Musical Fidelity M1 Vinyl

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Contax_RTS
Stammgast
#1 erstellt: 30. Apr 2019, 21:35
Musical Fidelity M1 Vinyl
ist dies schon ein Klassiker?
Ich habe die Chance diesen Pre-Amp zu erwerben, was mich für ihn einnimmt, sind die variablen Einstellungen ohne Mäuseklavier, außerdem passt er zu meinem MF M5si. Hat jemand Erfahrung mit ihm?
Gruß Volker
tomtiger
Administrator
#2 erstellt: 04. Mai 2019, 06:55
Hi,

gibt etliche Threads, z.B. den.

LG Tom
sundaydriver
Stammgast
#3 erstellt: 04. Mai 2019, 14:35
Bei mir spielen zwei M1 und ich bin mit beiden sehr zufrieden. Die M1 Vinyl klingt für mich sehr gut, auf jeden Fall besser als die integrieten Phonostufen in den Vollverstärkern die bei mir laufen. Ich weiß das ist hier ganz dünnes Eis.

Die Einstellungen sind komfortabel an der Front zu bedienen, die versch. Einstellungen sind je nach System auch klanglich gut nachvollziehbar und man kann zwei Spieler gleichzeitig anschließen (1xMM und 1xMC).

Falls Du die MF M1 preiswert bekommen kannst machst Du meiner Meinung nach nichts falsch.

Carsten
Fan_großer_Schwingspule...
Inventar
#4 erstellt: 04. Mai 2019, 18:07
ist kein dünnes Eis sondern absolut wichtig für besten Vinylklang. Die ganzen Minimalisten hier im Forum kommen mit ihren Billigsgeräten nicht weit , Jedes mal werden Leute mit anderen Erfahrungen nieder geknüppelt weil man es halt einfach nicht glauben mag.

Die M1 ist super auch wenn sie für ganz leise MC Systeme vielleicht noch einen ticken zu leise verstärkt.


[Beitrag von Fan_großer_Schwingspulen am 05. Mai 2019, 13:52 bearbeitet]
Yamahonkyo
Inventar
#5 erstellt: 04. Mai 2019, 18:45
@Fan_großer_Schwingspulen: Muss das sein?
Die Diskussion hatten wir schon.

@All: Bitte geht nicht nochmal darauf ein.

Gruß Roland


[Beitrag von Yamahonkyo am 04. Mai 2019, 18:50 bearbeitet]
Contax_RTS
Stammgast
#6 erstellt: 04. Mai 2019, 18:53
danke für eure Antworten
einige Erfahrung habe ich mit verschiedenen PreAmps wie Creek OBH 15, Cambridge PP 640, NAD PP 375 (Modul für NAD 375 BEE) , und Dr. Fuß. Der Dr. Fuß lässt über sich Mäuseklavier einstellen, dies ist umständlich, außerdem brummt er hörbar. Als Einstieg in die analoge Welt reichen der Cam und der NAD allemal, es lassen sich jeweils ein MM und ein MC anschließen.Mein Favorit ist der Creek, geringes Rauschen und klanglich beeindruckend.
Volker
Holger
Inventar
#7 erstellt: 04. Mai 2019, 19:17

Yamahonkyo (Beitrag #5) schrieb:

Die Diskussion hatten wir schon.


Andere Themen werden auch zum gefühlt tausendsten Mal "beackert"... wenn F_g_S nun mal dieser Meinung ist, sollte er sie auch äußern dürfen.
Ich selbst bin im Übrigen auch sehr froh, eine Brinkmann und eine PASS als Phonovorstufen zu haben - zumindest in meiner Vorstellung klingen sie in der Tat besser als z. B. eine Pro-Ject PhonoBox oder eine Lyndahl TC-760LC.
Yamahonkyo
Inventar
#8 erstellt: 04. Mai 2019, 21:40
Hallo Holger,

ich habe definitiv nichts gegen freie Meinungsäußerung solange diese weder abwertend, noch abfällig gegenüber anderen ist.

Der Beitrag hätte mir auch gefallen, wenn er einfach so gelautet hätte:

ist kein dünnes Eis sondern absolut wichtig für besten Vinylklang.

