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Ortofon Vinylmaster

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cristobalmx
Neuling
#1 erstellt: 02. Apr 2004, 10:57
Hallo,
kann mir bitte mal jemand den Unterschied zwischen den diversen Ortofon Vinylmaster-Versionen erläutern? Es gibt u.a. die Typen weiss, rot, blau und silber. Worin unterscheiden die sich?

Danke,
Christoph
Juergen
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 02. Apr 2004, 11:30
Hallo Christoph,

die Vinyl Master unterscheiden sich nur durch die Abtastnadel, der Body mitsamt Innenleben (sprich: Generator) ist identisch. VM White: elliptisch (tipped), VM Red: elliptisch (nude), VM Blue: Fine Line, VM Silver: Gyger. Die Nadeleinschübe sind untereinander austauschbar, d.h. man kann das VM White durch entsprechenden Nadeltausch bis zum VM Silver hochrüsten.

Gruß
Jürgen
cristobalmx
Neuling
#3 erstellt: 02. Apr 2004, 11:35
Hallo Jürgen,
danke für die Erläuterung. Ist es dann so gedacht das ich, je nachdem welche Musikrichtung ich bevorzuge, dem einen oder anderen System den Vorzug gebe? Sorry wenn das etwas unbedarft klingt - taste mich erst langsam an das Thema ran.

Gruss, Christoph
Juergen
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 05. Apr 2004, 12:03
Hallo Christoph,

das würde ich so nicht sagen. Durch den Nadelschliff ändert sich die grundsätzliche Klangcharakteristik nicht. Der Schliff hat Auswirkungen auf die Abtastfähigkeit und die - schwer zu beschreiben - Auflösung, Präzision...
Andererseits, wenn Du Technogekloppe oder ähnlich geartetes hörst, wird es keine großen Unterschiede zwischen den Nadelvarianten geben.

Gruß
Jürgen
hififreak1204
Stammgast
#5 erstellt: 05. Apr 2004, 13:29
Hallo!

Also habe mir das Vinyl Master Red erstmal zugelegt und habe alle 4 probegehört und muss sagen das das System jeden Cent wert ist!Also man hört zwischen white,red,blue und silver klare unterschiede!Was z.B. bei audio technika nicht immer der Fall ist oder auch bei Goldring!!!
Habe erstmal das Red genommen da ich noch ein gutes Kabel haben wollte aber man kann ja zum Glück ganz leicht aufrüsten und daher werde ich zum Winter auf das Sikver aufrüsten!
Aber wie gesagt von Juergen ob das auch bei Techno gilt???Da reicht vielleicht echt das white weil die Aufnahmequalität auch oft bei diesen Platten nicht so super ist!
Also gehe doch einfach zum Händler und hör probe,aber wichtig ist mit deinen Platten!!!
Und lass mal hören wofür du dich endscheidest!!!!

Gruss Stefan
miret
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 07. Mrz 2011, 19:58
Gut, der Thread ist schon uralt, aber um keinen neuen Thread eröffnen zu müssen und ich diesen als thematisch passend empfinde, mal eine kleine Frage...

Muß ich beim Tausch des Nadeleinschubs etwas beachten? Habe gerade mal versucht, den einfach so rauszuziehen, wie ich es von meinem alten Plattenspieler gewohnt war, aber ohne jetzt Gewalt ausüben zu wollen, war es mir nicht möglich. Will ja auch nichts kaputt machen.

Hat jemand mal 'nen Tipp oder ev. eine Beschreibung?
lini
Inventar
#7 erstellt: 07. Mrz 2011, 22:03
miret: Schau Dir im Zweifel einfach an, wie die Ersatznadel aussieht - dann wird auch klar, wie die Originalnadel abgehen muss (nämlich hauptsächlich nach vorn und dabei ein bisschen nach unten...). Wobei ich Deine Verwunderung durchaus nachvollziehen kann, denn auf den 3xx- und 5x0(II)/VinylMaster-Modellen sitzen die Nadeleinschübe wirklich außergewöhnlich stramm. Sprich: Hier braucht's zum Abziehen tatsächlich ein wenig Schmalz - aber bitte sehr dosiert, denn der Widerstand ist nur ganz am Anfang so groß, bis der Einrastmechanismus überwunden ist. Insofern gehören diese Systeme definitiv zu der Sorte, bei der man die Nadel nicht abziehen sollte, wenn das System noch am Tonarm hängt - denn da besteht sonst wirklich Gefahr, dass man die Lager überbeansprucht. Etwas leichter geht's meiner Erfahrung nach überigens, wenn man mit dem ganz scharfen Fingernagel den Einschub an den oberen Ecken erstmal ein wenig vom Korpus wegfriemelt, sodass die unten befindliche Einrastung leichter ausklinkt, wenn man anschließend (dann mehr von vorne unten) anzieht...

