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Justage Thorens TD318 TP21 Baerwald oder Thorenslehre?

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Autor
Beitrag
MJS
Neuling
#1 erstellt: 23. Aug 2012, 17:21
Hallo zusammen.

Leidige Frage: Die Justage des Tonabnehmers. Nach Thorens Arc Baerwald oder mit der Thorensjustageschablone justieren? Das ist hier die Frage:)

Wenn ich den Thorens Arc Protractor V2 verwende steht der Tonabnehmer halt ziemlich weit über die Headshell heraus.Kann das so stimmen? Azimuth und VTA mit Mini-Dosenlibelle eingestellt. Klang ist
schon sehr zufriedenstellend.

Hier ein Bild mit Justage nach Thorens Arc Protractor V2:
Unbenannt

Danke für Eure Meinungen!

Gruss

Martin


[Beitrag von MJS am 24. Aug 2012, 10:15 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#2 erstellt: 23. Aug 2012, 17:24

Kann das so stimmen?


Ja.
boozeman1001
Inventar
#3 erstellt: 23. Aug 2012, 19:12
Ich habe bei Thorensen immer sehr gute Ergebnisse mit der Audio-Schablone erzielt.
Grundsätzlich ist es aber relativ unwichtig, nach welcher Schablone man nun justiert, solange man zwei saubere Nulldurchgänge hat.
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 24. Aug 2012, 14:19
Hallo!

Nach Möglichkeit sollte man korrekt eingebaute Tonarme immer mit der Schablone/Justagelehre des jeweiligen Herstellers Justieren da der am besten wissen sollte was richtig ist. Justagen mit Universialschablonen müssen nicht unbedingt schlechter sein aber bei Herstellerschablonen geht man halt auf Nummer sicher.

MFG Günther
juergen1
Inventar
#5 erstellt: 24. Aug 2012, 15:50

Hörbert schrieb:
Hallo!

Nach Möglichkeit sollte man korrekt eingebaute Tonarme immer mit der Schablone/Justagelehre des jeweiligen Herstellers Justieren da der am besten wissen sollte was richtig ist.
Hab ich auch mal gedacht. Bis ich gehört habe, daß manchmal die gleiche Headshell auf verschieden langen Tonarmen verbaut wurde.

Aber speziell die Original-Geometrie des hier genannten Drehers scheint mir tatsächlich etwas besser als die IEC-Loefgren Geometrie der meisten Schablonen.
Gruß
Jürgen
MJS
Neuling
#6 erstellt: 24. Aug 2012, 16:06
Hallo und Danke für die Antworten!

Was mich bei der Thorensschablone echt fertig macht, ist das Ausrichten der Nadel mit der Spitze der Headshell. Gibt es noch irgendeinen Trick den ich übersehen habe? Und die Einpunktjustageschablone von Thorens überzeugt mich auch nicht so recht.

Also weiter probieren....?

Gruss
Martin
juergen1
Inventar
#7 erstellt: 24. Aug 2012, 17:53

MJS schrieb:
Was mich bei der Thorensschablone echt fertig macht, ist das Ausrichten der Nadel mit der Spitze der Headshell. Gibt es noch irgendeinen Trick den ich übersehen habe? Und die Einpunktjustageschablone von Thorens überzeugt mich auch nicht so recht.

Hallo Martin,
sehe gerade, dieser Thorens-Arcprotractor ist eigentlich ein bißchen eine Mogelpackung. Er dient ja garnicht dazu, die Originalgeometrie eines Thorensarms einzustellen. Er dient wohl nur dazu, eine Baerwaldgeometrie bei Tonarmen mit einem bestimmten Montageabstand einzustellen.
Es gibt aber Thorensarme mit genau diesem Montageabstand, die trotzdem ganz unterschiedliche Geometrien haben.
Die Originalgeometrie eines TP21 kannst Du hiermit einstellen:
Schablone_61_120
Der Tonabnehmer dürfte mit diesen Originalnullpunkten auch nicht mehr so weit vorne sitzen, wie momentan
Das Einstellen mit einer Arcbogenschablone geht zwar grundsätzlich etwas einfacher, aber man muß sich hundertprozent drauf verlassen, daß Montageabstand und Kröpfungswinkel der Headshell keine Fertigungstoleranzen aufweisen.
Mit einer Zweipunktschablone dagegen ist man immer auf der sicheren Seite.
Gruß
Jürgen


