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Reloop 7000 brummt

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dektra1
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Nov 2014, 11:10
Guten Morgen zusammen,
habe gestern festgestellt, dass mein Reloop ein ganz leichtes brummen erzeugt, sobald die Nadel (Ortofon CC Pro S) bei eingeschaltetem Dreher auf die Platte aufsitzt (wenn sich Platte dreht als auch im Stand).
Hab schon ein anderes Tonsystem versucht - keine Besserung. Eine Erdung ist am Reloop nicht möglich - hab trotzdem mal ein Kabel zum Groud-Anschluss am Receiver gezogen und an verschiedene Bauteile gehalten - auch keine Besserung.

Hat jemand eine Ahnung woran das liegen könnte und ob man das beseitigen kann? Sonst bestellt ich mal zum Test nen anderen Dreher (Stanton ST150). Mein Dual 704 mit Jico SAS System hat das Problem nicht...

Danke euch!
Grüße, Wolfgang
Tauern
Stammgast
#2 erstellt: 06. Nov 2014, 11:32
Hallo Wolfgang,

ist der Anschluss des Headshells an den Tonarm fest genug angezogen? Bei meinem DD-2550 war das mal ein Problem, das aber im "Handumdrehen" beseitigt werden konnte.

Grüße

Lutz
akem
Inventar
#3 erstellt: 06. Nov 2014, 12:34
Wenn es nur brummt, wenn die Nadel auf der Platte aufliegt (und das auch bei ausgeschaltetem Motor), fürchte ich, daß es vom Trafo kommt. Ändert sich das Brummen in der Stärke je nachdem, ob die Nadel im äußeren Bereich der Platte, am inneren Ende oder irgendwo in der Mitte aufliegt?

- Wenn ja, dann könnte es ein magnetisches Streufeld sein. Dann müßte es aber auch schon brummen, wenn die Nadel nicht auf der Platte ist sondern nur kurz davor ist.
- Wenn nein, dann dürfte es ein mechanisches Brummen vom Trafo sein. Wenn Du Glück hast, sind vielleicht einfach nur die Befestigungsschrauben ein bischen locker. Aber es kann auch passieren, daß die Vibrationen vielleicht durch die Form der Netzspannung verursacht werden. Wenn da auch nur minimale Gleichspannungsanteile drin sind, treibt das den Trafokern in die magnetische Sättigung, was auch mechanische Vibrationen (sprich Brummen) verursachen kann.

Gruß
Andreas
dektra1
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 06. Nov 2014, 13:25
@Andreas

also es brummt innen auf der Platte genauso als auch außen, sowie erst bei Kontakt. Die Idee, dass es vom Trafo kommen könnte leuchtet mir ein.
Tja, da hab ich wohl schlechte Karten. Der Dreher ist erst 3 Monate alt und da will ich nicht rumschrauben. Dann muss man das wohl so hinnehmen.

Danke dir!
Grüße, Wolfgang
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 06. Nov 2014, 13:36
Hallo!

Falls am Receiver ein Breitband- oder Antennenkabel angeschlossen ist oder dieser mit einem Gerät (z.B. TV ) verbunden an das ein solches angeschlossen ist liegt wahrscheinlichn eine Masseschleife durch Mehrfacherdung vor. Abhilfe schafft hier ein Mantelstromfilter in der Antennenzuleitung.

MFG Günther
dektra1
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 06. Nov 2014, 13:38
Hallo Günther,
um das auszuschließen hab ich den Dreher am Verstärker und alles andere abgehängt. Auch Dreher und Verstärker an der gleichen Steckleiste angeschlossen.

Grüße, Wolfgang
sandmann319
Inventar
#7 erstellt: 06. Nov 2014, 14:02
@dektra1


Der Dreher ist erst 3 Monate alt und da will ich nicht rumschrauben

Also noch innerhalb der Garantiezeit

Dann muss man das wohl so hinnehmen.


nein, Gerät zurück zum Händler und Reklamieren, je früher um so besser.

Gruß Gerd
HAL3000
Stammgast
#8 erstellt: 08. Nov 2014, 14:43
Hallo dektra1

ich habe an meinem Reloop 6000 (Vorgängermodell) exakt das gleiche Problem.
Siehe meinen Fred dazu: LINK

Den Reloop- Support hab ich mal angeschrieben - aber nach über 3 Wochen wird da wohl keine Antwort mehr kommen. Getestet hab ichs an verschiedenen Anlagen, in verschiedenen Wohnungen (somit auch verschiedene Stromkreise), Kabel getauscht, anderen TA getestet, mit Erdungskabel am Metallgehäuse herumprobiert usw. Überall das gleiche Ergebnis.

