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Wie am besten alte Schallplatten digitalisieren?

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Autor
Beitrag
papa5
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 02. Nov 2010, 22:25
Hallo

wie kann man am besten (also mit möglichst hoher Klangqualität) alte Schallplatten auf den PC bringen. Idealerweise über einen PC mit Windows 7 und iTunes.

Danke im Voraus
-wattkieker-
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 02. Nov 2010, 23:27
Hast du schon die Suchfunktion benutzt?

Das Thema ist hier schon so oft diskutiert worden.
Wolfgang_K.
Inventar
#3 erstellt: 03. Nov 2010, 10:59
Das Problem bei diesen digitalisierten Platten sind diese (eigentlich unbrauchbaren) Geräte die es schon so ab 50 Euro gibt, mit USB Anschluß und Digitalisierungssoftware. Durch die Qualität dieser verbauten Tonabnehmer in derartigen Gerätschaften müssen am Qualitätsanspruch der gebrannten CD einige Abstriche gemacht werden.

Auf der anderen Seite - wenn jemand ein gutes Digitalisierungsprogramm hat und die Grundbasis in Ordnung ist (halbwegs guter Plattenspieler, geeigneter Phonovorverstärker) dann hört man auf der CD sämtliche Störgeräusche von Platte (das laufen der Platte zwischen den einzelnen Stücken) mit. Man muß es mögen oder nicht. Das zeichnet alles gnadenlos auf. Besonders bei schon etwas angekratzten Vinyls kann sich störend auswirken.

Du brauchst einen höherwertigen Plattenspieler mit System und einen geeigneten Phonovorverstärker. Dazu kommt noch die Digitalisierungssoftwar mit USB-Anschluß (Audiograbber) und dann steht einer zufriedenstellenden Digitalisierung von Vinyl nichts mehr im Wege. Du mußt dann den Plattenspieler mit dem Phono-Pre einfach an den Rechner anschliessen.

Ich persönlich überspiele meine Platte auf eine Tonbandspule mit 19 cm/sec und von dieser Spule kann ich dann die Platte digitalisieren. Diese Methode hat den Vorteil - das ich das sogenannte Rillenrumpeln nicht mehr als so störend empfinde, weil es vom Grundrauschen der Bandmaschine überlagert wird.

Würde mich an Deiner Stelle vorher genau informieren und das dann in Angriff nehmen.

Gruß Wolfgang
detegg
Administrator
#4 erstellt: 03. Nov 2010, 11:48

Wolfgang_K. schrieb:
Man muß es mögen oder nicht. Das zeichnet alles gnadenlos auf.

Ich mag es nicht!
Habe mal einige LPs digitalisiert und mit erhältlichen kommerzellen AAD-CDs verglichen - trotz immensem Zeitaufwand bin ich mit ziemlich gutem Equipment der vom Originalband remasterten professionellen AAD im Ergebnis nicht nahe gekommen.

Apropos Zeitaufwand - ein an die Aufnahme/Quelle angepasstes Digitalisieren einer LP erfordert in Summe 2...3h Arbeit - lohnt sich IMHO nur in Ausnahmefällen.

;-) Detlef
Wolfgang_K.
Inventar
#5 erstellt: 03. Nov 2010, 12:01
Detlef!



Darum höre ich mir meine Platten noch original über einen Plattenspieler ab - digitalisieren mache ich nur für gute Bekannte und das auch aufgrund des hohen Zeitaufwandes nur sehr begrenzt.

Vinyls haben eine unglaubliche Langzeitstabilität - da habe ich bei den CD-Rohlingen so meine Zweifel...

Gruß Wolfgang
papa5
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 03. Nov 2010, 12:48
mmmhhhh...

also 2-3 Stunden je Plattenaufnahme wäre mir eindeutig zuviel Arbeitsaufwand. Das wäre dann ein k.o. Kriterium für mich.

Ich habe keine besonders seltenen oder wertvolle Platten. Das könnte ich im Prinzip auch alles auf CD nachkaufen.

Danke für die Infos
xutl
Inventar
#7 erstellt: 03. Nov 2010, 12:50

papa5 schrieb:
Das könnte ich im Prinzip auch alles auf CD nachkaufen.

