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Tonarm für Thorens TD318

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ronmann
Inventar
#1 erstellt: 28. Sep 2012, 20:49
Ich habe vor einer Weile eine TD318 ("MK1") gekauft (der kleine Bruder vom TD320, nur ohne Metal-Innenteller und 7 statt 10mm-Tellerlager) und ich traue den Lagern des Tonarmes nicht so recht. Außdem ein Kabelbruch, sodass ich über einen neuen/gebrauchten Tonarm nachdenke (bis 300€). Das Laufwerk hat sowas ja durchaus verdient. Tonabnehmer wird wohl eine Ortofon Salsa (MC) werden. Mit einem mittelschweren Arm bin ich wohl am universellsten unterwegs.
Mir schwirrt immer nur der übliche Verdächtige Rega RB250 oder 251 durch den Kopf. Aber es kann doch nicht sein, dass es nur einen guten Arm in dem Preissegment gibt.
Was habt ihr noch für Empfehlungen für mich?
Danke!
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 29. Sep 2012, 15:31
Hallo!

Zuweilen wird via Ebay der TP-16 MKIV als Schlachttonarm vom TD-320 angeboten, hier würde ich an deiner Stelle zugreifen. Ein TP-16/IV ist dem RB 250/251 mehr als ebenbürtig und kann eher mit einem RB-300/301 verglichen werden.

MFG Günther
Holger
Inventar
#3 erstellt: 29. Sep 2012, 15:43
... das hätte auch den Vorteil, dass am Armbrett nichts geändert werden muss.
Der Rega benötigt dagegen einen etwas größeren Einbauabstand.
Und besser ist er (mbMn) schon gar nicht.
ronmann
Inventar
#4 erstellt: 29. Sep 2012, 19:47
Blöde Frage:
Ja ist denn der wirklich besser als der TP21 der drauf ist? Unterschied ist ja nur magnetisches Antiskating, wobei ich das mit dem kleinen Gegengewicht eigentlich stylischer finde Oder gibt es da noch Unterschiede bei der Lagerqualität?
Der Versender hat meine Hinweise zum richtigen Transport eines Thorens damals leider ignoriert. Also Gegengewicht blieb drauf usw. Wenn ich den Arm anpacke und vor und zurück bewege hat man so ein minimales Klacken, was ich als evtl. Lagerdefekt deute. Auch wenn ich das Subchassis festhalte, dass das Geräusch nicht davon kommen kann. Habe die Lager nachgezogen, bis der Arm schon minimal schwergängig war, aber das Klacken blieb. Hab die Lager natürlich wieder gelöst, bis sie leichtgängig waren, aber mir fehlt eben die Sicherheit: "Jawohl, jetzt hast du es richtig justiert." Es bleibt das ungute Gefühl dabei. Ich meine nur das Kabel tauschen wäre ja kein Ding. Der Kabelbruch ist in Steckernähe. Habt ihr ne günstige Kabelempfehlung? So kapazitätsarm wie möglich, damit ich es noch 30cm verlängern kann. Wobei eigentlich hab ich schon Bock auf einen neuen Arm.
Was darf ein TP16 kosten?
Sollte es unbedingt der MK4 sein?
Ist mein jetziger Arm durch Tausch der Lager für kleines Geld auch erhaltenswert?


[Beitrag von ronmann am 29. Sep 2012, 19:48 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 29. Sep 2012, 20:15
Das Klacken kommt bestimmt vom Horizontallager.

PnP 1:1 Tausch mit dem empfohlenen Thorensarm ist wohl am unkompliziertesten.

Just believe in H + H !

MfG,
Erik
ronmann
Inventar
#6 erstellt: 29. Sep 2012, 20:20
Wer ist H + H
Die Horizontallager sind die die horizontal angeordnet sind oder die die eine horizontale Bewegung ermöglichen
Wenn die TP16 und TP21 bis auf´s Antiskating identisch sind, dann wäre ein Lagertausch interessant. Also falls man die Lager noch bekommt.
Pilotcutter
Administrator
#7 erstellt: 29. Sep 2012, 20:27
Notabene! Hat der 318 die optoelektronische Endabschaltung? Wenn ja, weiß ich nicht, ob man die Blende für die Photozelle so umgebaut bekommt an andere TP-16.

