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Dual 505 Belt Drive Cinch-Stecker rostig

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CoffinJoe
Neuling
#1 erstellt: 26. Aug 2010, 16:13
Hallo,

ich besitze einen Dual 505 Belt Drive. Ich weiß nicht genau wie alt er ist, aber würde auf mindestens 15-20 Jahre tippen.
(Habe ihn gebraucht gekauft.)
Das Problem:
Die Cinchstecker sind verrostet (?), auf jeden Fall haben sie schwarze Flecken, die nicht normal aussehen. (auf den bildern zu sehen)



Leider ist das Kabel fest im Plattenspieler installiert, sodass ich nicht einfach ein neues dranmachen kann.
Die Cinchstecker vom Plattenspieler gehen in einen Vorverstärker und von dort mit einem normalen, rostfreiem Cinchkabel in den Receiver.

Kann es durch diese Flecken zu Klangqualitätsverlusten kommen? Das ist der einzige Plattenspieler den ich bis jetzt hatte, deshalb habe ich leider keinen Vergleich.


Bin dankbar für jede Hilfe.
rorenoren
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 26. Aug 2010, 17:52
Moin,

versuche mal, sie mit Kontaktspray zu reinigen.

Das Bild ist zu unscharf, um erkennen zu können, ob es sich wirklich um Rost handelt (braun und hart),
oder nur um eine oxydierte Silberbeschichtung (schwarz und weich).

Im Zweifelsfalle einfach abschneiden und neue Stecker dranlöten (lassen)

Es gibt empfehlenswerte Stecker, die von Neutrik vertrieben werden.
(nicht "Made In Germany", Reichelt, Stück ca 1,40 Euro)

Gruss, Jens
CoffinJoe
Neuling
#3 erstellt: 27. Aug 2010, 15:49
okay, nach der Beschreibung denke ich dann eher es ist oxidiert. Es ist auf jeden Fall im Metall drin, also einfach abkratzen kann man es nicht. Werde dann mal nach Konataktspray gucken.

Hab auch noch ne allgemeine Frage:
Ist der Dual 505 prinzipiell zu empfehlen? Wie viel Geld müsste ich heutzutage für einen qualitativ besseren Plattenspieler ausgeben?
rorenoren
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 27. Aug 2010, 16:39
Moin,

den 505 gibt´s, glaube ich, noch in neu.
(In Version "Strich- Irgendwas")

Das ist damals ein Mittelklassedreher gewesen.

Heute dürfte er qualitativ knapp über den kleineren Pro-Ject angesiedelt sein.
(hauptsächlich Tonarm)

Kein High-End, aber solide Hausmannskost.

Der Klang ist weitestgehend vom System, bzw. der Nadel abhängig.
(und deren Zusammenspiel mit dem Tonarm)

Es gibt nach oben natürlich eine Grenze, wo ein besseres System noch eine Steigerung bringt.

Ich würde so als Anhaltspunkt etwa 200 Euro für ein noch angemessenes System ansetzen.

Ein Teureres ist vermutlich kaum sinnvoll.

Aber auch mit preiswerteren Systemen kann der Dual (und fast alle anderen) schon sehr vernünftig klingen.
(die originalen Dual Systeme sind auch meist schon gut)

Der Antrieb ist simpel, aber gut.

Heute müssten so ca 400 Euro über den Tisch gehen, um Vergleichbares zu bekommen.


Für die Stecker kannst du auch Sidol oder Besteck- Putzmittel für Silber verwenden.

Das löst die Oxydschicht ab und versiegelt das Metall etwas.

Gruss, Jens
lini
Inventar
#5 erstellt: 27. Aug 2010, 18:21
CJ: Welche 505er-Version hast Du denn? Der 505 und der 505-1 hatten nämlich noch die proprietäre ULM-Headshell der zweiten Generation. Diese Versionen sind heute weniger attraktiv als die späteren Varianten (-2/-3/-4), da man hier normale Halbzoll-Tonabnehmer nur mit Hilfe eines inzwischen sehr raren (und, so man es überhaupt noch auftreiben kann, typischerweise auch einigermaßen teuren) Adapter-Kits montieren kann. Sonst ist man festgelegt auf eine recht eingeschränkte Auswahl an proprietären ULM-Tonabnehmern und deren zugehörige Ersatznadeln.

