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neues System für 1200 MK5 und MF V-LPS gesucht

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Slowpicker
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 21. Nov 2011, 12:00
Hallo zusammen,

ich suche für meinen Technics SL-1200 MK5 ein neues System (der MK5 ist mit dem Technics High Fidelity Audio Cord nachgerüstet, daher recht geringe Kabel- und somit Gesamtkapazität).

Aktuell habe ich ein Shure Whitelabel montiert, möchte aber gerne zur klassischen 1/2 Zoll Bauweise wechseln.

Preisrahmen: max. 150,- EUR

Bevorzugte Musikrichtung: Rock, Metal

Phonopre: Musical Fidelity V-LPS

Welchses System würdet Ihr mir empfehlen? Eher ein MM oder ein MC? Was wäre kompatibel zu den genannten Gerätschaften?

Danke und Grüße,
Markus

PS: Die Suche habe ich natürlich bemüht und auch das eine oder andere System gefunden. Allerdings tue ich mir mit der Kompatibilität zum V-LPS etwas schwer.
Slowpicker
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 21. Nov 2011, 14:13
Niemand soll sagen, dass ich mich nicht bemüht hätte. Hier ein paar Systeme, die mich interessieren würden:

- Denon DL 110
- Denon DL 103
- Ortofon VM Red
- Ortofon 2M Red oder Blue
- Sumiko Pearl

Die Frage ist jetzt, wie kommen diese Systeme mit dem V-LPS klar und wie verhält es sich mit den Bauhöhen (beim MK5 sind es mind. 17 mm wobei ich Slipmat und Gummimatte kombinieren kann und somit auf ca. 15 mm komme).

Die beiden Denons finde ich besonders spannend. Zumindest aber beim DL 103 scheint der empfohlene Abschlusswiderstand von 1 kOhm bei Verwendung am V-LPS ein Problem zu sein.

Gruß,
Markus
akem
Inventar
#3 erstellt: 21. Nov 2011, 14:21
Hallo,

- Denon DL 110: für's Geld ein tolles System, sollte auch gut auf den Technics-Arm passen -> mein Tip
- Denon DL 103: für das DL103 ist der Technics-Arm nicht schwer genug. Da müßtest Du mit 2-3g Zusatzmasse am Headshell arbeiten und dann ist die Frage, ob das der Technics-Arm noch ausbalancieren kann. Elektrisch gesehen läuft es auch an 100 Ohm, das wäre nicht das große Problem, zumal man notfalls den Abschlußwiderstand im Phonopre auch ändern kann. Klanglich löst es nicht so gut auf wie das DL110 (das 103 hat nur eine Rundnadel, deren Lebensdauer auch kürzer ist; man kann es dann aber retippen, sogar mit einer besseren Nadel...)
- Ortofon VM Red: imho nicht besonders gut; wenn ein VM dann Silver, das ist richtig gut (das Red hat eine gewisse Rauhigkeit im Klang)
- Ortofon 2M Red oder Blue: die 2Ms kenne ich nicht
- Sumiko Pearl: kenne ich auch nicht

Gruß
Andreas
Slowpicker
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 21. Nov 2011, 14:45
Hallo Andreas,

danke für Dein Feedback.

Das DL 110 scheint mir ideal für den Technics. Es besitzt eine Bauhöhe von 17,6 mm und kommt laut den Specs. mit dem MM-Eingang des V-LPS gut zurecht.

Montiert man solche Systeme mit Nadelschutz oder ohne?

Gruß,
Markus
stbeer
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 21. Nov 2011, 16:08
Montieren mit und Einstellung ohne ...
Albus
Inventar
#6 erstellt: 21. Nov 2011, 16:51
Tag,

nun lasse ich mich zu einer Äußerung hinreissen, die ich besser nicht machte. Also: Denon DL 110, dieser Graugriffel? (d.i. Nivellierer der Klangfarben), dann könnte man auch gleich stattdessen, und dies mit Ausicht auf mehr Wohllaut, ein Audio Technica AT 95 E verwenden wollen oder höher hinaus, die Edelversion, AT 95 HE (zwanzig Euro bzw. achzig Euro, bei Williamthakker); man verfügt ja über die erforderliche geringe Gesamtkapazitätslast (<200 pF).