Die M1 ist super auch wenn sie für ganz leise MC Systeme vielleicht noch einen ticken zu leise verstärkt.


So wäre es eine Meinung zur Sache gewesen, die ich so voll und ganz akzeptiert hätte, aber der von mir ausgelassene Satz passt nicht hier her.

"Das" muss nicht sein.

Nicht jeder kann, möchte und muss sich das Beste vom Besten leisten um Musik genießen zu können.

Wer das nicht akzeptieren möchte, oder kann, muss es nicht ständig, wie hier erneut geschehen, betonen.
Das ist unsachlich und auf Dauer verletzend.

Gutes Equipment und guter Geschmack hin und her, der gute Ton macht letztendlich die Musik.

Gruß Roland

P.S. Ich akzeptiere jede Meinung, solange es meine ist.


[Beitrag von Yamahonkyo am 04. Mai 2019, 23:06 bearbeitet]
Contax_RTS
Stammgast
#9 erstellt: 04. Mai 2019, 22:47
Guten Morgen
Grundsatzdiskussionen liegen mir fern, mir geht es um Klangeigenschaften, auch im Vergleich zum Nachfolger MX Vinyl, optisch ist der M1 mein Favorit
tomtiger
Administrator
#10 erstellt: 04. Mai 2019, 23:06
Hi,


Contax_RTS (Beitrag #9) schrieb:
mir geht es um Klangeigenschaften,


was soll da klingen? Das ist ja der Grund für die Grundsatzdiskussion. Der Techniker sagt, dass das ein primitiver Kleinsignalverstärker ist, da gibt es nix zu hören. Andere hören riesen Unterschiede.

Ich selbst hab auch z.B. einen Röhrenphonopre, weil ich sowas nach einem Schaltplan preiswert nachbauen kann. Ich wäre beleidigt, wenn jemand sagen würde, der klingt anders als ein billiger transistorbasierter Phonopre wie der ART DJ.

LG Tom
holger63
Inventar
#11 erstellt: 05. Mai 2019, 13:43
Und der nächste wäre beleidigt, wenn einer das Gegenteil sagt..
Fan_großer_Schwingspule...
Inventar
#12 erstellt: 05. Mai 2019, 14:04
Hallo Männers

Es sollte niemand verletzt werden aber wenn ihr wüsstest was ich mir hier seit Jahren anhören muß wenn es um das Thema Phonostufen geht, hätte sich manch einer sicher schon lange abgemeldet. Da waren viele krasse Reaktionen dabei von völlig unerfahrenen Leuten welche nicht mal Plattenspieler haben. Ich habe damals auch mit kleinen Kisten wie der Vivanco 111 angefangen und dieses Beispiel ist der beste Beweis wie grottig eine Phonostufe klingen kann. Schlimmer geht es nicht.

Gute Fertig-Phonostufen sind nunmal nicht für 150 Euro zu bekommen. Der Aufwand bei guten Geräten ist nunmal höher wie bei den kleinen günstigen Geräten. Vom Netzteil über gute mehrfache Verstärkung, Entzerrung und guten Bauteilen ist nunmal teuer. Dazu wie bei der Pass ein Mörderaufwand in der Schaltung und dazu große schwere Gehäuse .
Gerade bei den so beliebten Röhren oder Hybridgeräten welche meiner Meinung nach klanglich sehr oft überlegen sind.

lg Carsten


[Beitrag von Fan_großer_Schwingspulen am 05. Mai 2019, 14:05 bearbeitet]
WBC
Gesperrt
#13 erstellt: 05. Mai 2019, 14:20
Sorry Carsten,

aber ich kann keinen Unterschied zwischen dem ART DJ für 49,- € und dem Aikido Phono 1+ für 380,-€ hören, sorry- abgesehen davon, dass mit dem ART durch den zuschaltbaren Subsonicfilter viel lauter gehört werden kann, da dadurch keinerlei Rückkopplungen auftreten...

Und jetzt Du...

LG Carsten
Fan_großer_Schwingspule...
Inventar
#14 erstellt: 05. Mai 2019, 14:23
andere hören vielleicht doch Unterschiede.

