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Umbau Thorens TD318

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Beitrag
Oedi
Neuling
#1 erstellt: 18. Mrz 2008, 10:59
Hallo liebe Leute,
möcht meinen thorens TD 318 ein paar neue Qutput Kabel verpassen wie gehe ich am besten vor und welche Kabel passen zu ihm.
MikeDo
Inventar
#2 erstellt: 18. Mrz 2008, 14:13

Oedi schrieb:
Hallo liebe Leute,
möcht meinen thorens TD 318 ein paar neue Qutput Kabel verpassen wie gehe ich am besten vor und welche Kabel passen zu ihm.


Wozu? Ist irgendetwas defekt an der Verkabelung??
Oder willst Du mit Kabel experimentieren?
Capitol
Stammgast
#3 erstellt: 18. Mrz 2008, 14:23
Hallo! Mein TD 318 hat auch mal neue Kabel (Highend,Vodoo) bekommen. Hat nichts gebracht. Wenn du den Klang steigern willst hilft so ein Kabel auch nichts. Gruss Uwe
MikeDo
Inventar
#4 erstellt: 18. Mrz 2008, 14:48

Capitol schrieb:
Hallo! Mein TD 318 hat auch mal neue Kabel (Highend,Vodoo) bekommen. Hat nichts gebracht. Wenn du den Klang steigern willst hilft so ein Kabel auch nichts. Gruss Uwe



Das würde ich per se so nicht sagen. Unterschiedliche Kabel haben auch unterschiedliche Werte, was die Kapazität(pF/m), Wellenwiderstand (Ohm/m) und Dämpfung anbelangt. Da kann es schon wichtig sein zu wissen, was man für ein Kabel benutzen sollte, wenn man zB. ein MM System installiert hat.

Ich habe damals meinen Koshin Tonarm komplett vom Headshell bis zum Eingang VV mit C37 Finewire von Heiko Wingender durchverkabeln lassen. Da taten sich dann doch Welten zu der alten Verkabelung auf.

Dies habe ich allerdings alles im Rahmen einer Tonarmneuanschaffung machen lassen. Hätte ich den alten Tonarm draufgelassen, hätte ich die Verkabelung nicht gewechselt, weil sie absolut einwandfrei war.


xutl
Inventar
#5 erstellt: 18. Mrz 2008, 14:52

MikeDo schrieb:
Ich habe damals meinen Koshin Tonarm komplett vom Headshell bis zum Eingang VV mit C37 Finewire von Heiko Wingender durchverkabeln lassen. Da taten sich dann doch Welten zu der alten Verkabelung auf.

Ist das die metallische Ausführung des gleichnamigen Lack
MikeDo
Inventar
#6 erstellt: 18. Mrz 2008, 15:04

xutl schrieb:

MikeDo schrieb:
Ich habe damals meinen Koshin Tonarm komplett vom Headshell bis zum Eingang VV mit C37 Finewire von Heiko Wingender durchverkabeln lassen. Da taten sich dann doch Welten zu der alten Verkabelung auf.images/smilies/insane.gif

Ist das die metallische Ausführung des gleichnamigen Lack :.



*lach*..Nein, aber es hat was mit dem Lack von Dieter Ennemoser zu tun.

Schau mal unter Stereolux bzw. Heiko Wingender nach, da ist im Grunde alles zu finden. Hier was dazu gesagt wird (Achtung, lang):

Technische Details


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Dünner Leiter, feiner Klang


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Die sehr dünne Kupferlackdraht-Litze minimiert wirkungsvoll Laufzeitdifferenzen und Phasenverschiebungen ("time- smear"). In der Praxis zeigt sich, daß der effektive Leiterdurchmesser von nur 0,1 mm für ein Tonarmkabel optimal ist. Die positiven Effekte zeigen sich besonders im Grundton- und Baßbereich mit besserer Durchzeichnung und plastischerer Wiedergabe des dünneren Leiters gegenüber einem dickeren. Ein weiterer Nachteil eines dickeren Drahts sind die unerwünschten Skatingkräfte durch die größere Steifigkeit. Der Leiter sollte aber auch nicht dünner sein als 0,1mm, da der größere Widerstand beim niederohmigen Abschluß von MC Systemen zu deutlichem Pegelabfall führt. Das Finewire C37 Tonarmkabel ist selbstverständlich auch für Einpunkter hervorragend geeignet. Ein einpunkt-gelagerter Tonarm stellt genau die gleichen Anforderungen an das Tonarmkabel wie ein kardanisch gelagerter Tonarm. In jedem Falle sollte die Innenverkabelung ausreichend elastisch, reibungsarm und so verlegt sein, daß keine nennenswerten Kräfte auf das Tonarmrohr ausgeübt werden. Unabhängig vom Tonarmtyp dürfen die eingestellten Werte für Antiskating und Auflagekraft ebenso wie die freie Beweglichkeit des Tonarms nicht durch die Innenverkabelung beeinträchtigt werden. Eine minimale laterale Kraft ist praktisch durch jede Innenverkabelung gegeben und läßt sich technisch nicht ganz vermeiden. Dies wird durch die Antiskating-Einstellung ausgeglichen, die nicht nach Skala, sondern besser nach Testplatte und Gehör eingestellt werden sollte. Es gibt keinerlei technische Notwendigkeit für einen einpunkt-gelagerten Tonarm eine andere bzw. dünnere Innenverkabelung vorzusehen.





