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MC-Übertrager für Denon DL 103

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röhren1991
Stammgast
#1 erstellt: 29. Apr 2009, 19:24
Hallo Leute.
Will in mein Lenco L75 ein Denon 103 einbauen. hab aber nur einen MM-Eingang. Könnt Ihr mir sagen was für einen Übertrager ich verwenden muss? Und wo ich preiswert so einen her bekomm?
Will den Übertrager in die Zage mit einbauen.

Würde mich über Hilfe sehr freuen

Gruß

röhren1991
germi1982
Moderator
#2 erstellt: 29. Apr 2009, 19:42
Übertrager ist eigentlich immer die billigste Lösung...die aktiven Vorvorverstärker sind besser. Da wird im Endeffekt das gleiche gemacht wie beim Übertrager, nur mit Transistoren. Hat allerdings den Vorteil das die Geschichte rauschärmer ist als via Übertrager, und zudem flexibler einsetzbar da sie an so ziemlich jedes MC-System angepasst werden können. Das geht beim Übertrager nicht, den musst du so kaufen wie du ihn aktuell brauchst, wenn du später wechselst kannst du im Endeffekt keine der Parameter wie Verstärkung oder Systemabschluss ändern.

Aber die Dinger waren früher schon weitaus teurer als einfache Übertrager, da sind ja im Endeffekt nur zwei Trafos drin, von deren Windungsverhältnis hängt die Verstärkung ab und natürlich auch der Abschlusswiderstand fürs System....

Das DL-103 braucht 100 Ohm meine ich...

Sowas meine ich:

http://www.supertube.de/MC44/MC44.htm

Ich bin gerade dran so ein Teil selber zu bauen, habe eine Bauanleitung aus der Zeitschrift "Elektor" aus dem Jahr 1978. Die Elektronik wird Morgen fertig, hat mich im Endeffekt mit allem drum und dran, Gehäuse usw. 100€ gekostet...und eine verbrutzelte Fingerspitze...habe für die Leiterbahnen verzinnten Kupferdraht genommen, und Kupfer leitet halt nicht nur gut elektrischen Strom sondern auch Wärme...

Aber ich schweife schon wieder zu sehr ab...
röhren1991
Stammgast
#3 erstellt: 29. Apr 2009, 19:49
Hi
Ja ok wenn das ganze auch elektronisch regelbar ist wär nicht schllcht. Bräuchte nur Schaltpläne dafür. Der MC-Übertrager soll im Plattenspieler montiert sein, sodass der Plattenspieler nur an einen normalen MM-Eingang angeschlossen werden muss. Das ganz sollte 100€ möglichst nicht überschreiten.
Das ganze muss nur mit dem Denon 103 und eventuell anderen gängigen MC-Systemen funktioniern.
Außerdem muss das gesamte abschaltbar sein, damit auch MM-System funktionieren.

Gruß

röhren1991
germi1982
Moderator
#4 erstellt: 29. Apr 2009, 20:15
Einfach abschaltbar wird so ohne weiteres nicht gehen, den muss man dann komplett aus dem Signalweg nehmen wenn man MM nutzen will. Das muss man beim Übertrager auch. Die werden beide ja direkt in den Signalweg eingeschliffen, deswegen haben die ja vier Cinch-Buchsen.


Bei meinem aktiven Vorverstärker kann man über die Änderung von zwei Widerständen die Anpassung durchführen, deswegen habe ich die auch auf Lötstützpunkte gesetzt. Der eine ist für den Abschluss für das System, der andere für die Verstärkung. Der Abschluss muss beim Denon meine ich mindestens 100 Ohm betragen, und die Verstärkung hängt davon ab wieviel Spannung das System produziert und auf wieviel mV du das erhöhen willst um deinen Phonoeingang voll auszusteuern, aber halt auch nicht zu übersteuern. Damit kann man den Vorverstärker für alle gängigen und auch exotische MC-Systeme einsetzen.

