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Musical Fidelity MX Vinyl

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Autor
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atemm
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 07. Apr 2016, 18:00
Hallo,
hat dieses Teil schon wer gehört bzw. in Betrieb? Einen Rezession hab ich schon gefunden und die war nicht schlecht. Was mir noch nicht klar ist, ob er für Low-MC geeignet ist und wieviel DB er verstärken kann.

Liebe Grüße
Andi
8erberg
Inventar
#2 erstellt: 07. Apr 2016, 18:50
Hallo,

ja, der Vynl kann MC und MM. siehe auch: http://www.audio-creativ.de/?p=5537

Hübsch ist die Möglichkeit viel und praxisgerecht bequem einstellen zu können. Gut für Leute die div. Systeme eigen nennen.

Na ja, ob es einem die Sache "wert" ist muss jeder selber wissen.

Peter
jororupp
Inventar
#3 erstellt: 08. Apr 2016, 18:22
Hallo Andi,

ich habe seit Februar einen MuFi MX Vynl bei mir im Einsatz. Vorher hatte ich einen Accuphase Vorverstärker mit dem integrierten Accuphase AD-30 Phono-Modul (rund 1.000€) für meinen LP 12 mit einem Klyde MC-System.

Grundsätzlich bin ich ein großer Fan von solchen integrierten Lösungen, das reduziert das ganze "Kabelgedöns" und es gibt - zumindest bei Accuphase - keine Probleme mit irgendwelchen Brummeinstrahlungen.

Durch eine weihnachtliche "Aufrüstung" auf einen Vorverstärker ohne diese Möglichkeit musste ich mir eine andere Phono-Lösung einfallen lassen und bin durch die beiden positiven Tests in den einschlägigen Gazetten auf den Vynl gestoßen.

Mein persönliches Fazit: ich kann die Aussagen aus den Tests für mich nachvollziehen, das Teil spielt m.E., gemessen am Preis, auf sehr hohem Niveau. Dabei klingt er bei mir über den XLR-Ausgang noch etwas besser als über Cinch. Insgesamt sehe ich momentan bei mir keinen Bedarf, bei meinem LP 12 die Urika Phono-Stufe einzubauen, die das dreifache des Vynl kosten würde.

Es gibt aber auch Kritikpunkte an dem Gerät:

- m.E. "passt" das beigefügte, einfache Steckernetzteil nicht zur Qualität und Haptik des Vynl. Da ist vielleicht sogar auch noch klanglich ein Verbesserungspotenzial durch ein geschirmtes Netzteil möglich.
- Die Impedanz lässt sich prima durch den Drehschalter einstellen - vorausgesetzt, man kann die mikroskopisch kleine Beschriftung lesen. Gleiches gilt auch für die anderen Schalter.
- Die Power LED leuchtet wie eine kleine Sonne in strahlendem Blau. Das empfand ich als sehr unangenehm, insbesondere, wenn man sie, wie bei mir, direkt im Blickfeld hat. Dazu passt Blau nicht zur Accuphase Beleuchtung...
- letztlich hatte ich auch Probleme, einen Platz für den Vynl zu finden, wo ich keine Brummeinstrahlung habe. Er steht jetzt, für mich suboptimal, auf dem CDP.

Aber das sind "Klagen auf hohem Niveau".

Bei Interesse gerne mehr über PN.

Gruß

Jörg


[Beitrag von jororupp am 08. Apr 2016, 18:24 bearbeitet]
atemm
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 08. Apr 2016, 18:46
Hallo,
ich danke Euch für die Antworten. Da ich in dem Bereich so gut wie nicht auskenne, bin ich eben auf Tests und Meinungen in Foren angewiesen. Ich denk, dass die Anschaffung kein großer Fehler sein wird. Falls es noch gegenteiliges gibt, bin ich auch daran interessiert.

Liebe Grüße
Andi
jororupp
Inventar
#5 erstellt: 08. Apr 2016, 18:55
Hallo Andi,

es gibt eine Reihe von Händlern, bei denen man solche Teile ausleihen bzw., bei Nichtgefallen, auch zurück geben kann. Der Vynl durfte bleiben...

Gruß

Jörg
atemm
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 09. Apr 2016, 09:53
Hallo Jörg,
ich kenne in Wien und Umgebung leider keinen. Generell zum Thema Plattenspieler ist es rar.

LG
Albus
Inventar
#7 erstellt: 09. Apr 2016, 11:25
Tag,

ich gehe dann kurz auf die Eingangsfragen nach "Low-MC" und "dB verstärken" ein, Quelle BDA.

Eingangsempfindlichkeiten und Verstärkungsfaktoren MM:
- Bezug Eingangsempfindlichkeit 5 mV, dann Gain 36 dB = 60-fach
- Bezug Eingangsempfindlichkeit 2,5 mV, dann Gain 42 dB = 120-fach

Eingangsempfindlichkeiten und Verstärkungsfaktoren MC:
- Bezug Eingangsempfindlichkeit 0,8 mV, dann Gain 51 dB = 375-fach
- Bezug Eingangsempfindlichkeit 0,4 mV, dann Gain 57 dB = 750-fach.