Silberhype


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Ein Kabel klingt nicht immer neutraler und transparenter, weil die Leiter aus Silber sind. Lassen sie sich also von den typischen Vorurteilen des Hifi-Mainstream nicht irritieren. In der Praxis zeigt sich, daß der effektive Leiterquerschnitt, der Aufbau des Leiters als Massivdraht oder Lackdrahtlitze und das mikrophonische Verhalten des Isolationsmaterials einen stärkeren klanglichen Einfluß als das Leitermaterial selbst haben! Beim Vergleich von Kupfer- und Silberleiter ist zu Bedenken, daß in den meisten Tonabnehmerspulen einige hundert Meter feinsten Kupferdrahts verbaut werden und somit bei einer Silberverkabelung im ganzen Signalweg nur die letzten 3m des Tonarmkabels aus Silber bestehen. Die Relation ist also selbst mit einer Silberverkabelung immer mit einem mächtigen Übergewicht an Kupfer im Signalweg, nicht zuletzt auch wegen der Cinchstecker, die ebenso meist aus Kupferlegierungen hergestellt sind. Wie Kunden mehrfach berichten, hat das Finewire C37 Tonarmkabel schon vorhandene Silberverkabelungen klanglich übertroffen!





Litze ist nicht gleich Litze


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Die Litzen üblicher Tonarmkabel bestehen meistens aus vielen einzelnen nicht isolierten Drähten. Durch das Überspringen des Signalstroms über die aufeinander liegenden, teils oxidierten Oberflächen zweier Drähte werden Signalverzerrungen verursacht. Diese sind zwar nicht meßbar, aber durchaus als Rauigkeit hörbar. Die gebräuchlichen Litzenkabel als Außenkabel zwischen Tonarm und Vorstufe haben in der Regel einen viel zu großen Leiterquerschnitt, was hörbar time-smearing verursacht. Die verwendete Litze besteht aus 8 haarfeinen, lackisolierten Drähten aus sauerstofffreiem OFC Kupfer. Diese sind miteinander verseilt und außen mit Seide umsponnen. Die Kupferlackdraht-Litze hat die klanglichen Vorzüge eines solid-core Leiters, aber durch die größere Leiteroberfläche ein besseres Hochfrequenzverhalten. Durch die Aufteilung des Gesamtquerschnitts in mehrere Einzelquerschnitte wird die Wirkung des Skin-Effekts vermindert. Im Vergleich mit einem einzelnen solid-core Draht gleichen Querschnitts wird das Klangbild feiner und geschmeidiger, die Auflösung besonders des Hochtonbereichs wird besser.





Direkter Draht vom Tonabnehmer zur Phonovorstufe


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Durch das Außenkabel fließt der gleiche Signalstrom mit den gleichen Anforderungen an die Signalführung wie durch die Innenverkabelung im Tonarm. Die in einem Stück durchgehende Verbindung vom Tonabnehmer bis zu den Cinchsteckern ist der besondere Vorteil des Finewire C37 Tonarmkabels. Es gibt keine zusätzlichen Lötstellen, Steckverbinder oder Kabel, die das hochsensible Phonosignal beeinträchtigen. Zwischen Tonabnehmer und Phonovorstufe wird ein direkter, einheitlicher Übergang geschaffen. Die Umgehung von Steckverbindungen in Headshell und Sockel ist deutlich hörbar mit mehr Klarheit, Offenheit und Feinzeichnung des Klangbilds.





Verseilung der Leiter verhindert Mikrophonie


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Die einzelnen Litzen einer Innenverkabelung werden im Tonarmrohr üblicherweise lose geführt. Resonanzen gelangen vom Tonabnehmer über das Tonarmrohr auch zur Innenverkabelung. Diese minimalen Bewegungen der beiden losen Leiter gegeneinander verursachen Mikrophonieeffekte und feinste Klanginformationen gehen verloren. Das enge Verdrillen der Drähte fixiert beide Pole mechanisch gegeneinander, damit werden Mikrophonie und elektromagnetische Einstreuungen verhindert.





