Thorens TD 318

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misfits
Inventar
#1 erstellt: 09. Sep 2019, 08:04
Ich suche für meinen Thorens TD 318 MK 0 ein anderes MC System.

Momentan habe ich ein Denon DL 160 montiert und wollte mir schon mal Gedanken machen was als Nachfolger in frage kommt

Mein Setup ist für den TA tausch ganz entspannt habe einen Kenwood C2 VV nur für die Phono Sektion d.h MM/MC ideal anpassbar

Ich habe mich auch ein wenig eingelesen und frage mich ob ein Denon Dl 103 passen würde?Oder ein Ortofon X3-mc?

Meist gehörte Musik Richtung ist Metal in allen Variationen.

Ich habe auch einige gute bis sehr gute MM Systeme u.a Ortofon 2m Bronze daher würde ich gerne tiefer Richtung MC gehen.

Mein Budget liegt bei 200-250€ gerne auch gebraucht

Vielen dank für eure Antworten


[Beitrag von misfits am 09. Sep 2019, 10:20 bearbeitet]
raindancer
Inventar
#2 erstellt: 09. Sep 2019, 09:57
Fürs DL103 bietet der Kenwood die empfohlenen 1kohm nicht, bei 100 Ohm ist Schluß, alternativ ginge der MM Modus und dann halt Lautstärke aufdrehen. Kann man machen, muß man aber nicht.

Hier mal reinschauen: MCs

Mein Vorschlag hier wär das Ortofon MC20 - ist halt oberhalb deines budgets.
misfits
Inventar
#3 erstellt: 09. Sep 2019, 10:24
Vielen dank schonmal für den hinweis.Damit wäre das Denon wohl erstmal gestorben.
akem
Inventar
#4 erstellt: 09. Sep 2019, 22:09
Entweder das Denon DL 110 oder das hier:
https://www.thakker.eu/tonabnehmer/sae-1000lt-tonabnehmer/a-5171/
Die Ortofon-High-Output-MCs haben mir nicht so gefallen, finde ich zu teuer für das, was sie können.

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 10. Sep 2019, 01:53
Moin !

Aha, die Herren Thakker wollen sich die Goldene Nase Nr. X mit solchem NOS-Zeug verdienen.

Da soll bitte noch einmal jemand über die Preiserhöhungen bei Neuware nörgeln.

@ misfits:

Bekanntermaßen wird häufiger gemeldet, daß MC's erst ab 500-600-Euro eine interessante Alternative zu guten MM bedeuten.

Das 2M Bronze ist da schon was gutes und der Sprung in den MC-Bereich geht gut ins Geld, wennde die 10-Ohm mit einem Ortofon nutzen möchtest. Ob sich klanglich dann soooo viel mehr zeigt, bleibt abzuwarten.

MfG,
Erik
misfits
Inventar
#6 erstellt: 10. Sep 2019, 08:33
Vielen dank nochmals für eure antworten.Ich hab eben nochmal was gelesen und bin über den Benz MC20EL gestolpert.Könnte sich jemand dazu äussern?
bielefeldgibtsnicht
Stammgast
#7 erstellt: 10. Sep 2019, 21:04
Ich bin mit Wuhduh einer Meinung: Mit dem 2M-Bronze bist du im MM-Bereich schon ziemlich weit oben.
Wenn du vorwiegend Metal und Hard-Rock hörst, wünscht du dir von einem TA vermutlich Attacke und Druck, da dies für diese Art von Musik elementar ist.

Versprichst du dir bei einem MC-System hier einen Fortschritt? Für 200 bis 250 € ist dieser Verbesserungswunsch kaum realisierbar, für Neuware liegt das Einstiegsbudget bei mind. 400,-- €. Gerade MM-Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass sie unten herum einen schönen Wumm und Bums haben (bewusst so ausgedrückt, weil ich finde, dass dies eine Eigenschaft von MMs ist, die sich so am besten beschreiben lässt) , wo preiswerte MCs häufig das Nachsehen haben.