Meine Vermutungen dazu:
- Feinste mechanische Vibrationen möchte ich zumindest mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ausschliessen
- zumindest subjektiv wird das Brummen etwas lauter, wenn die Auflagekraft erhöht wird. Mag aber auch Einbildung sein.
- Schalte ich den Strom für den Spieler am Hauptschalter ab, erstirbt auch das Brummen (aber selber drehen ist auf Dauer auch ermüdend )
- Elektromagnetische Einstreuungen vom Motor kann ich ebenfalls ausschliessen. Kann man ganz einfach testen: Plattenteller runternehmen, und die Nadel bei eingeschaltetem Player über das Gehäuse schwenken - das Brummen ist tatsächlich in der Mitte deutlich lauter als am Rand, hört sich gänzlich anders an und ändert auch die Frequenz, je nach Entfernung der Nadel vom Gehäuse und der Achse. Sprich: Der schwere Metall- Plattenteller schirmt den Motor sehr wirksam ab

Da du vom selben Problem betroffen bist, möchte ich einen Defekt als solchen mittlerweile ausschliessen. Vielmehr vermute ich dahinter eine Art Serien- / Qualitätsproblem in Verbindung mit dem Trafo. Andererseits: Wenn das so ist, müsste das Brummen doch eingentlich dauerhaft da sein und nicht nur bei Berührung von Nadel und Platte. Dafür spräche ja auch das Verschwinden des Brummers direkt nach dem Abschalten. Allerdings: Mir ist nicht wirklich klar, was das Aufsetzen der Nadel auf die Schallplatte (oder auf die Filzmatte des Plattentellers selber) damit zu tun hat. Es tritt ja auch wirklich nur dann auf, wenn die Nadel die Oberfläche berührt. Es schliesst sich ja kein Stromkreis im eigentlichen Sinne.
Ich habe zwar das Service Manual meines 6000er, aber ich mag den Klotz nicht einfach auseinanderreissen, da ich auch nicht wüsste, wo ich gezielt suchen muss.


[Beitrag von HAL3000 am 08. Nov 2014, 14:46 bearbeitet]
dektra1
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 08. Nov 2014, 15:05
Ich denke, da wird man auch mit Garantie nicht weiter kommen. So wie ich das einschätze ist das nach Hersteller im "Toleranzbereich". Es ist mir jetzt erst aufgefallen, da ich mal mit Kopfhörer genau hingehört habe. Auf jeden Fall könnte ich wetten, das der original 1210er das Problem nicht hat.
Es sind auch so manche Feinheiten, die mich stören, wie der minimale Rücklauf des Tellers beim Stop (eine nicht angehobene Nadel könnte da zerstört werden). Nach einem Video vom 1210er hat der das aber auch. Weiterhin ist es unmöglich mit einer Wasserwaage den Teller absolut auszurichten. Also Fertigungstoleranzen beim Teller.
Ich denke die Reloops sind einfach für den DJ Betrieb gedacht und weniger für Hifi-Freaks, wo alles perfekt gerade und kristall-klar klingen soll. Da ist man mit anderen Nicht-DJ-Drehern sicher besser bedient. Evtl ist der Technics 1210 da eine Ausnahme. Auch den Replika Stanton ST150 würde ich gerne mal genau unter die Lupe nehmen.

Grüße!
HAL3000
Stammgast
#10 erstellt: 08. Nov 2014, 16:14
Ja, so sieht es wohl aus. Der minimale "Rückläufer" beim Motorstop ist bei meinem Gerät ebenfalls vorhanden. Nicht, das es mich wirklich stört. Ich habe mich damals für diesen Dreher entschieden, weil man wirklich ein massives Laufwerk fürs Geld bekommt, direktgetrieben, quarzgesteuert, mit kräftigem Motor.
Schon sehr befremdlich, das man das Gebrumme als Fertigungstoleranz verkauft. Denn mal ehrlich: Was ich bei ganz normaler Zimmerlautstärke bereits hören kann, wird doch erst recht in einer Discothek mit dicken Hochleistungs- PA´s auffallen?

Interessant zu wissen wäre vllt. noch, wie es sich mit einem MC- TA verhält, die ja deutlich geringere Ausgangsspannungen liefern.

Das Dumme ist, das man hinsichtlich der Quelle nur Vermutungen anstellen kann. Wüsste man, das die Ursache auf der Netzplatine zu finden ist oder was man zur Behebung tun könnte (Puffer- Elkos tauschen/vergrössern etc.), würde ichs ja machen. Aber keine Chance, ich hab im Netz nichts entsprechendes finden können.

