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Dual 1219 - Problem mit Endabschaltung

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LucioFulci
Stammgast
#1 erstellt: 16. Feb 2011, 21:34
Hallo,

habe seit gestern einen Dual 1219 und bin total begeistert. Leider musste ich feststellen, dass die Endabschaltung nicht funktioniert. D.h. die Nadel dreht ihre Runden ohne dass der Tonarm hoch oder zurück fährt oder sich der Motor ausschaltet.

Habe probiert den Tonarmaufsetzpunkt zu verändern, jedoch ohne positives Ergebnis.

Ich bitte um eure Hilfe.
LucioFulci
Stammgast
#2 erstellt: 16. Feb 2011, 22:03
Okay, habs schon. Hab beim Dual-Forum gelesen dass diese Kunststoffhülse zu verstellen ist. Funktioniert jetzt wieder.
LucioFulci
Stammgast
#3 erstellt: 17. Feb 2011, 18:12
Leider ist das Problem doch noch nicht gelöst. Es funktioniert jetzt manchmal, meistens aber nicht. Es funktioniert eher wenn ich den Tonarm kurz vor der Auslaufrille auflege, jedoch nicht wenn ich daraufhin eine ganze Platte anhöre.

Hat vielleicht jemand eine Idee? Bitte um eure Hilfe.
Bepone
Inventar
#4 erstellt: 17. Feb 2011, 20:55
Hallo,

greift die Endabschaltung, wenn du die Nadel / den Tonarm über die Auslaufrille hinaus bewegst?

Falls ja, muss die Abstellschiene verstellt werden. Wie genau, erkläre ich dir dann bzw. kannst du auch evtl. im Dualboard herausfinden.


Gruß
Benjamin
LucioFulci
Stammgast
#5 erstellt: 17. Feb 2011, 21:35
Vielen Dank für deine Antwort(en ).

Wenn ich den Tonarm hochhebe und über die Auslaufrille hinaus führe geht es, also er fährt zurück und schaltet sich aus. Auch wenn ich den Tonarm manuel starte und kurz vor dem Ende aufsetze funktioniert es. Aber wenn ich den Tonarm automatisch starte funktioniert es nicht.

Hat es denn etwas mit der Exzenterschraube zu tun? Wenn ja, welche ist das genau?
Bepone
Inventar
#6 erstellt: 17. Feb 2011, 22:01
Hallo,

es hat in der Tat etwas mit der Excenterschraube zu tun. Hier gezeigt an einem 1249:

Excenterschraube Abstellschiene Dual 1249


In die Excenterschraube ist die Abstellschiene (aus Alu) eingehängt.
Durch Verdrehen der Schraube bewegt man die Abstellschiene in Richtung Tellerlager oder davon weg (musst du schauen, in welche Richtung sie sich beim Drehen bewegt).
Schaltet dein Dual zu spät ab (wie es hier anscheinend der Fall ist), musst du die Abstellschiene in Richtung Tellerlager verstellen.

Nur wenig verstellen reicht aus.



Gruß
Benjamin
LucioFulci
Stammgast
#7 erstellt: 18. Feb 2011, 09:19
Vielen Dank für das Bild und die Beschreibung. Nur leider sieht es bei mir ein wenig anders aus. Ich komme da mit einem normalen Schraubenzieher irgendwie nicht richtig dazu, weil sich ein paar cm über der Schraube so eine kleine Platte befindet. Muss ich das ganze zerlegen oder gibt es irgendein Spezialwerkzeug oder extra kleines Werkzeug mit dem ich da problemlos zur Schraube komme?


Durch Verdrehen der Schraube bewegt man die Abstellschiene in Richtung Tellerlager oder davon weg (musst du schauen, in welche Richtung sie sich beim Drehen bewegt).
Schaltet dein Dual zu spät ab (wie es hier anscheinend der Fall ist), musst du die Abstellschiene in Richtung Tellerlager verstellen.


In Richtung Tellerlager bedeutet, die Schraube weiter rein drehen oder?


