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Gerät zum Aufnehmen und Abspielen an der Stereoanlage.

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Autor
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Vinylichen
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 28. Apr 2012, 11:20
Hallo Leute,

ich habe erst kürzlich mein Tapedeck auseinander genommen und repariert. Und nach ein paar Aufnahmen bin ich auf die Idee gekommen: Geht das nicht auch digital? Eigentlich braucht man ja bloß ein Gerät mit einer relativ großen, wegen Vinyl-Aufnahmen, Festplatte, das eine Aufnahmefunktion via Chinch hat.
Gibt es solch ein Gerät?
Ich bin beim googlen nur auf Festplattenrekorder für den Fernseher gestoßen - bei denen man einen Bildschirm zum bedienen braucht.

Oder meint ihr, es gibt eine bessere Lösung um Musik nur dafür zu digitalisieren, dass man sie an der selben Anlage wieder hören kann?

Anmerkung: Ich würde ja auch gerne das Tapedeck benutzen, jedoch gibt es kaum noch Cassetten in der Menge die ich brauche, die hochwertig genug sind um den Klang meiner Vinyls 1:1 für eine längere Zeit ohne Fehler zu erfassen.
silberfux
Inventar
#2 erstellt: 28. Apr 2012, 12:20
Hi, Du hast ja offenbar einen Computer. Mit demselbigen lässt sich ohne zusätzliche Kosten prima digitalisieren.

BG Konrad
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 28. Apr 2012, 13:24
Hallo!

Wie silberfux schon geschrieben hat hast du das beste Aufnahmegerät aller Zeiten schon direkt vor deiner Nase. Dein Rechner erfüllt diese -für moderne Geräte- einfache Anforderung mit Links. Aufnehmen und Abspielen von Musik sind mit einem aktuellen PC kein Thema.

Du brauchst eigentlich dazu weiter nichts als zwei Adapterkabel Klinke-Cinch mit denen du Line-in/Line-out deines Rechners mit der Tapeschleife deines Verstärkers verbindest. Die auf aktuellen Mainboards verbauten Soundchips reichen für ein gutes Ergebniss in der Regel mehr als aus.

Einer der frei erhältlichen Soundeditoren wie z.B. Audacity sollte Softwareseitig ausreichen, Speicherprobleme dürften bei aktuellen Festplatten von 1 TB und mehr selbst bei der Verwendung des unkomprimierten Wave-Formates der Vergangenheit angehören.

Selbst wenn du unter keinen Umstanden deinen Rechner zum Abspielen der aufgenommenen Soundfiles nutzen willst (z.B. wegen sehr lauter Lüfter) kannst du immer noch die Mitschnitte auf CD-Rom brennen, bei den derzeitigen CD-Rom-Preisen von ca. 30 Cent pro Exemplar sollten selbst 1000 Schallplatten nicht mehr als etwa 300 € Unkosten verursachen, Das wäre weit weniger als dich eine -wie immer auch geartete-, Standalone-Lösung von entsprechender Qualität ohne Tonträgermaterial kosten würde.

MFG Günther
Detektordeibel
Inventar
#4 erstellt: 28. Apr 2012, 16:27

Eigentlich braucht man ja bloß ein Gerät mit einer relativ großen, wegen Vinyl-Aufnahmen, Festplatte, das eine Aufnahmefunktion via Chinch hat.
Gibt es solch ein Gerät?


Klar, diverse MP3-Rekorder. - Funktionieren im Prinzip wie Cassetenrekorder.

Per USB dann später an den PC zum schneiden nachbearbeiten, auf CD brennen, Speicher etc. wie man grade lustig ist.
Vinylichen
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 28. Apr 2012, 19:34
Danke für eure Antworten.

Mein PC steht leider in einem anderen Raum, und ich wollte mir eigentlich keinen neuen PC kaufen - und schon garnicht einen Monitor neben mein HiFi Stack stellen. Die Idee mit dem MP3 Rekorder hört sich schon gut an. Ich werde dementsprechend mal etwas googlen.


Eigentlich habe ich ja an etwas wie ein Tape Deck gedacht, das jedoch eine Festplatte anstatt einem Cassetten Laufwerk hat.


[Beitrag von Vinylichen am 28. Apr 2012, 19:35 bearbeitet]
spacelook
Stammgast
#6 erstellt: 28. Apr 2012, 21:30
Hi Vinylchen!


ich habe erst kürzlich mein Tapedeck auseinander genommen und repariert.


Was hast du denn für ein klasse Tapedeck?


Geht das nicht auch digital?


Na klar, am Amp Tape-In - PC Soundcard Line-In verbinden (funktioniert allerdings nicht beim Notebook mit Mic-Line-In)


Eigentlich braucht man ja bloß ein Gerät mit einer relativ großen, wegen Vinyl-Aufnahmen, Festplatte, das eine Aufnahmefunktion via Chinch hat. Gibt es solch ein Gerät?


Kein Problem, 2TB HD's sind ja wohl zu bekommen.


Ich bin beim googlen nur auf Festplattenrekorder für den Fernseher gestoßen - bei denen man einen Bildschirm zum bedienen braucht.


Ja, das ist möglich. Allerdings hast du bei dieser Lösung meist keine individuelle Handhabe über die Qualität der Aufnahmen und kannst meist nicht taggen.


Oder meint ihr, es gibt eine bessere Lösung um Musik nur dafür zu digitalisieren, dass man sie an der selben Anlage wieder hören kann?


Warum spielst du dann deine Platten dann nicht einfach über den Dreher ab????


