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Vinyl Einsteiger - Techniks aufrüsten oder Thorens kaufen?

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Autor
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gggoliath
Neuling
#1 erstellt: 29. Aug 2011, 13:12
Hallo zusammen,
ich tauche seit einiger Zeit in die audiophilen Welten ein, weil ich mir hochauflösende Boxen gebaut habe und dabei bin das Vinyl zu entdecken (komme aus der CD-Generation )

Nun habe ich einen Techniks SL-BD3 mit P30 Nadel (???), wobei die Nadel verzerrt und ich sie nun austauschen müsste. Lohnt es sich das Geld für eine „gute“ Nadel zu investieren oder sollte ich lieber direkt einen wertigeren Plattenspieler suchen? Das TP4 System kann man ja später nicht mitnehmen …

Preislich kann ich momentan bis gut 300Euro gehen (komplett, also für evtl. Plattenspieler+Nadel), je nachdem wie sinnvoll es ist mehr zu investieren warte ich natürlich lieber. Ich suche eher keine Zwischenlösung.
Ein Thorens 320 oder 160 ist doch schon drin oder?

PS. Mein Verstärker: Yamaha A S-700. Der MM-Anschluss sollte doch brauchbar sein oder?

Vielen Dank,
gggoliath


[Beitrag von gggoliath am 29. Aug 2011, 15:57 bearbeitet]
boozeman1001
Inventar
#2 erstellt: 29. Aug 2011, 14:26
Das originale Technics-System ist in der Tat nicht wirklich der "Bringer".
Es gibt im T4P-Bereich leider nicht mehr so viele Alternativen. Zu den besseren Systemen gehören sicherlich die Ortofon OMP20 bis OMP40.
Insofern wäre ein Systemtausch erstmal die günstigere Alternative.
OK, haptisch und optisch sind die Thorens sicher eine ganz andere Liga, da der Technics ja eher zur Plastikbomber-Fraktion gehört, aber wenn das keine Rolle spielt ist der Technics eine solide Geschichte.

Es gibt übrigens auch Adapter von T4P auf 1/2", insofern kann man ein T4P-System schon mitnehmen, falls man später mal umsteigt.
Ich habe auf meinem Thorens TD 150 auch ein T4P-System mit 1/2"-Adapter drauf, passt problemlos.

Gruß,
Kai


[Beitrag von boozeman1001 am 29. Aug 2011, 14:28 bearbeitet]
gggoliath
Neuling
#3 erstellt: 29. Aug 2011, 15:54
Hallo boozeman101,
danke für deine Antwort!

OK, haptisch und optisch sind die Thorens sicher eine ganz andere Liga, da der Technics ja eher zur Plastikbomber-Fraktion gehört, aber wenn das keine Rolle spielt ist der Technics eine solide Geschichte.

Optisch stört mich der Technics nicht im Geringsten! Mir geht es mehr um den Sound. Da ich keine Erfahrungen mit Vinyl habe, kann ich den Unterschied zwischen den Drehern überhauptnicht einschätzen.
Ich war nur völlig erstaunt, als ich meinen einfachen Phillips CD-Player gegen einen Harman Kardon HD7625 tauschte. Das war ein gewaltiger Klangfortschritt - obwohl ich das bei CD nicht so erwartet hätte! (ist ja "nur" der Wandler, keine Mechanik)
Bei Platte würde ich viel gravierendere Unterschiede erwarten, da ja viel mehr Mechanik etc. vorhanden ist und dementsprechend verunsichert bin ich.

Kann denn ein Ortofon OMP20 sein Potential auf dem Technics ausschöpfen? Oder werden eher die Schwachstellen des Plastikbomber verstärkt, so dass der Sound eher durch die detaillierte Wiedergabe des Systems leidet?

Sorry, habe halt keine Erfahrungen.
Ich stelle mir nur grad ein VW GOlf mit nem Ferrari-Motor vor - das bringt auch nichts, wenn man nicht den Rest auch anpasst.

Vielen Dank,
Stefan
monsterbox
Stammgast
#4 erstellt: 29. Aug 2011, 17:38
Hallo Stefan,

Wenn Du bei Deiner Anlage schon CD-Player-Unterschiede hören kannst, und vor allem an solchen Feinheiten überhaupt interessiert bist, solltest Du für eine gute Beratung hier noch einige Details zu Deinen Hörgewohnheiten nennen.

Welche Musikstile sind dir am wichtigsten?

Möchest Du eine Automtik oder eher alles manuell bedienen?

Bist du empfindlich bezüglich Abspiel-Nebengeräuschen?