[Beitrag von LucioFulci am 18. Feb 2011, 09:21 bearbeitet]
LucioFulci
Stammgast
#8 erstellt: 18. Feb 2011, 12:44
Danke für deine Hilfe. Hat nach anfänglichen Schwierigkeiten und langem Probieren doch noch geklappt. Die Schraube einfach ein wenig gegen den Uhrzeigersinn schrauben und siehe da es funktioniert.

Vielen Dank.
Bepone
Inventar
#9 erstellt: 18. Feb 2011, 13:50
Prima!
Freut mich, dass ich helfen konnte.

In welche Richtung man die Schraube drehen muss, hängt immer davon ab, in welcher Position sie sich befindet...
Man kann sie beliebig oft durchdrehen und in welche Richtung sich der Abstellhebel bewegt, hängt immer von der jeweiligen Stellung des Excenters ab.

Aber hat ja funktioniert.



Die Duals sind alle ähnlich aufgebaut, ein Bild vom 1219 hatte ich gerade nicht parat.


Gruß
Benjamin
LucioFulci
Stammgast
#10 erstellt: 18. Feb 2011, 14:04
Da bin ich schon wieder.

Hab jetzt schon ein paar Platten durch. Ich muss leider sagen, dass es trotzdem nicht immer funktioniert.

Also die Excenterschraube ist jetzt eigentlich so eingestellt, dass der Tonarm vor dem Ende der Auslaufrille schon zurückfährt. Nur manchmal eben nicht. Dann bleibt er in der Auslaufrille und dreht dort seine Runden. Drücke ich dann auf Stop fährt er ganz normal zurück. Probiere ich es dann bei der gleichen Platte mit manuelem Auflegen in der Auslaufrille funktioniert es.
Also ich glaube es liegt nicht allein an der Excenterschraube. Gibt es vielleicht sonst noch etwas zu beachten. Bitte um Tipps.
Bepone
Inventar
#11 erstellt: 18. Feb 2011, 14:29
Hm sch...ade.

Dann kann's nur noch an den beiden Abstellblechen liegen.


Nimm einmal den Plattenteller runter und schaue ins innere deines Dual. Dort siehst du ein Stück des Kurvenrades, da drauf befinden sich 2 Kupferfarbene Blechlein.

Bewegst du den Tonarm nach innen, kommt die Abstellschiene aus Alu ins Bild, bis sie eins von den Blechen berührt und Richtung Tellerlager schiebt. Das unten liegende Blech muss diese Bewegung mitmachen, kommt irgendwann in Eingriff des Zahnrades am Plattenteller und der Abschaltvorgang wird ausgelöst.

Mir scheint, dass diese Bleche bei dir nicht mehr so beweglich sind, wie sie sollen. Das nachhaltigste wird sein: Kurvenrad ausbauen, Bleche abmontieren (winziger Sicherungsring, achtung), Flächen der Bleche saubermachen und mit ganz weichem Fett sparsam fetten, wieder alles einbauen.
Wie fit bist du in Feinmechanik?




Gruß
Benjamin
LucioFulci
Stammgast
#12 erstellt: 18. Feb 2011, 14:50
Blöde Frage zuerst: Kann es sein, dass Tonarmaufsetzpunkt und Excenterschraube zusammenhängen? Musste nämlich den Aufsetzpunkt des Tonarmes ein wenig nach innen verlägen, habe jetzt noch ein bisschen an der Excenterschraube gedreht und jetzt scheint es wieder zu gehen. Aber für wie lange ist die Frage.


Wie fit bist du in Feinmechanik?


Ich dachte man merkt an meiner blöden Fragerei, dass ich nicht wirklich Ahnung davon habe.
Aber es sieht ziemlich aufwendig aus alles auszubauen um zu den Abstellblechen zu kommen. Also für mich als Laien zumindest. Wie lange könnte ich dafür (mit null Ahnung) brauchen?
Bepone
Inventar
#13 erstellt: 18. Feb 2011, 14:56
Hallo,

nein die Schrauben sind nicht gekoppelt, es sei denn, das Segment (wo alles drauf hängt) ist locker und verdreht sich mit, wenn du den Aufsetzpunkt verstellst.