Tu das.

Außerdem droht mal wieder völlig unerwartet Weihnachten
detegg
Administrator
#8 erstellt: 03. Nov 2010, 12:56

Wolfgang_K. schrieb:
Vinyls haben eine unglaubliche Langzeitstabilität ...

@Wolfgang,

ich habe letztens ca. 500 gepflegte LPs aus den 60/70ern von einem Freund übernommen - teilweise sogar ungespielt - teilweise genial!
Das sind fast 50 Jahre Standzeit! Meine ältesten funktionierenden Original-CDs (aus 1983) haben jetzt 27 Jahre auf dem Buckel. Mal hör´n, was die in 25 Jahren machen ... die CDR sind ca. 10 Jahre alt

@Papa5

Du brauchst für 2 LP-Seiten ca. 1h - die Nachbearbeitung hängt natürlich von Deinen Wünschen/Software/Hardware etc. ab. Aber das summiert sich ..

;-) Detlef
voivodx
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 03. Nov 2010, 13:12

also 2-3 Stunden je Plattenaufnahme wäre mir eindeutig zuviel Arbeitsaufwand. Das wäre dann ein k.o. Kriterium für mich.


Das kann man so pauschal gar nicht sagen.
Das hängt zum einen von der Spielzeit der LP ab.
Außerdem davon, wie geübt man mit der Bearbeitungssoftware umgehen kann.
Ich nutze ausschließlich Audacity und brauche zum Digitalisieren(also einschließlich CD-Brennen)
ca. eine Std. für eine durchschnittliche LP mit einer Spielzeit von etwa 45 Min.

Man muss ja auch nicht gleich an einem Tag seine ganze Plattensammlung digitalisieren.
Stefanvde
Inventar
#10 erstellt: 03. Nov 2010, 15:48
Mit Audacity gelingt der Mitschnitt und das Teilen der Titel echt ziemlich unkompliziert und zügig,auch die Nachbearbeitungsmöglichkeiten sind brauchbar.Der Zeitaufwand hängt eben stark davon ab wie gut der Zustand der Platte ist.
germi1982
Moderator
#11 erstellt: 03. Nov 2010, 20:24
Ich nehme mir die Zeit und wasche vor dem Digitalisieren die Platten die digitalisiert werden sollen mit der Knosti. Die Nadel wird auch gereinigt mit Isopropanol, dann hält sich eine Nachbearbeitung in Grenzen.

Eigentliche Arbeit vielleicht 2 Minuten pro Platte, ohne die Trockungszeit mit einzurechnen, denn in der Zeit kann man was anderes machen...die trocknen auch von alleine...