Grüße aus München!

Manfred / lini


[Beitrag von lini am 07. Mrz 2011, 22:05 bearbeitet]
stbeer
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 07. Mrz 2011, 23:24
... und am besten den Nadelschutz nach vorne (... also weder oben noch unten) klappen: Man(n) kann dann den Nadeleinschub mit Daumen und Zeigefinger besser greifen und das Abziehen geht leichter!

ORTOFON hat sich damals durchaus etwas gedacht, den Nadeleinschub im Korpus so stramm auszufuehren : Gell, Lini

Stefan
lini
Inventar
#9 erstellt: 08. Mrz 2011, 08:10
Stefan: Freilich - denn da dürfte die Verbindung von Einschub und Korpus resonanzärmer ausfallen (als beispielsweise bei den OMs). Bremst allerdings etwas, wenn man gerne verschiedene Nadeln an einem Body benutzt. Oder spieltest Du auf irgendwas Besonderes (in Verbindung mit meinereinem) an, worauf ich gerade nicht komme?

Grüße aus München!

Manfred / lini
stbeer
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 08. Mrz 2011, 08:31
Lini,

ich spielte in Verbindung auf Deiner einer auf nichts Besonderes an - Du brauchst also erst auf gar nichts draufkommen

Ich war mir aber sicher dass Du weisst, warum es von Vorteil ist wenn der Nadeleinschub "satt sitzt"

Stefan
miret
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 08. Mrz 2011, 17:08
Ich danke euch!!!
hifi-ohrwurm
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 27. Apr 2011, 18:56
Weil es gerade hier passt...
Habe mir vor kurzem auch das VM Red auf meinen Thorens 280 MK II geschraubt. Das alte Stanton hat ausgedient.
Ich hoffe, ich hab alles richtig gemacht beim Wechsel, so was macht man ja nicht jede Woche...
Das Ortofon hab ich mir zum Geburtstag gewünscht, habe schon lange mit einem besseren System geliebäugelt, wusste nur nicht, was man so dafür anlegen muss...
Das VM Red wurde mir für den Thorens empfohlen und ich muss sagen, dass diese Empfehlung nicht schlecht war.
Ein Bekannter von mir hat damals such für seinen Thorens ein neues System angeschafft und von MM auf MC umgestellt.
Klingt nicht gut, finde ich. Hab mal gelesen, dass man, wenn man seine Platten ewig und 3 Tage mit MM abgespielt hat, nicht auf MC wechseln sollte, stimmt das?

LG
Fhtagn!
Inventar
#13 erstellt: 27. Apr 2011, 19:20

Hab mal gelesen, dass man, wenn man seine Platten ewig und 3 Tage mit MM abgespielt hat, nicht auf MC wechseln sollte, stimmt das?


Nein, stimmt nicht.
hifi-ohrwurm
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 27. Apr 2011, 19:40
Hm, ok - der Schliff bei MC ist ja anders. Soll ja auch plattenschonender sein als MM, aber so 100%ig kenn ich mich mit der guten alten Analogtechnik nun leider auch nicht aus...
Aber die MC Systeme sind doch schon um einiges teurer. Gut, es gibt schon welche in der Preisklasse des VM Red, aber dazu fehlt mir der Vergleich, ich hab mich auf die Beratung eines Verkäufers, der sich recht gut im Analogbereich auszukennen schien und die Stereoplay verlassen...

Stelle nun aber gerade wieder fest, dass Platte mitunter besser klingt als CD, ich habe viele CD's von denen ich auch die Platte habe. Wenn man manches Knacken wegdenkt, ist Platte besser. Ich genieße z. B. gerade Andreas Vollenweider mit dem neuen VM Red - sagenhaft, was das im Vergleich zum alten Stanton raus holt - scheine also richtig gebastelt zu haben
Bei meinem Bekannten klingt das MC System (kann leider nicht sagen, was er drauf hat) lange nicht so gut.
Vielleicht sollte ich mit den Schrauberkenntlissen, die ich jetzt habe mal nachjustieren


[Beitrag von hifi-ohrwurm am 27. Apr 2011, 19:42 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#15 erstellt: 27. Apr 2011, 19:51
MM und MC unterscheiden sich nicht durch den Nadelschliff, sondern durch die Art der Spannungserzeugung.
stbeer
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 27. Apr 2011, 20:38
... und ich behaupte jetzt mal, dass MMs besser sind als MCs

Uebrigens ist die Spannungserzeugung bei MM und MC prinzipiell gleich ...

