Denon DL 110

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misfits
Inventar
#1 erstellt: 12. Mrz 2018, 20:11
Hallo meine besten Ich bin an einen Plattenspieler gekommen wo ein Denon DL 110 hing.Natürlich ist die nadel abgebogen bzw das Röhrchen oder Cantilever wenn ich das richtig bezeichne.Also da wo der Diamant dran hängt Meine frage ist dahingehend lohnt sich eine reparartur oder ist es Unsinn.Ich besitze als "besten" TA in meiner Sammlung einen Ortofon 2M Bronze.Mich würde halt interressieren wo der TA sich anhört ma liest ja nur positives von dem teil.Der Diamant dieht an sich noch recht gut aus

Falls jemand eine Adresse hätte oder einen Vorschlag bitte immer her damit
Feebe
Stammgast
#2 erstellt: 12. Mrz 2018, 21:17
Nabend
Habe die Nadel auch noch nicht selbst gehört. Soll ja ganz gut sein in seiner Klasse.
Du kannst da retippen lassen was du willst. Das bleibt dir überlassen. Zum Bsp bei Axel Schürholz. So heißt der Knabe glaube ich. Ansonsten Google mal "retipppen" oder sowas.

Gruß, Andreas
Yamahonkyo
Inventar
#3 erstellt: 12. Mrz 2018, 22:52
Dann stellt sich die Frage, ob du das DENON DL 110 überhaupt so einfach betreieben kannst, ist ja immerhin ein MC (Moving Coil) Tonabnehmer und kein MM wie das 2M Bronze.

Woran soll der Plattenspieler denn angeschlossen werden?

Gruß Roland
andreas3
Inventar
#4 erstellt: 12. Mrz 2018, 23:07
Doch, das ist ein High Output MC und gehört an den MM- Eingang. Fragt sich was das Retippen kostet?

Grüße!
ParrotHH
Inventar
#5 erstellt: 12. Mrz 2018, 23:13
First: Hr. Schürholz ist seit letztem Jahr im Ruhestand. Es gibt einen Nachfolger, der wohl auch schon zuvor mit und für ihn gearbeitet hat, und die Webseite weiterbetreibt. Allerdings ist Retippen eines solch eher einfachen Systems auch kein billiger Spass, wenn man nicht eine einfache Ellipse (unbekannter Verrundung) auf den alten Nadelträger klemmen will.

Second: das DL 110 ist ein High-Output-MC. Es liefert eine zwar recht niedrige Ausgangsspannung von 1,6mV, kann aber problemlos an MM-Eingängen betrieben werden, wenn sie nicht - Beispiel NAD PP2/3/4 - nur eine recht niedrige Verstärkung im MM-Eingang bieten. Dann könnte der Laustärkesprung von und zu Hochpegeleingängen m. E. etwas sehr hoch werden.

Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 12. Mrz 2018, 23:16 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#6 erstellt: 13. Mrz 2018, 02:39

Meine frage ist dahingehend lohnt sich eine reparartur oder ist es Unsinn.


Das Denon DL-110 ist eigentlich nur ein Einsteigersystem das halt mit gestiegener OVP weiterhin lieferbar ist... High Output MC ist ein Vorteil weil Anschlusskapazitäten wegen interner Vorverstärker im Dreher oder untauglichen Phonoeingängen nicht wirklich ins Gewicht fallen...

Und die Nadel ist etwas besser als bei den 50-100€ MM systemen...

Hm wie es sich anhört? Vielleicht geradebiegen und mal schauen?

In der Ortofon 2M Reihe kann man es am ehesten mit dem 2MBlue vergleichen...

"Retipper" gibt es auch andere... ob es sich lohnt? Also wenn angesichts der Kosten - dann auch gleich eine Shibata draufmachen lassen... Dann ja...
Ansonsten klingt es imho kaum anders als das "Thakker Epo E".

Nun ja, wenn mein kein Retipping machen lassen willl...

Bevor ich es "nur "herumliegen lasse würde ich mir eine Ortofon Om Nachbaunadel von Cleorec oder die ATN 3652E Jico oder sowas suchen mich einlesen und einen Selbstversuch im "Retipping" starten... Wenns schiefgeht nicht mehr als die ca 20€ verloeren, aber wenn mans schafft...


[Beitrag von Detektordeibel am 13. Mrz 2018, 02:41 bearbeitet]
misfits
Inventar
#7 erstellt: 13. Mrz 2018, 06:12
Erstmal vielen dank an die zahlreichen Antworten von euch.

Hatte vergessen zu erwähnen das das TA an ein Advance Acoustic MPP 505 dran käme der kann auch MC.