Und beide Phonostufen sind nicht für Low Out MC Systeme geeignet wo schon 60-70db Verstärkung mit geringstem Rauschen gefragt sind. Dazu sollte es nicht langweilig oder steril klingen. Der Aikito ist im günstigen Bereich schon etwas vernünftiges aber klar gibts da auch besseres. Der große Röhren Aikito zb von Herrn Otto
Holger
Inventar
#15 erstellt: 05. Mai 2019, 14:26

WBC (Beitrag #13) schrieb:

Und jetzt Du...


Was wäre, wenn seine Antwort ähnlich deiner lautete: "aber ich kann einen Unterschied zwischen dem ART DJ für 49,- € und dem Aikido Phono 1+ für 380,-€ hören, sorry"?

Beide können Recht haben.
Contax_RTS
Stammgast
#16 erstellt: 05. Mai 2019, 21:33
N´Abend
ich habe heute den M1 Vinyl abgeholt, angestöpselt und zuerst meinen Elac Miracord 90 mit MM getestet. Unterschiede sind zum Creek hörbar, für den M1 sprechen kaum Nebengeräusche wie Brummen, eine offene Bühne, einzelne Instrumente werden präzise wahrgenommen. Wie soll ich es beschreiben, es ist, als ob jemand eine Decke entfernt hätte. Auf MC Seite läuft gerade am Acoustic Solid Midi Wood MPX mit Quintet Red YES Like It Is, es kommt in dieser Kombination meinem Quintet Black sehr nahe, welches an einem Pro-Ject Xtension 9 Evolution betrieben wird und an einem Mission Cyrus II mit PSX Netzteil und Spendor 35/ 1 Boxen betrieben wird. Da habe ich ich für die nähere Zukunft etwas zum experimentieren.
gute Nacht
Fan_großer_Schwingspule...
Inventar
#17 erstellt: 05. Mai 2019, 21:42
super, alles richtig gemacht.

lasse das Gerät ruhig permanent am Netz was mir der Musical Fid. Vertrieb Reichman Audio persönlich geraten hat. Nur wenn du mal länger nicht hörst, würde ich es ausschalten. Nach einigen Stunden klingt es noch flüssiger und geschmeidiger.

viel Spaß damit
Contax_RTS
Stammgast
#18 erstellt: 05. Mai 2019, 22:02
395€ ist ein fairer Preis mit Rückgabeoption für ein kaum benutztes Gerät, ich bin mehr als zufrieden.
Gute Nacht
Yamahonkyo
Inventar
#19 erstellt: 05. Mai 2019, 23:16
Hallo Carsten,

du kannst ja doch richtig nett sein, wenn du einfach mal nur deine Erfahrungen mit uns teilst.

Dank dafür.

Mit der Beurteilung des Vivanco 111 hast du vollkommen Recht.
Als ich damals meinen ersten AV Receiver ohne Phono-Eingang bekommen habe, habe ich auf der Suche nach einem PreAmp auch zuerst den Vivanco 111 gekauft. Das Ding ist so ziemlich das schlimmste Teil, das es gibt. Nicht nur das Netzteil brummt, das Gerät rauscht zudem extrem stark.

Danach hatte ich den Analogis EasyPhono, aber auch dieser war nicht störungsfrei. Dieser schien mir nicht sauber entstört zu sein und brummte, sobald er nur ansatzweise neben Kabeln lag.

Dennoch gibt es in dem Preissegment Geräte, die gut und störungsfrei funktionieren. Mit dem Behringer PP 400 konnte ich zumindest ein Gerät finden, das bis heute völlig ruhig seinen Dienst ordentlich verrichtet.
Mittlerweile habe ich noch einen ART DJ Pre II, der auch wunderbar macht, was er soll.

Möglich, dass diese Geräte, an Ketten mit besseren Komponenten nicht den gehobenen Anforderungen genügen, für die meisten, wie auch mich, sind sie dennoch ausreichend. Ich höre zugegebenermaßen auch nur minimale Unterschiede bei unterschiedlichen Kapazitätseinstellungen, aber für meine Ansprüche reicht es völlig aus, wenn solange es weiter keine störenden Nebengeräusche gibt.