Aber es sieht ziemlich aufwendig aus alles auszubauen um zu den Abstellblechen zu kommen. Also für mich als Laien zumindest. Wie lange könnte ich dafür (mit null Ahnung) brauchen?


Es ist aufwändig, nicht einfach aber machbar.
Einen Tag kannst du schon veranschlagen...

Probiere evtl. mal die "quick and dirty" Methode, falls der Fehler wieder auftritt. Etwas WD40 oder ähnliches von oben zwischen die Bleche sprühen, einwirken lassen und so viel wie möglich versuchen, mit dem Küchentuch wieder wegzunehmen.



Gruß
Benjamin
LucioFulci
Stammgast
#14 erstellt: 18. Feb 2011, 15:12
Okay, das Problem besteht leider weiterhin.


Probiere evtl. mal die "quick and dirty" Methode, falls der Fehler wieder auftritt. Etwas WD40 oder ähnliches von oben zwischen die Bleche sprühen, einwirken lassen und so viel wie möglich versuchen, mit dem Küchentuch wieder wegzunehmen.



Hätte diese Methode negative Auswirkungen auf andere Teile des Plattenspielers? Von oben bedeutet einfach von der Seite wo der Plattenteller ist oder? Von der anderen komme ich ja ohne Ausbau nicht dazu oder?
Bepone
Inventar
#15 erstellt: 18. Feb 2011, 15:46
Du solltest natürlich versuchen, so wenig wie möglich von dem Zeug im Plattenspieler zu verteilen. Sonst kann Schmiermittel da hin kommen, wo es nicht hin soll.

Von oben meint, Plattenteller abnehmen und dann durch die Aussparung fummeln. Ob du von innen besser herankommen würdest, weiß ich grade nicht; die Bleche sind dann auf der falschen Seite des Kurvenrades.


Gruß
Benjamin
LucioFulci
Stammgast
#16 erstellt: 20. Feb 2011, 19:14
Hallo.
Habe gerade die quick and dirty Variante ausprobiert. Habe von oben WD-40 Spray mittels eines Wattestäbchens auf die Teile geschmiert. Leider ohne Erfolg. Leider geht der Tonarm jetzt überhaupt nicht mehr zurück, also auch nicht wenn ich ihn mit betätigtem Lift nach Links schiebe.

Was kann da passiert sein? Bitte um Hilfe.
Bepone
Inventar
#17 erstellt: 20. Feb 2011, 19:59
Hallo,

das eine Blech geht anscheinend nicht mehr mit.

Du wirst ihn wohl doch auseinander nehmen müssen oder lebst mit dem Fehler...


Gruß
Benjamin
LucioFulci
Stammgast
#18 erstellt: 21. Feb 2011, 11:19
Und weitere Probleme...

Habe jetzt probiert das Reibrad auszubauen und wieder einzusetzen. Habe jetzt auch wieder alle Teile eingebaut, nur scheint es jetzt ein Problem mit dem Tonarm zu geben. Er lässt sich nicht zur Mitte führen. Weder automatisch noch manuel. Habe ich beim Wiedereinbauen etwas verstellt oder falsch eingebaut oder zu fest oder locker geschraubt? Wenn ich den Tonarm zur Mitte führen möchte und es auf der Unterseite beobachte, scheint irgendetwas zu blockieren.

Bitte um Hilfe.
LucioFulci
Stammgast
#19 erstellt: 21. Feb 2011, 12:38
... also für mich sieht es zumindest so aus als würde das Teil 255 durch den Bolzen 258 blockiert werden. Wenn ich den Tonarm nach innen führe geht es soweit, bis 255 mit 258 trifft. Habe probiert 258 zu lockern oder fester zu schrauben. Hilft aber leider nichts.
LucioFulci
Stammgast
#20 erstellt: 21. Feb 2011, 16:48
Habe gerade bemerkt, dass der Tonarm doch nicht am Bolzen 258 hängen kann, denn er lässt sich auch ohne diesen Bolzen nicht nach innen bewegen.