Kurzer Kommentar: Die Eingangsempfindlichkeiten MC sind untypisch unsensibel, typisch sind Empfindlichkeit und Verstärkung, insbesondere mit Eignung für hochwertige bzw. gar höchstwertige MC mit niedriger Ausgangsspannung unter 0,2 mV, bei 0,05 mV-0,1 mV und Gain 60-63,5 dB (= 1000-fach bzw. 1500-1600-fach).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 09. Apr 2016, 12:55 bearbeitet]
jororupp
Inventar
#8 erstellt: 09. Apr 2016, 12:13
Hallo atemm,

ich habe den Vynl bei dem deutschen Versandhändler HiFi-Regler gekauft. Die bieten 30 Tage Probezeit, innerhalb derer man ein Teil zurückgeben kann.

Das ist vielleicht auch eine Möglichkeit für Dich.

Viele Grüße

Jörg
atemm
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 09. Apr 2016, 18:30
@ Albus

Ich finde dazu nur diese Angaben:

Output

4 Volts RMS single ended from RCA sockets
8 Volts RMS balanced from XLR sockets
Performance

Frequency response: RIAA ±0.1dB IEC ±0.1dB
MM:

Channel separation: < -86dB
SNR A-wtd: < -101dB
THD: < 0.007%
XLR input: 5mV / 2.5mV selectable
70mV max (23dB headroom)
MC:

Channel separation: < -83dB
SNR A-wtd: < -98dB
THD: < 0.01%
XLR input: 0.8mV / 0.4mV selectable, 12mV max (24dB headroom)
Inputs

Balanced Mini-XLR
RCA 1 pair RCA sockets
Outputs

Balanced XLR male sockets EIA Standard RS-297-A
RCA 1 pair RCA sockets
Power

Connector: 1.3mm pin DC power jack
Outboard power supply: 12V/500mA DC
Mains voltages 100-240VAC 50-60Hz universal worldwide supply
Consumption < 8 watts
Weight

Weight (unpacked / packed): 1.9Kg / 2.4 Kg
Dimensions

Width 220 mm (8⅔”)
Height (including feet) 53 mm (2”)
Depth (front to back) 215 mm (8½”)

Es sind leider keine db-Angaben zu finden. Einzig 4V RMS mit Cinch. Damit kann ich nichts anfangen
, abgesehen von der 6db Anpassung.


@ Jörg
Danke für den Tipp

LG
Andi


[Beitrag von atemm am 09. Apr 2016, 18:32 bearbeitet]
Albus
Inventar
#10 erstellt: 10. Apr 2016, 11:29
Tag,

ja bitte, der Verstärkungsfaktor ergibt sich aus dem Verhältnis Eingangsempfindlichkeit (MM 5 mV, 2,5 mV; MC 0,8 mV, 0,4 mV) zur Nennausgangsspannung (300 mV).
Siehe die BDA MX VYNL: "Sensitivity for 300mV nom."
Also aus der Rückrechnung gemäß Daten der BDA wie folgt:
- Ausgangsspannung für alle Betriebsmodi gemäß BDA 300 mV nominell geteilt durch die je Modus spezifizierte Eingangsempfindlichkeit (MM 5 mV, MM 2,5 mV; MC 0,8 mV, MC 0,4 mV)
Ein Beispiel:
Verstärkungsfaktor bei MM 5 mV Eingangsempfindlichkeit.
Also Rechnung anhand der Daten 300 mV : 5 mV = 60-fache Verstärkung, d.h. in Dezibel 36 dB Verstärkungsfaktor.
Verstärkungsfaktor bei MM 2,5 mV Eingangsempfindlichkeit.
Rechnung dann 300 : 2,5 = 120-fache Verstärkung, d.h. in Dezibel 42 dB Verstärkungsfaktor (Gain).
Verstärkungsfaktor MC 0,4 mV Einganfgsempfindlichkeit.
Rechnung 300 : 0,4 = 750-fache Verstärkung, entsprechend 57 dB Gain.


Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 10. Apr 2016, 11:50 bearbeitet]
atemm
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 10. Apr 2016, 14:53
Danke für die ausführliche Erklärung!

LG
Andi
jororupp
Inventar
#12 erstellt: 05. Mai 2016, 14:56
Hallo Andi,

hast Du dich inzwischen für ein Gerät entschieden?

Gruß

Jörg
atemm
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 05. Mai 2016, 18:11
Hallo Jörg,
ich hab das Projekt etwas verschoben, da ich mir mit meinen Tonabnehmer noch immer nicht klar bin, nachdem ich meinen AT33PTGII ruiniert habe. Ich werde auch mitunter meine Lautsprecher auf B&W austauschen.

Ich werde jedenfalls über meine Entscheidung berichten.

