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At33ptg II und seine Spielpartner/TD 126 mkIII / Dual 721

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basteldurst
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 28. Feb 2013, 13:41
Es ist schon einige Zeit her, dass ich das At33ptg I zu hören bekam. Es machte außerordentlich Spaß, der Tonabnehmer vereinte viele klangliche Eigenschaften die ich schätze und ist preislich kaum zu schlagen gewesen. Es „fixte“ mich an, wie man zu sagen pflegt. Da der Erstling nicht mehr neu zu bekommen ist, habe ich mich für den Nachfolger, das ptg II entschieden. Ich habe in Japan bestellt. 360€, zusätzlich 54€ Einfuhr/Steuer. Alles unproblematisch und innerhalb von 10 Tagen lag es in meinen Händen. Die Sendungsverfolgung war vorbildlich, auf Artikel aus Deutschland habe ich schon länger gewartet. Seit ca. 3 Monaten war ich im Besitz eines TD 126 mit T16mkIII Tonarm. Darauf habe ich lange gespart und zudem noch Glück beim Kauf gehabt. Der Player wurde ohne Endrohr, aber in sonstigem guten Zustand verkauft (245€). Das Endrohr dazu hatte ich für 20€ ersteigert. Dafür hatte ich zuvor meinen TD 160 mkII verkauft. Mit einigen Verbesserungen bekam ich für den noch 277€. Alles in allem mehr ein Tausch als Neuinvestition. Das PTGI sollte nun diesen neuen Spieler beglücken. Beim Td126 hatte ich die üblichen Restaurationsarbeiten vollzogen (Öl, Lager, Riemen, Reinigung usw.). Mir war im Vorhinein klar, dass die errechnete Tonarm – Resonanzfrequenz nicht ganz optimal sein würde (ca. 12 Hertz). Allerdings hatte ich, sollte es gar nicht harmonieren, noch weitere Möglichkeiten den TA unterzubringen. Ich wollte es erst mal ausprobieren. Also; alles ausgepackt, montiert (Zubehör ist umfangreich, Tonarmkabel und verschiedene Schraubensätze sind inklusive). Die Nadel ist, wie beim Vorgänger wirklich zierlich, der Korpus gut verarbeitet. Der Frequenzgang von 15hz – 50.000hz ist schon ganz anschaulich, aber, ehrlich gesprochen, auch über dem was die meisten Anlagen wiedergeben können. Der Output liegt bei 0,3 mv, klingt wenig, wurde aber bei 3,54cm/sec. gemessen. Also de facto nicht so schrecklich niedrig. Im Vergleich, ein Denon dl103 liegt 0,3 mv., gemessen bei anderer Geschwindigkeit, sprich; das 103er ist sogar etwas leiser. Eine nicht allzu rauschstarke Phonostufe ist zu empfehlen.
Das Ptg I wurde also montiert, justiert und angehört. Ich meine mich zu erinnern, dass die erste Platte Tracy Chapman war. Ich war natürlich mit riesigen Ohren dabei. Ich muss sagen, ja es machte Spaß. Zum ersten Höreindruck:
Das System macht ein sehr umfangreiches Bassfundament, es wirft einfach eine ganze Menge Signal in den Raum. Sehr tiefgehend und dabei sehr detailverliebt, hier ein feines Ping vom Triangel, dort ein soft gespieltes Ridebecken. Man hört Dinge die vorher verborgen schienen. Die Bässe fast ein wenig überpräsent und drückend. In ruhigen Passagen scheinen einzelne Frequenzen frei im Raum zu schweben. Großes Klangvolumen, schöne Klangfarben.
Das Ganze allerdings ein wenig bedeckt, Stimmen wirkten mir unterrepräsentiert. Nun ja, ein neues MC-System muss sich auch erst mal einspielen. Mitten und Höhen nehmen dabei noch zu und das Klangbild öffnet sich. Oft wird von 40-70 Std gesprochen. Ich habe dann verschiedenste Musik ausprobiert. Ich höre viel Funk und Soul Musik. 50er – 70er Jahre. Aber auch Aktuelles aus diesen und anderen Bereichen. Meine Palette reicht über etliche Motown und Atlantik Originalpressungen bis zu heutigen Rockalben wie Foo Fighters etc. Auch 80er und 90er Kram darunter. Ich finde bei Erfahrungsberichten sollte man auch mal rausrücken was man denn abspielt. Ein gutes System kann sich durchaus an einer audiophilen Pressung von Blue Note oder Three blind Mice gut ausdrücken aber es sollte ebenfalls bei Durchschnittspressungen noch Spaß machen.
