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Dual 1219

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martin
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 25. Apr 2003, 12:58
Hi,

an die Älteren unter Euch
Ich habe den ca. 30 Jahre alten Dreher von meinem Vater geerbt und möchte den etwas aufpolieren. Gibt es eigentlich noch 1. ein passendes TA-System für den Originalarm (im Moment ist ein MM-System von Shure montiert, die Nadel macht nicht mehr den besten Eindruck)oder 2. muss ich mir einen 'Headshellumbaukit' besorgen, um gängigee TAs montieren zu können? Und wenn 2. ja, was empfiehlt ihr?

Danke und Grüße
martin
cr
Moderator
#2 erstellt: 25. Apr 2003, 13:42
War das nicht der beste DUAL mit Reibrad? (DUAL war ziemlich der einzige Hersteller der mit Reibräder gute Rumpel-Abstände zusammenbrachte).
Du musst vermutlich das Reibrad austauschen, ist wahrscheinlich abgenützt und verhärtet (müßte deutlich hörbar Rumpeln im LS).
Ich würde bei Shure bleiben und nur eine Ersatznadel einschieben (ev. Nachbau). Viel in einen Tonkopf zu investieren lohnt sich bei diesem alten Gerät nicht.
Prinzipiell verträgt der Dual Nadeln mit hoher Nachgiebigkeit und Auflagen von nur 1 g (10 p).
Sonus
Stammgast
#3 erstellt: 25. Apr 2003, 13:55
Ersatzteile

www.ersatzteile-onlineshop.de


bei Shure bleiben

www.phonophono.de


Sonus
martin
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 25. Apr 2003, 14:14
Danke!

63 Euronen für 'ne Erstatznadel ist ganz schön heftig. Mal sehen, ob ich da nicht gleich nach einem anderen System schaue. Adapter DIN/Chinch brauch ich auch noch.

Ich dachte eigentlich, das wäre ein Direkttriebler und Reibrad etwas Besonderes, so wie die sauteuren Garrards. Muss heute abend mal ins Manual schauen. Schaltplan, Plan mit Schmierstellen usw. ist noch alles da.
Holger
Inventar
#5 erstellt: 25. Apr 2003, 14:46
Hallo Martin,

Ich habe gerade neben meinen großen Reibrad-Lieben Garrard und Thorens auch einen Dual reaktiviert, und zwar den "Vater" des 1219, den 1019.
Der 1019 war Ende der Sechziger das Spitzenmodell und ist mit einem Shure M75 ausgerüstet. Der 1219 ist garantiert ebenfalls ein prima Gerät, wenn er noch gut in Schuß ist.
Die Reibräder halten übrigens länger, als man glaubt, mein 1019 läuft sauber und nicht lauter als seine Kollegen aus England und der Schweiz - und damit meine ich nahezu lautlos, aus einem halben Meter Entfernung hört man kein Laufgeräusch mehr, und wenn Musik spielt, natürlich erst recht nicht, höchstens mit einem Stehoskop.
Die Meinung von cr, dass sich ein neues oder besseres System nicht lohnt, teile ich nicht. Ich habe meinem M75 eine neue Original-Nadel (30 Euro) gegönnt, und das war schon klasse. Jetzt habe ich spaßeshalber ein älteres, aber zur Zeit ungenutztes Grado Platinum Wood (NP immerhin 600 DM) eingebaut und - WOW. Erstklassiger Sound, macht sehr sehr viel Spaß.
Ein Umrüstkit brauchst Du m.E. nicht, der TKS-Systemträger müsste ganz normal mit allen Halbzollsystemen zurecht kommen.
martin
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 28. Apr 2003, 10:06
Hi Holger,

den Zustand würde ich mal als 'gut' bezeichnen. Mein alter Herr hat den Dreher nur unregelmäßig am WE für 1 oder 2 Platten genutzt. Die letzten 5 Jahre stand das Teil still. Dass die Mechanik Geräusche produzieren soll, ist mir jedenfalls früher nicht aufgefallen. Mit der Halbzollhalterung hast Du recht. Das Shure M71 ist mit einer Plastiknase in den Halter eingedrückt, deshalb dachte ich an etwas Spezielles, auf den 2. Blick sieht man aber auch die Schlitzlöcher für Schraubaufnahmen8)
Ist zwar kein Highendiger Dreher. Werde aber den Tipp mit dem höherwertigen TA nachgehen, wenn der 1219er sich auch nach genauerer Inspektion im guten Zustand präsentiert. Da ich mit einem Grado TA gute Erfahrungen mit meinem WB Circle gemacht habe, werde ich bei Grado bleiben.

Grüße
Martin
cr
Moderator
#7 erstellt: 28. Apr 2003, 10:14
Von der Tonarmkonstruktion her ist der 1219 gut, war immerhin damals das Topmodell, bis der Dual-Direktantrieb gekommen ist. Ein guter TA lohnt sich sicher.
martin
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 08. Mai 2003, 15:43
Hallo Holger,

das Grado Platinum Wood findet man oft gebraucht. Gibt es irgendwo im web eine Anleitung, wie man ein System einbaut bzw. justiert? Und was benötige ich dazu. Eine Tonarmwaage von Ortofon habe ich noch. Wie ich das System vor 15 Jahren eingebaut habe, weiß ich aber nicht mehr
Grüße
martin
Holger
Inventar
#9 erstellt: 08. Mai 2003, 17:28
Hallo Martin,

Steht alles auf meiner Webseite www.Phono-Info.de, und zwar unter "Einsteiger", Frage 6. Kleine Zange, kleiner Schraubenzieher, die Waage, die Du schon hast, ein kleiner Spiegel oder gutes Augenmaß und eine Einstellschablone - und eine ruhige Hand .
So ene Einstellschablone kann ich Dir als PDF-Datei schicken (12 KB), Du musst sie nur über den Acrobat Reader ausdrucken und darauf achten, dass auf 100% Zoom geschaltet ist. Auf etwas stärkerem Papier oder leichtem Karton wäre gut, dann muss nur noch mit einem Federmesser das Loch für die Tellerachse ausgeschnitten werden.
martin
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 09. Mai 2003, 07:43
Danke, Holger!

Dein Angebot nehme ich gerne in Anspruch
Holger
Inventar
#11 erstellt: 09. Mai 2003, 08:01
Dann mail mir doch bitte Deine eMail-Adresse an

vinyl-lebt@t-online.de
martin
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 14. Mai 2003, 08:53
Die Kiste macht jetzt doch Probleme

Eingeschaltet - einwandfrei. Mechanik läuft sauber und der Antrieb annähernd geräuschlos. Leider kam aus einem Kanal die Musik sehr leise, begleitet von einem tiefen Brumm. Kanal vertauscht - Problem jetzt auf anderem Kanal. Hab dann TA entfernt und mit Ohmmeter die Kabel durchgemessen. Auch die kurzen, zw. TA-Halterung und TA selbst. Wieder eingebaut- jetzt gehen beide Kanäle nicht mehr. Rauscht und brummt leise. Wenn ich mit der Hand an den DIN-Stecker fasse, wird das Brummen lauter. Die Lötstellen am Stecker sehen jedenfalls gut aus, habe auch auf Durchgang geprüft und einen neuen DIN-Cinch-Adapter mit Massekabel.

Hat einer von Euch eine Idee? Ist immer noch das Original-System Shure M81 verbaut. Leider kein 2. zum Testen da.

Grüße
martin
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