C37 und Seide machen seidige Musik


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Die zweimalige Lackierung der Leiter mit originalem C37-Lack (Dieter Ennemoser) optimiert das mikrophonische Verhalten des Kabels. Die Verwendung von natürlichen Materialien wie Seide und Naturharze prägt dem Resonanzverhalten eine natürliche Signatur auf und bewirkt eine erstaunliche klangliche Verbesserung gegenüber allen mit Kunststoff isolierten Innenleitern.





Temperung homogenisiert Kupfergefüge


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Nach dem Lackieren werden die Litzenleiter mit hohem Strom drei Tage lang "eingebrannt", wobei sie sich leicht erwärmen. Diese Wärme-Temperung homogenisiert und entspannt die Gefügestruktur des Kupfers und bewirkt eine gesteigerte Transparenz und Direktheit der Wiedergabe. Der Vorgang homogenisiert die Gefügestruktur des Kupfers, die durch den Herstellungsprozess und das Ziehen zum Draht mit Spannungen durchsetzt ist. Im normalen Betrieb sind die fließenden Ströme viel zu klein, um dies zu erreichen.





Leichte Stecker


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Die unscheinbaren Cinchstecker sind mit Bedacht ausgewählt: Sie haben einen hohlen Mittelstift und einen vergleichsweise dünnen Massemantel. Durch den sehr schlanken Aufbau werden Timesmear und Phasenfehler wirkungsvoll vermieden. In diesem Sinne sind praktisch alle üblichen schweren und überproportionierten "High-End" Cinchstecker der Markenfirmen Fehlkonstruktionen, die im direkten Vergleich deutlich hörbar Timing und die Durchzeichung beeinträchtigen! Die Kontaktfläche des Masserings wird verringert, um so eine kontrollierte Stromführung zu erreichen. Die ausgesuchten Systembuchsen haben Gabelfederkontakte, die auch bei unterschiedlichen Pindurchmessern immer einen hervorragenden Kontakt herstellen und sind zur Optimierung des Signalübergangs mit einem Kontaktverbesserer präpariert. Alle Lötverbindungen sind mit einem speziellen Lot sorgfältig und sauber ausgeführt. An der Headshell werden die feinen Litzen in dünnem Silikonschlauch als Knickschutz geführt und zugentlastet. Der Wechsel des Tonabnehmers ist damit ohne Gefahr der Beschädigung der Innenverkabelung problemlos möglich.

Außerdem kann auf Anfrage fast jeder gewünschter Stecker wie z.b. WBT Nextgen, DIN, Mini-Din, Camac, XLR, Mini-XLR (Binder) etc. konfektioniert werden.





Trennung von Signalführung und Abschirmung


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Die Abschirmung ist von der Signalführung völlig getrennt. Die Schirmung wird über extra herausgeführte Kabel mittels Kabelschuh an der Masseschraube der Vorstufe angeschlossen. Dadurch wird ein symmetrischer Anschluß des Signals erreicht. Bei den meist verwendeten Koaxialkabeln zwischen Tonarm und Vorstufe wird die Abschirmung als negativer Signalleiter benutzt. Das Abschirmgeflecht ist als Signalleiter wegen seines Aufbaus bei einem hochwertigen Tonarmkabel völlig ungeeignet.





Das wichtigste Kabel in der ganzen Kette


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Das Tonarmkabel ist das erste und wichtigste Kabel in der ganzen Anlage! Was dort verloren geht, kann nachher unmöglich wieder zurückgeholt werden. Die geschilderten Effekte zeigen sich bei der Tonarmverkabelung noch drastischer als bei jeder anderen Verbindung, da die Signalspannungen bzw. -ströme um Größenordnungen geringer sind. Feinste Musikdetails stellen sich in Bruchteilen von µV/µA dar, und deswegen ist die Signalführung besonders bei diesem Kabel hochsensibel.



Und eines muss ich Heiko lassen, er hat eine professionelle Arbeit hingelegt. Alles vom feinsten!


innaspace
Neuling
#7 erstellt: 29. Apr 2011, 15:25
Moin,moin, ein paar TD318 Freaks hier????
Die einen "Plan" vom Innenleben des guten Stückes haben?

Grüße...
Guido64
Stammgast
#8 erstellt: 29. Apr 2011, 16:52
Hallo Oedi,

ich habe bei meinen beiden TD 320 ern die Originalkabel gegen Sommer Albedo Kabel getauscht. Bekommst Du günstig als Meterware in der Bucht.

Ist klanglich deutlich besser als das Originalkabel, wegen der geringeren Kapazität gerade bei MM Tonabnehmern.

Du lötest die beiden Innenleiter an der Platine des Tonarms an und die Schirmungen an Masse. Achtung! Schirmung sollte an den Cinch Steckern nicht aufgelegt werden.

Gruß
Guido
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