weiteren kann der Tonarm in der Höhe verstellt werden, er wurde von mir so eingestellt, dass er bei Aufliegen auf der Platte waagrecht liegt. So wird es in der Bedienungsanleitung auch beschrieben. Man kann sich vorstellen, dass bei diesem Makel ein Abspielen nur schwer möglich ist und weder den Platten noch den Ohren wirklich gut tut. Wer weiß da Rat? Wer kann mir sagen, wie ich diesen Zug beseitigen kann? Über eine Antwort würde ich mir sehr freuen.
Bepone
Inventar
#2 erstellt: 07. Okt 2009, 15:20
Hallo,

willkommen im Forum!


Ich vermute zunächst, dass du die Tonarmkabel nicht sauber geführt hast, sodass dort jetzt ein Zug drauf ist.
Kontrolliere das einmal.


P.S. Zwecks einfacherer Anrede macht sich ein Name recht gut.



Gruß
Benjamin
juergen1
Inventar
#3 erstellt: 07. Okt 2009, 16:06

Bepone schrieb:

Ich vermute zunächst, dass du die Tonarmkabel nicht sauber geführt hast, sodass dort jetzt ein Zug drauf ist.

Irgendsowas muß es sein. Falsch eingestelltes Antiskating kann es eigentlich nicht sein, denn dieses wirkt ja stets nach außen.
Könnte also höchstens dazu führen, daß die Nadel "hängt", nicht aber, daß sie nach innen rutscht.
Gruß
Jürgen
phonofreak
Neuling
#4 erstellt: 07. Okt 2009, 16:13
Das mit dem Namen stimmt, ich bin Lorenz. An dem Kabel kann es nicht liegen, es sind drei dünne Litze-Drähte die getrennt aus dem Tonarm herauskommen, ich habe dort einen DIN-Stecker angelötet der sofort in einen Entzerrvorverstärker geht. Das ganze ist recht kurz, aber nicht anders als es auch im originalschrank war. Ich kann beim Bewegen des Arms nicht feststellen, dass das Kabel irgendwie störend wirkt.
Bepone
Inventar
#5 erstellt: 07. Okt 2009, 16:19
Hallo Lorenz,


so wie ich das verstanden habe, verfügt der Plattenspieler über keinerlei Automatikfunktionen und der Arm ist ein absolut eigenständiges Bauteil, das mit nichts anderem am Plattenspieler (außer der Zarge natürlich) in Berührung kommt?

Dann muss das Problem ja am Arm selbst bzw. dessen Lagerung liegen. Obwohl ich mir hier noch nicht vorstellen kann, wo das Problem liegen könnte.

Das Kabel verläuft wirklich locker und völlig entspannt?



Gruß
Benjamin
juergen1
Inventar
#6 erstellt: 07. Okt 2009, 16:27
Die natürliche Skatingkraft zieht den Tonarm ja nach innen; die Nadel könnte aber höchstens dann über die Rillen rutschen, wenn die Auflagekraft VIEL zu gering eingestellt ist. (Unter 1Gramm..?)
Vielleicht ist die Auflagekrafteinstellung nicht geeicht..? Ist der Tonarm bei Einstellung auf Null in der Schwebe?
Der Plattenspieler steht hoffentlich auch einigermaßen im Wasser ..?

Ansonsten bleibt wirklich nicht viel übrig, außer der Verkabelung..

Gruß
Jürgen


[Beitrag von juergen1 am 07. Okt 2009, 16:28 bearbeitet]
amamcs
Stammgast
#7 erstellt: 07. Okt 2009, 17:25
Moin Lorenz!

Ist der Spieler denn waagerecht aufgestellt?
phonofreak
Neuling
#8 erstellt: 07. Okt 2009, 19:58
Richtig, Tonarm und Plattenspielerchassis sind vollkommen unabhängig.Das Gerät steht gerade, außerdem habe ich die Auflagekraft mit einer Tonarmwaage kontrolliert. Eine Skala für die Auflagekraft gibt es nicht, es ist einfach nur ein Rändelrad zum drehen. Selbst, wenn die Auflagekraft VIEL zu hoch eingestellt ist, zieht der Tonarm nach innen.
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