Gruß Roland


[Beitrag von Yamahonkyo am 06. Mai 2019, 00:09 bearbeitet]
WBC
Gesperrt
#20 erstellt: 06. Mai 2019, 05:46

Holger (Beitrag #15) schrieb:

WBC (Beitrag #13) schrieb:

Und jetzt Du...


Was wäre, wenn seine Antwort ähnlich deiner lautete: "aber ich kann einen Unterschied zwischen dem ART DJ für 49,- € und dem Aikido Phono 1+ für 380,-€ hören, sorry"?

Beide können Recht haben.



Dann wäre das halt so und für mich auch völlig ok...

Es kann ja tatsächlich sein, dass meine Ohren und/oder meine Anlage wirklich nicht so gut sind und dadurch vieles "an mir vorbei geht"...


Dadof3
Moderator
#21 erstellt: 06. Mai 2019, 13:36

Fan_großer_Schwingspulen (Beitrag #17) schrieb:
lasse das Gerät ruhig permanent am Netz was mir der Musical Fid. Vertrieb Reichman Audio persönlich geraten hat.


@Contax_RTS, bitte glaube diesen technisch völlig unhaltbaren und energieverschwenderischen Voodoo-Unsinn nicht.
Fan_großer_Schwingspule...
Inventar
#22 erstellt: 06. Mai 2019, 16:32
na da hat ja jetzt wieder ein echter Phono Experte geantwortet welcher es 1. es noch nie selbst getestet hat und 2. nicht die BDA von so vielen Phonostufenherstellern gelesen hat. Und das sind sehr Nahmhafte Hersteller.
Klar gibt es auch Geräte mit kurzer Warmlaufzeit aber der Großteil modernen OP basierter Phonovorverstärker benötigt eine recht lange Zeit um richtig flüssig und geschmeidig zu klingen.
Das ist also definitiv kein Voodoo. Bei Fragen dazu kannst du bitte in die BDA von Lehmann Audio, Cyrus, Naim, Graham Slee oder auch andere schauen.

Norbert Lehmann hilft dir auch telefonisch mit einer schnellen Antwort über dieses Thema .

Ganz krass merkt man diesen Effekt nicht nur bei Lehmann sondern sogar bei der Pass Xono welche erst nach 1-2 Tagen am Netz ihr volles Potenzial zeigt.

Gruß
Carsten


[Beitrag von Fan_großer_Schwingspulen am 06. Mai 2019, 16:32 bearbeitet]
Burkie
Inventar
#23 erstellt: 06. Mai 2019, 17:47

Fan_großer_Schwingspulen (Beitrag #22) schrieb:

Klar gibt es auch Geräte mit kurzer Warmlaufzeit


Warum tut man sich dann technischen Murks an, der permanent am Netz sein muss?

Gruß
tomtiger
Administrator
#24 erstellt: 06. Mai 2019, 17:58
Hi,


Fan_großer_Schwingspulen (Beitrag #22) schrieb:
na da hat ja jetzt wieder ein echter Phono Experte geantwortet welcher es 1. es noch nie selbst getestet hat und 2. nicht die BDA von so vielen Phonostufenherstellern gelesen hat.


das weißt Du woher? Richtig, gar nicht.

Was in BDA steht ist auch erstmal irrelevant. Wenn man das Gerät permanent eingeschaltet lassen müsste, wäre es eine Fehlkonstruktion.

Wenn Du einen Link hast, wo jemand zwei identische Phonostufen voneinander unterscheiden konnte, ohne zu wissen, welche gerade spielt, und wo der einzige Unterschied der war, dass die eine tagelang eingeschalten war und die andere nur 10 Minuten, könnten wird weiterreden.

Wobei die meisten Menschen schon Probleme haben, verschiedene Phonostufen nach Pegelabgleich zu unterscheiden ...


Das ist halt das Problem!

Interessanter Weise ist keiner der namhaften Hersteller bereit, seine Geräte zur Verfügung zu stellen, damit ein solcher Test unter kontrollierten Bedingungen an einer Universität angehalten werden kann.

