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Original Datenblatt zum Elac 796 Hsp Jubilee?

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lunatic303
Stammgast
#1 erstellt: 19. Nov 2010, 12:34
Hallo,

hat vielleicht jemand von Euch das zu oben genanntem TA mitgelieferte Datenblatt? Leider fördern die üblichen Recherchen im Netz unterschiedliche Angaben zu Tage.

Folgende Werte würden mich besonders interessieren:

- Bauhöhe des TA
- zulässiger Auflagekraftbereich
- empfohlene Auflagekraft
- empfohlener VTA

Perfekt wäre natürlich ein Scan des Originals, die nackten Daten wären aber auch schon toll.

Danke und

Grüße,

Patrick
bouler1
Stammgast
#2 erstellt: 19. Nov 2010, 15:07
Moin
Bauhöhe 18 mm
Vta 20 Grad
Auflagekraft 10-12,5 mN
lunatic303
Stammgast
#3 erstellt: 19. Nov 2010, 19:41
Auch Moin,

und Danke für die Auskunft. Weißt Du, ob es im Laufe des Produktionszeitraums verschiedene Ausführungen des Hsp gab?

Ich kann mir nicht erklären, warum man für diesen TA Auflagekraftempfehlungen zwischen 10mN und 17,5mN im Netz findet, aus durchaus seriösen Quellen. In einer stereoplay-Ausgabe werden z. B. das Hsp und das H30 vorgestellt, für ersteres wird eine AK von 12,5-15mN, fpr zweiteres 10-12,5mN angegeben.

Ist hier vielleicht noch jemand mit Datenblatt, das abweichende Angaben enthält?

Und eine hätte ich noch: Gibt es in dem Datenblatt Angaben zur erwartenden Abtastfähigkeit bei ca. 300Hz? Zur Not stelle ich meins dann so ein, dass es den Wert gerade schafft, da das Dämpfergummi ausgetauscht wurde, scheint mir das der vernünftigste Weg.

Grüße,

Patrick
Bepone
Inventar
#4 erstellt: 19. Nov 2010, 20:42
Hallo,

ich stelle meine Systeme (Auflagekraft) immer so ein, dass die Tiefenabtastfähigkeit horziontal bei 300Hz ca. 80µm beträgt. Bei 70µm leicht verzerrend ist für die Praxis auch noch ausreichend.
Das liegt dann meistens im oberen Bereich der vom Hersteller angegebenen Auflagekraft.

(Meine Testplatte ist die DHFI Nr. 2, dort sollen die µm-Werte etwas höher sein als angegeben)



Gruß
Benjamin
luckyx02
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 19. Nov 2010, 21:20
Hatte die tage mein Jubi umgebaut und dabei auch mit der DHFI 2 gecheckt. Saubere 80µ bei 1,25. und leicht verzerrende 70µ bei 1,0p. Aber lieber mit 1p fahren weil der VTA schon fast zu stark verändert wird bei 1,25. das kann fiese FIM's geben sonst....


[Beitrag von luckyx02 am 19. Nov 2010, 21:22 bearbeitet]
lunatic303
Stammgast
#6 erstellt: 19. Nov 2010, 21:34
Hallo,

hmm, da werde ich morgen mal mit wesentlich niedrigerer Auflagekraft testen. Gefahren habe ich das System bisher mit 13mN, aber noch nicht gemessen. Mit der image Hifi heute mal auf 16mN einen Testlauf gemacht, da schafft der TA unglaubliche 100mü verzerrungsfrei, daher auch mein Thread hier. Die 17,5mN aus manchen Quellen kamen mir bei einem Abtastergebnis von 100mü bei 16mN einfach zuviel vor.

Weiß denn noch jemand, wie viel das 796 Hsp lt. Elac schaffen müsste? Und wie es zu der Angabe von 12,5-15mN in der stereoplay kommt?

Grüße,

Patrick
luckyx02
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 19. Nov 2010, 21:38
Ja der test ist mir bekannt. Wahrscheinlich war der Nadelgummi noch nicht genug eingespielt ?
100µ schafft mein AT20SLa/SS20 am Phillips 312 bei 1,25p perfekt....
lunatic303
Stammgast
#8 erstellt: 20. Nov 2010, 09:31
Moin Lutz,

echt? 100mü bei 1,25p sind wirklich überragend. Ich werde mich heute noch mal ausgiebig ans Testen machen, mal sehen wie sich mein Elac bei niedrigeren Auflagekräften so verhält. Nadelgummi sollte eingespielt sein, ist aber ja nicht mehr der originale, sondern ein Austauschgummi, evtl. braucht der etwas mehr Auflagekraft..

