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Bitte um Justageanleitung des Tonabnehmers

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Kaleu96
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Dez 2010, 20:36
Hallo alle mitteinander,

das Thema gibt es zu haufen im Internet nur ich kapiers nicht.

Habe die Schablone von VONO LABS


Habe einen Dual CS 505-2 mit Ortofon 2M Blue Tonabnehmer.

Ich komme mit dem Justieren von Überhang und Co. nicht klar und habe keine Idee wie man das richtig einstellt.
Kaum habe ich auf Punkt A alles parallel passt auf Punkt C nichts mehr.

Wie macht ihr das?

Kann das bitte einer für dumme erklären?

Sorry, das ich dafür einen neuen Thread starte.

Brauche aber eine gute Einstellung, da sich sonst Platten von Tomita oder Peter Frohmader Stellenweise sehr verzerrt und ungeleichmäßig anhören.


Wenn ihr noch Informationen braucht, bitte Fragen, da ich mich da nicht so gut auskenne, weiß ich nicht was ihr alles an Daten braucht

MfG
Kaleu96
juergen1
Inventar
#2 erstellt: 07. Dez 2010, 03:40

Kaleu96 schrieb:

Ich komme mit dem Justieren von Überhang und Co. nicht klar und habe keine Idee wie man das richtig einstellt.
Kaum habe ich auf Punkt A alles parallel passt auf Punkt C nichts mehr.

Hallo,
"Auf Punkt A den Überhang einstellen" - das bedeutet, daß man an diesem Punkt erkennen kann, ob der Tonabnehmer weiter nach hinten oder vorne soll.
Ist er hier im Uhrzeigersinn verdreht, so muß man ihn nach vorne verschieben. Und umgekehrt.

Dann auf Punkt C und hier die Kröpfung (den Winkel) einstellen.

Dann wieder zurück nach A. usw.

Es ist normal, daß nach Einstellung des einen Punktes der andere nicht mehr passt, aber der Fehler wird immer kleiner, bis es irgendwann gut genug ist.

Punkt A also nur verschieben, Punkt C nur verdrehen.

Hoffentlich klappts.
Gruß
Jürgen
Wuhduh
Inventar
#3 erstellt: 07. Dez 2010, 04:12
Moin, kaleu !

Du hast die Schablone maßstabgerecht ausgedruckt und das auch kontrolliert ?

Die Punkte B bis D helfen Dir nix, wenn Du nicht die eff. Länge Deines Tonarmes kennst. Wie Du siehst, ergeben sich so unterschiedlichste Messpunkte.

Es gibt evtl. bei Vinylengine einfachere Schablonen zum Download, englisch: arc protactor genannt.

Habe seit Jahren die SCHÖN-Schablone Version 1 , zu der es bestimmt irgendwo auch eine Anleitung gibt. Ist auch nicht perfekt, weil es versch. Meßmethoden gibt. Aber sie erfüllte schon viele Male ihren Zweck und kostet gebraucht auch nicht die Welt.

MfG,
Erik
Kaleu96
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 07. Dez 2010, 07:58
@juergen1
Achso, das heißt, dass ist quasi ein Näherungsverfahren.
Danke für den Hinweis!

@Wuhduh:
Hab mal wo gelesen, dass die eff. Tonarmlänge, von der Nadel bis zum Drehpunkt des Tonabenhmers ist. Das kann ich mir aber nicht so recht vorstellen, da man ja mit dem Einstellen, die Position der Nadel ändert.

MfG
Kaleu96
juergen1
Inventar
#5 erstellt: 07. Dez 2010, 12:41

Wuhduh schrieb:

Die Punkte B bis D helfen Dir nix, wenn Du nicht die eff. Länge Deines Tonarmes kennst. Wie Du siehst, ergeben sich so unterschiedlichste Messpunkte.

Hallo Erik,
auf der Schablone wird doch aber nicht nach der effektiven Länge, sondern nach dem Montageabstand differenziert!?

Gruß
Jürgen
Kaleu96
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 17. Dez 2010, 21:26
Das mit der Schablone -> Justage hat sich vom Verständnis her erledigt.

Jedoch bin ich gleich vor dem Durchdrehen.
Jedesmal wenn ich den tonabnehmer fein säuberlich eingestellt habe und dann die schrauben festziehen will, verrutscht der Abnehmer wieder!

Welche Technik habt ihr da für euch gefunden?

Bitte sagt es mir.

Der Tonarm ist der originale vom Dual CS 505-2 mit den Ovalen Löchern für die Justage.