Damit hätte man alle Kritiker sofort mundtot gemacht.

Und damit wäre es schön, wenn man die Thematik sein lassen könnte. Wenn man schreibt, dass man meint etwas zu hören, statt darauf zu bestehen, dass da was zu hören ist.

Wenn beide Seiten ein wenig aufeinander zugehen, kann man doch auch trotz unterschiedlicher Ansichten gut koexistieren.

LG Tom


[Beitrag von tomtiger am 06. Mai 2019, 17:59 bearbeitet]
ParrotHH
Inventar
#25 erstellt: 06. Mai 2019, 18:47

Fan_großer_Schwingspulen (Beitrag #22) schrieb:
Und das sind sehr Nahmhafte Hersteller.

Weil sie keine Rücksicht auf die Grundlagen der verwendeten Technik "nahmen"?


Klar gibt es auch Geräte mit kurzer Warmlaufzeit aber der Großteil modernen OP basierter Phonovorverstärker benötigt eine recht lange Zeit um richtig flüssig und geschmeidig zu klingen.
Das ist also definitiv kein Voodoo.

Deine ... Argumentation ist ein Zirkelschluss!

Insbesondere normale Opamps brauchen keinerlei größere Warmlaufzeit, geschweige denn Stunden. Solche Bauteile werden ja im Betrieb praktisch auch gar nicht warm, bei Anwendungsfällen wie einer Phonostufe schonmal überhaupt nicht, da sie ja kaum was leisten müssen, also keine großen Strommengen abgegeben müssen.

Einer der großen Vorteile von Opamps ist übrigens ja genau ihr definiertes Verhalten, das sie über einen weiten Betriebsbereich zur Verfügung stellen. Eine Opamp-basierte Schaltung, die lange Einspielzeit benötigt, wäre wahrscheinlich wirklich teuer, da aufwendig zu konstruieren. Sie müsste das ja bewusst unterlaufen

Parrot
Fan_großer_Schwingspule...
Inventar
#26 erstellt: 06. Mai 2019, 19:49
ihr seit wirklich nicht richtig informiert und nur theoretisch unterwegs. Ihr könnt ja mal den Herstellern erzählen, daß ihre Geräte eine Fehlkostruktion sind und eurer Art DJ keine Warmlaufzeit hat.

In der Praxis müssen extrem viele moderne Transistorbasierten Phonovorverstärker sehr lang am Netz hängen um ihr volles Potenzial zu zeigen. Ein Lehmann klingt zb die ersten vielen Minuten richtig harsch und spitz. Dieser Effekt verschwindet mit jeder weiteren Stunde. Genau wie die Pass Xono und auch andere Topgeräte nach ein paar Stunden gibt sich das und genauso steht es auch in den BDA. Man hört es so derart deutlich .

Hatte diese Geräte selbst und alles was dazu die BDA schreibt war zu 100 % zutreffend. Kenne jemanden mit einer Pass Xono welcher dies ebenfalls bestätigt. Er ist ein erfahrener Hörer und Hifi Händler.

Wie gesagt, es gibt auch Geräte mit kurzer Warmlaufzeit
frank60
Inventar
#27 erstellt: 06. Mai 2019, 20:16

Fan_großer_Schwingspulen (Beitrag #26) schrieb:
ihr seit wirklich nicht richtig informiert und nur theoretisch unterwegs.

Hauptsache, Du weißt ganz genau und besser als alle Anderen bescheid.
Contax_RTS
Stammgast
#28 erstellt: 06. Mai 2019, 20:26
Hallo
kommen wir doch bitte zum eigentlichen Thema zurück, hat der MF M1 Vinyl das Zeug zum Klassiker oder ist sein Nachfolger MF MX Vinyl (in meinen Augen häßlich) ein kompetenter Nachfolger? Ich bin mit dem M1 sehr zufieden. Es ist schon spannend mit den einzelnen Einstellungen zu experimentieren.
Zum Thema am Netz lassen oder nicht, habe ich natürlich auch eine Meinung. Mein bald 30 Jahre alter Mission Cyrus II mit PSX Netzteil mag es sich warm zu laufen. Und während ich dies hier alles lese und jetzt schreibe, läuft ACDC Live, am Anfang dachte ich bescheidene Aufnahme, aber je länger ich zu höre, desto besser klingt die Scheibe. 3. Seite fängt mit Hell Bells an, ich bin voll dabei
Soll sich jeder seine Meinung bilden
Volker
Fan_großer_Schwingspule...
Inventar
#29 erstellt: 06. Mai 2019, 20:38
definitiv kein Vodoo sondern Realität. Man muß nur mal genau hinhören wie grottig so manch teuere Phonostufe im kalten Zustand klingt.