Anmerkung: Ich würde ja auch gerne das Tapedeck benutzen, jedoch gibt es kaum noch Cassetten in der Menge die ich brauche, die hochwertig genug sind um den Klang meiner Vinyls 1:1 für eine längere Zeit ohne Fehler zu erfassen.


Es gibt keine hochwertigen Tapes mehr? Guck doch mal in der Bucht oder frag' hier im Forum.
Kannst einige hundert hochwertige bei mir abholen.
Gute Chrom & Metal haben bei mir 30 Jahre überlebt.


Mein PC steht leider in einem anderen Raum, und ich wollte mir eigentlich keinen neuen PC kaufen - und schon garnicht einen Monitor neben mein HiFi Stack stellen. Die Idee mit dem MP3 Rekorder hört sich schon gut an. Ich werde dementsprechend mal etwas googlen.


Das ist schlecht, mein Thinkpad T61 ist gut in meinem Audiorack integriert und spielt alles ab was nicht LP ist.
Ob ich jetzt eine digitale Kopie auf CD oder auf HD habe ist mir egal, für mich zählt nur das originale Vinyl.


Eigentlich habe ich ja an etwas wie ein Tape Deck gedacht, das jedoch eine Festplatte anstatt einem Cassetten Laufwerk hat.


Ein Tapedeck mit HD? Ja, gibt es - da bist du ja der richtige Kandidat für einen DAT-Recorder. Mein Bruder hat seit zig Jahre diese im Einsatz; klasse Sache. Oder wie wäres mit Minidisk?

Aber verrate doch allen mal: Was hast du für einen Plattenspieler, welches System, seltende LP's um den Aufwand den du vorhast zu rechtfertigen.

Gruß
Klaus
z3opa
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 28. Apr 2012, 21:41
Hallo
Gugst du da

http://www.hifi-foru...m_id=26&thread=14434

und hier

http://www.thomann.de/de/tascam_dr05.htm

Da wurde das Thema schon mal besprochen.

Grüße


[Beitrag von z3opa am 28. Apr 2012, 21:43 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#8 erstellt: 29. Apr 2012, 01:13
Eine der wenigen Lösungen ganz ohne PC wäre der

Tascam CD-RW 900 SL.

CD Rekorder, frisst ganz normale CD-Rohlinge.

Abspielen kann er natürlich auch, ganz normal mit Fernbedienung. Man braucht also den normalen CD Player auch nicht mehr in der Anlage.
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 29. Apr 2012, 07:35
Hallo!

@Vinylichen

Zwar finde ich Musikarchivierung per Standalone-Gerät persönlich als veraltet aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

Den HiFidelio gibt es immer noch:

http://www.hifidelio.biz/

MFG Günther
Vinylichen
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 29. Apr 2012, 09:49

Hörbert schrieb:

Den HiFidelio gibt es immer noch:

http://www.hifidelio.biz/


Genau das habe ich gesucht. Entspricht allen meinen Kriterien - bloß der Preis ist schon etwas hoch. Mal sehen was sich da machen lässt.

Danke
Stefanvde
Inventar
#11 erstellt: 29. Apr 2012, 10:16
Großer Vorteil des Pro-640 für Dich:

Völlig egal das dein PC ganz woanders steht (ist bei mir übrigens auch so. .
Du kannst sogar brennen damit,also quasi mal eine einene Zusammenstellung aus mehreren LP's ganz fix auf CD-R bannen,z.B. für's Autoradio.

Hatte das Gerät selbst mal im Auge,nur wie Dich hat mich auch der Preis abgeschreckt.Mittlerweile kenne ich aber jemanden der Diesen im Einsatz hat und wenn meine jetzt vorhandene Technik mal ersetzt werden muss dann ist er wieder in der engeren Auswahl.

Unterstützt ja auch verlustfreie Formate wie Flac.

Zur Zeit mache ich es so: Aus der Bucht 2 Minidisc Decks für zusammen 100 Euro gefischt.Einer steht im Wohnzimmer im Rack und damit nehme ich die LP's auf.

Im Arbeitszimmer steht der 2.,mit dem PC verbunden.Dort kommt die Musik dann auf den Rechner,wird als MP3 in hoher Qualität gespeichert und auf externer HDD eingelagert.

Wiedergabe im Wohnzimmer erfolgt dann per USB-Stick,am Yamaha CD-S 300 CDP.
Der große Vorteil dieses Players ist das er komplett ohne Monitor über sein Display und FB bei Ordnerstruktur auf USB sehr gut bedienbar ist.

MfG Stefan


[Beitrag von Stefanvde am 29. Apr 2012, 10:17 bearbeitet]
cptfrank
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 29. Apr 2012, 10:29
P1020953
Hallo,
ich habe gute Erfahrungen gemacht mit dem Zoom H4n Handy Recorder.
Frank
kölsche_jung
Inventar
#13 erstellt: 29. Apr 2012, 10:49

Vinylichen schrieb:

Hörbert schrieb:

Den HiFidelio gibt es immer noch:

http://www.hifidelio.biz/


Genau das habe ich gesucht. Entspricht allen meinen Kriterien - bloß der Preis ist schon etwas hoch. Mal sehen was sich da machen lässt.

Danke ;)


wie wäre es mit einem Tascam-Recorder ... kostet 1/3 des hifidelio ...
Vinylichen
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 29. Apr 2012, 11:56

Stefanvde schrieb:
2 Minidisc Decks für zusammen 100 Euro

Das hört sich gut an, und ist bei den aktuellen Preisen der dafür benötigten MDs auch recht günstig. Jedoch hat keines meiner guten alten HiFi Decks einen USB Anschluss. Bei einer kleineren Stückzahl kann ich mir das schon vorstellen - aber wenn ich dann irgendwann 100 selbst gebrannte MD's habe wird mir das zu unübersichtlich.


cptfrank schrieb:
ich habe gute Erfahrungen gemacht mit dem Zoom H4n Handy Recorder.