[Beitrag von juergen1 am 24. Aug 2012, 18:08 bearbeitet]
MJS
Neuling
#8 erstellt: 25. Aug 2012, 17:35
Hallo nochmal,

@Jürgen! Die ist perfekt. Gut erkennbare Linien, laut Tonarmdaten genau richtig. Vielen Dank!
Laminiert und losgelegt...
Jetzt sieht das ganze auch optisch stimmig aus.
neu

Das Nagaoka MP110 ist auch erst ca 10-15 h gelaufen. War aber glaub ich ein guter Kauf.
Bilde mir aber zumindest ein, das vorher jeweils Track 3 von Muse Showbiz (FILLIP, SHOWBIZ)leicht - minimal verzerrt waren, ist jetzt defenitiv weg.

Danke natürlich auch für die anderen Ratschläge...

Gruss
Martin
Fhtagn!
Inventar
#9 erstellt: 26. Aug 2012, 08:32

Nagaoka MP110 ist auch erst ca 10-15 h gelaufen. War aber glaub ich ein guter Kauf.


Jau. Gutes System für seinen Preis.
sandy666
Stammgast
#10 erstellt: 26. Nov 2013, 11:55
Hallo Jungs,

die Nervsuse ist wieder da.

Nachdem ich ja meine TD 318 soweit wieder Fit gemacht habe bin ich jetzt am justieren des Benz Micro Silver (ein Goldring Eroica LX liegt auch noch bereit).
Mit der Einstellung des original Thorens Päppchen (das wo man so eine kleine Armstütze hochklappen kann) bin ich nicht so recht zufrieden. Ich hab jetzt hier viel gelesen und eigentlich schreiben ja alle das der Hersteller schon wissen sollte wie die Abnehmer justiert werden sollten. Aber ist das richtig, daß das Benz nach vorne fast bis zum Anschlag geschoben werden muß ? Ebenso bei der oben verlinkten Schablone für den TP 21 ( ich hab den TP21). Der Abnehmer muß ganz nach vorne geschoben werden. Mal abgesehen davon, daß es auch ein wenig verzerrt.
Ich hab jetzt dann mal mit der Audio Schablone justiert. Das klingt besser, das Benz sitzt auch nicht mehr ganz vorne, aber ein wenig schief am Headshell.

Welche Schablone sollte ich denn nun am besten nehmen ? Laut Analog-Forum soll ja sogar die Schön Schablone nicht das Gelbe vom Ei sein. Das wird immer von einer Stadthauser (oder so ähnlich) Schablone geredet. Die find ich aber weder als Download, noch zum Kaufen ?

Gruß

Sandra
juergen1
Inventar
#11 erstellt: 26. Nov 2013, 12:43

sandy666 (Beitrag #10) schrieb:
Laut Analog-Forum soll ja sogar die Schön Schablone nicht das Gelbe vom Ei sein. Das wird immer von einer Stadthauser (oder so ähnlich) Schablone geredet. Die find ich aber weder als Download, noch zum Kaufen ?
Sandra, wenn Du aus optischen Gründen Wert drauf legst, daß der Tonabnehmer ganz gerade sitzt, mußt Du nach Originalnullpunkten justieren.
Was die Abtastungsqualität angeht, bin ich überzeugt, daß Du mit den Schön-Nullpunkten oder ähnlichen (So in etwa 61mm/115mm) sehr nahe am Optimum bist.
Kaufen brauchst Du nichts. Eine passende Schablone ist schnell gezeichnet.
Gruß
Jürgen
sandy666
Stammgast
#12 erstellt: 26. Nov 2013, 13:25
Nö, vom optischen her ist mir das wumpe ob der Abnehmer ein wenig schief sitzt.