Liebe Grüße
akem
Inventar
#14 erstellt: 06. Mai 2016, 10:12
Warum ausgerechnet B&W? Die haben ja früher ganz ordentliche Lautsprecher gebaut aber die letzten Boxen, die ich so gehört habe, waren ihr Geld wirklich nicht wert...

Gruß
Andreas
atemm
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 06. Mai 2016, 19:06
Ich hab mir die 802 D3 angehört und sie hat mir gut gefallen. Der Preis ist aber etwas happig und muss erst mit dem Finanzminister ausdiskutiert werden.

Liebe Grüße
akem
Inventar
#16 erstellt: 07. Mai 2016, 09:15
Die ist wohl neu...
Den Vorgänger hab ich mal gehört und den fand ich ziemlich sch...lecht. Tendenz zum One-Note Baß bei 80Hz, darunter kam nix mehr, kein Superhochton, keine Brillanz. Das Beste war der Mittelton. Das Schlechteste war die Frequenzweiche: veränderte man die Hörposition nur um wenige Zentimeter nach vorne/hinten, links/rechts oder oben/unten veränderte sich die Tonalität erheblich. Absolute Fehlkonstruktion und nicht ein Zehntel ihres Preises wert... Vielleicht ist ja der Nachfolger besser (schlechter kann er ja nicht sein... ).

Gruß
Andreas
atemm
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 07. Mai 2016, 10:10
Es waren genau die Mitten, die mir sehr gut gefallen haben. Ich habe mich damit aber noch nicht ausführlich damit beschäftigt und ohne einen Test in meinem WZ wird es sicher nichts, da ich sonst keine Vergleich zu meinen bestehenden LS habe. Der Basdbereich kam mir jedoch trocken aber nicht wirklich tief vor, was der direkte Vergleich zeigen sollte.

LG
James_Osterberg
Stammgast
#18 erstellt: 09. Mai 2016, 12:23
Moin,
möchte mich auch mal einschleichen-:)
teste momentan einen Projekt DS+ Preamp der so schlecht nicht scheint-schiele allerdings auf den hochwertigeren MX Vynl den ich ursprünglich auch haben wollte.Ich hab ein LO MC At 33PTG ll und betreibe einen alten Einsteinverstärker (The Amp) Das MC hat 0,3mV bei 1khz 5cm/sec(was immer das bedeudet)Haut das mit dem MX hin oder wird das zu leise wohl?
Danke schon mal für eine Erleuchtung!
atemm
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 09. Mai 2016, 12:35
Hallo,
im Post 10 ist es gut erklärt. 57db Gain.

LG
Albus
Inventar
#20 erstellt: 09. Mai 2016, 13:04
Tag,
und Tag James Osterberg,

der Verstärkungsfaktor von 57 dB = 750-fache Verstärkung, ist auch im Falle der Verwendung eines AT33... gut tauglich hoch. Aus der nominellen Standard-Ausgangsspannung des Tonabnehmers von 0,3 mV werden so 225 mV, die für den Hochpegeleingang des Einstein The Amp ordentlich hoch sind. Alles im grünen Bereich.

Freundlich
Albus
James_Osterberg
Stammgast
#21 erstellt: 09. Mai 2016, 19:12
Danke Euch recht herzlich-Preamp ist bestellt!
Viele Grüsse
Herb
atemm
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 09. Mai 2016, 19:20
Bitte darüber berichten

LG
James_Osterberg
Stammgast
#23 erstellt: 10. Mai 2016, 09:28
Mach ich,Andi!
Grussherb
atemm
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 10. Mai 2016, 09:31
jororupp
Inventar
#25 erstellt: 15. Mai 2016, 10:15
Hallo Freunde,

als Nutzer des Vynl habe ich weiter oben das serienmäßige Netzteil kritisiert.

Inzwischen gibt es vom Hersteller hierzu ein Upgrade. Ich werde es mal testen und schauen, ob es sich positiv auswirkt.

Hier mal ein Link dazu: MuFi Upgrade Netzteil

Ansonsten Euch allen Frohe Pfingsten.

Gruß

Jörg
atemm
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 15. Mai 2016, 10:17
Hallo Jörg,
danke für die Info

LG
jororupp
Inventar
#27 erstellt: 04. Jun 2016, 11:17
Hallo Freunde,

ich habe mir das MuFi Upgrade Netzteil mal bestellt und es gestern erhalten.

Der erste optische Eindruck ist gut, auch vom Klang scheint es dem VYNL gut zu tun. Ich werde es jetzt mal ausführlicher vergleichen und demnächst mal berichten.

Allerdings sind die Kabel ähnlich wie die vom ursprünglichen Steckernetzteil. Ich wundere mich, warum MuFi da keine geschirmten Kabel verwendet.

Gruß

Jörg
jororupp
Inventar
#28 erstellt: Gestern, 13:35
Hallo Freunde,

In der neuen Ausgabe der Zeitschrift "Lp" 1/2017 ist eine Bericht zum MuFi MX VYNL Hier der Link zu diesem Magazin, wo man auch bei Interesse das Heft bezihen kann: MX VYNL.

Gruß

Jörg
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