300€ sind mir eigentlich schon recht hoch dafür, dass ich den Sound nicht via Kabel sondern via Mikro aufnehmen muss. In anderen Einsatzgebieten ist das sicherlich gut, aber ich sehe darin für meinen Zweck keinen Nutzen.

Und bei dem vermeintlich günstigen Tascam-Recorder bleibt der Nachteil das man Compact Flash Karten braucht - und bei den Preisen dieser Karten ist das kaum günstiger als sich gleich den HiFidelio zu kaufen.
kölsche_jung
Inventar
#15 erstellt: 29. Apr 2012, 12:20

Vinylichen schrieb:
...

Und bei dem vermeintlich günstigen Tascam-Recorder bleibt der Nachteil das man Compact Flash Karten braucht - und bei den Preisen dieser Karten ist das kaum günstiger als sich gleich den HiFidelio zu kaufen.


Nimmst du halt den Tascam SS-R100, der nimmt CF, SD und USB-Medien

... und die mobilen Recorder à la Zoom haben natürlich auch nen LINE-IN
cptfrank
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 29. Apr 2012, 14:02

Vinylichen schrieb:


cptfrank schrieb:
ich habe gute Erfahrungen gemacht mit dem Zoom H4n Handy Recorder.

300€ sind mir eigentlich schon recht hoch dafür, dass ich den Sound nicht via Kabel sondern via Mikro aufnehmen muss. In anderen Einsatzgebieten ist das sicherlich gut, aber ich sehe darin für meinen Zweck keinen Nutzen.


Damit kann man ganz normal über Kabelanschluß aufnehmen.
Habe meine ca. halbe Plattensammlung schon damit digitalisiert, mit sehr gutem Ergebnis.
Frank
kölsche_jung
Inventar
#17 erstellt: 29. Apr 2012, 15:04
ich nutze dafür meinen TASCAM DR 08

tragbare recorder gibt es schon unter 100€
vanye
Inventar
#18 erstellt: 30. Apr 2012, 18:01
Hi Vinylichen,

ich nutze auch einen kleinen Tascam. Über den Link in meiner Signatur findest Du eine Gebrauchsanweisung.

Gruß
vanye
spacelook
Stammgast
#19 erstellt: 30. Apr 2012, 22:18
Also,
irgendwie kann ich mir ein "schmunzeln" nicht abgwinnen wie sich dieser Treat hier in eine teure Materialschlacht
aufbläht.
Ich hatte dem Themenersteller ja schon eine einfache kostenlose Lösung vorgeschlagen:
Amp: Tape-Line-In zu PC Soundcard: Line-In
Dann mit dem Freeware Audacity bearbeiten und in jedem gwünschten Format abspeichern.
Das kostet gar nichts, für die gesparten 500 bis 1500 Euronen die hier genannt wurden kann man dann locker die zu die rippenden LP's sicher günstig als CD in der "Bucht" schießen und den Restbetrag in zahlreiches gebrauchtes Vinyl investieren.
Das ist meine Meinung, aber vielleicht bin ich ja zu unkompliziert.
kölsche_jung
Inventar
#20 erstellt: 01. Mai 2012, 07:58

spacelook schrieb:
...
Das ist meine Meinung, aber vielleicht bin ich ja zu unkompliziert.

Absolut nicht, aber möglicherweise hat der TE (wie ich übrigens auch) seinen Rechner im Arbeitszimmer stehen und seine Musikanlage im Wohnzimmer, meine Frau würde sich bedanken, wenn ich da ein 20-30m langes Kabel quer durch die Wohnung ... ich könnte natürlich auch die Anlage jedesmal ins Arbeitszimmer oder den Rechner mit all seinen Kabeln und Bildschirm ins Wohnzimmer ... oder ich kaufe mir einfach nen kleinen mobilen Recorder (hab ich gemacht) für 100€, da hab ich für anderes (unsinnigeres) Zeug schon mehr Geld zum Fenster raus geworfen.
Darüber hinaus ... das Hobby "HiFi" ist nicht immer mit dem "reinen Nutzen" erklärbar ... unlackierte LS sollten nicht anders klingen als lackierte, dennoch haben die meisten Leute lackierte/furnierte LS

Klaus
cptfrank
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 01. Mai 2012, 10:07
@ kölsche_jung,
sehe ich genau so. Außerdem hatte ich mir beim Anschluß des PC an die Anlage noch eine ekelhafte Brummschleife eingefangen.
Die normalen Eingänge am PC haben, wenn man nicht eine extra Soundkarte betreibt, die ja auch nicht billig ist, eine sch.... Qualität.
Gruß
Frank
Vinylichen
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 01. Mai 2012, 20:00
Vielen Dank für eure vielen Antworten!

Das Gerät, das ich gesucht hatte, habe ich gefunden - und obendrein habt ihr mir auch noch reichlich Alternativen gezeigt.

Aber ich werde mich nun wohl entscheiden müssen. Entweder ein teures und komfortables "All-in-one" System, oder eine vergleichsweise günstiges System, das einen höheren Aufwand fordert - aber dafür mehr Möglichkeiten bietet.


[Beitrag von Vinylichen am 01. Mai 2012, 20:01 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#23 erstellt: 01. Mai 2012, 20:06
Hallo!