Bei Cyrus Vollverstärkern liegt die Phonostufe auch im Standby-Betrieb immer am Netz. Der Hersteller hat sich schon was dabei gedacht und der Stromverbrauch ist so derart gering, daß es nicht weiter stört.


[Beitrag von Fan_großer_Schwingspulen am 06. Mai 2019, 20:43 bearbeitet]
ParrotHH
Inventar
#30 erstellt: 06. Mai 2019, 22:01

Fan_großer_Schwingspulen (Beitrag #29) schrieb:
Der Hersteller hat sich schon was dabei gedacht

Das Problem ist halt, das Deine Einlassungen immer genau da enden, wo man einen Funken eigener Ahnung haben müsste.

Ja, was hat sich der Hersteller denn gedacht? Sag doch mal bitte irgendetwas, was nicht das Geschwurbel aus einem Handbuch wäre. Halt iregendwas Handfestes, etwas mit Substanz! Auf sowas könnte man ja eigehen, aber diese inhaltslosen Behauptungen sind halt schon irgendwie ein Offenbarungseid, dem Du dich offenbar manchmal nur unter Zuhilfenahme der Moderation entziehen kannst, die ab und an mal Mitleid hat.


Contax_RTS (Beitrag #28) schrieb:
am Anfang dachte ich bescheidene Aufnahme, aber je länger ich zu höre, desto besser klingt die Scheibe. 3. Seite fängt mit Hell Bells an, ich bin voll dabei

Ja, normaler Effekt. So funktioniert die menschliche Wahrnehmung.
Das Gehirn muss sich warmlaufen, so es überhaupt das Potential dazu hat.

Parrot
holger63
Inventar
#31 erstellt: 06. Mai 2019, 22:17
Man kann ja sagen, dass man selber etwas hört. Was ich höre, ist für mich persönlich auch immer subjektive Wahrheit, wenn man es mal so nennen möchte. Vielleicht hört man Unterschiede, weil es sie gibt, vielleicht wegen der berühmten Erwartungshaltung. Vielleicht hört man Unterschiede wegen einer anderen Erwartungshaltung auch gerade nicht, obwohl es sie gibt.
Ist alles irrelevant, weil es völlig von der unfreiwilligen Komik übertroffen wird, wenn als Argumentation "ich kenn einen, der hört das auch" oder "die haben sich was dabei gedacht" oder "lies doch mal die BDA" oder ähnliches bemüht wird.
Dies ist dadurch zur Zeit mein Lieblingsthread, danke dafür! Grandios
ParrotHH
Inventar
#32 erstellt: 06. Mai 2019, 22:41

holger63 (Beitrag #31) schrieb:
Man kann ja sagen, dass man selber etwas hört.

Klar kann man das. Und ich würde das nicht mal bezweifeln, dass man tatsächlich Unterschiede wahrnimmt.

Ich höre auch alles mögliche. Zum Beispiel himmelweite Unterschiede zwischen verschiedenen Kapazitäten, die ich im laufenden Betrieb am Phono-Pre umgestellt habe.

Bis ich dann feststelle, dass ich die ganze Zeit am Phono-Pre des ANDEREN Plattenspielers herumspiele...
Aber bis zu diesem Zeitpunkt kam mir das alles höchst real vor.

Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 06. Mai 2019, 22:42 bearbeitet]
Yamahonkyo
Inventar
#33 erstellt: 07. Mai 2019, 01:51
Ja, Carsten ist schon ein sehr spezieller Zeitgenosse.

