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Neues System gesucht

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break36
Neuling
#1 erstellt: 13. Okt 2014, 18:45
Hallo allerseits!
Habe nach 10 Jahren wieder meinen Plattenspieler reaktiviert. Einen Lehnert PS 904. Nun bräuchte ich Tipps für ein neues, anständiges HiFi System. Ich habe es mit einem Ortofon Concord Pro S versucht. Das ist aber wohl eher was für DJs, außerdem viel zu leise in Verbindung mit meinem Akai AA 39 Verstärker. Ich höre überwiegend Hip Hop , House aber auch Rock und Heavy Metal. Mein Budget liegt bei ca. 150€. Über Vorschläge wäre ich sehr dankbar.
Tauern
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 13. Okt 2014, 18:53
Unabhängig von der Qualität des Concord Pro S finde ich die Tatsache des niedrigen Ausgabepegels erstaunlich. Die DJ-Systeme habe eine i.d.R. hohe Ausgangsspannung und sind damit eher laut. Liegt da irgendein Fehler in der Anpassung vor?

Grüße

Tauern
Wuhduh
Inventar
#3 erstellt: 13. Okt 2014, 19:17
Da kein MC-Umschalter vorhanden ist, wurde evtl. die Mutingtaste gedrückt ?

Zu leise ist very seltsam.

MfG,
Erik
break36
Neuling
#4 erstellt: 13. Okt 2014, 19:19
Ich kann mir das auch nicht erklären. Wenn ich das alte System anschließe ist alles Ok. Ich habe leider keine Ahnung von welchem Hersteller das alte System ist und ob es ein MM oder MC ist. Hier mal zwei Bilder. Umschalter von MC auf MM gibt es keinen. Muting ist auch nicht aktiviert.

image


image


[Beitrag von break36 am 13. Okt 2014, 19:21 bearbeitet]
Tauern
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 13. Okt 2014, 19:27
Das ist garantiert ein MM-System, sieht aus wie ein Vorgänger des Numark Groovetool. Welche Eingangsempfindlichkeit hat der Verstärker? Das Ortofon hat 5mV Ausgangsspannung. Wie sehen die Kontakte tomarmseitig aus? Irgendwas oxidiert? (Kann aber wegen der unauffälligen Signalausgabe des Altsystems nicht sein.)

Vielleicht kann Albus weiterhelfen

Grüße

Tauern
break36
Neuling
#6 erstellt: 13. Okt 2014, 19:32
Eingangsempfindlichkeit laut Beschreibung 2,0 mV / 47kOhm am Phonoeingang des Verstärkers. Die Kontakte sind in Ordnung.


[Beitrag von break36 am 13. Okt 2014, 19:33 bearbeitet]
Tauern
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 13. Okt 2014, 19:36
Da müsste das Ortofon problemlos laufen - und lauter sein als das Altsystem. Sind alle Kontaktstellen fest verbunden? Schraubverbindung zum Tonabnehmer fest angezogen? Nadel ordnungsgemäß aufgesteckt?

Grüße

Tauern
break36
Neuling
#8 erstellt: 13. Okt 2014, 19:43
Soweit ich das beurteilen kann ist die Nadel richtig gesteckt und der Bajonettverschluss ist fest angezogen.
Bin auch ratlos. Kann mir nur noch vorstellen das das Ortofon System defekt ist.
Tauern
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 13. Okt 2014, 19:47
Sorry, da kann ich leider auch nicht weiterhelefen. Ist auf dem Ortofon noch Garantie?

Grüße

Tauern
break36
Neuling
#10 erstellt: 13. Okt 2014, 19:52
Ja Garantie ist noch drauf. Werde es dann zurückbringen. Danke für die schnellen Antworten.
Denke werde es dann mal mit dem Ortofon Red probieren.
Tauern
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 13. Okt 2014, 19:58
2M Red oder VM Red? Bedenke die Nadelnachgiebigkeit. Das Concord Pro S hat eine geringe (DJ-System). Der Tonarm des PS4 scheint mit 70er-Jahre-Technics vergleichbar. Da gibt es hier aber im Forum Experten, die dir ggf. besser weiterhelfen können als ich.

Grüße

Lutz
break36
Neuling
#12 erstellt: 13. Okt 2014, 20:23
Dachte an das 2m red. Lasse mich aber gern eines besseren belehren
Marsilio
Inventar
#13 erstellt: 13. Okt 2014, 20:35
Ich habe ein 2m Blue (das ist ja eine Stufe über dem Red) und finde dieses punkto Feinzeichnung nicht der Hammer... Bei einem Budget von 150.- würde ich mich nach etwas besserem umschauen. Leider habe ich keine Ahnung, was das für einen Tonarm ist denn dein Spieler da hat. Vielleicht wäre das Sumiko Pearl was? Oder vielleicht passt ja ein Audio Technica MLa440...? Das wäre dann schon eine andere Liga. Und ein namentlich nicht genannt sein wollendes Fachgeschäft in Bärlin bietet laut einem Nachbarthread heute Abend ein unkompliziertes Ortofon VM Silver für exakt Dein Budget an, das wäre im Vergleich zum 2M Red ein Quantensprung.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 13. Okt 2014, 20:37 bearbeitet]
break36
Neuling
#14 erstellt: 13. Okt 2014, 20:47
Ok. Hier mal ein Bild vom Tonarm.

image
Wuhduh
Inventar
#15 erstellt: 13. Okt 2014, 21:09
Nabend !