Na ja, für die fast 1500 Euro die z.B. ein Hifidelio Pro-640 kostet kann ich mir ohne jeden Abstrich einen speziellen Rechner der nur für den Einsatz an der HiFi-Anlage konzipiert ist zusammebauen und habe dann ungleich mehr Optionen als mir der Hifidelio Pro-640 liefern könnte.

Aber wie ich schon geschrieben habe ist das größtenteils eine Geschmacksfrage da Geräte wie der Hifidelio im Grunde auch nicht anderes sind als hochspezialisierte Rechner mit eingeschränkter Funktionalität im Gewand einer HiFi-Komponente.

MFG Günther
jma
Stammgast
#24 erstellt: 01. Mai 2012, 21:16

Vinylichen schrieb:
Vielen Dank für eure vielen Antworten!

Das Gerät, das ich gesucht hatte, habe ich gefunden - und obendrein habt ihr mir auch noch reichlich Alternativen gezeigt.

Aber ich werde mich nun wohl entscheiden müssen. Entweder ein teures und komfortables "All-in-one" System, oder eine vergleichsweise günstiges System, das einen höheren Aufwand fordert - aber dafür mehr Möglichkeiten bietet.


Hallo Vinylchen,

guenstig UND komfortabel ist fuer dein Problem meines Erachtens kein Widerspruch:

Mit den hier bereits mehrfach genannten Mobilrekordern hast Du fuer "kleines Geld" eigentlich schon alles, was du brauchst:
Die Rekorder von z.B. Tascam (DR-05 , DR-07 MKII etc..) kosten zwischen 100 und 150 Euro und speichern auf handelsueblichen SD bzw Micro-SD Karten, d.h. 32 GB Speicherplatz bekommst Du fuer 25 Euro...
Die meisten dieser Geraete verfuegen ueber einen 3,5 mm Klinken Line-In Eingang, d.h. zum Anschluss an deine Anlage oder den Phono-Vorverstaerker brauchst du nur ein - guenstiges - Cinch auf Klinke Kabel.
Wenn du ein zweites Klinke-Zu-Cinch Kabel zur Verbindung des Line-Out bzw. Kopfhoererausgangs des Mobilrecorders z.B. mit dem Tape Anschluss deiner Anlage verwendest, hast Du einen vollwertigen, digitalen Tapedeck Ersatz.
Klanglich sind die kleinen Teile trotz des guenstigen Preises ueber jeden Zweifel erhaben (ich habe einige Nakamichi Tapedecks...)

Nun ist die Suche nach der "richtigen" Aufnahme in den winzigen Displays der Mobilrekorder sicherlich nicht jedermanns Sache.

Forenuser Vanye hat (siehe seinen Beitrag in diesem Thread) eine wirklich lesenswerte Anleitung zur Weiterbearbeitung der Aufnahmen am Computer mit der Freeware Audacity geschrieben.

Ich selbst benutze Vinylstudio von Alpinesoft, das es fuer ca. 23 Euro sowohl als Mac OSX wie auch Windows Version gibt.:

Damit habe ich innerhalb von 5 Minuten die Aufnahme einer kompletten LP - inkl. Trennung der Aufnahme in einzelne Titel, Albumcover, Songtitel etc. - in iTunes transferiert oder auf CD gebrannt (Ok, das CD Brennen dauert auch nochmal einige Minuten).
Die Ergebnsse sind - zumindest fuer mich - klanglich hochwertig.

Gruss
Jens


[Beitrag von jma am 01. Mai 2012, 21:20 bearbeitet]
Vinylichen
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 02. Mai 2012, 12:36

Hörbert schrieb:

Na ja, für die fast 1500 Euro die z.B. ein Hifidelio Pro-640 kostet kann ich mir ohne jeden Abstrich einen speziellen Rechner der nur für den Einsatz an der HiFi-Anlage konzipiert ist zusammebauen...

Die Frage ist bloß: Wie? und Womit?
Denn dazu braucht man zuerst ein Case - dann heißt es passende Teile zu finden und damit modden ohne Ende, bis alle Funktionen integriert sind. Außerdem braucht man auch eine Software um alles zu steuern. Desweiteren braucht man auch einen Bildschirm - welchen ich mir niemals mitten in den Raum stelle! Das heißt also: Kleiner Bildschirm (den man zB. zusammenklappen kann oder einer, der im PC integriert ist) oder ein LCD mit entsprechender Software. Frage 2: Bedienung! Wie? Mit einer Maus? Nein. Also bleibt nur ein Touchscreen Monitor oder eine PC-Fernbedienung mit entsprechender Software übrig, was jedoch heißt, das der PC nur dieses entsprechende Programm lädt und keine Benutzeroberfläche, für die man eine Maus braucht, lädt.

Heißt also, es ist ziemlich schwierig solch ein System im Hifi-Style und mit einigermaßen vertretbarem Design zusammenzubauen.
Aber ich will jetzt auch keinen DIY-Thread zum Thema "Hifi-PC-selber-machen" eröffnen.


Hörbert schrieb:

... da Geräte wie der Hifidelio im Grunde auch nicht anderes sind als hochspezialisierte Rechner mit eingeschränkter Funktionalität im Gewand einer HiFi-Komponente.


Ja, so ist es. Bloß das solch ein System für diese Art von Benutzung konzipiert ist. Keine Maus, kein großer TFT-Monitor, ...

@jma:


jma schrieb:

Die meisten dieser Geraete verfuegen ueber einen 3,5 mm Klinken Line-In Eingang, d.h. zum Anschluss an deine Anlage oder den Phono-Vorverstaerker brauchst du nur ein - guenstiges - Cinch auf Klinke Kabel.