Da schreibt er:

Fan_großer_Schwingspulen (Beitrag #12) schrieb:
...Es sollte niemand verletzt werden aber wenn ihr wüsstest was ich mir hier seit Jahren anhören muß wenn es um das Thema Phonostufen geht, hätte sich manch einer sicher schon lange abgemeldet...

Kaum glaubt man, es sei so, kommt gleich wieder die Kelle:

Fan_großer_Schwingspulen (Beitrag #22) schrieb:
na da hat ja jetzt wieder ein echter Phono Experte geantwortet welcher es 1. es noch nie selbst getestet hat und 2. nicht die BDA von so vielen Phonostufenherstellern gelesen hat...

Und argumentativ kommt wie immer nichts bei rum.

Sagt jetzt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt!

Yamahonkyo (Beitrag #5) schrieb:
...Die Diskussion hatten wir schon.

@All: Bitte geht nicht nochmal darauf ein.

Gruß Roland


[Beitrag von Yamahonkyo am 07. Mai 2019, 02:06 bearbeitet]
Burkie
Inventar
#34 erstellt: 07. Mai 2019, 05:16

Contax_RTS (Beitrag #28) schrieb:
Hallo
kommen wir doch bitte zum eigentlichen Thema zurück, hat der MF M1 Vinyl das Zeug zum Klassiker oder ist sein Nachfolger MF MX Vinyl (in meinen Augen häßlich) ein kompetenter Nachfolger?


Nun ja, wenn man Halbleiterschaltungen erst stundenlang warmlaufen lassen muss, damit es auch nur halbwegs vernünftig klingt, dann zeichnet das für bestimmte Kreise den Klassiker schlechthin aus.

Gruß
ad-mh
Inventar
#35 erstellt: 07. Mai 2019, 05:49
Bei meinem Cyrus höre ich keinen Unterschied, egal ob kalt oder warm.

frank60
Inventar
#36 erstellt: 07. Mai 2019, 06:01
Du bist ja auch ein ganz schlimmes Holzohr.

Burkie (Beitrag #34) schrieb:
Nun ja, wenn man Halbleiterschaltungen erst stundenlang warmlaufen lassen muss, damit es auch nur halbwegs vernünftig klingt, dann zeichnet das für bestimmte Kreise den Klassiker schlechthin aus.

Und für technisch nicht Minderbemittelte sind sie einfach Murks.


[Beitrag von frank60 am 07. Mai 2019, 06:02 bearbeitet]
Dadof3
Moderator
#38 erstellt: 07. Mai 2019, 07:09

Contax_RTS (Beitrag #28) schrieb:
kommen wir doch bitte zum eigentlichen Thema zurück,

Darum möchte ich auch bitten! Ich wollte hier keine Diskussion lostreten, nur Contax_RTS darauf aufmerksam machen, dass er so etwas bitte nicht einfach glauben sollte.

Es gibt genügend Diskussionen darüber, wo man sich informieren kann, und die Argumente sind alle bereits genannt worden.


Fan_großer_Schwingspulen (Beitrag #22) schrieb:
Bei Fragen dazu kannst du bitte in die BDA von Lehmann Audio, Cyrus, Naim, Graham Slee oder auch andere schauen.

Ich habe mir (außer Naim, da ist das schon zur Genüge diskutiert worden) alle online verfügbaren BDA zu den Phono-Pres der genannten Hersteller sowie des M1 Vinyl angeschaut und keine Hinweise auf eine Klangverbesserung durch längeren Betrieb gefunden. Vielleicht magst du die entsprechenden Passagen aus den nicht online verfügbaren BDAs einmal zitieren? (Gerne auch per PN).

Ein weiterer Hinweis darauf, wie oft man im Leben der Einbildung unterliegen kann, nicht nur beim Hören ...


[Beitrag von Dadof3 am 07. Mai 2019, 16:46 bearbeitet]
WBC
Gesperrt
#39 erstellt: 07. Mai 2019, 07:22
Wenn es darum geht, wie oft irgendwelche Argumente schon mehrfach bis zum Erbrechen ausgewälzt wurden, kann hier jeder 3. Fred geschlossen werden...




