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Musical Fidelity LX-LPS ?

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Autor
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LedZep
Stammgast
#1 erstellt: 04. Jun 2016, 10:41
Hallo,

hat hier schon jemand Erfahrungen mit dem neuen LX-LPS PreAmp von MF sammeln können?

So langsam habe ich soviele brauchbare MC-Systeme angehäuft, daß ich einen weiteren adäquaten MC PreAmp benötige.
Da ich gelegentlich doch vielleicht mal ein MM-System drunterhängen möchte, soll es ein MM/MC Hybrid sein.

Das Teil liest sich recht interessant.
Allerdings wüßte ich gern, wo man (als Nichtbastler!) zusätzliche Impedanz- und Kapazitätsstecker herbekommt (zu bezahlbaren Preisen versteht sich).
Die Herstellerseite schweigt sich dazu leider aus.

Auch über die jeweiligen Verstärkungsfaktoren bei MM/MC ist auf der MF-Webseite nichts zu finden...
In den Specs steht dazu nichts.

Interessant finde ich vor allem die "Handy-like" Spannungsversorgung mit niedrigen 5V.
Nach meinen bisherigen PreAmp Erfahrungen nimmt die Störanfälligkeit gegen Einsteuungen aus dem Stromnetz mit Verringerung der Eingangsspannung ab.
Aber vielleicht mag es Gründe geben, die dagegen sprechen?

Gruß
Ledzep


[Beitrag von LedZep am 04. Jun 2016, 10:42 bearbeitet]
evilknievel
Inventar
#2 erstellt: 04. Jun 2016, 11:39
Hallo,

brauchst du die beiden Eingänge von wegen zwei Plattenspieler?

Falls nicht, schau dir mal von Pro-Ject die Phono Box S oder DS an.
Beide verfügen über Anpassmöglichkeiten bei MM und auch bei MC.
Preislich sicherlich interessanter als das MF Teil.

Gruß Evil.
akem
Inventar
#3 erstellt: 04. Jun 2016, 14:47
Allerdings wüßte ich gern, wo man (als Nichtbastler!) zusätzliche Impedanz- und Kapazitätsstecker herbekommt (zu bezahlbaren Preisen versteht sich).
Die Herstellerseite schweigt sich dazu leider aus.
--> Wenn Du sowas nicht selber basteln kannst findet sich sicher jemand, der Dir das gegen ein kleines Taschengeld zusammenlötet. Das ist kein Hexenwerk.

Auch über die jeweiligen Verstärkungsfaktoren bei MM/MC ist auf der MF-Webseite nichts zu finden...
In den Specs steht dazu nichts.
--> Es steht immerhin eine nominale Empfindlichkeit dabei - und die ist nicht besonders gut.

Interessant finde ich vor allem die "Handy-like" Spannungsversorgung mit niedrigen 5V.
Nach meinen bisherigen PreAmp Erfahrungen nimmt die Störanfälligkeit gegen Einsteuungen aus dem Stromnetz mit Verringerung der Eingangsspannung ab.
--> Sorry, das ist Unsinn und technisch überhaupt nicht haltbar. Außerdem brauchen gerade Phonostufen eine relativ hohe Versorgungsspannung, da wegen der RIAA-Kennlinie an manchen Schaltungsteilen recht hohe Signalspannungen auftreten können. Entweder ist da also noch ein Schaltnetzteil drin (wofür auch die recht hohe Stromaufnahme sprechen würde) oder die haben ein Heer von Koppelkondensatoren da drin...

Aber vielleicht mag es Gründe geben, die dagegen sprechen?
--> Ja, gibt es. Der MC-Eingangswiderstand ist mit 100 Ohm sehr niedrig. Daran laufen viele MCs unter ihren Möglichkeiten. Und ich verstehe auch nicht ganz, warum man da noch Widerstände parallel schalten können sollte - heutzutage gibt es so gut wie keine MCs mehr, die an Lasten unter 100 Ohm noch vernünftig laufen... Immerhin gibt es noch ne Handvoll, die zumindest mit den 100 Ohm noch halbwegs gut klarkommen.

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#4 erstellt: 04. Jun 2016, 21:04
Nabend !

@ Alle:

Der derzeitige Deutschlandvertrieb von MF taugt nichts.

@ Andreas:

Warum sollten die besseren Ortofon-MC's nicht mit < 100 Ohm hervorragend laufen ?

MfG,
Erik
LedZep
Stammgast
#5 erstellt: 05. Jun 2016, 09:29

evilknievel (Beitrag #2) schrieb:
Falls nicht, schau dir mal von Pro-Ject die Phono Box S oder DS an.
Beide verfügen über Anpassmöglichkeiten bei MM und auch bei MC.
Preislich sicherlich interessanter als das MF Teil.


Ein Phono-Box S hatte ich schon.
Kann man machen - geht aber besser.
Zumal sie bei MC nur 100 oder gleich 1000 Ohm anbietet. Da gibt es nichts dazwischen.
Bei MM kommt man mit den Kapazitäten auch nicht sehr weit runter.

Daher finde ich ja das Konzept mit Steckern recht sinnvoll (sofern man die irgendwoher bekommt)


[Beitrag von LedZep am 05. Jun 2016, 09:29 bearbeitet]
LedZep
Stammgast
#6 erstellt: 05. Jun 2016, 09:38

akem (Beitrag #3) schrieb:
Aber vielleicht mag es Gründe geben, die dagegen sprechen?
--> Ja, gibt es. Der MC-Eingangswiderstand ist mit 100 Ohm sehr niedrig. Daran laufen viele MCs unter ihren Möglichkeiten. Und ich verstehe auch nicht ganz, warum man da noch Widerstände parallel schalten können sollte - heutzutage gibt es so gut wie keine MCs mehr, die an Lasten unter 100 Ohm noch vernünftig laufen... Immerhin gibt es noch ne Handvoll, die zumindest mit den 100 Ohm noch halbwegs gut klarkommen.


Hallo Andreas,

die 100 Ohm "entstehen" ja erst durch den Einsatz der mitgelieferten Stecker.
Mit anderen Steckern wären dann andere Werte erreichbar - nicht parallel sondern alternativ.

Ich gebe Erik recht im Bezug auf die 100 Ohm bei den guten Ortofons. Aber man will sich ja nicht limitieren...

Gruß
Henning


[Beitrag von LedZep am 05. Jun 2016, 09:38 bearbeitet]
akem
Inventar
#7 erstellt: 05. Jun 2016, 10:38
Bist Du da sicher, daß die 100 Ohm erst durch einen Stecker zustande kommen? Ich hab das anhand des Datenblattes anders verstanden.

@ Erik: Erstens gibt es nicht nur Ortofon und zweitens wollen auch die Ortoföner zumeist 100 Ohm und nicht weniger "sehen".

Gruß
Andreas
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