Da ich schon länger mit der Justierung von Tonabnehmern vertraut bin, meine ich das auch ganz gut bewerkstelligen zu können. Nichtsdestotrotz habe ich mich auf den Weg gemacht und bei einem sehr empfehlenswerten Hifi – Fachmann den TA noch einmal justieren zu lassen. Warum? Nun ja, ich wollte das bestmögliche herausholen und vielleicht ist das durch die Konsultierung einer Person die schon seit 30 Jahren im Highend – Bereich unterwegs ist möglich. Es wurde alles nochmal optimal ausgemessen, ausgewogen und eingestellt. Danach haben wir an einer wirklich schönen Kette probegehört (Consonance, mit einer Triodenphonostufe, die einzelnen Komponenten habe ich leider nicht im Kopf). Alles Klang wirklich beeindruckend. Also wieder ab nach Hause.
Es ist klar, dass Ketten immer unterschiedlich wiedergeben, auflösen usw. Ich bin mit meiner aber sehr zufrieden. Allerdings kam nach gewisser Zeit keine wirkliche Freude mehr auf. Bei Aufnahmen die sehr hochwertig, dezidiert, detailliert aufgezeichnet sind, machte das PTGI einen sehr guten Job. Man kann es so zusammenfassen: Im audiophilen Bereich toll, in anderen Bereichen so lala. Eine Sarah Vaughan klingt nah, warm und wirklich präsent, ein Muddy Waters sitzt neben dir auf der Couch, aber Sachen wie Tower of Power, Edwin Starr, Ivonne Fair, oder The Meters wollen nicht wirklich in Fahrt kommen. Auch das Album Wasting Lights von den FF war nicht die Erleuchtung (Ein tatsächlich sehr gut gemastertes Album, tolle Pressung und komplett analog aufgezeichnet). Es klang zwar dynamisch, aber auch unsortiert, die Bässe verschwammen und es war irgendwie unausgegoren. Bei Musikstücken mit hoher Signaldichte, schneller gespielt, fetten mehrspurigen Gitarren, sprang der Funke einfach nicht über, driftete ins nervige ab. Die Bässe verloren den Punch und wurden breiig. Und das lange nach der schon großzügig bemessenen Einspielzeit.
Zwischenfazit: Ich möchte kein System haben, mit dem ich nur das eine und nicht das andere genießen kann und ich glaubte auch nicht daran, dass dieses System so eingeschränkt sei.
Also, mal umgedacht: Ich habe ja noch Alternativen. Zuvor hatte ich am Td126 ein Goldring 1022GX montiert, das spielte wirklich sehr ausgewogen. Ein tolles System, das wirklich gut unter leichte bis mittelschwere Arme passt. Das schraubte ich wieder unter den Thorens und baute das AT33ptgII unter meinen Dual 721 (der hatte zwischenzeitlich das Goldring beherbergt, passt auch ganz gut). Zuerst einmal wird oft behauptet, dass, wenn man einfach nur den DIN Anschluss kappt und Cinch anlötet, dieser Player nicht brummt. Stimmt nur teilweise. Mit jedem MM – System kommt das hin, ich konnte nur ein kleines Netzbrummen feststellen wenn man den Verstärker zu ¾ aufgedreht hat (natürlich ohne etwas abzuspielen, sonst fallen die Nachbarn aus dem Bett) und bei diesem Pegel höre ich so gut wie nie Musik. Bei einem Low-Output MC sieht die Sache schon ganz anders aus. Bereits bei ¼ der Verstärkerleistung war ein Brummen schon merklich vorhanden. Ich höre wirklich nicht die Flöhe husten, aber bei ruhigen Stücken, Klassik zu Beispiel, möchte ich kein Brummen mit dabei haben. Folglich: Alle Kontakte gereinigt, eine einzelne Masseleitung gelegt, das Originalkabel mit den umgebauten Cinch-Steckern drangelassen und siehe da: Kein Mucks mehr! Das Rauschen der Phonostufe bei vollaufgedrehtem Verstärker war lauter als der Player selbst. Den 721er kann man sehr gut mit der DIN Schablone einstellen. Das PtgII Kann man mit 2Gramm fahren, zu Anfang ggf. auch 2,2. Und siehe