Stefan
hifi-ohrwurm
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 27. Apr 2011, 20:43
Oh oh - Halbwissen kann man dazu wohl auch nicht mehr sagen
Man hat mir das vor über 20 Jahren mal so erklärt - sorry...
Das MC System von meinem Bekannten gibt aber wirkich nicht so einen Klang ab. War um einiges teurer als meins.
Ich kann ja dann nur davon ausgehen, dass da irgendwas verstellt ist, oder?
Fhtagn!
Inventar
#18 erstellt: 28. Apr 2011, 04:30

stbeer schrieb:


Uebrigens ist die Spannungserzeugung bei MM und MC prinzipiell gleich ...

Stefan


Jaja, ...unterscheiden sich durch den GENERATORAUFBAU......
germi1982
Moderator
#19 erstellt: 28. Apr 2011, 17:01

stbeer schrieb:
... und ich behaupte jetzt mal, dass MMs besser sind als MCs

Uebrigens ist die Spannungserzeugung bei MM und MC prinzipiell gleich ...

Stefan



Nur das die bewegte Masse bei MC geringer ist, und das ist deren großer Vorteil...

Und du hast Moving Iron vergessen, und ebenso die Kondensator-Tonabnehmer (Stax CPX E z.B.). Die Kondensator-Tonabnehmer brauchen noch ein Zusatzgerät. Die haben auch eine sehr geringe bewegte Masse von etwa 0,3mg. Moving Magnet hat etwa 0,6-1mg. MC-Systeme haben teilweise nur 0,05mg bewegte Masse.

Ich benutze ein Moving Iron. Bei Moving Iron sind sowohl Magnet als auch Spule fest, am Nadelträger sitzt ein kleines Metallplättchen das durch die Auslenkungen der Nadel bewegt wird und so das Magnetfeld ändert, dadurch wird die Induktionsspannung in der Spule erzeugt. Behandelt werden diese Systeme wie Moving Magnet, und auch die Ausgangsspannung entspricht MM. Wird also am normalen Moving Magnet-Phonoanschluss betrieben. Mein System hat in etwa 0,5mg bewegte Masse. Hier sieht man das schön, die Spule sitzt im Korpus des Tonabnehmers, hier der Nadelträger vom Ortofon M20 FL Super. Der Nadelträger ist im Röhrchen, das dunkle quadratische Teil das sich um das Röhrchen des Nadelträgers befindet ist der Magnet.

http://www.nadel-shop.de/tonnadeln/11170p.jpg

Vorteil der geringeren bewegten Masse ist ein besseres Impulsverhalten.


[Beitrag von germi1982 am 28. Apr 2011, 17:14 bearbeitet]
stbeer
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 28. Apr 2011, 21:15

germi1982 schrieb:

stbeer schrieb:
... und ich behaupte jetzt mal, dass MMs besser sind als MCs

Uebrigens ist die Spannungserzeugung bei MM und MC prinzipiell gleich ...

Stefan


Nur das die bewegte Masse bei MC geringer ist, und das ist deren großer Vorteil...

Marcel,

bist Du Dir da sicher?

Ich fahre ein ORTOFON VM Silver; im Datenblatt ist dort eine effektive (= bewegte) Masse von 0.3mg angegeben! Das gilt fuer alle aus der VM Serie mit Ausnahme des VM White mit 0.5mg (wegen des "getippten" Diamanten) ...

Und ob nun ein bewegter Eisenkern (Dichte 7.85g/cm³) mitsamt der Wicklung aus Kupfer (Dichte 8.95g/cm³) bewegt wird statt eines Dauermagneten ist nun wirklich egal (sofern die bewegte Masse stimmt)!

Hast Du schon mal ein den Nadeltraeger eines BENZ Glider H2 aus der Naehe betrachtet? Vor lauter Klebstoff (Diamant auf Bor-Nadeltraeger!) sah ich fast den Diamanten nicht mehr ; das Gewicht des Klebstoffs (mit etwa 1g/cm³) geht voll in die effektive Masse mit ein ...