Ansonsten ist so ein 505er, wie Jens schon schrieb, durchaus ein recht netter Riementriebler, auch wenn er weiland zu seiner Einführung eigentlich nur Einstiegsklasse war. Doch ist Einstiegsklasse eben nicht unbedingt gleich Einstiegsklasse, wenn der Hersteller die Latte entsprechend hochgelegt hat - und das war bei Dual damals durchaus noch der Fall, sehr ähnlich wie etwa bei Thorens mit dem TD280 oder zuvor dem TD104/105. Später wanderte der 505er dann immer weiter nach oben in der Hierarchie, weil Dual darunter mehr neue Modelle nachschob, während darüber im Lauf der Zeit immer weniger kam.

Und ich würde Jens auch beipflichten, dass die Tonabnehmerklasse bis etwa 200 Euro für einen 505er durchaus noch angemessen ist - Tendenz eher steigend, denn gute Tonabnehmer (und da vor allem die Nadeln) werden wie die Plattenspieler selbst leider auch immer teurer. Und die rund 400 Euro für ein vergleichbares Neugerät hat Jens meines Erachtens auch schon ziemlich treffend angesetzt.

Und noch zum Kabel: Wenn man das Chassis aus der Zarge lupft, kommt man recht leicht an "das feste Ende" ran. Ein kompletter Wechsel ist also auch nicht so arg schwierig - und der wär vielleicht sogar ratsam, wenn die Stecker schon so finster aussehen, zumal das Originalkabel eh nicht von sonderlich großartiger Qualität ist. Je nach Tonabnehmer empfiehlt sich dann auch gleich ein recht niederkapazitiver Ersatz (kommt auch nicht wirklich teurer - bringt's aber bei Systemen, die eine niedrige kapazitive Last mögen wie etwa der AT120-Familie von Audio Technica oder den 10xx-Goldrings...).

Grüße aus München!

Manfred / lini
CoffinJoe
Neuling
#6 erstellt: 28. Aug 2010, 12:03
danke für eure Antworten!


lini schrieb:
CJ: Welche 505er-Version hast Du denn?


das weiß ich leider selber nicht genau! Auf dem Spieler selber und in der Anleitung steht nur "Dual 505 Belt Drive".
Hier mal ein Foto, vielleicht lässt sich dadrauf erkennen welcher es ist:



Der jetztige Tonabnehmer ist ein Goldring Elektra. Einen Adapter musste ich zum Einbau nicht benutzen.

Wie ist es eigentlich mit den Kabeln im inneren des Plattenspielers, zB im Tonarm? Können die auch im Laufe der Zeit rosten/oxidieren/sonstige Schäden bekommen? (die zu qaulitätsverlusten führen)

Bin reparaturtechnisch nicht so begabt... und da der Plattenspieler sowieso etwas "klapprig" ist, hatte ich schon drüber nachgedacht, mir einen neuen zuzulegen, aber 400 Euro sind dann schon mehr als ich eigentlich ausgeben wollte. Aber weniger investieren und dann hinterher einen neuen Spieler zu haben, der schlechter als der alte ist, will ich natürlich auch nicht
lini
Inventar
#7 erstellt: 28. Aug 2010, 18:19
CJ: Ahja - dem Foto nach müsste das ein Ur-505er sein, also ein 505 ohne weiteres Suffix. Und der hat tatsächlich eine ULM-Headshell der zweiten Generation, die eigentlich für die direkte Aufnahme von Tonabnehmern dieser Befestigungsart gedacht ist: http://www.mrstylus.com/de/systeme/Dual_TKS45-55E.html (Wobei am Ur-505er meines Wissens serienmäßig nicht eines der von Ortofon hergestellten ULM-Systeme verbaut war, sondern stattdessen das etwas schwerere, von Audio Technica fabrizierte TKS237 - entsprechend wurde der Ur-505er auch noch nicht wirklich als ULM-Spieler beworben...).

Statt eines solchen Systems mit ULM-Befestigung zweiter Generation steckt bei Dir indes erstmal der zugehörige ULM-auf-Halbzoll-Adapter (siehe etwa hier: http://svalander.se/vinyl/skal/3128_500.jpg) direkt unter der Headshell, und daran wiederum hängt das kleine "Japan-Goldring" (ich nenn's mal so, weil das eigentlich eh kein richtiges Goldring ist, sondern ein typisches kleines Japan-System, das es auch von diversen anderen Marken gab und teilweise noch gibt (Sanyo/Fisher, Nagaoka, Tonar... oder aktuell etwa als Red Ed Elliptical von Ed Saunders). Allerdings scheint mir das Elektra nicht eben die optimale Wahl für einen Dual mit ULM-Arm, denn das Dingelchen ist eher nur mäßig nachgiebig und für moderat hohe Auflagekraft gedacht - und die Nadelqualität ist auch nur Einstiegsklasse.