da, es ward Licht im Saale. Auch der Rock kommt nun kernig, die Bässe sind straffer, viel Punch. Die Musik scheint wie aus einem Guss. Bei detailreichen Aufnahmen glänzt es nach wie vor. Bei schneller Musik behält es stets die Kontrolle. Auch Streicher werden originalgetreu wiedergegeben. Auch Synthesizer aus den 80gern klingen knackig. Ich hatte eine Zeit lang ein AT oc9 zuhause. Das geht im Vergleich viel operativer zur Sache, strahlt weniger Wärme und Homogenität aus, einfach um einiges analytischer. Das PtgII schafft für mich den perfekten Spagat zwischen einer sehr analogen und angenehmen Wiedergabe und einer dynamischen, schnellen präzisen Artikulation. Es spielt jetzt seit gut zwei Monaten und egal was ich auflege, es macht Freude. Peter Gabriels „Up“ kommt dramatisch toll oder auch Tears for Fears, Benny Goodman, Aretha Franklin, Radiohead usw, usw.
Die Dinge die vorher einfach nicht funktionieren wollten, laufen jetzt problemlos. Ein tiefer 50-60 hz Bass treibt die Körperbehaarung in die Höhe, eine James Brown Aufnahme klingt knochentrocken und hart. Bläser kommen schön durch die Mitten, Gabriels „Scratch my back“ wirkt wundervoll zärtlich und fast schon poetisch. Auch die Probleme der Stimmwiedergabe sind passé, auch Mitten und Höhen sind jetzt präsent und ausgewogen. Alles in allem für mich mehr als zufriedenstellend.
Letztlich lag es ganz einfach am Tonarm. Bei einem Abtasttest konnte man merken wie der Tp 16 Tonarm des Thorens richtig zu schreien begann. Maximal 50 mü, mehr nicht. Am Arm des 721 lief das wesentlich kontrollierter ab. Bis 90mü problemlos. Der 721-Arm hat einfach eine andere eff. bewegte Masse und harmoniert besser mit dem AT33ptg. Ich bin weder Pro noch Kontra Dual oder Thorens, beide sind tolle Spieler und machen einen super Job. Der Thori mit dem Goldring 1022gx ist auf jeden Fall viel besser als mit dem At33. Ich habe auch noch einen Elac 50h mit Philips gp412 in Betrieb, der ist auch ganz hervorragend, allerdings verursacht er auch ein wenig Laufgeräusche und mit einem MC ist das nicht das Wahre. Mit dem Philips aber eine tolle Kombi, besonders bei alten, etwas zerschlissenen Scheiben. Ich hatte mal gelesen, der 721 vertrage sich nicht mit dem 33ptg, das kann ich einfach nicht bestätigen. Es liegt viel an der Justierung. Wegen des ML – Schliffs muss man sehr penibel sein. Auf den VTA reagiert es sehr empfindlich. Ein wenig zu abfallend nach vorn und es wird etwas zu grell, zu sehr nach hinten abfallend sind die Bässe zu fett und die Höhen klingen belegt. Ich hatte zuvor vieles mit dem Thorens ausprobiert, Matten, VTA verstellt, etc. aber das sollte einfach nicht sein. Im Übrigen, der Rest der Kette besteht aus einem Luxman L530 (mit ein paar Mods, u.a. Phonostufe zurückgerüstet auf original Japan – Standard), Lautsprecher sind Sony SSG5, auch etwas überarbeitet. Der Rest besteht aus Marantz cd17, Onkyo T-9900, Elac 50h, aber das ist grad unerheblich. Die Kombi passt sehr gut zusammen. Ich hoffe ich konnte hier einen kleinen Tipp für die Leute, die sich für das PTGII interessieren, abgeben, denn man findet wenig über den Nachfolger des PTGI, so erging es mir zumindest. Der Preis ist wirklich super über die Japan Connection und kommt mir, da ich Student bin, gut entgegen. So, fertig, ich weiß, der Bericht ist lang geworden, aber ich denke der Fakt, dass dieser TA nicht mit allem harmoniert ist schon wichtig. Aber wenn er läuft, dann wirklich tierisch gut!!!
Grüße,
Basti
akem
Inventar
#2 erstellt: 28. Feb 2013, 19:05
Schöner Bericht!
Du hast ja das PTG 1 auch mal gehört. Kannst Du aus der Erinnerung heraus einen Vergleich ziehen oder ist das zu lange her? Und in welcher Kette hast die das Einser gehört?

