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Denon DL 103 oder DL 110?

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DJ-Spacelab
Inventar
#1 erstellt: 21. Nov 2004, 20:13
Hi Leutz!

Ich würde mir gerne ein neues Abnehmersystem zulegen. Jetzt hab ich mir nach langem suchen zwei von Denon rausgesucht. Entweder das DL 103 oder das DL 110. Die Denon MC Systeme wurden mir von allen Seiten wärmstens empfohlen. Vor allem für das Geld. Jetzt weis ich nur nicht welches der beiden Systeme ich mir zulegen soll. Angeschlossen wird das System an einen "NAD PPA 2".
GandRalf
Inventar
#2 erstellt: 21. Nov 2004, 20:24
Moin auch,

In welchen Player, Arm soll das System eingebaut werden?
Passat
Moderator
#3 erstellt: 21. Nov 2004, 21:31
Das 103 klingt etwas besser als das 110, ist allerdings auch etwas teurer.
Zu berücksichtigen ist dabei aber auch noch der Tonarm deines Plattenspielers.

Grüsse
Roman
DJ-Spacelab
Inventar
#4 erstellt: 21. Nov 2004, 21:59
Der Plattenspieler ist ein "Silver" aus den 70ern. Mehr weis ich leider auch nicht über das Gerät. Meine Oma hatte den sich damals gekauft. Meine Oma ist schon seit jahren tot und mein Opa weis nur noch das der Plattenspieler nen saftigen Aufpreis gekostet hat. Die Anlage bestand nämlich nur aus Tuner, Verstärker und Kassettenrecorder. Das Gewicht des Arms kann ich euch beim besten willen nicht verraten. Mir ist nur aufgefallen das der Arm ungewöhnlich lang ist. Dafür aber eine recht starke Biegung am unteren Ende hat. Bei allen anderen Plattenspielern (Technics, Dual, Denon, Philips) war der Arm kürzer, dafür aber nicht so gekrümmt. Das übergangsweise montierte "Ortofon Concorde DJ" scheint sich aber mit dem Arm herrvorragend zu verstehen. Auf dem Technics Plattendreher spielt das System lange nicht so klar und Dynamisch auf wie hier. Auch bei dem getesten Denon Spieler klang das System nicht so Dynamisch. Vielleicht hilft euch diese Info weiter. Vielleicht weis ja einer ob das Ortofon System besser mit leichten, mittelschweren, oder schweren Tonarmen zurecht kommt und kann die Bestückung meines Plattenspielers daraus ableiten.

Ich hab euch mal ein Foto gemacht. Ich weis das Bild ist sehr schlecht, aber ich hab leider nur ein Fotohandy zur verfügung. Ich denk aber der Arm ist zu erkennen.

vinylrules
Stammgast
#5 erstellt: 21. Nov 2004, 22:05
Versuchs doch bitte noch mal mit einem Foto von vorne auf den Player, so ists doch ein wenig schwierig. der Arm macht einen guten Eindruck, sieht ein bischen aus wie ein Acos - wohl ganz OK. Die Masse müßte man raussuchen, ich tippe eher mittelschwer.
Gruß
Vinylrules
Miles
Inventar
#6 erstellt: 21. Nov 2004, 22:10
Das Denon DL103 ist wegen seiner geringen Nadelnachgiebigkeit nur etwas für mittelschwere und schwere Tonärme (ab 15g effektive Masse), passt daher nicht zu vielen "modernen" Plattenspielern mit leichten Ärmen.

Für den abgebildeten Tonarm bräuchtest du noch ein Headshell um andere System als das Concorde nutzen zu können.
DJ-Spacelab
Inventar
#7 erstellt: 21. Nov 2004, 22:19
Ein Headshell bestell ich mir gleich mit. Kostet ja nicht die Welt. Aber obs ein leichter Arm ist glaub ich nicht. Nicht bei der größe des Arms. Ausserdem ist der Player ja auch schon recht alt.