Kurzum: Du hast zwar einen 505er mit proprietärer ULM-Headshell, aber auch schon den passenden Halbzoll-Adapter, weshalb der Nachteil der stark limitierten Tonabnehmer- und Nadelauswahl in Deinem Fall entfällt. Nur ist das aktuell montierte System nicht eben ideal. Soviel erstmal zu Bestandsaufnahme...

...hmja, und in Sachen Innenverkabelung: Ja, klar, diese Kabel (und Steckverbindungen) können durchaus auch mal oxidieren und an belasteteren Stellen auch schon mal brechen. Aber da würd ich mir vorerst erstmal keine großen Sorgen machen, denn so häufig kommt das auch wieder nicht vor. Außerdem ist das Einziehen neuer Tonarmkabel nicht eben eine ganz triviale Angelegenheit - also eher etwas für recht erfahrene Bastler, und selbst dann nicht etwas, was man mal so nebenbei vorsorglich machen würde.

Grüße aus München!

Manfred / lini
rorenoren
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 28. Aug 2010, 23:25
Moin,

über die Tonarmkabel würde ich mir auch keine Sorgen machen.

Die einzigen Geräte an denen mal ein Defekt daran vorkam, waren verbastelte Kisten.

Normalerweise geht da nichts kaputt.

Es gibt Geräte, die durch Feuchtigkeit total verschimmelt sind.

Da wäre es möglich, dass mal ein Kabel wegoxydiert, aber sonst....

Die Qualität der Tonarmkabel ist m.E. in jedem Plattenspieler ausreichend.

Die Anschlusskabel mögen je nach Gerät mal unpassend oder schlecht sein, aber selbst das ist eher VooDoo.
(kommt bei ausgesprochenen Billiggeräten vor)

Die geringen Klangunterschiede durch "nicht optimale" Kabel sind relativ gering.
(Edit: wobei das mit steigender Preisklasse zunehmend ist, aber wichtig sind einzig niedrige Kapazität und gute Abnschirmung)

Was eher mal vorkommt, ist, dass die Steckkontakte, oder die Kontakte an der Headshell oxydieren.

Solange der Ton auf beiden Seiten da ist und kein Brummen auftritt, sollte das OK sein.
(falls nicht, ist es fast immer mit Kontaktspray und Reinigung (evtl. Glasfaserradierer) getan)

An den Geräten der niedrigeren Preisklassen von Dual ist ein Teil der Tonarmlagerung (hier das querstehende Teil mit der Einstellskala) aus Plastik.
(auch wenn es auf "Alu gebürstet" gemacht ist)

Durch thermischen oder alterungsbedingten Verzug gibt es häufiger mal Spiel in der Lagerung.

Bis zu einem gewissen Grade ist das aber ohne Auswirkung auf den Klang.

Bei den besseren/grösseren Modellen ist alles aus Metall, und nur durch Verschleiss oder Gewalteinwirkung kommt Spiel vor.

Auf jeden Fall hast du aber schon ein vernünftiges Gerät, das durchaus ein ziemlich gutes System verträgt.

Die Arme der meisten Dual sind "relativ leicht" bis "mittelschwer".
(m.E. immer noch recht leicht, verglichen mit den meisten SME kompatiblen Armen, ULM ist "sehr leicht")

Eine Compliance (Nadelnachgiebigkeit) von etwa 20 mm/µN oder mehr ist sicher wünschenswert.

Das Red Ed- JVC- Goldring kenne ich nicht näher.
(nur vom Hörensagen)

Dem Vernehmen nach ist es wohl ganz OK, aber im Dual halt nicht ganz optimal.

Mit seiner Compliance von 16 (mm/µN) könnte es aber trotzdem gerade noch gut funktionieren.

Wenn du eine "aggressive Note" im Klang bemerkst oder zu dünne Basswiedergabe,
besteht evtl. Handlungsbedarf.
(wobei der Vergleich mit der CD oft zu falschen Schlüssen führt)

Ich würde erstmal mit dieser Kombination hören und die Schallplatte kennenlernen.