Vom BENZ gab es allerdings keine Angaben bezueglich der effektiven Masse im Datenblatt ; und da das VM Silver klanglich mehr ueberzeugen konnte ...

Gruss Stefan
germi1982
Moderator
#21 erstellt: 28. Apr 2011, 21:35
Und ich schrieb das MC in etwa 0,05mg haben...je mehr Wicklungen die Spule hat umso größer ist dann auch die Ausgangsspannung, aber umso größer dann auch die bewegte Masse. Deswegen sind High Output-MCs eigentlich ein Kompromiss zwischen den beiden Systemarten.

Und bei Low Output-MCs hat man zwar die geringere bewegte Masse, dafür muss man aber mehr Aufwand betreiben um das Signal zum Schluss auf Line Niveau zu verstärken da eben die Ausgangsspannung sehr gering ist.

Nehmen wir mal die Satin MC-Systeme aus den 70ern, die hatten 0,05 bis 0,06mg bewegte Masse, dafür aber nur 0,2 mV Ausgangsspannung. Quelle: High Fidelity Jahrbuch Nummer 9 von 1978.

Mich überzeugt das M20 auch mehr als so manches MC, das kommt auch immer auf den Musikstil an den man bevorzugt. Und das M20 FL Super entspricht klanglich wohl in etwa dem VM Silver.

Aber die Klangcharakteristik bekommt ein Tonabnehmer nicht nur durch das Verfahren nachdem er funktioniert. Das Denon DL 160 z.B. klingt auch recht gut und konnte mich überzeugen. Leider wird das aber eingestampft von Denon zugunsten des DL 110.


[Beitrag von germi1982 am 28. Apr 2011, 21:43 bearbeitet]
lini
Inventar
#22 erstellt: 29. Apr 2011, 10:38
Marcel: Ich fürchte, für die ETMs hast Du Dir nicht unbedingt repräsentative Zahlen eingeprägt, sondern speziell bei MC eher ein Extrembeispiel. Dem müsste man dann eigentlich konsequenterweise ein ebensolches MM-Extrem gegenüberstellen - etwa das Technics EPC-P100CMK4 mit 0,055 mg. Will meinen: So großartig sind die Unterschiede im Durchschnitt gar nicht - umso weniger seit der Einführung starker Magnetmaterialien wie Samarium-Kobalt oder Neodym, selbst für echte MMs. Und auch umso weniger, wenn man "fair vergleicht" (was in dem Fall hieße: MCs reichten schon früher vom Preisbereich her weit über MMs und MIs hinaus - dass da also, erst recht bei der heutigen Marktsituation, im Durchschnitt hochwertigere Nadelträger und teurere, miniaturisierte Steine Verwendung finden können, sollte man auch berücksichtigen...).

Außerdem muss man bei diesen Nadelmasse-Angaben auch immer ein bisschen aufpassen oder gar deren Deutung ganz offenlassen, denn manchmal waren solche Angaben nicht echte ETM-Angaben, sondern konnten auch lediglich die reine Masse des Steins meinen.

Daher seh ich den Hauptvorteil bei MC (und das schließt auch MCHOs mit ein, wenn auch in geringfügig geringerem Maße) eher in den elektrischen Eigenschaften. Sprich: Durch die niedrige Induktivität verbannen sie einfach generell die elektrische Resonanz deutlich weiter hinauf und können damit im Hörbereich weitgehend von der zugehörigen Phasendrehung verschont bleiben. Und der niedrige Innenwiderstand macht sie auch recht gutmütig in puncto Störempfindlichkeit.

Allerdings heißt das nicht, dass man das nicht auch als MM (vorexerziert z.B. von Stanton/Pickering, Elac...) oder MI (Grado, Soundsmith...) umsetzen kann - aber dann wird das Ergebnis halt zumindest bei echter MM-Bauweise mit Sicherheit nur von niedrigem Output sein. Also hat man dann auch wieder denselben Nachteil der Notwendigkeit einer höheren Verstärkung...

Grüße aus München!