Mit dem Gerade biegen is so eine Sache.Ich werde heute mal ein Foto reinstellen damit man den Schaden mal sieht.
voidwalking
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 13. Mrz 2018, 07:00
Ich könnte mir vorstellen, dass der Tip mit Gerade biegen nicht wirklich ernst gemeint war, oder etwa doch?
Detektordeibel
Inventar
#9 erstellt: 13. Mrz 2018, 07:15
Muss man sich ansehen "nixxx isss unmööölich"...


[Beitrag von Detektordeibel am 13. Mrz 2018, 07:16 bearbeitet]
voidwalking
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 13. Mrz 2018, 07:31
Oha, na dann mal aufs Bild warten!!
misfits
Inventar
#11 erstellt: 13. Mrz 2018, 16:33
So nun die Bilder Denon DL 110Denon DL 110
.JC.
Inventar
#12 erstellt: 13. Mrz 2018, 16:42
Mülltonne.
HiFi_Sepp
Inventar
#13 erstellt: 13. Mrz 2018, 16:59
Ist zwar hart ausgedrückt, aber ich würde das auch wegschmeissen.....
Detektordeibel
Inventar
#14 erstellt: 13. Mrz 2018, 17:04
Also die Nadel hats definitiv hinter sich...

so schauts von innen aus btw.

https://www.vinyleng...id=99&image_id=18985


https://www.vinyleng...large&image_id=22765

Tja was kann man da machen?

So gehts gehäuse auch beim 110 auf..

https://www.youtube.com/watch?v=-ENq8PoXhaU

Ich glaub hier sind noch 2-3 Leute die Erfahrung mit "Heimwerker"-Retipping haben, vielleicht kann da jemand behilflich sein.


[Beitrag von Detektordeibel am 13. Mrz 2018, 17:10 bearbeitet]
ParrotHH
Inventar
#15 erstellt: 13. Mrz 2018, 17:05

Detektordeibel (Beitrag #6) schrieb:
Bevor ich es "nur "herumliegen lasse würde ich mir eine Ortofon Om Nachbaunadel von Cleorec oder die ATN 3652E Jico oder sowas suchen mich einlesen und einen Selbstversuch im "Retipping" starten... Wenns schiefgeht nicht mehr als die ca 20€ verloeren, aber wenn mans schafft...

Das sieht ja fast so aus, als hätte sich da schon jemand mit Rohrzange und zitternder Hand an einem Retipping versucht.

Parrot
onabudget
Stammgast
#16 erstellt: 13. Mrz 2018, 17:07
Soviel ich weiß, wird beim Retippen ein Stück des alten Nadelträgers abgekniffen und auf das verbleibende Stück ein neuer Nadelträger samt "Abtastnadel" geschoben. Auf den Fotos sieht es so aus als hätte ein Grobmotoriker das DL 110 bereits "retipped".
WBC
Inventar
#17 erstellt: 13. Mrz 2018, 17:15

Feebe (Beitrag #2) schrieb:

Zum Bsp bei Axel Schürholz. So heißt der Knabe glaube ich


Der Fachmann, den Du so respektvoll mit "Knabe" titulierst, ist mittlerweile weit über 70 Jahre alt und seit letztem Jahr im wohlverdienten Ruhestand, wie Parrot schon korrekterweise schrieb...
Ein kompetenter Nachfolger ist aber bereits gefunden...(aber ebenfalls kein Knabe mehr...)


[Beitrag von WBC am 13. Mrz 2018, 17:16 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#18 erstellt: 13. Mrz 2018, 17:20

Das sieht ja fast so aus, als hätte sich da schon jemand mit Rohrzange und zitternder Hand an einem Retipping versucht.


Ja, das schon schon irgendwie bisschen arg seltsam aus ja..

Hier vorher nachher von nem russischen Retipper.

http://s013.radikal.ru/i323/1711/c7/7512343775a4.jpg

http://s013.radikal.ru/i323/1711/c7/7512343775a4.jpg

Die Nadel die da jetzt drinsteckt scheint auch irgendwie zu dick, eher als wär die von nem alten Shure oder sowas...


[Beitrag von Detektordeibel am 13. Mrz 2018, 17:23 bearbeitet]
misfits
Inventar
#19 erstellt: 13. Mrz 2018, 17:29
Sehr schade aber bringt ja nu auch nichts mehr sich drüber auf zu regen.Ich hab ja noch mein Bronze hier 40 € war jetzt auch nicht die Welt.Ich denke die bekomme ich für den Dreher eh wieder raus.Ist halt die Zeit um die Kiste abzuholen aber ich hätte mich geärgert wenn ich es nicht versucht hätte.