Das allereinfachste wäre der Tausch der TP-21 Basis. Und ich habe noch eine daheim. Wenn Bedarf: PM

Gruß. Olaf
ronmann
Inventar
#8 erstellt: 29. Sep 2012, 20:30
Ja das ist der Unterschied zwischen TD318 und 316, die Endabschaltung.
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 30. Sep 2012, 12:06
Hallo!

Neben dem Magnetischen Antiskating hat der TP-15/IV noch eine dynamische Auflagekraftverstellung (also separat mit einer Feder, das Kontergewicht dient hier nur zum Austarieren) während dein TP-21 eine einfache Statische Auflagekraftverstellung hat.(also über das Kontergewicht).

Ja, es sollte der MK-IV sein , MK-II und MK-III sind sehr leichte Tonarme die nicht universal einsetzbar sind, für MC-Systeme sind sie eigentlich ungeeignet. Der TP-16 MK nix passt m.E. optisch gar nicht.

Die Endabschaltung des TP-16/IV dürfte mit der des TP-21 identisch sein, -auch Thorens hat nicht für jeden Plattenspieler das Rad neu erfunden.

MFG Günther
ronmann
Inventar
#10 erstellt: 30. Sep 2012, 18:37
Ja ich hatte schon mal bei thorens-info geschaut und alte Bekannte bei den älteren TP16 wiederentdeckt. Die Frage war also eigentlich unnötig. Die Wechseltonarme hatte ich mal am TD165 MK2. Da hatte ich einfach das Headshell ausgegossen und durchbohrt, um zum einen normale Schrauben für den Tonabnehmer verwenden zu können und zum anderen die Masse zu erhöhen, damit es ein mittelschwerer Arm wird, weil ich ein Audio-Technica-MC verwendete.
Ist denn die dynamische Auflagegewichtverstellung von Vorteil? Bei verwellten Platten bringt sie glaube ich was, aber sonst auch??? Viele HighEnd-Tonarme haben sie ja gar nicht. Der Linn Ekos fällt mir gerade nur ein. Oder ein RB300.
Wenn man ansonsten identische Lagerqualität zum TP21 hat, dann sollten TP21 und TP16 klanglich doch kaum unterscheidbar sein, oder?
Olaf du hast noch eine Basis für den TP16 zuhause, oder? Wie es scheint ist die womöglich unnötig da identisch mit TP21.
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 30. Sep 2012, 19:02
Hallo!

Neben der besseren Bewältiung von verwellten Schallplatten, -das ist selbstverständlich der Hauptvorteil-, ist ein Tonarm mit dynamischer Auflagekrafteinstellung auch lageunabhäniger, -das heißt es ist nicht ganz so wichtig daß der Dreher unbedigt penibel "ins Wasser" gesetzt wird. das sind die beiden unbestreitbaren Vorteile.

Theoretisch ist ein solcher Tonarm auch "spurtreuer" d.h. es haut ihn bei großen Schnellen nicht so leicht aus der Rille, aber dieser Vorteil relativiert sich wenn man bedenkt daß Schallplatten mit solch derben Schnellen nicht sehr häufig vorkommen.

In der Praxis wird es in den allermeisten Fällen keinen verifizierbaren klanglichen Unterschied zwischen einem statischen und einem dynamischen Tonarm gleicher Qualitätsstufe geben, allerdings bewälötigen in einigen Extremfällen die Tonarme mit dynamischer Auflagekrafteinstellung noch recht derbe Kratzer ohne hängenzubleiben, die statischen können da nicht so gut mithalten. Aber solche Scheiben gehören eigentlich in die Tonnwe.

Es gibt schon noch einige Exemplare mit dynamischer Auflagekrafteinstellung mehr als Ekos und die Regas ab dem RB-303. So z.B. zwei der neueren Ortofontonarme und natürlich den Ikeda IT-407.

MFG Günther
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