Grüße,

Patrick
luckyx02
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 20. Nov 2010, 10:01
Moin Patrick,
ja sicher das ändert natürlich alles. dann solltest du dich an Benjamisn Vorgabe halten, das kann man bei guten Systemen als pauschal korrekte AK nehmen. Viel Spass mit dem schönen Jubi
lunatic303
Stammgast
#10 erstellt: 20. Nov 2010, 10:52
Ein Hoch auf das Elac - und auf den "Reparateur", der den Nadelgummi getauscht hat. Habe es gerade noch mal über die Testscheibe gejagt, 80mü werden bei einer AK von 12mN sauber abgetastet, wenn ich auf 13mN erhöhe sind es schon 90mü.. Spaß macht das System in jedem Fall

Werde jetzt mal mit der niedrigeren AK etwas Musik hören. Bleibt nur die Frage, ob es wirklich verschiedene AK-Empfehlungen für diesen TA gab? Erst gestern habe ich in einem anderen Forum einen Post gefunden, in dem es heißt die Original-BDA für das 796 Hsp würde 15mN als empfohlene AK nennen, mit einem Spielraum von +/- 2,5mN.

Hat eigentlich die Farbe des TA-Korpus irgendeine Bedeutung? Meines ist gold/bronze-farben, es gibt ja aber auch schwarze Exemplare..

Grüße,

Patrick
luckyx02
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 20. Nov 2010, 12:10
Hallo Patrick,
zur farbe kann ich nix sagen, kenne nur die goldenen. Ja gut gemacht, aber wer hats gemacht ? Verrätst du uns das ?
Als nächstes würde ich sehen wie der cantilever eintaucht. Wenn das nicht dramatisch nach unten geht sind auch 1,5p kein Problem. Ich fahre auch tendeziell höher als mit zu wenig AK.


[Beitrag von luckyx02 am 20. Nov 2010, 12:10 bearbeitet]
lunatic303
Stammgast
#12 erstellt: 20. Nov 2010, 13:31
Ist auch meine Devise, alle TAs werden am oberen Ende des zulässigen AK-Bereichs gefahren. Allerdings sehe ich hier eigentlich keinen Anlass mehr, nachzulegen. Die jetzt eingestellten 13mN klingen sehr gut und mit 90mü kann man ja auch sehr zufrieden sein. Interessieren würde mich trotzdem noch, ob es in den Datenblättern zu den 796 Hsp wirklich unterschiedeliche Werte gab..

Gerade mit frischen Platten aus der Stadt zurückgekehrt, jetzt wird Musik gehört (und gewaschen)

Die Reparatur des Elac habe ich über Herrn Gleich vom Tonnadelparadies hier in München erledigen lassen. Der hat es zu einem nicht näher benanntenn Kontakt in Idar-Oberstein geschickt, kam für kleines Geld (€30.-) repariert zurück und spielt nun perfekt (Nadelgummi war wohl völlig zerbröselt und wurde ersezt).

Grüße,

Patrick
bouler1
Stammgast
#13 erstellt: 21. Nov 2010, 19:27
Moin,
meine oben von mir genannten Daten
beziehen sich auf das ELAC ESG 796 Hsp Jubiläum(!),
mit Messschrieb des herstellen.den Technikers.
Übrigens,scwarzer TA(Body)
lunatic303
Stammgast
#14 erstellt: 21. Nov 2010, 22:15
Hallo Helmut,

ich gehe jetzt bis auf weiteres einfach davon aus, dass die von Dir genannten Werte sich auf die Jubiläums-Variante beziehen und die abweichenden Angaben von 15mN +/- 2,5mN auf die normale 796 Hsp. Ich habe zu meiner Nadel keine Unterlagen, aber die goldene Schachtel mit dem 796 Hsp-Jubiläums-Etikett, also nehme ich Deine Werte und fahre mit 12,5mN. Vielleicht stolpert ja mal jemand über den Thread hier, der ein Standard 796 Hsp mit Datenblatt hat, interessieren würde mich nach wie vor, was dort angegeben wird. Ebenso, was es mit den verschienen Body-Farben auf sich hat, immerhin soll der Generator des Jubilee modifiziert sein..

