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Taugt der DJ Tech SL 1300 MK6 was?

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Autor
Beitrag
rude6977
Neuling
#1 erstellt: 16. Aug 2011, 18:34
Hi,

bin auf der Suche nach nem Plattenspieler der die Funktionen Start/Stop, Rückwärtslauf und USB Anschluss besitzt.

Bin jetzt nach einigem Suchen auf den DJ Tech SL 1300 MK6 gestoßen, der für mich preislich im Rahmen wäre.

Jetzt die alles entscheidende Frage: Taugt der eurer Meinung nach was??

Hatte mir vor zwei Wochen den Lenco L-80 gekauft und heute wieder zurückgegeben, da bei 1/3 meiner Platten (durchweg guter Zustand) die Nadel hängenblieb.

Da ich kein DJ bin ist für mich das wichtigste Kriterium dass der Spieler ohne Probleme durchläuft.

Wäre über Erfahrungsberichte auch über die Marke DJ-Tech an sich sehr dankbar!!


[Beitrag von rude6977 am 16. Aug 2011, 18:36 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#2 erstellt: 16. Aug 2011, 19:40
Moin,

von DJ-Tech habe ich noch nichts gutes gesehen.

Wenn dir ein Coax S/PDIF Digitalausgang reicht, schau dir mal den sehr guten Stanton ST-150 II an.

http://www.thomann.de/de/stanton_st150_ii.htm

MfG
Haakon
boozeman1001
Inventar
#3 erstellt: 16. Aug 2011, 19:46
Das Ding ist optisch auf "edel" getrimmter Kernschrott.
Lass die Finger davon!
rude6977
Neuling
#4 erstellt: 16. Aug 2011, 19:57
Danke für eure Einschätzungen.

Der Stanton macht echt nen guten Eindruck übersteigt mit knapp 500€ aber etwas mein Budget.

Wie kann es aber sein, dass solche Plattenspieler wie DJ-Tech oder auch der Lenco den ich hatte Top-Bewertungen bei Test´s bekommen? Auf welche Faktoren achten die dann da?
rorenoren
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 16. Aug 2011, 21:39
Moin,

erstens wird jemand der so ein Ding gekauft hat, kaum hohe Ansprüche haben.
Zweitens gibt derjenige nicht gern zu, Schrott gekauft zu haben.
Drittens schreiben solche Testberichte auch Leute, die das Zeug verkaufen müssen.
(z.B. der Vertrieb)
Viertens leben Testzeitschriften, bzw. Portale von Werbung.
(d.h. dass sie keinen ihrer Werbekunden durch schlechte Tests vergraulen wollen)

Glaube nichts, das du nicht selbst verstehst und angefasst hast.
(und höre niemals auf meine Ratschläge )

Das Qualitätsbewusstsein ist bei den meisten Leuten nicht sonderlich ausgeprägt.
(zumal das Geld kostet)
Du siehst das an dir selbst.
Du willst Luxus (Funktionen), es darf aber "nichts" kosten.

Da bleibt nur Schrott, oder auf Funktionen zu verzichten.
(oder gar Geld ausgeben)

Wie im anderen Thread geschrieben, kaufe dir einen guten alten Direkttriebler und geniesse erstmal das Musikhören und kleinere Scratchaktionen.
(mit etwas Übung geht das auch ohne Schickimicki)
Wenn dir das gefällt, sparst du auf ein "richtiges DJ-Gerät".
(wenn du das dann noch brauchst)

Gehe mal in einen Conrad oder Müll- Markt und fass die Tonarme der Plastikgurken dort an.
Was wackelt und aus Plastik ist, ist Schrott.

Gruss, Jens
CarstenO
Inventar
#6 erstellt: 17. Aug 2011, 07:53

rorenoren schrieb:
Wie im anderen Thread geschrieben, kaufe dir einen guten alten Direkttriebler und geniesse erstmal das Musikhören und kleinere Scratchaktionen.


Hallo Jens,

meinst Du, von meinen früheren Plattenspielern würde hier etwas passen?

http://www.hifi-foru...m_id=170&thread=5306

Gruß, Carsten
directdrive
Inventar
#7 erstellt: 17. Aug 2011, 09:39

boozeman1001 schrieb:
Das Ding ist optisch auf "edel" getrimmter Kernschrott.
Lass die Finger davon! :cut


Lass besser die Finger vom Booze

Der DJ-Tech ist KEIN Schrott - und teilt mit dem Lenco vor allem das Gehäuse und die Optik. Der Spieler ist technisch vielmehr sogar weitgehend baugleich mit dem Stanton.
Gleicher Antrieb, gleiche Steuerung und gleicher Tonarm - Zarge, Plattenteller und Bedienelemente sind beim Stanton jedoch deutlich solider ausgeführt.

Ich hatte selbst schon ein weitgehend baugleiches Gerät, jedoch ohne Phonovorverstärker/USB zuhause, einen KAM DDX-3000.

schlimm1

Gut gemachter solider Spieler, funktioniert einwandfrei, klingt ausgezeichnet und ist hinsichtlich seiner technischen Eigenschaften nicht schlechter als ein Technics SL-1200 II.
Die Optik ist allerdings grausam. Zur Qualität des eingebauten Vorverstärkers und der USB-Lösung beim DJ- Tech kann ich nichts sagen.

