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Probleme mit Denon Dl-110!

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Klanglauscher
Neuling
#1 erstellt: 17. Jun 2006, 19:41
Hallo.

Ich habe mir einen neuen Tonabnehmer gekauft der Denon DL-110. Zuvor hatte ich ein DJ System von Ortofon Concorde DJ-S. Nun habe ich mir den neuen Tonabnehmer montiert und getestet. Ich habe mir den Denon Tonabnehmer gekauft um meine Schallplattensammlung zu digitalisieren. Ich bin daran meine scheiben auf den PC zu überspielen. Ich nehme meine Scheiben mit Wavelab 6.0 auf. Die Installation der Audio Hardware ist einwandfrei. Ich hab im Rechner eine Creamware Power Pulsar Karte. Nun ist es so dass die Denon Nadel viel zu leise ist. Der Pegel liegt immer zwischen -7db und -14db oder noch niedriger. Wenn ich die gleiche Scheibe mit einem Ortofon System aufnehme habe ich einen Pegel von -2db. Ich benutze einen hochwertigen Phono Preamp von NAD. Woran liegt es dass der Denon DL-110 Tonabnehmer viel zu leise ist? Ich benutze einen Techniks MK2 zum aufnehem. Ist es richtig dass der Denon dl-110 ein MC Tonabnehmer ist aber über MM angeschlossen werden muss? Ich bin am verzweifeln bitte helft mir. Habe ich nun 120 Euro in den Sand gesetzt weil ich mich für den Denon DL-110 entschieden habe.

Der Denon Tonabnehmer klingt eigentlich ziemlich gut, aber halt zu leise. Wenn ich die Sinus Kurven mit dem DJ-System vergleiche muss ich auch sagen dass der Denon DL-110 einfach eine sauberere Aufnahme ermöglicht. Hmmmmmmmmm Bitte helft mir doch mal ein bisschen weiter. Bin für jeden Vorschlag dankbar.

Thanks

Klanglauscher
pet2
Inventar
#2 erstellt: 17. Jun 2006, 20:41
Hallo,

das Ortofon DJ-S hat eine Ausgangsspannung von 6 mV,
das Denon DL-110 hat eine Ausgangsspannung von 1,6 mV
läßt sich damit zwar an einem MM Eingang anschließen, ist aber dennoch leiser als übliche MM Tonabnehmer, die in der Regel ab ca. 3 mV Ausgangsspannung haben, meißt aber eher mehr


und genau da liegt das Problem .

Gruß

pet
Klanglauscher
Neuling
#3 erstellt: 17. Jun 2006, 21:06
Na das sind ja gute Nachrichten. Erst mal danke für deine Antwort.
Nun eine weitere Frage:
Ich möchte einen anständigen Pegel haben bevor ich die aufgenommennen Schallplatten auf CD brenne. Wie kann ich das machen. Ich kann im Wavelab einfach den Pegel etwas anheben dann sollte das gehen. Ich weiss aber nicht ob ich dann irgend welche Verluste der Qualität habe. Na ja das ist dann wohl die einzige möglichkeit die mir in den Sinn kommt. Vielleicht weiss ja von euch noch jemand etwas besseres, ausser eine neue Nadel zu kaufen.
HiFi_Addicted
Inventar
#4 erstellt: 17. Jun 2006, 21:31
Wenn du eine 24Bit Soundkarte hast kanst du ohne gröbere verluste die Lautstärke Normalisieren wenn eine CD mit 16bit das ziel ist. Wichtig ist dass du das 16bit File dann mit Apogee UV22HR oder Waves IDR runterdithers

MfG Christoph
Klanglauscher
Neuling
#5 erstellt: 17. Jun 2006, 21:40
Aha. Nun bitte das ganze noch auf deutsch. Ich bin icht so erfahren in diesem Bereich. Wie gesagt hab ich eine Creamware Power Pulsar Karte. Die läuft ohne weiteres mit 24bit. Muss ich die Scheiben nun in 24bit aufnehmen? Was meinst du mit runterdithern? Ich habe gehört dass normalizer die Qualität einer Aufnahme sehr belasten. Was hast du mit Lautstärke normalisieren gemeint? Meinst du da dass ich einfach den Master regler im Wavelab etwas weiter rauf schieben muss? Danke für deine Antwort.
HiFi_Addicted
Inventar
#6 erstellt: 17. Jun 2006, 21:46
Wenn du mit 24Bit aufnimmst hast du 16,7 Million stufen zur verfügung. Wenn du da durchs Normasieren 2 Millionen Stufen verschenks ist das voll egal weil du auf der CD nur 65536 Stufen hast. Dithern verteilt dir umrechnungsfehler die beim umrechnen von 24bit auf 16bit entstehen fürs ohr angenehmer.