Hinzu kommen die Anpassungswerte des Kenwood: Die Obergrenze von 100 Ohm ist so ein Brot- und Butterwert, der bei vielen MCs zu brauchbaren Ergebnissen führt. Die selben MCs, mit Abschlusswiderständen zwischen 300 und 600 Ohm (bis 1.000 Ohm) abgeschlossen, zeigen häufig deutliches Steigerungspotential.

Mein Tipp: bau das 2M-Bronze ein.

Gerd
bielefeldgibtsnicht
Stammgast
#8 erstellt: 10. Sep 2019, 21:15
Vielleicht sind die Soundfiles auf LowBeats für dich hilfreich:

https://www.lowbeats.de/lowbeats-klang-orakel-tonabnehmer/

Die Soundfiles wurden allerdings alle mit Rimsky-Korsakoffs Scheherazade mit Fritz Reiner / CSO erstellt. Also Klassik, kein Metal.

Einfach mal reinhören, das 2M-Bronze ist auch dabei.

Gerd
Marsilio
Inventar
#9 erstellt: 10. Sep 2019, 22:06
Ein 2M Bronze sieht chic aus, hat einen Fineline-Nadelschliff und kostet 324.-
Ein Ortofon OM30 sieht weniger chic aus, hat in der Version "Super" mit grosser Wahrscheinlichkeit den gleichen Generator, ebenfalls den Fineline-Nadelschliff und kostet 279.-.

Die Nadeleinschübe von OM und 2M sind denn auch absolut kompatibel, sieht nur etwas bescheuert aus.

Falls Du einen interessanten MC-Tipp im Bereich 250-Euro möchtest: Hinter diesem Ebay-Angebot versteckt sich der Retipper TechneAudio:
https://www.ebay.de/...9:g:KhUAAOSw9GRdT8Z7

Er hat übrigens auch ein getuntes Denon DL-110 im Sortiment:
https://www.ebay.de/...9:g:WnQAAOSwXoxadegX

Und das olle Yamaha MC9:
https://www.ebay.de/...0:g:FgsAAOSwQ8xc~76b

Sind logischerweise alles gebrauchte Generatoren, einfach mit neuen Nadeln versehen.

Und nein, weder bin ich verwandt mit diesem Anbieter noch kenne ich ihn persönlich. Und Erfahrungen mit ihm habe ich auch keine

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 10. Sep 2019, 22:29 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#10 erstellt: 11. Sep 2019, 01:56
Moin !

@ Marsilio:

Na, wenn Du die Arbeit an sich und das Klangergebnis von den TechneAudio-Retippings nicht persönlich kennst, sind Deine Links relativ unnütz, weil sie nur werbeträchtiges Weitergeklicke erzeugen und nicht zu einer eventuell zielführenden , horizonterweiternden Publikation hinführen.

Und doch einmal zur Erinnerung an alle NOStalgiker:

Das MC-9 ist aus den 80-ZIGERN , hat damals schlappe ca. 180,00 DM gekostet ( Wechselkurs zum sFr. unbekannt ) und ist so aufgefrischt ALT, TEUER und selbstverständlich andersklingend !


Zum Benz MC20E2 L oder H:

Auch schon ca. 12 Jahre alt. Urversion Nur "E2" als HO-MC-System mit mäßiger Tieftonabtastung. Würde mich auch nicht zum Retippen verleiten.


So.

Jetzt etwa auch noch die obligatorische Anfrage zum Audio-Technica AT-F7 aus dem Billig-MC-Preissegment ?

MfG,
Erik
misfits
Inventar
#11 erstellt: 11. Sep 2019, 05:55
Vielen vielen dank für euere Meinungen.Ist für mich ja auch gut zu wissen das mein Bronze schon recht hoch angesiedelt ist.Ja ich habe mir von dem Sprung zum MC einen besseren Sound erhofft.Ernüchternd natürlich zu lesen das ein einstiegs MC schlechter abschneidet.Das mit dem Benz habe ich auch noch gelesen das es teilweise starke Schwierigkeiten im tiefton hat.
vinylrules
Inventar
#12 erstellt: 11. Sep 2019, 10:04

Zum Benz MC20E2 L oder H:

Auch schon ca. 12 Jahre alt. Urversion Nur "E2" als HO-MC-System mit mäßiger Tieftonabtastung. Würde mich auch nicht zum Retippen verleiten.