Die nächste Frage, die man sich schliesslich stellt: Was wäre ein adäquater Ersatzspieler? Ausser dem heute üblichen Plastik- USB- Gelumpe oder schweineteure "Hightech-für-Liebhaber- Maschinen" ist ja kaum irgendwo was zu kriegen, was man sich zuvor ansehen und anhören kann. Und bei Gebraucht- Kisten aus der Bucht hab ich so meine Bedenken, was man da geliefert kriegt, zumal ich nicht mal wüsste, nach welchen Drehern ich Ausschau halten kann und wovon ich besser die Finger lassen sollte...
Holz24
Stammgast
#11 erstellt: 08. Nov 2014, 20:30
Hallo,

ich kann nur für meinen Synq sprechen, welcher aber sehr ähnlich sein sollte.
Ich fand den eingebauten Vorvertärker/ Entzerrer immer so schlecht, dass ich mich
entschieden habe, diesen gleich auszubauen. Bei diesen Spielern sind die Minuspole
( Masse ) vom Tonabnehmer zusammengeführt auf den Schirm vom Cinch. Deshalb
gibt es auch kein Erdungskabel. Es gibt also nur Leiter links / Leiter rechts und eben
die Masse. Wahrscheinlich ist, dass es deshalb brummt. Bei meinem Synq jedoch brummt
nichts mehr, ich hab den folgendermaßen verdrahtet: Mal für einen Kanal erklärt:
Plus TA verbunden mit Stift im Cinch,
Masse oder Minus TA verbunden mit Masse Cinch ( Außenring )
Schirm vom Kabel mit Masse vom Plattenspieler, also Metallteile vom Gehäuse, Tonarm,
Erdungskabel,
die Abschirmung vom Kabel darf im Cinchstecker nicht verbunden sein, sondern nur hineingehen,
Ihr braucht symetrisches Kabel, also mit Abschirmung und 2 Adern.

Mit freundlichen Grüßen

Markus
HAL3000
Stammgast
#12 erstellt: 09. Nov 2014, 10:54
Hallo Holz,

danke für die Erklärung. Allerdings ist mir das noch nicht s ganz klar, denn sprichst zum einen von der Kabelabschirmung und zum anderen davon, das du ein sym. Kabel verwendest.
Aber baust du damit nicht verschiedene Massepunkte mit der Gefahr auf Potentialunterschiede, sollte nicht besser alles sauber miteinander geerdet sein? Was passiert mit der Cinchkabel- Masse, was mit dem Cinchanschluss auf Verstärkerseite?
Irgendwie häng ich da grad fest, vllt. isses auch noch zu früh
Oder du machst nochmal ein Versuch mit anderen Worten für Doofe

Tausenddank im Vorraus
Holz24
Stammgast
#13 erstellt: 09. Nov 2014, 14:48
Hallo,

ein Stereoabtastsystem hat 4 Pins, also Plus links / rechts und Minus links / rechts.
Die haben grundsätzlich nichts mit Masse oder Abschirmung oder .... zu tun. Die Kabel
kommen auch noch so aus dem Tonarm raus und deshalb würde ich dann auch nichts
zusammenführen ( wie es aber gemacht ist ) Um das Signal genau so weiterzuführen,
benötigst Du also zwei Kabel ( 1x linker Kanal, 1 x rechter Kanal ) - jeweils mit 2 Leitern
und der Abscchirmung drumherum. Solche Kabel werden zB. bei symetrischen Verbindungen
benutzt. Diese 2 Adern lötest du im Cinchstecker - plus an den Stift und minus an den Ring.
Der Schirm endet im Stecker schließlich soll er die Leitung abschirmen und kein Signal führen.
Im Plattenspieler werden alle Massen ,der Schirm von den Kabeln und der schwarze Draht vom
Tonarm und das Plattentellerlager und und was sonst noch so aus Metall sein könnte, zusammen-
geführt und als sperate Leitung zum Verstärker geführt.

Markus
akem
Inventar
#14 erstellt: 09. Nov 2014, 15:51
Den Schirm würde ich aber im Plattenspieler nicht mit der Erdung verbinden. Sonst baust Du Dir eine Masseschleife.
Diese Quasi-symmetrische Verkabelung ist natürlich die Luxus-Variante. Man muß aber auch die kapazitätssteigernden Effekte bedenken, so daß das Kabel in diesem Fall entweder sehr kurz zu halten ist, die Phonostufe auf einen sehr niedrigen Kapazitätswert einstellbar sein muß oder diese Verkabelung nur auf MC Systeme anzuwenden ist, denen die Kapazität weitgehend egal ist, solange sie keine absurden Werte annehmen.

Gruß
Andreas
Holz24
Stammgast
#15 erstellt: 09. Nov 2014, 15:59
Hallo Andreas,
wenn der Schirm im Chinchstecker nicht verbunden ist, gibt es eben keine Brummschleife !
Die Kapazität Ader zu Ader ist bei den meisten Kabeln auch nicht größer als 80 pF pro lfm.,

Gruß Markus
Tauern
Stammgast
#16 erstellt: 09. Nov 2014, 16:01
Ich versteh die ganze Diskussion nicht mehr. Das Gerät ist angabegemäß 3 Monate und liegt damit unabhängig von der Garantie in der Gewährleistung - und zwar in der für den Konsumenten richtigen Hälfte. Das Gerät brummt. Dieses Brummen beruht nicht auf einer Fehlbedienung oder -installation. Was gibt´s da noch für Fragen? Zurück damit! Keine vernünftiger Händler wird da Schwierigkeiten machen. Im vom Hersteller angedachten Bereich (Diskothek) ist das Gerät wegen der Problematik komplett unbrauchbar. Es muss sich um einen singulären Fehler handeln oder um eine fehlerhafte Serie. Ich bin mir sicher, dass Reloop ein neues Gerät ohne diesen Makel liefern kann. Ich würde nicht damit leben, dafür ist der Player mit an 400 EUR einfach zu teuer.