Manfred / lini
Archibald
Inventar
#23 erstellt: 29. Apr 2011, 15:38
Hallo Marcel,

bitte sei mir nicht böse, die 0,05 mg des Satin als bewegte Masse des Nadelträgers kann ich nicht wirklich glauben. Meines Wissens waren die Satins High Output MCs, d.h. dass sie sogar mehr Wicklungen als ein Low Output haben. Wie dem auch sei, einen ungefähren Anhaltspunkt der bewegten Masse liefert die Länge des Nadelträgers vor dem Drehpunkt. Jeder gute Tonabnehmer ist so ausbalanciert, dass sich die bewegte Masse vor dem Drehpunkt (Nadelträgerlager aus Gummi) und die dahinter entsprechen. Ich möchte noch einmal betonen, dass es sich um einen ungefähren Anhaltspunkt handelt, da die Nadelträgermaterialien unterschiedliche spezifische Gewichte haben, der Nadelträger konisch sein kann, dass er hohl sein kann, eine Rolle spielt die Nadel selbst, ist sie metall-gefaßt oder nackt, ist sie mit runder quadratischer oder rechteckiger Basis etc. Das Ortofon MC 20 Super, gewiß kein "Schwergewicht", hat immerhin eine bewegte Masse von 0,4 mg. Das System mit der niedrigsten bewegten Masse (lt. Prospekt), dass ich kenne, ist mein ADC XLM Mk. III mit 0,075 mg, ein MI-System. Seine Länge des Nadelträgers vor dem Drehpunkt beträgt 3,89 mm (konisch, hohl aus Aluminium mit rechteckiger Nadelbasis, nackter Stein). Das soll nicht heißen, dass es nicht möglicherweise Systeme mit geringerer bewegten Masse gibt oder gegeben hat. Als Kandidaten würden mir die Deccas einfallen, die ADCs ZLM und Astrion sowie das Sonus Blue Gold.

Gruß Archibald


[Beitrag von Archibald am 29. Apr 2011, 15:39 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#24 erstellt: 29. Apr 2011, 23:25

Archibald schrieb:
bitte sei mir nicht böse, die 0,05 mg des Satin als bewegte Masse des Nadelträgers kann ich nicht wirklich glauben. Meines Wissens waren die Satins High Output MCs, d.h. dass sie sogar mehr Wicklungen als ein Low Output haben. ...



Hallo Archibald, nein ich bin dir nicht böse. Quelle habe ich ja genannt, Hifi-Jahrbuch Nummer 9...und in den Büchern waren die Daten ja von den Herstellern zur Verfügung gestellt.

Allerdings bin ich mal wieder auf den alten Trick reingefallen mit der Ausgangsspannung und cm/s...normal werden die immer bei 5cm angegeben, und die haben Angaben sind aber für 1cm....


[Beitrag von germi1982 am 29. Apr 2011, 23:26 bearbeitet]
OJ71
Stammgast
#25 erstellt: 30. Apr 2011, 17:49
Hallo Leute,

ich benutze selber ein VM Red und bin auch zufrieden damit.
Wenn man auf der Orthofon Page nach den Sytemen schaut findet man diese nur noch in der Rubrik " ältere Systeme "
auf der Page des deutschen Vertriebs werden sie aber noch ganz normal aufgeführt. Meine Frage daher, ist die Vinyl Master Reihe ein Auslaufmodel oder werden diese für den deutschen Markt weiter produziert?
Vielleicht ist ja einer von euch etwas tiefer in der " Orthofon Szene " und kann mir was dazu sagen.
Ich fände es schade wenn ich in absehbarer Zeit kein Ersatz mehr bekommen könnte.

Grüße Olli
stbeer
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 30. Apr 2011, 20:44
Olli,

die VM-Serie (White, Red, Blue und Silver) wurde seinerzeit - so vor etwa 8 Jahren - speziell fuer den Deutschen Markt entwickelt; so der damalige deutsche Vertrieb. In Wirklichkeit sind sie jedoch baugleich mit der 5x0MK2-Serie (510MK2, 520MK2, 530MK2 und 540MK2).

Soweit mir bekannt soll die VM-Serie noch weiterproduziert werden, allerdings wurde die internationals Serie bereits abgekuendigt. Der Nachfolger ist ja die 2M-Serie.

Wegen der Nadeleinschuebe wuerde ich mir aber keine Sorgen machen; die sollte es bei ORTOFON noch in zwei Jahrzehnten geben.

Gruss Stefan
germi1982
Moderator
#27 erstellt: 30. Apr 2011, 21:42

OJ71 schrieb:
...Ich fände es schade wenn ich in absehbarer Zeit kein Ersatz mehr bekommen könnte.