Grüße,

Patrick
bouler1
Stammgast
#15 erstellt: 21. Nov 2010, 22:25
Moin,Patrick!
Ich beziehe mich auf 3! eigene Jubies,
hab allerdings zusätzlich einen weißen Ersatzeinschub
mit dem selben Hsp-Aufdruck.
Zusätzlich retippte Nadeln.
Am besten testen,HÖREN ,dann urteilen.


[Beitrag von bouler1 am 21. Nov 2010, 22:41 bearbeitet]
Killwalz
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 17. Aug 2014, 08:03
Das ist auch mein Problem. Ich habe ein Angebot für ein 796 Jubilee. Wie kriege ich raus ob das wirklich ein Jubilee ist? Zertifikat hin oder her. Sind die Dinger nummeriert oder sowas?
Wuhduh
Inventar
#17 erstellt: 17. Aug 2014, 18:08
Nabend !

ELAC Datenblatt

Die van den Hul - Nadel wird sowieso nach den vielen Jahren abgenudelt sein.

MfG,
Erik
Killwalz
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 18. Aug 2014, 01:30
Danke für die technischen Daten, auch wenns mir bei meinem Problem nicht hilft.

Die van den Hul - Nadel wird sowieso nach den vielen Jahren abgenudelt sein.

Oh, das glaube ich nicht. Mir macht nur das Nadellager etwas Probleme (nur im Kopf), aber meistens ist dass ja auch kein Problem bzw. läßt es sich für wenig Geld beim Spezialisten ersetzen. Das System ist noch original verpackt und versiegelt, es ist bei einem Freund der es sich damals gekauft hatte, es aber wegen CD nie eingebaut hat. Er hat keinen Player mehr und das System in einer Schublade vergessen. Wenn ich dann noch überlege wie wenig Schallplatten vor langer, langer Zeit mein Shure V15V gespielt hat (die CD kam gerade auf, höchstens 10 Scheiben) bevor ich den ollen Thorens incl. System verkauft hatte (bei Freunden und Bekannten ging es ähnlich), dann ist die Change auch bei gebrauchten Systemen sehr hoch, dass die Diamanten tatsächlich bei der Angabe "wenig benutzt" wie neu sind. Nur eine zweite neuwertige Nadel wird schwer zu beschaffen sein, dass ist aber sicher auch nicht unlösbar (evtl. aber teuer), notfalls muß man ein komplettes System incl. Player kaufen. Kann billiger sein als eine neue Nadel. Bei eBay ist gerade ein Thorens 160 mit einem 796 Hsp (nicht Jubile) weggegangen. Für relativ wenig Geld, das System soll nur 100 Spiel-Std. auf dem Buckel gehabt haben. Ich glaube aber mit Spucke und Geduld kriegt man so ein wenig gelaufenes System auch pur. Die Nadeln sind ja (fast) gleich. Klingt für mich glaubhaft und man kanns ja prüfen lassen. Es gibt immer noch Plattenläden die das können (bei mir: Berlin). Wenns nicht stimmt, hat der Verkäufer falsche Angaben gemacht und: Retour mit dem Ding). Sooo schlimm ist das, nach meiner Erfahrung, mit den falschen Angaben in der Bucht aber auch nicht, nicht alle Verkäufer lügen und betrügen.
Trotzdem muß man natürlich mißtrauisch sein, auch bei Freunden, ich krieg es ja nicht geschenkt. Trau schau wem.


[Beitrag von Killwalz am 18. Aug 2014, 08:31 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#19 erstellt: 18. Aug 2014, 15:42
Du hattest nicht erwähnt, daß das angebotene Elac noch versiegelt ist. Dann ist doch alles paletti, siehe Meßschrieb und Beschriftung des Nadeleinschubes. Letztere habe ich nicht mehr im Gedächtnis.

Zur Begutachtung einer Nadel muß man schon ein sehr hochwertiges Mikroskop haben. Siehe Detailsbilder von Nadeln.

MfG,
Erik
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