MfG
Kaleu96
andre11
Inventar
#7 erstellt: 17. Dez 2010, 21:44

Kaleu96 schrieb:
Welche Technik habt ihr da für euch gefunden?

Bei den meisten Schrauben sind so kleine Teflon-, oder andere Kunststoffscheiben dabei,
die das Verrrutschen verhindern sollen, und das auch meistens auch tun.
Ansonsten nicht ganz so fest anziehen.
Kaleu96
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 17. Dez 2010, 21:49
Hab gerade gesehen, dass ich da rein nur die Schrauben hab...

Hab da jetzt so Plastikbeilagscheiben, die moniter ich mal.
Danke für den Tipp.

Meld mich dann.

Kaleu96
Kaleu96
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 17. Dez 2010, 22:04
Mein Problem ist, das ich nur ganz leicht anschrauben muss und schon ist die Justierung weg. Auch mit Scheibchen unter der Schrauben.

Kaleu96
Otimov
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 18. Dez 2010, 10:40
Ich drehe die Schrauben nur so weit auf, dass sich der TA gerade noch verschieben/drehen lässt. Beim Festziehen der Schrauben bleibt er dann da, wo er soll.


Gruß

Otimov
Kaleu96
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 18. Dez 2010, 13:48
wo liegt bei euch die Toleranz bei der Abweichung vn der Parallelität des Tonabnehmers zu den Linien?

Das ist echt mühsam einzustellen.

MfG
Kaleu96
Kaleu96
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 18. Dez 2010, 14:03
Scheinbar war das Problem eine zu hoe Auflagekraft.
Habe einen Ortofon 2M Blue und fahre jetzt mit 1,7g recht gut.
Verzerrungen sind so gut wie keine mehr hörbar vorhanden.

Danke euch allen!

Für weitere Tipps wäre ich und vielleicht auch noch ein paar andere dennoch dankebar!

MfG
Patrick
andre11
Inventar
#13 erstellt: 18. Dez 2010, 14:14

Kaleu96 schrieb:
...die Toleranz bei der Abweichung vn der Parallelität des Tonabnehmers zu den Linien?
Das ist echt mühsam einzustellen.

Keine Toleranz, aber Du hast Recht - das genaue Einstellen ist manchmal eine Geduldsprobe.

Scheinbar war das Problem eine zu hoe Auflagekraft.

Aber nicht beim Einstellen, oder?
Kaleu96
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 18. Dez 2010, 14:29
Beim einstellen nicht, aber beim Probehören gab es Verzerrungen, wobei ich noch nie so 100%ig die Parallelität erwischt habe, hatte ich schon bessere Klangergebnisse gehabt.
Deshalb Auflagekraft verringert, da erhöhen keine Besserung brachte.

Irgendwie bekomme ich die richtige parallele Einstellung nicht zustande, was scheinbar am festschrauben liegt.

Ich habe den Tipp befolgt und nur soweit aufgeschraubt, dass man den Tonabnehmer gerade nich justieren kann. Dadurch habe ich dann große Probleme beim einstellen des Überhangs (vor zurückverschieben beim inneren Punkt der Schablone), da dann der Tonabnehmer sich meistens nicht vor und zurückschieben lässtohne sich zu verdrehen.
(Muss es bei inneren Punkt dadurch parallel werden oder schiebt man nur vor bzw. zurück und dreht dann den Abnehmer am Äußeren Punkt usw.?)

Kaleu96
andre11
Inventar
#15 erstellt: 18. Dez 2010, 14:49
Du schiebst und drehst so lange bis es passt.
Nicht die Geduld verlieren, irgendwann passt es schon...

Bei der Auflagekraft liegst Du mit 1,7 genau in dem Bereich, den der Hersteller empfiehlt (1,6 - 2 g).

Nicht ganz kleine Unwichtigkeit am Rande - das Tonarmrohr muß beim Abspielen parallel zur aufgelegten Platte verlaufen.
Ist das nicht so, kann's auch schon mal Störungen geben.
Verzerrungen kann aber auch die Platte selbst machen.
Kaleu96
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 18. Dez 2010, 14:57
Soll heißen wenn am inneren Punkt der tonabnehmer gegen den Uhreigersinn verdreht ist -> Stück zurückschieben und dann drehen bis innen der Tonabnehmer Parallel ist und umgekehrt?

MfG
Patrick
andre11
Inventar
#17 erstellt: 18. Dez 2010, 15:08
Jep, und das so lange bis zu beiden Linien parallel steht.
Deswegen auch die Langlöcher....
Bepone
Inventar
#18 erstellt: 18. Dez 2010, 15:17
Das ist so nicht korrekt.