Und mit 100€ wirst du in etwa rumkommen, das teuerste wird das Gehäuse, das muss Metall sein wegen der Abschirmung.

Das Teil würde ich nicht im Spieler unterbringen, eher hinter der Anlage auf dem Rack oder so, da kommst du dann auch besser drann wenn du mal ein MM montieren willst.

Spezielle Kabel brauchst du nicht, bei MC ist die Kapazität des Kabels uninteressant.

Schaltplan ist kein Problem, kann ich Morgen mal einscannen wenn du Interesse hast. Auch wenn der Plan schon alt ist, die Transen usw. habe ich immer noch beim Conrad bekommen. Wenn du mit einem Lötkolben umgehen kannst und dich in Elektrotechnik auskennst ist das kein Problem.


[Beitrag von germi1982 am 29. Apr 2009, 20:18 bearbeitet]
janosch7
Stammgast
#5 erstellt: 29. Apr 2009, 22:06
Das DL 103 sollte mit 1,2Kohm abgeschlossen werden. Klingt sonst grauslich.


Gruß janosch7
düdldihüü
Stammgast
#6 erstellt: 30. Apr 2009, 05:37
Alternativ kann man auch die hier so oft empfohlenen, für ca. 100€ erhältlichen, Pro-Ject Phono Box MKII oder den NAD PPII nehmen. Beide sind von MM auf MC umstellbar, wobei zumindest bei der Pro-Ject der Eingangswiderstand nicht verändert werden kann. Ist beim NAD glaube ich auch so.
Einen Schritt weiter wäre dann z.B. eine Pro-Ject Phono Box SE II, diese kann in der Eingangsimpedanz geregelt werden, liegt aber vom Preis her schon bei etwa 200€. Einfach mal hier auf dem Marktplatz bei Suche danach schauen, evtl. kriegst du sie für etwas über 100€. Oder in der Bucht.


[Beitrag von düdldihüü am 30. Apr 2009, 05:39 bearbeitet]
janosch7
Stammgast
#7 erstellt: 30. Apr 2009, 06:54
Preiswert, sehr gut, klanglich top und was zum basteln:

Supa 2.0 MM / MC

Der läßt sich auch anpassen, liegt preislich im Rahmen.



Gruß janosch7
Ludger
Inventar
#8 erstellt: 30. Apr 2009, 09:08
Hallo,
hier sind 2 bezahlbare Übertrager für das Denon DL 103 genannt:
http://www.lebong.de/6SL7-riaa/index.htm
- Amplimo TM 3 und
- Pikatron ÜP 3096
Gruß
Ludger
Holger
Inventar
#9 erstellt: 30. Apr 2009, 09:35
Eine mbMn klanglich hervorragende Anschaffung fürs Leben - und ggf. auch später ohne Verlust wieder veräußerbar - ist ein original Denon-Übertrager. Den AU-320 - den kann man aber nicht in ein Laufwerk einbauen - gibt es z. Zt. in der Bucht. Kostet allerdings um die 250 Euro inkl. Nebenkosten.
Dafür kann man zwei Plattenspieler anschließen und beide Eingänge jeweils für niedrig- oder hochohmige MCs oder wahlweise MM einstellen.
Albus
Inventar
#10 erstellt: 30. Apr 2009, 10:21
Tag,

zu suchen wäre dann ein Paar Steckübertrager, Abmessungen ca. 1 x 1 x 5 cm (B x H x L), einst verfügbar als Sony HAT-10, Glanz GMCT 10, auch von Empire oder Audio Technica; die Sony-Version kostete 1975 neu DM 58,00 das Paar, so dann auch die anderen. Gedacht für MC mit 3-40 Ohm Innenwiderstand (DL 103: 40 Ohm), Verstärkung 26 dB (20-fach), stabiles Produkt. So etwas lässt sich leicht in eine nicht vollgestopfte Zarge einsetzen.