Hat jemand Tipps, Links oder Ideen. Bin ziemlich ratlos um bitte um eure Hilfe!!
Bepone
Inventar
#21 erstellt: 21. Feb 2011, 19:27
Hallo,

hängt die Abstellschiene irgendwo?

Wo der Tonarm hängt, muss doch herauszubekommmen sein.



Gruß
Benjamin
LucioFulci
Stammgast
#22 erstellt: 21. Feb 2011, 20:30
Das Problem liegt beim kupfernen Blech. Sieh Link:

http://img194.imageshack.us/i/p1060906h.jpg/

Wenn ich den Tonarm nur wenige cm nach innen bewege blockiert es. Wenn ich es mit dem automatischen Start versuche fährt der Tonarm auch nur bis zu diesem Punkt, dann fährt er ruckartig zurück. Habe auch im dual-board recherchiert und bin dort auf jemandem mit dem gleichen Problem gestoßen. Bei ihm hat sich das Problem mittels verstellen des Bolzens behoben, jedoch gehts bei mir leider nicht so leicht.

Ich glaube ich hab mir da doch ein wenig zu viel zugetraut.
Bepone
Inventar
#23 erstellt: 21. Feb 2011, 20:53
Hallo,

an diesem Blech musste ich noch nie was drehen - kann dir also leider keine Praxistipps geben.


Gruß
Benjamin
LucioFulci
Stammgast
#24 erstellt: 21. Feb 2011, 21:51
Habe zumindest mal das Problem mit dem Tonarm beseitigt. Habe tatsächlich diese kupferne Blech falsch eingebaut.

Nun habe ich leider wieder andere Probleme. Wenn ich auf den Hebel auf Start setze geht der Motor an, der Arm fährt ein Stück nach innen, aber nicht ganz zur Platte und fährt wieder zurück und der Motor schaltet ab. Starte ich manuel so stoppt der Motor auch am gleichen Punkt.

Was ist das schon wieder?! Hätte ich es lieber gelassen hätte ich nur ein Problem...
J.Bond
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 22. Feb 2011, 09:09
Verriegele mal den Tonarm, also Hebel
drüber und drücke dann mal den Starthebel.

Dann das ganze nochmal ohne Hebel also einen
normalen Startvorgang. Hat sich was geändert?
LucioFulci
Stammgast
#26 erstellt: 22. Feb 2011, 09:21
Leider nicht. Habe es schon einige male probiert. Es ändert sich eigentlich nichts.
LucioFulci
Stammgast
#27 erstellt: 22. Feb 2011, 11:51
So... Nach langem herumgesuche und herumprobiere habe ich schließlich wieder den Ausgangszustand hergestellt. Also Ausgangszustand weil die Endabschaltung noch immer nicht funktioniert.
Gibt es irgendeine Möglichkeit die Endabschaltung bzw. das richtige und korrekte Funktionieren der Bleche, vor dem kompletten wiedereinbau, zu testen?
Wenn ich das Reibrad wieder ausbaue, welche Teile soll ich eigentlich genau ausbauen? Möchte nicht wieder Zeit durch meine Unwissenheit verschwenden indem ich zusätzliche Teile ausbauen und dadurch Fehler verursache.
Bepone
Inventar
#28 erstellt: 22. Feb 2011, 18:49
Hallo,

wenn du das Blech mit der Nase bewegst, muss sich das drunter liegende Blech mit bewegen.

Beide Bleche müssen aber leicht gleiten und leicht gegeneinander verschiebbar sein.


Um das Reibrad auszubauen, muss nur der obere Sicherungsring runter, dann kannst du das Reibrad von der Achse nehmen.
Oder meinst du das Kurvenrad?