Ist Dein klangliches Ziel etwas neutrales in Richtung des normalen CD-Sounds, oder möchtest Du, wie manche, einen betont warmen Klang von Platte hören.

Wenn Du wirklich lange Zeit auf hohem Niveau zufrieden sein möchtest, kannst Du das mit Deinem Budget meines Erachtens nur erreichen, wenn Du bei der Anschaffung alles richtig machst, d.h. genau den Plattenspieler erwischst, dessen Antrieb, Tonarm und möglichst auch schon vorhandenes Originalsystem mit noch "beschaffbaren" Originalnadeln Deinen Vorstellungen gerecht wird.

Wichtig wäre auch die Frage, ob Du bereit und fähig wärst, einem alten Plattenspieler wenigstens die nötigsten Wartungsarbeiten (Schmieren und Einstellen) angedeihen zu lassen.

Konkrete Vorschläge lassen sich dann genauer machen.

Gruß - Detlef
CarstenO
Inventar
#5 erstellt: 29. Aug 2011, 17:53

gggoliath schrieb:
Nun habe ich einen Techniks SL-BD3 mit P30 Nadel (???), wobei die Nadel verzerrt und ich sie nun austauschen müsste. ... Mein Verstärker: Yamaha A S-700. Der MM-Anschluss sollte doch brauchbar sein oder?


Hallo,

ich habe u.a. den Technics SL-BD 3 in meinem Bestand und bin ein Vinyl-Wiedereinsteiger. Ich habe dem SL-BD 3 ein neues T4P-System, also nicht nur eine neue Nadel, verpasst.

Bereits mit dem Audio Technica AT 3482 P könntest Du eine Verbesserung zum Originalsystem erfahren. Einen weiteren Schritt machst Du mit einem Shure M-92 E. Dort ist auch der T4P-auf-1/2-Zoll-Adapter im Lieferumfang enthalten und wäre an einem späteren Modell weiter verwendbar.

Eine Kombination aus dem Technics SL-D 310 (ähnlich, nur Direktantrieb) und Shure M-92 E hat bei mir den als Gebrauchtdreher hoch gelobten Dual 604 am PC abgelöst.

Die Phonostufe des Yamaha A-S 700 ist sicherlich nicht detailreichste, aber dafür hinsichtlich ihrer Anschlußwerte unkritisch und rauscharm.

Gruß, Carsten
iKorbinian
Stammgast
#6 erstellt: 29. Aug 2011, 17:58

gggoliath schrieb:

Ich war nur völlig erstaunt, als ich meinen einfachen Phillips CD-Player gegen einen Harman Kardon HD7625 tauschte. Das war ein gewaltiger Klangfortschritt - obwohl ich das bei CD nicht so erwartet hätte! (ist ja "nur" der Wandler, keine Mechanik)


Ich würde dir raten, dich im Forum etwas einzulesen. Deine Aussage halte ich für höchst dubios.

Als Tonabnehmersystem kann ich das Vinylmaster silver empfehlen.
gggoliath
Neuling
#7 erstellt: 29. Aug 2011, 19:04
Vielen Dank für die Antworten!

als erstes zu den von monsterbox gestellten Fragen:

Ich höre Jazz; viel Saxophon (spiele ich selbst) also Paul Desmond, Charlie Rouse, Zoot Simms, Cannonball Adderley, Stan Getz ..., aber auch Gitarre wie Kenny Burell, Grant Green oder auch Bob Brookmeyer usw. (vieles von den Aufnahmen ist leider "schwierig" was die Qualität betrifft)

Abspielgeräusche und Knistern waren für mich die Gründe nie zur Platte zu finden, das fand ich schrecklich. Mittlerweile bin ich da toleranter

Meine Boxen sind hochauflösend und auf eine neutrale Originalwiedergabe getrimmt. Ich will die Musik so hören, wie sie auch aufgenommen wurde - unverfälscht.

Ich bin schon bereit Hand anzulegen, will aber zumindest ein Ziel in Sichtweite haben ... Wartungsarbeiten etc. mach ich gerne, aber komplette Umbauten sollten es nicht sein.

Das mein Budget dafür zur Zeit sehr begrenzt ist, ist mir auch klar ... In diesem Bereich kann man von Geld nicht genug haben - wie es mir des öfteren scheint
Jedoch würde ich auch wenn ich noch spare bei 500E die Grenze setzen. Schließlich will ich auch noch in den Urlaub fahren etc.
gggoliath
Neuling
#8 erstellt: 29. Aug 2011, 19:11
@CarstenO
Danke für deine Infos!
"Shure M-92 E" für 45Euro! Das wäre doch auf jeden Fall eine finanzgünstige (Zwischen-)lösung. Wenn das schon besser klingt! Habe bei den Systemen immer mit 100E + gerechnet!