[Beitrag von WBC am 07. Mai 2019, 07:23 bearbeitet]
BassTrombose
Stammgast
#40 erstellt: 07. Mai 2019, 07:44
um mal wieder zum Thema zu kommen, um was der Ersteller auch schon vor einigen Posts gebeten hatte, was hier aber ignoriert wird.....ich kann dazu meine persönliche Erfahrung beitragen, denn ich hatte beide Amps M1 und MX zeitgleich bei mir zu hause im Einsatz

Anschluss von 2 Plattenspielern:
Der M1 ist besser zu bedienen, wenn man 2 Dreher anschliessen will, denn alles geht von der Vorderseite aus. Beim MX muss man wenn man zwischen 2 Drehern umschalten will, die Rückseite des Gerätes bemühen. Dafür kann man, wenn man will, den 2. Dreher beim MX symmetrisch anschließen (Voraussetzung Tonabnehmer und Verkabelung sind auch symmetrisch) Kleiner Nachteil dabei, man muss sich den Adapter oder die Verkabelung auf den geforderten Mini XLR selber bauen, weil es dass nicht so fertig zu kaufen gibt. Hat man den Stuff dafür zusammen, wird man mit einem extrem rauscharmen und brummfreien Signal belohnt...

Wer dann noch die symmetrischen Ausgänge des MX nutzt, einen symmetrischem Amp hat und ggf. noch symmetrisch ansteuerbare Aktiv Boxen, der hat von Quelle bis Box eine rein symmetrische Signalführung, ob das das gut oder schlecht ist, bleibt den weiteren sinnlos in nichts führenden Diskussionen des Hifi Forums überlassen ;-)

Optik:
Iss ja immer Geschmackssache, ich fand den M1 potthässlich

Klang:
Mein reines klangliches Empfinden (mit nach hifi-forum-Massstäben stümperhaften Pegelausgleich) hat den MX deutlich bevorzugt, frischer, offener, mehr Details und bessere Raumdarstellung, ggf. war da aber der von Parrot genannten Suggestionseffekt im Spiel, eben weil ich den M1 so hässlich finde...allerdings habe ich bei beiden Geräten KEINERLEI Unterschiede bei verschiedenen Kapazitätseinstellungen zum 2m Black gehört...aber vielleicht lief da ja auch gerade der CD Player und ich hab es nicht bemerkt...
Burkie
Inventar
#41 erstellt: 07. Mai 2019, 16:09
Hallo,

vielleicht hast du auch Pech, und das Ortofon 2M ist generell nicht so empfindlich, was die Kapazität anbelangt.

Gruß
ParrotHH
Inventar
#42 erstellt: 07. Mai 2019, 16:27

Burkie (Beitrag #41) schrieb:
und das Ortofon 2M ist generell nicht so empfindlich, was die Kapazität anbelangt.

Eine Frage, der ich übrigens demnächst etwas systematischer auf den Grund gehen werde.

Parrot
Contax_RTS
Stammgast
#43 erstellt: 08. Mai 2019, 18:29
danke erstmal für eure Antworten, mein M1 bleibt mein Favorit, da ich noch nicht alle Möglichkeiten ausprobiert habe. Im Moment gibt er mir alles, was ich bisher vermißt habe. Vielleicht ist der liminierende Faktor meine JBL HP 430 Boxen, obwohl mich diese bisher positiv überrascht haben.
Gruß Volker
olli-moe
Stammgast
#44 erstellt: 08. Feb 2020, 23:22
Hallo zusammen,

ich habe da mal eine Frage.
Ist der M1 Vinl der Nachfolger vom M1 LPS?
wendy-t
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 09. Feb 2020, 09:14
Hallo!
Nein, der M1 LPs ist die abgespeckte Version des M1. Er ist nicht einstellbar (50pF und 100 Ohm für MCs).
Viele Grüße
Philip
olli-moe
Stammgast
#46 erstellt: 09. Feb 2020, 10:37
Danke für die Info, das hilft mir weiter.
Fan_großer_Schwingspule...
Inventar
#47 erstellt: 09. Feb 2020, 13:45
und der Nachfolger der M1 Vynl ist der MX Vynl .
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