Gruß
Benjamin
LucioFulci
Stammgast
#29 erstellt: 22. Feb 2011, 19:05
Ja entschuldige, meine natürlich das Kurvenrad. Also das Gelbe.
Habe nämlich auch Teile ausgebaut welche ich eigentlich gar nicht entfernen hätte sollen. Wie zB das kupferne Ding, mit dem ich ja dann so meine Probleme hatte.

Ja also ich weiß nicht wie es perfekt gehört, aber eigentlich sind sie schon leicht beweglich. Kann das Problem sonst bei der Abstellschiene liegen? Der ganze Vorgang sieht für mich ein bisschen seltsam aus. Die Abstellschiene kommt nach innen wenn ich den Tonarm nach innen schiebe und trifft dann die zwei Bleche und drängt sie nach außen. Dort bleiben sie dann. Also von oben ohne Teller betrachtet. Wann soll sich dann der Tonarm eigentlich zurück bewegen? Wenn sie sich treffen wahrscheinlich oder?
Bepone
Inventar
#30 erstellt: 22. Feb 2011, 19:17
Hallo,

hört sich soweit eigentlich gut an.
Der Arm wird dann zurückgeführt, wenn das untere Blech die Zahnlücke im Kurvenrad füllt und der Nocken am Zahnkranz des Plattentellers in Eingriff kommt.


Tja, welche Teile ausbauen beim Kurvenrad-Ausbau.... Kann ich aus dem Kopf auch nicht sagen, musst du probieren!



Edit: Nachtrag.

Serviceanleitung hast du?



Gruß
Benjamin


[Beitrag von Bepone am 22. Feb 2011, 19:18 bearbeitet]
LucioFulci
Stammgast
#31 erstellt: 22. Feb 2011, 19:37
Habs zur Sicherheit nochmal kontrolliert. Und zwar wird eigentlich hauptsächlich nur das obere (also das kupferne kleine) Blech zurückgeschoben. Das untere Blech bewegt sich eigentlich nur minimal. Um wieviel sollen sich die Teile bewegen?

Ja, habe ich.
Bepone
Inventar
#32 erstellt: 22. Feb 2011, 20:47
Hallo,

das untere Blech muss sich synchron zum oberen bewegen.

Tut es das nicht, ist es entweder zu schwergängig oder mit zu zähem Schmiermittel geschmiert.

Wenn du es nicht anders hinbekommst, versuche es mit etwas (wenig!!) weichem Fett zw. oberem und unterem Blech.


Edit: Nachtrag.

Wir reden von den gleichen Blechen, ja? Hier auf dem Bild in etwas anderer Ausführung, vom 1249.

PIC_0191


Gruß
Benjamin


[Beitrag von Bepone am 22. Feb 2011, 20:50 bearbeitet]
LucioFulci
Stammgast
#33 erstellt: 23. Feb 2011, 11:19
Schon mal vielen Dank für die bisherige Hilfe. Die Endabschaltung funktioniert jetzt. Nur gibt es wieder ein eher kleines Problem, von dem ich auch schon irgendwo mal gelesen habe, aber ich kann es nicht mehr finden und mir fällt die Lösung auch nicht mehr ein.

Also, der Tonarm fährt am Ende irgendwie total ruckartig hoch und sofort zurück. Echt extrem ruckartig. Dabei kratzt die Nadel sogar über die Platte.
Früher war es eigentlich so, dass er schön ruhig und langsam zuerst hoch, dann nach rechts gefahren ist. Jetzt eben total ruckartig fast zugleich.

Liegt es am Lift? Habe im Vergleich zu früher keine Änderungen vorgenommen.

Edit:

Wir reden von den gleichen Blechen, ja? Hier auf dem Bild in etwas anderer Ausführung, vom 1249.


Ja, nur halt in etwas anderer Ausführung. Also bei mir ist das ober kupfer und das untere silber. Wobei es halt ein bisschen anders aufgebaut ist.


[Beitrag von LucioFulci am 23. Feb 2011, 11:21 bearbeitet]
Bepone
Inventar
#34 erstellt: 23. Feb 2011, 20:47
Hallo,

was hast du denn unternommen, damit die Endabschaltung funktioniert?