Mit der Phonostufe des Yamaha hoffe ich zumindest ersteinmal auszukommen. Das wäre hoffentlich ein Schritt, den ich gerne auf später verschieben würde.

Danke,
Stefan
gggoliath
Neuling
#9 erstellt: 29. Aug 2011, 19:18
@iKorbinian

Ich würde dir raten, dich im Forum etwas einzulesen. Deine Aussage halte ich für höchst dubios.

Also diese Erfahrung habe ich gemacht und ich vertraue mir da deshalb, weil ich genau davon nicht ausgegangen bin! Ich habe erwartet, dass es gleich klingt, aber das tat es nicht. Die Musik war klarer und detailreicher, auch Nebensächlichkeiten wie z.B. das Klatschen vom Publikum gab beim Harman Kardon ein Gänsehautgefühl, als ob man dabei wäre, beim Phillips war es "nur" Klatschen.
Ich bin fast aus den Latschen gekippt und habs ein paar mal verglichen ... immer das selbe.
gggoliath
Neuling
#10 erstellt: 29. Aug 2011, 19:20
eins vergessen: manuel bedienen ist ja gerade das schöne am Plattenspieler kein Schnick-SChnack.

Noch einmal vielen Dank für eure Antworten
Gruß,
Stefan
Guido64
Stammgast
#11 erstellt: 29. Aug 2011, 20:52
Hallo Stefan,


gggoliath schrieb:


Ich höre Jazz; viel Saxophon (spiele ich selbst) also Paul Desmond, Charlie Rouse, Zoot Simms, Cannonball Adderley, Stan Getz ..., aber auch Gitarre wie Kenny Burell, Grant Green oder auch Bob Brookmeyer usw. (vieles von den Aufnahmen ist leider "schwierig" was die Qualität betrifft)


...also dann würde ich an einer Stelle schon in einen besseren Plattenspieler mit entsprechendem System investieren. Von mir 2 Tips (je nach Budget).

Dual 721oder 704 mit dem Shure V15III System und einer neuen Jico SAS Nadel.

und

Thorens 320 mit einem Ortofon VM Silver.

Damit hättest Du in Sachen Vinyl erst mal ne ganze Zeit Ruhe.

Gruß
Guido
monsterbox
Stammgast
#12 erstellt: 29. Aug 2011, 21:50
Hallo Stefan,

Guido´s Empfehlung paßt sehr gut.

Auch eine sehr gute Lösung wäre diese (bin selbstverständlich nicht der Verkäufer und kenne ihn auch nicht):

http://www.ebay.de/i...5G-/270807746500?pt=
Plattenspieler&hash=item3f0d6647c4

Der Spieler ist sehr, sehr leise, der Arm ein sehr solides Highlight seiner Zeit, das sich vielleicht auch bei etwas abgerockteren Jazzplatten noch gnädiger zeigen könnte, und den oft etwas dünn klingenden, hastig produzierten Jazzplatten, die Du ansprichst, etwas mehr Tiefe verleihen könnte, als die überehrlichen Duals.

Das habe ich aber nie direkt verglichen.

Das montierte System ist dem V15 sehr ähnlich.

Dafür ist der Riemenantrieb nicht so pflegeleicht, wie bei den direkt getriebenen Duals.

Mein Klangnirvana ist der PE34 alias Telefunken 210 mit den Elac x44-, oder 7xx-Systemen.

Da dies aber ein seltener und spezieller Dreher für "Eingeweihte" ist, sollte das keine Allgemeinempfehlung sein.

Falls Du Dich für das Modell jedoch interessierst, erkläre ich gerne mehr.

Gruß - Detlef

Korrektur: Der verlinkte Thorens 115 hat leider nicht das Shure 95GLM mit der V-förmigen Spulenanordnung, sondern nur das 95G, also ein verkleidetes ordinäres 75er.

Sorry - ich habe es erst beim ansehen der vergrößerten Bilder entdeckt.


[Beitrag von monsterbox am 29. Aug 2011, 21:57 bearbeitet]
gggoliath
Neuling
#13 erstellt: 29. Aug 2011, 21:55
Danke für deine Meinung Guido!
Mit wie viel muss ich denn bei deinen Tips rechnen?

