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Vorverstärker

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cristobalmx
Neuling
#1 erstellt: 01. Apr 2004, 20:32
Hallo,
ich plane die Anschaffung eines Plattenspielers und habe mal eine Frage bezüglich Vorverstärkern: Als Endverstärker verwende ich einen AKAI AM55, ca. 13 Jahre alt, welcher einen Phonoeingang besitzt. Jetzt weiss ich nicht von wessen Güte der ist.

Ratet ihr prinzipiell einen Vorverstärker zu verwenden oder tut es der Phonoeingang eines guten Verstärkers (zu denen ich den AKAI zähle) auch?

Danke für Eure Hilfe,
Christoph
directdrive
Inventar
#2 erstellt: 02. Apr 2004, 06:48
Moin Christoph,

hui, AM-55 ist lange her, ein Bekannter hatte vor über 10 Jahren so ein Teil und war sehr begeistert.

Ich habe den Akai ebenfalls recht positiv in Erinnerung, lief damals mit einem kleinen Dual und einem Audio Technica MM besserer Qualität und machte defintiv viel Spaß.

Ich würde mir zuerst den Plattenspieler kaufen und am Akai betreiben. Falls Du dann den Eindruck hast, hier bestünde Handlungsbedarf, kannst Du ja immer noch nachrüsten.

Die übleichen kommerziellen Angebote in der Einsteigerpreisklasse (Pro-ject Phonobox, NAD PP-2 und ihre OEM Geschwister) dürften allerdings keinen klanglichen Fortschritt bedeuten.

Grüße und viel Erfolg

Brent
cristobalmx
Neuling
#3 erstellt: 02. Apr 2004, 06:56
Moin Brent,
danke für den Tipp, ich glaube genauso werd ichs machen. Ja, der AKAI ist super. Läuft bei mir ohne ein einziges Problemchen seid Anfang der 90er.

Ohne eine Glaubenskrieg vom Zaun brechen zu wollen, was würdest Du mir in der 500 Euro-Preisklasse an Drehern raten: Neuen Rega P2, Pro-Ject Xpression oder was gebrauchtes? Ich schwanke...

Danke und Gruss,
Christoph
directdrive
Inventar
#4 erstellt: 02. Apr 2004, 07:44
Hallo Christoph,

die Auswahl eines Plattenspielers hängt natürlich sehr von den Hörgewohnheiten und dem Musikprogramm ab. Rega P2 und auch die Projects sind IMO keine Dynamikwunder. Der Rega hat eine sehr eigene Art, macht schon Spaß, aber für Popmusik würde ich etwas anderes mit mehr "Drive" vorziehen. Ich hatte 'mal einen Pro-ject 1, den empfand ich - mit Verlaub - als etwas langweilig.

Wenn Du Dir vorstellen kannst, selbst Hand bei Justage und kleineren Reparaturen anzulegen, würde ich Dir grundsätzlich eher zu einem Gebrauchtkauf raten (kann ja auch ein Rega sein...), nicht zu Unrecht sehr beliebt sind die Thorens TD-14x und 16x, der 125er sowie die 3xx Modelle. Eine schöne Alternative ist der Linn Basik, jedoch machen fast alle Akito und Basik Plus-Tonarme, die auf diesen Laufwerken zu finden sind, altersbedingt erhebliche Sorgen: Lagerschäden sind hier fast schon die Regel.

Der Gebrauchtmarkt bietet natürlich über die genannten hinaus noch tausende Alternativen: Tolle Direkttriebler aus Japan, alte Duals, spleenige Briten und was noch alles...

Vor einem Kauf solltest Du Dich aber zuerst per Webrecherche (Google und die einschlägigen Foren) über das Wunschgerät umfassend informieren, sowie, wenn irgend möglich, den Plattenspieler in Augenschein nehmen und möglichst auch zur Probe hören.

Persönlich höre ich mit modifizierten recht preiswerten Gebrauchtgeräten: Technics Quarz-DD mit AT-Tonarm und Rega, den Vorzug gebe ich hier dem Technics. In einem anderen Beitrag habe ich gerade das hier

http://www.tonearm.co.uk/dj-technics-arm.htm empfohlen.

Grüße und viel Spaß beim Suchen

Brent
Holger
Inventar
#5 erstellt: 02. Apr 2004, 07:49
Hi Christoph,

Ich klinke mich mal kurz ein, weil Du auch einen Gebrauchten in Erwägung ziehst :
Beim Gebrauchtkauf ist halt immer die Frage, ob Du gewillt bis, u. U. längere Zeit zu suchen und vielleicht auch mal einen Fehlgriff mit all seinen Konsequenzen zu riskieren, wobei man aber, wenn man umsichtig und genau schauend und nachfragend vorgeht, die Risiken sehr stark minimieren kann.
In dem Thread "Project 6.1 oder alter Thorens" habe ich gerade meinen TD 160 Mk. II gezeigt, den ich vor etwa 3 Jahren für einen Hunderter erstanden habe. Dazu das TMC 63, für das ich vor 1,5 Jahren 135 Euro bezahlt habe. Den passenden Prepre PPA 990 habe ich etwa zur gleichen Zeit für 75 Euro bekommen (alles übrigens über eBay).
Diese Kombi - ein ausgereiftes und hervorragend durchkonzipiertes Subchassis-Laufwerk, ein MC-Tonabnehmersystem von EMT, welches heute gut und gerne 500 Euro kosten würde, und der passende Vor-Vorverstärker, für den man bestimmt heute auch annähernd die gleiche Summe berappen müsste - spielt garantiert jeden Rega und auch alles andere, was heute neu für 500 Euro (und einiges mehr!) zu haben ist, mehr als locker an die Wand.
Und hat zusammengerechnet gerade mal 310 Euro gekostet !
Gut, die Preise haben natürlich angezogen, aber mehr als 400 bis 450 Euro muss man auch heute nicht locker machen, um genau diese Kombination zu bekommen. Dafür ist sie aber in solch perfektem Zustand nicht an jeder Ecke und auch nicht jede Woche bei eBay zu bekommen.
Deshalb ist Geduld und u. U. auch etwas Langmut und Durchhaltevermögen von Nöten - das Ergebnis jedoch stellt die Bemühungen hinterher augenblicklich in den tiefsten Schatten.
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