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MF M1-LPS Eingangs Impedanz für MC?

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macrooky
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 27. Dez 2015, 10:48
Hallo Leute,

ich möchte gerne den M1-LPS mit einem Benz MC Gold verwenden der einen Widerstand >200 Ohm braucht. Der Hersteller gibt für MC 47kOhm an was eigentlich ungewöhnlich ist für einen MC Anschluss. Im Test von AUDIO12/2014 wurde der MC mit 100 Ohm angegeben.
Hat jemand die Möglichkeit das auszumessen oder gar dieses Kombi laufen und kann mir etwas dazu sagen?

Vielen Dank
Michael
Peppi-76
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 27. Dez 2015, 11:34
Hallo Michael!
Ich hatte fast das gleiche Problem. Ich besitze dem M1LPS und wollte auch einen MC-Tonabnehmer anschließen. Davon hatte Albus (ein Forumsmitglied) mir dringend abgeraten und dies auch ausführlich begründet. Nachlesen kannst du das in dem Thread "Rega RP3 - Kapazität"
Hier meine Kurzzusammenfassung: Musical Fidelity hat mit dem Pre Scheiße gebaut, er ist für MCs eigentlich nicht brauchbar, ohne in dem Teil rumzulöten.
Aber dafür klingt er bei MMs sehr gut - aber das hilft dir auch nicht weiter, ich weiß.

Viele Grüße
Peppi
macrooky
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 27. Dez 2015, 11:48
Hallo Peppi,

danke, kann ich nachvollziehen. Mich irritiert nur dass AUDIO ein MC System sehr vielversprechend (trotz 100 Ohm ??) getestet hat. Wie kann das sein. Sind die 47k ein Druckfehler?

Konntest du die Kombination MC/M1-LPS testen?
Gruss
Michael
Peppi-76
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 27. Dez 2015, 12:05
Hallo Michael!

Leider habe ich keine Möglichkeit, das ganze mal zu messen; mir fehlt das Equipment (und Know-how).
Ob die sich bei der Audio vermessen haben oder die Angaben bei Musical Fidelity falsch sind .... keine Ahnung. Aber ich gehe mal davon aus, dass Audio da falsch liegt mit ihrem Wert. Wenn man mal auf die Homepage von Musical Fidelity geht und sich den M1 Vinyl anschaut, der ja die aufgestockte Version unseres Models sein soll, sieht man, dass auch der große Bruder sich nur von 10 bis 47 Ohm einstellen lässt.
Ich selbst habe kein MC angeschlossen und kann so zu der möglichen Klangveränderung nix sagen. Albus meinte allerdings, es wird sehr höhenlastig. Ihm habe ich geglaubt und bin nicht das Risiko eingegangen, für viel Geld dafür ein MC zu kaufen.
akem
Inventar
#5 erstellt: 27. Dez 2015, 12:51
Wenn Du ein Multimeter hast, kannst Du es ja auch leicht selbst messen. Einfach einen offenen Cinchstecker anstecken (oder am anderen Ende eines eingesteckten Cinchkabels) in den ausgeschalteten Pre reinmessen. Meßbereich 200 kOhm.

Gruß
Andreas
macrooky
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 27. Dez 2015, 15:51

akem (Beitrag #5) schrieb:
Wenn Du ein Multimeter hast, kannst Du es ja auch leicht selbst messen. Einfach einen offenen Cinchstecker anstecken (oder am anderen Ende eines eingesteckten Cinchkabels) in den ausgeschalteten Pre reinmessen. Meßbereich 200 kOhm.

Gruß
Andreas


Das ist ja einfach.
Habe gerade mein X-LPS V3 ausgemessen. MC = 100 Ohm MM = 100K (laut Handbuch nur 47K) Da stimmen die Herstellerangaben nicht oder kann man den MM so nicht messen?
Gruss Michael
akem
Inventar
#7 erstellt: 27. Dez 2015, 16:25
Doch, kann man genauso messen. Man muß halt immer ein paar Sekunden warten, bis die Eingangskapazität der Phonostufe geladen ist (sonst verfälscht sie den Meßwert). Aber wenn der Meßwert steht und sich nicht mehr verändert, ist die Kapazität voll.

Gruß
Andreas
Albus
Inventar
#8 erstellt: 28. Dez 2015, 13:38
Tag,

wenn ein Hinweis erlaubt ist? - Diese in der Tat einfache Vorgehensweise (DMM an Phono-Input, Messwert in kOhm ablesen) führt nur dann zum gesuchten Zielwert, wenn es sich um eine Phono-Baugruppe des simplen Aufbaus handelt. Man erhält den Wert des Frontal-Widerstandes. Ist dagegen der Phono-Eingang mehrstufig aufgebaut, dann erhält man nicht den tatsächlichen wirksamen Funktionswiderstand - sondern nur den Wert des ersten Widerstandes der Baugruppe.

Beispiel, weit herum in den Schaltplänen und in Schaltungen zu finden, gewissermaßen typisch:
1. Phono-Baugruppe mit 68k + 150k, resultierender Wirkwiderstand ist 46,8k. Wird abweichend (zu) simpel gemessen, ergibt sich der Wert von 68k (des Frontal-Widerstandes), also verkehrt.
Berechnung: 68 x 150 = 10200
68 + 150 = 218
10200 : 218 = 46,7889, gerundet 46,8k.
2. Phono-Baugruppe mit 100k + 100k, resultierender Wirkwiderstand ist 50k. Wird simpel gemessen, dann ergibt sich der Wert 100k (des ersten Widerstandes), was verkehrt ist.
Berechnung:
100 x 100 = 10000
100 + 100 = 200
10000 : 200 = 50k

In Vorverstärkern der 'ausgereizten' Sorte findet man noch entschieden komplexere Phono-Entzerrerverstärker als nur die hier erwähnten typischen Baugruppen-Modi der Heimstudio-Geräte.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 28. Dez 2015, 13:44 bearbeitet]
macrooky
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 28. Dez 2015, 19:39
Danke Albus,
für die ausführliche Erklärung.
Der MF X-LPS V3 scheint sehr einfach aufgebaut zu sein. Ich habe jetzt selber den Lötkolben angelegt und die 100 Ohm auf 750 Ohm geändert und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Denon DP47 mit Benz MC Gold an dem mod. LPS auf MF X-T100 und Klipsch Ref 82II

Gruss
Michael
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