Super! Solch einen Adapter besitze ich schon. Und die Kabel sind das kleinste Problem.

jma schrieb:

Ich selbst benutze Vinylstudio von Alpinesoft, das es fuer ca. 23 Euro sowohl als Mac OSX wie auch Windows Version gibt.:

Hört sich interessant an. Jedoch frage ich mich, ob die Software noch auf dem Stand der Zeit ist. Denn eine Bitrate von 192 (ohne VBR!) ist noch lange nicht in der Größenordnung, die ich benutze (Ungefähr zwischen 320 mit VBR und Losless bzw. FLAC).

jma schrieb:

innerhalb von 5 Minuten die Aufnahme einer kompletten LP - inkl. Trennung der Aufnahme in einzelne Titel, Albumcover, Songtitel etc. - in iTunes transferiert oder auf CD gebrannt (Ok, das CD Brennen dauert auch nochmal einige Minuten).
Die Ergebnsse sind - zumindest fuer mich - klanglich hochwertig.

Das, bloß mit einer Bitrate ohne Qualitätsverlust, wäre die perfekte Software für mich!
jma
Stammgast
#26 erstellt: 02. Mai 2012, 15:58

Vinylichen schrieb:

@jma:


jma schrieb:

Die meisten dieser Geraete verfuegen ueber einen 3,5 mm Klinken Line-In Eingang, d.h. zum Anschluss an deine Anlage oder den Phono-Vorverstaerker brauchst du nur ein - guenstiges - Cinch auf Klinke Kabel.

Super! Solch einen Adapter besitze ich schon. Und die Kabel sind das kleinste Problem.

jma schrieb:

Ich selbst benutze Vinylstudio von Alpinesoft, das es fuer ca. 23 Euro sowohl als Mac OSX wie auch Windows Version gibt.:

Hört sich interessant an. Jedoch frage ich mich, ob die Software noch auf dem Stand der Zeit ist. Denn eine Bitrate von 192 (ohne VBR!) ist noch lange nicht in der Größenordnung, die ich benutze (Ungefähr zwischen 320 mit VBR und Losless bzw. FLAC).

jma schrieb:

innerhalb von 5 Minuten die Aufnahme einer kompletten LP - inkl. Trennung der Aufnahme in einzelne Titel, Albumcover, Songtitel etc. - in iTunes transferiert oder auf CD gebrannt (Ok, das CD Brennen dauert auch nochmal einige Minuten).
Die Ergebnsse sind - zumindest fuer mich - klanglich hochwertig.

Das, bloß mit einer Bitrate ohne Qualitätsverlust, wäre die perfekte Software für mich!


Hi Vinylchen,

Vinylstudio kann genau das, was du möchtest, nämlich:



Hört sich interessant an. Jedoch frage ich mich, ob die Software noch auf dem Stand der Zeit ist. Denn eine Bitrate von 192 (ohne VBR!) ist noch lange nicht in der Größenordnung, die ich benutze (Ungefähr zwischen 320 mit VBR und Losless bzw. FLAC).


192khz ist die maximale Abtastrate, mit der Vinylstudio aufnehmen kann, wenn Du die Aufnahmen direkt am PC machst (Ich benutze für die Aufnahme ja einen Mobilrekorder).
Zum Vergleich: bei CDs beträgt die Abtastrate 44,1 kHz,.
192 kHz ist also ohne jeden Zweifel ein "audiophiler" Wert.

Du meinst hingegen die Bitrate, mit der MP3 Dateien kodiert werden (Einheit kBit/s).
Itunes hat da früher mit 128 kBit/s im AAC Format kodierte Dateien angeboten.
Vinylstudio kann
a) verlustbehaftet mit bis zu 320 kBit/s in MP3 oder AAC (sowohl VBR als auch CBR)
b) verlustlos sowohl FLAC als auch (meine ich jedenfalls) Apple Lossless

Gruß
Jens
Vinylichen
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 02. Mai 2012, 16:07
Da habe ich mich wohl verlesen. Ich habe, wie du schon geahnt hast, die Bitrate gemeint. Aber 320 kBit/s oder FLAC bzw. Lossless klingt gut. Du hast recht, eine Abtastrate von 192khz ist wirklich ( zumindest für solche Zwecke) mehr als ausreichend.

Okay, dann brauche ich jetzt also einen Tascam Rekorder und das Vinylstudio.

Hat jemand Einwände?


[Beitrag von Vinylichen am 02. Mai 2012, 16:08 bearbeitet]
jma
Stammgast
#28 erstellt: 02. Mai 2012, 16:28

Vinylichen schrieb:
Da habe ich mich wohl verlesen. Ich habe, wie du schon geahnt hast, die Bitrate gemeint. Aber 320 kBit/s oder FLAC bzw. Lossless klingt gut. Du hast recht, eine Abtastrate von 192khz ist wirklich ( zumindest für solche Zwecke) mehr als ausreichend.

Okay, dann brauche ich jetzt also einen Tascam Rekorder und das Vinylstudio.

Hat jemand Einwände?


Prima,

es muss natürlich nicht unbedingt ein Tascam Rekorder sein

Einen Tipp habe ich noch, falls Du mit einem Tascam DR-07 MK II liebäugelst:

Ich hatte das Problem, dass trotz maximaler Reduzierung des Aufnahmepegels am Tascam die Aufnahmen dennoch übersteuert waren.
Leider habe ich keine Möglichkeit das Ausgangssignal, was von meiner Stereo-Anlage an den Tascam geht zu reduzieren. Abhilfe hat hier ein Pegelminderer geschaffen, den ich einfach an das Cinch Ende des Cinch/Klinkenkabels gesteckt habe (Tipp dazu kam auch aus diesem Forum )
Das Vorgängermodel Tascam DR-07 konnte gemäß Handbuch Eingangsempfindlichkeit noch weiter herunterregeln. Falls Du dafür noch ein Angebot findest, z.B. das hier in der Bucht, mag dass die bessere Wahl sein.