Hätte ja klappen können
Detektordeibel
Inventar
#20 erstellt: 13. Mrz 2018, 17:35
Bevor es wegschmeißt wart einfach mal, vielleicht meldet sich ja wer bei dir der es gegen Porto übernimmt und sich dran probieren will..
Feebe
Stammgast
#21 erstellt: 13. Mrz 2018, 17:42
Och komm WBC. Das war ein liebevolles Knabe...

Das er ein MANN mit viel Berufserfahrung ist, ist mir klar. Hab selber eine Arbeit von ihm hier. Also falls sie das hier lesen Herr Schürholz. Ich wünsche ihnen alles Gute und einen wohlverdienten Ruhestand!

Hm. Ich würd das Denon erstmal in die Schublade legen. Evtl später mal eine ordentliche Ellipse drauf. Es kann nie schaden so etwas in der Hinterhand zu haben. Grad als HO-MC. (das Retipping hat vor Jahren glaub ich mal 60 oder 80€ gekostet)

Gruß, Andreas
Holger
Inventar
#22 erstellt: 13. Mrz 2018, 17:46
Übrigens möchte ich die Sache mit dem "Einsteigersystem" mal relativieren... das DL 110 mag ein "Einsteigersystem" sein, ja, aber bitte in die Denon-MC-Familie, und ist somit keinesfalls in eine Schublade zu stecken wie die sonst hier als "Einsteigersysteme" bezeichneten Abtaster wie das AT-95 o. ä.
Detektordeibel
Inventar
#23 erstellt: 13. Mrz 2018, 17:58
Holger
Inventar
#24 erstellt: 13. Mrz 2018, 18:06
Von mir aus auch das... aber wie "riesig" Unterschiede selbst zwischen einfachen und SEHR viel teureren Abtastern sein können, kann man auch problemlos hier nachlesen.
HiFi_Sepp
Inventar
#25 erstellt: 13. Mrz 2018, 18:17
Na ja, bei dem Test ist jetzt aber nicht unbedingt ein System dabei gewesen, welches man als "Einsteigersystem" bezeichnen könnte.
Holger
Inventar
#26 erstellt: 13. Mrz 2018, 18:25
Ich hab' ja auch nicht von "Einsteiger" geschrieben - trotzdem ging's vom vergleichsweise "einfachen" Technics P-33 (OK, mit besserer Nadel) bis zum Linn Akiva, welches ja immerhin 10x soviel kostet...
HiFi_Sepp
Inventar
#27 erstellt: 13. Mrz 2018, 18:28
Ja, nach oben wird die Luft schon deutlich dünner
lini
Inventar
#28 erstellt: 13. Mrz 2018, 19:03

ParrotHH (Beitrag #5) schrieb:
Second: das DL 110 ist ein High-Output-MC. Es liefert eine zwar recht niedrige Ausgangsspannung von 1,6mV, (...)


Das stimmt so nicht ganz, denn Denon gibt die Ausgangsspannung traditionell gerne auf rein laterale Modulation bezogen an, so auch beim DL-110. Eine Schnelle von 5 cm/s bei rein lateraler Modulation entspricht aber nur einer Schnelle von 5 / 2^0.5 cm/s = ca. 3,5 cm/s bei 45°/Stereo-Modulation. Um also einen korrekten Vergleichswert für 5 cm/s bei 45°/Stereo-Modulation zu erhalten, muss man die 1,6 mV erst noch mit Wurzel 2 multiplizieren, womit man dann bei rund 2,25 mV landet, also einem recht normalen Wert für ein High-Output-MC.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Migest
Neuling
#29 erstellt: 25. Okt 2019, 14:36
Hi,

habe einen TD2001 von Thorens, der ursprünglich mit einem Stanton lief.
Dann kam ein Benz System, mit dem ich 15j zufrieden war.
Nun, durch eigene Dummheit, Gegenstossen, da ausgerutscht, war es hin und ich habe ein DL110 eingebaut.
Das spielt sehr gut. Am MM Eigang ist es etwas leiser, als das Benz, spielt aber um Längen souveräner, aus meiner Sicht.
Am Anfang fand ich es etwas Grobzeichnend, aber nach ein paar Platten hört es sich rundherum rund an, mit besserer Durchzeichnung, weniger Verzerrungen und besserem Bass.
Bin also rundherum zufrieden...
Interessehalber hab ich es mal an meinem Creek OHB9 betrieben.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es besser klingt, der Creek ist ja ein MC VV.
Jedenfalls kommt man mit dem DL110 nicht in die Übersteuerung.

Ich für mich kann also sagen, dass ich rundherum glücklich bin.
Muss nochmal mit dem VV in Ruhe testen.
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