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leicht verzerrte höhen bei Thorens TD 145 MKII

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Beitrag
beric18
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 13. Aug 2010, 14:40
Hallo Leute,

der Thorens ist jetzt endlich da. Dreht super soweit. Das erste was mir aufgefallen ist, das der Tonabnehmerkopf wenn man von vorne draufschaut etwas schräg montiert ist, die Nadel liegt allerdings schön gerade auf. Das nächste ist, das ich bei hohen Tönen, zumeist auch lauten hohen tönen die Sänger bzw. Sängerinnen für meinen geschmack zu verzerrt höre. Auch ist auf dem rechten kanal immer ein leichtes knacksen zu hören. Wohlgemerkt die Platte ist niegel nagel neu die aufliegt. Pink Floyd - Dark side of the moon. Kann mir jemand weiterhelfen?

Hier noch ein Bild zum TA


[Beitrag von beric18 am 13. Aug 2010, 14:41 bearbeitet]
beric18
Schaut ab und zu mal vorbei
#2 erstellt: 13. Aug 2010, 14:42
silberfux
Inventar
#3 erstellt: 13. Aug 2010, 15:00
Hi, ja das geht ja gar nicht. Also zunächst Headshell exakt gerade justieren. Ich würde außerdem sämtliche Einstellungen überprüfen. Wenn das System über längere Zeit so schräg gestanden hat, ist vermutlich auch die Nadel geschädigt (= ungleichmäßig abgenutzt).

Zum Ausprobieren würde ich keine niegel nagel neue Platte nehmen.

BG Silberfux
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 13. Aug 2010, 16:13
Hallo!

Zwar bringt es silberfux auf den Punkt aber um dir ein wenig unter die Arme zu greifen hier noch ein Link zu einer Page auf der die Einstellungs-Justageproblematik gut erläutert wird und auf der sich eine ganze Reihe von Justageschablonen und eine gut verständliche bebilderte Anleitung dazu befindet:

http://www.vono.ch/akustik/ersteHilfe/plattenspieler/index.html

Viel Glück bei den Einstellarbeiten.

MFG Günther
MikeDo
Inventar
#5 erstellt: 13. Aug 2010, 16:39
Konrad hat vollkommen recht. Im übrigen steht die Nadel eben nicht exakt in der Rille. Wenn man das Bild vergrößert, sieht man, dass die Nadel schräg sitzt. Die Nadel wird wohl tatsächlich einseitig abgenudelt sein.
Wuhduh
Inventar
#6 erstellt: 13. Aug 2010, 20:27
Die Nadel kannste inne Tonne kloppen und hoffen, daß nicht das kpl. Wienühl ruiniert wurde.

MfG,
Erik
beric18
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 13. Aug 2010, 21:42
AAAAlso, den Tonabnehmer habe ich jetzt mal gerade gestellt und den Arm eingestellt. Mit welcher Auflagekraft (feinskala) spiele ich den Arm denn am besten? Zumindest mal ne Hausnummer 100% justieren kann ich ihn daheim eh nicht. Möchte nur wissen mit hilfe einer nicht so wichtigen platte, ob der Tonabnehmer noch zu retten ist.

Danke im Vorraus
germi1982
Moderator
#8 erstellt: 13. Aug 2010, 21:48
Der Tonabnehmer ist auf jeden Fall zu retten, die Nadel wird aber wohl hin sein wenn der so länger betrieben wurde, einseitige Abnutzung des Diamanten wurde ja schon genannt. Die Nadel kann man aus dem Tonabnehmer herausziehen.

Originale Ersatznadel gibts hier:

http://www.williamth...0-13-80_p7329_x2.htm

Empfohlene Auflagekraft für das System das du besitzt (das System bestimmt die Auflagekraft die man einstellen muss) liegt bei 15mN, also 1,5g.


[Beitrag von germi1982 am 13. Aug 2010, 21:53 bearbeitet]
beric18
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 13. Aug 2010, 21:53
vielen dank für die info, werde morgen trotzdem mal von nem experten den kompletten TA durchchecken lassen.
germi1982
Moderator
#10 erstellt: 13. Aug 2010, 21:55
Der soll unterm Mikroskop den Diamanten anschauen, mehr kann bei so einer Aktion eigentlich nicht kaputt gehen. Im Tonabnehmerkorpus selber ist ja nix drin außer Spulen und Schirmung aus Mu-Metall, der Rest, also Magnet, Nadelträger usw. sind ja austauschbar. Wenn man die Nadel tauscht sind die ersetzt.


[Beitrag von germi1982 am 13. Aug 2010, 21:57 bearbeitet]
beric18
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 13. Aug 2010, 23:40
was mir als nächstes auffällt, das ich bei jeder platte die ich spiele, auf dem rechten kanal die gleichen leichten knackser drinhab. wenn ich die cinchkabel tausche (nur zum test) wandert dies. kann das an der schlecht justierten nadel liegen? Der spieler klingt, nach neujustage des kopfes und der balance des armes richtig gut. von satten bässen bis zu den höhen....ausser die t und s laute halt.


achso nochwas...antiskating ohne rohlingplatte. hat jemand einen hausfrauentrick wie ich das einstelle?