Von Laufwerk und Tonarm kannste nicht viel erwarten. Ist ein taiwanesisches (?) Massenprodukt aus den 70zigern, welches unter diverses Vertriebsnamen wie Lehnert, Neckermann Palladium oder auch Quandt verkauft wurde.

Eventuell ein AT120E MKII , falls Signore Hörbert nicht wieder dat jute Stück wegen den Picofarads niedermachen möchte.

MfG,
Erik
Albus
Inventar
#16 erstellt: 15. Okt 2014, 09:46
Tag,

bitte, ist das Ortofon Pro S schon weg, wenn nein, dann weiter unten.

Zunächst zum offensichtlich originalen Tonabnehmer, es wird sich um ein Sanyo MG-09 und dessen Spielarten handeln, vergleichsweise dieser Nadeleinschub: http://www.ebay.at/i...-a-NEU-/380163390128

Zum Rätsel der zu geringen Lautstärke bzw. Ausgangsspannung des Pro S hätte ich zwei Fragen. Eins, ob auch die geforderte hohe Auflagekraft eingestellt gewesen war, 4 g oder gar höher noch, sofern das Exemplar es fordert - bei geringerer AK der HiFi-Manier (2 g oder darunter) wird die gehörige Abtastschnelle uU nicht erreicht, die Ausgangsspannung kommt nicht wie gemeint. Störgeräusche oder Frequenzfehler waren nicht zu bemerken, es fehlte nur die Lautstärke vergleichsweise zum originalen Tonabnehmer?
Zweite Frage, ob das Pro S vielleicht mit dem Zwischendämpfergummi am Bajonettsockel eingesetzt gewesen war? Wenn ja, dann ist in ungünstigen Fällen der Kontaktdruck an den Federstiften im Bajonettsockel zu gering, was zu Spannungsverlust führen kann. Die Kontaktfedern wären zu prüfen, ob der Federweg noch gegeben ist, so 2 mm sind es typisch, gelegentlich sitzen diese nach Stillstand fest. Ferner könnte der Sockel des Pro S mit seinem sehr kurzen Kontaktstiften hinten uU zu kurz sein, weniger als 11 mm, so dass er auch im blanken Zustand (ohne Gummi) für diesen Bajonettsockel zu kurz geraten ist. Muss man nachmessen oder nachsehen - wenn das Ortofon noch da ist.

Zum Tonarm noch angemerkt, die effektive Masse kann mit 15 g angenommen werden. Ein VM Red daran ist gut tauglich zu erwarten.
Ach ja, das Gerät Akai AA 39 ist doch ein Receiver, nicht wahr, oder ist es ein Akai-Verstärker mit sehr ähnlicher Bezeichnung, dem AM 39?

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 15. Okt 2014, 09:51 bearbeitet]
break36
Neuling
#17 erstellt: 15. Okt 2014, 16:03
Hi Albus,

Obwohl das neue System, ein AT 120E MK II schon bestellt ist, würde mich die die Lösung des Problems auch interessieren.

Hier zum Vergleich noch zwei Bilder

image

image

Die Auflagekraft war auf 4g eingestellt, es waren keine Störgeräusche zu hören.
Ich habe es mit und ohne Gummi versucht, beides erfolglos. Die Kontaktfedern sind meines Erachtens ok, lassen sich ca. 2mm eindrücken, sind leichtgängig und nicht korrodiert.
Der Sockel des Pro S misst, wie du schon richtig bemerkt hast, knapp 11mm bis Ende Kontakte. Der des alten Systems ist kurioserweise sogar etwa 1mm kürzer. Daran kann es auch nicht liegen.
Der einzige markante Unterschied den ich sehe, ist der Abstand zwischen den Kontaktstiften. Dieser ist, wie auf den Bildern zu sehen, beim Pro S geringer als beim Original System.

Und ja genau, es ist ein Reciver an dem der Plattenspieler angeschlossen ist.

Nun bin ich zwar kein Phono Profi aber war der Annahme das die Systemaufnahmen genormt sind, und man problemlos (abgesehen von MM und MC) die Tonabnehmer gegeneinander Tauschen kann.
Da Elektronik mein Hobby und Beruf ist, interessiert es mich sehr wo hier das Problem liegen könnte.

