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Justage Tonabnehmer CEC BD-5200

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Autor
Beitrag
bluez-driver
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 30. Okt 2015, 11:54
Hallo Leute.

Ich werde langsam wahnsinnig an der perfekten Einstellung meines Tonabnehmers (AT 440 Mla) an meinem BD-5200. Ich bekomme es einfach an beiden Positionen nicht genau hin. Immer nur so in etwa. Ich habe mir so ziemlich alle Anleitungen durchgelesen und verstehe es immer noch nicht richtig. Nutze ich vielleicht eine Schablone, die für meinen S-förmigen Tonarm nicht passt?

Vielleicht kann mir ja einer eine "Anleitung für Dummies" posten, die ganz ganz leicht verständlich ist.

Ich danke euch.

Auf den Bildern seht ihr meinen Tonarm und die verwendete Schablone.

Gruss
bd :-)
CEC BD-5200
Ortofon Schablone
Albus
Inventar
#2 erstellt: 30. Okt 2015, 14:00
Tag,

einmal vertippt - Text weg; seufz, neuer Text:

Die Schablone lege doch bitte zur Seite, die Schema-Vorgaben (66/120.9 mm) passen nicht zum Tonarm des CEC.

Vielmehr schlage ich vor, die originale Tonarmgeometrie einzurichten, und zwar wie folgt:
Der Abstand zwischen dem Abtastdiamanten und der hinteren Headshellkante einschließlich Zwischengummidämpfer soll 50 mm betragen. Den Tonabnehmer dabei mittig zu den Headshellseitenkanten montieren (d.i. Nadelträger ist mittig).
Bei Einrichtung dieser 50 mm kommt es nur auf praktische Genauigkeit an, d.h. eine Abweichung von 0,5 mm ist mehr oder weniger gut tauglich (also der Zielwert von 49,5 - 50,5 mm). Im Zweifel besser auf 50,5 mm gehen und 49,5 mm verbessern.
Dann ist die originale Geometrie realisiert, und dies mit den Nullpunkten 56,9 mm innen und 109,4 mm außen (es ergeben sich so die spezifizierten Werte von -1°30' und 3°27' (Innengrenze des Abspielradius 60.325 mm).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 30. Okt 2015, 14:15 bearbeitet]
bluez-driver
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 30. Okt 2015, 14:13
Super Danke. Dann ist dann quasi alles perfekt justiert?

Nur zum Verständnis, ist die Schablone quasi für gerade Tonarme?

LG
bluez-driver
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 30. Okt 2015, 14:20
Nur zum Verständnis. Mit hinterer Headshellkante meinst du das Ende des Headschellgehäuses oder des Anschlusses inkl. Dämpfer?
Albus
Inventar
#5 erstellt: 30. Okt 2015, 14:35
Tag,

vom Abtastdiamanten her gesehen ist beim Gummiring hinter der Montage-Oberseite der Headshell Schluss. Der Einschub-Sockel (Durchmesser 8 mm, Länge 10,5-11,0 mm) mit den Anschlusskontaktstiften ist außen vor.

Die 66/120.9 (auch 121 mm) sind nur für Arme mit von vornherein dafür gemachten Abmessungen gut, nicht universell nutzbar.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 30. Okt 2015, 15:08 bearbeitet]
bluez-driver
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 30. Okt 2015, 14:38
Ok. Der Gummiring ist beim letzten Systemwechsel leider zerbröselt. Ich hatte mir noch keinen neuen bestellt, da ich keinen Klangverlust oder Resonanzen/Rumpeln feststellen konnte. Ist er zwingend notwendig? Mal 1 oder 2 mm virtuell einkalkulieren?

LG
Albus
Inventar
#7 erstellt: 30. Okt 2015, 15:15
Tag,

wenn kein Gummiring verfügbar ist, dann eben ohne Gummiring - aber immer auf den Sollabstand von 50,0-50,5 mm montieren. Ohne Gummi, dessen typische Stärke 0,3-0,5 mm, dann von dem 1 mm Metallring hinten an der Headshell. Also, der Metallring - einschließlich - ist die hintere Messkante, die vordere Position markiert der Abtastdiamant.

