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Denon DL304 auf Thorens Tonarm TP21

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Beitrag
toosh
Stammgast
#1 erstellt: 19. Sep 2012, 05:51
Hallo zusammen habe folgendes Problem,
ich habe einen Thorens TD318 mit dem dazugehörigen Tonarm TP21
und dadrauf hängt ein Denon DL304.
Irgendwie schaff ich es einfach nicht auf der Schablone das System parallel zu den beiden Nulldurchgängen auszurichten.
Es sieht immer so aus als ob das system noch nach vorne geschoben werden könnte.....
Ich habe eine Standardschablone ist diese evtl falsch?
Oder muß ich etwa das Headshell des TP21 noch ein Stück nach vorne verschieben das es passt?

viele grüße
Pilotcutter
Administrator
#2 erstellt: 19. Sep 2012, 07:07
Morgen!

Wenn Du eine Standardschablone hast, nach IEC ist das in Ordnung. Lies Dir mal diesen Thread (inkl. Videobeitrag) durch: Justierung.

Am besten nimmst Du die Variante mit der Bleistiftmine, denn gerade bei dem höchst feinzeichnenden DL-304 lohnt sich die korrekteste und genaueste Montage. Der DL-304 Korpus ist allerdings für Erkennung der Flucht und selbst für die Fixierung der Bleistiftmine etwas schwierig, da er vorne keine gerade Fläche aufweist. Dann kann man auch die Hinterseite des Systems nehmen und dort die Bleistiftmine fixieren um die korrekte Übereinstimmung(!!!) mit den Hilfslinien der Schablone hinzubekommen.

Das Denon DL-304 braucht einen sehr potenten Vorverstärker - am besten einen einstellbaren, denn viele MC Eingänge arbeiten mit statischen 100 Ohm und das DL-304 sollte unbedingt mit 1kOhm betrieben werden. Der Unterschied ist allemal hörbar und entscheidet über einen ausgewogenen Klang.
Verstärkt werden sollte es mit um die 60dB, da es mit seinen kaum 0,2V output ein sehr "leises" System ist.

Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 19. Sep 2012, 07:10 bearbeitet]
toosh
Stammgast
#3 erstellt: 19. Sep 2012, 07:16
guten morgen,

danke schön für die rasche antwort,
also als pre amp habe ich das phonomena II von musical surroundings

was die justage angeht genau diese schablone (phonophono) hab ich
hab es mit bleistiftmine versucht aber das system sitzt bei mir ganz vorne am anschlag
und ist am inneren nullpunkt immer noch im uhrzeigersinn verdreht,
aber ich kann es in dem fall nicht mehr nach vorne schieben...

ist es den überhaubt möglich beide positionen exakt auszurichten?
Pilotcutter
Administrator
#4 erstellt: 19. Sep 2012, 07:28

toosh schrieb:

also als pre amp habe ich das phonomena II von musical surroundings


Völlig in Ordnung.


Specifications:
Gain Switches: 40, 44, 46, 48, 50, 51.5, 52.7, 53.7, 56, 57.5, 58.4, 59.4, 60dB
Input Loading Switches: 30, 40, 50, 59, 80, 100, 121, 150, 243, 280, 380, 475, 660, 1k, 2k, 50k, 100k Ohms


Die roten Eintragungen sind eine gute Empfehlung für das Denon DL-304. Die dB Verstärkung kann man natürlich etwas anpassen, wenn man den Plattenspieler, soweit es möglich ist, lautstärkemäßig an andere Quellgeräte anpassen will.


aber ich kann es in dem fall nicht mehr nach vorne schieben...
ist es den überhaubt möglich beide positionen exakt auszurichten?


Du musst den Teller(!) mit der aufliegenden Schablone von Linie zu Linie etwas nachholen und das System innerhalb der Langlöcher hoch und runterschieben - nicht verdrehen. Also von einem Nullpunkt und seiner Messung muss der Teller kurz "mitgedreht" werden zum nächsten Nullpunkt und seiner Messung.


[Beitrag von Pilotcutter am 19. Sep 2012, 07:32 bearbeitet]
toosh
Stammgast
#5 erstellt: 19. Sep 2012, 07:39
okay mach ich ja auch so,

aber heißt es den nicht im ersten punkt system durch verdrehen paralell machen
und dann am inneren nullpunkt durch nach vorne oder nach hinten schieben
paralell aurichten,
bzw. wenn im uhrzeigersinn verdreht dann nach vorne verschieben
ansonsten nach hinten....

und dann wieder äußeren nullpunkt kontrollieren
und das solang wiederholen bis es passt...

oder hab ich da was mißverstanden???
Pilotcutter
Administrator
#6 erstellt: 19. Sep 2012, 07:47
Ja, ja, korrekt wird am äußeren Nullpunkt angefangen und das System in seiner Kröpfung durch leichtes Drehen an die Linie angepasst und am inneren Nullpunk nur noch durch Schieben der Überhang eingestellt. Immer wieder von vorne an den beiden Punkten messen, bis die Fehlstellung immer kleiner wird...