Dual 704/721 mit V15III 150 Euro?
Jico SAS rund 160 Euro (williamthakker)
also ca. 320+ Euro

Beim Thorens
Thorens 320 ab 250 Euro (werden meist höher gehandelt bei ebay oder?)
Ortofon VM Silver 230 Euro (williamthakker)
also ca. 480Euro

würde das so hinkommen? Du scheinst ja beide zu besitzen: wie groß ist der hörbare Unterschied? (Keine Haptik, Optik oder so)

Gruß,
Stefan
gggoliath
Neuling
#14 erstellt: 29. Aug 2011, 22:28
@monsterbox
danke für den Link
worin besteht denn der Unterschied vom 95GLM zum 95G?

Zum Telefunken: ich bin da offen, nur wenn ich ein Jahr bei ebay suchen muss, bis einer eingestellt wird, verliere ich das Interesse

Gruß, Stefan
monsterbox
Stammgast
#15 erstellt: 29. Aug 2011, 23:51
Das Shure 95GLM stellt gegenüber dem Shure 95G eine Weiterentwicklung der Spulenanordnung da (um 45Grad gedreht), welche mit dem direkten Nachfolger V15 klanglich ein großer Erfolg war (und ist).

Es wäre schön gewesen, wenn das GLM am Tonarm säße, da es klanglich als G-Version nicht unbedingt in Deiner auch preislich anvisierten Liga spielt.

Der Telefunken 210 ist ein "Kombinationstriebler", und deshalb nach entsprechender Wartung sagenhaft leise im Nebengeräusch.

Man muß dem Spieler die Endabschaltung entfernen, und die Headshell etwas beschweren, damit er sein volles Potential ausspielen kann.

Er hat eine fantastische Phonostufe an Bord (nur als Telefunken), welche im Mittel- und Hochtonbereich zaubern kann, aber wegen der verbauten Germaniumtransistoren im Bass verstärkerseitig mit der Klangregelung etwas unterstützt werden muß.

Die Phonostufe bringt einen sehr außergewöhnlich stimmigen Live-Eindruck für Blasinstumente, und würde Dir vermutlich viel Freude machen.

Eine Besonderheit des Spielers ist das äußerst klare Klangbild.

Mit guten MM-Systemen bereits, läßt der Spieler mühelos den CD-Klang hinter sich, wenn die CD´s nicht allerfeinstens neu abgemischt worden sind.

Vom Telefunken 210 werden in der Bucht jährlich nur unter 10 Exemplare angeboten. Als "Kellerleiche" kostet er ca.70-80€ in Topzustand < 300€.

http://www.ebay.de/i...=Radio_TV_Musik&hash
=item43a8f19eb9

Im Vergleich zu Leistungsfähigkeit und Verarbeitungsqualität sind das absolut lächerliche Preise.

Gruß - Detlef


[Beitrag von monsterbox am 30. Aug 2011, 11:30 bearbeitet]
Guido64
Stammgast
#16 erstellt: 30. Aug 2011, 10:45
Hallo Stefan,

ich habe einen Dual 704 und den Thorens TD 320 MKII. Auf dem Thorens laufen bei mir fast nur MC Systeme, da der Tonarm TP90 relativ schwer ist und für die meisten MM Systeme nicht so gut geeignet ist. Daher ist ein direkter klanglicher Vergleich auch eigentlich nicht möglich.

Beide Plattenspieler haben ein sehr hohes klangliches Potential. Der Dual liefert mit dem V15 und der SAS Nagel ein sehr fein aufgelöstes Klangbild und eine fantastische Abtastung auch kritischer Stellen (S-Laute). Ist was für Leute die auch feine Details hören wollen.

Der Thorens ist meines Erachtens noch etwas besser, da er durch die höhere Masse, das effizientere Schwingchassis eine ruhigere Basis für die Abtastung bereitstellt. Klanglich fällt das durch eine größere Ruhe und Gelassenheit auf.

Ich höre beide Plattenspieler immer wieder im Wechsel und möchte auf keinen verzichten wollen.

Gruß
Guido
gggoliath
Neuling
#17 erstellt: 30. Aug 2011, 13:20
Danke für die Infos Detlef,
dein Telefunken klingt ja super da hab ich gleich das Forum durchsucht. Gibt ja viele Informationen über ihn. Ich glaube aber, dass mir das zu waghalsig/langwierig ist, es sei denn, es wird bald ein schönes Exemplar angeboten - auf jeden Fall vielen Dank!

@Guido
nach deiner Antwort war ich direkt bei ebay und hab gestöbert :-) Das klingt genau nach dem, was ich Suche! aufgelöstes Glangbild und feine Details
Beim Thorens ist der MKII zu empfehlen oder auch der MK nix? :-)

Auf jeden Fall werde ich die Bucht genau im Auge behalten. Nur schwanken die Preise da erheblich und eine Einschätzung ist für mich schon schwierig...