Freundlich
Albus
röhren1991
Stammgast
#11 erstellt: 30. Apr 2009, 15:18
Hallo.
Erstmal danke für die vielen Antworten :-).
Habe mir die Sach neoch mal genau überlegst. Ich brauceh ncihts weiter als einen Übertrager der das Denon 103 an einen normal MM-Phonoeingen (47 kOhm Abschluss) anschließbar macht. Ist dies auch elektronisch lösbar? Habe gehört das eine elektronisch Impedanzanpassung bessere Frequenzgänge hat.

Gruß

röhren1991
germi1982
Moderator
#12 erstellt: 30. Apr 2009, 18:00
Übertrager sind immer passiv, da ist nichts mit elektronischer Anpassung...Anpassung erfolgt über das Verhältnis der Windungen der Spulen der zwei* Trafos...und der Eingangswiderstand der Trafos schließt das System ab. Regeln kann man da gar nix...das ist ja der Nachteil an den Dingern, man kann weder den Eingangswiderstand ändern noch die Verstärkung. Deswegen waren die aktiven Verstärker auch früher schon weitaus teurer als ein Übertrager. Der war mehr die Notlösung für die Leute die nicht das Geld für ein aktives System ausgeben wollten.

Und Aktive MC-Vorvorverstärker gabs auch von namhaften Herstellern. Technics hatte sowas im Programm, hatte sogar einen Umschalter auf MC, da wurde dann wohl einfach auf eine Brücke umgeschaltet. Such mal nach Technics EPC-300MC. Allerdings kann man von extern nicht umschalten, das würde wohl einen Eingriff in das Gerät bedeuten.

*Soll ja Stereo sein, für jeden Kanal ein Trafo

Die Trafos müssen natürlich genau sein, da kann man nicht einfach irgendwas nehmen was gerade daheim liegt!

Meine Vorverstärker hat heute den ersten Test bestanden, die Transen sind alle ok, Conrad hat also keinen Schrott geliefert. Gemessen wurde Spannung Emitter gegen Masse. Ein Bild habe ich auch, allerdings war die Kiste da noch nicht ganz fertig...ist heute komplett fertig geworden, und wie gesagt auch gleich getestet worden. Die Speisespannung kam noch nicht aus dem dafür gebauten Netzteil sondern aus einem Präzisions-Spannungsgeber.



Spannungsregelung, noch nicht mit Trafo verbunden. Die ist mittlerweile auch komplett verlötet. Auf dem Bild ist die erst mal nur gesteckt worden. Getestet wurde die auch, liefert 6,1V. Das ist innerhalb der Toleranz und absolut ok. Allerdings wurden die zwei normalen Dioden pro Schiene durch eine Schottky-Diode ersetzt. Die LEDs erfüllen nicht nur Anzeigezwecke, sondern auch die dienen zum runterdrücken der Spannung:



[Beitrag von germi1982 am 30. Apr 2009, 18:25 bearbeitet]
ratfink
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 30. Apr 2009, 18:19
Also ich hab mein Denon Dl 103 erst seit kurzem.Am Anfang hab ich es mit einem Supa,den ich leihweise von einem netten Forumsmitglied habe, ausprobiert.Klang nicht schlecht,dachte ich.Kurze Zeit später hab ich mir einen Denpn AU Übertrager besorgt und das war dann gleich eine andere Dimension.Viel voluminöser,mehr Tiefe und das ganze klingt eigentlich viel runder.
Also ich würde jederzeit wieder einen Übertrager nehmen.
Gruss Dieter
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 30. Apr 2009, 18:23
Hallo!

@germi1982

Sag bloß die alten BF-Typen für das Teil gibt es noch? Da hätte ich ja richtig lust das Teil auch mal wieder zu bauen.

Ach ja, falls es dich interessiert, ich hätte aus einer alten Elektor noch einen anderen MC-Pre-Pre, der war ursprünglich teil des VV Prelude, der kommt mit BC-550/BC-560 aus und hat symmetrische Speisespannung.