Grüße

Lutz
Holz24
Stammgast
#17 erstellt: 09. Nov 2014, 16:12
Hallo Lutz,

die Geräte sind aber alle so, wahrscheinlich auch der Stanton ST 150. OK beim
Pioneer PLX 1000 ist es etwas besser gelöst, aber der kostet gleich mal das
doppelte. Es geht auch um alternativen, welche ich bei Neugeräten nicht sehe.
Sogar Rega macht da ja nichts besser !

Markus
Holz24
Stammgast
#18 erstellt: 09. Nov 2014, 16:20
Nachtrag,

grundsätzlich ist der Reloop ja kein schlechter Dreher, nein ganz im Gegenteil.
Wenn der Plattenteller keinen Höhenschlag hat und der Tonarm nicht wackelt,
hat das Gerät wirklich potenzial !
Umbau könnte sich also lohnen.

Markus
Tauern
Stammgast
#19 erstellt: 09. Nov 2014, 16:21
Hallo Markus,

die grundsätzliche technische Gestaltung der Hapin-Geräte mag hier beispielweise Technics- oder Dual-Plattenspielern aus der Hoch-Zeit der Schallplatte - vielleicht sogar deutlich - unterlegen sein. Gleichwohl ist das genannte Problem nicht akzeptabel. Und es haben auch nicht alle Reloop-Geräte dieses Problem. Mein noch günstigerer Omnitronic DD-2550 hat es ebenfalls nicht - und das bei 179 EUR Kaufpreis incl.Versand. Bei einem McCrypt 3565 (wie der Reloop mit High Torque Antrieb) hatte ich das Problem auch (sogar sehr ausgeprägt). Gerät in Conrad-Filiale gekauft, einen Tag versucht, das Problem zu beheben, danach das Gerät zurück und Kaufpreis erstattet bekommen.

Das Fehlen des Erdungskabels muss nicht zwangsläufig zu dem Problem führen.

Viele Grüße

Lutz
akem
Inventar
#20 erstellt: 09. Nov 2014, 16:40

Holz24 (Beitrag #15) schrieb:
Hallo Andreas,
wenn der Schirm im Chinchstecker nicht verbunden ist, gibt es eben keine Brummschleife !
Die Kapazität Ader zu Ader ist bei den meisten Kabeln auch nicht größer als 80 pF pro lfm.,

Gruß Markus


Dann hab ich Deinen Satz "Der Schirm endet im Stecker" wohl falsch verstanden.
Trotzdem kann es je nach Phonostufe brummfreier sein, wenn der Schirm im Stecker angeschlossen ist und im Dreher nicht.

Gruß
Andreas
hoehne
Stammgast
#21 erstellt: 11. Nov 2014, 12:55
Habe - da ich dieses Phänomen auch von meinem RP6000 MK6 kenne - mir diesen und den von HAL3000 erwähnten Thread durchgelesen.
Ist das mit der Masse umlöten nun eine Lösung oder die Vermutung einer Lösung?
@Tauern: wenn das ein Konstruktionsfehler ist, nutzt die Garantie nicht viel. Leider gehen 1210M6G-Neugeräte mittlerweile für 1k€ bei ebay übern Tisch.

Wie gesagt - ich habe dieses Brummen auch.
Brummen erst bei Aufsetzen der Nadel.

Ist es möglich (verzeiht mein laienhaftes Verständnis bzw. meine Vermutungen), dass das MM-System "aktiviert" wird, wenn die Nadel aufliegt? Dass im Ruhemodus eine Spannung 0,0 V ist, da der Magnet ebenfalls im System auf "Nullstellung" steht? Sobald die Nadel aufliegt, verschiebt sich der Magnet in den Spulen und es liegt eine Spannung an (wie hoch auch immer die ist). Diese wird durch den eingebauten Pre verstärkt. Es ist also wirklich entweder eine falsche Verkabelung im Dreher (Brummschleife), die man "berichtigen" könnte, oder aber könnte es am eingebauten Phono-Pre liegen? Habe mir jetzt mal einen externen bestellt, der evtl. besser geht.

Ansonsten: Wie nochmal wäre die Verkabelung richtig anzulöten? Lediglich die Kontakte aus dem Tonarm auf den Cinch löten und sonst nichts? Wohin mit den anderen Massen des Gerätes (die ja nach Aussage von Holz24 alle am LineOut an diesem Gerät scheinen zusammenzulaufen)?
akem
Inventar
#22 erstellt: 11. Nov 2014, 14:46
Meiner Meinung nach nein.
Diese Masseführung ist zwar unsauber und KANN je nach Phonostufe und Tonabnehmer u.U. zu Brummen führen, aber dann brummt es immer. Selbst dann, wenn der Tonarm in Ruheposition ist und der Motor nicht läuft.
Wenn das Brummen erst auftritt, wenn die Nadel die Platte berührt, MUSS es ein mechanischer Brumm sein. Das hab ich ganz oben schon mal geschrieben und ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, warum der Fred in die völlig falsche Richtung abgebogen ist...