Grüße Olli



Ich benutze wie schon geschrieben das M20 FL Super, das System ist von 1978, und man bekommt dafür auch heute noch neue Ersatznadeln von Ortofon...

In der Hinsicht ist es bei Ortofon weitaus besser bestellt als bei Shure, da bekommt man kaum mehr was wenn das System schon länger nicht mehr produziert wird. Selbst bei den populären V15 nicht.


[Beitrag von germi1982 am 30. Apr 2011, 21:44 bearbeitet]
sschall
Stammgast
#28 erstellt: 03. Sep 2011, 18:07
Hallo Kenner,
ich würde mich, auch wenn der Thread schon etwas älter ist, gern einklinken. Würdet ihr mir das Ortofon VM auch für meinen Sony PS-X50 empfehlen, dessen Arm offenbar(?) eher zur schweren Sorte gehört oder gibt es da eine angemessenere/bessere Empfehlung auf gleichem Klang-und Preisniveau?
stbeer
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 03. Sep 2011, 21:24
Hallo Siegfried,

ich fahre meine beiden VMs auf einem Tonarm mit 17g effektiver Masse ... warum soll das beim PS-X50 nicht auch funktionieren? Sofern Dein Tonarm nicht schwerer ist wuerde ich mir keine Gedanken machen ...

Gruss Stefan
sschall
Stammgast
#30 erstellt: 04. Sep 2011, 06:20
Hallo Stefan,
leider gibt es zur Masse des Sony-Arms sehr unterschiedliche Angaben bis hin zu 22g - das wäre, wenn das Gewicht zutrifft, dann wohl zuviel, oder doch noch tolerabel? Ich bin da leider nicht so der Experte.....
stbeer
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 04. Sep 2011, 20:59
Thja Siegfried, da weiss ich leider auch nicht weiter ...

Vielleicht mal ein VM White (oder 510MK2) probieren; dann weisst Du es ...

Gruss Stefan
PEG96
Stammgast
#32 erstellt: 10. Sep 2011, 18:15
N'abend
Wie schlagen sich denn die VinylMaster Systeme gegenüber den neuen 2m's?

MfG Frederic
stbeer
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 10. Sep 2011, 22:09
Frederic,

ich habe noch keinen Vertreter aus der (neuen) 2M-Serie mit meinen beiden VM-Tonabnehmern gegengehoert (und habe auch kein Verlangen danach). Aber Fakt ist:

- Die 2M-Serie spielt fast doppelt so laut und
- die Abschlusskapazitaet ist weniger praxisgerecht.

Darueber hinaus weist das Spitzenmodell (das VM Silver) eine hochwertigere Nadelgeometrie auf als das 2M Black!

Gruss Stefan
lini
Inventar
#34 erstellt: 18. Sep 2011, 13:48

stbeer schrieb:
(...) Darueber hinaus weist das Spitzenmodell (das VM Silver) eine hochwertigere Nadelgeometrie auf als das 2M Black! (...)


"Hochwertigere Nadelgeometrie" trifft's m.E. nicht so recht - ich würd eher "komplexerer Schliff" sagen. Was einem besser gefällt, ist aber eher Geschmacksache...

Frederic: Mir gefallen sie (5x0(II)/VM) vor allem insofern besser, als dass sie nicht so schwer und klobig ausfallen - vom attraktiveren Preis mal ganz abgesehen. Die 2Ms seh ich eher als einen Tribut an die Beliebtheit der Rega-Arme und ansonsten einmal mehr als leicht modifizierte Reinkarnation von bereits Altbekanntem - mit eher fragwüdigem Trend zu hoher Generatorinduktivität zugunsten höherer Ausgangsspannung... Deutlich niedrigere Induktivität und vielleicht endlich mal besseres Nadelträgermaterial zumindest für die FineLine- und die Top-Nadel-Variante hätten mich mehr angesprochen. Und 7.2 g Systemgewicht müssen eigentlich auch nicht sein - vor allem, wenn letztlich nur LM/OM(Super)-Technik drinsteckt... Wer wie Stefan schon ein sehr gutes 5x0II/VM hat, hat daher eben auch wenig Grund, Gelüste auf ein 2M zu hegen.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Fhtagn!
Inventar
#35 erstellt: 18. Sep 2011, 17:44
Moin,

Die Schliffart ist nicht gleichzusetzen mit Qualität!

Zu behaupten, eine Shibata Nadel sei schlechter als eine Gyger, ist wohl etwas sehr weit hergeholt......

