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Muss das Headshell einfach nur justiert werden?

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Maekki
Inventar
#1 erstellt: 20. Jan 2010, 00:30
Hi

Mir ist beim Hören von LP´s aufgefallen, dass bei manchen LP´s und 12" Maxis das gleiche Phänomen auftaucht:

Je weiter der Tonram in die Platteninnen mitte läuft, verschlechtert sich der Gesang (Stimme) des Interpreten.

Beim ersten Track ist alles vom feinsten, klar und deutlich.
Jedoch ab dem 3. oder 4. Lied verschlechtert sich NUR der Gesang.
Gerade hohe Töne und S-Wörter klingen rauschend und sehr unklar.

Das mir unerklärliche Phänomen tritt nicht bei allen Platten auf.
Das Nadelgewicht ist eingestellt, Nadel ist sauber und OK, Die betreffenden Platten sind staub und kratzerfrei.

Muss ich das System unterm Headshell etwas anders einstellen um das weg zu bekommen?
Ich weis keinen rat?

Gruß Markus
lunatic303
Stammgast
#2 erstellt: 20. Jan 2010, 01:12
Hi,

richtig gehört, das ist physikalisch bedingt. Ganz kurz gesagt: es wird für den Tonabnehmer immer schwieriger, unverzerrt abzutasten, je weiter er nach innen kommt. Das liegt meines Wissens daran, dass dort die Informationen komprimierter vorliegen und zudem der Spuhrfehlwinkel größer wird. Auch andere Faktoren spielen da rein. Wenn es Dich weitergehend interessiert,gibt es hier massig Threads und Experten zu dem Thema.

Sehr gute Tonabnehmer zeigen bei richtiger Montage & Justage keine hörbaren Verzerrungen, vorausgesetzt die Platte ist ok. Habe hier z. B. ein Shure M95G, das verzerrt bei manchen Platten auf den Innenrillen. Sowohl mein 2M Bronze, als auch das Shure V15VxMR verzerren bei den gleichen Platten nicht.

Um zu sagen,ob Du über bessere Justage noch was rausholen kannst, müsste man wissen, welchen TA du verwendest..

Grüße,

Patrick
Maekki
Inventar
#3 erstellt: 20. Jan 2010, 01:41
Hi
Danke für die Info. Ähnliches hatte ich mir schon gedacht und auch geahnt. mmmmmmhhhhhh.
Jedenfalls ist es bei meinen beiden direkt Antrieblern das selbe Problem. Der eine hat eine audio technica AT 12 XE und der andere eine Ortofon Broadcast E. Also beide Nadeln schon elliptisch geschliffen damit sie schon mehr Info´s abtasten können als sphärische. Und dann noch sowas.

Also kann man nur einen Kompromiss am System einstellen?
Ich meine entweder vorne gut und hinten schlecht und umgekehrt oder beides etwas schlechter - Jetzt klanglich gesehen.
Helfen denn diese Einstellfolien oder muss jeder das am besten selbst raustüfteln. Ich frage jetzt nur. Ich meine ich war schon froh das Headshell und System heile zusammen gebaut zu bekommen. Eine frickelei hoch drei

Gruß Markus
killnoizer
Inventar
#4 erstellt: 20. Jan 2010, 08:10
.

Natürlich sind diese Einstellfolien ( eigentlich meinst du wohl Einstellschablonen ? ) hilfreich bei der Justage eines Tonabnehmers .

Eigentlich ist es sogar so das sie zwingend notwendig sind und alles andere totaler Blödsinn ist .

Dein AT 12 XE benutze ich selbst und halte es für einen sehr guten TA , bei ordentlicher Justage steckt da sehr viel Potential drin .


Wenn du schon darauf achtest die elliptische Nadeln zu kaufen vergibst du alles wieder weil dir die Justage zu aufwendig ist ??


Die Nadeln wirklich regelmässig zu reinigen ist übrigens auch sehr sinnvoll .


