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Plattenspieler übersteuert kurz vor Ende der Seite

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Bolin
Neuling
#1 erstellt: 05. Sep 2011, 14:50
Hallo zusammen,

ich besitze einen Technics SL1210 MK2 Plattenspieler der durch einen Marantz PM6003 (hat Phono-Eingang) verstärkt wird. Folgendes Problem: Alle Platten klingen anfangs voll in Ordnung aber je weiter sich die Nadel richtung Zentrum arbeitet umso deutlicher merkt man ein leichtes Übersteuern, was sich meist beim Gesang deutlich macht. An den Boxen kann es nicht liegen, da mit Kopfhörern der selbe Effekt zu hören ist. Außerdem tritt dieses Phänomen bei allen Schallplatten auf.
Kann ein Phono-Vorverstärker dieses Problem beheben oder nimmt bereits der Plattenspieler das Signal zu stark auf? Gibt es vielleicht sogar eine simplere Lösung hierfür?

Beste Grüße
Bolin
lunatic303
Stammgast
#2 erstellt: 05. Sep 2011, 14:54
Hi,

bist Du sicher, dass es sich um ein Übersteuern handelt und nicht um Verzerrungen? Zunehmende Verzerrungen Richtung Plattenmitte sind ein häufiges Problem. Schuld ist dann meist eine fehlerhafte Justage des Tonabnehmers, es kann aber auch sein, dass die verwendete Nadel schon zienlich runter ist. Verzerrungen treten dann zuerst in den Innenrillen auf. Hast Du mit gleicher Konfiguration zuvor problemlos hören können oder hat sich in letzte Zeit etwas an Deinen Komponenten geändert bzw. wurde verstellt? Welchen Tonabnehmer nutzt Du?

Grüße,

Patrick
Bepone
Inventar
#3 erstellt: 05. Sep 2011, 18:01
Hallo,

das sind ganz sicher Verzerrungen, die hören sich genau wie "Übersteuern" an.
Richtung Plattenmitte werden immer höhere Ansprüche an die Abtastung gestellt (durch langsamere Umfangsgeschwindigkeit ist weniger Platz in der Rille für Musik vorhanden). Deswegen treten gerade dort die Fehler zutage.

System penibel justieren, Nadel muss blitzeblank und darf nicht verschlissen sein. Tonarmlager müssen leicht und spielarm laufen. Und nicht zuletzt hat auch der Nadelschliff eine wesentliche Rolle in der Hinsicht.


Gruß
Benjamin
MikeDo
Inventar
#4 erstellt: 06. Sep 2011, 08:12
Vorausgesetzt, die Nadel ist noch okay, muss man die Nulldurchgänge exakt justieren. Besonders den Inneren!

ESELman
Stammgast
#5 erstellt: 06. Sep 2011, 08:50
Hi,


Alle Platten klingen anfangs voll in Ordnung...

Das erklärt schon, das das Problem nicht elektronischer sondern mechanischer Natur ist. Es kann nicht durch den Wechsel des Verstärkers behoben werden, sondern durch Kontrolle und Justage der mechanischen Komponenten Tonarm und Tonabnehmer.

jauu
Calvin
Ingor
Inventar
#6 erstellt: 06. Sep 2011, 16:25
Wenn du von vorne auf den Nadelträger schaust, ist dann die Nadel auch am Ende der Platte in der Mitte, oder weicht sie nach einer Richtung aus? Möglichkeit 1 Antiskating falsch eingestellt, Möglichkeit 2 Tonarm nach Innen schwergängig, Möglichkeit 3 System sitzt nicht an der richtigen Position. Stimmt das Auflagegewicht?
Bolin
Neuling
#7 erstellt: 08. Sep 2011, 20:02
Vielen Dank für eure Antworten. Ein guter Freund meinte, die Kröpfung ist nicht optimal, allerdings kann man bei meinem System (Ortofon Concorde) keine Veränderungen diesbezüglich vornehmen. Er riet mir zu einem anderen Tonabnehmer, den Shure M97xE. Hab mich ein wenig durch die Foren gelesen und ausschließlich gute, bis sehr gute Kritiken dazu gelesen. Ist bestellt!
Kampfmuffin
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 09. Sep 2011, 14:23
Jetzt muss ich mich da mit einem ähnlichen Problem einklinken!

Ich habe ebenfalls einen Technics 12010 und als System ein Denon DL-103. Und bei mir treten die Verzerrungen nur bei ein paar Schallplatten auf. Wirklich schlimm ist es bei der Magical Mystery Tour von den Beatles beim Refreain von "Baby You're A Rich Man". Das tut wirklich verdammt in den Ohren weh.
Hat jemand eine Idee?

Danke und Grüße!
doc_barni
Inventar
#9 erstellt: 09. Sep 2011, 14:29
Hallo muffin,

hast du die Platte schonmal auf einem anderen Dreher abgehört...???

Auch die Scheibe selbst darf als mögliche Störquelle nicht übersehen werden.


freundliche Grüsse
doc_barni
Bepone
Inventar
#10 erstellt: 09. Sep 2011, 15:07
Hallo,

stimmt, oft liegt's auch an den Schallplatten.
Entweder sind die verschlissen oder schlecht / mit einer verschlissenen Matrize gepresst.

Wenn man Platten mit verschlissenen Nadeln oder zuwenig Auflagekraft abtastet und es dabei zu Verzerrungen kommt, können sich diese Verzerrungen in die Plattenrille gravieren und sind dann auch mit Abtastung einer guten Nadel hörbar.


Gruß
Benjamin
Kampfmuffin
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 13. Sep 2011, 10:34
Hallo!

Auf einem anderen Spieler habe ich noch nicht gehört, muss ich noch probieren!

Schlecht gepresst denke ich eher nicht; die Platte ist ein Original von damals. Ob es an der Anlage liegt? Die ist nicht so der Wahnsinn...

Danke und Grüße!
Metal-Max
Inventar
#12 erstellt: 13. Sep 2011, 10:46
An der Anlage liegt das nicht. Schlechte Platte (unwahrscheinlich), falsche Justage oder verschlissene Nadel kommen als Ursachen in Frage.
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