Also aufnehmen mit 24bit Normalisieren (Ausführen -> Normalisieren auf -0.1db und rausrendern. Und unter Ditherung im Masterbereich den UV 22 HR rein und auf 16bit einstellen. Den Trick mit den Preempasis in kombination mit Samlitude und CD Architect erspar ich dir mal da kommst noch mehr Qualität aus der CD raus.

MfG Christoph
Klanglauscher
Neuling
#7 erstellt: 17. Jun 2006, 21:57
Ok danke erst mal. Nun hab ich noch was anderes versucht. Ich habe mal im Wavelab eine Aufnahme gemacht. Dann hab ich einfach den Mixer den mir die Soundkarte zur verfügung stellt gebraucht. Ich habe beim Eingangs Kanal einfach ein bisschen mehr Volume drauf gegeben bis ich einen Pegel von -0,1 erreicht habe. Nun binn ich eigentlich recht ertaunt wie gut es noch klingt. So währe mein Problem eigentlich am einfachsten gelöst. Was sagst du dazu? Ist diese vorgehensweise klug oder gibt es da irgend welche Verluste. Ich muss noch dazu sagen dass ich unbedingt den Klang und der Schallplatte erhalten möchte. Ich will eine 1 zu 1 Aufnahme meiner Scheiben, ohne dass irgend etwas daran rum geschnörkelt wird..
HiFi_Addicted
Inventar
#8 erstellt: 17. Jun 2006, 22:15
Wenn du den Klang der Platte erhalten willst kostet gleich mal einige Tausen Euro. 3000€ darfst du dann nur für den A/D Wandler + Taktgeber veranschlagen und vollkommen Transparent klingt es immer noch nicht obohl ich 192/24 Aufnehme.

MfG Christoph
Klanglauscher
Neuling
#9 erstellt: 17. Jun 2006, 22:30
ok, das ist mir im grossen und ganzen auch klar. Aber so weit will ich auch gar nicht gehen. Ich hab mir jetzt ne 1000 Euro Soundkarte gekauft und dass muss mal reichen. Ich habe grosse Freude an meiner Power Pulsar Karte mit Booster Board. Meine 12 DSP's genügen mir momentan um etwas Erfahrung zu sammeln. Alle Plugins laufen korrekt und hatte noch keinerlei abstürze beim rumdüdeln mit Cubase. Nun noch meine letzte Frage. Ich hab jetzt schon während dem Aufnehmen den Pegel angehoben, indem ich den Mixer meiner Soundkarte benutz habe. Ich habe auf der Spur an dem ich den Plattenspieler angeschlossen habe einfach die Volume erhöt bis ich auf -0,1db war. Geht dass oder ist das total daneben. Ich möchte nichts falsch machen, da ich auch ein paar Schallplatten für meine Freunde digitalisieren möchte.
HiFi_Addicted
Inventar
#10 erstellt: 17. Jun 2006, 22:38
Das ist IMHO etwas daneben wenn du keinen Headroom lässt.

Mit Cubase kann ich irgendwie nix anfangen. Irgendwie bevorzuge ich das Nuendo obwohls eher für Filmton gedacht ist. Wenn du auf -3db einpegelst ist es besser. Die Declicker steigen gerne aus wenn die clicks von der Schallplatte geclippt sind.

DSP Mässig läuft bei mir alles auf Softwarebasis was das ganze allerdings nicht erleichtert. Da gibts oft Drop Outs weils der Prozessor (3800+ Dualcore) nicht packt. Wenns wirklich gut werden muss führt aber kein Weg an der DVD-Audio vorbei. (Kann man mit Wavelab brennen) Wenn die CD das Zielmedium wird kann man sich ein Paar schlamperein im 32 oder 24Bit Bereich erlauben.