Gruß
Andreas
basteldurst
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 01. Mrz 2013, 12:09
Danke.
Die Kette an der ich es gehört habe, krieg ich leider nicht mehr gedanklich rekonstruiert. Ich habe die TA's zwar nie nebeneinander gehört, aber der Klangcharakter ist sehr ähnlich. Aufgrund des ersten Höreindruckes habe ich mir ja den Nachfolger gekauft und es gab nichts, was sich groß von meiner Erinnerung unterschied. Das I'er hat, meine ich, einen etwas höheren Output. Die Kette war auf jeden Fall hochwertiger als meine. Das Laufwerk war, dass weiß noch, ein Transrotor Rondino. Der Rest war eine Röhrenkombi. Ich habe den Abnehmer in einem Hifi-Laden gehört. Da das PtgII bei mir zuhhause nicht schlechter klingt, möchte ich behaupten, dass es da kaum Unterschiede gibt. Woher die Frage, überlegst du dir das I'er zu kaufen, oder hast du schon einen der beiden?

Gruß Bastel
akem
Inventar
#4 erstellt: 01. Mrz 2013, 12:47
Ich hatte mal das Einser und war nicht zu 100% glücklich damit. Es hatte zweifellos seine Qualitäten, aber ich habe es genau so erlebt, wie Du am TP16. Ich bin Rock- und Metalhörer und damit kam es nicht so ganz zurecht. Es gab immer so eine Kühle, eine Distanz zur Musik. Ein gepimptes Denon DL103 versetzt einen im Vergleich dazu in die Musik hinein, während man mit dem PTG quasi nur Beobachter ist.
Nun ja, jetzt hatte ich darauf spekuliert, daß das PTG 2 hier vielleicht etwas kompatibler ist...
Leider kenne ich den Dual 721 nicht und dessen Arm erst recht nicht. Daher weiß ich nicht, mit welchem meiner Arme der vergleichbar wäre.

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 01. Mrz 2013, 14:35
Hallo!

@akem

Der Tonarm des CS-721 hat eine dynamische Auflagekrafteinstellung und eine eff. bewegte Masse von ca 12-13 Gramm, zudem den bekannten Dual-Antiresonator der dafür sorgt das man auch Systeme ausserhalb des optimalen Resonanzbereiches einer optimalen Kombination einigermaßen frei von störenden Effekten nutzen kann.

Eigentlich sollte ein AT33PTG/II mit seiner Compliance von 10 und seinem Korpusgewicht von 6,8 Gramm in einem deutlich schwererem Tonarm weniger kühl und zurückhaltent klingen ab so 17-20 Gramm eff bewegter Masse dürfte es gut aufgehoben sein.

MFG Günther
akem
Inventar
#6 erstellt: 01. Mrz 2013, 17:55
Das dachte ich damals auch. Ich hatte es auch auf Armen genau dieses Kalibers laufen: Feickert DFA 105 (und der ist bis jetzt noch mit jedem Tonabnehmer fertig geworden... ), Forumstonarm-Prototyp (aus Analog-Forum, geschätzte 20g) oder SAEC 308 mit schwerem Stability Headshell (dürfte auch locker an die 20g haben). In keinem der Arme hab ich es in Bestform erlebt. Ich hab es aber mal bei einem Forenkollegen aus dem AAA an einem Rega-Totalumbau gehört. Da klang es schon sehr, sehr gut... Der hatte allerdings auch einen Cartridge-Isolator-EIgenbau dazwischen. Nur, so einen hatte ich ihm auch abgekauft und bei mir wollte das PTG mit und ohne das Ding nicht so recht klingen...