Danke für deine Tipps, für weitere bin ich dankbar


[Beitrag von break36 am 15. Okt 2014, 16:03 bearbeitet]
Albus
Inventar
#18 erstellt: 15. Okt 2014, 18:43
Tag,

interessant, tatsächlich ist der Bajonett-Verschluss nach SME Standard (SME = Scale Model Engeneering) als international gebräuchliche Norm auf die Kontakte der Stifte im Quadrat mit Seitenlänge 3,0 mm festgelegt. Es kommen durchaus Abweichungen um 0,25 mm in den Seitenlängen vor, was aber wegen des größeren Durchmessers der Federkontakt-Gegenstücke nicht merklich zu Signalverlusten führt. Hier sieht es nach den Fotos allerdings mindestens grenzwertig aus; ein Kontakt wird sich vermutlich nur auf eine punktuelle Kantenstelle beschränkt haben. Das könnte den Signalverlust bewirkt haben, schließlich kann die Haupt'masse' der Schnittstelle nichts zur Signalleitung beitragen.
Wie dicht liegen die Stifte (Mittelpunkte) im Falle des Pro S beieinander? Ansonsten wäre es aufklärend, die elektrischen Bedingungen des Pro S einmal zu messen (nominell 750 Ohm DC-Widerstand mit 450 mH Induktivität), die tatsächliche Induktivität wäre von Interesse (für eine Simulation), längst nicht immer stimmen die Tatsachen mit den nominellen Größen der Spezifikationen überein. Irgendwo dort muss der Verlustgrund zu finden sein.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 15. Okt 2014, 18:45 bearbeitet]
break36
Neuling
#19 erstellt: 16. Okt 2014, 19:30
Hallo,

also der Abstand der Kontaktmittelpunkte beim Pro S beträgt 2,5mm. Bei dem Original Headshell sind es genau 3mm.
Der Widerstand beträgt bei der Messung mit einem Multimeter 680 Ohm beim Ortofon.

Mittlerweile habe ich das AT 120E MK II montiert. Funktioniert einwandfrei und hört sich super an. Thx an Wuhduh für den Tipp!
volvo740tius
Inventar
#20 erstellt: 17. Okt 2014, 03:29
Hallo,

Wuhduh (Beitrag #15) schrieb:

Von Laufwerk und Tonarm kannste nicht viel erwarten. Ist ein taiwanesisches (?) Massenprodukt aus den 70zigern, welches unter diverses Vertriebsnamen wie Lehnert, Neckermann Palladium oder auch Quandt verkauft wurde.


Ach Erik, was muss denn dranstehen, dass es was taugt? Der ist übrigens aus Japan. Den gab es als Scott, Sharp, Universum und Micro Seiki und wahrscheinlich noch andere.

Mal noch eine Frage in die Runde, kann es sein, dass das Concorde eigentlich überhaupt nicht zur Tonarmgeometrie vom Lehnert passt? Bei meinem Universum F2095 (Tonarm sieht im Vergleich mit dem o. a. Foto identisch aus) sind 49mm vom Gummiring am Headshell zur Nadelspitze einzustellen. Concorde war doch Technics- Geometrie oder nicht?

Gruß Thomas


[Beitrag von volvo740tius am 17. Okt 2014, 03:30 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#21 erstellt: 17. Okt 2014, 06:04
Moin, Thomas !

Meine subjektive Klassifizierung, an der sich wiederholt mehrere Analogies stören, beruht auf meinen Vergleichsmöglichkeiten zu all den Fräsen, die ich bereits in den Händen hatte.

Mir ist es egal, welche Beschriftung oder Farbe ein Gerät hat und von welchem ( Design- ) Hersteller es ist. " Taugt nicht viel " + Einsteigerklasse + Standardklasse sind für mich Synonyme, die auch nichts mit den Bestenlisten der Pseudo-Fachzeitschriften zu tun haben.

MfG,
Erik
Albus
Inventar
#22 erstellt: 17. Okt 2014, 08:49
Tag,

danke für die Mitteilung des abweichend geringen Abstandes der Kontaktstifte - ich nehme dies kurzerhand als Ursache für das 'necking down' der Ausgangsspannung. Die 680 Ohm sind auch deutlich abweichend von den nominellen 750 Ohm, eine Differenz um bis zu 100 Ohm hatte ich bei Tonabnehmern von Ortofon schon mehrfach gemessen; und damit auch bei der Induktivität, dazu die Abweichungen zwischen den Kanälen. Andere Hersteller liefern nicht anders.
Der Arm ist wohl von der weit verbreiteten Spielart von ... bis ..., darunter auch Yamaha; die effektive Länge ist mal auf 210 mm, mal 215, mal auf 222 mm angelegt - mit entsprechenden Veränderungen der Details (Überhang, Kröpfung). Nimmt man nun in diese hier zu erwartende Geometrieprägung die 51,5 mm der Concorde hinein, dann erhält man immer noch eine außen und im mittleren Abspielbereich gut taugliche Geometrie, nur im Radiusbereich unter 65 mm wird es dann uU etwas kritisch, das gegebene Plattenmaterial macht uU den Unterschied. Die vier Lieder der Pop/Rock-Platten sind häufig(st) vor R 65 beendet, bei Klassik ist es in der Mehrheit schon anders. Also, der Plattenmix entscheidet.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 17. Okt 2014, 10:03 bearbeitet]
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