[Beitrag von germi1982 am 03. Nov 2010, 20:25 bearbeitet]
Stefanvde
Inventar
#12 erstellt: 03. Nov 2010, 20:28
Volle Zustimmung,gründliche Reinigung vorher bringt mehr wie alles Andere.Wenn man das Andere dann hinterher trotzdem noch macht sind manche vom Ergebnis der fertigen CD überrascht.
Man glaubt kaum was da alles möglich ist,wie war das damals noch gleich in der Werbung von BASF für ihre Cassetten "Chrome Maxima":Verdammt nah an der CD".
BobZombie
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 01. Dez 2010, 11:24
ich habe vor kurzem auch damit begonnen, meine Sammlung zu digitalisieren. Ich hab die entsprechenden Platten davor gewaschen. Nun habe ich aber das problem, dass die Qualität während der Aufnahme (gefühlt) schlechter wird (bei mehreren verschiedenen Platten)- es kommt mit der zeit ein ziemlich nerviges Rauschen/Kratzen in den Höhen rein (gut hörbar bei den gitarrenspuren meiner metal platten) - kann das an der Nadel liegen (Tonar banana)?
Genrell wasche ich die Platten im Knosti Bad, anschließend stelle ich sie zum Abtrocknen in den Ständern udn schieb sie dann in eine neue Innensleeve ( mti antistat Fütterung). Wenn ich die Platte aus dem Bad nehme und unterm Licht anschaue, habe ich das gefühl, dass sich auf dem Flüssigkeitsfilm noch Staubpartikel befinden - muss ich die nach dem Waschen nochmal iwie behandeln? Nach dem Trocknen noch mal abwischen oder vor dem ersten lauf auf dem teller noch mal mit der Bürste drüber?
Ich hab das problem auch bei nagelneuen Platten.
Ich habe mir jetzt eben noch mal einen Nadelreiniger bestellt- bevor ich mit der digitalisierung weitermache, würde ich gern sämtliche vermeidbaren Fehlerquellen für Qualitätsminderung auschließen (evtl. nehm ich die bisher aufgenommen Platten auch noch mal neu auf).
Momentan nehme ich mit Audacity auf und spiele gerade etwas mit der testversion von WavePurity rum- nur leider kann ich da die FLACs nicht reinladen (geht nur mit Plugin in Verbindung mit der pro Version). Ich hab wnig Lust, alles noch mal in WAV umzuwandeln und anschließend wieder in FLACs. Gibt es eine gute Alternative zu WavePurity? Zum testen erst mal?
versteht mich nicht falsch: bisher (auf der noemalen Anlage) hat mich das alles nie sonderlich gestört, aber beim Monitoring während der Aufnahme mit relativ guten In Ear kopfhörern sind mir diese Sachen (Knistern, Rauschen usw) ziemlich stark aufgefallen - nd die fühlen sich beim Hören teilweise wie kleine Nadelstiche an :-)
Wolfgang_K.
Inventar
#14 erstellt: 01. Dez 2010, 12:38
BobZombie!

Das Problem liegt nicht an Deinen Platten und am System, sondern daran das sämtliche Störgeräusche von der Platte mit digitalisiert werden. Spricht eigentlich für die gute Qualität des Systems. Vielleicht gibt es geeignete Software das dieses Rillenrauschen, Rillenrumpeln eliminieren kann.
Bei meinen digitalisierten Platten hört sich das gnadenlos analog an. Obwohl ich den Klang absolut in Ordnung finde.

Aber wie ich das hier schon einmal früher ausgeführt habe - ich mache das nur für Bekannte in einem begrenzten Umfang - und die haben mit ihren Cd-Playern mit solchen Scheiben überhaupt keine Probleme. Aber je besser die Anlage ist - desto mehr hörst Du die Unzulänglichkeiten raus. Ich hätte es selber nie geglaubt wie gut die CD-Player die Sachen wiedergeben können. Kann aber auch unerwünschte Effekte haben.
Ganz krass wird es bei der Digitalisierung von Musikkassetten. Da hört man wunderschöne Rauschschleier auf der CD. Lohnt sich nur noch in Ausnahmefällen....

Gruß Wolfgang


[Beitrag von Wolfgang_K. am 01. Dez 2010, 12:39 bearbeitet]
Gelscht
Gelöscht
#15 erstellt: 24. Jan 2011, 13:59
Hi (and Fi)!
Bin gerade erst auf diesen Thread gestoßen. Deswegen die späte Reaktion. Bei der (possitiven) Fülle der Threads kein Wunder.

Weil ich eine (zwar noch überschaubare) Anzahl Vinyls (auch EPs und Singles) habe, machte ich mir auch schon Gedanken über eine Digitalisierung und Umkopierung auf CDs. Obwohl ich jetzt im "zarten Rentenalter" bin und entsprechend Zeit hätte dies zu tun, habe ich dieses Vorhaben jedoch total begraben.

Folgende Überlegungen waren für mich ausschlaggebend:

1)
Unverhältnismäßig viel zu hoher Zeitaufwand in Bezug auf die Anzahl der Vinyls.
2)
Kosten für die Anschaffung eines hochwertigen Equipments zur Digitalisierung. Diese Geräte müßten nämlich auch eine hochwertige/akzeptable Reduzierung von Störgeräuschen auf der LP, wie das Knacken und mehr oder weniger starke Verschleißgeräusche elimenieren können, ohne daß die Klangqualität unakzeptabel darunter leitet.
3)
Insgesamt nur ein paar der Vinyls weisen sehr klangbeeinträchtigende Störungen auf. Die spiele ich vielleicht alle 2 Jahre einmal.
Die anderen Vinyls sind Jazz- oder Big-Band-Aufnahmen, da geht akustisch sowieso der "Punk" ab. Das schüchtert sogar Knacken und Rauschen derart ein, daß sie es nicht wagen in Erscheinung zu treten :)! Und man kann sie ja auch mit dem Hochtonregler etwas zähmen...
4)
Was ich im HiFi-Forum als Trent so mitbekommen habe, ist Vinyl bei vielen Freaks wieder in (Hi Freaks )!
Das heißt nicht, daß ich qualitativ gut gemachte CDs auch sehr schätze.


Was für die Digitalisierung von einigen meiner Vinyls (eingeschränkt) sprechen würde:

1)
Meine Singles, weil viele Raritäten. Diesen könnten insgesamt zu einer oder mehreren CDs unter "Nostalgie" zusammengefaßt werden.
2)
Einiges bzw. Seltenes von Musikcassetten oder Tonbändern.

Dies könnte jedoch alles professionell gemacht werden und kostet (in meinem Fall) nicht das, was die Anschaffung von entsprechenden Geräten kosten würde.

Und...: Was mach ich mit diesen Geräten, wenn ich dann nichts mehr zu Digitalisieren habe :?! Sind dann von der technischen Entwicklung auch überholt und nur noch von Usern des HiFi-Forums gefragt....

Grüße Blacky
Detektordeibel
Inventar
#16 erstellt: 25. Jan 2011, 03:31

Diese Geräte müßten nämlich auch eine hochwertige/akzeptable Reduzierung von Störgeräuschen auf der LP, wie das Knacken und mehr oder weniger starke Verschleißgeräusche elimenieren können, ohne daß die Klangqualität unakzeptabel darunter leitet.


Wenn die Schallplatte knackt ohne Ende würde ich sie waschen. Deutlich verschlissene und Abgerockte Platten würde ich nur digitalisieren wenn es sich um seltene Aufnahmen handelt. Das eine gute Aufnahme gemacht werden kann muss die Platte natürlich vernünftig abgespielt werden, mit dem windigsten Tonabnehmer oder ner uralten abgerockten Nadel wird das Ergebnis so schlecht wie beim normalen Anhören, Hexen und zaubern kann keine Software.

Ansonsten? Was braucht man großartig an Ausrüstung?

Plattenspielern an den Verstärker anschließen und dann ein Kabel an der Soundkarte des Computers anschließen.

An sich ist das doch kein großer Aufwand.

Recordersoftware (gibts kostenlos) einschalten. Platte anhören, Software ausschalten, Platte umdrehen. Was noch etwas zeit frisst ist die Dateien teilen und sie mit Namen versehen. Rohling reinschmeißen und CD Brennen.
Großartig mehr Aufwand wie eine Kassette früher aufnehmen und die Titel in Kleinschrift übertragen ist das auch nicht.

Natürlich darf man hier nicht den Anspruch haben das die Aufnahme besser klingt als eine perfekt gemastere Kauf-CD mit derselben Musik, aber auch mit Hausmitteln geht das soweit Adequat das man das anhören kann.

Ich persönlich hätte ja meine Sachen die ich nur als MP3 oder CD hab lieber auf Vinyl. Sinn macht digitalisieren eigentlich nur aus Archivierungsgründen oder um die Musik z.B. im Auto zu hören etc.


[Beitrag von Detektordeibel am 25. Jan 2011, 03:43 bearbeitet]
Gelscht
Gelöscht
#17 erstellt: 25. Jan 2011, 11:56
Danke Detektordeibel,
gewaschen wurden die Platten alle einmal. TA und Nadelqualität auch optimal dafür geeignet.

Interessant, daß Du MP3 erwähntest. Faßte ich als Alternative auch einmal ins Auge. Du bist sicher der Richtige, der mir etwas über die Klangqualität der auf MP3 überspielten LPs oder CDs sagen kann. Verliert man viel an Wiedergabequalität im Vergleich zum Original bedingt durch die Datenreduzierung, oder noch zufriedenstellend.
Via Autoradio oder Radiorecorder mag das ja vollkommen ausreichen, aber wie ist das Resultat bei der Wiedegabe über eine (bzw. Deine)gute Stereoanlage?