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 01. Mrz 2013, 18:04
Hallo!

Gut zu wissen, ich habe das System bislange erst zweimal gehört, -m.E. in zu leichten Tonarmen-, und es klang für meine Ohren etwas scharf und überpräsent ohne rechtes Tieftonfundament aber mit einer recht guten Auflösung zumindestens im Hochtonbereich, tonal so nicht mein Fall aber recht interessant.

MFG Günther
radam40
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 04. Mrz 2013, 17:33
Hallo Basti ,

vielen, vielen Dank für Deinen super Bericht. Sowas habe ich schon lange gesucht und nirgends gefunden!

Ich bin auch am überlegen, ob ich mir das PTG/II kaufen soll. Es würde super am TP90 meines TD2001 passen. Von einem Bekannten habe ich gehört, dass es ggf. problematisch ist im Vgl zum PTG/I.

Es soll z.B. auch Probleme auf dem rechten Kanal geben. So was habe ich auch in audioasylum gelesen:

“The AT33PTGII has a flaw (production or design) where it does not track across both sides equally as well causing more surface noise and distortion in the right channel I think it was. I had 2 of them, both did it and confirmed with another user who also had one and experienced the same thing, BTW my arm is linear and his is a Jelco” http://www.audioasylum.com/cgi/vt.mpl?f=vinyl&m=1024141

Hattest Du da auch Probleme?

Wo gibt es denn das PTG/II in Japan für 360€ (das ist günstig). In Japan war über ebay das günstigste 412€:

http://www.ebay.de/i...&hash=item51a5f6ac76

Verrätst Du mir Deine Bezugsadresse in Japan? Gerne auch per PM.

Danke und viele Grüße,
Roland


[Beitrag von radam40 am 04. Mrz 2013, 17:48 bearbeitet]
basteldurst
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 05. Mrz 2013, 16:09
Hallo

ich habe eben nachgeschaut. Ich habe in Japan bei motohashi bestellt. Zur Zeit hat er das AT 33 II nicht mehr, zumindest konnte ich es nicht mehr in den Angeboten finden. Ich schicke dir den genauen Link des Shops per PM. Vielleicht einfach mal anfragen ob und wann er es wieder vorrätig hat. Der Verkäfer hat immer sehr schnell geantwortet. Also Probleme mit den Kanälen habe ich keine. Ich habe auch mit Testplatten die Signale ausgetestet. Bei korrekter Justierung (Antiskating etc) ist alls perfekt. Selbst bei null AS sitzt die Nadel so tief in der Rille, dass alles passt. Das sollte übrigens bei einem guten TA immer, zumindest bei denen die um die 2g gefahren werden. Ich habe schon oft Nadeln gesehen die durch brutales AS auf Dauer krumm gefahren wurden...
Also wenn ein Kanal ausfällt, kann das ebenso an den Kontakstellen liegen, meine Erfahrung. Und sollte so ein Fehler tatsächlich am System liegen und es wurde neu gekauft wurde, ist das ein Garantiefall. Das kann selbst bei den teuersten TA's passieren.
Der Tp90 am 2001er ist ne optimale Kombi für das At33II, passt noch besser als an den 721....

Grüße

Bastel
radam40
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 05. Mrz 2013, 18:03
Hallo Basti,

danke für die Antwort. Ich freue mich schon auf den Link zum Shop.

Seit Juni 2012 habe ich das Denon DL-S1 drauf, was am 2001er auch super klingt. Da es erst 150 Stunden drauf hat, müßte ich es entweder verkaufen oder warten bis es runtergespielt ist.

Weißt Du oder jemand aus dem Forum wie lange man ein TA wie das AT33PTG/II einlagern kann ohne dass es altersbedingt Schaden nimmt?

