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Kabel von Plattenspieler zum Phono-Pre

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RinderRechte
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 23. Jan 2013, 15:53
Hi,

sorry das die Frage zum 1000 Mal gestellt wird, aber ich blicke bei diesen 1000 Kabelvorschlägen und den ganzen gegensätzlichen Meinungen einfach nicht durch...
Soweit ich das verstanden habe ist in erster Linie die Verbindung vom Plattenspieler zum Vorverstärker sehr wichtig, das Kabel sollte einen niedrigen pf-Wert haben, richtig? Nach dem Verstärker ist dies dann nichtmehr so wichtig? Ich kann ehrlich gesagt nicht viel investieren in so ein Kabel, aber die Beipack-Kabel von Pro-Ject sollen ja nun wirklich nicht gut sein..

Ist eins der beiden Kabel hier geeignet?

SC Onyx

SC Albedo Standard Edition (was auch immer das heißen mag)

Beide Namen habe ich öfter bei der Recherche gelesen, konnte in den Beschreibungen dort aber keine relevanten Werte in Erfahrung bringen. Ich möchte auch gerne schon konfektionierte Kabel haben, bitte keine Kabel in Meterware anpreisen die man nicht konfektioniert bekommen kann.

Ich hoffe mal es antwortet jemand, trotz der immer wiederkehrenden Leier.


greets
akem
Inventar
#2 erstellt: 23. Jan 2013, 17:30
Wenn sie richtig in den Steckern verschalten sind, sind das beides gute Kabel.
Ein Tonabnehmer ist ja eine symmetrische Signalquelle, also sollte das Kabel idealerweise auch symmetrisch verschalten sein. Das heißt:
- roten Innenleiter für "hot"/plus -> Anschluß an den Stift des Cinchsteckers
- weißen Innenleiter für "cold"/minus -> Anschluß an den Ring des Cinchsteckers
- Schirmgeflecht -> Anschluß idealerweise an das separate Massekabel des Plattenspielers, notfalls auf einer Seite des Kabels am Ring des Cinchsteckers anschließen (idealerweise auf der Seite des Phonoeingangs)

Gruß
Andreas
RinderRechte
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 23. Jan 2013, 18:35
Kann man das denn sehen wenn man die Kabel vor sich hat? Dann werde ich die einfach mal bestellen und mir angucken.
akem
Inventar
#4 erstellt: 23. Jan 2013, 20:12
Normalerweise ja. Einfach den Stecker aufschrauben und die Hülse zurückschieben. Dann ist das Innenleben des Steckers offen sichtbar und auch, was wo angelötet ist. Es gibt nur wenige Ausnahmen, bei denen der Stecker ausgeschäumt ist oder alles mit Schrumpfschläuchen verdeckt ist.

Gruß
Andreas
RinderRechte
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 23. Jan 2013, 23:33
Meinst du denn dass das Onyx für einen Einsteiger ausreichend ist, der noch nicht sehr viele Unterschiede wahrnimmt? Oder ist das auch nicht viel besser als die meisten Beipackkabel? Ich sehe es derzeit einfach noch nicht ein, 80 Euro oder so für ein Kabel auzugeben. Wenn ich aber andererseits sehe, dass es auch 80cm Kabel für über 1000 Euro gibt, beginnt man dich als Laie zu fragen, ob man nicht doch ein gewisses Geld ausgeben sollte/muss.
akem
Inventar
#6 erstellt: 24. Jan 2013, 09:09
Kabel klingen überhaupt nicht sondern nur die Interaktion von Quelle und Signalempfänger zusammen mit den elektrischen Parametern des Kabels.
Die einzigen objektivierbaren Parameter sind Dinge wie symmetrisch oder nicht, Kapazität, Induktivität, Widerstand, Dichte des Schirmgeflechts (wenn man denn eines braucht), Leiterquerschnitt, Flexibilität, Durchmesser und ähnliche Dinge. Und Du merkst vielleicht schon, hier gibt es nicht unbedingt ein "gut" oder "schlecht", sondern nur ein "für die Anwendung geeignet" oder eben "nicht geeignet".

Im Falle eines MM-Tonabnehmers reagiert die Quelle halt mit der Kabelkapazität und wegen der geringen Signalspannung ist ein symmetrisches Kabel von Vorteil (und zwar auch dann, wenn hinten kein explizit als symmetrisch gekennzeichneter Signaleingang hängt). Idealerweise sollten die beiden signalführenden Leiter miteinander verdrillt sein, was bei den meisten symm. Kabeln der Fall ist (Grund: Abschirmgeflechte helfen kaum gegen elektromagnetische Störfelder, Verdrillen aber sehr wohl - dafür hilft Verdrillen nicht gegen elektrostatische Störfelder).