Das kann 'was dauern ist aber machbar und mit Deinem Zubehör sowieso.


[Beitrag von Pilotcutter am 19. Sep 2012, 07:53 bearbeitet]
toosh
Stammgast
#7 erstellt: 19. Sep 2012, 08:34
okay verstehe,

aber was ich nicht verstehe die parallelität in beiden
punkten krieg ich nicht hin es sieht so aus als ob ich das system noch weiter
nach vorne schieben müßte das geht aber nicht weil schon vorne am anschlag....

wenn ich das headshell vom TP21 ein stück nach vorne schiebe
würde es evtl. gehen oder lieber nicht verschieben?

mach ich den durch evtl. verschieben des headshells
irgdendwas kaputt oder schlecht..??
Pilotcutter
Administrator
#8 erstellt: 19. Sep 2012, 08:58
Normaaal KANN man das Headshell nicht verändern. Kein Thorens Headshell ist der Länge nach einstellbar.

Du hast doch das Headshell mit den sichtbaren Löchern, so wie auf Holger's Site dargestellt: TD-318

Da ist zwar am Headshell eine Verschraubung, aber die grundsätzlicher Natur und nicht zum Verstellen. Vielleicht hat da ja mal jemand in der Vergangenheit was rumgedreht. Du kannst die Schraube lösen und das HS soweit nach vorne ziehen bis das Tonarmrohr "anfängt silber zu werden", also bis zum Ende der Schwarzlackierung und nur einige Millimeter, weil das Tonarmkabel ja noch eine Rolle spielt. Alle Angaben: imho
toosh
Stammgast
#9 erstellt: 19. Sep 2012, 09:49
besten dank für den tipp!!!

aber prinzipiell gesehn passt den das DL304 auf den TP21....?
Pilotcutter
Administrator
#10 erstellt: 19. Sep 2012, 09:51
Ähhhm... welche Löcher nimmst Du beim DL-304?

Wenn Du weiter nach vorne mit dem System musst...


[Beitrag von Pilotcutter am 19. Sep 2012, 09:55 bearbeitet]
toosh
Stammgast
#11 erstellt: 19. Sep 2012, 09:54
also ich habs derzeit in den rundbohrungen....

hast du den das DL304 auf nem TP21 daheim..?
Pilotcutter
Administrator
#12 erstellt: 19. Sep 2012, 10:03
Das DL-304 ist ja ein TA mit dem größten Verstellbereich überhaupt durch die 2 Sorten Löcher.
Normal kenne ich - auch von zahlreichen Bildern - nur die Rundlochmontage, aber wenn Du weiter nach vorne musst, kannst ja die Langlöcher nehmen. Dann wird sich vielleicht die Justiererei verkomplizieren, weil Du dann mit Langloch vs Langloch arbeitest und einen doppelt großen Verstellbereich hast.

Ich habe kein DL-304 mehr. Nach dem Crash und Retipp habe ich's verkauft. Auch keinen TP-21 mehr in Betrieb. Aber die Erinnerung an ausgebaute.


[Beitrag von Pilotcutter am 19. Sep 2012, 10:03 bearbeitet]
toosh
Stammgast
#13 erstellt: 19. Sep 2012, 10:39
ja werde ich tun danke für den tipp!!!!!

zum thema anschlußwiederstand,
muß ich sagen das ich es derzeit auf den 660ohm laufen hab
anstatt der 1000ohm hab beides ausprobiert
aber irgendwie hab ich das gefühl das bei den 660ohm eine bessere räumlichkeit
dargestellt wird...
wenn ich das jetzt nochmal einstelle werde ich das natürlich auch gleich austesten.....

gibt es den zu dem thema theoretische grundlagen,
bisher ist es einfach nach methode try and error.....
Pilotcutter
Administrator
#14 erstellt: 19. Sep 2012, 10:52
Die meisten betreiben ihr DL-304 mit 1.000 Ohm weil Denon das auch so macht und in seinem Messschrieb festgehalten hat.
Der kleine Zettel, der beim System dabei war, da wird quasi ein Testlauf unter den initialen und Werksbedingungen attestiert und da steht "Load: 1 kΩ".
Ansonsten wird gemeinhin empfohlen MC Systeme mit dem 10-20 fachen Abschlusswiderstand zu betreiben gemessen am systemeigenen Innenwiderstand - und der ist hier 40 Ω. Also liegst Du mit 660 Ω auch im grünen Bereich.

Hier im Forum gibt es einige Statements dazu, ansonsten hier noch: Alles nur Physik
toosh
Stammgast
#15 erstellt: 19. Sep 2012, 11:10
ja dank dir nochmals für den support!!!!!

werd mich heut abend gleich an die arbeit machen....

vielen vielen dank.....!!!!
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