MFGGünther
röhren1991
Stammgast
#15 erstellt: 30. Apr 2009, 18:32
Hallo.
Also ich würde dan einen guten Übertrager einbauen der an eine normal MM-Stufe passt. Nur welcher ist da als "normal" Klasse empfelenswert und passt auf das Denon 103 am besten? Und er sollte nicht zu teuer sein.

Gruß

röhren1991
germi1982
Moderator
#16 erstellt: 30. Apr 2009, 18:32
Jup...gibts noch...

16x BF 494
2x BC 560C
2x BC 547B


Alles beim Conrad bekommen, wobei die BF 494 die teuersten waren, die haben dafür 0,95€/Stück aufgerufen...

Die Spannungsregelung stammt übrigens nicht aus der Elektor, den Aufbau habe ich auch...allerdings gibt es heute bessere Spannungsregler als damals. Da kann ich mir das Gefuddel mit dem IC (723) sparen. Die Spannungsregelung hat sich ein Arbeitskollege von mir einfallen lassen, hat er einfach so frei Hand direkt aufgezeichnet...ist halt sein Hobby Schaltungen zu entwickeln und dann auch zu bauen. Er hat mir auch sehr geholfen beim Aufbau des Teils, ohne ihn hätte ich das so nie hinbekommen!

Ich habe noch einen Bauplan aus der Elektor, der ist neuer, von 1980 oder 81...der wäre vom Aufbau einfacher, der Frequenzgang wäre aber nicht so weit wie bei dem. Zudem bekommt man die Transistoren nicht mehr so einfach.

@Röhren1991:

Und das was ich baue, und wo ich dir angeboten habe das ich dir das Schaltbild schicke, macht das gleiche wie ein Übertrager. Also Strippe vom Plattenspieler an den Eingang des Vorvorverstärkers, und den Ausgang mit dem Moving Magnet-Phonoeingang verbinden....nur ist das Teil weitaus flexibler und auch rauschärmer als ein Übertrager. Durch den Austausch eines Widerstandes kannst du den Abschluss für das System ändern, durch den Austausch eines anderen Widerstandes kannst du die Verstärkung ändern und somit den Verstärker immer optimal an das System anpassen. Die Verstärkung richtet sich halt danach wieviel Spannung das MC abgibt und auf welche Spannung man das verstärken will. Man sollte ja die Eingänge immer optimal aussteuern, aber auch nicht übersteuern. Da ist also ein bisschen Tuningpotential, und deswegen habe ich die entscheidenen Widerstände auf Lötstützpunkte gesetzt damit man die einfach aus- und andere einlöten kann ohne dann dabei wieder die ganzen Leiterbahnen zerlegen zu müssen...

Ich mache eigentlich genau das was du vorhast...meine Moving Magnet-Vorstufe ist nämlich gar nicht mal so schlecht, und die will ich nicht ungenutzt lassen. Ansonsten hätte ich mir auch einen umschaltbaren Phonovorverstärker kaufen können und den an Aux hängen können...wäre einfacher gewesen...aber es macht nicht so viel Spaß....

€:

Nur um mal zu verdeutlichen warum man früher eher zum Übertrager griff, in der Elektor wurden mal die Preise genannt die 1978 aufgerufen wurden:

Übertrager: 100-150 Mark
PrePre: 500-600 Mark


[Beitrag von germi1982 am 30. Apr 2009, 19:07 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 01. Mai 2009, 11:23
Hallo!

@röhren1991

Für einen ungeübten Löter ist die Übertragungslösung wahrscheinlich der sichere Weg, du kannst beim Einbau viel weniger falsch machen.