Das ist immer noch ein Excel MC-100 aus den frühen 80igern, das Ruhm erlagte, weil es damals mit 90,- DM das billigste MC überhaupt war.
Kann man aber auch hier noch kaufen oder das mit besserer Nadel.
bielefeldgibtsnicht
Stammgast
#13 erstellt: 12. Sep 2019, 23:48
misfits: Wie viele Betriebsstunden hat dein 2m-Bronze?

Ortofon nennt für die Systeme der 2m-Baureihe eine durchschnittliche Einspielzeit von 30 bis 50 Stunden.
Vorher zeigen die Systeme nicht, was sie wirklich können.

Gerd
misfits
Inventar
#14 erstellt: 13. Sep 2019, 05:58
Das gute ding habe ich schon gebraucht gekauft und sollte die einspielzeit schon hinter sich haben.
BassTrombose
Stammgast
#15 erstellt: 13. Sep 2019, 09:23
etwas zu teuer für dein Budget, aber ggf. für unter 300 zu bekommen wäre mein Tipp eine AT OC 9 III, das ist aufgrund der hohen Nadelnachgiebigkeit auch für den leichten Thorens Tonarm gut verwendbar....

Habe ich akutell an meinem Selbstbaudreher laufen und finde es richtig klasse...klingt für meine Ohren viiiieel besser als ein 2m Black, was seitdem in der Schublade liegt....
bielefeldgibtsnicht
Stammgast
#16 erstellt: 13. Sep 2019, 21:31
Ich kenne zwar das OC-9 nicht, habe aber relativ ausgiebig das gleich teure AT-150 gehört. Da würde ich das Ortofon 2m-Black ganz klar vorziehen, höchstwahrscheinlich sogar ein 2m-Blue:

Gründe: Das AT-150 ist sicherlich ein sehr präzise wiedergebendes System, es seziert die Musik geradezu, du kannst jedem einzelnen Instrument folgen, wenn du dich darauf konzentrierst. Diese Art der Wiedergabe hat aber wenig mit meinem Verständnis einer ganzheitlichen Musikwiedergabe zu tun. Solch ein Sezieren von Einzelaspekten ist bei Live-Musik niemals möglich.

Auf das erste Hören ist das AT-150 sicherlich spektakulär, weil Details betont werden, die man so vorher eventuell nicht wahrgenommen hat. Auf längere Sicht könnte ich mit diesem System nicht leben, hier spielen die Ortofons (2mBlue bis Black) in sich geschlossener und homogener.

Es würde mich nicht wundern, wenn das OC9 ähnliche Klangcharakteristika aufweist.

Gerd
BassTrombose
Stammgast
#17 erstellt: 13. Sep 2019, 23:24
vom 150 auf den Klang des OC9III zu schliessen ist doch weit hergeholt...MM und MC, andere Nadel, anderer Frequenzgang (eben keine Höhenbetonung wie das AT150 und trotz aller Klarheit eher sonor und homogen) , etc.....deine vage Vermutung bringt hier leider garnix....

dazu kommt wie immer das Klang nunmal von jedem anders empfunden wird......


[Beitrag von BassTrombose am 13. Sep 2019, 23:36 bearbeitet]
misfits
Inventar
#18 erstellt: 05. Jan 2020, 22:21
Frohes neues 2020 an alle und ein kleines Update für die ,die es interessiert.

Bin dann doch bei einem Denon DL 103 hängen geblieben.Habe dieses auch in der bucht gekauft und montiert.

Habe mich nach dem einlesen ,dazu durchgerungen habe,den Kenwood C2 aufzuschrauben und die 10 Ohm widerstände gegen 1000Ohm widerstände getauscht.Das habe ich definitiv nicht bereut.

Nun werde ich mir morgen auf der Arbeit noch ein Distanzplättchen mit 3mm anfertigen.Bei Ebay wollen die 20€ oder mehr für ein Stück kunstoff

Das Geld kann ich mir auch sparen.

Das dl 103 spielt auf jedenfall nochmals präziser als das dl 160,zwar nicht mit dem selben punch aber halt präziser
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