Bilder kommen gleich. Muss noch gerade etwas Licht anschaffen. Ist in meinem Musikzimmer zu "dezent" beleuchtet.
vinylrules
Stammgast
#8 erstellt: 21. Nov 2004, 22:21
Nimm doch das Dl-160, da bist Du in bezug auf Nadelnachgiebigkeit und Tonarmasse eher auf der sicheren Seite. Aber: Die Denons sind nun wirklich nicht fetzig wie ein Concorde, das ja eher für den Discoeinsatz gedacht ist. Auch ist es ein MC-High-Output, das an den MM-Eingang das NAD angeschlossen werden müßte. Da die NAD bekannt dafür sind, eher gering zu verstärken und die Denon mc-h-o zu den leisen Vertretern ihrer Gattung gehören dräuen hier neue Probleme. Was darf der TA denn kosten? Vergiß bitte nicht, daß auch noch eine anständige Headshell (das Ding um den Tonabnehmer aufzunhemen, das dann an den Tonarm geschraubt wird) brauchst, kost auch ein paar Euro.
Gruß
Vinylrules
DJ-Spacelab
Inventar
#9 erstellt: 21. Nov 2004, 22:43
Also mehr als 120 - 130 Euronen wollte ich nicht für einen Abnehmer ausgeben. Headshell, Schablone und was ich sonst noch so brauch kommt noch extra hinzu und rechne ich jetzt nicht mit. Das Concorde DJ ist eigentlich mehr so als "Notlösung" drauf. Wobei ich ja doch zugeben muss das mir der extrem Dynamische und wuchtige Klang irgendwo gefällt. Der "New Jersey Mass Chor" mit seiner Version von "I don't know what Love is" klingt ja über das Concorde schon arg wuchtig und mitreißend. Hätte nie gedacht das mir ein derart übertreibendes System so gut gefällt. Aber dennoch hätte ich gerne wieder ein nicht so reißerisches System zum tauschen wenn das Concorde nicht passt. Wie zum Beispiel bei "Alan Parsons Project - Eve" oder bei "Pink Floyd - Wish you were here" passt der Klang des Ortofon Concorde DJ nicht so recht. Dafür fetzt es bei "Yello - Jungle Bill" derartig das man schon fast Angst um seine Fensterscheiben hat. Nicht sehr realistisch, muss ich ja zugeben, aber ungemein "Cool" und "mitreißend" wenn der Magen "mithört". Weil ich aber zwischen "realistischem" und "fetzigem" Klangbild wechseln will, möchte ich noch ein System zum schnellen wechseln. Und das Denon DL 110 hat mir, mal bei einem Händler probegehört, eigentlich recht gut gefallen. Vor allem weil wir dort mit anderen Systemen mal gegengehört haben und kein vergleichbares System in dieser Preisklasse gefunden haben das an das Denon herrankam. Seitdem hab ich gezielt nach dem Denon gesucht und bei "PhonoPhono" noch das 103er gefunden. Jetzt hab ich mir nur gedacht weil der PPA 2 ja nen MC Eingang hat brauch ich kein High Output MC System. Was würde denn passieren wenn ich den 110er an den MC Eingang anschließe?
Holger
Inventar
#10 erstellt: 21. Nov 2004, 23:05
Es ist lauter als ein leises MC - aber nicht laut genug, um den Eingang zu überfordern.
Es gibt durchaus Leute, die ihre High-Output-MCs mit guten Ergebnissen an MC-Phonovorstufen laufen lassen - an MM-Eingängen sind die nämlich manchmal doch ziemlich leise (1,6mV beim DL 110, ein anständiges MM hat 3x soviel Ausgangsspannung, und dafür sind normale MM-Eingänge nun mal ausgelegt).
vinylrules
Stammgast
#11 erstellt: 21. Nov 2004, 23:07
Ok,
das DL.110 ist ein gutes System hat aber ein ähnlich schräges Verhältnis aus Nadelnachgiebigkeit und Systemgewicht. Hier ist das 160er unkritischer. Was passiert beim Anschluß eines mc-h-o an den MC-Eingang. Gute Frage Theoretisch ist es eine Fehlanpassung, da der Widerstand im MC-Eingang zu niedrig für das System ist (Höhendämpfung). Außerdem droht die Gefahr der Übersteuerung des Eingangs an der Vorstufe (Verzerrungen). Aller Theorie zum Trotz kann sowas sehr gut funktionieren. Klemm Dir doch mal den PP2 unter den Arm und gehe zu dem Händler und höre Dir das an. Prinzipiell alles sehr gute Systeme, die im Gegensatz zu den anderen Anbietern auch nicht unmäßig teuer geworden sind im Laufe der Jahre.