Danke im voraus für Bekanntgabe Deiner gemachten Erfahrung!

Gruß Werner
Amperlite
Inventar
#18 erstellt: 25. Jan 2011, 12:14

Werner_Schwarz schrieb:
Interessant, daß Du MP3 erwähntest. Faßte ich als Alternative auch einmal ins Auge. Du bist sicher der Richtige, der mir etwas über die Klangqualität der auf MP3 überspielten LPs oder CDs sagen kann.

Ab 128 kbps kannst du davon ausgehen, dass die Veränderung kaum mehr nennenswert ist, mit 192 kpbs bist du praktisch mit jedem Material auf der sicheren Seite. Auch wenn an allen Ecken und Enden etwas anderes behauptet wird, sind die Verluste bei diesen Bitraten geradezu lächerlich klein gegenüber den Fehlern, die eine Schallplatte systembedingt mit sich bringt.
Nachdem das Digitalisieren doch einen gewaltigen Arbeitsaufwand bedeutet und die Speicherpreise heute derart billig sind, geht man direkt auf das verlustlos komprimierende FLAC-Format und hat damit jeden Zweifel ausgeräumt.
Detektordeibel
Inventar
#19 erstellt: 25. Jan 2011, 16:25

mit 192 kpbs bist du praktisch mit jedem Material auf der sicheren Seite


Besonders bei Aufnahmen von weiblichen Sängerinnen hab ich mir eingebildet deutliche Qualitätseinbußen bei 192kbps gehabt zu haben. Hab mir dann die CD bestellt. War dann vieeel besser. - Die Crux ist der Dynamikverlust bei den Höhen. Da war ein Unterschied wie Tag und nacht wenn man etwas lauter gedreht hat. Für die meiste Musik und im Auto mag 192kbps normal ausreichen.


Ich selber nutze auch noch MP3, aber wenn ich selber welche übertrage dann zu 320kbps - da höre ich dann auch keinen Unterschied zu CD und .flac mehr.
Amperlite
Inventar
#20 erstellt: 25. Jan 2011, 17:30
No_Fun
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 25. Jan 2011, 19:56
Wirklich beste Ergebnisse habe ich schon seit Jahren mit:

1.) Laptop mit guter Soundkarte (Verbindung Cinch auf kl. Klinke erforderlich!)

2.) Software MAGIX Music Cleaning Labde Luxe Version 17

30 Tage Testversion bei Softtonic.de!

Einfach "music cleaning lab softonic" googeln

Prima Knister und Knacksentfernung!
Prima Kompressor und Kompander!
Prima Rauschentfernung!
Stereo Basisverbreiterung!
EQ!
Pich!
Editing
an so on!


[Beitrag von No_Fun am 25. Jan 2011, 20:00 bearbeitet]
hackmac_No_1
Stammgast
#22 erstellt: 19. Feb 2011, 21:55
Hallo zusammen,

habe noch einen Tip für euch der noch gar keine Beachtung gefunden hat. Habe mir letztes Jahr einen Sanyo Plus N55 für 10 Euronen auf dem Flohmarkt gekauft.
Durch das Noise Reduction System werden die meisten der störenden Geräusche zuverlässig rausgefiltert.
Kleine Investition die sich sehr bezahlt machen kann.
Knacken ist zwar hinterher immer noch zu hören, aber nur bei großer Lautstärke und deutlich leiser. Rauschen wird fast komplett rausgefiltert.
Wer also eine große Sammlung von alten Schätzchen für die Ewigkeit gesichert wissen will, sollte mal über eine entsprechende Anschaffung nachdenken.

