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Ist diese Nadel noch in Ordnung? [Bild]

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Herr_Ring
Neuling
#1 erstellt: 27. Okt 2010, 10:49
Seit heute ist meine Anlage komplett.
Spieler: Dual 604 mit DMS 240 E
Verstärker: Yamaha AX 450
Lautsprecher: B&W DM 601

Bin bis jetzt beigeistert, doch da alle Geräte gebraucht sind, habe ich keine Ahnung, wie viel sie schon genutzt wurden. Insbesondere geht es mir dabei um die Nadel des Tonabnehmers, ich kann es noch nicht einschätzen, wann eine Nadel abgeschliffen ist. Wie sieht es mit dieser aus?

DMS 240E DN 241

Wenn sie nicht mehr in Ordnung sein sollte, kann ich sie durch ein Ortofon 2M Red oder Blue ersetzen? Oder gibt es Kompatibilitätsprobleme?
(Musik: Rock, Metal, Pop und alles drumherum)

Vielen Dank schonmal für eure Hilfe,
micha
Fhtagn!
Inventar
#2 erstellt: 27. Okt 2010, 11:26
Schwer zu sagen, das muss man schon hören.

Das DMS240E ist ein recht gutes System, am billigsten wirst du mit einer Originalersatznadel fahren, die gibt es momentan bei William Thakker als NOS. Kostet 65€ und die ist sie auch wert.
Du brauchst die DUAL DN 241 Nadel, aber nur eine originale NOS nehmen, die Nachbauten taugen nichts.

Gruß
Haakon
lini
Inventar
#3 erstellt: 27. Okt 2010, 11:34
Erstmal reinigen, würd ich sagen - denn das Ding ist so mit Dreck verkrustet, dass der Diamant selbst eh nicht wirklich zu sehen ist.

Allerdings wär ein Bild aus dieser Perspektive selbst bei sauberer Nadel kaum geeignet, um mehr als nur gröbere Schäden sichtbar zu machen.

Grüße aus München!

Manfred / lini
mackimessa
Stammgast
#4 erstellt: 27. Okt 2010, 11:36
Also die sieht mir noch top aus, da müsstest du mal mit nem Nadel Reiniger (flüssig) drangehen. Da sind keine Brüche oder überstehende Kanten.
Wie klingt die denn ?
99,9% TOP m.E.
Ohne Gewähr
xutl
Inventar
#5 erstellt: 27. Okt 2010, 11:37

Fhtagn! schrieb:
Schwer zu sagen, das muss man schon hören.

Wenn Du den Verschleiß hören kannst, ist die Nadel schon sehr sehr lange aufgebraucht und hat wahrscheinlich etliche Scheiben beschädigt.

Saubermachen und unter Mikroskop ansehen.

Regelmäßig
Herr_Ring
Neuling
#6 erstellt: 27. Okt 2010, 11:46
Hey, das ging ja echt fix. Wie ihr schon richtig erkannt habt, der Dreher stammt aus einem Raucherhaushalt, was vermutlich auch die schöne Kruste auf dem Diamanten erklärt.

Nächste Frage: Wie reinige ich diese Nadel nun Fachgerecht (mit günstigen Haushaltsmitteln am besten ;-) )?
xutl
Inventar
#7 erstellt: 27. Okt 2010, 11:53
Mit einer feinen kleinen Bürste von HINTEN nach vorne VORSICHTIG abbürsten.

Es gibt auch Nadelreiniger flüssig zusammen mit einer Bürste.

Ev reicht es. die Nadel ein paar Minuten auf ein mit dest. Wasser beträufeltes Tempo zu setzen (einweichen).

Die Bürsten für einen Braun Rasierer sind nicht optimal, aber einen Versuch wert.


[Beitrag von xutl am 27. Okt 2010, 11:54 bearbeitet]
lini
Inventar
#8 erstellt: 27. Okt 2010, 12:01
micha: Nicht wirklich, denn vom Rauchen her gäb's eher einen Schmierfilm - das hingegen sieht mir eher nach der üblichen Vinyl-Dreck-Kruste aus.

