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Justage eines Tonabnehmers - Eine Newbiefrage

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Autor
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Mr.Digital
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 20. Jan 2015, 11:04
Hallo liebe HiFi-Gemeinde,

ich habe mir ganz aktuell einen Thorens TD 280 Exclusiv aus der Bucht gegönnt. Nun möchte ich das vorhandene System gegen mein Ortofon 2M Blue auswechseln.Die Justage stellt mich erstmal vor kein allzu großes Problem. Eine Frage möchte ich dennoch an euch richten:

Ist es relevant welche Position der Tonabnehmer in den Befestigungsrillen der Headshell hat? Sprich, ist es wichtig ob ich ihn mittig, ganz vorne oder eher hinten anbringe?

Besten Dank für eure Antworten
SAC_Icon
Inventar
#2 erstellt: 20. Jan 2015, 11:09
Tja wenn Du das fragen mußt ist die Montage eben doch ein (großes) Problem für Dich.

Goggle mal ein wenig da gibts massen an Anleitungen im Netz dazu, soviel vorweg die richtige Montage ist entscheidend damit später was vernünftiges rauskommt und da gibts einiges zu beachten und zu messen (mit Lineal, Spiegel und Schablonen) sonst nützt da der beste Tonabnehmer wenig.

Hier mal zum Einstieg auf die Schnelle gefunden http://www.rudi-zampa.at/Tonabnehmerjustage.html , gibt aber bessere Tutorials und auch Webseiten mit Schablonen zum ausdrucken.


[Beitrag von SAC_Icon am 20. Jan 2015, 11:12 bearbeitet]
Mr.Digital
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 20. Jan 2015, 11:45
Nunja, der Überhang wurde bereits mit einer geeigneten Schablone justiert, der Azimuth mit einem kleinen Spiegel überprüft, der VTA stimmt, die obere Kante des Tonabnehmer steht waagerecht zur Platte und letztlich sind Auflagegewicht und Antiskating korrekt eingstellt

In diesem Sinn bleibt tatsächlich nur noch die von mir gestellte Frage übrig, da mir der Effekt der Position des Tonabnehmers in den Rillen nicht klar ist.
juergen1
Inventar
#4 erstellt: 20. Jan 2015, 11:51

Mr.Digital (Beitrag #1) schrieb:
Ist es relevant welche Position der Tonabnehmer in den Befestigungsrillen der Headshell hat?
Das ist sogar sehr relevant.
Hier die Schablone für eine sehr empfehlenswerte Geometrie nebst Anleitung.
Aufpassen daß Du keine EXE-Datei runterlädst sondern die PDF. Auf der Seite sind nämlich mehrere Downloadlinks.
Schablone_Schoen_2.pdf
Gruß
Jürgen
juergen1
Inventar
#5 erstellt: 20. Jan 2015, 11:56

Mr.Digital (Beitrag #3) schrieb:
Nunja, der Überhang wurde bereits mit einer geeigneten Schablone justiert.....
da mir der Effekt der Position des Tonabnehmers in den Rillen nicht klar ist.
Durch Einstellung des Überhangs hast Du ja bereits die Position des Tonabnehmers festgelegt.
Meine Schablone hat sich damit erübrigt, es sei denn, Du hättest mit der bereits eingestellten Originalgeometrie Probleme.
Achso, der Effekt: Bei schlechter Justage bekommst Du Verzerrungen. Meist bei lauten hohen Signalen zur Plattenmitte hin.
Gruß
Jürgen
Wuhduh
Inventar
#6 erstellt: 20. Jan 2015, 12:02
Moin !

Um Deine Frage möglichst konkret und simpel zu beantworten:

Nein, das ist egal. Je nachdem, welche Norm und Schablone man zur Justage eines Systemes verwendet, ergeben sich bei einem Drehtonarm immer sogenannte Nulldurchgänge in der Rille, bei denen die Nadel theoretisch perfekt im 90-Grad-Winkel zu den Rillenwänden steht. Alles andere sind angenäherte Werte.

Irren ist männlich. Die Spezies mögen mich wegen meiner Kurzfassung bitte nicht " 'chteinigen ", sondern ggfs. weitere Details weiterreichen.

MfG,
Erik
SAC_Icon
Inventar
#7 erstellt: 20. Jan 2015, 12:06
Ja wichtig ist, daß die relevanten Punkte mit der Schablone alle passen, wenn daraus resultiert, daß das System eben leicht schief in der Headshell sitzt dann ist das halt so und eine Folge davon. Ist dann höchstens ein kosmetisches Problem für Dich aber nicht für die Funktion. Wenns Dich stört kannst Du eventuell mit eikner anderen Headshell die der Geometrie des Systems näher kommt da was machen.
juergen1
Inventar
#8 erstellt: 20. Jan 2015, 12:10

Wuhduh (Beitrag #6) schrieb:
Um Deine Frage möglichst konkret und simpel zu beantworten:
...
Nein, das ist egal.
Mensch Erik, jetzt erzählst Du aber was. Man kann doch nicht nach Lust und Laune den Tonabnehmer irgendwo festschrauben!
Gruß
Jürgen
Holger
Inventar
#9 erstellt: 20. Jan 2015, 14:24
Doch... wenn man hinterher 'ne geeignete Schablone zur Hand nimmt und die Feinjustierung mit der vornimmt .

Solange zwei Nullpunkte dabei rauskommen, die zudem noch an ungefähr den richtigen Stellen liegen, iat doch alles paletti.
juergen1
Inventar
#10 erstellt: 20. Jan 2015, 14:47

Holger (Beitrag #9) schrieb:
Doch... wenn man hinterher 'ne geeignete Schablone zur Hand nimmt und die Feinjustierung mit der vornimmt .
Also wenn man hinterher den Tonabnehmer doch an die richtige Stelle verschiebt, ist es egal wo er vorher gesessen hat??
Sorry, aber das ist doch jetzt kompletter Nonsens.
Gruß
Jürgen
T9
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 20. Jan 2015, 15:48
@Mr.Digital

Klick die Grafik für grössere Darstellung!

Da wo in meiner Grafik der rote Punkt im Schnittpunkt sitzt, soll der Diamant möglichst abtasten in der Rille.
Mit den Schlitzen im Headshell soll der Anwender möglichst unkompliziert die Postition seines Systems so lange verschieben können, bis der Diamant am roten Punkt sitzt. Alternativ kann z.B. bei SME der ganze Arm verschoben werden.

Mann spricht vom Nulldurchgang! Der Punkt, wo die Tellerachse genau im 90′ Winkel zum Diamant steht. Je nach Hersteller sind auf den entsprechenden Einstellschablonen diese Nulldurchgänge an unterschiedlichen Stellen eingezeichnet.
Da muss dann an zwei Punkten bestmögliche Übereinstimmung erreicht werden. D.h. der Diamant muss genau diese Markierungen treffen.
Je genauer dabei vorgegangen wird, um so weniger Verzerrungen des Klangs sind nacher zu erwarten.

Nähere Einzelheiten und einen Haufen Theorie dazu ist im Netzt zu finden. Sollte ein Teil meiner Darstellung die Aussagen der anderen Forianer wiederholen, bitte ich um Nachsicht! Ich war gerade so im Fluss.


[Beitrag von T9 am 20. Jan 2015, 15:51 bearbeitet]
Mr.Digital
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 20. Jan 2015, 20:51
Besten Dank für eure Beiträge und Erfahrungen. Nun kann ich mein Problem besser einschätzen
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