Meine Vermutung: Trafo ist locker und vibriert oder der Motor macht irgendwelche Vibrationen. Der TE schreibt ja, daß es bei ihm auch bei ausgeschaltetem Motor brummt, da schränkt sich die Auswahl an möglichen Ursachen um 50% ein. DU müßtest dann noch klären, ob Motor ein oder aus einen Unterschied macht.
Natürlich könnte es auch sein, daß die Trafobefestigung eine Fehlkonstruktion ist und gar nicht brummfrei gemacht werden kann. Dann hilft nur Umtauschen oder damit leben...

Gruß
Andreas
sandmann319
Inventar
#23 erstellt: 11. Nov 2014, 15:10

Meine Vermutung: Trafo ist locker und vibriert

dem stimme ich zu.
Das Problem mit dem Brummen bei aufgesetzter Nadel, hab ich schon in anderen Foren gelesen,
es lag anscheinend immer am Trafo und seine Befestigung.
Auch bei anderen Drehern, die vom gleichen Hersteller kommen, ist das häufig ein Problem.
Darum nochmal mein Vorschlag die Gewährleistung in Anspruch zu nehmen, und nicht selber basteln, dafür ist sie da.
Die Gewährleistung (Garantie) erbringt immer der Verkäufer, an den wenden.

Gruß Gerd


[Beitrag von sandmann319 am 11. Nov 2014, 15:12 bearbeitet]
hoehne
Stammgast
#24 erstellt: 11. Nov 2014, 15:54
Danke für die Einschätzung. Meiner hat keine Garantie mehr. Evtl. Trafo locker schrauben und Gummipuffer (Unterlegscheiben oder so) zwischen die Schrauben machen - könnte das was werden?
sandmann319
Inventar
#25 erstellt: 11. Nov 2014, 18:16
Ich kenne die Reloops selber nicht, kann da also nichts konkretes zu sagen,
aber genau da, beim Trafo, würde ich ansetzen.
Erstmal nachsehen wie ist er befestigt, wenn möglich Befestigung lösen, evt. einmal außerhalb des Dreher platzieren,
sofern es möglich ist und dann das Brummen kontrollieren. Aber mit äußester Vorsicht bitte, Lebensgefahr!
Gummipuffer, Moosgummi wären eine Möglichkeit zum entkoppeln.
Ich gehe davon aus, das sich andere dazu noch Äußern werden, hier haben bestimmt einige User auch so einen Dreher.

Nochmals äußerste Vorsicht dabei.

Gruß Gerd
akem
Inventar
#26 erstellt: 11. Nov 2014, 18:19
Ausprobieren. Zumindest im Falle von Elektromotoren kann es oft sogar kontraproduktiv sein und zu noch mehr Brummen führen. Ich würde es erst mal mit festschrauben versuchen.

Gruß
Andreas


[Beitrag von akem am 11. Nov 2014, 20:34 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#27 erstellt: 11. Nov 2014, 18:35
Andreas hat natürlich recht,
erstmal richtig Befestigen,
bin davon ausgegangen, das ich das nicht extra erwähnen muss.

Gruß Gerd
hoehne
Stammgast
#28 erstellt: 11. Nov 2014, 18:47
Ich guck' mal - danke nochmal!
hoehne
Stammgast
#29 erstellt: 18. Nov 2014, 12:00
Hatte den Reloop geöffnet und das Netzteil mal untersucht bzw. anschließend befestigt:
Es ist zunächst "hängend" auf Gummipuffern gelagert.Ins Gehäuse des Reloop sind 4 Gewindestangen eingelassen. An denen ist das Netzteil befestigt. Das Netzteil hat 4 Befestigungspunkte/Füße, in die Gummimuffen geklemmt sind. Zwischen Gewindestange und Gummimuffe sind noch Messingröhrchen geschoben, so dass die Befestigungsmutter dann auf den Messingröhrchen aufsitzt und somit das Netzteil nicht richtig "festgezogen" werden kann. Ich habe nun zwischen Netzteil und Gehäuse Holz geklemmt, welches dicker als die Messingröhrchen ist und ich somit das Netzteil richtig festmachen konnte. Ergebnis: Brumm noch da. Soll ich evtl. noch was anderes versuchen? Ob mir Reloop ein Netzteil schicken kann, was "handverlesen" ist und nicht brummt? Aus dem Gehäuse rausnehmen wollte ich das Netzteil nun nicht. Habe überlegt, das Holz wieder zu entfernen und dafür irgendwelche Gummi-Unterlegscheiben noch zusätzlich auf die Gewinde zu stecken, um über diese Messinghülsen zu kommen.