Tja, und als Haushaltsmittel kann man unter anderem einen jener "Zauberschwämme" einsetzen. Dabei sollte man allerdings eine gewisse Vorsicht walten lassen: Also besser nicht den Zauberschwamm an der Nadel entlangziehen, sondern lieber die Nadel via Lift auf den Schwamm (beziehungsweise ein passendes Stück davon) absenken.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Bepone
Inventar
#9 erstellt: 27. Okt 2010, 15:23
Hallo,

zur Reinigung eine feine Bürste / kleiner Pinsel, befeuchtet mit Isopropanol.

Nicht allzu lange einweichen lassen.


Gruß
Benjamin
Michael-Otto
Stammgast
#10 erstellt: 27. Okt 2010, 15:38
Hallo,

wie schon erwähnt ist dieses Bild nicht aussagekräftig, auch wenn es hier anscheinend User mit Mikroskopaugen gibt……Also die sieht mir noch top aus,…..
Zur Nadelüberprüfung benötigt man natürlich eine saubere Nadel, diese sollte von links und rechts gut ausgeleuchtet sein und nur in der Draufsicht betrachtet werden.
Der Vergrößerungsfaktor dabei sollte ca. mindestens bei 100-180x liegen.
Bilder der kompletten Nadel sind unnötig, denn im Endeffekt geht es nur um den ganz obersten Teil der Spitze des Diamanten, wenn man von dem abgebildeten Diamanten ausgeht,
um das Größenverhältnis zu verdeutlichen, so um die ca.0,25mm, gut aufgerundet.

Gruß

Michael-Otto
xutl
Inventar
#11 erstellt: 27. Okt 2010, 16:12
Das Bild ist schon aussagefähig.
"Die NAdel ist verdreckt und gehört geputzt!"

Die Chancen, daß sie OK ist stehen imo gut bis sehr gut.


Sehr einfach ausgedrückt und ohne die verschiedenen Schliffausführungen zu berücksichtigen, hat eine intakte Nadel von vorne gesehen den Umriß einer Pyramide (Dreieck).

Verschlissen ähnelt sie eher dem Eifelturm (Seiten weggeschliffen, "angespitzt")
Michael-Otto
Stammgast
#12 erstellt: 27. Okt 2010, 16:32
Hallo xutl,

dann bist Du wohl auch mit Mikroskopaugen augestattet, wenn du die Abnutzung einer Nadel mit bloßem Auge erkennst.
Hast Du einmal in eine Schallplatte richtig reingeschaut wie tief die Rillen sind, volkstümlich ganz grob geschätzt keine 0,5mm, die Nadelspitze selber, je nach Abnutzung umso tiefer,
taucht vielleicht 0,1-0,2mm in die Platte ein und nur dieser Bereich der Nadelspitze ist für die Abtastung relevant.

Gruß

Michael-Otto
xutl
Inventar
#13 erstellt: 27. Okt 2010, 16:37
NÖ, bin ich nicht wieklich.

Aber für eine Aussage:
HIN
oder
(noch) OK

reicht mir bei einer sauberen Nadel eine ca. 30-fache Vergrößerung (Briefmarkenlupe, aufklappbar oder Uhrmacherlupe).

Das Foto ist imo 40-50 fach
Bepone
Inventar
#14 erstellt: 27. Okt 2010, 16:46
Hallo xutl,

wenn du eine brandneue Nadel optisch mit bloßem Auge (und Lupe) von einer sauber geputzen, äußerst verschlissenen Nadel sicher unterscheiden kannst, dann ziehe ich vor dir meinen Hut!



(Man sieht's wirklich nicht)


Gruß
Benjamin
Michael-Otto
Stammgast
#15 erstellt: 27. Okt 2010, 17:10
Hallo xutl,

irgendwie raffst Du das nicht, die Nadel an sich ist ziemlich uninteressant, wichtig ist nur ein ganz, ganz kleiner Teil der Spitze, grob geschätzt ein paar Prozent. Das ist der Teil, der in die Platte eintaucht.
Im Gegensatz zu Dir habe ich schon Tausende von Nadeln überprüft und wenn Du von der Problematik etwas Ahnung hättest, würdest Du nicht so einen Unsinn verzapfen.