Gruß
Andreas
akem
Inventar
#7 erstellt: 24. Jan 2013, 09:09
Edit: das Onyx ist schon geeignet...

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#8 erstellt: 25. Jan 2013, 23:28
Empfehlenswert ist auch das Van den Hul D-502 .

MfG,
Erik
Jens1066
Inventar
#9 erstellt: 25. Jan 2013, 23:51
@ wuhduh, der TE hat geschrieben er kann nicht viel ins Kabel investieren. Ich denke, da sind um die 100 €uronen doch recht heftig......

Ich habe als Phonokabel ganz einfaches RG58 Antennenkabel und das spielt deutlich besser als das original Pro-Ject Beipackkabel.

Ich weiß, da gibt es ggf. bessere, aber vielleicht hat der TE ja noch welches zu Hause und braucht dann nur 4 Cinch Stecker. Das wäre dann die billigste Alternative.
Wuhduh
Inventar
#10 erstellt: 26. Jan 2013, 01:04
Das vdH D-502 kann man u. U. gebraucht auch ohne Stecker weitaus günstiger fischen.

Wer handwerklich geschickt ist, hat öfters echte Vorteile.

Das RG58 ( Military-Norm ? ) - und andere - gibt es höchstwahrscheinlich nicht fertig konfektioniert mit ordentlichen Cinchsteckern. Hätte sich somit auch fast erledigt.

Oehlbach Beat! in Wunschfarbe zum halben Neupreis ?

Kollesche Silberfux ist wohl mit seinen Albedo's recht zufrieden. Kann ich aber nicht bestätigen, da ich die bis dato nicht ausprobiert habe und mich anderweitig orientiere.

MfG,
Erik
RinderRechte
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 28. Feb 2013, 13:07
So, bin bisher immer noch nicht dazu gekommen das Kabel auszutauschen. Die Preise verwirren mich schon wieder etwas, habe gerade dieses Kabel gefunden, was angeblich nur eine Kapazität von 70pf/m hat, aber nur 15 Euro kostet. Ist da irgendwas gegen einzuwenden?

>>Klick mich<<



Bzw. was hätte es zum Beispiel negatives an sich gegenüber diesem Albedo, was auch komischerweise irgendwie wesentlich weniger kostet als in anderen Shops (sonst hab ich das Albedo immer so für 90Euro pro Meter gefunden)

>>klich mich<<


[Beitrag von RinderRechte am 28. Feb 2013, 13:11 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#12 erstellt: 28. Feb 2013, 13:33
Hallo,

aus Deinem ersten Link von eben reicht 3 x aus.

Mehr bringt nix. Investier lieber in eine gescheite Nadel.

Diese Träumereien von besserem Klang durch besseren Kabel sind Schwachfug.
Das Einzige was es bewirkt ist ein leeres Konto...

Peter


[Beitrag von 8erberg am 28. Feb 2013, 13:34 bearbeitet]
Pilotcutter
Administrator
#13 erstellt: 28. Feb 2013, 13:52
Auch 39 Euro sind schon zuviel für ein Phonokabel. Schau mal bei den einfachen Kabeln (Spirit-Light und Semipro) von Mario Hippeli Das sind auch alles Sommer Cable und sind ordentlich konfektioniert und haben eine Kapazität von 60-90 pF und sind günstig.

Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 28. Feb 2013, 13:53 bearbeitet]
beeble2
Stammgast
#14 erstellt: 28. Feb 2013, 16:19
Hallo,

wo hast du die Werte für die Kapazität her ?
Würde es das hier tun http://www.hippeli-p...64a2dbbaecb7791341c4

Ulli
Pilotcutter
Administrator
#15 erstellt: 28. Feb 2013, 16:28
Tut's auch, ja. Nach den Werten kannst Du auf der Sommer Cable Seite schauen oder anderweitig googlen. Es gibt Schallplattenzubehörläden die haben genau das Kabel im Programm mit folgenden Daten:


Sommer Cable Onyx-2025 MK-II Cinchkabel - Meterware

Preis pro Stereo-Meter.
Musiziert sehr neutral mit Wärme, anspringenden Bässen und feinen Höhen.

Daten>
Kabelaufbau: Koaxial
Material + Leiter: Normal Kupfer
Material Schirm: Normal Kupfer
Kabelaussendurchmesser: 4,0mm.
Widerstand in Ohm per Meter: 115
Kapazität in pF per Meter: 60
Flexibilität: Höchstflexibel
Farbe: Schwarz

Bericht in Stereo 6/2007


Anspringen oder nicht kannte ich bislang nur vom Moped aber wenn die Bässe anspringen, was willst' mehr.

Gruß. Olaf
beeble2
Stammgast
#16 erstellt: 28. Feb 2013, 17:01
Bei Hippeli steht aber für das Onyx-2025 MK-II 120pf pro Meter.
Was stimmt denn nun ?