Grüße,
Thomas


[Beitrag von hoehne am 18. Nov 2014, 12:01 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#30 erstellt: 18. Nov 2014, 12:15
Hallo Thomas,


Ich habe nun zwischen Netzteil und Gehäuse Holz geklemmt,


damit überträgst du das Brummen noch stärker als vorher.
Trafos müssen entkoppelt werden, darum auch die Gummibefestigung.

Das Brummen kommt aus dem Trafo direkt, damit dürfte er intern Defekt sein,
da wirst du um einen Austausch wohl nicht herumkommen.

Ob mir Reloop ein Netzteil schicken kann, was "handverlesen" ist und nicht brummt?


Einen neuen Trafo wohl schon, aber Handverlesen, das glaube ich nicht.

Vielleicht weiß ja jemand ob es andere Trafos gibt, die für diesen zweck eingesetzt werden können.

Gruß Gerd
hoehne
Stammgast
#31 erstellt: 18. Nov 2014, 12:24

sandmann319 (Beitrag #30) schrieb:
damit überträgst du das Brummen noch stärker als vorher.
Trafos müssen entkoppelt werden, darum auch die Gummibefestigung.

Nunja, ich dachte, weil weiter oben stand "Netzteil soll richtig fest sein". Mmmh evtl. doch noch Gummischeiben dazwischen?
Netzteil, das brummt ist also definitiv kaputt? Ich kann ja mal unterdessen Reloop anschreiben.
Holz24
Stammgast
#32 erstellt: 18. Nov 2014, 12:34
Hallo,

die Trafos brummen mehr oder weniger ja alle, deshalb auch die Entkopplung.
Durch die Entkopplung mit Gummimuffen ist es eher unwahrscheinlich, das sich
der Brumm aufs Gehäuse überträgt. Du kannst den Trafo ja mal ganz abschrauben
und getrennt vom Gehäuse hinlegen, dann müsste es ja nicht mehr auf den Platten-
teller übertragen.

Markus
sandmann319
Inventar
#33 erstellt: 18. Nov 2014, 12:36

Netzteil, das brummt ist also definitiv kaputt?


Nicht generell, aber ein Netzteil, was nach einer gewissen Laufzeit anfängt zu brummen, schon.
Aber das können dir hier andere besser erklären als ich.
Ich habe das während meiner Ausbildung, die schon sehr lange her ist, nur so am Rande mitbekommen,
in meiner beruflichen Praxis lief sowas immer auf einen Austausch hinaus.

Gruß Gerd
hoehne
Stammgast
#34 erstellt: 18. Nov 2014, 12:41
Danke, Markus & Gerd.

Mit dem Ausbauen werde ich mal sehen - ist eben so'ne Sache: Ich müsste die Kabel verlängern, um wieder zu den Anschlussstellen zu gelangen. Ich weiß nicht, ob ich das will. Dann lieber mal zu Probe das Netzteil einfach so auf Schaumgummi oder so in die Gehäusewanne stellen. vielleicht hilft das ja bereits...

Gruß,
Thomas
akem
Inventar
#35 erstellt: 18. Nov 2014, 14:21
Mal zur Klarstellung: redest Du jetzt eigentlich vom Trafo oder vom Netzteil? Ein Netzteil kann eigentlich nicht mechanisch brummen. Nur der Trafo.

Gruß
Andreas
hoehne
Stammgast
#36 erstellt: 18. Nov 2014, 15:23
Dann wohl der Trafo: 220 V Wechselstrom rein -> Große Spule -> (wahrscheinlich) 12 V raus -> auf die Platine.
Dachte, das wäre ein und die selbe Komponente.

Sieht ähnlich dem hier aus (das abgebildete ist aber vom Pioneer PLX-1000):
http://i1376.photobu...091A_zpsvvtiw2kf.jpg
Die Aufhängungen und das Aussehen insgesamt sind aber sehr ähnlich.

Am Ende sollte ich eins vom Pioneer nehmen.


[Beitrag von hoehne am 18. Nov 2014, 15:34 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#37 erstellt: 18. Nov 2014, 16:16
Wenn die Anschlüsse und vor allem, die elektrischen Werte übereinstimmen, spricht nichts dagegen,
die mechanische Größe muss natürlich auch halbwegs passen, schließlich willst du ihn ja wieder einbauen.

Vergleiche doch einmal anhand des Servicemanuals ob diese Werte passen.
Falls du keine Serviceanleitung hast kannst du sie dir von vinylengine herunter laden
Link

@akem

Hallo Andreas
du kennst dich doch da besser aus,
was meinst du dazu?

Gruß Gerd
Holz24
Stammgast
#38 erstellt: 18. Nov 2014, 16:42
Hallo,

ich kann mir aber nicht wirklich vorstellen, dass sich die Vibrationen von diesem
kleinen Traföchen, derart auf das Chassis übertragen, also ich mein - das es als
brummen hörbar wird. Aber Trafo abschrauben und mal in die untere Gehäuse-
schale legen. Das obere Gehäuseteil wird ich zum probieren mal kurz in den Händen
halten, so das es vom Rest entkoppelt ist. Dabei still halten - sonst springt die Nadel -
da sollte nur Dein Zittern hörbar sein.