Viele Grüße und Danke für den interessanten Thread
High_Fidelity_Freak
Inventar
#23 erstellt: 19. Feb 2011, 23:58
Hi,
warum macht man es sich so schwer?
Einziger Einsatzort für digitalisierte Aufnahmen ist imho unterwegs. (Auto, Arbeit, Bus...)
Da ists doch einfacher das Internetradio anzuschmeissen, qualitativ hochwertige Sender mit passender Musikrichtung auszuwählen und mal ein paar Tage aufnehmen zu lassen. Nach wenigen Tagen/Wochen hat man ziemlich sicher >80% der Musiksammlung auf HDD.
Wenn man aufpasst und nur 192kbit/s und grösser verwendet hört man keinen Unterschied mehr, zumindest bei meinen Einsatzorten für CDs.
Allerdings hat man einen deutlichen Unterschied zwischen einer guten CD und Platte gegen die MP3s der Internetsender gehört. Die MP3s haben einfach keine Dynamik mehr, wirken nicht mehr richtig lebendig. (sprich langweilig)
Das merkt man aber imo nur an besseren Anlagen.
Gruß,

HFF - der mittlerweile ein paar seltene Titel über Inetradio gefunden hat
hackmac_No_1
Stammgast
#24 erstellt: 20. Feb 2011, 00:44
@ HFF

Warum macht man es sich so schwer??

1. Viele der alten Schätzchen fallen heute dem Zensurwahn der Moderatoren zum Opfer, oder finden keine Beachtung mehr, da kommerziell nicht zu vermarkten.
2. Thema Dynamikverlust, auch wenn von manchen gerne klein geredet, ist der nicht u verkennen, entspr. Equipment vorrausgesetzt.
3. Ist der Weg oft das Ziel, soll heissen: die Zeit die man mit Vorauswahl, den entsprechenden Justierungen der Hardware verbringt, sind in meinem Fall gern verbrachte Zeit!!
4. Alte Schätze zu heben ist ein Bedürfnis, dem man immer noch gern selbst nachkommt.
Sich auf den Moderator zu verlassen ist da ein bisschen viel verlangt und bis die entpsrechenden Stücke dann wirklich mal laufen ist dann Weihachten, wenn überhaupt.

grn und Grüße HackMac
High_Fidelity_Freak
Inventar
#25 erstellt: 20. Feb 2011, 00:58
Hi,
zu 1: Bei einer schnellen Internetleitung kein Problem, da kann man ruhig 30 - 40 Sender gleichzeitig aufnehmen und nebenbei noch surfen. Bin mit knapp 30 Sender nie auf mehr als 1Mbit/s gekommen was bei einer 16000er Leitung gerade mal etwas mehr als die Hälfte ist.
Es gibt aber auch Sender die sogar saubere Pausen zwischen den Titeln einsetzen. Dann muss man nichtmal mehr nachbessern.

zu 2: Das stimmt natürlich, allerdings braucht man dann auch nen guten D/A-Wandler welcher auch wieder gutes Geld kostet. Ausserdem braucht z. B. im Auto keiner die Dynamik wie sie auf LP oder gar CD möglich ist. (das Argument ist bei fehlen eines PS im Wohnzimmer natürlich hinfällig)

zu 3: Das kann ich verstehen, wenn man HiFi als Hobby betreibt ist das natürlich ein schöner Zeitvertreib.

zu 4: Alte Schätze heben ist relativ, bei mir sind die Vinyls je nach vorhandener Zeit täglich, mindestens aber wöchentlich auf dem Teller. Mein Mix liegt bei ca. 70% Vinyl und 10% CD und 20% Tuner. (Tape mal aussen vor gelassen)


Das Internetradio spart halt wirklich enorm viel Zeit, Allerweltstitel wie "The Final Countdown", "Schools Out" oder "Money for Nothing" findet man täglich mehrmals. Ausgefalleneres wie z. B. die in Europa fast gänzlich unbekannte Band "SmashMouth" oder Titel wie "Autobahn" dauert halt mal ein paar Tage oder Wochen. Allerdings dauert das digitalisieren sicher ähnlich lang
Ich würds jedenfalls nicht machen, nur mit sehr seltenen Scheiben (Radio Xanadu von '92, kennt die jemand?) oder absoluten Lieblingstiteln lohnt sich das imho wirklich.
Aber gut, die einen lassen die Modelleisenbahn durchs Zimmer fahren, die andern digitalisieren halt Vinyls. Jedem das Seine
Gruß,