Also kann ich die "Audio" Justierung ruhig beibehalten ? Oder gibt es die "Überschablone" für alle Plattenspieler ? Ich meine, es sind ja eh nur Nullpunkte für eine bestimmte Geometrie, richtig ? Kaufen muß ich da wohl tatsächlich nichts. Außer vielleicht ein bisschen Milimeterpapier zum Einzeichnen der Punkte.
Was mich nur stutzig gemacht hat, ist das der Threadsteller oben beschreibt das mit der TP21 Schablone sein Abnehmer weiter nach hinten rutscht. Was bei mir ja nicht der Fall ist. Zumindest nicht mit der 61/120 Schablone. Mit der von Audio schon.
juergen1
Inventar
#13 erstellt: 26. Nov 2013, 13:49

sandy666 (Beitrag #12) schrieb:
Also kann ich die "Audio" Justierung ruhig beibehalten ? Oder gibt es die "Überschablone" für alle Plattenspieler ? Ich meine, es sind ja eh nur Nullpunkte für eine bestimmte Geometrie, richtig ?
Genau, es kommt nur auf die zwei Punkte an.
Bei der Audio-Justierung kenne ich die Nullpunkte nicht. Müßtest Du mal nachschauen. Wie gesagt: So ca. 61/115 wäre ziemlich optimal.
Wieso der Tonabnehmer bei dir weiter nach vorne rutscht, kann ich jetzt auch nicht sagen. Vielleicht ist er besonders kurz?Also kleiner Abstand zwischen Nadel und Befestigungsschrauben?
Oder ihr habt doch verschiedene Arme/Headshell?
Wie auch immer: Wenn Du sauber auf zwei (möglichst sinnvolle) Nullpunkte eingestellt hast, ist alles in Butter. Unabhängig vom jeweiligen Plattenspieler oder Arm oder Tonabnehmer.
Schlechte Justage macht sich übrigens am ehesten bemerkbar durch Verzerrungen in den Innenrillen. Allgemein schlechte Abtastung über die ganze Platte hat meist andere Ursachen.
Gruß
Jürgen
Pilotcutter
Administrator
#14 erstellt: 26. Nov 2013, 13:56

sandy666 (Beitrag #12) schrieb:
Kaufen muß ich da wohl tatsächlich nichts. Außer vielleicht ein bisschen Milimeterpapier zum Einzeichnen der Punkte.


Ach, ich glaube der Jürgen wirft gleich seinen pdf Schablonengenerator an und heraus kommt eine fertige download- und druckbare Schablone

Gruß. Olaf
sandy666
Stammgast
#15 erstellt: 26. Nov 2013, 14:16
Das wäre natürlich super
Pilotcutter
Administrator
#16 erstellt: 26. Nov 2013, 14:50
Das ist auch super!
Mein alter Akai Dreher läuft auch mit von Albus berechneten Nulldurchgängen und einer von Jürgen erstellten Schablone!

juergen1
Inventar
#17 erstellt: 26. Nov 2013, 15:09
Kein Problem. Bis auf die Dreckswerbung. Man muß nur den richtigen Link erwischen. Der ist klein und eher rechts.
Schablone nach Schoen2
Gruß
Jürgen
sandy666
Stammgast
#18 erstellt: 26. Nov 2013, 17:28
Daaaannnkkeeeeeeee
sandy666
Stammgast
#19 erstellt: 27. Nov 2013, 15:59
So,

justiert hab ich, passt auch prima. Allerdings hab ich jetzt nochmal ein OT Frage. Ich mal, um zu testen mein Goldring Eroica LX angebaut, justiert und gehört. Sehe ich es richtig, daß das Grundrauschen bei einem LO MC pauschal höher ist als bei einem MM oder HO MC ?