Freundlich
Albus
bluez-driver
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 30. Okt 2015, 15:23
Danke. Du hast mir da sehr geholfen. Eine letzte Frage. Lohnt sich die Anschaffung eines neuen Gummirings oder kann man das ausser acht lassen, wenn keine Resonanzen hörbar sind bzw. Klangunterschied eher Glaubensfrage?!
Albus
Inventar
#9 erstellt: 30. Okt 2015, 15:32
Tag,

die Zwischenlage muss nicht unbedingt sein, manche lassen diese aus Überzeugung auch weg. Es kommt darauf an, durch den Einzug des Schraubbajonetts eine 360° Fixierung zwischen Headshell und Tonarmende zu erreichen - ohne Spalt unten. Aber, eine Präzisionsdoktrin soll man daraus nicht machen.
Bei der gängigen Bajonett-Befestigung mit (nur) einem Haltepin am Einschubsockel oben ist der minimale Spalt unten beinahe nicht zu vermeiden. Und auch hier gilt erneut, eine Headshell mit zwei Haltpins, einer oben - einer unten - muss nicht sein. Alltagstauglichkeit ist auch mit einem Haltepin gegeben. Schließlich sind die Kontakte in der Armöffnung federnd montiert (Federweg bis zu zwei Millimetern), ein mindester Kontaktdruck ist immer gegeben.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 30. Okt 2015, 15:34 bearbeitet]
akem
Inventar
#10 erstellt: 30. Okt 2015, 15:42

Albus (Beitrag #9) schrieb:
ein mindester Kontaktdruck ist immer gegeben.


... fast immer...

Gruß
Andreas
juergen1
Inventar
#11 erstellt: 30. Okt 2015, 22:00

bluez-driver (Beitrag #3) schrieb:
Nur zum Verständnis, ist die Schablone quasi für gerade Tonarme?
Spielt keine Rolle. Du könntest damit sogar einen Tonabnehmer auf einem krummen Ast justieren.
Du hast also irgendeinen Fehler bei deinem mißglückten Justageversuch gemacht.
edit: Es sei denn, die Länglöcher hätten nicht genug Spielraum gelassen; wäre dir dann aber aufgefallen.
Gruß
Jürgen


[Beitrag von juergen1 am 30. Okt 2015, 22:05 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#12 erstellt: 30. Okt 2015, 23:43
Schau dir einmal das Bild, so ist das von Albus gemeint,
nur die mm sind andere
TechnicsOverhangcolor1a

Gruß Gerd
bluez-driver
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 31. Okt 2015, 03:21
Danke. Ihr habt mir sehr geholfen. Ich habe es penibel genau mit den 52mm justiert und tadaa jetzt passt es auch bis auf ganz kleine, kaum wahrnehmbare Abweichungen mit der Ortofon Schablone.

Andere Frage. Mein System läuft ja auch 1,4 Gramm. Wie stelle ich jetzt genau Anti Skating ein? Ich hatte es auch immer auf 1,4 aber habe gelesen, dass es auf 75% des Gewichtes stehen muss. In meinem Fall also 1,05. Was ist jetzt richtig? Da mein System eine Micro Fine Schliff Nadel hat gilt Sphärisch oder Elliptisch?

LG
Bd :-)


[Beitrag von bluez-driver am 31. Okt 2015, 03:21 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#14 erstellt: 31. Okt 2015, 09:31
Das Antiscating zwischen 0,9 und 1,1 einstellen
und kontrollieren mit einer Platte die eine hohe laute Frauenstimme aufgezeichnet hat und Kopfhörer.
Evt. auftretende Verzerrungen sollten dann auf beiden Kanälen gleichzeitig eintreten,
wenn nicht, Wert solange verändern bis es passt.