HFF


[Beitrag von High_Fidelity_Freak am 20. Feb 2011, 00:59 bearbeitet]
wimtom
Stammgast
#26 erstellt: 21. Feb 2011, 08:19
Ich hab auch lange andem Thema "rumgebissen".
Meine Lösung ist zwar nur CD Auflösung, aber relativ einfach.
Einen CD Recorder - in meinem Fall einen Tascam an die Tape Schleife des (Vor)Verstärkers und fertig. Ist genauso einfach wie früher mal eine MC aufzunehmen. Platten vorher gegebenenfalls waschen - wurde ohnehin schon empfohlen und wenn die LP wirklich soooo schlecht ist, dass sie eine Nachbearbeitung braucht, kann ich sie am PC immer noch vornehmen. Die Titelmarken setzt der Recorder bereits und von der Brennqualität denke ich mal, dass ein Tascam Studiogerät es mit einem PC Brenner allemal aufnehmen kann.

lG
Thomas


[Beitrag von wimtom am 21. Feb 2011, 08:20 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#27 erstellt: 21. Feb 2011, 09:39
Hallo!

Es geht noch einfacher, zudem in jeder sinnvollen Auflösung zwischen 8-24 Bit. ( Isowet die Soundkarte eben mitpielt)

Den Rechner einfach mit zwei Adapterkabeln mit der Tape-Schleife verbinden und gut ist es.

Jede habwegs anständige On-Board Lösung solle zumindestens 16-Bit/44 KHZ sauber rüberbingen. Einfache und kostenlose Soundeditoren gibt es auf dem Netz wie Sand am Meer.

Wenn man nicht nachbearbeiten will war´s das eigentlich schon, man kann natürlich auch einen Kult mit externem A/D-Wandler und hchwertigem Sound-Editor plus Bearbeitungssoftware machen und damit zu einem zwar etwas besserem Ergebniss kommen aber das ist dann praktisch ein Hobby für sich, hier ist dann eher der Weg das Ziel.

Bei eingen Notebooks/Laptops allerdings ist der verbaute Soundchip für die Schallplattenaufnahme leider ungenügnd, hier kann man sich dann mit einer externen Soundkarte für den USB-Port behelfen die kosert auch nicht die Welt.

MFG Günther
High_Fidelity_Freak
Inventar
#28 erstellt: 21. Feb 2011, 14:53
Hi,
die Onboardlösungen der Rechner sind eben nicht so optimal wie alle immer meinen.
Gut, es geht zwar sicher, aber den Unterschied wird man hören können. Genauso wie ein vom Rechner abgespielter, unkomprimierter Titel schlechter klingt als vom CD-Player. Es ist zwar wie gesagt kein Tag/Nacht Unterschied, aber bei der benötigten Zeit würde ich dann schon das beste Ergebnis erwarten.
Und ob die externen Soundkarten so viel besser sind als die internen? Da würde ich mich doch lieber auf nen guten, preisgünstigen DAC verlassen. (zudem universeller, z. B. auch für SAT-Receiver verwendbar)
Gruß,

HFF
Burkie
Inventar
#29 erstellt: 21. Feb 2011, 15:38
Das kann ich so nicht nachvollziehen.
Von den Wandlern her sind Onboard-Soundkarte heutzutage ebenso gut wie exteren Interfaces.
Und höchstens, wenn die Analogteile oder die Spannungsversorgung der Onboard-Soundkarten extra schlecht designed sind, bekommt man hörbare Unterschiede zu externen Interfaces.
Für Vinyl-Platten reicht es aber allemal.

MfG
High_Fidelity_Freak
Inventar
#30 erstellt: 21. Feb 2011, 15:45
Hi,
ich kann auch nur meine Eindrücke wiedergeben, aber beim letzten Test vor rund 2 Jahren mit einem damals topaktuellen Oberklassenotebook (von welchem ich gerade schreibe) hat sich das bestätigt.
Wie sich brandaktuelle Soundkarten verhalten kann ich nicht sagen, da ich schon seit rund einem Jahr nichts mehr auf dem Gebiet PC und Audio gemacht habe.
Gruß,

HFF
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