Aber was schlimmer ist, plötzlich brummt es ?!? ich dachte MC's brummen nicht ?

gruß

Sandra
Hörbert
Moderator
#20 erstellt: 27. Nov 2013, 16:42
Hallo!

Wenn du ein höheres Grundrauschen hast liegt es nicht am Abtaster selbst sondern mit ziemlicher Sicherheit am Phono-Entzerrer, eigentlich sollte das bei zeitgemäßer Elektromik so gut wie keine Rolle mehr spielen da es schon seit den 80ger Jahren des letzten Jahrhunderts ohne weiteres möglich ist selbst bei preisgünstigen Schaltungen Rauschabstände von 79-80 dB bei einem MC-Typischen Verstärkungsfaktor von 57-58 dB zu erzielen.

Ein Low-OPutput MC ist von sich aus noch Rauschärmer als ein High-Output MC, das spielt allerdings in der Praxis kaum eine Rolle da bei guter Elektronik bei beiden Varianten sowohl das Eigenrauschen wie das Verstärkerrauschen schon vom Eigenrauschen der Schallplatten selbst bei Leerrillen deutlich überdeckt werden.

Ein vernehmlicher Brumm bei MC-Verstärkung kann unterschiedliche Ursachen haben, z.B. eine nicht ganz saubere Trennung der Railspannung von der Signalspannung, oder auch eine nicht ganz korrekte Masseführung.

MFG Günther
sandy666
Stammgast
#21 erstellt: 27. Nov 2013, 18:18
Also, ich muß gestehen, Rauschen kommt erst bei fast zur hälfte aufgedrehter Lautstärke. Und das ist bei meinem NAD eine Lautstärke bei der Mann unmöglich Musikhören kann, so laut ist es.

Ich hab den Verdacht daß das Brummen von den Cinchsteckern des Thorens kommt und mir das vorher nur nicht aufgefallen ist. Wenn ich nämlich die Stecker bewege brummt es plötzlich richtig heftig. Sonst ist es sehr leise und auch nur bei hoher Lautstärke vernehmbar. Und das auch nur wenn keine Platte abgespielt wird. Aber ich hab mir schon neus Kabel und Stecker bestellt (Sommer Albedo und Neutrik Cinch).

Mal schauen ob es dann weg ist.

Gruß

Sandra

PS : @ Hörbert : Du schreibst was von zeitgemäß Elektronik. Ich hab ja den neuen Musical Fidelity V90-LPS und das Goldring wurde mir als passend hier empfohlen. Oder passt das doch nicht ?


[Beitrag von sandy666 am 27. Nov 2013, 18:35 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#22 erstellt: 27. Nov 2013, 20:22
Hallo!

Der Rauschabstand bei MC mit 500µV (Eroica) Ausgangsspannung liegt bei dem Musical Fidelity V-LPS bei 74 dB, (79 dB wäre ein Standardwert z.B. für japanische Mittelklasse-Vollverstärker der 80ger Jahre)

Allerdings sollte es hier selbst bei gehobener Zimmerlautstärke keinerlei Probleme mit dem Rauschverhalten geben. Das Eroica ist im übrigen ein sehr "lautes" MC, und auf solche nicht ganz zeitgemäße Rauschabstände zugeschnitten, ein Ortofon MC 30 Super II Classic o.ä. solltest du an dem Musical Fidelity V-LPS allerdings nicht betreiben.

Das Brummen kann allerdings auch aus dem Entzerrer selbst stammen, um das zu prüfen würde ich an deiner Stelle einmal das Gerät mit kurzgeschlossenem Eingang laufen lassen. Hiermit eliminierst du alle äusseren Störeinflüsse.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 28. Nov 2013, 17:18 bearbeitet]
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