Grüße,
Roland
basteldurst
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 06. Mrz 2013, 11:02
Kein Problem, Mail ist angekommen?
Zu der Lagerung: Wenn ein Mc neu in OVP in die Schublade gelegt wird kann man das etliche Jahre Lagern.
Mir ist bis jetzt noch kein MC untergekommen, das altersbedingt unbenutzt kaputt gegangen ist. Ich hatte schon MC´s die älter als 10 Jahre waren. Das im Bericht erwähnte oc9 von AT was ich kurzzeitig zuhause hatte, ist glaub ich schon knapp 10 Jahre alt. Die einzigen altersbedingten Probleme die ich kenne kamen bei ein paar MM Systemen vor. Bei falscher Lagerung können die Gummis verhärten. Also da würde ich mir keine Sorgen machen.....
radam40
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 06. Mrz 2013, 12:27
Das mit der Lagerung klingt ja gut. Da werde mich mir das PTG 2 auf Lager legen, falls ich das DL-S1 nicht so schnell loswerde.

PM habe ich keine bekommen. Email auch nicht bei web.de

Ist es der Händler der bei ebay gelistet ist oder hat er noch einen anderen Shop?

Bei Ebay hat er nur das EV und das Mono:

http://stores.ebay.c...trksid=p4634.c0.m322

Trotzdem danke!
basteldurst
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 06. Mrz 2013, 17:17
Hmmmm also ich hab dir die Mail grad nochmal zugeschickt, war auch in meinem Ordner für "gesendet" abgespeichert. Ja, derzeit hat der Händler das System wohl nicht mehr, hab´s auch nicht mehr gefunden. Die Preise der anderen Händler scheinen auch wieder gestiegen zu sein.

Gruß Basti
radam40
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 06. Mrz 2013, 22:48
Vielen Dank für Deine wertvolle Hilfe! Das günstigste war 400€ inkl. Versand. das geht auch noch.

Kennst Du die Lebensdauer? Ich habe was con 1000 Stunden gelesen....
basteldurst
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 07. Mrz 2013, 11:32
Gerne, keine Ursache.
In der Anleitung stand auch ca 1000 Stunden. Ich denke das ist auch valide. Man kann die Lebensdauer auch verkürzen, falsch justiert, zu viel Gewicht, etc.
Wenn aber alles richtig eingestellt ist, kann man nach der Einspielzeit auch mit etwas weniger Gewicht fahren und soar länger was von dem System haben. Ich spiele Systeme immer mit etwas mehr Gewicht ein und reduziere danach das Gewicht wieder. Retippen ist natürlich danach auch ne Möglichkeit. Das At33 braucht wirklich eine gewisse Einspielzeit, nach 60-90 Std passt das. Bei MM´s hab ich schon viel kürzere Einspielzeiten erlebt.
radam40
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 07. Mrz 2013, 14:31
Sicher, eine saubere Justage ist für die Lebensdauer sehr wichtig. Habe mir gerade die Hifi News Test LP gekauft, die Einstellung von meinem DL-S1 sicherheitshalber zu prüfen, obwohl es ohne Verzerrungen gut klingt. Aber es interessiert mich, ob ich vollkommen richtig justiert habe, inbesondere, da es weich aufgehängt ist mir empfohlener Auflage zwischen 1,3 - 1,5g.

Bei wem oder mit welcher Nadel würdest Du das AT33 retippen? Wenn es nicht die Original ML-Nadel mehr gibt, wird es sicherlich "anders" klingen...
basteldurst
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 10. Mrz 2013, 19:37
Also ich habe bis jetzt selbst noch nichts retippen lassen. Ein Freund hat mal sein VDH Kolibri retippen lassen, bei dem Preis lohnt sich das ja richtig. Ansonsten hab ich gehört, das der Nadelspezialist ganz gut sein soll, hab aber keine eigenen Erfahrungen damit gemacht. Ich weiß auch nicht genau ob ich retippen lassen würde, denn nach über tausend Stunden wär ich, glaub ich, auch mal an einem anderen System interessiert. Und da ich mit verschiedenen Playern höre und mit diversen Systemen werde ich da noch lange etwas von haben. Im übrigen wurde das PTG II in der Stereo 10/"12 getestet. Ich hab die Ausgabe leider nicht, sonst würde ich dir nen Scan schicken. Nur so als Tip, falls du noch überlegst dir eines zuzulegen. Die Ausgaben gibts öfter mal in der Bucht.
radam40
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 13. Mrz 2013, 13:10
Ja mit dem Retippen hast du recht! Nach 1000 Stunden würde ich mich auch mal nach einem neuen System/Body umsehen. Ich bin mit motohashi in kontakt über ebay oder gibt es noch eine anderen shop/ website von motohashi. Sie melden sich, wenn das PTG/II wieder verfügbar ist.