Innen nur schieben, außen drehen!



Gruß
Benjamin
Kaleu96
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 18. Dez 2010, 16:06
@Bepone:
Wie soll ich dass denn machen, wenn das Ding dann verhakt und dann ruckartig löst? Da verdreht und schiebt sich die ganze Einstellung und alles war für die Katz.

@All
Bin am verzweifeln. Weiß nicht wieveile Stunden ich insgesamt damit schon verbracht habe, aber immer verrutscht das Trumm verdreht sich oder es past gar nichts mehr.

WERDE NICHT AUFGEBEN. Will doch digitalisieren.

MfG
Patrick
Bepone
Inventar
#20 erstellt: 18. Dez 2010, 16:27
Hallo,

wenn es sich ruckartig löst, hast du das Ding schon zu fest geschraubt.

Das endgültige Festschrauben ist in der Tat nicht einfach. Versuchen, den Tonabnehmer festzuhalten, während du die Schrauben vorsichtig abwechselnd immer fester anziehst.

Oft verdreht sich dabei der Tonabnehmer wieder etwas. Hast du ihn noch nicht vollständig festgebrummt, kannst du das meist wieder durch gefühlvolles Verdrehen ausgleichen. Dann die Schrauben endgültig festziehen.



Gruß
Benjamin
Kaleu96
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 18. Dez 2010, 16:51
DANKE AN ALLE!

Jetzt hat es geklappt!

Leute ich sag euch, geduld, geduld und nochmals geduld. Nicht aufgeben auch wenn es manchmal echt zermürbent sein kann.
Legt hin und weider mal eine Pause ein. Verzeifelt nicht, dann noch die Ratschläge befolgen die gegeben wurden und dann funktioniert es auch!

belohnt wird man mit einem klaren klangbild, wenn es die Platte zulässt! Es zahlt sich echt aus.

Nochmals Danke! Der Zuspruch hat echt gut getan und dass einem anfänger geholfen wird.

Vielen Dank und schönen Abend noch.
Patrick
Bepone
Inventar
#22 erstellt: 18. Dez 2010, 17:04
Das ist super, Patrick - schön, dass es geklappt hat!

Geduld zahlt sich wirklich in den allermeisten Fällen aus und du bist ganz richtig an die Sache herangegangen.


Viel Spaß beim Plattenhören!



Gruß
Benjamin
riesenspass
Stammgast
#23 erstellt: 18. Dez 2010, 17:11
Eine gute Übersicht über Justage bietet auch Justage
Justage2
Kaleu96
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 18. Dez 2010, 17:21
Die beiden Links sind echt gut! Den ersten kannte ich schon und habe ich auch schon verwendet.

Geduld zahlt sich aus, aber wenn man den Tränen nahe ist, weil man so lange schon herumwerkelt und einfach nicht weiterkommt, dann ist es nicht mehr lustig. Dennoch nicht aufgeben und weiterversuchen. Vorallem sollte man sich bewusst werden, dass man sicher nicht der Einzige ist der ein Problem dabei hat.

Vielen dank!

MfG
Patrick


[Beitrag von Kaleu96 am 18. Dez 2010, 17:22 bearbeitet]
andre11
Inventar
#25 erstellt: 18. Dez 2010, 17:35
Genau richtig gemacht!

Fragen - Geduld - nochmal fragen - noch mehr Geduld - und dabei nicht denken, dass die anderen Dich ärgern wollen.
Viel Spaß beim Hören!

Schönes Restwochenende, welches Du vermutlich mit der Plattensammlung verbringst!
riesenspass
Stammgast
#26 erstellt: 20. Dez 2010, 07:57
Die Justage nach Schablone und Armhöhe ist verglichen mit dem Eislaufen die "Pflicht", eine Testschallplatte die "Kür".

Ich habe verschiedene Testschallplatten und das Einstellen von Gewicht und Antiskating ist mit keiner so einfach und erfolgreich wie mit dieser: HiFi News Test Record

Kostet zwar ca 50 Euro, aber diese Einstellschallplatte funktioniert.

P.S. Die Anleitung liegt auch auf Deutsch bei der Platte bei.


[Beitrag von riesenspass am 20. Dez 2010, 07:59 bearbeitet]
Kaleu96
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 20. Dez 2010, 09:17
Habe da eine andere und ältere, aber für den Anfang wird man da sicher auch schon was erreichen können.
Muss dann mal nachsehen welche ich daheim habe.

MfG
Patrick
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