Im Grunde ihres Herzens sind alle VM und 2M Systeme Abwandlungen der OMs. Der Generator ist immer derselbe, mal mit einer Wicklung mehr oder weniger oder etwas anderen Matrialien.

MfG
Haakon
stbeer
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 18. Sep 2011, 21:16
Ob der Generator mehr oder weniger derselbe ist wage ich zu bezweifeln! Wenn das "Einrasten" des Nadeleinschubs dazugehoert, dann jedenfalls m.E. nicht (der Nadeleinschub sitzt bei dem VMs sehr stramm drauf)!!!

Uebrigens: Die GYGER-Nadeln stammen aus der Schweiz - und woher die SHIBATA? Keine Ahnung.

Stefan
Fhtagn!
Inventar
#37 erstellt: 19. Sep 2011, 05:47
Herstellungsort oder Ursprung?

Die Shibata wurde 1972 in Japan durch den JVC Mitarbeiter Norio Shibata entwickelt und wurde ursprünglich zur Abtastung von CD4-Quadrofonie Aufnahmen entwickelt, dort mussten Frequenzen über 40 kHz abgetastet werden. Die Verrundung beträgt 6x40µm.

MfG
Haakon
stbeer
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 19. Sep 2011, 06:54
Shibata: 6µm x 50µm (im 2M Black)
FG2: 6µm x 40µm (bspw. im ACE, aber nicht ACE S)
FG70: 5µm x 70µm (im VM Silver bzw. 540MK2)

Edit: Natuerlich ist die Shibata japanischer Herkunft; ich weiss halt nicht, wo ORTOFON die Diamanten bezieht (oder stellt sie sie selber her).
Die FGs (= Fritz Gyger) stammen bzw. kommen aus der Schweiz, da GYGER darauf ein Patent hat.

Gruss Stefan


[Beitrag von stbeer am 19. Sep 2011, 06:59 bearbeitet]
lini
Inventar
#39 erstellt: 19. Sep 2011, 10:20
Stefan: Das Generator-Design ist im Grunde schon gleich, nur das Body-Design drumherum halt nicht.

Naja, und wo die Schliffe angefertigt werden, ist doch eigentlich eher schnurz, solange die Qualität stimmt. Und in der Hinsicht würd ich mir bei Ortofon eh keine Sorgen machen, denn zumindest die nackten Steinchen waren da eigentlich schon immer sehr ordentlich...

Grüße aus München!

Manfred / lini
stbeer
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 19. Sep 2011, 10:52
Hallo Manfred,

in elektrischer Hinsicht sind die Generatoren verschieden aufgrund ihrer unterschiedlichen Ausgangsspannung. In mechanischer Hinsicht moegen sie - oder sind sie vom Konzept her - aehnlich.

Ansonsten geb' ich Dir recht, dass ich den Daenen in diesem Bezug eine sehr hohe Kompetenz zuspreche!

Aber ein kleines Edelsteinchen schweizer Machart hat halt auch was ...

Gruss Stefan
lini
Inventar
#41 erstellt: 19. Sep 2011, 11:51
Stefan: Wohlgemerkt, um die genauen Generator-Parameter ging's nicht, sondern um den generell gleichen Aufbau - und der ist eigentlich schon seit den ersten VMS-Systemen von Ortofon gleichgeblieben. Und die kompakte Kapsel kam halt mit der LM-Generation...

Grüße aus München!

Manfred / lini
benolino
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 12. Sep 2013, 08:52
hallo, da es bei diesem Thema um Ortofon VM white , oder red geht , meine Frage . Ich habe den Dual 701 in gebrauch mit einem Shure m91 und hi-track-Nadel . Jetzt habe ich ein Ortofon VM white bekommen . Ist das überhaupt geeignet für den Tonarm des Dual701? ich habe schon mal etwas über leichte und schwere Tonarme gelesen , ist der dual-tonarm denn eher leicht oder schwer? Welcher Tonabnehmer wäre denn überhaupt zu empfehlen ( ich höre eher pop,blues country ... weniger klassik )? Jörg
akem
Inventar
#43 erstellt: 13. Sep 2013, 07:37
Die Vinylmaster haben relativ weich aufgehängte Nadeln (=hohe Compliance) bei gleichzeitig hoher Dämpfung. Die laufen so ziemlich überall. Von der Compliance her gehören sie eher auch leichte bis mittelschwere Arme, es gibt aber auch Leute, die ein VM Silver an einem Thorens TP90 mit seinen 17g erfolgreich betreiben. In einem anderen Fred hab ich grad gelesen, daß der Arm des 701 etwa 10-12g haben sollte. Das paßt schon.
Das VM White kenne ich nicht. Aber das VM Red hat imho ein schlechtes Preis-Leistungsverhältnis. Ich würde mir gleich das Silver kaufen (gibt's auch billiger unter dem Namen 540). Das klingt dann schon richtig gut und die Lebensdauer der Nadel ist auch etwa 3-4mal so groß wie beim Red. Von daher relativiert sich der Mehrpreis sehr deutlich.
Ansonsten schau Dich mal um nach einem Sonus Gold Blue. Gibt's hier und da noch als New Old Stock. Müßte für <<150€ hergehen. Ein System aus laufender Produktion mit gleicher Qualität dürfte heute vermutlich mind. 250€ aufwärts kosten. Einziger Nachteil: die Dinger liegen schon ne Zeit rum und brauchen ggf. eine etwas längere Einspielzeit.