Gruß

Michael-Otto
detegg
Administrator
#16 erstellt: 27. Okt 2010, 17:52

Man sieht's wirklich nicht

... da das ja jetzt geklärt ist, hört auf zu zanken

;-) Detlef
Wuhduh
Inventar
#17 erstellt: 27. Okt 2010, 18:47
Nabend !

Ok, der üblische Händlerhinweis auf einen Wuhduhpreis für eine einfache NOS-Nadel.

@ Michael-Otto:

Ein büschel mehr Rehspeckt vor jemanden mit über 7.000 Posting, biddäh tschön !

@ micha:

Bitte putzen -> justieren -> Hören = Ok oder nicht ?

Alternativ Ortofon / Dual M20E !

MfG,
Erik
HolgerH
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 27. Okt 2010, 19:23
Hallo,

kann man Nadeln im Ultraschallbad reinigen?
Viele Grüße
Holger
lini
Inventar
#19 erstellt: 27. Okt 2010, 19:35
Holger: Soweit ich mich recht entsinne, endeten schon einige solcher Versuche mit aus dem Nadelträger gefallenen Diamanten. Außerdem hätt ich generell Bedenken, 'ne Nadel so intensiv zu wässern - umso mehr, wenn die verwendeten Materialien nicht genau bekannt sind.

Grüße aus München!

Manfred / lini
HolgerH
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 27. Okt 2010, 20:18
Hallo,

Ok, je nachdem wie die Nadel befestigt ist, könnte Kleber
aufgeben.
Ich dachte eigentlich an Dest. Wasser mit ein bisschen Tensiden, also im Prinzip Seifenwasser.
Man könnte ja auch Alkohol probieren - mir stünde Isopropanol, Ethanol und Methanol in rel. hohen Reinheitsgrade zur Verfügung (pa)
Bei anderen organischen Lösemitteln hätte ich aber auch ernsthafte Bedenken.

Und man sollte sie vielleicht nicht unbedingt ewig lange im Bad liegen lassen?

Die Idee war halt, ohne direkte Berührung mit einem mechanischen Werkzeug zu reinigen.

Viele Grüße
Holger
Fhtagn!
Inventar
#21 erstellt: 27. Okt 2010, 20:32

Wuhduh schrieb:

Ok, der üblische Händlerhinweis auf einen Wuhduhpreis für eine einfache NOS-Nadel.


So ein Quark, der Preis ist ok, das System für den Dreher ausreichend.
Ach, nein, das einfache NOS M20 war ja um Welten besser und ist unglaublich billig zu erstehen!

MfG
HB
Herr_Ring
Neuling
#22 erstellt: 27. Okt 2010, 21:03
Vielen Dank für die vielen Hinweise und die kontroverse Diskussion nur zum Zweck, einem Studenten ein kleines Hörvergnügen zu bereiten. Ich hab die Nadel nun mal gereinigt, ein feuchter Lappen mit minimalem Spülmittelanteil und ein paar Drehbewegungen (Rotationszentrum war die Nadel, Auflagedruck kaum höher als aufm Dreher) führten zu diesem Ergebnis:
Nach dem Reinigen

Ob dadurch die Bühne bis zu den Ecken mit Orchester ausgefüllt ist oder die Pauken ein paar cm³ an Volumen gewonnen haben? Ich weiß es nicht und werde es so schnell wohl auch nicht heraushören…

Danke trotzdem an Alle, die mit mir gemeinsam diese Nadel geputzt und dieses Problem behoben haben ;-)

viele Grüße,
Micha, der mittlerweile Übung im fotografieren von Plattennadelspitzen bekommt.
HolgerH
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 28. Okt 2010, 08:02
Moinsen,

na, ich sag mal, das Thema "Nadelreinigung" ist ja nun definitiv von Interesse - und bestimmt nicht nur für mich.

Leider habe ich zzt nur eine Nadel, und die ist eingebaut. Mangels Erfahrung möchte ich jetzt erstmal hören, wie sie klingt, bevor ich mir gleich eine neue kaufe.

Wenn ich eine Nadel habe, die ich nicht (mehr) akut brauche, würde ich sie mir gerne mal
unter unseren Mikroskopen anschauen.

Unser REM ist leider nicht betriebsbereit...

Dann könnte man ja auch mal Experimente zum Reinigen machen.
Viele Grüße
Holger
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