Gruß Gerd
Albus
Inventar
#15 erstellt: 31. Okt 2015, 10:59
Tag,

52 mm - dann hast du den Überhang vergrößert und auch die Kröpfung, nicht wahr? Der Tonabnehmer steht nun geringfügig gewinkelt?

Freundlich
Albus
bluez-driver
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 31. Okt 2015, 11:03
Moin.

Aussen knickt er ganz ganz minimal nach rechts. Aber dafür muss man echt 3x hinschauen. Innen alles perfekt. ca. 51-52mm, ja.

lg
frank60
Inventar
#17 erstellt: 31. Okt 2015, 18:04
Wenn Du willst, kannst Du Dir hier auch die Yamaha Überhangschablone herunterladen und ausdrucken. Sie funktioniert mit jedem Arm mit einer effektiven Länge von 215-245 mm.
Damit gestaltet sich die Justage von Tonabnehmern mit geraden Kanten, also vermutlich auch Deinem, sehr einfach. Überhang einstellen, TA, ohne den Überhang zu verstellen, an den Headshell Kanten gerade ausrichten, fertig. Hat bei mir bislang immer perfekt funktioniert. Wichtig ist nur, das Loch paßgenau auszuschneiden.
Erspart die Fummelige Messerei an Headshell und Nadel.
sandmann319
Inventar
#18 erstellt: 31. Okt 2015, 18:57
@frank60

Super, die suche ich schon lange.
Was muss beim Ausdrucken beachtet werden?
Evt. ein Vergleichsmaß angeben.

Gruß Gerd
frank60
Inventar
#19 erstellt: 31. Okt 2015, 20:16
Hi Gerd.

Einfach im Adobe Reader in genau 100% Skalierung ausdrucken, dann paßt es. Ich habe die Schablone für beste Genauigkeit mit 1200 ppi gescannt und die Maße haargenau auf Din A4 angepaßt.
Lineal wollte ich mitscannen, waren aber alle zu lang, dann war der Deckel schief drauf und der Scan nicht mehr sauber.
Wuhduh
Inventar
#20 erstellt: 31. Okt 2015, 23:07
Nabend !

Seltsam, daß ich an einem BD5200 ausgerechnet mit den Nulldurchgängen gemäß IEC-Norm ,die von Albus als unpraktikabel abgelehnt wurden, mit mehreren TA überhaupt keine Probleme hatte.

MfG,
Erik
bluez-driver
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 01. Nov 2015, 04:40
Nur mal so aus Neugier. Kennt jemand das Baujahr des BD-5200? Ich habe ihn mal vor 20 Jahren für 50 DM in top Zustand gekauft und seitdem in Betrieb. Es ist noch alles original, außer dass ein JVC Quadrophonie System verbaut war inkl. Nadel, anstelle des originalen Ortofons. Nach diversen Systemen bin ich beim AT440Mla hängengeblieben, welches mir wirklich gut gefällt und ich habe ihm 3 anständige Absorber-Füße (höhenverstellbar) verpasst.

Die Justage vom TA war immer so ne Sache. Ich habe es immer nur zu 90% genau hinbekommen. Ich glaube, jetzt habe ich es dank euch zum ersten Mal so richtig genau justiert bekommen.
Wuhduh
Inventar
#22 erstellt: 01. Nov 2015, 08:59
Moin !

Diese CEC Chuo Denki wurden Ende der 70ziger gebaut. Die Motoren haben Aufkleber mit dem Baujahr, z. B. 1977.

Beondere Absorberfüße sind eigentlich nicht erforderlich, weil er ein Subchassis hat. Eine Höhenverstellung ist natürlich ein Argument. Ich würde aber immer zur Gewichtsverteilung auf der PVC-Bodenwanne in alle 4 Ecken Füße unter die originalen " Filzpantoffel "platzieren, die plan mit einem Messer mit Abbrechklingen problemlos skalpiert werden können.

Rega, Linn und Co. haben ihre Argumente für eine evtl. Dreipunkt-Fußkonstruktion, die zu reichlich philosophischen Gedankengut führt.