Daß man nun allerdings so einen DJ-Tech oder einen Stanton zum Musikhören braucht, bezweifle ich - Rückwärtslauf und die extrem kurzen Hochlaufzeiten dieser Geräte sind letztlich wirklich nur für DJs interessant.
Es gibt externe USB-Lösungen, die sich mit praktisch jedem Hifi-Plattenspieler kombinieren lassen, vielleicht lässt sich hier eine günstigere Lösung finden.

Grüße, Brent


[Beitrag von directdrive am 17. Aug 2011, 11:19 bearbeitet]
rude6977
Neuling
#8 erstellt: 17. Aug 2011, 17:17
Hi,

puh, jetzt wird´s für mich nicht leichter.

2 sagen der ist schrott, 1 dass er in ordnung ist.

rorenoren, deine einschätzung stimmt schon dass ich viel qualität und funktionen für wenig geld will. aber ich persönlich finde 236,- (aktueller Amazon-Preis) schon ne beachtliche summe wenn ich bedenke, dass mein alter yamaha player nicht soviel in Mark gekostet hat (natürlich ohne die Funktionen) und jetzt 15 Jahre ohne Probleme (Nadeldruck nachstellen usw) gelaufen ist.
Zum anderen ist mir schon klar, dass allgemein die Qualität bei allen Geräten schlechter wird, aber da ist ja das nächste Problem. Elektromärkte haben ja kaum noch Plattenspieler die man begutachten kann, da bleibt nur bestellen und dann hast den Spieler erstmal.
Oder weiß jemand einen Laden nähe Augsburg der auf Plattenspieler spezialisiert ist?

directdrive, danke für deine Meinung, weiß jetzt aber nicht wie du das meinst, dass der DJ-Tech ähnlich wie der Lenco ist. Mit dem war ich ja letzlich eher garnicht zufrieden. Ist die erste Woche problemlos gelaufen und ab dann ist er immer öfter hängengeblieben.
directdrive
Inventar
#9 erstellt: 17. Aug 2011, 19:48

rude6977 schrieb:
...weiß jetzt aber nicht wie du das meinst, dass der DJ-Tech ähnlich wie der Lenco ist. Mit dem war ich ja letzlich eher garnicht zufrieden. Ist die erste Woche problemlos gelaufen und ab dann ist er immer öfter hängengeblieben.


Hallo nochmal,

die stammen alle vom gleichen Hersteller, Marken wie DJ-Tech oder Lenco besitzen keine eigenen Produktionsstätten oder technische Entwicklungsabteilungen.

Wenn Du beispielsweise den Lenco L-80 und den DJ-Tech Vinyl Encoder 10 miteinander vergleichst, wirst Du feststellen, daß beide Geräte bis auf den Markennamen völlig identisch sind.

Der DJ-Tech SL-1300 MK6 ist ein paar Qualitäts- und Preisklassen höher angesiedelt, besserer Antrieb, besserer Tonarm, aber gleiche Form der Zarge (Gehäuse) und Bedienelemente.


Dass Dein Lenco nach ein paar Tagen angefangen hat zu springen, ist entweder auf einen Materialfehler oder mangelhafte Qualitätskontrolle (defekte oder schlecht justierte Tonarmlager) zurückzuführen, eventuell auch auf Bedien- oder Einstellfehler. Ein grundsätzliches Problem des Lencos und baugleicher Geräte ist es nicht.

Viele Grüße, Brent
EOS
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 09. Dez 2014, 18:51
mit modifikation soll das Teil ziemlich gut sein : HIER


[Beitrag von EOS am 09. Dez 2014, 18:58 bearbeitet]
hoehne
Stammgast
#11 erstellt: 10. Dez 2014, 09:26

EOS (Beitrag #10) schrieb:
mit modifikation soll das Teil ziemlich gut sein : HIER

Ha, das kommt mir bekannt vor: http://www.hifi-foru...m_id=26&thread=18866
Wahrscheinlich dann doch ein Konstruktionsfehler der Hanpin-Schmiede. Evtl. sollte ich meinen RP6000 doch "pimpen"..
8erberg
Inventar
#12 erstellt: 10. Dez 2014, 10:03
Hallo,

Hanpin muss ja auch sparen. Wenn hier ein Dreher für 140 Öcken im Laden steht darf der doch "im Container" keine 30 US-Dollar kosten...

Peter
akem
Inventar
#13 erstellt: 10. Dez 2014, 11:15
Täusch Dich da mal nicht. Die Gewinnspannen bei Billig-Unterhaltungselektronik sind heutzutage winzig. Da macht's ausschließlich die Masse. Das ist nicht so wie bei ernsthaftem Hifi, wo allein die Händlerspanne um die 50% sind. Schon in den 90ern hat ein Hifi-Händler an einem 300 DM CD-Player von Technics unter 1 DM verdient. Brutto.

Gruß
Andreas
8erberg
Inventar
#14 erstellt: 10. Dez 2014, 11:21
Hallo,

och, es sind aber noch Zoll und weitere Abgaben darauf, der Importeur muss wenn die Statistik stimmt mit einer Reklamationsquote von ca. 40 % rechnen, die muss er auch berücksichtigen, dazu kommt der Aufwand den der Importeur hat (WEEE, CE-Zeichen usw.).

Ausserdem hab ich mal gefragt was ein 40 ft-Container "voll" CIF Rotterdam kostet...

Peter


[Beitrag von 8erberg am 10. Dez 2014, 11:21 bearbeitet]
ingope
Stammgast
#15 erstellt: 10. Dez 2014, 11:29
Also WEEE und CE sind nun wirklich zu vernachlässigen (vom Preis her)
(Ich kümmere mich um dies für eine Firma)
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