Wer aber für Rock/Metall (vom Whitelabel her kommend) schon ordentliche einhundertundfünzig Euro investieren will, der darf etwas Wuchtiges, Farbiges, Taktiles an Hörszenerie erwarten, mit wenig mehr als das Erstbudget findet man ins Ziel: Ortofon MC 3 Turbo für € 199, mit nacktem Fine Line-Diamanten (woanders muss man dafür >250 Euro zahlen). Das war's denn. Prächtig am Technics M5G.

Der Link: http://www.williamth...bnehmer_p4978_x2.htm

Der Musical Fidelity V-LPS gehört als passend im MM-Modus dazu, ein überzeugender Geräuschspannungsabstand!

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 21. Nov 2011, 16:55 bearbeitet]
Öderland
Stammgast
#7 erstellt: 21. Nov 2011, 17:13
Hallo,

ich hatte das Ortofon MC3 Turbo als erstes System in den späten 80-ern am Thorens TD 316.
In meiner Erinnerung ist es für Pop/Rock genial.

Gruss
Öderland
akem
Inventar
#8 erstellt: 21. Nov 2011, 17:36
Ich hab das MC3 turbo auch und finde es nicht ganz so gut wie das DL110. Mir fehlt beim Ortofon ein wenig Druck im Grundton. Nicht viel aber doch. Das X5-MC wäre dann wieder eine andere Baustelle (dürfte vom Generator her gleich sein, ist aber deutlich teurer). Aber ich denke, daß bereits das MC3 nicht mehr innerhalb seines Budgets sein dürfte...

Gruß
Andreas
Albus
Inventar
#9 erstellt: 21. Nov 2011, 18:41
Tag erneut,

das ist mir denn jetzt alles schnurz. - Er möge für Rock/Metall sich kaufen, Reihenfolge absteigend:
1. Ortofon MC 3 Turbo € 199 an MM zu betreiben.
2. Ortofon MC Samba € 179 an MC 100 Ohm zu betreiben.
3. Ortofon MC 1 Turbo € 139 an MM zu betreiben.
Alles so bei Williamthakker. Merkwürdig normal, während die Preise für Tonabnehmer zu "explodieren" scheinen (Mein Ortofon MC 25 FL liegt jetzt bei € 399, gekauft vor wenigen Monaten für € 299,50.). Die spinnen alle.

Sollte es sklavisch um die Einhaltung der Grenze von € 150 gehen, dann kaufe er sich für Rock/Metall (in die gegebene Umgebung) ein Shure M35X, kostet, wenn teuer, € 47 (passt gut an den Technics, Bauhöhe 15,9 mm, robust, was den VTA/SRA angeht, Tiefenresonanz ist gut bedämpft, die 50 Kiloohm des MF V-LPS glätten die Diskantsenke etwas, 250 pF wären perfekt, aber so [50 k] sind die 150 pF des Gegebenen kein Hindernis).

Wer angesichts eines Ortofon MC Samba für € 179 ein Denon DL 110 wählt, dem kann ich nicht weiter helfen. Ich weiß, das DL110 wird hier immer wieder angeboten...

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 21. Nov 2011, 18:44 bearbeitet]
Slowpicker
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 21. Nov 2011, 19:18
Guten Abend,

nein, es geht nicht um die sklavische Einhaltung des Budgets. Es geht aber auch nicht um die sklavische Nicht-Einhaltung.

Zum DL 110:
Bisher habe ich lediglich festgestellt, dass es technisch gut zum Technics passen müsste. Und in der Tat, es wird oft empfohlen und scheint vielen zu gefallen. Gehört habe ich es noch nicht.

Ich habe mich übrigens noch überhaupt nicht festgelegt, freue mich über Eure Vorschläge und werde mir diese gründlich anschauen.

Was die Erhöhung des Budgets angeht, habe nicht ich darüber zu entscheiden.

Grüße,
Markus
Slowpicker
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 21. Nov 2011, 20:38
Ein weiterer Kandidat wäre das Ortofon 2M Blue (auch wenn über Budget ).

Zumindest technisch dürfte auch hier alles passen.