Was die Abtastrate angeht, kann das MK I allerdings "nur" 44,1 kHz (CD Standard) oder 48 kHz, das MK II hingegen bis zu 96 kHz.
Ich selbst kann keinen hörbaren Unterschied feststellen, egal ob 44,1, 48 oder 96 kHz.
Ich nehme im Wav Format mit 44,1 kHz / 24 bit auf, was mit beiden Modellen möglich ist, wobei ich gestehen muss, dass ich den Unterschied zwischen 16 und 24 bit Aufnehmen ebenfalls nicht wirklich hören kann



Jens


[Beitrag von jma am 02. Mai 2012, 16:37 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#29 erstellt: 02. Mai 2012, 18:52
Hallo!

@jma

Bei Schallplatten ist ohnehin jede Bit und Abtastrate oberhalb von 16 Bit/ 44,1 KHz "overdressed", wenn man sich die Grundqualität von ca. 99% aller jemals gepressten Schallplatten einmal vor Augen führt ist selbst 16 Bit/44,1 KHz schon mehr als Ausreichend da der Tonträger Schallplatte einfach nicht in der Lage ist dieses Qualitätsniveau auch nur ansatzweise auszureizen.

MFG Günther
jma
Stammgast
#30 erstellt: 02. Mai 2012, 19:54

Hörbert schrieb:
Hallo!

@jma

Bei Schallplatten ist ohnehin jede Bit und Abtastrate oberhalb von 16 Bit/ 44,1 KHz "overdressed", wenn man sich die Grundqualität von ca. 99% aller jemals gepressten Schallplatten einmal vor Augen führt ist selbst 16 Bit/44,1 KHz schon mehr als Ausreichend da der Tonträger Schallplatte einfach nicht in der Lage ist dieses Qualitätsniveau auch nur ansatzweise auszureizen.

MFG Günther


Hoerbert,

so ist es. Selbst der Entwickler des von mir verwendeten Vinylstudio (kann bis zu 24 Bit?192 kHz aufnehmen) sagt zur dieser Fragestellung im eigenen Forum:


I really don't have a specific recommendation for which sample rate to use. I think it's a matter of personal choice and you need to let your ears decide. I personally used 16/44 and am quite happy with the results.
Hörbert
Moderator
#31 erstellt: 03. Mai 2012, 10:07
Hallo!

Einzig der größere Overhead bei 24/96 könnte bei stark zerkratzten Scheiben von Interesse sein da es sonst zu derben Übersteuerungen kommen kann, ich nehme solche Scheiben allerdings gar nicht erst auf, da man eigentlich von der Musik bei derart beschädigten Tonträgern nicht wirklich etwas hat. Selbst bei manueller Beseitigung (das kann Tage dauern) von den derbsten Störungen wirkt das Endprodukt in aller Regel nicht besonders ansprechend.

MFG Günther
Killwalz
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 01. Sep 2013, 11:35
Ich klinke mich hier mal ein und hol das mal hoch. Ich finde so ein Gerät schon sehr sinnvoll. Ich suche einen kleinen Recorder oder ähnliches (für kleine Medien aber ohne Kompression) um den Ton von meiner HiFi-Anlage vom Digitalausgang zum Rechner zu transportieren (Höchstgröße des Mediums 2,5" Festplatte, besser Speicherkarte). 20 m Kabel möchte ich nicht legen, per W-Lan wäre auch gut.
Ieventuell gibts ja inzwischen was in der Richtung. Hat jemand ne Idee?
tomtiger
Moderator
#33 erstellt: 01. Sep 2013, 13:55
Hi,


Killwalz (Beitrag #32) schrieb:
Ich klinke mich hier mal ein und hol das mal hoch. Ich finde so ein Gerät schon sehr sinnvoll. Ich suche einen kleinen Recorder oder ähnliches (für kleine Medien aber ohne Kompression) um den Ton von meiner HiFi-Anlage vom Digitalausgang zum Rechner zu transportieren (Höchstgröße des Mediums 2,5" Festplatte, besser Speicherkarte). 20 m Kabel möchte ich nicht legen, per W-Lan wäre auch gut.
Ieventuell gibts ja inzwischen was in der Richtung. Hat jemand ne Idee?


aktuelle W-Lan Router von TP Link haben einen USB Anschluss. Da passt auch ein USB AD/DAC (Soundkarte) dran. Also z.B. Tape out -> USB AD/DAC -> Wlan Router -> Wlan -> Wlan Router2 -> Ethernet -> PC.

Wenn Du einigermassen geschickt bist, kannst Du OpenWRT nehmen, https://openwrt.org/ damit hast Du ein normales Linux auf dem W-Lan Router, kannst Musikabspielsoftware installieren, Software um das Ding per Android Smartphone und W-Lan anzusteuern, an den W-Lan Router 2 (der neben dem PC) hängst Du ein NAS oder eine USB Festplatte (für Dauerbetrieb geeignet) an den USB Anschluss. Aufnahme geht dann auch ohne PC, aber zur Weiterverarbeitung (also LP in Stücke schnippeln, Namen vergeben, etc.etc.) empfiehlt sich dann doch ein PC.