Könnte ich dir/euch (Guido und Detlef) per PM mal das eine oder andere Angebot für ein Feedback zusenden ?
Würds halt ungern übers Forum machen, damit der Preis nicht unnötig hoch geht.

Das wär super!

Gruß,
Stefan
monsterbox
Stammgast
#18 erstellt: 30. Aug 2011, 14:34
Hallo Stefan,

Kannst Du gerne machen, ein zweites Paar Augen wäre da nicht von Nachteil.

Ich weiß noch, wie mein Cousin mal drauf und dran war, auf einen Dual 701 zu bieten, der einen sichtlich krummen Tonarm hatte...

Die niedrigen Sommerpreise werden mit den sich verkürzenden Tagen aber bald wieder steigen.

Der empfehlenswertere Thorens ist meiner Erinnerung nach der MKII.

Gruß - Detlef
yahoohu
Inventar
#19 erstellt: 30. Aug 2011, 14:52
Moin,

der Thorens TD 115 ist zweifellos ein toller Plattenspieler - wenn er funktioniert.

Meines Wissens waren das noch während der Produktionsphase die Laufwerke, die am meisten in der Werkstatt waren.

Ich glaube auch, das Thorens diese Bedienelemente dann in keinem Laufwerk mehr verbaut hat.

Gruß Yahoohu

PS: Wenn Du für Dein Budget einen guten Thorens incl. System bekommen kannst, würde ich diese Lösung immer dem Verbleib des Technics vorziehen.


[Beitrag von yahoohu am 30. Aug 2011, 14:55 bearbeitet]
Guido64
Stammgast
#20 erstellt: 30. Aug 2011, 16:04
Hallo Stefan,


gggoliath schrieb:

Beim Thorens ist der MKII zu empfehlen oder auch der MK nix? :-)

Auf jeden Fall werde ich die Bucht genau im Auge behalten. Nur schwanken die Preise da erheblich und eine Einschätzung ist für mich schon schwierig...

Könnte ich dir/euch (Guido und Detlef) per PM mal das eine oder andere Angebot für ein Feedback zusenden ?
Würds halt ungern übers Forum machen, damit der Preis nicht unnötig hoch geht.


... ja, schick mal. Der TD 320 MKII wird allgemein etwas besser bewertet als der MKnix weil er mit dem TP90 Tonarm den sicherlich besten von Thorens hergestellten Tonarm hat. Praktisch ist das Wechselheadshell wodurch Du schnell mal einen Tonabnehmer wechseln kannst (falls Du 2 Stk. hast )
TA_Thorens1

Einziger Nachteil ist die etwas hohe Tonarmmasse, die nicht alle MM Systeme zulässt. Aber auch hier gibt es noch einige sehr gute und passende Systeme. Ein Ortofon VM Silver soll am TP 90 gut funktionieren und ein Nagaoka OS300 ist auch ein tolles System. Der Tonarm passt hervorragend zu fast allen gängigen MC Systemen. Falls du zukünftig mal eine separate Phonovorstufe anschaffen möchtest, hast Du mit dem MKII eine hervorragende Basis.

Gruß
Guido


[Beitrag von Guido64 am 30. Aug 2011, 16:04 bearbeitet]
gggoliath
Neuling
#21 erstellt: 31. Aug 2011, 12:12
@yahoohu
sorry ich verstehe deinen Beitrag leider nicht ... hab jetzt schon mehrfach gelesen und werde nicht schlau, ob du für oder gegen den 115 schreibst. Deine aufgezählten Probleme und dass die Bedienelemente danach nicht mehr verbaut werden ist für meinen Geschmack eher ein sehr schlechtes Zeichen oder?
Gruß, Stefan
gggoliath
Neuling
#22 erstellt: 31. Aug 2011, 12:19
@all
ich habe mich entschieden mir einen neuen alten Dreher zu kaufen!
Vielen Dank für eure Hilfe und Beratung (auch wenn es dadurch teuerer wird )

Falls ein Forumsmitglied ein Exemplar "übrig" hat und mich beim Einstieg in die Vinyl-Welt unterstützen möchte, dann freue ich mich über eine PM.
Ich suche, wie ihr mir empfohlen habt nach einem
Dual 704 oder 721, bzw.
Thorens 320 MK II

Großraum Köln wäre natürlich perfekt, dann brauch nichts verschickt werden.

Gruß, Stefan
yahoohu
Inventar
#23 erstellt: 31. Aug 2011, 13:16
Hallo gggoliath,

nicht gegen Thorens, aber gegen den 115. Das war wirklich kein Überflieger dieser Firma.

Deine Entscheidung Richtung 320 finde ich sehr gut

Gruß Yahoohu
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