Technisch gesehen allerdings ist eine Aktiv-Lösung mit Halbleitern -sofern man weiß was man tut-, ohne Zweifel vorzuziehen, hier ist es möglich die Schaltung ohne wenn und aber an den jeweiligen Tonabnehmer anzupassen. Nicht umsonst waren früher entsprechende Übertrager auf die jewiligen Systeme zugeschnitten, damit wurde ein nichtlinearer Frequenzgang und ein früher Höhenabfall wie sie sich bei einem schlecht passendem Übertrager leicht einstellen können vermieden.

Leider sind heutzutage entsprechende spezialisierte (anpassbare) Übertrager recht teuer und selten. Ein entsprechenden hochohmigen Übertrager für das DL-103 gab es mal von Denon selbst, keine Ahnung ob der heute noch zu beziehen ist.

MFG Günther
germi1982
Moderator
#18 erstellt: 01. Mai 2009, 16:42
Nein, den Denon-Übertrager gibts leider nur noch gebraucht zu kaufen....

Und ich bin auch kein Ass im Löten, habe das aber trotzdem hinbekommen. Wie schon geschrieben, ich wurde dabei ja auch unterstützt. Es muss ja nicht wunderschön aussehen, hauptsache ist, man hat keinen Kurzschluss drin (das ist die beste Verbindung )und es funktioniert!

Das optische spielt nur zweite Geige, da das Teil eh in einem Metallgehäuse betrieben wird sieht das eh keiner mehr. Man sollte aber natürlich kurze Signalwege herstellen!

Und natürlich sollte das Löten selbst bei den Transistoren recht schnell gehen, ansonsten könnten die beschädigt werden durch Hitze.


[Beitrag von germi1982 am 01. Mai 2009, 16:46 bearbeitet]
Holger
Inventar
#19 erstellt: 01. Mai 2009, 19:45
Den Denon AU-300LC gibt's noch neu...
röhren1991
Stammgast
#20 erstellt: 01. Mai 2009, 19:48
Hallo.
Könnt Ihr mir eventuell Kaufempfelungen für Übertrager geben? Ich mein welche im Rohzustand d.h kein Gehäuse etc. Sie sollte mölichst gut sein aber eben nciht all zu tuer. Und ich müsste wissen wo ich die her bekomme.

Gruß

röhren1991
germi1982
Moderator
#21 erstellt: 01. Mai 2009, 22:35

Holger schrieb:
Den Denon AU-300LC gibt's noch neu...



Und wo? Ich habe noch keinen gesehen, weder auf der Homepage von Denon noch irgendwo in den üblichen Shops für sowas. Kann natürlich sein im Ausland, es gibt ja schließlich auch noch den Plattenspieler DP-500, aber nicht hier in Deutschland! Ich gehe aber vom deutschen Markt aus.
Ludger
Inventar
#22 erstellt: 02. Mai 2009, 08:50
Hallo,
den von mir genannten Pikatron ÜP 3096-Übertrager gibt es bei Bürklin für 21,40€. Bestellnummer: 80 C 786
Gruß
Ludger
Holger
Inventar
#23 erstellt: 02. Mai 2009, 09:08

germi1982 schrieb:
Ich gehe aber vom deutschen Markt aus.


Dann entgeht einem halt so manches...

Den AU-300LC gibt es z. B. in der Bucht
> 360150646496

Oder bei Audiocubes > www.audiocubes2.com

Auch den sehr hochwertigen AU-S1 findet man dort, diesen z. B. auch bei www.pricejapan.com.

Oder das Mono-System DL-102 (spielt bei mir ganz hervorragend).
Hörbert
Moderator
#24 erstellt: 02. Mai 2009, 12:41
Hallo!

@Ludger

Die Picatron-Übertrager kenne ich, mit einem entsprechend niederohmigen System und etwas Modifikation an der Entzerrer-Schaltung lassen sich damit ausgezeichnete Ergebnisse erzielen, allerdings habe ich sie bisher nicht mit derart Hochohmigen Systemen wie dem DL-103 ausprobiert. Hast du da schon Erfahrungen gemacht?