Ulli
Pilotcutter
Administrator
#17 erstellt: 28. Feb 2013, 18:19
Wahrscheinlich ein Wert von 60 pF (Leiter/Leiter) und 120 pF (Leiter/Schirm).
Aber zu der Bedeutung und Auswirkung müssen die Elektroniker hier etwas sagen.

Gruß. Olaf
RinderRechte
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 28. Feb 2013, 23:00
das war auch der grund wsrum ich vom onyx weg war. Ich habe bei thomann angefragt und die antworteten mir auch, dass das kabel eine Kapazität von 120pf hat. Aber jetzt hab ich ja auf jeden fall alternativen, danke :-)
RinderRechte
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 01. Mrz 2013, 09:16
Werd jetzt dieses 15 Euro Kabel kaufen, dass muss wirklich reichen. Stimmt es, dass die Kapazität nur wirklich wichtig ist zwischen Plattenspieler und Vorverstärker? Oder sollte ich direkt noch ein zweites für die Verbindung Vorverstärker-Verstärker nehmen? Wenns nicht wichtig ist, könnte ich ja sonst auch einfach das Pro-Ject Beipackkabel zwischen die beiden hängen.
Pilotcutter
Administrator
#20 erstellt: 01. Mrz 2013, 09:28
Ja, die niederkapazitativen Kabel sind nur wichtig für die Millivolt Ströme aus dem Tonabnehmer. Nach dem Vorverstärker ist das Phonosignal auf dem Hochpegelniveau wie die anderen Quellgeräte auch und kann mit den gleichen Kabeln wie dort verbunden werden.

Gruß. Olaf
RinderRechte
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 01. Mrz 2013, 09:53
Okay, hab eins geordert, das muss reichen. Jeder gesparte Cent für Lautsprecher, PreAmp und in erster Linie Tonträger ist mir recht :-)
beeble2
Stammgast
#22 erstellt: 01. Mrz 2013, 12:37
Also wenn ich diesem :

http://www.rintelen....php&subnav=2&lang=de

Artikel (ganz unten das PDF) traue, und der ist sehr gut und glaubhaft geschrieben,
dann mache ich mir über meine Kabelkapzitäten ab heute keine Gedanken mehr.
Ich bin auch mit dem Klang aller Dreher bei über 500pf völlig zufrieden.

Spieler : DUAL 601 - Ortofon M20 510pf über alles samt Umschaltbox
DUAL 601 - Sonus Blue Gold 510pf über alles samt Umschaltbox
Dual 1218 - M95 MGD (Thakkernadel rund) 510pf über alles samt Umschaltbox

Als Entzerrer findet ein Rotel RC 850 Verwendung.

Ulli
akem
Inventar
#23 erstellt: 01. Mrz 2013, 12:59
Ach Gott, der Mist schon wieder...
Es steht schon so einiges drin, was stimmt. Aber daß auf Platten keine Frequenzen oberhalb von 15kHz oder so drauf sind, weil die Schneidköpfe bei 17kHz Resonanzen hätten, ist schlichtweg falsch. Und daß Rundnadeln alles perfekt abtasten könnten ist auch Blödsinn.

Gruß
Andreas
beeble2
Stammgast
#24 erstellt: 01. Mrz 2013, 13:30
Ok,

mich interessiert ja primär der Passus über die Kabelkapazität !
Was ist da drann ?

Ulli
akem
Inventar
#25 erstellt: 01. Mrz 2013, 18:19
Ohne jetzt alles gelesen zu haben: ja, der Klang von MM und MI Systemen ist abhängig von der Abschlußkapazität. Diese setzt sich zusammen aus der Summe von Kabelkapazität und Eingangskapazität der Phonostufe plus ggf. weiteren absichtlich parallel geschalteten Kapazitäten (z.B. eingelötet in einen Cinchstecker und per Y-Adapter parallel zum Phonoeingang angeschlossen).
Wichtig ist: durch externe Beschaltung (Parallelschalten) kommst Du immer nur höher, aber niemals niedriger. Wenn Du niedriger kommen mußt hilft nur ein kürzeres / niederkapazitiveres Cinchkabel und / oder die Eingangskapazität der Phonostufe gegen einen geringeren Wert tauschen (Eingriff ins Gerät).

MC-Systeme sind ggü. Kapazitäten weitgehend immun und ein Kapazitätswert müßte abenteuerliche Werte annehmen, um den Frequenzgang eines MC zu verändern. Er spricht da von 0,5mF... bei einer Spannungsfestigkeit von 20V in Elko-Bauweise wäre das die Größe einer Colabüchse In Folienbauweise wahrscheinlich die Größe einer Mülltonne

Gruß
Andreas
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