Tip: Schablonen besorgen . Die Fehler werden zur Mitte hin deutlicher da der Platz in der Rille immer enger wird ( Radius + Krümmung ) und zusätzlich noch die Geschwindigkeit der Nadel abnimmt . Mit Schablone lässt sich das optimieren , selbst wenn die Nadel dann weiter aussen fehlerhaft stehen sollte wirst du diesen Fehler weniger hören als die gleiche Abweichung ganz innen .
janosch7
Stammgast
#5 erstellt: 20. Jan 2010, 08:46
Ein falsch eingestelltes Antiskating kann auch zu genannten Problemen führen.

Gruß Detlef
lunatic303
Stammgast
#6 erstellt: 20. Jan 2010, 10:14
Hi,

wie Detlef schon sagte, könnte es auch am Antiskating liegen. Treten die Verzerrungen auf beiden Lautsprechern gleichzeitig und gleich stark auf oder verzerrt es nur auf einem Kanal oder zumindest stärker oder früher auf einem Kanal? Falls dem so sein sollte: Wenn es nur rechts verzerrt, Antiskating erhöhen, verzerrt es nur links, Antiskating runter.

Was die Einstellschablonen angeht: Ob man die braucht, hängt wahrscheinlich stark von der Kombi Headshell / TA und den eigenen Vorlieben ab. Ich habe mein erstes System auch erst vor ca. drei Monaten installiert, anfangs auch mit Schablone, das wurde mir aber schnell zu fummelig, außerdem weichen die Ergebnisse, je nach verwendeter Schablone, auch stark ab. Bei meiner Technics-Headshell geht es ohne (für mich) besser. Einfach den Überhang mit der Überhanglehre korrekt einstellen und den TA parallel zu den Headshell-Kanten ausrichten - that's it. Die gerade Ausrichtung prüfe ich dann noch mit einem Geodreieck und nach der Justage wird jeweils mit Testschallplatten nachgemessen.

Das Broadcast E habe ich übrigens auch rumliegen, allerdings als Concorde-Variante, die Justage erübrigt sich damit. So weit ich mich erinnere, hatte ich mit dem System eigentlich keine Verzerrungen, es sollte sich für Dich also lohnen, Deine Einstellungen noch einmal gründlich zu prüfen.

Viel Erfolg

Patrick

Hauptsache Du hast gutes Licht und genug Ruhe


[Beitrag von lunatic303 am 20. Jan 2010, 10:15 bearbeitet]
Maekki
Inventar
#7 erstellt: 20. Jan 2010, 14:00
Hallo

An den beiden Antiskating Einstellungen liegt es nicht, das hatte ich auch schon getestet. Es verzerrt auf beiden Kanälen gleichzeitig ab Lied Nr. 3-4

Jedoch wenn die Nadel falsch eingestellt sein sollte, wieso habe ich das Problem nicht bei allen Platten sondern nur bei ca. 60%. Dieses sind gute alte und auch neue Scheiben?

Ich möchte das jetzt genau wissen und die Jungs von Google haben mir so eine Schablone gegeben:

http://www.tanker.se/lidstrom/align.pdf

Kann ich diese ausdrucken und benutzen oder ist diese nicht gut?
Apropos benutzen Äh, wie benutzt man die denn?
Das Fadenkreuz kommt also auf den Plattendorn, und die Nadel muss wohl auf einen Schnittpunkt der waagerechten und senkrechten Linien liegen?
Welchen Schnittpunkt, welches Gitter und wie man eine richtige Einstellung damit prüft weiß ich leider nicht.

Wer weiß das und kann mir dabei mal Schritt für Schritt helfen?

Gruß Markus
lunatic303
Stammgast
#8 erstellt: 20. Jan 2010, 14:10
Hi,

recht so - zeig es der Kiste

Hier eine schöne Anleitung zum Einstellen des Systems:

http://www.vono.ch/a...spielerschablone.pdf

Und hier bekommst Du die passende Schablone:

http://www.vono.ch/a...r/SchabloneAUDIO.pdf

Die ausdrucken, darauf achten, dass Dein Drucker keine Skalierung vornimmt und der Anleitung folgen..