Der Bericht in Stereo wäre interessant. Meintest Du das Heft gibt es in der Bucht?
basteldurst
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 14. Mrz 2013, 11:41
Moin
sorry hab mich vertan, in der Stereo die ich nannte ist das at33 ev getestet, ist nicht das richtige System. Ich hab nur noch einen älteren Bericht in dem da PTGI getestet wurde. Ja, ich meinte, dass man die Ausgaben öfter mal in der Bucht findet.
Gruß Basti
radam40
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 20. Mrz 2013, 13:40
Tach,

ja ich habe gesehen, dass es das falsche ist (das EV). Hast Du denn noch den Bericht über das PTG und könntest mir ihn irgendwie per email schicken?

Grüße,
Roland
LucioFulci
Stammgast
#21 erstellt: 22. Mrz 2013, 12:58
Hallo!

An basteldurst:
Danke für den schönen und ausführlichen Bericht!

Beste Grüße
basteldurst
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 24. Mrz 2013, 12:51
Bitte, gerne

@ radam: ich hab dir einen Scan geschickt.

Beste Grüße
Nobbi56
Stammgast
#23 erstellt: 26. Mrz 2013, 13:24
@radam


Ich bin auch am überlegen, ob ich mir das PTG/II kaufen soll. Es würde super am TP90 meines TD2001 passen.


Das PTG I passt jedenfalls wie Faust auf's Auge auf den TP 90.
Best match ever!

Gruß
Nobbi


[Beitrag von Nobbi56 am 26. Mrz 2013, 13:27 bearbeitet]
radam40
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 27. Mrz 2013, 09:24

Nobbi56 (Beitrag #23) schrieb:
@radam


Ich bin auch am überlegen, ob ich mir das PTG/II kaufen soll. Es würde super am TP90 meines TD2001 passen.


Das PTG I passt jedenfalls wie Faust auf's Auge auf den TP 90.
Best match ever!

Gruß
Nobbi


Das PTG I bringt mir leider nichts, auch wenn es super passt. Es wird nämlich schon seit geraumer Zeit nicht mehr hergestellt.

Es gibt nur noch das PTG/II und ich hoffe, dass AT daran nicht so viel verändert hat, so dass es genauso gut passt wie das PTG I.

Gruß,
Roland


[Beitrag von radam40 am 27. Mrz 2013, 09:35 bearbeitet]
radam40
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 27. Mrz 2013, 09:33

basteldurst (Beitrag #22) schrieb:
Bitte, gerne

@ radam: ich hab dir einen Scan geschickt.

Beste Grüße



Danke Basti, das ist nett. An welche Email? Ich konnte leider nichts finden in meinen Accounts. Es ist wahrscheinlich versehentlich im Spam-Ordner gelandet, sorry!

Könntest Du es noch mal mailen an roland_adam@hotmail.com?

Das wäre klasse!

Grüße,
Roland


[Beitrag von radam40 am 27. Mrz 2013, 14:58 bearbeitet]
Nobbi56
Stammgast
#26 erstellt: 28. Mrz 2013, 13:18


Das PTG I bringt mir leider nichts, auch wenn es super passt.


Ich kann mir nicht vorstellen, dass am Gewicht, an der Nadelnachgiebigkeit oder an sonstigen entscheidenen Stellen beim PTG II etwas verändert worden ist.
Das ist doch leicht herauszufinden.

Nobbi


[Beitrag von Nobbi56 am 28. Mrz 2013, 13:20 bearbeitet]
basteldurst
Schaut ab und zu mal vorbei
#27 erstellt: 28. Mrz 2013, 17:53
Moin Moin, ich schick's dir nochmal.
Gruß Basti
radam40
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 29. Mrz 2013, 16:56
vielen Dank! Aber irgendwie klappt das mit dem Mailen nicht bei uns. Habe meine beiden Email-Accounts durchforstet, auch die Spam-Ordner und konnte deine mail nicht finden :-(
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