Wenn dir dann Kleinigkeiten nicht gefallen, lohnt ein besseres/passenderes System auf jeden Fall.

Wenn dir Nebengeräusche und Knistern auf die Nerven gehen, vergiss Vinyl.
(bzw. nimm es so wie´s ist)

Mit besseren Systemen sinken die Verzerrungen spürbar und die Deatails werden deutlich besser dargestellt.
(manchmal verringern sich auch die Nebengeräusche noch etwas)

Auch die Abbildung des Raumes wird anders/besser.

Der Frequenzgang (Bässe, Mitten, Höhen) verändert sich nur in Nuancen.
(je nach Abstimmung)

Ach so, "etwas klapprig" ist eine gute Beschreibung für die meisten Dual Plattenspieler.

Das ist aber (meistens) nur eine Gefühlssache.

Im Betrieb sind sie (fast) alle sehr ausgereift und zuverlässig.

Negative Auswirkungen auf den Klang hat diese "Klapprigkeit" nicht.

Wenn deiner sehr ausgelutscht ist, wäre es natürlich sinnvoll, nach einem anderen gebrauchten Gerät Ausschau zu halten.

Für ca. 100 Euro gibt es schon sehr schöne Geräte.

Das Risiko ist natürlich immer dabei, dass du eine weitere Klapperkiste erwirbst.

Aber die wenigen Verschleissteile an so einem Gerät sind nur selten austauschbedürftig.

Das Spiel in den Lagern lässt sich zu 90% einstellen.
(Dual)

Wirklich defekt oder verschlissen sind die Lager so gut wie nie.

Wenn du unsicher bist, schreibe doch mal, aus welcher Gegend du kommst.

Vielleicht ist ein Forenmitglied in deiner Nähe bereit, dir zu helfen.
(bzw. dir einen anderen Dreher "anzudrehen")


Gruss, Jens


[Beitrag von rorenoren am 28. Aug 2010, 23:32 bearbeitet]
CoffinJoe
Neuling
#9 erstellt: 30. Aug 2010, 15:13
danke für eure ausführlichen antworten, echt super

ich denke ich werde folgendes machen:

1. für meinen aktuellen Spieler Kontaktreiniger besorgen und mal versuchen, die Stecker zu säubern.

2. nach einem einem günstigen (evtl. gebrauchten) neuen Spieler schauen. Da mir der 505 sehr gut gefällt (bis auf das Alter von meinen ) werde ich schauen, ob ich eines der neueren Modelle, also 505-3 oder -4, finde.

Noch mal zum Tonabnehmer: könnt ihr mir da einen empfehlen, der gut zu dem 505-3 oder 505-4 passt?
lini
Inventar
#10 erstellt: 30. Aug 2010, 18:16
CJ: Da gäb's jede Menge Systeme, die man empfehlen kann. Aber weshalb eigentlich einen jüngeren 505er? Deiner sieht doch bis auf das nicht mehr so tolle Cinch-Kabel noch ziemlich einwandfrei aus, oder nicht? Und durch den bereits vorhandenen Adapter hast Du ja auch nicht wirklich einen Nachteil (außer Du wolltest mehrere Headshells mit mehreren Tonabnehmern zum schnellen Wechseln - dann wären ein 505-2 De Luxe oder ein 505-4 die sinnvollste Wahl...). Sprich: Wenn Du weißt, dass Dein 505er immer gut behandelt wurde, schiene es mir im Normalfall am klügsten, einfach diesen zu behalten, als nochmal Geld für eine technisch kaum veränderte, jüngere Version auszugeben, und dabei das Risiko einzugehen, dass das erworbene Exemplar dann womöglich in schlechterem Zustand ist und mehr Wiederaufmöbelaufwand verlangt als Dein bisheriger 505er.

Zurück zu den Systemen: Ich hab selber praktisch keine Fummel-Erfahrung mit den Dual-Modellen mit proprietärer ULM-Headshell plus Halbzoll-Adapter. Entsprechend wär's sinnvoll, wenn Du noch eine kleine Messung durchführen würdest, bevor ich Dir was empfehle, damit's auch mit der Systemhöhe keine Probleme gibt: Und zwar müsste ich wissen, wieviel mm Platz zwischen aufgelegter Platte und der Unterkante des Halbzoll-Adapters da sind, wenn der Arm horizontal genau in der Schwebe ist. Denn potenziell passende Systeme gäb's so reichlich, dass sich darunter auch noch hinreichend viele Alternativen finden lassen müssten, die von ihrer Bauhöhe her optimal geeignet wären. Und zudem wär's freilich auch noch gut zu wissen, welcher Preisbereich Dir ungefähr vorschwebt...