Die Seite, auf der es die Schablonen gibt, ist auch sonst sehr interessant.

Grüße,

Patrick
killnoizer
Inventar
#9 erstellt: 20. Jan 2010, 15:18
.


Grundsätzlich und ganz einfach ausgedrückt :

am inneren Punkt wird nur der Überhang justiert , also der TA in der Headshell vor oder zurück verschoben bis er mit den Linien fluchtet .

am äusseren Punkt wird nur die Kröpfung eingestellt , also der TA vorsichtig und leicht verdreht ... bis er fluchtet .


Das wird so oft mit Gefühl widerholt bis beide Punkte stimmen, sollte das nicht ganz klappen würde ich dem inneren Punkt grundsätzlich den Vorzug geben ( s.o. ) .

Es sieht zwar gut aus , aber der TA muss nicht zwingend geometrisch grade in der Headshell sitzen !

Beim AT 12XE kannst du dir das Theater mit der berühmten Bleistiftmine getrost ersparen , der klappbare Nadelschutz gibt eine vorzügliche Peilkante ab .


Wenn du dir vorstellst was die Nadel bei einer verwellten Platte alles mitmachen mußt dürfte dir auch klar werden das du sie so leicht nicht kaputt kriegen solltest , mit etwas Ruhe geht die ganze Prozedur auch ohne Lift gut über die Bühne , meine eigenen Schablonen sind übrigens alle mit durchsichtiger Klebefolie kaschiert ( zB. aus dem Copyshop ) , da gleitet die Nadel besser und kann sich nicht an der rauhen Oberfläche einhaken , möglicherweise findest du das aber grade ganz angenehm ..?

Meine erste selbstkopierte benutze ich seit 1985 , dünner Karton + Folie , wie die Zeit vergeht .

Achte auf die Skalierung wenn du die Schablone ausdruckst !

Sollten wir mal unsere eigene Forumsversion auf Papier bringen ??

Für die grafische Umsetzung würde ich mich zur Verfügung stellen , Vorschläge sind willkommen .

Gerrit
cptfrank
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 20. Jan 2010, 16:35
Hallo,
bei richtiger Justage hat der Abtaster 2! Nulldurchgänge,
d.h. weiter innen müßte die Wiedergabe dann wieder besser werden. In der Praxis ist das aber normalerweise nicht hörbar, ebensowenig wie die höhere Informationsdichte weiter innen. Bei 45er Platten ist die Informationsdichte durch die höhere Speed eh dünner, also dürfte der Effekt hier nicht auftreten.
Wenn die Platten ok sind, liegt wahrscheinlich eine deutliche Fehljustage vor.
Gruß
Frank
applewoi
Stammgast
#11 erstellt: 20. Jan 2010, 22:48
Die Lidstrøm-Schablone ist sehr gut.
Du musst nur beim Ausdruck "skalierten" Druck einstellen, und hinterher schauen, ob die cm-Einteilung auf dem Ausdruck mit einem Lineal übereinstimmt.

So lange iterativ einstellen, bis in beiden Punkten Parallelität herrscht.
Das schaffst Du schon!


frnk
Maekki
Inventar
#12 erstellt: 21. Jan 2010, 07:10
Hallo

Erst einmal vielen vielen Dank für Eure hilfreichen Links und Ratschläge. Ihr seit SUPER!****

Ich habe mir nun die Schablone
http://www.vono.ch/a...r/SchabloneAUDIO.pdf

richtig Skaliert ausgedruckt, so dass die cm Einheit auch passt, Mittelpunkt ausgeschnitten und über eine alte Platte auf den Plattenteller gelegt.

Das Maß zwischen dem Drehpunkt vom Tonarm und dem Pin am Plattenteller ist 205mm, wäre also lt. Schablone Punkt B.