[Beitrag von beric18 am 13. Aug 2010, 23:41 bearbeitet]
juergen1
Inventar
#12 erstellt: 14. Aug 2010, 01:28

beric18 schrieb:
was mir als nächstes auffällt, das ich bei jeder platte die ich spiele, auf dem rechten kanal die gleichen leichten knackser drinhab. wenn ich die cinchkabel tausche (nur zum test) wandert dies. kann das an der schlecht justierten nadel liegen? Der spieler klingt, nach neujustage des kopfes und der balance des armes richtig gut. von satten bässen bis zu den höhen....ausser die t und s laute halt.


achso nochwas...antiskating ohne rohlingplatte. hat jemand einen hausfrauentrick wie ich das einstelle?

Rohlingplatte?? Sagt mir jetzt nichts-
Aber AS stellt man nach Gehör ein. Verzerrt der rechte Kanal stärker als der linke, muß man AS erhöhen. Am besten gehts mit hohen lauten Frauenstimmen; oder eben mit einer Testplatte.
Gruß
Jürgen
beric18
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 14. Aug 2010, 07:48
soooo hier jetzt mal ein Bild des neueingestellten kopfes...sieht wie ich finde, wesentlich besser aus als vorher :-) der klang hat sich, auch mit der alten Nadel, deutlich verbessert. Werde trotzdem eine neue montieren lassen.

http://s10.directupload.net/images/100814/ngjlwxbd.jpg
Gelscht
Gelöscht
#14 erstellt: 14. Aug 2010, 08:07

beric18 schrieb:
sieht wie ich finde, wesentlich besser aus als vorher


... ist aber immer noch schief. Am einfachsten ist es, darauf zu achten, dass das System und sein Spiegelbild in der Platte (das sollte dann allerdings eine nicht gewölbte Platte sein) genau senkrecht aufeinander stehen. Das ist in Deinem zweiten Bild auch nicht der Fall.

Gruß

Thomas
MikeDo
Inventar
#15 erstellt: 14. Aug 2010, 09:31
Senke das System mal auf einen Spiegel ab, den Du auf den Teller legst.
Korrekt wäre es, wenn das Speigelkonterfei des Systems, respektive der Nadel exakt der Nadel bzw. dem System gegenübersteht.

Siehe hier:






Dann säße die Nadel exakt, aber wie meine Vorredner auch schon erwähnten, wird die Nadel einseitig angenutzt sein, was sich auch in dem einseitigem Knacksen bemerkbar macht.

Du sagst es ja selber, wenn Du die Stecker umstöpselst, wandert das Knacksen ja mit. Ergo= Nadel beschädigt.

An Deiner Stelle würde ich auch keine Schallplatten mehr mit dem System abhören. Neue Nadel (MM) oder neues System sauber installiert/justiert und gut ist.
beric18
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 14. Aug 2010, 09:39
Soooo nochmal vielen vielen Dank für eure Infos...is ja für nen Einsteiger nicht leicht Ich habe nun einen Termin in nem Hifi Schuppen gemacht und werde dem guten Mann bei dem tausch und justage mal über die schulter schauen. Man lernt ja schließlich nie aus

Gruß und Danke
germi1982
Moderator
#17 erstellt: 14. Aug 2010, 21:49
Der Nadeltausch ist kein Problem, eine Ersatznadel hatte ich oben schon verlinkt...ist eine originale Nadel von Ortofon für dein F 15. Kostenpunkt 29€, und das ist sogar noch recht günstig. Eine Ersatznadel für mein Ortofon M20 FL kostet fast 80€...

Das F15 ist schon ein recht gutes System, ich würde das nicht wechseln, denn das wird nicht billig sein wenn du ein System willst das in der gleichen Liga spielt oder besser ist.


[Beitrag von germi1982 am 14. Aug 2010, 21:53 bearbeitet]
beric18
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 16. Aug 2010, 14:33
Soooo nun endlich. Die Nadel ist getauscht. Alles frisch eingestellt neuen, besseren Vorverstärker dran und schon klingt das System absolut BOMBIG!!!! Seidenweicher Klang und keinerlei Störgeräusche ausser leichte Plattenschäden da diese ja schließlich gebraucht sind.Das ganze überzeugt mich wirklich total.

Vielen Vielen Dank nochmal. Werde nun mal 2-3 Stunden Musik hören
silberfux
Inventar
#19 erstellt: 16. Aug 2010, 18:58
Hi, ja prima dass es sich jetzt so anhört, wie es soll. Wen aber der Analog-Virus mal befallen hat, der weiß, dass Zufriedenheit kein dauerhafter Zustand ist ...

Beste Grüße

Konrad
MikeDo
Inventar
#20 erstellt: 16. Aug 2010, 19:09

..dass Zufriedenheit kein dauerhafter Zustand ist ...


Gut gesagt Konrad.

silberfux
Inventar
#21 erstellt: 16. Aug 2010, 20:01
Hallo Michael,

das ist wirklich mein persönliches Credo. Habe gerade die erst heute eingetroffene, hier im Forum erworbene AVM-Vorstufe ausgiebig getestest. Herzlichen Dank auch an dieser Stelle dem Verkäufer Philipp.

Sie übertrifft die bisherige Lösung (NAD C 160) recht deutlich und hat erstmal dessen Platz eingenommen.

So bin ich halt immer am Verbessern der Kette in relativ kleinen Schritten.

Herzliche Grüße aus Hamburg

Konrad
beric18
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 18. Aug 2010, 18:29
Hätte noch eine Frage zu Plattenbesen, wieviel darf man dafür ausgeben. Selbstläufer natürlich. hatte gerade ein Gebot abgegeben bei Ebay für ein Audio-tecnica mit walze und bürste. 15 euro

grüße
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