MfG Christoph
Klanglauscher
Neuling
#11 erstellt: 17. Jun 2006, 23:14
Headroom??? Na ja danke auf jeden Fall für deine Antworten. Ich werde dann morgen mal paar neue Versuche starten. Ich hab halt über 500 Platten die ich digitalisieren möchte daher will ich die einfachste Lösung haben. Ein freund braucht da die Algorithmix Plugins um die clicker und cracker zu entfernen, vielleicht probiere ich dann dass auch mal aus. aber ich denke dass ich mir ne neue nadel kaufen werde da ich damit schon mal ein paar arbeitsschritte einsparen kann.
HiFi_Addicted
Inventar
#12 erstellt: 18. Jun 2006, 08:27
Kommt nur noch hinzu dass viele LPs unterschiedlich laut sind. Ich dreh ständig von 0db bit +4,5db an meinem Phonovorverstärker herum bis ich einen ausreichenden Pegel hab. Die Jack Johnson - In Between Dreams ist um gut 7db lauter als die Green Day - American Idiot.

MfG Christoph
silberfux
Inventar
#13 erstellt: 18. Jun 2006, 10:02
Hi, also wenn ich es richtig sehe und mal die Diskussion über die größtmögliche durch Hardwareaufrüstung erzielbare Qualität ausblende, ist es doch genau richtig und zweckmäßig, am Soundmixer so voll wie eben möglich auszusteuern. Das ist natürlich von LP zu LP unterschiedlich. Man muss wie früher mit den Tapedeck eben erstmal die lauteste Stelle suchen und da die Aussteuerung einstellen.

Gruß und viel Spaß mit den 500 Scheiben, Silberfux
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 18. Jun 2006, 11:23
Hallo!
Je nach Musikrichtung würde ich dir bei Wavelab zu einer Austeuerung von ca.-12 DB (z.B. bei Rock, Pop Techno u.s.w.) raten und bei Jazz und Klassischer Musik wegen den ungleich höheren Dynamikunterschieden zu entsprechend weniger (irgendwo zwischen -18 und -12) da du ja die Aufnahmen später (ausser Normalisieren) nicht weiter bearbeiten willst. Bei einer höheren Aussteuerung kann sonst jeder kleine Knakser zu einer Übersteuerung führen. (Das Klingt dann wirklich Gräßlich) Möglicherweise verlierst du durch späteres Normalisieren ein wenig Auflösung, ersparst dir dafür aber die Neuaufnahme die du dann trozdem mit reduziertem Pegel durchführen mußt (Die Alternative wäre das Rausschneiden der Knackser das du dan allerdings wen du wirklich nicht bearbeiten willst von Hand durchfüren müßtest)

MFG Günther
Klanglauscher
Neuling
#15 erstellt: 18. Jun 2006, 13:13
Erst mal danke für eure guten Ratschläge. Ich habe mich nun entschlossen so vor zu gehen wie es Silberfux beschreibt. Da meine Platten noch recht gute Qualität haben und ich die scheiben zuvor mit Loricraft reinige gibt es eigentlich keine grösseren Knackser die mir die Aufnahme vermiesen könnten. Ok falls ich auf weitere Probleme stosse werde ich das melden.
raphael.t
Inventar
#16 erstellt: 18. Jun 2006, 14:27
Gütiger Gott im Himmel!

Ich verstehe nicht einmal Bahnhof...

Trotzdem, alle Achtung!

Grüße von Raphael,
der an der Krankheit Digitalis neanderthalensis zu leiden scheint...
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 19. Jun 2006, 09:46
Hallo
@raphael.t

Tröste dich, etwa einem guten Drittel der Leute aus meinem Bekanntenkreis gehts genau so, aber die würden auch mit den Ohren schlackern wenn du ihnen etwas über Analoge Abtastung erzählen würdest. Falls du irgendwann mal das Bedürfniss verspürst einige deiner Schallplatten mit hilfe deines Rechners auf CDs zu bannen bist du wahrscheinlich recht schnell genauso firm in der Materie.

MFG Günther
raphael.t
Inventar
#18 erstellt: 20. Jun 2006, 06:18
Hallo Günther!

Danke für die digitalen Blumen!

Grüße Raphael
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