Ich denke mal mit dem Überhang sind die beiden Schrauben fürs System in den Längslöchern gemeint.

Nun den Nadelschutz runter geklappt, (guter Tipp killnoizer )den Tonarm eingelenkt bis die Nadelspitze genau auf dem Punkt A trifft und die Kante vom Schutz genau zur waagerechten Linie am Punkt A ausgerichtet.

Ist das bis hier hin so richtig?

Nun habe ich den Tonarm/Nadel genauso auf den Punkt B zurück gesetzt. Die Kante vom Nadelschutz fluchtet genauso wie beim Punkt A auf derselben waagerechten Linie! Und nu weiß ich nicht weiter.

An welchen Gegenpunkten von Punkt B und vorallem wie soll ich denn den Kröpfungswinkel einstellen?
Ein hin und her Schieben des Plattentellers bewirkt, dass zwar die Nadel durch Punkt B läuft aber kurz danach die senkrechte Spur-Linie wieder verlässt. Die Platte ist ja rund.

Jetzt habe ich Blut geleckt und will hartnäkisch bleiben bis das 100zentig passt.

Gruß Markus


[Beitrag von Maekki am 21. Jan 2010, 07:12 bearbeitet]
lunatic303
Stammgast
#13 erstellt: 21. Jan 2010, 09:21
Moin,

vorweg: Ich kenne Dein System nicht, daher weiß ich nicht, wie der Nadelschutz beschaffen ist etc.

Generell scheint Dein Vorgehen aber zu passen. Erst an Punkt A den Überhang einstellen, durch Vor- oder Zurückschieben des Systems in der Headshell. Ist die Vorderkante des Systems parallel zu der Linie darunter, passt der Überhang.

Dann Nadel auf Punkt B absetzen und die Systemvorderkante wieder parallel zur Linie darunter ausrichten. Dazu das System in der Headshell um die eigene Hochachse verdrehen (falls notwendig), um die richtige Kröpfung zu erhalten.

Anschließend wieder auf Punkt A und prüfen, ob noch alles passt. Falls ja: Schrauben festziehen und freuen, falls nein: die beiden zuvor genannten Schritte wiederholen, bis es passt.

Darauf achten, dass die Nadel jeweils genau auf den Punkten aufsetzt. Evtl. testest Du es doch mal mit vorne angeklebter Bleistiftmine, es ist meines Erachtens dann einfacher, auch geringe Abweichungen zu erkennen..

Das wird schon..

Grüße,

Patrick
killnoizer
Inventar
#14 erstellt: 21. Jan 2010, 09:26
.

Hast du zufällig mein vorheriges Posting bemerkt ?

Es ist nur 5 Stellen vor diesem zu finden , möglicherweise habe ich mich undeutlich ausgedrückt :

Ich hab grad keinen Plan welcher Punkt A und welcher B ist ,das ist aber auch egal wie die jemand benannt hat !

einer von diesen ( A oder B ) ist näher zur Plattenmitte
( das ist da wo das kleine Loch in der Schallplatte ist ) .

am inneren Punkt wird nur der Überhang justiert , also der TA in der Headshell vor oder zurück verschoben bis er mit den Linien fluchtet .

am äusseren Punkt wird nur die Kröpfung eingestellt , also der TA vorsichtig und leicht verdreht ... bis er fluchtet .


Grundsätzlich halte ich Tonabnehmer ohne vordere Peilkante für Fehlkonstruktionen , aerodynamische Designgags sind hier überflüssig .


[Beitrag von killnoizer am 21. Jan 2010, 09:28 bearbeitet]
lunatic303
Stammgast
#15 erstellt: 21. Jan 2010, 09:38
Moin Gerrit,

meinst Du mich? Falls ja, doch habe ich gelesen. Dachte mir nur, nachdem ich schon die Schablonen gepostet habe, kann ich auch noch mal kurz nach der Bennenung der Nullpunkte schauen. Und Du hast richtig getippt, A ist in diesem Fall der Überhang..