Was mich allerdings wundert ist, dass im folgenden Thread von recht hohen Antiskating-Werten die Rede ist:

http://www.hifi-foru...7110&back=&sort=&z=2

Mir ist das nicht verständlich. Kann das jemand erklären?

Gruß,
Markus
akem
Inventar
#12 erstellt: 22. Nov 2011, 07:44
Ich möchte jetzt keine theoretische Abhandlung über Ursache und Wirkung der Skatingkraft schreiben.
Fakt ist jedenfalls, daß es keine Antiskatingvorrichtung gibt, egal wie sie funktionieren mag, die über eine komplette Plattenseite hinweg die Skatingkraft exakt ausgleichen kann. Ganz einfach deshalb, weil die Skatingkraft nicht nur proportional zur Auflagekraft und zum Nadelschliff ist (beides ist ja konstant) sondern eben auch von der Geschwindigkeit, mit der die Rille an der Nadel vorbei gezogen wird ("Bahngeschwindigkeit", bei gleicher Drehzahl und unterschiedlichen Radien nicht konstant).

Daß man das Antiskating auf den gleichen Wert wie die Auflagekraft einstellt ist nur ein Näherungswert für den Anfang. Dann hören, hören, hören:
- wenn es im linken Kanal verzerrt, dann Antiskating leicht (nur minimale Schritte!) verringern
- wenn es im rechten Kanal verzerrt leicht erhöhen.

Der Test mit der unbespielten Plattenseite ist genauso alt wie falsch und untauglich. Die Reibung an der Nadel (und genau die ist die Ursache für die Skatingkraft, die wir kompensieren wollen) ist komplett unterschiedlich, ob die Nadel auf einer flachen Scheibe kratzt (1 Diamantspitze) oder in der Rille liegt (2 Diamanflanken). Dieser Test liefert also keine aussagekräftigen Werte.
Den Abtasttest mit den 80µ Auslenkung sollte man mit einer neuen Nadel eh nicht machen, da sich diese noch einspielen muß (dauert je nach System zwischen 10 und 100 Stunden, wobei sich erfahrungsgemäß bei den meisten Systemen schon nach ca. 10-20h nicht mehr viel tut.

Gruß
Andreas
Slowpicker
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 22. Nov 2011, 21:00
@Andreas
Danke für Deine Erläuterung!

@stbeer

stbeer schrieb:
Montieren mit und Einstellung ohne ...

Warum das? Kann man den Nadelschutz nicht einfach weg lassen? Und warum wird er beim Einstellen nicht berücksichtigt?

Markus
Slowpicker
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 24. Nov 2011, 23:04
Damit Ihr wenigstens wisst, was es nun geworden ist.

Ich habe soeben ein Ortofon 2M Blue montiert. Es passt mechanisch als auch elektrisch sehr gut zum Technics (wobei es angeblich recht kapazitätskritisch ist, hier sollte man wohl etwas aufpassen), nebenbei sieht es an der 12er Headshell auch noch ziemlich klasse aus.

Zum Klang möchte ich noch nicht viel sagen. Nur soviel, es klingt bisher ganz toll und somit wird das Blue jetzt erst mal eine Weile bei mir bleiben dürfen.

Mit dem Blue bin ich übrigens nicht im Budget geblieben...

Danke nochmal für Eure Beteiligung und Grüße,
Markus
stbeer
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 25. Nov 2011, 08:49
Montieren mit Nadelschutz damit die Nadel nicht beschaedigt wird. Einstellen (also ausbalancieren) ohne Nadelschutz - ansonsten ist die eingestellte Auflagekraft zu gering (oder spielst Du die Platte mit Nadelschutz ab?)

Gruss Stefan
Slowpicker
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 25. Nov 2011, 09:05
Hallo Stefan,

ich spiele meine Platten grundsätzlich mit Nadelschutz ab, so hält das System länger.

Nein, ich bezog mich auf den wegklappbaren Nadelschutz eines z.B. DL 110. Ohne den Schutzbügel sieht das (montierte) Denon einfach besser aus. Daher meine Frage, ob man den Bügel nicht einfach entfernen kann.

Ich gebe zu, es gibt scheinbar doch doofe Fragen...

Grüße,
Markus
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