Gruß
Andreas
8erberg
Inventar
#44 erstellt: 13. Sep 2013, 07:51
Hallo,

hol Dir eine "red"-Nadel,das ist schon was Genaues. Wenn Du das Geld "übrig"hast alternativ die "blue". Dann hast Du was Feines.

Die "White"-Nadel ist dann was für Party oder Flohmarktfunde.

Peter
beeble2
Stammgast
#45 erstellt: 13. Sep 2013, 08:18

akem (Beitrag #43) schrieb:
Die Vinylmaster haben relativ weich aufgehängte Nadeln (=hohe Compliance) bei gleichzeitig hoher Dämpfung. Die laufen so ziemlich überall. Von der Compliance her gehören sie eher auch leichte bis mittelschwere Arme, es gibt aber auch Leute, die ein VM Silver an einem Thorens TP90 mit seinen 17g erfolgreich betreiben. In einem anderen Fred hab ich grad gelesen, daß der Arm des 701 etwa 10-12g haben sollte. Das paßt schon.
Das VM White kenne ich nicht. Aber das VM Red hat imho ein schlechtes Preis-Leistungsverhältnis. Ich würde mir gleich das Silver kaufen (gibt's auch billiger unter dem Namen 540). Das klingt dann schon richtig gut und die Lebensdauer der Nadel ist auch etwa 3-4mal so groß wie beim Red.
Andreas


Warum ist denn die Lebensdauer der Silver-Nadel größer als die der Red-Nadel ?

Ulli
8erberg
Inventar
#46 erstellt: 13. Sep 2013, 08:49
Hallo,

man sagt je "schärfer" der Schliff desto länger die Lebensdauer des Diamanten, da er weniger Berühungsfläche mit dem Vinyl hat - also kann er weniger abnutzen. Weiterhin sind die Diamanten zumindest von der Qualität hochwertiger und werden meist noch aufwändig poliert. - Daher sind die scharfen Schliffe auch soviel teurer (und die Mengen sind natürlich kleiner).

Andersrum ist die Haltbarkeit auch von der Pflege der Nadel abhängig (daher nach jeder Plattenseite kurz den Dreck entfernen) und von der korrekten Einstellung des Systems und des Tonarms. Saubere Schallplatten sollten eh selbstverständlich sein.

Clearaudio sagt was von 8000 Stunden - na ja, wenn man arg vorsichtig ist und nass abspielt vielleicht.... und auf keinen Fall den Dreher auf einer Party einsetzt

Peter
akem
Inventar
#47 erstellt: 13. Sep 2013, 09:09
Ein elliptischer Schliff hält je nach Ausführung zwischen etwa 600 und 900 Stunden. Van den Hul gibt seine Schliffe mit 4000 Stunden an und die Gyger-Schliffe sind von den Van den Huls nicht arg weit weg. Man munkelt sogar, daß sie mehr oder weniger identisch seien.

Daß die Red Nadel gut ist kann ich nicht bestätigen. Mir verzerrt sie entschieden zu viel. Ich höre aber auch diesbezüglich anspruchsvolle Musik, breitbandig und mit viel Energie (Metal halt... ). Mit Sara K und ähnlich energiefreier Musik schaut das natürlich anders aus...

Gruß
Andreas
benolino
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 13. Sep 2013, 20:59
Hallo, vielen Dank für die vielen Antworten und Infos. Grüsse , Jörg
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