MfG,
Erik
sandmann319
Inventar
#23 erstellt: 01. Nov 2015, 10:20
@frank 60
nicht alle User benutzen den Adobe Reader
darum währe ein Vergleichsmaß sehr wichtig.

Gruß Gerd
frank60
Inventar
#24 erstellt: 01. Nov 2015, 15:15
Hi Gerd

Mir ist die letzten Jahre kein PDF Reader untergekommen, der wie Anno Dazumal nicht maßstabgetreu und somit millimetergenau druckt.
Fas Probllem ist eben, ich habe kein Lineal, das unter die Scannerklappe paßt. Extra eines kaufen, das ich sonst nie brauche, nur, weil ich anderen Usern einen Gefallen tun wollte, werde ich sicher nicht. Da wäre es für Diejenigen wohl doch nicht zu viel verlangt, mal kurz den Adobe Reader zu installieren, wenn dem eigenen PDF Reader nicht getraut wird. Und mit dem Adobe Reader paßt der Ausdruck haargenau, das habe ich geprüft.


[Beitrag von frank60 am 01. Nov 2015, 15:17 bearbeitet]
juergen1
Inventar
#25 erstellt: 01. Nov 2015, 17:10

frank60 (Beitrag #24) schrieb:
Mir ist die letzten Jahre kein PDF Reader untergekommen, der wie Anno Dazumal nicht maßstabgetreu und somit millimetergenau druckt.
Hallo Frank, trotzdem kann man sich vertun bei den Einstellungen.
Es genügt ja, einfach zwei Punkte in definiertem Abstand auf die Schablone zu zeichnen. Wahlweise einen Zettel mit diesen Pukten mitzukopieren.
Gruß
Jürgen
frank60
Inventar
#26 erstellt: 01. Nov 2015, 18:07
Die 2 Punkte sind doch auf der Schablone vorhanden. Die Überhangskala ist in der Verlängerung der Achse Tonarm-Dorn linear und wird erst dann mit zunehmendem Abstand bogenförmig. Da kann man den Ausdruck gut auf Präzision prüfen, ein vernünftiges Lineal natürlich vorausgesetzt.
Aber wie gesagt, benutzerdefinierte Ausdruckgröße auf 100%, Qualität je nach Einstellmöglichkeit im Treiber auf 1200dpi/beste Qualität, dann ist der Ausdruck vollkommen mit dem Original identisch. Habe ich auf 2 Laserdruckern und mit Adobe Reader unter Windows und der MAC OS eigenen PDF Druckroutine getestet.
Genau wegen der Größentreue habe ich auch PDF und kein anderes Format gewählt, PDF ist das, was bei 100% immer eine originalgetreue Größe erzeugt.
Albus
Inventar
#27 erstellt: 01. Nov 2015, 19:39
Tag,

wenn mich mein Eindruck nicht täuscht, dann ist keine BDA zum BD-5200 vorhanden? Hier gibt es eine als Download: http://www.vinylengine.com/library/cec/bd-5200.shtml
Registrieren erforderlich, was ohne Probleme gelingt und so bleibt, die Informationsquelle ist reichhaltig.

Die Schablone von Yamaha ist in der Tat nützlich (ich habe auch eine seit Jahren in Gebrauch); allerdings sollte man sich über die Datenlage beim Überhang im Klaren sein - nicht überall, wo 15 mm drauf steht, ist der Überhang mit 15 mm ordentlich gesetzt (insbesondere nicht bei japanischen Plattenspielern). Ich empfehle - wie einst Ludwig Klapproth, Chefentwickler Thorens, ja - namedropping, sich in jedem Fall vorher zu vergewissern, ob die mitgeteilten oder erreichbaren Angaben auch als Daten Geltung haben. Bei ganz alten Plattenspielern sowieso, die noch mit Geometrien unter Einbezug der 7 Zoll-Single geformt worden waren (innere Abspielgrenze 53,975 mm - dagegen die LPs mit 60,235 bzw. 57,5 mm, IEC bzw. DIN).