MFG Günther
Ludger
Inventar
#25 erstellt: 02. Mai 2009, 14:29
Hallo Günther,
nein, leider noch nicht. War geplant, aber dann habe ich das Denon verkauft und mir ein MC Nr. 2 geholt, da ist der Übertrager nicht notwendig. Mir scheint allerdings, dass der genannte Johannes Le Bong nicht gerade auf den Kopf gefallen ist.
Und 42€ kann man allemal riskieren.
Gruß
Ludger
Hörbert
Moderator
#26 erstellt: 02. Mai 2009, 16:19
Hallo!

@Ludger

Keine Frage, selbst ohne Meßgeräte und Elektronikkenntnisse dürfte sich mit den Picatron-Übertragern ein erträgliches Klangbild erzielen lassen, natürlich kann man ohne entsprechende Anpassung des Phono-Entzerrers und ohne das System mit einzubeziehen nicht das Letzte aus der Sache rausholen, aber die Leistung einer großen Zahl 80% der Kommerziellen Übertrager-Lösungen sind wohl auch nicht besser, -zu einem ungleich höherem Preis-.

MFG Günther
willguthören
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 02. Mai 2009, 17:44

röhren1991 schrieb:
Hallo Leute.
Will in mein Lenco L75 ein Denon 103 einbauen. hab aber nur einen MM-Eingang. Könnt Ihr mir sagen was für einen Übertrager ich verwenden muss? Und wo ich preiswert so einen her bekomm?
Will den Übertrager in die Zage mit einbauen.

Würde mich über Hilfe sehr freuen

Gruß

röhren1991


Silvercore oder Lebong. Einfach Googeln. Silvercore hat die Preisliste auf seiner Site und Hr. Lebong antwortet auf E- Mails und gibt den Preis durch. Beide mit phantastischem Preis- Leistungsverhältnis und direkt auf Denons Dl 103 abgestimmt.
Die Silvercoreübertrager kannst Du auch ohne die häßliche Schraube ordern, also auf die Zarge kleben, vorher ein Loch bohren zum Drähtchen durchstecken.
Beide verkaufen die Übertrager auch einzeln. Also im Paar.
Gruß Ronny
fellfrosch
Stammgast
#28 erstellt: 29. Mai 2009, 13:18
Ich klink mich mal als absoluter Laie hier ein.

Angenommen man hätte (oder würde sich) Übertrager besorgen,
erkennt man an den Übertragern die Ein bzw. Ausgangsseiten ?

Also, wo kommt welches Kabel dran.

Löten ist nicht das Problem, ich habe nur Bedenken wegen des richtigen Anschlusses.

Lebong macht übrigens nichts mehr, habe ich schon kontaktiert.
willguthören
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 31. Mai 2009, 00:24

fellfrosch schrieb:
Ich klink mich mal als absoluter Laie hier ein.

Angenommen man hätte (oder würde sich) Übertrager besorgen,
erkennt man an den Übertragern die Ein bzw. Ausgangsseiten ?

Also, wo kommt welches Kabel dran.

Löten ist nicht das Problem, ich habe nur Bedenken wegen des richtigen Anschlusses.

Lebong macht übrigens nichts mehr, habe ich schon kontaktiert.


Hallo,
mir hatte Herr Lebong vor ca. 6 Monaten noch Übertrager
angeboten.
Ansonsten geh mal auf die Seite von Silvercore.
An diesen Übertragern sind die Anschlußkäbelchen farblich markiert und es gibt eine Erläuterung zur Beschaltung dazu. Ausserdem noch umfangreiche und freundliche telefonische Beratung. Z. B. kannst Du dort die Übertrager ohne die häßliche Schraube fertigen lassen. Dann kannst Du sie z. B. offen auf eine Acryl- oder Holzbasis kleben oder gleich auf's Laufwerk und die beiden Kerlchen polieren oder auch lackieren. Je nach Gusto.
Highfidele Grüsse
Ronny
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