Falls Du den TE meintest: Kann schon verstehen, dass man lieber noch mal nachfragt. Nach vielen Jahren der ausschließlichen Concorde-Nutzung war mir das Thema TA-Justage anfangs auch suspekt

Was die Kanten des TA angeht: Volle Zustimmung, schlichte, gerade Kanten sind mehr als hilfreich

Grüße,

Patrick
Maekki
Inventar
#16 erstellt: 21. Jan 2010, 10:23
Hi

Aha! Jetzt ist auch bei mir der 500 Watt Strahler angegangen.
Danke nochmals.

Die Winkel verändern sich ja am Tonarm zwischen dem inneren (Überhang) und dem äusseren (Krümmungs) Punkt.

Eine Frage bitte noch:
Wenn dann nur diese eine waagerechte Linie auf der sich innen Punkt A und aussen Punkt B, C, und D gleichzeitig befinden, wofür sind dann die anderen waagerechten und sogar senkrechten Linien drüber, drunter und nebeneinander?

Ich brauche doch nur die eine waagerechte Linine.
lunatic303
Stammgast
#17 erstellt: 21. Jan 2010, 12:23
Gute Frage - keine Ahnung..

Würde mal vermuten, weil man sich dann leichter orientieren kann und optische Täuschungen besser zu erkennen sind?

Hast Du denn Deinen TA zwischenzeitlich entsprechend ausrichten können?

Grüße,

Patrick
Maekki
Inventar
#18 erstellt: 21. Jan 2010, 15:27
Ja, ich habs mit dem runtergeklappten Nadelschutz sowie auch mit einer Bleistiftmine und Tesafilm probiert und auch hinbekommen. (hops, spring, freu )

Für den Lerneffekt habe ich´s dann nochmal komplett auseinander geschraubt und das ganze Programm nochmal durchgefahren. Erst Tonarm ausbalancieren - Gewicht einstellen Überhang einstellen......etc.

Siehe da, die Klangqualität hat sich enorm verbessert.
Das rauschen ist bei einigen der Platten wo das Problem anfangs war zwar etwas weniger geworden aber noch nicht ganz weg. Ich kann damit aber leben. Ist halt die gute Analogtechnik und keine CD!

Als "alter Headshell Einstellspezialist" werde ich nun mal den zweiten Spieler mit Headshell fachmännisch justieren

Zur weiteren Übung und natürlich dem Klang bietet sich das ja super an.

Danke Euch nochmals für Eure tolle Hilfestellung!!, auch wenn´s mal wieder länger gedauert hat.

Gruß Markus
lunatic303
Stammgast
#19 erstellt: 21. Jan 2010, 15:45
Spitze, Gratulation! Ähnlich ging es mir auch nach erfolgreicher Justage des ersten Systems.. Pass auf, sonst fängst bald an Testschallplatten zu kaufen

Wie viele Betriebsstunden hat denn deine Nadel? Falls die noch nicht eingelaufen sein sollte, dürfte das bisherige Ergebnis sogar mit der Zeit noch besser werden.

Und was meinst Du jetzt mit Rauschen? Rauschteppich, Knackser oder doch Verzerrungen? Rauschen dürftest Du durch Justage eher nicht wegbekommen, bestenfalls ein etwas geringeres Rillenlaufgeräusch, könnte ich mir vorstellen.

Ansonsten hilft nur Waschen.. aber in der Hinsicht kannst Du ja bald Nachhilfe geben, wie ich Deinem anderen Thread entnehme

Grüße,

Patrick
Maekki
Inventar
#20 erstellt: 21. Jan 2010, 16:20
Hi

Nee, Testplatten werde ich mir wohl eher nicht kaufen.
Mir reichen erst einmal die fragenden Gesichter meiner Mitmenschen ob ich se noch alle beisammen habe wenn sie von dem Waschmaschinen-selbstbauprojekt hören
Da setze ich jetzt keinen noch oben drauf mit Testschallplatten.