Verunsichern will ich aber niemanden. Bemerkt ist dies nur für den Fall, einer wollte sich selbst für seinen Einzelfall auf die Suche nach und die Realisierung eines praktischen Optimums machen.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 01. Nov 2015, 19:43 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#28 erstellt: 01. Nov 2015, 22:58
Nabend !

OT ON

Ich mache lieber ein paar Testausdrucke mehr mit Sparfunktion über eine Freeware, als daß ich mir HDD + Registry mit dem Adobe-Zeug vollkübeln lasse.

OT OFF

@ frank60:

Trotzdem Danke für Dein Engagement !

MfG,
Erik
sandmann319
Inventar
#29 erstellt: 01. Nov 2015, 23:46
Hallo,
Also irgend wie verstehe ich das nicht, vielleicht bin ja auch zu dumm dazu, aber

ist es so schwer die Gesamtlänge der Schablone zu messen und den Wert hier in mm/cm einzustellen?
Dafür braucht man auch kein extra Lineal zu kaufen.

Dann kann jeder seinen Ausdruck nachmessen und hat ein gutes Gefühl dabei.

Gruß Gerd
Albus
Inventar
#30 erstellt: 02. Nov 2015, 11:11
Tag,
und guten Morgen Gerd,

also, die Yamaha-Schablone, einige Abmessungen folgen:

1. Breite des Ausrichtungsweisers: 30 mm
2. Länge Karton über-alles: 174,8 mm (Rundkante oben, unten 175,0 mm)
3. Länge OVG-Marke '20' bis Pfeilspitze vorn: 173,0 mm
4. Länge Pfeilspitze hinten bis Pfeilspitze vorn: 169,5 mm
5. Durchmesser Mittelloch: 7,2 mm (NORM: 7,24 mm -0/+0,09 mm)
6. Strichstärke: 0,5 mm
7. Maßgenauigkeit: sehr gut

Kontrolle mittels DTP-Typometer "Das Maß aller Dinge", Verlag Hermann Schmidt, Mainz.

Klebt man auf die Rückseite einen Streifen Millimeterpapier, dann hat man zuletzt eine weitere Montagehilfe für die Nullpunkte zur Verfügung.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 02. Nov 2015, 11:13 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#31 erstellt: 02. Nov 2015, 12:28
Hallo Albus,

vielen Dank für die Massangaben,
hätte ich in der Genauigkeit gar nicht erwartet.
Aber das ist halt Albus, immer so Präzise wie möglich.

Gruß Gerd
Wuhduh
Inventar
#32 erstellt: 02. Nov 2015, 18:38
Albus = " Mr. Zehntelmillimeter " forever !
bluez-driver
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 02. Nov 2015, 20:06
Nochmal zum BD-5200.

Hat das kleine Zusatzgewicht (Lateralgewicht?!) links an der Armbasis Einfluss auf das Anti-Skating? Wie stelle ich dieses Gewicht korrekt ein? Ich kann es nach links und rechts bewegen.

lg
Albus
Inventar
#34 erstellt: 02. Nov 2015, 20:45
Tag,

nach der BDA (siehe auch dort?!) ist das Lateralgewicht so weit wie möglich auf den kurzen Träger zu schieben und alsdann per Schraube zu befestigen. Für das Antiskating ist dieses Ausgleichsgewicht ohne Belang.

Freundlich
Albus
bluez-driver
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 02. Nov 2015, 20:57
Super Danke. Dieses Aufsteckgewicht (Zusatzgewicht) welches hinten auf den Arm gesteckt wird habe ich leider nicht mehr, da es für mein AT440 zu schwer war. Ist es für besonders schwere TA's, Headshells gedacht?