Gruß

Vinylrules

PS: Habe das DL-110 auch schon in unpassenden Armen gut funkrionierend gehört, das Gefühl u. U. was zu verschenken ist in diesem Fall wohl prägender, als daß an sich alles gut klingt.
Ludger
Inventar
#12 erstellt: 22. Nov 2004, 21:11
Hallo DJ Spacelab,
ich habe beide Systeme in 3 verschiedenen Armen ausprobieren können.
Nach meiner Erfahrung braucht das Denon 103 einen langen und schweren Tonarm (12-Zoll, ab 20 Gramm aufwärts).
Dann klingt es auch besser als das DL 110.
Im 9-Zollarm mit 15 Gramm Masse bzw. 17,5 Gramm gefiel mir das 110er besser.
Ich habe es an meiner Vorstufe auch über den MC-Eingang laufen lassen, damit ich genügend Pegel zum Aufnehmen habe.
In den Höhen wurde es etwas rauer, aber nicht übermäßig.
Gruß Ludger
Chris64
Stammgast
#13 erstellt: 23. Nov 2004, 13:48
Hallo,

nach eigenen Erfahrungen, die ich mit Denon DL 110, Dl 160 und dem DL 103 gesammelt habe sind die, dass ich bei schwierigeren Entscheidungen - und wenn man eben nicht genau weiß, welche Masse der Tonarm hat - am ehesten zum Dl 160 rate. Es ist noch bezahlbar und an excellenten Equipment, d.h. Phonovorverstärker u. passender Tonarm, nur unwesentlich schlechter als das Dl 103. Wenn das Equipment aber nicht wirklich exellent und passend ist, dann ist das DL 160 in der Praxis oft besser als das DL 103. Meine eigenen Efahrungen decken sich im Übrigen mit der AUskunft, die ich bei PhonoPhono erhalten habe, die ihr Geschäft wirklich gut verstehen.

Grüße

Chris


[Beitrag von Chris64 am 23. Nov 2004, 13:49 bearbeitet]
Plattenandy
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 06. Apr 2008, 16:20
Hallo zusammen,
ich antworte mal auf diesen älteren Bericht; habe seit gestern auf meinem 1984 Plattenspieler Dual 741 Q das Denon DL 110 und möchte gar nicht mehr schlafen gehen...so toll klingen die Klassik, Orgel- und Pop-platten gegenüber meinen 1.System, was beim Kauf des Plattenspielers dabei war TKS MCC 120, für das ich keine neue Nadel mehr bekomme. Das Denon-System hat so eine höhrbare Weite nach oben.....eine klare Tiefe der Bässe.....und ich dachte die Schallplattentechnik wäre stehen geblieben. Habe von einem Verwandten "Second out - Live Konzert von Genesis" auf CD bekommen und mit meiner Schallplatte verglichen - die Platte war bei weitem besser in Klarheit und Klangumpfang!!!!
Bei "Bilder einer Ausstellung von Mussorgski - Ravel-Bearbeitung Chicago-Symphoniker mit Solti" höre ich Passagen die mir vorher mit dem TKS-MCC 120 nicht bekannt waren.
Wie ich hier lese, habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht....aber das einzige was etwas stört ist das "Bordeaux-Rot" des Systems zu meinem "Antrazit-farbenen Dual 741 Q".....ein Freund meinte "umlackieren"
Schönen Gruß
Andreas
Plattenandy
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 06. Apr 2008, 16:44
....habe noch was vergessen.....Denon schreibt in der Anleitung das das System mit einer Auflagekraft von 18 mN laufen soll, durch den TKS-Adapter und Schrauben erhöht sich aber schon das Gewicht.....habe nun viele Hörproben absolviert und lasse es auf 15 mN und auch Antiskating spielen.
Richtig....oder falsch?.....Denon schreibt +/- 3 mN Toleranz!
Hilfe wäre toll
Gruß
Andreas
raphael.t
Inventar
#16 erstellt: 06. Apr 2008, 18:06
Hallo Andreas!

Gib ihm noch ein paar Millinewton!
Lieber an der oberen als an der unteren Grenze betreiben!

Grüße Raphael
Albus
Inventar
#17 erstellt: 07. Apr 2008, 11:05
Tag,

DL 110, nach Stereoplay 12/2000: 18 mn AK, dabei Tiefenabtastfähigkeit 80 µm, Hochtonverzerrungen 0,16 %, Tiefenresonanz am 13 g-Arm gelegen bei 10 Hz, Ausgangsspannung bei 0 dB (8 cm/sec) 2,7 mV, Systemimpedsanz 158 Ohm.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 07. Apr 2008, 11:06 bearbeitet]
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