Markus
hoehne
Stammgast
#39 erstellt: 18. Nov 2014, 16:50
@Holz24: so dachte ich mir das.
@sandmann: böse Zungen behaupten, der Pioneer PLX-1000 und der Reloop RP-7000 wären identisch.
Wenn ich mir das Traföchen so ansehe, und das angehängte Bild, bei dem die unteren beiden wohl links den Pio und rechts den RP-7000 bzw. 8000 darstellen sollen, mag das sehr wohl sein.
Vergleich Super OEM


[Beitrag von hoehne am 18. Nov 2014, 16:51 bearbeitet]
akem
Inventar
#40 erstellt: 18. Nov 2014, 16:58

hoehne (Beitrag #36) schrieb:

Dachte, das wäre ein und die selbe Komponente.


Nein...
Das Netzteil ist auf der Platine. Dort wird die Wechselspannung gleichgerichtet (das machen Dioden), gesiebt (das machen die großen Elkos) und ggf. stabilisiert (das machen die Spannungsregler). Je nach Anforderungen des eigentlichen Verbrauchers hintendran, kann das Netzteil relativ simpel gebaut sein, oder aber auch sehr aufwendig. Das gleiche in grün gilt für die Leistung, also die Stromlieferfähigkeit.

@ Gerd:
Klar kann man auch einen anderen Trafo verwenden. Das Wicklungsverhältnis muß halt gleich sein, normalerweise angegeben über Spannungswerte. Und die entnehmbare Leistung muß mindestens genauso groß sein, wie beim Originaltrafo. Fraglich ist nur, ob all diese Werte beim Originaltrafo auch vorliegen. Vermutlich steht da nur irgendeine Teilenummer oder Typenbezeichnung drauf.
Alternativ könnte man höchstens die Primärspannung und die Sekundärspannung des Trafos messen (Achtung: nur mit isolierten Meßspitzen dran gehen, Trafo ausbauen und für die Messung hindrehen nur bei gezogenem Netzstecker!; Netzspannung = lebensgefährlich!).

Gruß
Andreas
sandmann319
Inventar
#41 erstellt: 18. Nov 2014, 17:21

@sandmann: böse Zungen behaupten, der Pioneer PLX-1000 und der Reloop RP-7000 wären identisch.


Kann schon weitestgehend Baugleich sein, aber nicht identisch,
kommen ja beide aus der gleichen Schmiede.

Gruß Gerd
hoehne
Stammgast
#42 erstellt: 18. Nov 2014, 17:24
Na mal sehen - vielleicht antwortet mir Reloop.
Ich frage mich gerade - was mache ich mit der Erkenntnis, wenn der Trafo in der Wanne steht und es nicht mehr brummen sollte?

Danke Euch allen erstmal.

LG, Thomas
sandmann319
Inventar
#43 erstellt: 18. Nov 2014, 17:29
I
ch frage mich gerade - was mache ich mit der Erkenntnis, wenn der Trafo in der Wanne steht und es nicht mehr brummen sollte?


Schnell ein Photo machen lassen, hier einstellen, damit alle was davon haben,
und die Gewissheit haben, so brummt es nicht.

Kleiner Scherz am Rande

Gruß Gerd

ps:
ich gehe jetzt Schwarz hören


[Beitrag von sandmann319 am 18. Nov 2014, 17:30 bearbeitet]
hoehne
Stammgast
#44 erstellt: 19. Nov 2014, 19:52
Reloop RP6000 MK6

So, versprochen ist versprochen. Geöffneter RP6000.
Wie man sehen kann, hat der Trafo die Bezeichnung des Hanpin: DJ5500. Diverse Platinen tragen die Bezeichnung ST150.

Jedenfalls: ich habe das Holz unter dem Trafo wieder entfernt, habe versucht, ihn in die Wanne zu stellen, an der Platine anzuschließen und dann evtl. Strom drauf zu geben, habe aber vorher aufgegeben, da die Kabel zu kurz für solche Spiele sind. Aber nach dem wieder richtigen Einbau des Trafos war das Brummen weg.
Bloß nichts mehr machen!!!

Grüße,
Thomas


[Beitrag von hoehne am 19. Nov 2014, 19:53 bearbeitet]
akem
Inventar
#45 erstellt: 19. Nov 2014, 20:41
Glückwunsch!
Und die Moral von der Geschicht: 4 Muttern anzuziehen ist nicht so einfach, da kann man viel falsch machen

Gruß
Andreas
sandmann319
Inventar
#46 erstellt: 20. Nov 2014, 02:10
Hallo Thomas,

hört sich gut an, ich hoffe das es viele Jahre so bleibt.
Wenn nicht, weist du ja jetzt, wo du ansetzen musst.