lg
Albus
Inventar
#36 erstellt: 02. Nov 2015, 20:59
Tag,

ja, das Zusatzgewicht ist (nur) für schwere Tonabnehmer oder HS gedacht Gewicht am Tonkopf >18 g.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 02. Nov 2015, 21:06 bearbeitet]
bluez-driver
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 02. Nov 2015, 21:01
Als ich ihn bekommen habe war ein JVC System verbaut. Auf der Nadel stand vorne "4 Channel". Für dieses System war es nötig :-) Kennt jemand von euch dieses System eigentlich? Finde dazu nicht viel. btw es war defekt, auch Ersatznadel sass zu locker.
Albus
Inventar
#38 erstellt: 02. Nov 2015, 21:13
Tag,

das Unternehmen JVC war an der Erfindung und Durchsetzer der (letztlich kurzlebigen) CD 4-Technologie beteiligt (Quadrophonie). JVC hatte so auch einige sehr gute CD 4-taugliche Tonabnehmer im Markt, jeweils mit dem für diese Technologie speziell tauglichen Shibata-Nadelschliff. - Man müsste die Bezeichnung des Tonabnehmers gesagt bekommen - oder du könntest die Library bzw. Database für Cartridges der Vinylengine auf eine Abbildung hin durchsehen.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 02. Nov 2015, 22:00 bearbeitet]
bluez-driver
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 02. Nov 2015, 21:36
Albus du bist echt der Hammer. Ein wandelndes Vinyl-Lexikon!!! Respekt!!!

Ich habe den Player seit ich ca. 12 bin und er begleitet mich heute jetzt 21 Jahre lang. Jetzt habe ich endlich mal gescheite Infos zu dem Gerät und möchte einfach mit dem AT440Mla mal ne perfekte Justage haben. Mit den vorherigen Systemen war ich nie zu 100% zufrieden und habe immer nur das Gewicht durch Balancieren eingestellt, sonst nix. Jetzt will ich es einmal richtig machen. Ich habe mir heute eine Digitale Tonarmwaage gekauft. Mein geliebtes und gut gepflegtes Vinyl soll auch noch lange halten.

Jetzt erklär mir doch nochmal bitte das mit dem Anti-Skating und dem Nadelschliff. Das 440er ist ja ein MicroLine Schliff. Ich checke immer noch nicht ob ich die konische oder elliptische Skala als Grundlage zum Ablesen des AS Wertes nutze. MicroLine ist doch etwas separates oder?

Auf den Bilder in der BDA finde ich leider die Passage nicht wo steht, dass das Lateralgewicht ganz reingeschoben (nach rechts) werden muss. Auf den Bilder ist es immer ganz ausser (also ganz links). Jetzt bin ich verwirrt ;-)

lg
Albus
Inventar
#40 erstellt: 02. Nov 2015, 21:55
Tag,

also, das Lateralgewicht sollte mit seiner ganzen Länge aufgeschoben werden, gemeint ist nicht "bis an den Arm heran". Das Gewicht soll die ausladenden Gewichtsanteile des S-förmigen Armes ausbalancieren helfen, ein gewisser Abstand des Lateralgewichtes zum Arm muss also bleiben. Dieser Abstand wird beim BD-5200 nicht akribisch gesucht.

Antiskating ist immer ein praktisches Problem, endend in einem praktischen Kompromiss. Zum AS ist schon furchtbar viel geschrieben worden. - Die Skalen für Rundschliff bzw. elliptischen Schliff wirken eh auf eine Feder (ist es doch?); an welche Skala man sich auch hält - die mittels Einstellung gefundene Kraft der Skating Kompensation (Antiskating) kann in deinem Fall über die elliptische Marke gesucht werden. Regel: Man nehme nicht zu viel AS. Bei der AK von 14 oder 15 mN kann man mit einer Einstellung von 12 anfangen. Sind kritische Musikpassagen kanalseitig unausgeglichen, dann beginnt die Suche nach dem besseren Kompromiss. Testplatten erwähne ich hier nicht weiter.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 02. Nov 2015, 21:57 bearbeitet]
bluez-driver
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 02. Nov 2015, 22:07
Bedeutet, dass du nichts von Testplatten hältst oder dass eine Sinn macht? LG
Wuhduh
Inventar
#42 erstellt: 03. Nov 2015, 01:24
Nabend !