Damit wird der W-Lan Router zum "Mediencenter", kann jedes Format abspielen, das Linux auch abspielen kann, ein TL-WR1043ND sollte unter 40 Euro kosten, USB DAC und USB Festplatte kommt drauf an, was Du willst (es gibt auch USB AD/DACs für 1.000 Euro auch welche mit Röhren!).

Ich würde dem TP Link aber noch ein hübsches Gehäuse verpassen. Internetradio & Co könnte man dann auch hören, wenn Du einen Weg ins Internet vorsiehst, allenfalls könnte man mit einer USB Grafikkarte auch einen Fernseher ansteuern, ob da die CPU der W-Lan Router reicht, weiß ich aber nicht.

LG Tom


[Beitrag von tomtiger am 01. Sep 2013, 13:56 bearbeitet]
Killwalz
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 01. Sep 2013, 21:09
Mein vorhandener W-Lan-Router hat ja auch 2 USB-Anschlüsse (fritz). Aber der steht in der nähe des Telefon-Hausanschlusses, da müßte ich mit nem Kabel auch durch 3 Zimmer. Welche USB-Sondkarte hat denn eigentlich auch einen digitalen Eingang? Ich kenn die Dinger bisher nur mit analogen Eingängen. Da gehört doch sicher auch ein Programm dazu oder? Wenn ja, wie kriege ich das auf die Fritzbox?
Es geht nicht um Tape-Out. Meine HiFi-Anlage ist komplett digital, die hat keinen analogen Ausgang mehr. Nur ein paar analoge Eingänge.

Ich möchter darüber auch nichts abspielen, nur aufzeichnen und das dann am Rechner bearbeiten, ohne den Rechner zur HiFi-Anlage zu schleppen.


[Beitrag von Killwalz am 01. Sep 2013, 21:09 bearbeitet]
tomtiger
Moderator
#35 erstellt: 01. Sep 2013, 22:28
Hi,

nimm einen TP Link, sollte kein Problem sein, eine W-Lan Bridge zur Fritzbox einzurichten.

Soundkarten mit S/PDIF I/O gibt es viele, z.B. Sweex SC016 7.1. Ich habe eine alte M Audio Transit USB 24/96, die gibt es aber nicht mehr.

Wenn Du am W-Lan Router Open WRT installierst, lädst Du Programme dort runter.

LG Tom
Killwalz
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 04. Sep 2013, 07:40

S/PDIF I/O

Das ist nicht das Problem. Sowas ist an der HiFi-Anlage (Ausgang und Eingang) und am Rechner (auch beides) vorhanden. Aber wie kriege ich die Daten von der Anlage zum Rechner ohne den Rechner ins Wohnzimmer zu schleppen?
Ich habe schon an sowas gedacht. Das ist mir allerdings zu teuer. Das ganze darf nur bis höchstens 200 kosten. Evtl. gibts ja was ganz Simples, das einfach die Daten vom digitalen Ausgang auf ne Speicherkarte, Festplatte oder USB-Stick packt und das ich nicht kenne. Mit nem analogen Ausgang hätte ich nicht das geringste Problem.


Soundkarten mit S/PDIF I/O gibt es viele, z.B. Sweex SC016 7.1. Ich habe eine alte M Audio Transit USB 24/96, die gibt es aber nicht mehr.

Eine Externe die es nicht mehr gibt habe ich auch, leider gibts keine Treiber mehr für die aktuellen Betriebsysteme. Das war aber nur eine Frage, der Rechner hat ja so einen Eingang selber. Mir gehts ums Aufzeichnen, dazu gehört wohl auch eine Wandling des von der Anlage ausgegebenen Datenstroms nach Wave. mp3 etc. möchte ich nicht (höchstens flac).


[Beitrag von Killwalz am 04. Sep 2013, 07:46 bearbeitet]
beeble2
Stammgast
#37 erstellt: 04. Sep 2013, 13:33
Ich habe auch so einen kleinen Tascam und nehme normalerweise LPs mit 44,7 aber 24bit auf.
Die 24 Bit einfach nur deshalb damit ich nicht so pingelig aussteuern muß.
Das ganze wird auf dem Pc dann auf 16 Bit mit normalisieren umgerechnet (macht Audacity schon
beim wieder abspeichern) und fertig.
Declicken und sonstiger Unsinn wird nicht gemacht. Kaputte Platten brauchen auch nicht digitalisiert werden.

Ulli
Killwalz
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 04. Sep 2013, 16:28

habe auch so einen kleinen Tascam

Gibts denn noch einen ausser dem DR-100MKII, evtl. billiger, mit digitalem Eingang?
Techn. Daten Tascam: "Digitaleingang, verwendbar über mitgeliefertes Adapterkabel".
Ich konnte bisher keinen finden. Ausser je einen von zwei anderen Herstellern mit nochmals viel höheren Preisen.

Kaputte Platten brauchen auch nicht digitalisiert werden.

Na ja, bei wenigen Knacksern lohnt sich das schon. Hab ich aber bisher mit der Hand entfernt. Aber ansonsten hast Du recht. Normalisieren finde ich allerdings nicht so schön. Ich mach die digitale Bearbeitung immer mit Adobe Audition. Am liebsten würde ich damit direkt vom digitalen Ausgang aufzeichnen, dazu müßte ich mir dann aber einen entsprechenden Laptop besorgen, und schon wirds noch teurer. Aber evtl. weis hier ja jemand noch einen anderen Weg.