@akem

Hallo Andreas,
mir kommt da so ein Gedanke bei den 4 Muttern anziehen ist nicht so einfach,
wäre es evt. möglich, das die Hersteller im Werk, diese Muttern mit einem festgelegten Drehmoment anziehen?

Ich weiß, hört sich eigentlich nach Banane an,
aber wenn jeder Schrauber das nach Gutdünken machen würde,
gäbe es doch sicher ein gewaltiges Qualitätsproblem.

Gruß Gerd


[Beitrag von sandmann319 am 20. Nov 2014, 02:10 bearbeitet]
hoehne
Stammgast
#47 erstellt: 20. Nov 2014, 10:03
@ akem: Guten Moegen,Andreas! Beim ersten mal Anziehen, bevor ich das Holz druntergepackt hatte, war das Brummen ja nach wie vor noch da.
Ich kann es mir auch nicht erklären, aber nehme es gerne so hin.
Gruß,
Thomas


[Beitrag von hoehne am 20. Nov 2014, 10:09 bearbeitet]
akem
Inventar
#48 erstellt: 20. Nov 2014, 11:42

sandmann319 (Beitrag #46) schrieb:

mir kommt da so ein Gedanke bei den 4 Muttern anziehen ist nicht so einfach,
wäre es evt. möglich, das die Hersteller im Werk, diese Muttern mit einem festgelegten Drehmoment anziehen?

Ich weiß, hört sich eigentlich nach Banane an,
aber wenn jeder Schrauber das nach Gutdünken machen würde,
gäbe es doch sicher ein gewaltiges Qualitätsproblem.


Völlig richtiger Gedanke. Im Automobilbau ist das absolut Usus, Schrauben mit einem definierten Drehmoment anzuziehen. Denke allein mal an Alufelgen. Werden die ungleichmäßig angezogen können sie brechen.
Wenn hier Dämpfungsgummis im Einsatz sind, brauchen die Schrauben natürlich ein halbwegs definiertes Drehmoment, damit die Dämpfer auch wirken können.

Gruß
Andreas
HAL3000
Stammgast
#49 erstellt: 25. Nov 2014, 22:41
Die Frage ist: Was ist durch den Wiedereinbau des Trafos passiert? Waren Kontakte lose? Waren die Schrauben zu fest angerissen?

Ich könnte mich beissen lassen, aber ich glaube hier einfach nicht an mechanisches Brummen. Wenn man die Nadel auf die Filzmatte absenkt, tritt das gleiche Brummen auf, und klingt absolut genau so wie im Falle "Nadel auf Platte" oder "Nadel auf Metallteller".
Würden sich die Geräusche mechanisch übertragen, müsste doch spätestens bei "Nadel auf Filzmatte" das Geräusch entweder weg sein oder wenigstens in Lautstärke oder Frequenz anders klingen??
akem
Inventar
#50 erstellt: 25. Nov 2014, 23:32
Nein. Diese Dämpfer sind vergleichbar mit einem Tiefpaßfilter. Ganz tiefe Frequenzen kommen durch, hohe Frequenzen werden weggefiltert. Das funktioniert nicht nur in der Elektronik sondern auch in der Mechanik. Die genaue Bauweise, Federkonstanten der Dämpfungselemente etc bestimmen die Grenzfrequenz. Also die Frequenz, wo der Übergang zwischen Durchgang und Dämpfung. Bei richtiger Bauweise wird die 50Hz Netzfrequenz noch weggefiltert und erst noch tiefere Frequenzen (die aber nicht vorkommen) würden übertragen. Wenn Du jetzt die Befestigungsschrauben des Trafos zu fest anziehst, dann wird der Gummi gequetscht und kann bei der Netz-Frequenz nicht mehr frei schwingen, Trafo und Gehäuse können sich nicht mehr ausreichend gegeneinander bewegen. Die Grenzfrequenz sinkt und die 50Hz Netzfrequenz wird plötzlich übertragen statt weggedämpft. Eigentlich ganz einfach, wenn's nicht so kompliziert wäre...

Gruß
Andreas
hoehne
Stammgast
#51 erstellt: 26. Nov 2014, 11:28

HAL3000 (Beitrag #49) schrieb:
Waren die Schrauben zu fest angerissen?

Eher zu locker. Habe sie jetzt "richtig" angezogen. Die Puffergummis wurden dadurch aber nicht gequetscht, weil der Weg auf dem Gewinde ja durch die in den Gummipuffern liegenden Messinghülsen limitiert ist.

Edit: habe ein wenig gegoogelt - auch bei originalen 1210ern ist das "Restbrummen" (Einstreuung und/oder mech. Vibration) durch den Trafo vorhanden; auch bei 1210ern gibt es Besitzer, die den Netztrafo ausgelagert haben. Auch deren Besitzer haben den TA auf die unbewegte Platte abgesenkt und Brummen bemerkt.

Gruß,
Thomas


[Beitrag von hoehne am 26. Nov 2014, 12:25 bearbeitet]
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