Zum Thema Ruckeln, ich würde es auf den Steuerpimpel schieben. Aber da hast du ja nichts verändert, oder?


Gruß
Benjamin
LucioFulci
Stammgast
#35 erstellt: 23. Feb 2011, 21:38

Zum Thema Ruckeln, ich würde es auf den Steuerpimpel schieben. Aber da hast du ja nichts verändert, oder?



Naja, ehrlich gesagt schon. Da war einer drauf, der eigentlich ziemlich neu und auch ganz gut aussieht, nur ist der einfach so runtergerutscht. Dann hab ich einfach ein altes Kabel durchgeschnitten und daraus einen neuen gebastelt. Scheint aber dann nicht so gut zu sein.
Aber kann es eigentlich wirklich der Steuerpimpel sein? Dann müsste es ja eigentlich wenn ich auf Stop drücke, auch gleich oder ähnlich reagieren, oder nicht? Wenn ich den Stop-Hebel betätige, reagiert der Tonarm nämlich ganz ruhig wie immer. Also fährt schön langsam hoch und dann schön langsam zur Seite.
Jedoch bei der Endabschaltung eigentlich zuerst nach rechts und dann nach ca. 2 cm hoch und nach rechts. Aber echt total extrem. Viel zu schnell.

Hab mir mal die Abstellschiene genau angesehen und bin dabei drauf gekommen dass sie sich irgendwie ein bisschen nach rechts bewegt wenn sie auf das Blech trifft. Hab es daher ganz vorsichtig und beherzt nach links gebogen. Jetzt trifft sie besser das Blech. Aber keine Angst, sie ist noch gerade.

Bezüglich Steuerpimpel nochmal. Was ist wenn ich den alten (der drauf war) mit ein wenig Isolierband festklebe? Oder ist davon aus irgendwelchen Gründen abzuraten?
Bepone
Inventar
#36 erstellt: 23. Feb 2011, 21:48
Hallo,

es könnte schon am Eigenbau-Pimpel liegen.

Versuche es doch nochmal mit dem alten. Aber außen würde ich nichts anbringen, könnte die Funktion beeinträchtigen.
Lieber mit einem Kleks schwachen Kleber auf seiner Stange festkleben. Kannst du ja jederzeit wieder lösen.


Gruß
Benjamin
LucioFulci
Stammgast
#37 erstellt: 23. Feb 2011, 21:58
Habs gerade probiert. Leider kein Unterschied. Die Endabschaltung hat es echt in sich.

Hast du sonst noch Ideen? Soll ich sonst vielleicht mal ein kurzes Video oder Fotos von irgendwelchen Teilen machen?
Bepone
Inventar
#38 erstellt: 23. Feb 2011, 22:09
Hallo,

ein Video könnte aufschlussreich sein.


Ansonsten kann ich dir nur noch empfehlen: Lasse einmal die Endabschaltung von Hand laufen. Also Stecker aus der Steckdose und Plattenteller händisch drehen.

Dabei die Platine des Plattenspielers so stellen, dass du die Mechanik beobachten kannst. Evtl. siehst du so, was die wilden Sprünge des Tonarms verursacht.



Gruß
Benjamin
LucioFulci
Stammgast
#39 erstellt: 23. Feb 2011, 22:24
Könnte es eventuell am Tonarmlift liegen? Es quietscht dort ein bisschen. Oder was ist das eigentlich für ein Teil das oben auf den Pimpel drückt? Kann ich da etwas verstellt haben?

Werde sonst morgen in Ruhe mal schauen ob ich ein Video von oben und von unten machen kann.

Was mir noch aufgefallen ist. Bei Platten wo die Endlaufrille noch etwa um 1 mm nach innen verlegt ist funktioniert die Endabschaltung auch nicht. Ich kann aber die Exzenterschraube aber nicht noch weiter nach rechts drehen. Wenn ich sie nach links drehe verlegt sich die Abstellschiene nach hinten.
Bepone
Inventar
#40 erstellt: 25. Feb 2011, 10:23
Hallo,

du hast doch an der Abstellschiene und / oder am Blech, wo die Abstellschiene auftrifft, herumgebogen.