[Beitrag von Killwalz am 04. Sep 2013, 16:39 bearbeitet]
Killwalz
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 05. Sep 2013, 15:19
PS. Problem gelöst. Ich hab in den sauren Apfel gebissen und mir das Tascam-Dingens bestellt.
tomtiger
Moderator
#40 erstellt: 05. Sep 2013, 19:17
Hi,

auch wenn es sich erledigt hat, zur info:


Killwalz (Beitrag #36) schrieb:
Eine Externe die es nicht mehr gibt habe ich auch, leider gibts keine Treiber mehr für die aktuellen Betriebsysteme. Das war aber nur eine Frage, der Rechner hat ja so einen Eingang selber. Mir gehts ums Aufzeichnen, dazu gehört wohl auch eine Wandling des von der Anlage ausgegebenen Datenstroms nach Wave. mp3 etc. möchte ich nicht (höchstens flac).


Wenn das Ding mit Linux funktioniert, braucht es keine extra Treiber. Ob Deine externe Soundkarte von Linux unterstützt wird, musst Du selber rausfinden.

Wenn Du auf einem (der unterstützten) W-Lan Router Open WRT installierst, dann ist der W-Lan Router ein Linux Computer. Dieser Linux Computer macht dann Aufzeichnung inklusive Wandlung.

Für den Preis des Taskam hätte ich mir eher ein Billignotebook mit Digitaleingang gekauft.

LG Tom
Killwalz
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 06. Sep 2013, 00:01

Ob Deine externe Soundkarte von Linux unterstützt wird, musst Du selber rausfinden.

Die Soundkarte ist an sich wirklich Klasse. Die Firma gibts aber schon seit Jahren nicht mehr. Bei XP war schon Schluss. Nach Linux hat zu der Zeit noch kein Hahn gekräht, das war damals nur was für Linux-Fans. Probiert hab ich es noch nicht, hab keinen Bock extra noch auf Linux zu lernen.
Die Fritz-Box läuft ja unter Linux, hat aber leider keinen S/PDIF-Eingang. Darum gehts mir ja. Aber selbst wenn das ginge müßte ich dann viele Meter Kabel von der HiFi-Anlage zur Fritzbox durch die Wohnung legen, dann kann ich die Leitung auch gleich zum Rechner ziehen.


Für den Preis des Taskam hätte ich mir eher ein Billignotebook mit Digitaleingang gekauft.

Hab ich schon dran gedacht. Gebraucht will ich aber nicht und ansonsten konnte ich sowas deutlich billiger als den Tascam noch nicht finden.

Das Handling ist jedenfalls genau das was ich brauche. Sehr kleines hochwertiges Gerät, in die Anlage einstöpseln, aufzeichnen, fertig. Dann nur noch per USB am Rechner anschliessen und die Aufnahmen können nach Lust und Laune bearbeitet werden.
Aber ich hab inzwischen noch andere Anwendungen dafür gefunden. Z. B. Meetings, Schulungen und Kundengespräche für Schulungen hochwertig mit guter Sprachverständlichkeit aufzeichnen. Mit der Sprachverständlichkeit bei Tonaufnahmen haperts nähmlich bei unseren Smartphones und/oder Diktiergeräten mächtig wenn sie nicht direkt besprochen werden.
tomtiger
Moderator
#42 erstellt: 06. Sep 2013, 01:13
Hi,


Killwalz (Beitrag #41) schrieb:
Probiert hab ich es noch nicht, hab keinen Bock extra noch auf Linux zu lernen.


Das ist natürlich ein Argument. Womöglich sollte man quasi eine "OpenWRT Audio Edition" machen, wo das alles einfach menügeführt machbar ist.



Die Fritz-Box läuft ja unter Linux, hat aber leider keinen S/PDIF-Eingang. Darum gehts mir ja. Aber selbst wenn das ginge müßte ich dann viele Meter Kabel von der HiFi-Anlage zur Fritzbox durch die Wohnung legen, dann kann ich die Leitung auch gleich zum Rechner ziehen.


Na, die Idee wäre einen TP-Link W-Lan Router mit OpenWRT neben die Anlage zu stellen, S/PDIF Soundkarte an diesen Router, und per W-Lan direkt auf den PC speichern.



Hab ich schon dran gedacht. Gebraucht will ich aber nicht und ansonsten konnte ich sowas deutlich billiger als den Tascam noch nicht finden.


Naja, ein Netbook täte es auch, ein Asus F200CA (~250 Euro) mit USB Soundkarte auch.

LG Tom


Edith: Ah grad gesehen, wenn Du für das Tascam natürlich sonst auch Bedarf/Verwendung hast, passt es ja.


[Beitrag von tomtiger am 06. Sep 2013, 01:16 bearbeitet]
Killwalz
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 07. Sep 2013, 23:32
Hab den Tascom gestern bekommen. Gnadenlos gut und sehr einfach zu bedienen. Praktisch so wie früher ein Wakman mit Aufnahmefunktion. Die Größe liegt auch etwa in dem Bereich. Die Mikrofonaufnahmen hauen mich um. Klingt wie ne Studioaufnahme. Absolut sauber und natürlich. Richtig professionell. Ich hab ein Kondesator-Studiomikrofon. War genauso teuer, ist etwa genauso groß und klingt (mono) sehr ähnlich. Benötigt aber immer noch ein Mischpult mit Phantomspeisung oder Ähnliches, viel Kabel, einen Rechner mit analogem Eingang und ist nur mono.

Also für das Ding, das hört ja Mäuse husten, finde ich garantiert noch diverse Anwendungen. So gut macht kaum eine Videokamera den Ton. Optimal auch dafür, drahtlos. Synchronisieren ist ja heutzutage kein Prob. mehr.
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