Einige Testplatten machen Sinn, sofern man nicht die untaugliche glatte Fläche fürs Antiskating verwendet.

Die Laufschiene des BD-5200 ( auch: BD-4200 ) des Lateralgewichtes hat eine winzige vertikale Rille, in der die Madenschraube des Gewichtes fixiert wird.

MfG,
Erik
juergen1
Inventar
#43 erstellt: 03. Nov 2015, 02:21

bluez-driver (Beitrag #41) schrieb:
Bedeutet, dass du nichts von Testplatten hältst oder dass eine Sinn macht? LG
Der 315 Hertz-Testton der meisten Testplatten ist für AS-Einstellung untauglich, da er zu hohe Werte ergibt.
Gruß
Jürgen
Albus
Inventar
#44 erstellt: 03. Nov 2015, 09:35

bluez-driver (Beitrag #41) schrieb:
Bedeutet, dass du nichts von Testplatten hältst oder dass eine Sinn macht? LG


Tag,

Testplatten - um die richtig zu nutzten muss man sich in die Sache der Plattentechnik gründlicher vertiefen als gängig gern getan. Also, lieber nicht thematisieren, für das AS allein lohnt es auch nicht.

Der Hinweis von Erik auf die vertikale Rille ist wichtig (danke Erik).

Und - unter ferner liefen gefragt, zugleich zur Abrundung - an welcher Phono-Stufe (separater Phono-Verstärker, Vollverstärker mit Phono-Funktion, etc.) betreibst du das AT-440MLa (mit einer Abschlussempfehlung von 100-200 pF)? Ja, ja - wer ein Optimum sucht, der kann was erzählen...

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 03. Nov 2015, 09:47 bearbeitet]
bluez-driver
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 03. Nov 2015, 10:35
Derzeit an meiner guten alten Pioneer Anlage. Interner Preamp des A-402R. Es ist aber die Anschaffung von NAD Komponenten geplant und dann werde ich mir sowieso Gedanken um einen Preamp machen müssen.
Albus
Inventar
#46 erstellt: 03. Nov 2015, 11:23
Tag,

oh ja, im Verhältnis zum AT 440MLa, wie überhaupt zu MM-Tonabnehmern, ist angesichts der Eingangskapazität des Pioneer A-402R von 420 pF der Gedanke an eine Neuerung naheliegend. - Zu den 420 pF kommen dann noch die Pikofarads des CEC BD-5200, und schon ist die Situation da... (wollte man es gut machen).

Freundlich
Albus
bluez-driver
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 03. Nov 2015, 11:26
Hast du eine gute Empfehlung für einen Preamp? Bestes P/L?! Es gibt ja satt und genug.

LG
bluez-driver
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 03. Nov 2015, 11:41
Wäre das was? Hat 100 pF.

http://www.project-a...mm&cat=boxes&lang=de


Dieser hier würde auch noch in das Budget passen, welches ich mir gesetzt habe:

http://www.amazon.de...al+Fidelity+V-LPS+II



Welcher mach beim 440er System am meisten Sinn?

lg


[Beitrag von bluez-driver am 03. Nov 2015, 12:41 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#49 erstellt: 03. Nov 2015, 13:09
Hallo,

wenn ein neuer Pre, dann diesen:
Link
Vorteil den anderen gegenüber, ist die Anpassbarkeit,
das ist wesentlich Sinnvoller als das was die anderen Pres bieten.

Gruß Gerd

ps: guter Preis
Link


[Beitrag von sandmann319 am 03. Nov 2015, 13:11 bearbeitet]
bluez-driver
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 03. Nov 2015, 13:11
Wird bestellt und getestet. Welche Settings schlägst du für das 440er vor?

LG
sandmann319
Inventar
#51 erstellt: 03. Nov 2015, 13:22
Hallo,
da ich ihn selber benutze und auch das 440ML, kein Problem
auf der Unterseite sind zwei Reihen von Dip_Schaltern
Schalter1 auf an, alle anderen aus.

Gruß Gerd
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