Wieviele Betriebsstunden die Nadel hat weiß ich leider nicht. Habe den Spieler komplett so bei ibah fürn zwannie erstanden.

http://s10b.directupload.net/images/100121/mqkfg3er.jpg

Diesen nutze ich zum digitalisieren am PC. Den anderen im Wohnzimmer nur zum hören an der Anlage. Obwohl die Ortofon Broadcast E Nadel neu ist, ist der Klang dieser gebrauchten AT 120 XE gleichwärtig. Ich denke mal dass sie daher nicht so viel auf dem Buckel hat.

Das "rauschen" habe ich im 1. Beitrag erklärt. Je mehr die Nadel in die Innenseite wandert, (ab Track 3) hören sich die Gesangsstimmen verzerrt an. Gerade bei Wörter mit einem S sind sehr schlecht, trotz Waschungen. Jetzt ist es aber schon besser geworden, aber noch nicht ganz perfekt.

Zur Waschmaschine gebe ich Dir gerne weitere Erfahrungsberichte, Hilfe und Tipps. Kannst gerne fragen Ich tüftel derzeit schon etwas weiter.

Gruß Markus
killnoizer
Inventar
#21 erstellt: 21. Jan 2010, 17:43



ACHTUNG !

Bring die TA's nicht durcheinander , du hast ein AT12 XE ,
ein AT120 ist der Nachfolger mit gleichem Nadelschliff und Sound , allerdings ist der Systemkörper eine neue Variante , daher sind Ersatznadeln NICHT tauschbar .

Und ein AT 120 XE gibett nich' ...


Sieht garnicht schlecht aus der PLattendreher ,
das AT 12 sollte da gut dran passen ,

wieviel Metall ist den im Lagerbereich vorhanden ??

Ich hatte auch mal 2-3 versch. kleinere Sony , die fand ich alle grässlich da die Armlagerung hinten nur imitiertes Metall ( aus silbernem Plastik ) war ,

ist zB. der Bügel am Armlager der wie eine Brücke das horizontale Lager beinhaltet tatsächlich aus Metall ?

Greetz , Gerrit
Maekki
Inventar
#22 erstellt: 22. Jan 2010, 09:17
Puh, Schweiß mal von der Stirn abwisch, hatte gerade eine Schrecksekunde

Als ich heute morgen eine Platte auflegte und übern PC hören wollte, war die Lautstärke 50% weniger und ich hatte ein komisches Brummen im Sub.

Kabelanschlüsse geprüft, Interface geprüft, Software geprüft.
Alles war OK, CD´s liefen einwandfrei ohne Brummen.
Oh Oh, dachte ich mir. Ich habe gestern öfters am System hin und her gefummelt als ich es justiert habe. Hoffentlich hat sich die Nadel nicht verabschiedet, dachte ich mir.
Mal das SME Headshell mit der Ortofon Nadel von meinen anderen Spieler dran gemacht und es lief alles normal.

Sony Headshell mal geprüft.
Die AT 12XE Nadel hatte sich wohl beim festschrauben des System etwas aus ihrem Sitz gelöst. Einmal raus und wieder richtig eingeglipst und es läuft wieder alles vom feinsten.
Wieder mal was dazu gelernt, aber Morgens schon sowas.....das brauche ich auch nicht

Die AT´s bringe ich natürlich nicht durcheinander - Danke.
Habe wohl die neuen Bezeichnungen noch nicht so drauf.
Aber das wird schon.

Der Tonarmbügel ist aus Kunstoff, der Lagerbolzen aus Metall, der Tonarm und das Lager am Tonarm auch 100% Metall.
Ich weiß jetzt nicht was gut oder schlecht ist, jedoch läuft der Sony echt gut.
Eigendlich war er der erste Kanditat für meine Plattenwaschmaschine. Aber da er noch so gut in Schuss ist habe ich einen anderen genommen.

Gruß Markus
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