Wenn der Einstellbereich mittels Excenterschraube nun nicht mehr ausreicht, musst du die Blechzunge, die die Abstellschiene berührt, weiter zur Abstellschiene hin biegen.

Aber immer nur wenig biegen und danach händisch drehen und schauen, ob nicht irgendwo irgendetwas kollidiert. Sonst kracht's mal gewaltig im Getriebe.


Bzgl. ruckelndem Tonarm gestaltet sich die Ferndiagnose sehr schwierig. Sieh mal, ob du dem Problem durch sorgfältiges Beobachten nicht selbst auf die Spur kommst.



Gruß
Benjamin
LucioFulci
Stammgast
#41 erstellt: 01. Mrz 2011, 08:52
Hallo,

der Dual wird immer mysteriöser!

Hatte in den letzten Tagen leider nur wenig Zeit mich mit dem Plattenspiler und seiner Endabschaltung zu befassen. Habe dann am Sonntag einfach den Plattenspieler zurück in seine Zarge gestellt und dann einfach mal eine Platte drauf getan und schön fein Musik gehört. Und dann irgendwann kam das Ende. Ich muss sagen ich weiß auch nicht warum, aber es hat auf einmal ganz normal funktioniert, so als ob es nie irgendwelche Probleme gegeben hätte.
Gut, ich hab mir dann gedacht, ich freu mich besser nicht zu früh (hab ich nämlich schon ein paar mal gemacht). Dann die B-Seite, durchgehört und perfekt abgeschalten. Das ging dann mit mehreren Platten so weiter, immer ohne Probleme.
Habe dann mal zwischendurch bei einer der Platten probiert den Tonarm manuel in die Auslaufrille zu geben. Da war dann wieder das Problem, dass er entweder nicht hochgefahren ist und sich einfach in der Auslaufrille weiter gedreht hat oder aber, dass er zurück gefahren ist, aber eben zu ruckartig und dabei über die Platte gekratzt hat.
Habe dann gestern noch ein paar Platten gehört und die Endabschaltung hat dann auch eigentlich immer funktioniert. Bis dann die letzte Platte des gestrigen Abends kam. Der Tonarm hat sich dann auch gegen Ende hin schön langsam hochgehoben und schön langsam zurück bewegt, jedoch nicht weit genug zurück. Er hat sich nicht ganz auf den Tonarmhalter drauf bewegt sondern etwa nur zur hälfte, so dass er dann wieder runtergerutscht ist und sich die Platte weitergedreht hat. Also der Motor hat sich dann nicht ausgeschalten.
Mir ist aufgefallen, dass der Tonarm in seinen Bewegungen ein leicht quietschendes Geräusch macht. Kann es sein, dass da irgendetwas geschmiert werden muss oder liegt es am Steuerpimpel?
Woran kann es liegen, dass die Endabschaltung jetzt auf einmal bei ganzen Platten funktioniert und wenn ich es manuel gleich direkt vor der Auslaufrille auflege nicht funktioniert? Kann es denn sein, dass der Steuerpimpel mit schnellen Bewegungen in Richtung Tellermitte nicht fertig wird und daher verutscht und versagt?

Beste Grüße
filthhound
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 01. Mrz 2011, 10:02
Hallo,

prinzipiell gibt es beim 1219 zwei Schwachstellen: den Pimpel und den Multiselektor. Eine ordnungsgemäß funktionierende Automatik setzt natürlich voraus, daß die Mechanik richtig eingestellt ist.

Bitte schau Dir doch einmal bevor Du noch irgendwas rumprobierst und womöglich verschlimmbesserst die Service-Anleitung an, insbesondere die Lifthöhe muß richtig eingestellt sein. Einen passenden Steuerpimpel natürlich vorausgesetzt.
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