Grüße aus München!

Manfred / lini
sigma6
Inventar
#11 erstellt: 30. Aug 2010, 19:49
Hi CJ,

vergiss das Reinigen der maroden Stecker und löte gleich neue dran.
Selbst wenn jetzt noch keine Kontaktprobleme aufgetreten sind, die kommen so sicher wie das Amen in der Kirche weil die Kabel im ollen original Stecker früher oder später brechen und es so zu Brummen oder ganzen Kanalausfällen kommt.

Ansonsten würde den Dreher behalten. Ein 505-3 oder -4 ist nur optisch etwas moderner, Antrieb und Technik sind bis auf minimale Unterschiede identisch.

Schau mal im Anschlusskasten nach den Kondensatoren, da sind vermutlich gelbe Rifas drin die sich auch früher oder später in Qualm und Rauch auflösen.
Auf dem ersten Foto sind die "Knallfrösche" die raus müssen, auf dem zweiten Foto ist eine Platine mit unproblematischen Kondis aus einem späteren Modell.


MfG, Ronny


http://s10.directupload.net/file/d/2267/hv3ewvfr_jpg.htm

http://s10.directupload.net/file/d/2267/gyh9lq5l_jpg.htm
CoffinJoe
Neuling
#12 erstellt: 01. Sep 2010, 17:21

lini schrieb:
CJ: Da gäb's jede Menge Systeme, die man empfehlen kann. Aber weshalb eigentlich einen jüngeren 505er? Deiner sieht doch bis auf das nicht mehr so tolle Cinch-Kabel noch ziemlich einwandfrei aus, oder nicht?



sigma6 schrieb:
Ansonsten würde den Dreher behalten.


also, einen neuen will ich schon haben. mein jetztiger ist halt schon sehr alt und sieht dementsprechend aus: ziemlich abgegriffen, einige Kratzer, alle Metalteile vergilbt. Am schlimmsten ist die Haube, dort sind einige größere Macken drin und an einer Stelle verformt, so als ob das Plastik leicht geschmolzen wär. Achja, sie hält auch nicht mehr richtig, wenn man sie aufklappt. Lässt man sie los, knartschen die Federn und die Haube senkt sich sofort nach unten.
Ich weiß, das hat alles keine Auswirkungen auf den Klang, aber schadet ja nicht wenn ein Plattenspieler auch optisch was her macht.
Werde wie gesagt schauen, ob ich günstig an einen neueren komme. Also keine Sorge, ich habe nicht vor, Unsummen dafür auszugeben


lini schrieb:
Und zwar müsste ich wissen, wieviel mm Platz zwischen aufgelegter Platte und der Unterkante des Halbzoll-Adapters da sind, wenn der Arm horizontal genau in der Schwebe ist. Denn potenziell passende Systeme gäb's so reichlich, dass sich darunter auch noch hinreichend viele Alternativen finden lassen müssten, die von ihrer Bauhöhe her optimal geeignet wären. Und zudem wär's freilich auch noch gut zu wissen, welcher Preisbereich Dir ungefähr vorschwebt...


habe mal nachgemessen: zwischen der platte und dem adapter sind 19 mm platz.
Ausgeben würde ich so 100-150 Euro (Falls es in der Preiskategorie etwas lohnenswertes gibt, ansonsten natürich auch ein bischen mehr )

EDIT:
ich habe jetzt auch mal selber nach einem TA geschaut und bin u.a. auf den Ortofon Vinyl Master Red gestoßen.
http://www.phonophono.de/YA13521_12.php3?Kennung=

Die Nadelnachgiebigkeit scheint mir mit 25 (µm/mN) hoch genug zu sein.
Preislich liegt der Ortofon VM Red ja genau in meinem Suchbereich.

Kennt jemand diesen TA und kann ihn mir empfehlen/ davon abraten?

mfg
markus


[Beitrag von CoffinJoe am 02. Sep 2010, 17:44 bearbeitet]
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